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Der deutsche Ausstellungskommissar setzte eine Belohnung für die

Antworten: Wiederherbeischaffung der gestohlenen Juwelen oder die Festnahme Zu Frage 62. Die Württemb. Metallwarenfabrik Geislingen-St. der Diebe aus.

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Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet

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Hierzu eine Beilage: Wöchentlicher Arbeitsnachweis No. 25,

Arbeits-Nachweis

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Sohluss der Inseraten-Annahme

Insertionspreis für die viergespaltene Petit-Zeile oder deren Raum 20 Pf. Stellesuchende zahlen 18 PL

jeden Mittwoche Mitap Anahm Erscheint jeden Freitag an die viergespaltene Pferdit Zeilen der deres No. 25 – VII. Jahrgang

LEIPZIG, 17. Juni 1904

Der Juwelendieb.

Kriminalerzählung von 0. Skar.

Es mochte in der neunten Morgenstunde eines regnerischen Er hatte kaum ausgesprochen, als die Türglocke ging und ein Oktobertages sein, als ein schlicht gekleideter Herr mit glattrasiertem elegant gekleideter Herr, dessen bleiches Antlitz ein dunkler VollGesicht den Laden des Juweliers Richard in der Residenzstadt X. bart umrahmte, in den Laden trat. betrat und sich dem Geschäftsinhaber als Kriminalbeamter vorstellte,

Wollen Sie mir, bitte, einige Brillantbroschen vorlegen!“ sagte indem er den Rock zurückschlug und auf das darunter verborgene er nachlässig, indem er den Zylinder auf die Ladentafel stellte und Metallschildchen deutete.

die hellen Glacées von den wohlgepflegten Händen zog.. „Wir sind einem Juwelendiebe auf der Spur,“ sagte er ohne Der Juwelier beeilte sich, dem Verlangen des vornehmen Umschweife, „der sich bisher durch seine Schlauheit den Nach- Fremden nachzukommen, umsomehr als sich der Kommissar, scheinbar stellungen der Polizei zu entziehen wußte. Unsern Informationen unbekümmert um den Eingetretenen, an den irisierenden Opalen zufolge hat der Gauner Ihnen heute einen Besuch zugedacht, Herr eines fein gearbeiteten Damenringes ergötzte. Reinhardt, und ich hoffe, es soll uns gelingen, den sauberen Vogel Bald waren eine Anzahl Broschen vor dem aristokratischen hier abzufassen. Behandeln Sie mich, bitte, als Käufer, damit ich Kunden ausgebreitet, aber der Geschmack desselben schien ein hier länger verweilen kann und so Gelegenheit finde, die Ein- ziemlich verwöhnter, denn bei dieser tadelte er die Form oder den tretenden unauffällig zu beobachten.“

Schliff der Steine, bei jener wieder die Fassung, kurz, keines der „Gern, Herr Kommissar,“ entgegnete der Juwelier und legte vorgelegten Schmuckstücke fand seinen Beifall. dem Beamten einen Kasten mit Ringen vor, in deren angelegentliche Reinhardt wendete sich, einen Seufzer der Verzweiflung über Betrachtung sich der Pseudo-Käufer sogleich vertiefte.

den anspruchsvollen Käufer unterdrückend, um, und entnahm einem Haben Sie noch jemand zur Hand, flüsterte er, während er kleinen Schränkchen noch zwei Broschen, mit denen er den einen entzückenden Brillantring herausnahm und probeweise über Wünschen des Fremden zu entsprechen hoffte. Aber, wie erschrak den kleinen Finger streifte.

er, als er wieder an die Ladentafel trat und hier statt der dreizehn „Ja, einen Graveur, der im Hinterzimmer sitzt,“ lautete die Broschen, die er vorgelegt hatte, nur noch deren elf liegen sah. Antwort.

Schon wollte er den Mund zu einer Frage öffnen, da schallte „Bitte, rufen Sie ihn herein, damit ich ihm noch einige In- plötzlich die sonore Stimme des Kommissars durch den Raum: struktionen erteilen kann,“ meinte der Beamte, „denn wir haben „Sagen Sie mal, Herr Reinhardt, könnten Sie mir wohl in es mit einem abgefeimten Verbrecher zu tun, und die Verhaftung diesen Ring die Worte: „Gedenke mein“ eingravieren lassen ?" dürfte nicht so einfach von statten gehen.“

Der Juwelier, der leichenblaß geworden war, zuckte zusammen. Reinhardt nickte und rief seinen Gehilfen in den Laden. Also doch!

Der Kommissar gab sich zu erkennen, teilte ihm alles Nähere „Ich will einmal meinen Graveur fragen,“ meinte er dann und mit und sagte alsdann: „Ich werde Sie, sobald ich meiner Sachetauschte einen vielsagenden Blick mit dem Beamten. sicher bin, wegen einer in einem dieser Ringe anzubringenden In

„Herr Wenzler!" schrift befragen. Begeben Sie sich dann, als ob Sie es der besseren . Der Gerufene kam aus dem Nebenzimmer herüber und trat, Beleuchtung wegen täten, mit dem Ring an die Tür und verlassen nachdem ihm der Kommissar die Frage wegen der anzubringenden Sie Ihren Posten nicht eher, als bis ich den Mann dingfest gemacht Inschrift in gleichmütigstem Tone vorgelegt hatte, mit dem Ringe habe.“

an die Tür, diese mit seiner kräftigen Gestalt deckend.

Der Wöchentliche Arbeits-Nachweis der Deutschen Goldschmiede-Zeitung liegt in allen massgebenden Geschäften auf.

Siem Augenblickarem Ladera Pet

· „O, gewiß, das läßt sich machen,“ meinte er mit vor Aufregung zitternder Stimme, indem er scheuen Blickes den „vornehmen Kunden“ musterte, der noch immer unter den Broschen wählte und bald diese bald jene unschlüssig in die Hand nahm.

„Wilhelm Seifert, Sie sind verhaftet!donnerte in diesem Augenblick der Kommissar und legte seine Hand schwer auf den Arm des eleganten Herrn.

Dieser fuhr herum und ein Schrei der Wut brach von seinen Lippen. Blitzschnell glitten seine geängstigten Augen durch den Raum, und schon hob er den Fuß, um der Ladentür zuzueilen und sich den Ausgang durch dieselbe trotz ihres Wächters davor zu erzwingen, da hatte sich aber auch bereits der Kriminalbeamte mit einer Kraft auf ihn geworfen, die niemand in der kleinen, fast schmächtigen Gestalt desselben vermutet hätte.

Ein furchtbarer Kampf folgte, – die Ringenden stürzten zu Boden, und Reinhard sowie der Graveur eilten dem Kommissar zu Hilfe - noch ein kurzes Ringen, bei welchem die keuchenden Atemzüge der Kämpfenden fast das einzige Geräusch bildeten, dann erklang ein kurzes, metallisches Knacken, und der Kriminalbeamte erhob sich, erhitzt, aber anscheinend ruhig aus dem Knäuel, während der Dieb mit Handschellen gefesselt, am Boden lag.

„Ah, das war ein schweres Stückchen Arbeit,“ meinte der Kommissar ruhig, indem er sich den Schweiß von der Stirn wischte und seine Kleidung ordnete. „Was hat er Ihnen gestohlen, Herr Reinhardt?"

„Zwei Broschen von bedeutendem Werte, Herr Kommissar!“ entgegenete der Juwelier und beugte sich dem gefesselten Gauner nieder, um dessen Taschen zu durchsuchen.

„Bitte, lassen Sie das,“ sagte der Beamte mit großer Bestimmtheit, - „das geschieht auf der Polizei. Wir nehmen jetzt eine Droschke und fahren auf das Präsidium, wo Ihnen Ihr Eigentum nach Aufnahme des Tatbestandes sofort wiedererstattet wird.“

· Reinhardt, noch ganz blass von der überstandenen Aufregung, nickte schweigend, erteilte dann dem zurückbleibenden Gehilfen noch einige Weisungen und griff zum Hut, während der Kommissar in Gemeinschaft mit dem Graveur den in trotzigem Schweigen verharrenden Verbrecher emporhob, ihm den Mantel über die gefesselten Arme legte und den Zylinder aufs Haupt stülpte.

Der Kriminalbeamte trat in die Tür, winkte eine vorüberfahrende Droschke heran und wendete sich dann zu dem Verhafteten. „Vorwärts, Seifert, - kein Aufsehen machen, – es nützt Ihnen doch alles nichts, – im Gegenteil, Sie würden Ihre Lage nur verschlimmern!"

Der Gauner erwiderte nichts, sondern blitzte nur aus seinen stechenden schwarzen Augen den Kommissar haßerfüllt an, folgte ihm aber gehorsam zum Wagen, wo ihn der Kommissar gewandt hineinbeförderte. Dann stieg auch Reinhardt ein. Der Kutscher, der von der Bedeutung des ganzen Vorganges keine Ahnung haben mochte, da ja der Mantel die gefesselten Hände des Verbrechers völlig verdeckte, und der ganze Vorgang sich zudem in größter

Ruhe abspielte, wartete mit dem Phlegma aller Leute seines Standes darauf, bis ihm das Zeichen zur Abfahrt gegeben und das Ziel genannt werden würde.

Der Beamte sprang noch einmal aus dem Wagen, sagte einige halblaute Worte zu dem biederen Rosselenker, stieg wieder ein und schwerfällig setzte sich die Kutsche in der Richtung nach dem Polizeigebäude, in Bewegung.

Tiefes Schweigen erfüllte das Innere des geschlossenen Wagens, denn ein jeder der drei Insassen war mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Plötzlich fuhr der Kommissar zusammen und tastete erregt mit der Hand nach seiner Brusttasche, — dann beugte er sich aus dem Fenster: „Halt, Kutscher, halt!"

„Was ist Ihnen denn, Herr Kommissar?« fragte der Juwelier verwundert.

„Meine Brieftasche fehlt mir,“ stieß der Beamte erregt hervor, mit all meinen Notizen und Papieren, – ich muß sie vorher bei dem Ringen in Ihrem Laden verloren haben. — Bitte, warten Sie einen Augenblick auf mich, - ich bin sofort da. – Aber geben Sie mir gut auf den Menschen da acht, — der ist zu allem fähig, und ich muß Sie gewissermaßen dafür verantwortlich machen, wenn

„Ach nein, Herr Kommissar, lassen Sie doch! – Ich hole Ihnen Ihre Tasche,“ meinte Reinhardt, der klein und schwächlich war, und dem es davor graute, mit dem verwegenen Verbrecher allein zu bleiben, dessen Augen ihn so drohend anfunkelten. In ein paar Minuten bin ich wieder da.“

„Aber, Herr Reinhardt, Sie werden sich doch nicht bemühen!“

„Bitte. Herr Kommissar, kein aber, - ich tue es sehr gern.“ Damit war er auch schon ausgestiegen und eilte, ohne Antwort abzuwarten, die Straße hinab.

Kaum war er um die Ecke gebogen, da rief der Kommissar, sich aus dem Schlag lehnend: „Weiterfahren, Kutscher.“

Drinnen im Wagen aber sanken sich der Kriminalbeamte und sein plötzlich von den Fesseln befreiter Gefangener mit dem gegenseitigen Geständnis in die Arme, daß sie doch zwei ganz verfluchte Kerls wären, und daß sie selten einen so guten Fang gemacht hätten.

Wenige Minuten später langte das edle Paar am Ziel seiner Fahrt, das der „Kommissar“ dem Kutscher ja schon vor dem Laden Reinhardts mit halblauter Stimme genannt hatte, an. Es war dies ein sogenanntes Durchgangshaus, welches die Passage zwischen zwei Straßen vermittelte. Der Kutscher wurde reichlich entlohnt und „Kommissar und Frevler sah man niemals wieder“.

- - - - - - - - -

Der bedauernswerte Juwelier mußte auf der Polizeidirektion erfahren, daß er einem raffinierten Gaunerstreich zum Opfer gefallen war. Man hatte ihm weder einen Kriminalbeamten ins Haus geschickt, noch wußte man etwas von einem Juwelendiebe namens Seifert.

später sein Techniker-Sozius, warum der Jaköble das schöne Blech „Z'samme“ geschnitten habe, und warum die Arbeiter gelacht hatten, und zwar V. R. W. (Von Rechtswegen).

In einem neuen Gas-Schmelzofen, dessen Konstruktion dem Kabinett-Meister noch nicht ganz klar war, als er zum ersten Male darin schmelzen sollte, war trotz Auf- und Zudrehens der Regulirhähne kein Feuer zu bekommen. Christian, ein Stift von 2 Jahren, sollte Handlangerdienste beim Schmelzen tun; auch er hantierte erfolglos an dem „Klumpp" herum, wie der alte Praktikus von Kabinettmeister den neumodischen Ofen nannte. – Endlich kommt der Kabinettmeister darauf, daß wohl alle Regulierhähne, aber nicht der Haupt-Zuleitungshahn an dem Ofen geöffnet war. Hellauf leuchtet die Bunsen-Flamme im Ofen, und Christian bemerkt mehr treffend als respektvoll „O, Herr Kabinettmeister, sin mir*) Seckel", und seit dieser Zeit ist Pforzheim um ein geflügeltes Wort reicher, leider steht es nicht im „Büchmann“.

Rätsel-Ecke.

Ergänzungs-Rätsel. Setzst statt der Striche du passende Worte, Oeffnet sich bald des Verständnisses Pforte. Wenn von den Worten, die neu du hier findest, Die Zeichen am Anfang du richtig verbindest. Der Buchstaben vierzehn, vorn sind es sieben Und ebenso hinten, sind übrig geblieben. Wenn du nun von oben nach unten sie liest, Ergründest du bald, wie das Rätselwort ist. Du siehst, daß das Ganze, dients ihnen zum Heil, Von den ersten zwei Silben ein winziger Teil.

Gestern ist geschmolzen worden, u, a, auch Lot. Der laköble ist in die Geheimnisse der Goldschmiedekunst schon soweit eingedrungen, daß er seinem Arbeiter kleine Ballion — Stücken – zum Betragen herunter schneiden darf. - Der kaufmännische Teilhaber der Firma, eine der ältesten und solidesten Fabriken in Pforzheim, sieht dies; zürnend tritt er an das betr. Brett. „Das ist doch aber kaum zu glauben, gestern plagen wir (!) uns mit Schmelzen und Walzen, und jetzt sitztst Du schon 5 Minuten da, und schneidest das schöne Blech zusammen.“ – Ein unterdrücktes Lachen am Brett macht Herrn X. stutzig. Im Privat - Contor erklärte ihm

*) Dialektisch = sind wir.

- Waren halt ein gutes — - tuts auch der böse -- Spott behandle nie ihn und mit – - ihn auch nicht um wohlverdienten - alle Fälle halte steif die - hat oft Unheil schon heraufbe- laß den Andern lieber unge

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