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und bei 1200-1300° C. gebrannt wird. Das so erhaltene Produkt zeigt 8–9 Härtegrade und ist somit dem Schmirgel gleich. Wenn die Chamotte bei obiger Temperatur nicht schmilzt, so muss sie mit ca. 10%. Feldspat oder 2 ungelöschtem Kalk gemildert werden. Nach dem Brennen wird die Masse sehr fein gemahlen und durch feine Siebe sorgfältig gesiebt. Das Pulver kann zur Herstellung von Schleif- und Poliersteinen verwendet werden, indem man 40 Teile davon mit 45 Teilen Chamotteerde und 15 Teilen Schmirgel vermischt und daraus mit Wasser einen Teig macht, der in Formen gepresst und bei ca. 800° C. getrocknet wird. Dieses Poliermaterial ist ebenso hart wie Naxosschmirgel und kostet nur ungefähr die Hälfte. Seine Poliereigenschaften sind grösser, es hält sich besser gegen Abnutzung und erweicht Hartstabl nicht.

Stabl zu vergolden. Reines Gold wird in Aqua regia (Königswasser) aufgelöst, die Lösung lässt man verdampfen, bis die überschüssige Säure weg ist. Der Niederschlag kommt in reines Wasser, man fügt das 3fache Quantum Schwefelsäure hinzu und lässt das Ganze in wohlverschlossener Flasche 24 Stunden stehen, bis die ätberische Goldlösung obenauf schwimmt. Wenn man polierten Stahl mit dieser Lösung anfeuchtet, erhält man eine sehr schöne Vergoldung. Durch Anbringung von Zeichnungen mit einem beliebigen Lack kann man dem Gegenstand ganz das Aussehen einer Vermischung von Stabl und Gold geben.

Neuer Kupfer- und Messinglack. Man mische 20 Teile Ricipusöl, 40 Teile weiche Seife, 40 Teile Wasser, 80 Teile Weingeist, bestreiche damit die betreffenden Gegenstände und lasse sie bis zum folgenden Tage liegen. Die Broncierung ist dann fertig. Wenn man die Flüssigkeit noch länger einwirken lässt, so erbält man nach und nach alle Farbenstufungen von Barbedienne-Bronce bis zum antiken Grün. Die broncierten Gegenstände werden in warmen Sägespänen getrocknet und endlich mit einem mit Weingeist sehr verdünnten Lack überzogen.

Doppelte Lupen. Allen denjenigen, die viel mit besonders kleinen Gegenständen zu thun baben, wie Uhrmacher, Optiker, Graveure, raubt der Zwang, sich einer Lupe bedienen zu müssen, den unendlichen Vorteil des plastischen Sehens und schädigt durch die ungleiche Beanspruchung der Sehwerkzeuge - ihre Sehkraft in hohem Masse. Diesen Männern wird als eine wahre Erlösung die Nachricht erscheinen, dass es dem bekannten Pariser Augenarzt Dr. Emil Berger gelungen ist, eine Lupe für beide Augen zu konstruieren, die die Fehler des alten ,einäugigen“ Hilfsmittels in sinnreichster Weise beseitigt und die Sehkraft beider Augen in gleich hobem Grade verstärkt, während sie die Plastik der erblickten Gegenstände noch erhöht. Der Benutzung der alten Lupen für beide Augen steht hauptsächlich der Umstand entgegen, dass dieselben nur kurze Brennweiten von 5, 71/2 oder 10 cm haben und die Blicklinien beider Augen nicht auf einen in so geringer Entfernung liegenden Gegenstand vereinigt werden können. Ein binokulares Sehen auf diese kurze Strecke ist physisch unmöglich, weil die inneren Augenwinkel die Augenaxen nicht soweit nach der Mittellinie zu drehen vermögen. Die binokulare Lupe des Dr. Berger bringt das plastische Bild des Objekts in die normale Entfernung vom Auge (ca. 33 cm). Diese Erfindung stellt ohne Zweifel eine epochemachende Neuerung auf optischem Gebiet dar, durch die ein seit mehr als zwei Jahrhunderten angestrebtes Problem in geschicktester Weise gelöst ist. Die Anwendung dieser Lupe in Form einer stereoskopischen Brille bedeutet für die Angehörigen der obengenannten Berufs. arten einen unschätzbaren Vorteil, denn bei ihr geht die Verstärkung der Sehkraft und des stereoskopischen Effekts Hand in Hand mit der Beseitigung., der allen Augenärzten nur zu wohl bekannten Ermüdung und Überanstrengung der Augenmuskeln.

Vermögensvorteil zu erblicken sei, ganz gleich, ob das erste Geschäft lukrativ gewesen sei oder nicht.

Wegen Uebertretung der Gewerbeordnung wurde kürzlich vom Schöffengericht zu Pforzheim ein Fabrikant, welcher zwei noch nicht 14 jährige Lehrlinge, einen Knaben und ein Mädchen, långer als 6 Stunden täglich beschäftigt hat, zu 5 Mk. Geldstrafe verurteilt. Die Strafe fiel deshalb so mild aus, weil der Angeklagte zu seiner Entschuldigung geltend machen konnte, dass er sich in einer Art Zwangslage befunden habe. Die Kinder, die täglich von auswärts kamen, sollten nach dem Willen der Eltern hier nicht beschäftigungslos verweilen. Als trotzdem der Fabrikant anfäng. lich nicht zugeben wollte, dass die noch nicht vierzehnjährigen länger als 6 Stunden arbeiten, sollte ihm das Mädchen wieder aus der Lehre genommen werden. Die kurzsichtigen, unverständigen Eltern behielten es solange zu Hause, bis der Fabrikant einwilligte, es 10 Stuuden täglich zu beschäftigen.

Eine Klage mit sehr interessantem Hintergrunde kam kürzlich vor dem Schöffengericht in Pforzheim zum Austrage. Der Geschäftsführer einer grösseren Doubléketten- und Bijouteriefabrik war wiederholt von auswärtigen Kollegen um Beschaffung von Schmuckgegenständen angegangen worden und verfiel deshalb schliesslich auf den Gedanken, neben seiner Thätigke't als Kabinettmeister ein Versandgeschäft, das sich aber nach seiner Erzählung nur auf die Mitglieder des Werkmeisterverbandes beschränken soll, zu begründen und dazu einen Katalog herauszugeben. Ein kleinerer Grossist war ihm behilflich die Preisliste zusammenzustellen, in welcher in der Hauptsache Muster des betreffenden Fabrikgeschäfts, daneben aber auch solche einer anderen Firma ohne deren Wissen Aufnahme fanden. Als nun der eine Inhaber der letzteren Firma davon erfuhr, äusserte er sich über das Gebahren des ihm sonst befreundeten Kabinetmeisters zu einem Kollegen des letzteren mit solcher Schärfe, dass darin vom Gericht 80 gat eine förmliche Beleidigung gefunden wurde, als in dem Brief, den der darüber erzürnte Kabinettmeister an die Firma scbrieb. Das Gericht verurteilte dann auch beide Teile zu je 25 Mk. Geldstrafe und gab, weil die Aeusserung des Fabrikanten am Wirtstisco gefallen war, sogar dem Kabinettmeister das Recht, das Urteil nach erlangter Rechtskraft an der Ortstafel zu publizieren. Indessen hat das Renkontre das Gute gehabt, dass dem Kabinettmeister von seinen Arbeitgebern der fernere Betrieb eines Versandgeschäftes untersagt wurde.

Prüfung von Schildern und Inschriften durch die Polizei. behörde. Das Kammergericht entscheidet wie folgt: Eine Polizeiverordnung, welche vorschreibt, dass Schilder und Inschriften vor ihrer Anbringung der Polizeibehörde zur Genehmigung vorzulegen sind, ist rechtsgültig, da eine solche Vorschrift sich im Rahmen der Befugnisse hält, welche das Gesetz vom 11. März 1850 und § 10 A, L. R. II 17 dem polizeilichen Verordnungsrecht vorschreibt. Dagegen ist die weitere Bestimmung, dass Schilder und Inschriften eintretendenfalls auf Anordnung der Polizeibehörde entfernt werden müssen, in dieser Allgemeinheit nicht rechtsgültig. Insbesondere steht es der Polizeibehörde nicht zu, den Inhalt der Schilder in Bezug auf die Rechtschreibung zu prüfen, da ihr diese Befugnis weder durch § 10 A. L. R. II 17, noch 8 68-i des Gesetzes vom 11. März 1850 gewährt wird. Die Rechtschreibung betrifft nicht die unter § 6b hervorgehobene Ordnung, Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs; auch offenbar sprachwidrige Unrichtigkeiten können zwar unter Umständen geeignet sein, die Aufinerksamkeit des Publikums zu erregen; diese Aufmerksamkeit ist aber noch nicht geeignet, die Ordnung des Verkehrs zu gefährden.

Gerichtliche Entscheidungen. Kundschaft ein Vermögensobjekt. Das Oberlandesgericht in Bresla u bat entschieden, dass die Kundschaft eines Händlers ein Vermögensobjekt darstelle, sodass derjenige, welcher sich dieselbe durch Vorspiegelung falscher Thatsachen anzueignen sicht, sich eines Betrugsversuches schuldig macht. Ein Reisender hat ein Haus, welches bis dahin von einem anderen Hause kaufte, durch die falsche Bemerkung, dass letzteres von der von ihm vertretenen Firma kaufe, zu einer Bestellung für 130 Mk. zu bewegen gewusst. Trotzdem das von ihm vertretene Haus, das Geschäft seiner Mutter, einwendete, dass es bei der Lieferung von 130 Mk, nichts verdient, also einen Vermögensvorteil nicht gehabt habe, wurde Betrug als vorliegend erachtet, weil in der Erwerbung der Kundschaft ein

Vermischtes. Ein silberbeschlagener Waschtisch mit zugehörigen Nebenstücken ging kürzlich aus der Werkstatt des Hofjuweliers J. Bernstein in Bad Ems hervor. Wie uns unger Gewährsmann mitteilt, war der ca. 2 m hohe, in Eichenholz reich geschnitzte Rococo gehaltene Waschtisch mit ca. 20 kg Silber ornainentiert. Den eingefügten Spiegel umgab ein prächtiges Ornament silberuen Klatschmohps. Handtuchhalter und Tischchen, die auch im genannten Atelier gefertigt wurden, sind ebenfalls mit zusammen 20 kg Silber beschlagen. Die zusammengehörige Garnitur wirkt geradezu überraschend durch ihre Eleganz und künstlerische Ausführung, ein beredtes Zeugnis für die Kunstfertigkeit ihres Schöpfers. Wie wir hören, ist der Besteller ein russischer Finanzmann und die künftige Besitzerin dieser Prachtstücke eine glückliche, beneidenswerte russische Diva.

sowie kleinere Muster und Proben der von ihnen geführten Waren zur Kenntnisnahme für die inländischen Abnehiner ausstellen. Man will diesen hierdurch Gelegenbeit zu schnellem Überblick des gesamten französischen Angebotes, zur Prüfung der französischen Waren und znr Geschäftsanknöpfung mit französischen Firmen geben und hofft, dass dies einer Ausdehnung der französichen Ausfuhr nach Spanien förderlich sein werde.

Die Einfuhr von Schmucksachen in Serbien ist im Jahre 1898 etwas zurückgegangen. Sie präsentierte den Wert von ca. 520000 fl. gegen 519 000 i, im vorhergehenden Jahre. An dieser Einfuhr ist Deutschland mit 100 000 Å beteiligt, doch dürfte bei den von Oesterreich-Ungarn eingeführten Posten im Gesamtbetrage von 360000 fl. sich manches Stück Bijouterie aus Deutschland befinden, da Pforzbeim und Hanau sehr viel nach den österreichischen Länderrn exportieren, namentlich nach den Städten Wien und Pest. Schmuckgegenstände, wie Ringe, Obrgehänge, Hals- und Uhrketten, Armbänder, Broschen, Nadeln, Oolliers und Medaillons in Gold und Silber lieferte Oesterreich, während laut Statistik Deutschland mehr in Doublé, Nickel und Stahl Erzeugnisse lieferte.

Die goldenen Zigeunersporen, über die wir vor einer Zeit berichteten, sind jetzt fertiggestellt und erregen im Schaufenster des Verfertigers, Hofgoldschmied Rusch an der Langenlaube in Hannover, wo sie ausgestellt sind, grosses Autseben. Die vier Sporen, die aus massivem Gold besteben, haben allein einen Metallwert von 1300 Mk., wozu noch die Räderkanten, die aus 3 100 Frank. stücken und 1 20 Dollarstück von altem, seltenem Gepräge besteben, kommen. Die Enden der Sporen lanfen in Eicheln aus. Die Sporen selbst sind mit in Gold getriebenen und kunstvoll ciselierten Eichenzweigen, die Eicheln und Blätter tragen, verziert. Zwei elegante schweinslederne Etuis dienen zur Aufbewahrung der Sporen, die von den Zigeunern nur bei seltenen Gelegenheiten getragen werden dürften.

Den grössten Block reinen Goldes bewundern zu können, der wohl jemals die begehrlicben Blicke der Sterblichen auf sich vereinigt hat, wird man auf der Pariser Weltausstellung 1900 Gelegenbeit haben. Wie das Patentbüreau Reichelt, Berlin mitteilt, haben sich die Mipenbesitzer von Colorado zusammengethan und durch Beiträge eines jeden, je nach der Ausbeute seiner Gruben, eine Goldmenge zusammengebracht, deren Gewicht etwa 1, Tonnen oder 1700 Kilogramm beträgt. Das edle Metall wird zu einem Riesenblock zusammengeschmolzen werden, der einen Wert von 1000000 St. = 4 250 000 Mk. besitzt. Um den Patriotismus nicht zu kurz kommen zu lassen, soll der Goldklumpen die Form von Pikes Peak, dem bekannten Berg in Colorado, erhalten. Natürlich wird das kostbare Borgmodell nur unter sicherer Bedeckung nach Paris geschickt und auch auf der Ausstellung nicht aus den Augen gelassen werden, sodass Herrschaften, die vielleicht bofften, mit dem Taschenmesser herumschneiden zu dürfen, sich nicht erst zu bemühen brauchen.

Auch ein Grand gegen den 9 Uhr-Ladenschlass. Ein Grund gegen den 9 Uhr-Ladenschluss, der so neu und eigenartig ist, dass er der Oeffentlichkeit unmöglich vorenthalten bleiben darf, ist in den Verhandlungen der Ladeninhaber der Goldwaren- und Juwelierbranche in Oldenburg über den 9 Ubr-Ladenschluss zu Tage gefördert worden. Fast alle Geschäftsinbaber waren der An icht, dass man auch ihrerseits unbedenklich den 9 Uhr-Ladenschluss einführen könne. Nur ein Juwelier erhob Einwand: „Es káme doch häufig vor, dass noch abends zwischen 9 und 10 Uhr in aller Bile Verlobungsringe gekauft würden, deren Einkauf am nächsten Morgen, wenn die Köpfe ganz klar wären – wahrscheinlich nicht mehr erfolgen würde. Diese Einnahme würde den Juwelieren natürlich durch den 9 Uhr-Ladenschluss entgehen, Trotz dieses furchtbar gewichtigen Grundes haben die Juweliere Oldenburgs sich dem 9 Ubr-Ladenschluss angeschlossen.

Frage- und Antwortkasten. Zu Frage 103. Der Artikel Armbänder und Halsbänder mit Uhren ist beinahe ganz aus der Mode gekommen, viele Reisende führen die Muster, da sie sehr wenig verlangt werden, gar nicht mehr in ihren Kollektionen mit. Die Firma Ochs & Blum in Hanau hat seiner Zeit viel hierin, sowohl in Gold als in Silber gemacht, bitte fragen Sie dort nach. Auch die Firma Gebr. J. & R. Vogel in Berlin hat darin Lager.

Zu Frage 104. Armbänder mit Uhren, sog. Zugbracelets, auch solcbe mit und ohne Aufsätze, liefert Carl Kohler, Pforzheim.

Zu Frage 175. Silberne 800 gestempelte Löffel jeder Art erhalten Sie in der Silberwarenfabrik von Koch & Bergfeld, Bremen.

Zu Frage 98. Silberne Löffel, 800/1000 gestempelt, fabriziert als Spezialität die Firma Gebrüder Stark in Pforzheim. Weitere Firmen dieser Branche sind Aichele & Cie., Pforzheim, Wilkens & Söhne in Hemelingen. Die in neuerer Zeit beliebt gewordenen Löffel, mit Emaillearbeiten geschmückt, fertigen Carl Ott, Pforzheim und M. Fleischmann, Pforzheim.

Einbruchsdiebstähle etc. Aus dom Viktoria-Albert-Museum in London wurden von diebischer Hand Goldwaren im Werte von 20000 Mk. entwendet. Es sind meist Werke altitalienischer Goldschmiedekunst, teils Originale, teils Nachbildungen aus diesem Jahrhundert, Sehr kostbar sind eine goldene Brosche mit 24 Brillanten auf schwarzer Emaille und einer besonders grossen Perle in der Mitte, ein Armband und ein Halsschmuck, ferner Ohrringe, Scbliessnadeln, Knöpfe, eine Uhrkette und Ringe. Das Gold ist zum Teil ,C. G.“ gestempelt.

Büchertisch. Zum Kampfe gegen die Warenhåuser. Eine Zeit- und Streitfrage, beleuchtet von A. Grävéll, Dresden-Blasewitz 1899, Verlag von Steinkopff & Springer. — In einem ansehnlichen Druckheft von über 90 Seiten wird hier die viel erörterte Warenbausfrage nach allen Seiten hin beleuchtet und das zur Beurteilung dieser Frage dienende gesamte Material übersichtlich zusammengestellt. Der Verfasser stebt auf dem Standpunkt, dass er einen möglichsten Schutz des Kleinhandels wünscht und deshalb eine Erschwerung des Geschäftsbetriebes der Warenhäuser befürwortet. Dabei hält er sich jedoch von allen Einseitigkeiten und tendenziðsen Uebertreibungen fern und wird auch in objektiver Weise den Bedenken gerecht, welche zur Verteidigung der Warenhäuser angefübrt werden. Die Lektüre des Buches kann daher bestens empfohlen werden.

Dr. Rocke. Was muss der Kaufmann bei Konkursen thun? Unter diesem Titel erschien als jüngste und nach dem neuen Bürgerlichen Gesetzbuch bearbeitete Lieferung aus der von der HandelsAkademie Leipzig“ herausgegebenen Sammlung kaufmännischer Rechtsbücher eine gemeinverständliche Darstellung des deutschen Konkursrechts und Konkursverfahrens, bearbeitet von unserm Mitarbeiter, Herrn Hermann Pilz, Syndikus des „Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands" in Leipzig. - Preis 8° gebd. 2,75 Mk. Das Werk sei unsern Lesern, die als Kaufleute ein nur zu begreifliches Interesse daran haben, sich über die einschlägigen Rechtsverhältnisse zu unterrichten, warm empfohlen,

Ausfuhrhandel. Französisches Musterlager in Madrid. Die grosse Wichtige keit, welche die Amerikaner mit Recht der Errichtung von Musterlagern im Auslande für die Hebung ihrer Ausfuhr beilegen, fängt auch an, andere Staaten zur Nachahmung anzuregen. So hat, wie die ,,Centralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen“ mitteilt, die französische Handelskammer in Madrid daselbst ein Warenlager eröffnet, in der Absicht, den Warenaustausch zwischen diesen beiden Ländern hierdurch intensiver zu gestalten. Das neue Institut umfasst drei verschiedene Abteilungen. Die erste enthält eine Mustersammlung spanischer Exportartikel, die für die Ausfuhr nach Frankreich bestimmt sind. Die zweite Abteilung umfasst die wichtigsten spanischen Einfubrartikel, welche nicht aus Frankreich kommen. Die dritte endlich bildet eine Ausstellung spanischer Importartikel französischer Herkunft. Diese letzte Abteilung soll vor allem für die Hebung der französichen Ausfuhr dienstbar gemacht werden. Hier sollen die Mitglieder der franzősischen Handelskammer zu Madrid ihre Kataloge. Preiskurante etc.,

Silberkurs. Der Durchschnittswert des feinen Silbers war an der Ham. burger Börse Mk. 80,46 per Kilo.

Darnach berechnen die vereinigten Silberwarenfabriken für 0,800 Silber Mk. 70,- per Kilo, gültig vom 11.20. Dez. 1899.

Deutsche Goldschmiede-Zeitung

Amtliches

IIILILIUS

des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silber-Schmiede der Freien Vereinigung des Gold- und Silberwaren-Gewerbes Berlin der Kunstgewerbe-Vereine Pforzheim, Hanau, Gmünd

der Centralstelle Schmuck und Mode«

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SADHAVA SA D Him

THOUSA WHICH SATHIPATHI PASADNICA SOHVATA CHIPS SONIC SHIPAT CHIVA OHION SHOPAR

Inhalts-Verzeichnis.

102,

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Aussichten, unsere fimi;

242

101

I. Centralstelle: Schmuck u. Mode. Streit, der, um die südwestafrikanischen VIII. Wirtschaftliches Leben des

Diamanten : : : : :
Audienz, eine, bei Frau Mode ...

: :: : 100 Goldschmiedes, der Goldschmied als

78 Trauring, der, der Jungfrau Maria.
Künstlerinnenfest, vom Berliner . . 68 Ubel, ein grosses . . . . . . 186, 207

Kaufmann.
Rundschau. – Schmuck und Mode

Uhren-Ausstellung in Leipzig. . 2011 Aus der Reisezeit. . . . . . . . 258
125, 145, 165, 185
* Verband Deutscher Juweliere, Gold.

Aussichten, unsere, für das kommende
* Schmuck, moderner :: : : . .

und Silberschmiede 246, 257, 265, 270 Weihnachtsgeschäft . . . . . . 235
* Schmuck, moderner, in Paris. . 3

Von Werkstatt - zu Werkstatt . . 266 Denkschrift der Wiener Genossen-
* Schmuck u. Geschmeide der deutschen

Wandel (betr. Pariser Weltausstellung) 254 schaft in Zollangelegenheiten . 66, 80
Frau . . :
· · . . . . 208
; * Zum 400. Geburtstag Benvenuto

Einfluss, der, des südafrikanischen
Schmuck und Mode 9, 31, 44, 55, 122, 220, Cellini's . . . . . . . . . . 233 Krieges auf das Geschäft . . . . 88

256, 272
Zur Cellini. Feier. Ausstellung im

Eingesandt (Detaillieren d. Grossisten) 249
Streifzüge durch die moderne Schmuck-

Kgl. Kunstgewerbe-Museum zu Berlin 247 Fabrizieren ohne Kapital . . . . . 173
kunst . . . . . . . . . . 120, 126

Freie Vereinigung des Gold- u. Silber-
III. Goldschmiedekunst.

warengewerbes zu Berlin . . . 52, 121
II. Allgemeines.

Gelegenheitskäufe . . . . . . . . 235
Bijouterie, die Gmünder, in Paris. . 97 Generalvers. des Kreditorenvereins 44, 56
Abonnements-Einladung ... 202, 270 | * Broschen, moderne . .

. . . 63 Geschäft, das, in Goldwaren und Ju-
An die deutschen Goldschmiede.
Kampf, der, gegen den Schnörkel. 85

welen in Berlin. . . . . . . . 26
Arbeiten von Aichele & Co., Pforzheim 166

* Perle, die .

. . . . . 61, 73
: :

Gesundheitlichen, die, Verhältnisse
Aufruf an die Juweliere, Gold- und | Stil, der neue, in der Goldschmiede

im Gewerbe der Goldschmiede und
Silberschmiede des Deutschen Reiches 265 kunst . . . ;. . . . . . 14, 25 Uhrmacher und in verwandten Ge-
Aus Paris oder französische Arbeit. 181,

1 *Taufgeschenk d. Stadt Hamburg 259, 260' schäftszweigen (Graveure, Ciseleure,
Ausstellung von Goldschmiedearbeiten
* Trinkgerät, gotisches 98, 147, 156, 178, 187,

Mechaniker, Optiker, Vergolder) : 210
in Leenwarden . . . . . . . . 212

189, 220

Handel mit Pretiosen, ein Beitrag zum 30
* Der grösste Diamant der Welt.247

Handel und Wandel. . . . . . . 154
Deutscher Goldschmiedetag in Berlin 242

IV. Technisches. Metallurgie.

Handels-Unkosten . . . . . . . . 260
Deutscher Goldschmiede-Verband 217, 229

* Elektrogravüre .'. . . 106, 148, 170 Industrie und Handwerk . . . . .
Edelsteine, die, im Aberglauben . 90
Für die Werkstatt . . . . . . . 249

Juweliers, Gold- und Silberschmiede-
Eröffnung der Weltausstellung v. 1900 105

Fassen, das, der Edelsteine .

86

Innung (Zwangsinnung) Leipzig : 55
Fachzeitschriften, deutsche und fran-
Kunst, die, Metalle zu färben . . 53, 65

Kaufmann, der kunstgewerbliche. . 131
zösische . . . . . . . . . .
Metalleinlagen in Stein. . . . . . 180

Kleingewerbe, wie erstarkt das... 6
Gold, verschwundenes . . . . .
*Neuerung, eine wertvolle . . . . 113

Lage, zur, der Goldschmiede. . . 49, 158
*Goldschmiedearbeiten von der Pariser
* Sicherheitsvorrichtung für Brosch-

Mangel an geschulten Kräften . .
Weltausstellung . . . . . 245, 255

nadeln (E. Vogdt, Breslau). ... 236!

236 Pforzheimer Brief . . . . . . . 68, 132
Goldland, das, British Columbia . . 81

Trauringfrage, zur . . . . . . . 39
Gold- und Silberschmuck auf der

V. Gravier- und Ciselierkunst.

Unsere Gehilfen . . . . . : : : 168
Weltausstellung 1900 . . . . .

Wann ist der Goldschmied und Uhr-
Goldschmiedeladen, ein moderner ...

Münzen. Medaillen.

macher Kaufmann . . . . . . 171
*Gutenberg-Medaillen, die . . . . 129

* Arbeiten aus dem Atelier von Max
Hehlerei beim Ankauf von Gold- und
Haseroth, Berlin . . . . . 199, 213

IX. Juristisches.
Silberwaren . . . . . . . . .

* Arbeiten aus dem Atelier von Chr.
* Jahrhundert, das scheidende ... 1

Erstattungsanspruch des Pfandleihers

Weilinger in Hanau . . . . . . 191.
Jahreswende, zur . . . . . . .,

gegen den Eigentümer . . . . . 180
* Denkmünze aus dem Atelier der
Künstlerfabrikant, der . . . . 189, 199

Fürsorgepflicht der Goldschmiede für

Stuttg. Metallw. Fabrik 185, 223, 238, 267
Liest du auch diese deine Fachzeitung 206
* Elektrogravüre . . . . . 106, 148

ihre Angestellten nach dem neuen
Mahnung, eine ernste . . . . . . 219

Recht . . . . . . . . , 160, 166
* Entwerfen, das, von Monogrammen 40
Moderne Ziergläser auf der Pariser

Gesetzesauslegung, die Kunst der. . 149
Graveur-Brutanstalt . . . . . 32, 57, 69!
Weltausstellung . . .

Invalidenversich.- Gesetz, das neue 38, 89
. . . . 267

* Monogramme und Dekorationen 76, 130
Neue englische Stempelung ausländ.

Mietrecht, was muss der Goldschmied
Monogrammwerk, unser . . . . . 8
Gold- und Silberwaren . . . . .

vom neuen M. wissen? . . . . . 111
Pariser Ausstellung, die, in englischer

Pfänder aus Gold und Silber etc... 128
VI. Diverse Handelsartikel.
Punzierung in der Schweiz, .

8
Beleuchtung . . . . . . . . 2011
Pariser Weltausstellung, von der 32, 63, De Beers-Minen, die, und das Syndikat 64 ! Umsatzsteuer, die . . . . . . 108, 146
117, 178, 190, 191, 195, 202, 209, 221 Diamantenproduktion, die. .... 13

Verjährung, die, n. d. Bürgerl. Ges.-Buch 7

Wichtige Rechtsfragen . . . . . . 262
Paris und die Weltausstellung . . 43, 53 ! Granatwaren-Industrie, die böhmische 112
Petroleum-Beleuchtung . . . . . 159 Mangel an Diamanten . . . . . . 157
Pforzheimer, die, Gold- und Silber-

X. Schäden des Faches. Warenhaus.
schmiede. Arbeiten auf der Pariser

VII. Schaufenster.

Unlauterer Wettbewerb. Hausier-
Weltausstellung .

Ladeneinrichtung. Etuis. ' handel. Pfandleiher, Leihhaus etc.
Revision des österreich, Punzierungs-

gesetzes . . . . . . . . . . . 268 ; *Goldschmiedeladen, ein moderner : 127 Ein grosses Übel . . . . . . 186, 207
Steigen des Silberpreises . . . . . 250. Schaufenster, das . . . . . . . . 91 | Gesetzesauslegung, die Kunst der. . 119

119

127

200

Den mit * bezeichneten Artikeln sind Illustrationen beigegeben.

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