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in ihren Liedekunta

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Von Dr. Guido Maria Dreves

Verlag der Jol. Korel'schen Buchhandlung
Kempten und München

1908

BV

468 -D17

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Seite

V 1 5 11 19 30 41 43 45 59 66

Einleitung
I. Die altchristliche Symnendichtung

Hilarius.
Ambrosius

Prudentius
II. Die Zeit der Merowinger

Altirische Dichtung

Mozarabische Dichtung
III. Die karolingische Renaissance

Notter der Stammler :
IV. Das Frühmittelalter
V. Das Fochmittelalter

Adam von St. Viktor .
VI. Das Spätmittelalter

Schlußwort
Anhang: Lateinische Originaltegte
Verzeichnis der Liederanfänge
Index

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84

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93 111 133 136 193 196

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Einleitung.

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Der Versuch, eine kurze, auch dem gebildeten, nicht aber gelehrten Publikum verständliche literar-historische Übersicht des Werdeganges der lateinischen Hymnendichtung, ihres Keimens und Blühens, ihres Welkens und Ablebens zu geben, ist bei uns in Deutschland, wenn wir von kurzen enzyklopädischen Skizzen absehen, selten gemacht worden. Ich würde unbedenklich sagen nicht gemacht worden“, wenn ich die einschlägigen Arbeiten Schletterers und einige noch ungenügendere der Vergessenheit überlassen wollte, der sie anheimgefallen find. Diese Erscheinung erklärt sich weniger aus dem Mangel von Interesse im Leserkreise, das, ungewedt, dem Gesete des Ignoti nulla cupido Was ich nicht weiß, macht mir nicht heiß“ überseßt es unser Sprüchwort derfallen mußte, als vielmehr aus den Schwierigkeiten, die sich einem derartigen Unternehmen – um nicht zu sagen Unterfangen entgegenstellten. Denn einmal feßen solche populär-wissenschaftliche Zusammenfassungen die grunds legende, wissenschaftliche Forschung und Bearbeitung voraus, deren gesicherte und gesichtete Resultate nur der gemeinverständlichen Fassung, nur der anregenden Darstellung bedürfen. Eine wissenschaftlichen Anforderungen Rechnung tragende und genügende Geschichte der lateinischen Hymnendichtung gab und gibt es aber bis heute nicht; nur die altchristlichen Dichter sind wohl in allgemeinen Darstellungen der römischen Literatur, der lateinischen Poesie oder des christlichen Schrifttumes mitbehandelt, wobei indes nach der Natur der Dinge ihre hymnische Dichtung in der Masse des Gebotenen fast verschwindet.

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