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Per Akklamation werden auch wiedergewählt: Als Rechnungsprüfer die Herren Alfred Fueß, Stuttgart; Karl Kommerell, Stuttgart; als deren Stellvertreter die Herren Martin Rauscher, Stuttgart; Karl Wall, Stuttgart.

Einführung der Besteckkonvention in Württemberg.

Hierzu bemerkt einleitend der Vorsitzende: Schon vor zwei Jahren haben wir versucht, eine Besteckkonvention für Süddeutschland zustande zu bringen und waren mit den Vorarbeiten schon ziemlich weit vorangeschritten, als der Verband die Sache in die Hand nahm. Jetzt kommt sie wieder an die Vereine zurück, da es dem Verband nicht gelungen ist, die Frage zur Erledigung zu bringen. Der Entwurf *) befindet sich in den Händen der Anwesenden.

Merk-München: Ich bin von München nach Stuttgart gekommen, weil ich mich für die Besteckkonvention sehr interessiere. Eigentlich ist es ja Aufgabe des Deutschen Verbandes, derartige Fragen, die sämtliche deutsche Kollegen betreffen, zu regeln. Nachdem aber von seiten der Verbandsleitung erklärt worden ist, daß sie nicht imstande sei, Berlin in die Besteckkonvention einzubeziehen, sind wir genötigt, in Süddeutschland allein vorzugehen. Wenn Baden, Hessen, Württemberg, Bayern, Frankfurt a. M. und Rheinland-Westfalen gemeinsam ans Werk gehen, dann brauchen wir Berlin nicht mehr zu fürchten.

Was Bayern betrifft, so haben bei einer Umfrage betreffend Abschluß einer Konvention von 146 Vereinsmitgliedern 24 eine Antwort nicht gegeben, 10 haben mit Nein und die übrigen 112 mit Ja geantwortet. (Bravo!) Von den zehn, die mit Nein geantwortet haben, wird die Mehrzahl nach näherer Aufklärung ihre Meinung ändern. In München haben sich sämtliche 51 Mitglieder in zustimmendem Sinn geäußert, ebenso in Würzburg. Ich möchte wünschen, daß die Herren in Württemberg unserem Beispiel folgen und sich – zunächst im Prinzip – für den Abschluß einer Konvention aussprechen, selbstverständlich unter der Voraussetzung, daß die Fabrikanten und Grossisten in derselben Weise entgegenkommen, wie sie in Rheinland und Westfalen seit dem Jahr 1896 entgegengekommen sind!! (Beifall.)

Bertsch-Karlsruhe: Auch in Baden besteht begründete Aussicht auf ein Zustandekommen der Konvention. Der Badische Verein hat durch sein Vorgehen in dieser Richtung sogar eine Anzahl neuer Mitglieder gewonnen. Wenn, wie zu hoffen ist, das Werk gelingt, so wird das ganz sicher zum Segen unserer Branche gereichen. (Bravo!)

Merk-München: Es herrschen über die Konvention vielfach noch ganz falsche Anschauungen. Man bedenkt nicht, daß auch die Fabrikanten und Grossisten ihrerseits eine Verpflichtung eingehen.

Daß die Berliner Kollegen so ängstlich sind, begreife ich nicht. Wenn auch nicht sofort alle beitreten, in absehbarer Zeit werden die andern bald nachkommen.

Munz-Stuttgart: Auch ich bin der Ansicht, daß durch eine derartige Vereinbarung unreelle Kollegen bald lahmgelegt sein werden. Wenn nur etwas mehr Kollegialität und nicht der ewige Geschäftsneid herrschen würde! (Lebhafte Zustimmung.) Stellen wir uns doch auf einen höheren Standpunkt! Auch die Fabrikanten werden sich wohl überlegen, ob sie mit Preisdrückern oder mit reellen Firmen ihr Geschäft machen wollen. (Sehr richtig.)

Die Versammlung erklärt sich (zunächst im Prinzip) mit der Durchführung einer Besteckkonvention einstimmig einverstanden. Es wird deshalb sofort in die Beratung der einzelnen Paragraphen des Entwurfs eingetreten.

Kiaschek - Stuttgart regt an, ob nicht gestattet werden solle, bei Verkauf ganzer Kassetten unter die 25% herunterzugehen.

Vorsitzender: Wenn man den festen Willen hat, die Besteckpreise wieder zu gesunden zu gestalten, so ist es nicht möglich, Ausnahmen zu gestatten. Ubrigens bedeuten die 25 % nur den Mindestnutzen und es hat jeder Detailleur das Recht, namentlich bei Verkauf einzelner Stücke einen höheren Nutzen zu nehmen.

Kommerzienrat Foehr-Stuttgart: Wer Bestecke (oder andere Artikel) außergewöhnlich billig verkauft, der muß, wenn er bestehen will,

dafür andere Artikel teurer verkaufen. Darauf muß das Publikum aufmerksam gemacht werden. Rücksicht und Schonung solchen Kollegen gegenüber ist nicht am Platz. Wir wollen unser Geschäft auf ehrliche Weise treiben. (Beifall).

Vorsitzender schlägt vor, die Giltigkeitsdauer der Konvention zunächst auf 3 Jahre und den Beginn wenn möglich auf 1. Oktober 1904 (eventuell i. Januar 1905) festzusetzen. Die Versammlung stimmt diesem Vorschlag einmütig zu.

Ernst Bruckmann-Heilbronn erklärt sich mit dem Wortlaut des Entwurfs vollständig einverstanden; es sei ihm das umso leichter möglich, als sich die Konvention nicht auch auf die Exporteure erstrecke, die unter anderen Verhältnissen – mit dem Ausland arbeiten. Was den Nutzen von 25 % betreffe, so sei er in Anbetracht der sich immer mehr steigernden Spesen durchaus nicht zu hoch, namentlich nicht im Vergleich zu den Besteckpreisen in Frankreich, England und Amerika. Sobald die Konvention durchgeführt sei, werde niemand mehr zu den früheren Preisen zurükkehren wollen. (Zustimmung).

Die Versammlung erklärt sich hierauf einstimmig für die Einführung der Besteckkonvention. Sämtliche anwesenden Detailleure verpflichten sich sofort unterschriftlich zum Beitritt.

Vorsitzender: Es freut mich, konstatieren zu können, daß nicht ein Einziger der anwesenden Kollegen zurückgeblieben ist. (Lebhafter Beifall). Anmerkung: Am 24. Juni lagen bereits 56 Beitrittserklärungen württ. Detailleure vor. Die Verhandlungen mit den Fabrikanten sind im Gange.

Verbandsangelegenheiten. Kiesel-Ludwigsburg erstattet Bericht über den Verbandstag zu Köln im August 1903 und hebt namentlich rühmend hervor, daß die Kollegen von Rheinland und Westfalen mit dem, was sie an festlichen Veranstaltungen geboten, alle Erwartungen weit übertroffen haben. In grellem Gegensatz dazu stehen die Verhandlungen und Beratungen, durch die etwas Positives eigentlich nicht erzielt worden sei. Die Fachausstellung sei gut beschickt gewesen und habe auch einen starken Verkehr aufzuweisen gehabt.

Vorsitzender bringt noch interne Vorgänge, die den Verbandsvorstand betreffen zur Sprache Die Versammlung billigt die Ansicht und das Verhalten des Vorsitzenden des Vereins.

Allgemeines. Vorsitzender gibt bekannt, daß vom Verein von Rheinland und Westfalen ein Begrüßungstelegramm eingelaufen ist, was mit lebhaftem Beifall aufgenommen wird. Sodann teilt er mit, daß die von ihm eingeleitete Sammlung von Beiträgen zu einer Gedenktafel für den berühmten Goldschmied Dinglinger die Summe von annähernd 1000 Mk. ergeben hat. Es ist nun möglich, an dem Geburtshause Dinglingers in Biberach eine gediegene und würdige Tafel anzubringen, die dem Stand der Goldschmiede zur Ehre gereichen wird. Die Firma P. Bruckmann & Söhne, Heilbronn, hat die künstlerische Ausführung in Bronze übernommen. Die feierliche Enthüllung wird voraussichtlich Ende Juli d. J. stattfinden können. Es ist zu wünschen, daß nicht nur die württembergischen Goldschmiede sehr zahlreich sich an der Feier beteiligen, sondern daß auch Kollegen aus dem übrigen Deutschland sich dazu einfinden. Die Biberacher werden sich bemühen, den Tag zu einem schönen zu gestalten. Am Tag nach der Enthüllung wird ein Ausflug nach dem Bodensee veranstaltet werden.

Merk - München und Bertsch - Karlsruhe erzählen noch einige Fälle, die beweisen, wie vorteilhaft für den einzelnen einerseits die Besteckkonvention, andrerseits ein kollegiales Verhältnis unter den Juwelieren, Gold- und Silberschmieden wirken kann. Unter dem Beifall der Versammlung schließen sie mit dem Appell an die Anwesenden: „Meine Herren, betrachten Sie sich als Freunde und nicht als Gegner und Konkurrenten, jeder will leben“.

Vorsitzender schließt hierauf die III. ordentliche Mitgliederversammlung nachmittags 21 Uhr mit dem Wunsche, daß alle württembergischen Kollegen treu und fest zusammenhalten zum Besten des Gewerbes und zum ferneren Blühen und Gedeihen des Vereins der Juweliere, Gold- und Silberschmiede Württembergs.

Anschließend an die Versammlung fand gemeinschaftliches Mittagessen in den unteren Räumen der Silberburg statt. Eine gesellige Unterhaltung bildete den würdigen Abschluß des unter so günstigen Auspizien verlaufenen württembergischen Goldschmiedetags.

*) Dieser Entwurf wurde in Wiesbaden zu Ostern 1904 von den Vertretern einer größeren Anzahl von Vereinen aufs Neue be hauptsächlich die Detailleure. Der Entwurf für die Verträge mit den Fabrikanten ist inzwischen auch fertig gestellt worden, lag aber der Versammlung noch nicht vor. Die Entwürfe können durch Herrn Hofjuwelier Carl Becker - Köln bezogen werden.

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Sächsiche Metallwarenfabrik August Wellner Söhne,

Aue in Sachsen.

Ein Gedenkblatt zum 50 jährigen Geschäfsjubiläum. Am 18. Juni waren es 50 Jahre, seitdem die Anfänge zu den All die Bitternisse des Lebens, welche bekanntermaßen jeder, Werken der heutigen Firma durch deren Begründer, Karl August dem von Haus aus irdische Güter nicht mit auf dem Weg gegeben Wellner, gelegt wurden. Ein Leben reich an Arbeit, reich an sind, durchzukämpfen hat, blieben auch August Wellner nicht erEnttäuschungen, reich aber auch an ungezählten Freuden, die ihm spart; dazu kamen langwierige Konzessions-Schwierigkeiten, die das letzte Jahrzehnt des rapiden Ausbaues seines Lebenswerkes nur zu sehr geeignet waren, einem Anfänger den Weg zur Selbstbrachte, liegt hinter diesem, im Dienste der Arbeit und der In ständigkeit zu erschweren.

Schon gegen Ende der sechziger Jahre gewann nun die Herstellung von Metallwaren die Oberhand und nahm, unter Mitarbeit der inzwischen herangewachsenen Kinder und einiger nach und nach angelernter Arbeiter, einen fabrikmäßigen Charakter an, während um die Mitte der siebziger Jahre die gleichfalls inzwischen mit maschinellen Einrichtungen ausgestattete Holzwaren-Fabrikation von dem Betrieb getrennt wurde und in das Eigentum des ältesten Sohnes, Ernst Wellner, überging. Der Ausbau der Metallwaren-Fabrik nimmt von da ab einen, wenn auch langsamen, so doch stetigen Fortgang, und weitere 10 Jahre später, 1885, sehen wir eine mit etwa 50 pferdiger Dampfkraft ausgestattete Fabrik-Anlage auf einem größeren Fabrikterrain erstehen, einem Grundstück, welches noch heute, durch mehrmaligen Zukauf angrenzender Nachbar-Grundstücke wesentlich erweitert, die Stätte der Werke bildet. Erfolg auf Erfolg reihte sich an den stets wachsenden Bau.

Nachdem er noch eine Reihe von Jahren in dem neuen Fabrikanwesen gewaltet, zog sich der Firmenträger offiziell von der Leitung der Geschäfte nach 38 jähriger Tätigkeit zurück, nunmehr seinen, im Geschäft von frühester Jugend auf tätigen Kindern die Leitung der ferneren Geschicke des Geschäftes überlassend. Während der nahezu Siebenzigjährige auch nun in der Fabrik noch aktiv tätig blieb, gleichsam als ob mit der Stätte der Arbeit verwachsen, sollte

es ihm auch vergönnt sein, in hohem Alter, aber geistiger Frische, dustrie ergrauten alten Herrn, welcher kürzlich das 80. Lebensjahr nicht allein die Früchte seiner Arbeit heute reifen, sondern weit vollendete und letzthin bei der Feier seines 50 jährigen Bürger- darüber hinaus aus seinem Lebenswerke eine Groß-Industrie erund Meister-Jubiläums gleichzeitig auf das 50 jährige Bestehen einer stehen zu sehen, die man zuvor im Königreich Sachsen und dessen Industrie zurückblicken konnte, zu deren Anfängen er selbst einst weiterer Umgebung als solche überhaupt nicht kannte. Karl August den Grundstein gelegt, um heute die Früchte seiner Hände Arbeit Wellner wurde zum Begründer einer im engeren Vaterlande völlig herrlich reifen zu sehen.

neuen Industrie, die heute ihre Erzeugnisse in allen Weltteilen verAus denkbar kleinsten Anfängen heraus sehen wir, anfänglich treten sieht. nur Hand in Hand mit seiner Ehefrau, den schlichten Mann in der Die neueren Daten der Entwicklung der Werke sind mehr Werkstatt sein Werk beginnen, abwechselnd an der Hobelbank, oder minder bekannt, und wir lassen nur noch einiges allgemein der Metalldrehbank und der Handpresse schaffend, woraus sich mit Interessierende in kurzen Worten folgen: der Zeit zwei getrennte Betriebe entwickelten, die heute gleichfalls Bildeten zu Anfang der 90er Jahre noch die einfachen Alpakanoch unter der Firma Ernst Wellner bestehenden Dampfsägewerke und Alpaka-Silber-Löffel und -Bestecke die hauptsächlichsten Faund Stuhlfabrik und dann die Metallwaren-Fabrik.

brikationsartikel, so reihten sich diesen von jetzt ab immer neue

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Fabrikations-Abteilungen für eine gleich rationelle Herstellung neuer einschlägiger Artikel an. – Service und Tafelgeräte in eleganten und geschmackvollen Formen wurden fortan auch nach Beschaffung raffiniert konstruierter mechanisch arbeitender Fabrikations-Einrichtungen mittelst dieser hergestellt und wiesen der Fabrikation in diesem Industriezweige eine ganz neue Richtung.

Hand in Hand mit dem Ausbau der verschiedensten Abteilungen für Fertigfabrikate ging der Ausbau und die Erweiterung der Anlagen zur Erzeugung aller in der Fabrik benötigter Rohmetalle, welche Fabri

kations-Abteilung kürzlich durch die Vollendung neuer moderner Walzwerks- und Drahtzugs-Anlagen ihren vorläufigen Abschluß gefunden.

Die Fabrik ist längst in die Reihen der Groß-Industrie getreten; die Werke verfügen heute über Kraft-Anlagen von insgesamt 1000 Pferdekräften, und die maschinellen Einrichtungen weisen an modernen Anlagen eine äußerst gediegene Vollkommenheit auf.

Die Werke gewähren vielen Hunderten von Arbeitern des Auertales selbst wie aus dessen näheren Umgebung ein gesichertes Brot und lukrativen Verdienst.

50 jähriges Geschäftsjubiläum.

Am Donnerstag, den 16. Juni, feierte die Firma A. Kempfe, Hofjuwelier, Magdeburg, Breiteweg 192, das 50 jährige Geschäftsjubiläum. Unter ganz bescheidenen Verhältnissen wurde von dem Vater des

woselbst die Firma in stetem Emporblühen bis 1866 verblieb. Alsdann wurde von Herrn August Kempfe sen. das Haus Breiteweg 192 käuflich erworben, wohin man auch das Geschäftslokal verlegte. Hier blieb die Firma bis zum heutigen Tage und dank dem eisernen Fleiße des Inhabers wurde das Geschäft zu einer Höhe gebracht, daß es weit über die Grenzen Magdeburgs sein Renommee verbreitet hat und zur Lieferung für viele hohe Fürstlichkeiten herangezogen wurde.

Auch höchsten Ortes wurden der Firma ehrende Auszeichnungen zuteil, und am 28. Dezember 1883 ernannte S. Hoheit der Herzog Ernst von Sachsen Koburg-Gotha Herrn August Kempfe zu einem Herzogl. Sächsischen Hofjuwelier. Nachdem im Jahre 1891 der jetzige Inhaber, Herr Robert Kempfe, als Teilhaber in die Firma aufgenommen wurde, geruhte S. Hoheit der Herzog Ernst von Sachsen Koburg -Gotha genanntem Herrn am 11. Dezember 1891 ebenfalls den Titel eines Herzogl. Sächsischen Hofjuweliers zu verleihen.

Bei dem Ableben des Gründers im Jahre 1896 ging das Geschäft in den Alleinbesitz des Sohnes und jetzigen Inhabers über, der es verstanden hat, unter zielbewußter Leitung das Geschäft auszubauen, als auch durch hervorragende Lieferungen mit dem Anhalter Hof in Beziehung zu treten, so daß der Herzog von Anhalt am 8. Januar 1896 geruhte, Herrn Robert Kempfe zu seinem Hofjuwelier zu ernennen, worauf nach kurzer Zeit eine weitere Auszeichnung durch Verleihung der Jubiläumsmedaille, anläßlich der 25 jährigen Wiederkehr der Thronbesteigung des Herzogs, erfolgte. Eine weitere Dekoration von seiten Sr. Hoheit des Herzogs Friedrich von Anhalt erfolgte am 29. April 1902 durch Verleihung des Goldenen Verdienstordens für Wissenschaft und Kunst.

Auch genießt der Inhaber der Firma A. Kempfe bei seinen Kollegen vollste Achtung, was bei Gründung der Vereinigung der Juweliere, Gold- und Silberschmiede durch einstimmige Wahl zum 1. Vorsitzenden recht gekennzeichnet wurde.

Zahlreiche Glückwünsche von nah und fern wurden der Jubelfirma zuteil, und besonders ehrten die Angestellten des Hauses ihren Chef durch Überreichung einer geschmackvoll ausgeführten Adresse. Ein am Abende veranstaltetes Festmahl gab der ganzen Feier einen würdigen Abschluß.

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Nachbildung von berühmtem Goldschmuck.

In der Urania zu Berlin war gelegentlich des Vortrags „Die Insel Rügen“ eine Nachbildung jenes berühmten Goldschmuckes ausgestellt, der nach den großen Sturmfluten in den Jahren 1872 und 1874 auf Hiddensöe gefunden wurde. Die in künstlerischer als auch in technischer Beziehung meisterhafte Nachbildung ist von Hofgoldschmied Paul Telge ausgeführt. Die Nachbildung dieser alten Sachen ist von einem hervorragenden Werte für unsere Zeit, auch in Hinsicht der technischen Fortentwicklung unter Ausbildung des Geschmacks, worauf auch der deutsche Kaiser, der solche Nachbildungen empfohlen hat, hinwies.

9 größere silberne Ehrenpreise sind aus Anlaß der demnächst in Dessau stattfindenden Wettrennen, Regatten, Schwimmfeste usw. sind vom regierenden Herzog Friedrich 2. und vom Prinzen Aribert von Anhalt gestiftet worden, die vom Herzogl. anhaltischen Hofjuwelier Wilh. Hampe, Magdeburg, geliefert wurden, gewiß eine hübsche Auszeichnung für den Genannten.

Die Gewerblichen Fachschulen der Stadt Köln feiern Ende Oktober d. Js. das Fest ihres 25 jährig. Bestehens. Die Feier soll verbunden werden mit der Einweihung der neuen Maschinenbauschule, welche die Stadt Köln mit einem Kostenaufwand von rund 2000000 M. erbaut. Aus kleinen Anfängen haben sich die Schulen: die höhere Maschinenbauschule, die Maschinenbauschule (Werkmeisterschule), die Baugewerkschule und die Kunstgewerbe- und Handwerkerschule in erfreulicher Weise entwickelt. Vom Jahre 1895 ab werden die bis dahin rein städtischen Anstalten vom Staate und von der Stadt Köln gemeinsam unterhalten. Seit dem 1. April 1903 sind die vereinigten Maschinenbauschulen und die Baugewerkschule Staatsanstalten. Die bevorstehende Feier würdig zu begehen, rüsten sich die beteiligten Kreise. Auch die in Köln wohnenden ehemaligen Schüler haben unter dem Vorsitz des Herrn Ingenieur Fellenberg, Köln Mastrichterstr. 15, einen Ausschuß gebildet, der alle früheren Mitschüler zur Teilnahme an den Feierlichkeiten einladet, Programme derselben versendet, Anmeldungen entgegennimmt und weitere Auskunft erteilt.

Recht haben, 150 Söhne von Meistern -- über fünf Jahre zu verteilen - von den Facharbeitern praktisch vollständig anlernen zu lassen. Seitens der Meistervereine wurde vor dem Streite die Forderung gestellt, 750 Lehrlinge aufnehmen zu dürfen, die Arbeiter wollten keinen einzigen anlernen, mit der Behauptung, es gebe in ihrem Fache schon zu viel Arbeitskräfte. Jetzt haben die Fabrikanten die Zahl der neu Einzuführenden auf 500 junge Leute herabgesetzt. Erst nach vier Jahren werden diese neuen Kräfte selbständige Arbeit übernehmen können. Weiter wird jedes Jahr im Monat November eine gemeinschaftliche Kommission die Zahl der neuen Lehrlinge feststellen. Hier mit ist die Ausschließung von neuem Arbeiternachwuchs, welche schon seit 1897 andauert, beseitigt, und ist zu hoffen, daß der Diamantindustrie zu Amsterdam, welche immer noch 4500 Arbeiter beschäftigt (gegen 3000 Arbeiter in Antwerpen), neue Schädigungen erspart bleiben.

Die Pflicht des Juweliers. In Wien hatte sich der auf dem Graben etablierte Jnwelier Bernhard Groß, der auch in „Venedig in Wien“ eine Filiale besitzt, vor dem Strafrichter der Josefstadt Gerichtssekretär Dr. Thöny wegen bedenklichen Ankaufes zu verantworten. Er kaufte nämlich von dem Kammerdiener Otto Koch die von diesem seinem Herrn, dem Advokaten Dr. Wechsler, gestohlenen Preziosen im gerichtlich geschätzten Werte von 360 Kronen um 170 Kronen. Bei der vor dem Wiener Landesgerichte gegen Koch wegen Diebstahles stattgefundenen Verhandlung kam hervor, daß Groß die juwelen nämlich einen ungefaßten Brillanten, eine Brillantbrosche und zwei brillantenbesetzte Nadeln, gekauft hat, weshalb gegen ihn der Akt dem Bezirksgerichte abgetreten wurde. Der Richter verurteilte den Angeklagten zu 140 Kronen Geldstrafe oder 14 Tagen Arrestes.. Der Verurteilte meldete die Berufung an. Es fand über dieselbe vor einem Appellsenate unter dem Vorsitze des Landesgerichtsrat Baumgarter eine Verhandlung statt, in welcher Staatsanwalt Dr. Höpler gegen Groß in so scharfer Weise vorging, daß dieser im Saale furchtbar erregt wurde und sich verlauten ließ, gegen den Staatsanwalt die Ehrenbeleidigungsklage zu erheben. Groß wurde vom Gerichtshofe - freigesprochen und das Urteil erster Instanz aufgehoben.

Warnung für unsere Bijouteriefabrikanten in Pforz

heim, Gmünd und Hanau, Von Neu-Weißensee, Brüssel und London aus suchen in letzter Zeit verschiedene zweifelhafte Firmen sich Waren zu verschaffen, und deshalb ist große Vorsicht am Platze. Ein großer russischer Auftrag auf Siegesplaketten

an die deutsche Industrie. Der Metallwarenfabrik Wilhelm Mayer & Franz Wilhelm in Stuttgart ist ein großer Auftrag auf „Siegesplaketten“ erteilt worden. Sie sind von quadratischer Form und zeigen das Brustbild des Generaladjutanten A. H. Kuropatkin. Der Auftrag rührt von russischen Patrioten. Bei der Oberrheinischen Versicherungs-Gesellschaft in Mannheim gelangten im Monat Mai 1904 auf Einzel - Unfall 490, auf Kollektiv - Unfall 190, auf Haftpflicht 209, auf Glas 161 und auf Einbruchs- und Diebstahl-Versicherung 23 Schäden zur Anmeldung. Stempelung von Gold- und Silberwaren

für die Schweiz! Das eidg. Amt für Gold- und Silberwaren macht die Interessenten darauf aufmerksam, daß gemäß Art. 2 des Bundesgesetzes betreffend Kontrollierung und Garantie des Feingehalts der Gold- und Silberwaren vom 23. Dezember 1880 alle Gold- und Silberwaren (Uhrgehäuse, Schmucksachen und Geräte), welche nicht amtlich kontrolliert sind, was ihre metallische Zusammensetzung oder Legierung anbetrifft, mit keiner andern Bezeichnung als derjenigen ihres wirklichen Feingehalts versehen werden dürfen. Wenn sie eine solche Bezeichnung aufweisen, so sollen sie außerdem gemäß der Vollziehungsverordnung mit der Marke oder dem Zeichen des Fabrikanten gestempelt sein. Alle eine Feingehaltsbezeichnung tragenden Gegenstände, auf denen diese Verantwortlichkeitsmarke fehlt, unterliegen einer Buße in der Höhe des vierfachen Betrages der für die Stempelung der gesetzlichen Feingehalte festgesetzten Taxe, sofern die amtliche Probe beweist, daß die Bezeichnung keine betrügerische ist (Art. 6, 2. Absatz des zit. Bundesgesetzes).

Konkursstatistik. Das Kaiserliche Statistische Amt hat für das erste Quartal dieses Jahres eine Konkursstatistik herausgegeben, nach welcher 2555 neue Konkurse gegen 2770 in demselben Vierteljahr des Jahres 1903 ausgebrochen sind. Die Zahl ist etwas zurückgegangen, aber doch immer noch groß genug. Wieviel Konkursschuldner mögen sich darunter befinden, die bloß deshalb falliert haben, weil sie wiederum von ihren Schuldnern schmählich im Stich gelassen worden sind. Gerade die Konkursstatistik zeigt immer wieder, wie notwendig eine Kreditreform ist, wie sie vom Pforzheimer Kreditorenverein erstrebt wird. Aus der genannten Statistik heben wir noch folgendes hervor:

Es wurden 375 Anträge auf Konkurseröffnung wegen Mangels eines auch nur die Kosten des Verfahrens deckenden Massebetrages abgewiesen und 2180 Konkursverfahren eröffnet; von letzteren hatte der Gemeinschuldner in 1354 Fällen auschließlich die Konkurseröffnung beantragt.

Beendet wurden im 1. Vierteljahr 1904: 1943 (1. Vierteljahr 1903: 1978) Konkursverfahren, und zwar durch Schlußverteilung 1347, durch Zwangsvergleich 440, infolge allgemeiner Einwilligung 40 und wegen Massemangels 116. In 783 beendeten Konkursverfahren war ein Gläubigerausschuß bestellt. Von den Konkursverfahren betrafen:

neue

beendete physische Personen . . . 1931

1542
Nachlässe . . . . . .

274
Handelsgesellschaften .. 99
Genossenschaften . . . . 11
andere Gemeinschuldner. 53

26
Zusammen . 2555

1943 Der Diamantarbeiterstreik zu Ende. Nach sechzehn Wochen wurde der Diamantarbeiterstreik in Antwerpen am 9. Juni beendet. Die letzten Vorschläge der Arbeiter bilden mit unwesentlichen Abänderungen seitens der Patrone die Basis des Übereinkommens. Danach sind 300 Lehrlinge einzustellen. Die Arbeitszeit beträgt 9/, Stunde und vom 1. Januar ab 9 Stunden. Eine große Majorität der Arbeiter nahm die Bedingungen an. – Nach vier Monaten der Arbeitseinstellung ist die Aussperrung der Arbeiter in Amsterdam im Diamantfach aufgehoben worden. Nachdem Antwerpen vorangegangen, hat man sich auch in Amsterdam geeinigt. Weil keine von den beiden Parteien unterlegen ist, kann man wohl annehmen, daß der Frieden jetzt auf längere Zeit gesichert ist. Die Arbeitgeber haben die Arbeitszeit verkürzt. die Löhne dagegen um 10 Prozent erhöht. Die Arbeiterverbände sind ihrerseits jetzt damit einverstanden, daß 500 Lehrlinge angenommen werden und daß die Arbeitgeber das

Diebstähle, Verbrechen etc.

Beschwindelter Juwelier. Bei einem Juwelier auf dem Neuenwall in Hamburg erschien ein 37 Jahre alter Kaufmann und suchte sich eine Brillant-Brosche im Werte von 1250 Mark und einen Rubin-Ring im Werte von 1200 Mark aus. Er bat, die Schmucksachen zur Ansicht mit nach Hause nehmen zu dürfen, nach zwei Tagen werde er die Gegenstände wieder zurückliefern oder bezahlen. Der Kaufmann ließ sich aber nicht mehr sehen. Nun erstattete der Juwelier Anzeige, und er erfuhr, daß der Mann die Sachen sofort nach ihrem Empfange bei zwei andern Juwelieren für zusammen 1000 Mark veräußert hatte. Der Kaufmann wurde ermittelt und festgenommen.

Verdächtiger Besitz eines Schmuckes. In einer Wiener Pfandleihanstalt wurde der 51 jährige Hadernsammler Johann Neumann angehalten. Er wollte einen Schmuck, der weit über tausend Kronen wert ist, um jeden Preis beleihen lassen und ging mit seinen Ansprüchen selbst unter sechzig Kronen hinab. Dem Sicherheitsbureau überstellt, gab Neumann an, daß ihm ein unbekannter Mann den Schmuck kurz vorher zum Versetzen übergeben und ihm eine Entlohnung versprochen habe, wenn er den Auftrag vollführe. Der Hadernsammler schilderte den Mann als ungefähr dreißig Jahre alt, anscheinend Kommis oder Schreiber. Offenbar rührt der Schmuck von einem Diebstahl her. Er besteht aus einer goldenen Brosche, die ein dreiblättriges Kleeblatt in Goldschleife darstellt. In der Mitte befindet sich ein Brillant. Jedes Blatt trägt an der Seite fünf Rauten. Dann gehören dazu: ein goldener, gerippter, mit acht Edelsteinen besetzter Ring und ein Paar Ohrgehänge aus Gold, die gleichfalls dreiblättrige Kleeblätter darstellen. Sie sind mit Brillanten und einer Raute auf jedem Stengel besetzt. Johann Neumann wurde dem Landesgericht eingeliefert.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Geschäftseröffnungen. Firma Wilhelm Haußmann, Pforzheim, Bijouteriefabrik für moderne Silberbijouterie, Broschen, Kolliers, Nadeln usw. - Kaufmann Hans Reutter, früher in Firma Hans Reutter & Cie., hat unter eigener Firma eine Bijouteriehandlung verbunden mit Kommissionsgeschäft in Pforzheim errichtet. Herr Ed. Waag, bisher in Firma Stanger & Waag, hat mit Herrn Adolf Nonnenmann, seither technischer Mitarbeiter im Hause Jul. Salé und früherer Teilhaber der Firma Nonnenmann & Fink, eine Bijouteriefabrik verbunden mit Handel ins Leben gerufen. Herr Karl Breusch in Pforzheim hat neben seinem Polierlederund Poliertuchlager eine Bijouterie - Werkzeughandlung eröffnet. –

Geschäfts- und Firmenänderungen. Das Bijouteriehilfsgeschäft Victor Rehm in Pforzheim ging an die Kaufleute Josef Beckmann und

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Alexander Brenk in Pforzheim über. – Die Goldwarenfabrik zuheben an diesem Muster ist die einfache, vornehme Form; der Paar & Göttig ist nach Austritt des Herrn Juwelier Paar in Karls- Stil ist durchaus rein und edel. Auch ist einem der Haupterforderruhe in den alleinigen Besitz von Fabrikant Hans Curt Göttig nisse, welche an ein gutes Besteck gestellt werden, entsprochen, Ehefrau, Sophie Christine geb. Petersen in Pforzheim indem der untere Teil des Stieles zur Aufnahme von Monogrammen übergegangen. Dem Ehemann der letzteren ist Prokura erteilt. – frei gelassen ist. Wie man auf dem Musterblatt sieht, wirken beDie von der Firma Bühler & Wohlt betriebene Werkzeug- und sonders die von der Firma mehr und mehr eingeführten aufgelöteten Metallhandlung in Pforzheim wurde von Herrn W. Dürrhammer Monogramme recht hübsch. Hinzufügen möchten wir noch, daß die käuflich erworben und wird in der seitherigen Weise weiterbetrieben Firma sämtliche Großsilberwaren, wie Tafelaufsätze, Tafelleuchter,

Menagen, Kaffee- und Teeservice, Pokale usw. im Empire - Muster Löschungen im Handelsregister. Bijouteriehandlung engros Reutter & Cie., Pforzheim. - Firma Stanger & Waag, Pforzheim.

anfertigt, wie überhaupt die Abteilung „Großsilberwaren“ über eine Die Pforzheimer Filiale der Edelsteinhandlung Brüder Samek in

reichliche Auswahl geschmackvoller und der jetzigen Richtung entWien – Bijouteriehilfsgeschäft Jul. Franz, Pforzheim. – Firma

sprechender Gegenstände verfügt. Stockert & Kern, Doublékettenfabrik und Firma Weiland & Wolf, Doublékettenfabrik, beide in Piorzheim. — Firma C. Rothacker

Frage- und Antwortkasten. & Sohn, Bijouterie - Exportgeschäft, Pforzheim.

Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Jubiläen und Ehrungen. Se. Hoheit der reg. Herzog und Se. Hoheit Die Herren Fabrikanten, Grossisten und Detailleure werden in ihrem und Aller Interesse Prinz Aribert von Anhalt, welche schon mehrere Jahre hintereinander höflichst aufgefordert, von der allezeit kostenfreien Benutzung dieser Abteilung den aus

giebigsten Gebrauch zu machen, Fragen allgemeiner und technischer Art uns einzusenden ihren Hofjuwelier und Hoflieferanten Wilh. Hampe in Magdeburg

und an deren Beantwortung sich zu beteiligen. Auch dieser Teil unseres Blattes ist dazu durch ihren persönlichen Besuch ausgezeichnet, ehrten auch jüngst

geschaffen, zur gegenseitigen Belehrung beizutragen. wieder diese Firma durch den Ankauf einer größeren Anzahl wert

Fragen: voller silberner Ehrenpreise, sodaß wir gern Veranlassung nehmen, dem Inhaber dieser seit dem Jahre 1845, also nahezu 60 Jahre be Frage 82. Wer kann mir die jetzige Adresse des Juwelenhändlers stehenden rührigen Firma zu diesem schönen Erfolge hiermit unsere M. Cohen mitteilen? Derselbe ist ca. 30–35 Jahre alt und war noch besten Glückwünsche auszusprechen.

voriges Jahr in Hamburg ansässig. Sollte derselbe diese Frage lesen

oder etwas davon hören, so ersuche ich ihn, sich in seinem eigenen Todesfälle. Der unerbittliche Tod hat in den letzten Wochen in

Interesse zu melden.

Hermann Reper, Hannover. der Bijouteriemetropole Pforzheim reiche Ernte gehalten. Kaum

Frage 84. Welcher Fabrikant liefert größere Quanten Bijouterie42 Jahre alt, verschied an einem Herzleiden Herr Gustav Adolf

Kartons, eine Seite Glanz, für Deutsch und Export, zu billigsten Ungerer, der in früheren Jahren eine Bijouteriefabrik, vorzugsweise

Preisen, in ganzen Bogen. Offerten erbitten an die Expedition dieses für den Export, betrieb. — Fern von seinem Wirkungskreis, Pforzheim,

Blattes.

W. in A. starb in Schwabens Residenz Herr Edmund Guinand, Begründer

Frage 85. Welche Firma liefert Bierseidel (Glas) mit eingeätzten der Bijouterie - engros - Firma gleichen Namens in Pforzheim.

Studentenwappen, mit Zinndeckel versehen, auf dem das Wappen Der frühere Teilhaber der Firma Wittum & Cie. in Pforzheim, Herr

emailliert angebracht ist. Es handelt sich um möglichst billige Gläser. Bernhard Wittum, starb unerwartet im 54. Lebensjahre. – Die

J. M. in A. Inhaberin der Stahletuisfabrik Louis Friesinger in Pforzheim, Frau

Frage 86. Wer liefert Ringe in Weißmetall (Unecht), oxydiert Frida Friesinger, verschied plötzlich an einem Herzschlag. Das

mit Totenköpfen und im Jugendgenre ?

J. K. in P. Geschäft wird vorläufig von dem Sohne weiter betrieben. - Der

Frage 87. Wer liefert Papierringmaße nebst den dazu gehörigen bisherige Gesellschafter der Kehretsanstalt Heimerle & Meule in

Stöcken, konisch verlaufend ?

A. K. in G. Pforzheim, Herr Friedrich Albach, ist gestorben.

Frage 89. Wer fabriziert billige Ringe in 14 kar. Gold mit FasDiverses. Die Doublékettenfabrik Beckh & Turba hat Herrn sungen für Semi-Emaille - Bilder zum Selbsteinsetzen der Bilder mit Kaufmann Fritz Schmuck als persönlich haftenden Gesellschafter

den dazu gehörigen Gläsern?

M. St. in W. in die Firma aufgenommen. - Herr Spöhrer, bisheriger Teilhaber Frage 90. Habe starken Bedarf in geschliffenen echten Ameder Metallwarenfabrik Aichele & Co. in Pforzheim gründet eine

thysten und möchte hiermit um direkte erstklassige Bezugsquellen Handelsschule für Töchter in Tuttlingen. – Herr Gottfried Clauss

bitten.

J. D. in P. in Pforzheim, der bisher die Fabrikation von goldenen Ketten, speziell

Frage 91. Ich besitze eine große Kamee als Gürtelschloß in für England, betrieb, hat sich einem neuen Fabrikationszweig, der

außerordentlich feiner Ausführung. Auf der Rückseite der Kamee Erzeugung von Tulawaren, hauptsächlich Ketten, zugewendet. – An befindet sich ein Namenszug „A. Celleoni“, etwas undeutlich verStelle des durch Tod abgegangenen stellvertretenden Vorsitzenden schlungen, den man auch für Cellini lesen könnte. Wie kann ich des Exportmusterlagers Stuttgart, Herrn Bijouterie-Exporteurs und

den Namen des Künstlers genau erfahren? Wer hat früher derartig Kommerzienrats Ehni wurde Herr Kommerzienrat Theodor Sprößer

feine Kameen geschnitten?

U. in A. D. in den Verwaltungsrat gewählt. – Der Gesellschafter Max Eugen

Frage 92. Wie bekommt man am schnellsten und einfachsten Reichel ist am 1. Juni aus der Bijouteriefabrik Adolf B. Kapprell die Vernierung von Alfenidegegenständen los?

W. H. in C. ausgetreten. - In die Firma C. K. Vogel, Doubléwalzwerk in Frage 93. Welche Firma liefert gewöhnliche brauchbare HolzPforzheim, sind die Kauflente Karl Vogel jr. und Oscar Vogel

kohle und zu welchem Preise? Die Kohle benötige ich zum Löten als persönlich haftende Gesellschafter eingetreten.

und Schmelzen, da ich mit Lampe und Blasrohr arbeite. P. S. in K.

Antworten:
Zu Frage 81. Die gewünschten Maschinen dürften Sie von der

Firma Schmidt & Bruckmann in Pforzheim, Weiherstraße 27, Wir weisen die Kollegen auf das dieser Nummer beiliegende Blatt beziehen können. der Firma „Vereinigte Silberwaren - Fabriken A.-G. Düsseldorf hin. Zu Frage 83. Formsand bester Qualität liefert W. Jandorf, Diese seit Jahren bestbekannte und renommierte Firma, die zu Frankfurt a. M., Kaiserstraße 68, und kann denselben in jeder geden ältesten in Deutschland gehört, bringt mit diesem Muster im wünschten Menge abgeben. Empirestile wiederum ein Besteck in den Handel, welches auch den Zu Frage 88. Schwache (dünne) Perlmutterplatten liefert Karl verwöhntesten Geschmack befriedigen dürfte. Besonders hervor- Maurer, Edelsteinhandlung und Steinschleiferei in Pforzheim.

Geschäftliche Mitteilungen.

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet

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