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angebranntes Stück Haut von einem Flunder in die Schublade hineingelegt. Endlich hörte auch das Schabernackspielen auf und ich war bald mit meinen Nebenkollegen gut Freund. Der neben mir sitzende amerikanische Kollege Mr. Parker war ein älterer, jovialer Herr. Wir lehrten uns gegenseitig unsere Sprache. Es war spaßig, wie er sich abmühte, für ihn schwer auszusprechende deutsche Wörter nachzusprechen. Er hielt mir einen Gegenstand hin und sagte dessen englischen Namen, ich den deutschen. Ich schimpfte auf die englische Sprache, er auf die deutsche. Er zerbrach sich fast die Zunge, um ,,Schmirgelpapier“ oder „zweiundzwanzig“ oder nur das Wörtchen „ich“ nachzusprechen. Dagegen konnte er schön sagen: „Do jou like Lagerbier“ oder „Do jou like Sauerkraut“. Die Vorzüge dieser beiden deutschen Artikel wußte er sehr zu schätzen. Er war kein Temperenzler wie ein Teil der Kollegen, die nur Kaffee und Tee tranken, im Gegenteil, er sagte, ein Glas Lagerbier schmecke besser wie alle anderen Getränke. Die verheirateten Kollegen wohnten alle außerhalb Bostons, sie benutzten die Bahn zur Hin- und Rückfahrt. Während sie in der Stadt für eine Wohnung von nur 2 Zimmern 16—20 Dollars monatlich zahlen mußten, erhielten sie draußen für 10 Dollars ein kleines Häuschen mit 5 bis 6 Zimmern und Garten. Ich besuchte Mr. Parker in seinem Heim und war erstaunt über die elegante Einrichtung seiner Wohnung In Amerika sind alle Zimmer mit großen Teppichen versehen, die den ganzen Fußboden von einem Ende bis zum anderen bedecken, in der Küche liegt ebenso Linoleum. Diese Teppiche sind Eigentum des Mieters. Beim Umziehen müssen sie natürlich suchen, Stuben zu bekommen, in die die Teppiche, die aus meterbreiten

Streifen zusammengesetzt und an den Enden angenagelt werden, passen, andernfalls müssen sie Stücke abschneiden oder annähen. Auch sämtliche Öfen gehören dem Mieter. Es sind eiserne Öfen und man kann darin großartige Stücke, auch für die Küche, sehen. Nur ein Möbel sucht man vergebens, das sind die Spinde jeglicher Art. In jedem Zimmer befinden sich in die Wand eingemauerte Gelasse, manchmal von riesigen Dimensionen, welche die Spinde vertreten. Auch die Fenster sind anders gebaut wie bei uns. Sie bestehen aus einem oberen und einem unteren Teil und man kann entweder den oberen Teil herablassen oder den unteren hinaufschieben, da sie in Falzen laufen, und in der Wand befindliche Gewichte sie in der gegebenen Stellung halten. Am Sonnabend brachten die verheirateten Kollegen Körbe mit, um nach Empfang des Lohnes in der Markthalle Einkäufe zu machen, denn ihren Frauen, den Ladies, würden sie es nicht zumuten, mit den Körben auf den Mark zu gehen. Wird in der Woche etwas beim Kaufmann gekauft, so schickt dieser es ins Haus.

In Boston leben im Verhältnis zu anderen amerikanischen Städten wenig Deutsche, damals an 20000. Aber in jeder Branche sind deutsche Kaufleute vertreten, selbst deutsche Apotheken, die Firmen und Warenbezeichnungen sind englisch. Ich wohnte bei einer deutschen Familie, die 2 Häuser besaß. Der Mann war preußischer Offizier gewesen, umgekippt und nach Amerika gegangen. Hier lernte er die Witwe mit den 2 Häusern kennen und sie wurden Ehegesponse. Er war im Sommer Oberkellner in einem Seebade bei Boston, wobei er ein riesiges Geld verdiente.

(Fortsetzung folgt.)

Ein Tag der Freude

war es wieder, der, wie alljährlich, am ersten Montag im Mai die Fachsimpeln“ strengstens verpönt ist. – Eine beträchtliche Zahl Goldschmiede unseres lieben, gemütlichen München vereinigt sah Kollegen hatte dem Aufruf des Vereinspoeten Folge geleistet, der in zu einem Ausflug, der nur der Fidelität Raum gibt, und wo alles nachfolgenden Reimen zur Beteiligung animierte:

Liebe Kollegen!
Wenn im Mai die Rosen blühen,
Findt uns net zum Hol'n daham.

Hast Du Steine einzusetzen,
Will sogar der Goldschmied fliehen
Traust der aba gar net raus,

Sollt's dir's z'reißen, glei’ in Fetzen;
Aus der Bude feinen Düften,
No', na bleibst halt da a z' Haus !"

Fest sollst not an oanzig'n kriag'n,
Sich zu sonnen und zu lüften;
Nacha wünsch' ma dir von Herzen

Körner nur so weggaflieag'n —
Weiden will er Aug’ und Nase
Hundert Damen, die recht knerzen,

Willst du Eheringe walzen,
An den Blumen und am Grase,
Die dir bis auf's Bluat segier'n,

Soll'n die Riss' nur grad so schnalzen! Und was alles keimt und sprost,

Die dir d'War recht schö' daschmier'n, Lacha soll dazu dei Stift,
Ach! das ist die feinste Kost!
Nach zwei Stund', mit nettem Knix,

Daß d' glei’ springen kunnst vor Gift!
Hast dich nun genug geschunden,
Endlich spötteln: „Hams, sonst nix ?"

Willst du dann in deinem Zorne
Armer! mit den lieben Kunden,
Reise-Oenkel, ganze Massen,

Abends nach dem kühlen Borne,
Die im Winter dich beehrten,
Soll'n sich net vertreiben lassen,

Soll'n die Restaurants verschwinden, Mit den „Feinen“, mit den „G'scherten“ Dich recht viel zu kaufen nöten,

Keine Quelle sollst du finden,
Nimm' dir vor: von heut ab glei':
Löcher in den Bauch dir reden.

Bis du weinend sinkst in's Knie,
„Ausg'spant wird am 2. Mai.
Drei Versicherungs-Agenten

Heulst als wie ein Schloßhund nie! Ob's dann schneit, ob's Wechsel regn't, Soll'n dich mit Policen blenden.

So ein Tag! – So wird er kommen; Ob uns a alt's Wei' begegn't. Mit Annoncen soll'n zu zweien

Denn die Wünsche – diese frommen --
An dem Tag is alles Wurscht,
Dich der Herren jed' Stund erfreuen.

Gehen unbedingt hinaus.
Sorgst für'n Hunger nur und Durscht,
Willst du in die Werkstatt eilen,

Drum weich diesem Schicksal aus:
Und die treib'n ma drauß dann ver,
Sollst dir d'Finger wass'rig feilen;

Geh mit uns und sei fidel;
San recht lusti hinterher;
Wenn du lötest, soll's nicht fließen;

Melde dich noch – aber schnell,
Bei Musik und frohe Liada

Schmilzst du Gold, daneb’n sollst's gießen. Denn, dann kannst du mit uns wünschen, Zoag'n ma nus als frohe Brüda. Nimm an Kolb'n verkehrt in d'Hand,

Auf die andern, d'rinn in München; „Heut' kimmt koana, der uns prellt,

Renn' vor Schmerz mit 'n Kopf an d' Wand. Glücklich preist du – ohne Frag' Heut' kann uns die ganze Welt - -; Bei der Brotzeit, sei so dumm,

Dich mit uns, an jenem Tag! Selbst der Teufi, wenn er kam,

Stoß' dei' Quarti Bier no um! Und wenn auch nicht all die „frommen Wünsche" in Erfüllung Zurückgekehrt, kitzelte schon der Duft einer famosen Maibowle gingen, so ist doch seine letzte Prophezeihung voll und ganz ein- unsere zarten Riechorgane, und bald klangen die Gläser; frohe Lieder getroffen, denn es herrschte ein Frohsinn den ganzen Tag, daß selbst wechselten mit Vorträgen musikalischer und launiger Art, und manche die Sonne nicht aus dem Lachen kam.

Freudenträne glänzte im Auge der Alten und Jungen, denen wohl Von der Station Weßling, die früh 8 Uhr erreicht wurde, ging es ohne Ausnahme die glücklichen Stunden nur all zu rasch entflohen. nach kleinem Frühstück durch herrlichen Buchenwald zu dem netten Aber die helle Freude strahlt lange noch nach in den Herzen aller, Aussichtspunkt „Dellinger Höhe“, wo man so recht die Schönheit und schon auf der lustigen Heimfahrt wurde die Frage laut: der Natur genießen konnte, da sonst weit und breit nichts erhält Wenn unser kleines Häuflein schon so unbändig fidel sein kann, lich ist.

wie wirds erst im nächsten Jahr, wenn wir recht viele unserer Brüder Nach kurzer Wanderung talaus jedoch empfing uns in Seefeld aus allen Teilen des Reichs zum „Deutschen Goldschmiedetag“ bei der recht wohlgenährte Posthalter und seine freundliche „bessere uns sehen ? Hälfte“, die für ein Mittagessen gesorgt hatten, das der verwöhnteste Hoffentlich halten wirs aus! Kommt nur, kommt alle – oder Goldschmieds-Gaumen nicht verachten konnte.

nehmt euch die Mühe, den Mittelteil obigen Gedichts in eure MutterMan zollte daher nun auch dem Wirt durch Verschlingen seiner dialekte“ zu übersetzen - vielleicht gehts euch auch so daheim, auch quantitativ guten Darbietungen reichen Beifall. Einer Verdauungs- also kommt! Wir freuen uns schon heute und rufen euch im vorKegelpartie im schön gelegenen Garten folgte ein gemeinsamer Spazier aus zu: gang.

„Ein herzliches Willkommen im gemütlichen München.“

Gustav Spitzbarth t. Am 4. April d. J. verschied in Zürich im 58. Lebensjahre Herr Gustav Spitzbarth, Inhaber der von ihm vor 26 Jahren gegründeten Gold- und Silberwaren-Grosshandlung daselbst. Gustav Bernhard Spitzbarth wurde im Jahre 1846 in Erlangen geboren, wo er zuerst die Volks- und dann die Lateinschule besuchte. Im Alter von 14 Jahren kam er als Lehrling in ein Drogengeschäft in Koburg und fand nach Beendigung seiner Lehre Stellung in dem bedeutenden Drogenhause von Jobst in Stuttgart. Im Jahre 1868 trat Spitzbarth in die Silberwarenfabrik von Dominicus Kott in Gmünd als Buchhalter. Schon nach kurzer Zeit wurde ihm aber die Stelle eines Reisenden in genanntem Hause übertragen, in welcher Eigenschaft er Süddeutschland und besonders die Schweiz besuchte. - Im Jahre 1878 gründete Spitzbarth sein eigenes Geschäft unter der Firma Gustav Spitzbarth in Zürich. welches sich mit dem Großverkauf von Goldund Silberwaren befaßt. Durch rastlose Tätigkeit und unermüdlichen Fleiß brachte der Verstorbene sein Geschäft in die Höhe und erfreute sich durch sein freundliches und heiteres Wesen allgemeiner Beliebtheit bei seiner Kundschaft sowohl wie bei seinen Geschäftsfreunden. Noch voriges Jahr war es ihm vergönnt, das 25 jährige Bestehen seines eigenen Geschäftes zu feiern. Ein kleines Geschwür an der Hand machte im März d. J. eine Operation nötig, welche er auch gut überstand. Allein sein Körper scheint infolge der jahrelangen Ueberanstrengung doch geschwächt und nicht mehr widerstandsfähig genug gewesen zu sein, und so verschlimmerte sich sein Zustand. Am Ostermontag entschlief Gustav Spitzbarth sanft. – Ehre seinem Andenken! - Das Geschäft wird von dem ältesten Sohne des Verstorbenen, Herrn Fritz Spitzbarth, in seinem Geiste in unveränderter Weise weitergeführt werden.

Von der Pforzheimer Kunstgewerbe-Schule.

In aller Stille wurde mit Beginn des neuen Schuljahres die Zahl der Unterrichtsgegenstände um einen weiteren vermehrt, dessen Mangel seither von vielen Schülern und Freunden der Anstalt sehr beklagt wurde. Zn den praktischen Schulfächern, die bisher allein gepflegt wurden, ist jetzt die Kunstgeschichte getreten, über welche von Herrn Kunstgewerbelehrer Rudolf Rücklin wöchentlich einmal Vortrag gehalten wird. Außerdem wurde mit Rücksicht auf die hohe Schülerzahl der Unterricht mehr als bisher auf die Nachmittagsstunden ausgedehnt.

Historische Juwelen. Aus Paris wird berichtet: Vom 26. Mai bis zum 4. Juni findet die Versteigerung der Juwelen der Prinzessin Mathilde statt, deren Katalogisierung der Pariser Goldarbeiter Falice im Auftrage des Prinzen Louis Napoleon beendet hat. Sie umfaßt nicht weniger als 319 Nummern, die zusammen den Wert mehrerer Millionen repräsentieren. Darunter befinden sich auch eine Anzahl Juwelen, die eine historische Bedeutung haben; in erster Linie das herrliche siebenreihige Perlenkollier, das Napoleon I. der Königin von Westfalen, der Mutter der Prinzessin, überreichte. Es besteht aus 384 Perlen von schönstem Wasser, mit Maiblumen aus Brillanten und einem Schlosse aus 5 großen und 36 kleinen Perlen. Von besonderem Interesse sind außerdem die beiden Kolliers aus runden orientalischen Perlen, die aus dem Besitze der Königin Sophie von Holland stammen, eine Kette der Königin von Westfalen aus 36 großen schwarzen Perlen; eine große Brosche in Form eines Brillantsternes, ein durchbrochenes Armband aus Brillanten und Rubinen, eine dreieckige Emailbrosche, die die Königin Eugenie der Prinzessin überreichte, ein Armband mit einem Medaillon mit Haaren Napoleon III., ein Saphierarmband, ein Geschenk des Königs Viktor Emanuel II., die beiden unvergleichlichen weißen Perlenohrgehänge der Königin von Westfalen usw.

Eine neue Hofsilberkammer in Wien. Die gegenwärtig im Leopoldinischen Trakt der Hofburg untergebrachte Hofsilberkammer, die das ganze Silber- und Goldservice und das kostbare Porzellan sowie die prachtvollen Tafelaufsätze etc. enthält, wird in den Reichstrakt nächst der Batthyanystiege (vom Rotundentrakt rechts) verlegt werden. Die Hofsilberkammer wird dann gleich wie die Schatzkammer und die Ausstellung des Haus-, Hof- und Staatsarchivs an gewissen Tagen der Woche gegen Karten zugänglich sein. Fünf Zimmer wird die neue Silberkammer in Anspruch nehmen, in denen die neu angefertigten Kasten aufgestellt werden. Das Goldservice, das bei Galadiners verwendet wird, ist für 120 Personen und jenes aus Silber für 600 Personen vorrätig. Ganz besonderes Interesse dürfte nebst den kunstvollen Tafelaufsätzen das Porzellan, und zwar die gemalten Teller finden, von welchen jeder einzelne ein Unikum ist.

Wanderausstellungen im Kunstgewerbe. In einer der letzten Ausschußsitzungen des Württembergischen Kunstgewerbevereins regte Herr Bijouteriefabrikant Bauer-Gmünd den engeren Anschluß des Gewerbemuseums in Gmünd an den Württembergischen Kunstgewerbeverein in der Weise an, daß man

auch in Zukunft nach Möglichkeit die Stuttgarter Ausstellungen nach Gmünd weitergebe, wie dies in letzter Zeit mehrfach geschehen sei. Der Vorsitzende erklärte hierzu im Einverständnis mit der Versammlung, daß man hierauf um so lieber eingehe, als auch von Heilbronn ein gleicher Wunsch geäußert worden sei, und dadurch eine größere Nutzbarmachung der Ausstellungen des Vereins ermöglicht wäre.

Ausstellung. In der Zeit vom 16. Mai bis 10. Juni dieses Jahres veranstaltet J. H. Heimerdinger, Hofjuwelier Sr. Maj. des Kaisers und Königs, zu Wiesbaden im Éckpavillon der Theater-Kolonnade eine Ausstellung moderner, von den ersten Pariser und Brüsseler Künstlern ausgeführten Schmuckgegenstände. Die Ausstellung ist nur mit einer Eintrittskarte zu besichtigen, welche auf Verlangen gern Interessenten von Herrn J. H. Heimerdinger zugestellt werden dürfte.

Vom Abendmahl. Mit der Frage der Abschaffung des gemeinschaftlichen Kelches bei der Abendmahlsfeier hat sich auch der ev. Gemeindekirchenrat in Hirschberg i. Schl. beschäftigt. Er hielt zwar die Furcht vor Ansteckung durch Benutzung eines gemeinschaftlichen Kelches für etwas übertrieben, glaubt aber, daß man denjenigen, die gegen die Benutzung eines gemeinschaftlichen Kelches sind, die Neuerungen des Einzelkelches zugestehen kann. Andrerseits wollte man auch denjenigen entgegenkommen, die aus religiösen Gründen an der Benutzung des gemeinschaftlichen Kelches festhalten wollen. Es wurde daher beschlossen, von jetzt an in beiden Formen das Abendmahl zu spenden und die Art der Spendungen vorher bekannt zu machen, Auf diese Weise will man auch feststellen, welche Form der Abendmahlsspendung die Gemeinde in ihrer Mehrheit bevorzugt.

Fund von Kirchengeräten. Einen goldenen Meßkelch mit der Kelchplatte fand, wie der Els. Kurier meldet, der Rebmann Krem zu Niedermorschweier in seinem Rebstücke vergraben. Der Fund wurde gereinigt, und nun stellte man fest, daß auf dem Kelch das Wappen von drei Ähren eingeprägt war und die Jahreszahl 1788. Der Kelch ist wahrscheinlich in der Revolutionszeit vergraben worden, um ihn vor Entweihung und Raub zu schützen. Der Finder hat ihn der Geistlichkeit alsbald zur Verfügung gestellt, und diese übermittelte ihn dem Bistum.

Sonntagsruhe in der Juwelierbranche. In Karlsruhe (Baden) haben sich die ersten Geschäfte der Juwelierbranche zusammengetan und beschlossen, an Sonn- und Feierjuwelierbranche, zusammengetan. tagen in der Zeit vom 1. Mai bis 1. Oktober ihre Lokalitäten geschlossen zu halten. In einer gemeinsam abgefaßten Annonce wurde die Bürgerschaft davon verständigt.

Schenkung Herr Silberwarenfabrikant und Gemeinderat Bruckmann in Heilbronn übergab anläßlich der Wiederbesetzung des dortigen Oberbürgermeisterpostens der Stadtgemeinde einen prächtigen Pokal als Geschenk.

Die Stadtverordneten in Essen bewilligten für die Beschaffung der Möbel und Dekorationen im neuen Stadtgartensaal 75 000 Mk., für Silber und größere Küchengeschirre 31000 Mk.

Der russische Goldschatz. Der Goldschatz, der in der Kaiserlich russischen Reichsbank aufbewahrt wird, ist der größte der Welt: er beträgt nicht weniger als 1/2 Milliarde Mark. Wenn die Japaner freilich fortfahren, den Řussen das Kriegführen teuer zu machen, dürfte er gar bald erheblich zusammenschmelzen. Ein Besuch der geheimen Gewölbe, in denen die riesigen Goldmassen aufbewahrt werden, ist außerordentlich interessant, allerdings wird die Erlaubnis dazu nur ausnahmsweise erteilt. Nach einem langen Marsch durch die unterirdischen Gewölbe kommt man endlich vor zwei eiserne Türen, deren jede durch drei Schlösser geschützt ist, zu denen drei verschiedene Beamte die Schlüssel haben. Drei Wachssigel sind über die Oeffnung jedes Schlosses gelegt. Eine Schildwache mit aufgepflanztem Bajonett hält hier Tag und Nacht Wache, ihre Hand ist stets im Bereiche eines Knopfes eines elektrischen Läutewerks, dessen Ton genügt, eine in der Nähe befindliche Militärabteilung herbeizurufen. Nachdem die Türen geöffnet sind, kommt man durch einen engen Korridor, der zuletzt in einen mächtigen Raum ausmündet. Dieser ist mehr als 40 Meter lang und 15 Meter breit; er wird durch vier vergitterte Fenster erhellt. Der ganze Saal wird von riesigen eisernen Gestellen eingenommen, auf denen hinter Drahtgittern Säcke in Reih und Glied stehen. Oben auf jedem Sacke sieht man einen Goldbarren matt glänzen. Auch auf dem Boden liegen derartige Säcke in genauer Ordnung. Sonst enthält der Raum nur noch einen Tisch und einen Stuhl, beide von Eisen. Die Barren sind teils französischer Herkunft und tragen den Stempel „A. C. Rothschild“, teils englisch und „Charps and Wilkins“ künstliche Nachfrage nach Silber, wodurch für einige Zeit sein Preis verbessert wurde. Im Jahre 1889 war der höchste für Silber gezahlte Preis 3,67 M. für die Unze; im Jahre 1890 stieg der Preis auf 4,53 M. Dann begann aber das Sinken des Preises bis fast auf 2 M.

gestempelt. Eine Anzahl Säcke enthalten auch gemünztes Gold: jeder 30 000 Rubel in 5-Rubelstücken.

Ein kostbarer Zahn. Amerikanische Blätter berichten über folgende echt amerikanische Exzentrizität: In der Vorhalle eines Theaters in Neuyork war nachstehende mit Versalbuchstaben bedeckte Ankündigung angeschlagen. „Verloren wurde ein falscher mit echten Brillanten geschmückter Zahn. 100 Dollars demjenigen, der ihn gefunden hat und ihn der Direktion des Theaters übergibt.“ Dieser verlorene Zahn hat eine merkwürdige Geschichte, nicht weil er falsch ist – es dürfte kaum eine Amerikanerin geben, die nicht wenigstens einen falschen Zahn hat , sondern wegen des Brillanten, den dieses Stück Elfenbein einschließt. Der kostbare Zahn war Eigentum der Miß Julia O'Deane. Julia ist Schauspielerin und hat nebenbei eine große Leidenschaft für das Radfahren, den halben Tag sitzt sie auf ihrem Zweirad und fährt durch die Straßen Neuyorks. Eines Abends erging es ihr jedoch sehr schlecht, sie machte eine Spazierfahrt auf ihrem Veloziped, kam dabei zu Fall und verlor außer einem Zahn – einem echten – einen Brillantstein, der in dem ihr von ihrem Bräutigam geschenkten Ringe saß. Der Brillant wurde glücklicherweise wiedergefunden, und der Verlobte hatte die großartige Idee, seine künftige Gattin dadurch schadlos zu halten, daß er den Brillant in den falschen Zahn setzen ließ, den sich die Schauspielerin anstelle des verloren gegangenen echten anschaffen mußte. Jetzt ist, wie mitgeteilt, dieses merkwürdige Wert- und Schaustück leider dem Gehege der Lippen des Fräulein Julia entfallen. - ? Die Red.

Kostbare Fingerhüte. König Tschulalangkorn von Siam hat seiner Gemahlin einen Fingerhut geschenkt, der bei einem englischen Juwelier hergestellt wurde und 300 000 Mk. gekostet hat. Der Fingerhut hat eine goldene Hülle in Gestalt einer halbgeöffneten Lotosblume und ist außen mit Diamanten, Rubinen und anderen Edelsteinen in bunten Farben besetzt, die so angeordnet sind, daß sie den Namen der Königin bilden. Unlängst hat in Paris ein amerikanischer Milliardär einen Fingerhut für 100000 Mk. herstellen lassen, der außen ebenfalls mit Diamanten, Rubinen und Perlen besetzt ist. Der Schah Nassredin schenkte der Gemahlin eines Diplomaten, bei dem er zu Gast geladen war, einen Fingerhut im Werte von 30000 Mk. Das kleine Kunstwerk sah, so waren die Diamanten und Edelsteine angeordnet, einer zierlichen Weintraube gleich. – ? Die Red.

Ein neues Goldbergwerk in Ungarn. Aus Oravicza wird uns berichtet: In der Gemeinde Majdàn (Krassóer Komitat) wurde jüngst auf einem dortigen Freischurfgebiete ein reiches Goldvorkommen entdeckt. Die fortgesetzten Schürfungen ergaben ein überraschendes Resultat. Die bisher aufgedeckten drei Goldlagerstätten kommen an den Kontaktflächen zwischen Melaphir, Dacit und Andesit in Form von mehreren Hundert Meter anhaltenden Zonen vor. Das goldführende Erz (Phyrit, Blende, Kupferkies und Gold) ist ziemlich regelmäßig verteilt, hat nach den vorgenommenen Analysen einen durchschnittlichen Gehalt von 34 Gramm Feingold per Tonne und kann das vorhandene Erzquantum mit 1-11%, Millionen Tonnen angenommen werden.

Die Gold- und Silberproduktion der Welt.

Gold und Silber werden jetzt aus der Erde in ständig wachsenden Mengen gewonnen. Im „Statist“ werden einige interessante Zahlen über die Gold- und Silberproduktion der Welt mitgeteilt. Im Jahre 1850 stellte die Goldproduktion der Erde den Wert von 232000000 M. dar. Im vergangenen Jahre betrug der Wert 1350 000 000 M. - fast sechsmal soviel. Das meiste Gold kommt aus den drei Erdteilen Afrika, Australien und Amerika. Wenn nicht der Krieg gewesen wäre, so würde Südafrika der größte Goldproduzent sein. Im Jahre 1898 stand es an der Spitze der Goldproduktion, bis der Krieg ausbrach und die Produktion gleich Null wurde. Jetzt steht Australien an der Spitze. Im Jahre 1898 produzierte Südafrika Gold im Werte von 322320000 M.; Australien für 265500000 M.; die Vereinigten Staaten für 240000000 M. Im Jahre 1900 produzierten die Vereinigten Staaten Gold im Werte von 316 000000 M., Australien von 312 740000 M. und Südafrika von 35760000 M. Im Jahre 1903 lieferte Australien Gold im Werte von 387 600000 M., die Vereinigten Staaten von 298000000 M. und Südafrika von 288 480 000 M. Silber war früher ein wertvolles Metall, aber jetzt hat es bedeutend verloren. Vor 40 Jahren war es 5 bis 6 M. die Unze (31 g) wert. Vor einigen Tagen betrug der Preis, der von Tag zu Tag schwankt, ein wenig mehr als 2 M. die Unze. Der Grund für dieses unerhörte Sinken ist die ungeheure Vermehrung der Produktion. Vor 40 Jahren brachte die Erde 35 Millionen Unzen Silber im Jahr. Jetzt beträgt die jährliche Produktion 175 Mill. Unzen. Seit 1861 ist das Fallen der Silberpreise fast beständig gewesen bis zum Jahre 1890, in dem die Vereinigten Staaten gesetzlich bestimmten, daß ihre Münze in jedem Monate ein Minimum von 8000000 M. und ein Maximum von 16000000 M. ankaufen und prägen sollte. Dies schuf eine große

Berichte aus Innungen und Vereinen.

Der Verein der Juweliere, Gold- und Silberschmiede des Großherzogtums Baden, E. V. hielt am 24. April im Hotel Große in Karlsruhe seine erste ordentliche Generalversammlung ab.

Der erste Vorsitzende, Herr Hofjuwelier Bertsch, eröffnete die Versammlung vormittags 11 Uhr und hieß die Erschienenen aufs - herzlichste willkommen.

Die Tagesordnung war sehr reich gehalten, sie wurde im einzelnen vom Vorsitzenden verlesen und Punkt für Punkt eingehend begründet; hieran schloß sich eine Generaldebatte, an welcher sich alle anwesenden Mitglieder aufs regste beteiligten. Eine besonders lebhafte Diskussion entspann sich über die Stempelung der mindergehaltigen Goldwaren sowie der sogenannten gefärbten 8 karätigen Ware und über die Besteckkonvention.

Bezüglich der Stempelfrage wurde auf einen in badischen Blättern erschienenen Artikel verwiesen, und war man sich allgemein klar darüber, daß Goldwaren nur von 585/1000 fein und darüber hinaus gestempelt werden sollten. Ein diesbezüglicher Antrag wurde fast einstimmig angenommen. Schon im Interesse der kleineren Geschäfte – So wurde betont – sei es notwendig, daß die besseren Goldwaren wieder zu Ehren kommen, denn sonst treibe man auch in dieser Branche das Publikum in die Warenhäuser, welche sich gerade durch den vielseitigen Stempel der Führung von Goldwaren bemächtigen.

Die Besteckkonvention führte zu einer längeren Aussprache zwischen dem Vorsitzenden und den Mitgliedern, die ausnahmslos den verlesenen Paragraphen ihre Zustimmung erteilten, worauf die Konvention einstimmig Annahme fand. Dem Vorstand wurde die Ermächtigung erteilt, den einzelnen Juwelieren des badischen Landes die Konvention zur Unterzeichnung derselben einzusenden und die weiteren Schritte beim Verbande einzuleiten. Wegen des Verkaufs an Private und Nichtjuweliere seitens einiger Fabrikanten wurden Beschwerden vorgebracht, die dahin ihre Erledigung fanden, mit derartigen Geschäften keinerlei Verbindung einzugehen.

Wegen des Überhandnehmens im Aufsuchen von Privatkundschaft wurden Eingaben an alle größeren badischen Bezirksämter beschlossen, einem derartigen Treiben zu Leibe zu gehen, und für jeden einzelnen Fall, den man unter Anklage stellen kann, eine Prämie auszuwerfen.

Der Schatzmeister, Herr Hofjuwelier Schrempp, Karlsruhe, verliest den Kassenbericht, die Revisoren walteten ihres Amtes, es wurde alles in Ordnung befunden und Decharge erteilt.

Hierauf schritt man zur Neuwahl des Vorstandes, welcher auf Anregung des Herrn Hofjuwelier Netter, Mannheim, durch Akklamation in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt wurde. Herr Netter sprach gleichzeitig dem Vorstand für seine mühevolle, umfangreiche Tätigkeit den Dank der Versammlung aus.

So verlief denn die erste Generalversammlung in schönster Harmonie, und die Verhandlungen wurden gegen 8/43 Uhr vom Vorsitzenden mit Worten des Dankes an die Erschienenen geschlossen.

Hierauf folgte ein gemeinschaftliches Mittagsessen im Hotel Große, nach dessen Beendigung ein Spaziergang in den prächtigen Stadtgarten, bis die Stunde nahte, unsere auswärtigen Gäste zur Bahn zu begleiten.

Die Vereinigung der Juweliere, Gold- und Silberschmiede der Provinz Hannover und des Fürstentums Schaumburg-Lippe hielt am 8. Mai unter zahlreicher Beteiligung im Hotel „Kaiserhof“ zu Hildesheim ihre Jahresversammlung ab, der sich ein gemeinsames Mittagessen, eine Besichtigung der Kunstschätze des Rathauses und des Domes sowie ein Spaziergang zum Galgenberge anschloß. Überaus befriedigt von den Schönheiten, die Hildesheim in reichem Maße bietet, traten die auswärtigen Teilnehmer abends die Heimreise an.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Geschäftseröffnungen. Juwelier H. Schmidt eröffnet Ende Juli d.). in Dresden, König Johannstr. 19, ein neues Geschäft. Das bereits seit 22 Jahren betriebene Geschäft, Wettinerstr. 5, bleibt jedoch als Filiale in unveränderter Weise bestehen. – In Bremen eröffnet Ernst Meyer, Juwelier, Molkenstr. 64, ein Juwelen-, Gold- und Silberwarengeschäft. - Jakob Werle und Emil Heinz, Techniker eröffneten zu Oberstein eine Uhrkettenfabrik. Die Firma heißt Werle & Heinz.

Eintragungen ins Handelsregister. Firma Georg Silber, Bijouteriefabrik in Pforzheim, Inhaber Techniker Georg Silber. — Firma Gustav Freivogel in Dietlingen. Inhaber ist Techniker Gustav Freivogel. Geschäftszweig: Kettenfabrikation. – Firma Robert Fuchs & Co., Pforzheim. Gesellschafter sind: Kaufmann Robert Fuchs und Techniker Alfred Winkopp, beide hier. Geschäftszweig: Bijouteriefabrikation.

Löschungen im Handelsregister. Pforzheim: Elias Bauer,

Diebstähle, Verbrechen etc.
Ringfabrik, Gebr. Maneval, Bijouteriefabrik, Albrecht & Cie.,
Bijouteriefabrik.

In Jüchen traf aus Frankfurt a. M. eine Kiste ein, als deren In

halt „Glas“ angegeben war. Da die Kiste beschädigt war, sah sich Geschäfts- und Firmenänderungen. Infolge Austritt des kauf- die Eisenbahnverwaltung veranlaßt, sie zu öffnen. Der Inhalt bemännischen Teilhabers Herrn Hermann Hch. Katz aus der Double stand aus Goldwaren, goldenen Kelchen usw. Die Sendung war als kettenfabrik Freivogel & Katz in Dietlingen (Amt Pforzheim) gewöhnliches Frachtgut versandt worden, obgleich sie einen großen erhielt die Firma wieder ihren ursprünglichen Namen Gustav Frei- Wert repräsentiert. Zwei Personen in Bedburdyck, die als Adressaten vogel. – Ernst Hechtle, Juwelier in Köln, hat sein Geschäft auf der Sendung angegeben waren, wurden bereits verhaftet. – (Laden und Werkstatt) nach Schildergasse 27 verlegt. – Kurt G. Halle a. S. Unbekannte Einbrecher stahlen während des GottesPoetzscher, Import ausländischer Juwelierwaren, hat sein Geschäft dienstes am 1. Mai aus einem Juwelierladen 15 000 Mark an Wertnach Hamburg I, Speersort 10, verlegt. – Julius Spitzer & Co., sachen. Der Bestohlene ist unversichert. Ein ähnlicher Diebstahl im Goldringfabrikation zu Wien. Die Fabriklokalitäten befinden sich Werte von 8000 Mark ist gleichfalls jüngst ausgeführt worden. — jetzt Wien VII/, Esterhazygasse 25. -- In Bernburg hat Juwelier M.-Gladbach. Bei einem Einbruchsdiebstahl wurden eine große und Goldarbeiter Albert Bannert, Auguststr. 26, das Geschäft der Anzahl Schmucksachen, als Armbänder, Vorstecknadeln, Ringe, Ketten Frau D. Jänicke käuflich erworben.

und Uhren, gestohlen. --

Wie berichtet wird, ist der Juwelendieb Bernhard Wiese während Jubiläen und Ehrungen. Dem Hofjuwelier Robert Kempfe in

seiner Eskorte nach Regensburg nächst Pottenbrunn aus dem fahrenden Magdeburg ist vom Herzog von Anhalt gestattet worden, den ihm

Zuge entsprungen. Wiese war in Wien in einem Goldwarengeschäft s. Zt. von weiland Herzog Friedrich I. verliehenen Titel eines „Herzog auf der Wieden beim Verkauf zweier goldener Ketten angehalten lich anhaltischen Hofjuweliers“ weiterzuführen. - Der Arbeiter Matth. worden. Er ist 28 Jahre alt, war Uhrmacher und Geschäftsreisender Leibbrand von Enzberg (Oberamt Maulbronn) konnte dieser Tage

und ist ein schon siebenmal abgestrafter Dieb und Betrüger. Er hat auf eine 50 jährige Tätigkeit bei der Silberwarenfabrik Meyle &

im Februar einem ihm unbekannten Geschäftsreisenden in einem Meyer in Pforzheim zurückblicken; gewiß ein seltener Fall. Die Hotel in Regensburg dreihundert Uhrketten gestohlen, einen Teil der Chefs ließen es sich nicht nehmen, dem Jubilar ein schönes Ge- · Beute in Aachen, Zürich, Bonn, Lugano und Mailand verwertet und schenk einzuhändigen. Außerdem wurde das ganze Personal auf den Rest nach Wien gebracht. Wiese wurde dem Landesgerichte Kosten der Firma auf dem Seehaus, einem prächtigen Ausflugs- und eingeliefert. Nach Abschluß der Auslieferungsverhandlungen sollte Erholungsort der Pforzheimer, festlich bewirtet. - Herr Juwelier

er nunmehr von einem Justizunteroffizier an die bayrische Grenze S. Burg in Hamburg, Große Reichenstraße 54, beging den Tag, befördert werden. Während der Fahrt bat er den Unteroffizier, aufs an dem er vor 40 Jahren sein Geschäft gründete. Möge es dem Klosett gehen zu dürfen. Man löste ihm die Ketten, und Wiese verJubilar vergönnt sein, das 50jährige Jubiläum in derselben Rüstigkeit mochte es, sich durch das enge Fensterchen zu zwängen und zu zu begehen wie das jetzige. -- Die bekannte Bijouterie- und Ketten

entspringen. fabrik Ernst Schönfeld jr. in Hanau feierte am 26. April ein

Auf Anordnung der Königlichen Staatsanwaltschaft zu Dresden schönes Fest. Es galt nämlich das 50jährige Arbeitsjubiläum des in wurde daselbst ein von vielen Behörden steckbrieflich verfolgter interobiger Fabrik beschäftigten Graveurs, Herrn Jean Brauburger, nationaler Juwelendieb Namens Ziebell verhaftet. Er hatte sich dafestlich zu begehen. Herr B. trat am 26. April 1854 als Lehrling

durch verdächtig gemacht, daß er wertvolle Uhren als Zahlung anbot. ein und ist von da ab bis jetzt, also länger als 50 Jahre, ununter

Er wurde gefesselt von zwei Transporteuren nach Rostock gebracht. brochen mit seltener Gewissenhaftigkeit und Treue beschäftigt bei obiger Firma. Seine Arbeitskollegen hatten an dem Festtag schon

Geschäftliche Mitteilungen. in aller Frühe den „Brettplatz“ des Jubilars durch ein großartiges Blumenarrangement geschmückt, sichtlich ergriffen nahm Herr B. bei

Vor uns liegt der neue Katalog der Firma C. B. Schröder, Düsseldorf, seinem Erscheinen, wie jeden anderen Morgen, pünktlich um 7 Uhr,

Bilkerstraße 31, der sich in geschmackvoller Weise in modernem diese gut angebrachte Ovation hin. Hierauf wurde der Jubilar mit

leinenartigen Umschlage präsentiert. Der Katalog besteht aus 3 Teilen sinnreichen und wertvollen Geschenken seitens der Herren Prinzipale,

und zwar dem Hauptteil mit 46 Seiten Abbildungen der verschiedensten Arbeitskollegen und des Kontorpersonals bedacht. Nachmittags unter

Bestecksachen, einer Einkaufs- und einer Verkaufspreisliste. Damit nahm das gesamte Personal der Firma eine Wagenpartie nach dem

keine Versehen zwischen beiden letzteren Listen vorkommen können, Freigericht, Endziel Wasserlos, wo bei vorzüglichem Essen und

so sind diese in verschiedenen Einbandfarben gehalten. Die EinTrinken, gewürzt durch Vorträge und Reden, die Zeit für die Teil

kaufspreisliste zeigt sich in blauem Gewande, während die Verkaufsnehmer nur allzu schnell entfloh. Auch erhöhte die Anwesenheit

preisliste sich rot darbietet. An Bestecken selbst sind neben einfachen, des einen der Herren Prinzipale, Herrn Mulot, die Festesfreude un

glatten, Fäden- etc. Mustern auch solche in modernem Genre vorgemein. Dieser schöne Tag, welcher in jeder Beziehung tadellos

handen, wir erblicken z. B. ein Besteck, entworfen von Prof. I. M. Olbrich verlaufen ist, wird gewiß den Teilnehmern an dem Fest in guter Er

in Darmstadt, das sich mit seinen schlichten geraden Linien äußerst innerung bleiben. Es ist dieses Jubiläum bereits das zweite „Fünfzig

vornehm präsentiert. Auch im Empire-Geschmack, der ja in letzter jährige“ in der Fabrik der Firma Ernst Schönfeld jr. und gewiß ein

Zeit so viel Anklang gefunden hat, ist ein Tafelbesteck abgebildet. gutes Zeichen besten Einvernehmens zwischen Arbeitnehmern und

Interessenten dürfte die Firma gerne auf Verlangen den gewünschten Arbeitgebern.

Katalog zur eifrigsten Benutzung zusenden.

Das Bild eines lieben Angehörigen immer bel sich zu haben, ist ein Todesfälle. Von einem schweren Schicksalsschlage wurde die

oft gehegter Wunsch; erfüllt wird derselbe durch die Artikel der Familie des Herrn Bijouteriefabrikanten Wilhelm Fühner in Pforz Firma Alexander Wüst in Abertham (Böhmen). Es sind dies heim betroffen, indem der älteste Sohn, Herr Erwin Fühner, Mit Anhänger, Zigarettenspitzen, Crayons in 13 lötigem Silber mit mikroarbeiter der Firma, unerwartet rasch aus dem Leben abgerufen wurde. skopischen Porträts (zum Durchsehen). Letztere werden nach jeder

- Im besten Mannesalter verschied in Pforzheim an den Folgen gegebenen Photographie geliefert. Die Vergrößerungslinsen mit eines Schlaganfalles Herr Vergoldereibesitzer Ludwig Bertram. Der

mikroskopischem Porträt werden für die Herren Juweliere auch lose Verstorbene durfte sich nicht nur im Pforzheimer Geschäftsleben,

zum Selbsteinsetzen geliefert, und ist die Gelegenheit für die Herren sondern auch im dortigen Gesellschaftsleben großer Beliebtheit er

Kollegen geboten, sich einen Spezialartikel zu schaffen. Der Vertrieb freuen. – In Halle verschied der Juwelier Herrmann Elsässer im

ist sehr lohnend und trägt einen Nutzen von 100%. 50. Lebensjahre. – In Altenburg starb infolge eines Gehirnschlages

Schmuck mit auf der Rückseite angebrachtem Blumenhalter. Wir Herr Hofjuwelier Ernst Eberhardt.

veröffentlichen heute eine sehr ansprechende Neuheit der Firma Diverses. Herr Emil Levinger, Inhaber der Bijouterie-Engros

Aug. Walther in Pforzheim, einen Anhänger, der auf der Rückfirma Hch. Levinger in Pforzheim, gedenkt in nächster Zeit eine

seite mit einem einfach und praktisch konstruierten Blumenhalter Bijouteriefabrik zu eröffnen, die sich speziell mit der Erzeugung von

versehen ist, in dem, wie unsere Abbildung zeigt, ein lebender Blütenmodernen Silberwaren befassen wird. In Herrn Karl W. Bissinger,

zweig befestigt werden kann, so daß Blumen- und Metallschmuck in langjähriger Zeichner in ersten Geschäften der Bijouteriebranche, er

anmutiger Weise vereinigt erscheint. Der neue Schmuck kann S0hält die Firma eine tüchtige technische Kraft als Sozius. - Zu Ver

wohl als Kollier wie als Schieber an einer Fächerkette getragen größerungszwecken erwarb Herr Karl Beckh, Firma Beckh & Turba,

werden und wird in den verschiedensten Mustern, in Gold oder Doublékettenfabrik, das Haus Bleichstr. 49 in Pforzheim für 67 500 Mk.

Silber, in Email, oxydiert usw., ausgeführt. Wir wünschen dem - Das Fabrik-und Wohngebäude des verstorbenen Bijouteriefabrikanten

neuen Schmuckgedanken, der zum Gebrauchsmusterschutz angemeldet Melchior Kuhnle in Pforzheim wurde von der Wittwe und den ist, einen recht guten Erfolg. Kindern, welche das Geschäft weiter betreiben, für 40 000 Mk. über Ziergeräte von Otto Unglenk, Bijouteriefabrik in Pforzheim. Wir nommen. – Die Württembergische Metallwarenfabrik Geis bringen auf S. 125 a von der genannten Firma einige recht hübsch und lingen läßt gegenwärtig sowohl in Geislingen wie in Göppingen um- zierlich ausgestattete Kleingeräte in Silber zur Veröffentlichung, Crayon, fangreiche bauliche Erweiterungen ihrer Fabrikanlagen ausführen. -- Zigarrenabschneider, ein silberbeschlagenes Messer, ein Feuerzeug Das gesamte Warenlager der Firma Adolf Schellenberg zu Wies und eine Bonbonnière. Die eigenartige und ansprechende Ornamentik baden haben Julius Herz, Juwelier und I. H. Heimerdinger, Hof ist teils in Reliefpressung, teils in Niello hergestellt. Der Crayon juwelier, beide ebendaselbst, käuflich übernommen.

links ist mit einem Empireornament in buntem Email verziert. Die

Innenausstattung ist mit verschiedenen, praktischen Neueinrichtungen versehen. Die Firma Unglenk fabriziert derartige Kleingeräte als Spezialität.

60 Pfg. Die Frage des Einzelkelches beim Abendmahl, die immer weitere Kreise zieht, und der auch wir schon wiederholt unser Interesse zuwendeten, hat in der oben bezeichneten Broschüre eine gründliche und zusammenfassende Beleuchtung erfahren. Der Inhalt bringt erstens Aktenmäßiges zur Abendmahlsfrage. Hier werden vorgekommene Ansteckungsfälle, die Verhandlungen der Schwedischen Kammer über die ganze Frage, sowie medizinische und theologische Gutachten in größerer Zahl nebeneinander gestellt und besprochen. Eine zweite Abteilung bringt den genauen, liturgischen Entwurf einer Abendmahlsfeier mit Einzelkelchen, um zu zeigen, daß ein solcher durchaus würdig und erhebend gestaltet werden kann. Endlich werden noch die wünschenswerte Form, Austattung nnd Anwendung des Einzelkelches einer längeren Besprechung unterzogen. Das Schriftchen kann jedem, der sich in dieser bedeutsamen Angelegenheit Klarheit zu verschaffen wünscht, nur warm empfohlen werden.

Frage- und Antwortkasten. Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Die Herren Fabrikanten, Grossisten und Detailleure werden in ihrem und Aller Interesse höflichst aufgefordert, von der allezeit kostenfreien Benutzung dieser Abteilung den aus. giebigsten Gebrauch zu machen, Fragen allgemeiner und technischer Art uns einzusenden und an deren Beantwortung sich zu beteiligen. Auch dieser Teil unseres Blattes ist dazu geschaffen, zur gegenseitigen Belehrung beizutragen.

Fragen: Frage 62. Wer liefert versilberte Metalletuis, innen vergoldet für Strohzigaretten? Die Etuis sind groß 671/2 cm und sind mit einem Deckel versehen, der mit Scharnier geöffnet wird. Das Innere ist durch Scheidewand geteilt, und zwar ist der größere Teil für Tabak, während der kleinere Teil für das Stroh bestimmt ist.

G. B. in 0. Frage 63. Wer ist der Erzeuger des vom verstorbenen Otto Bergmann, Berlin, Prinzregentenstr. 33 geführten Putzpulvers.

R. A. in D. Frage 68. Wir interessieren uns sehr für Neuheiten in Auflagen für Lederwaren in Silber, nur bessere Sachen. Wir sind bisher ausschließlich auf Wien angewiesen und möchten nunmehr deutsche Fabrikanten kennen lernen. a

Frage 69. Wer tauscht Nickelservice gegen alte Zinnsachen, Staniolpapier etc. ein, und wer liefert auch eventuell Briefbeschwerer mit Silberstaniolkugeln?

A. B. in E. Frage 70. Wer fabriziert Anhängebücher mit Notizblocks in Silber und auch in Weißmetall – oxydiert!

K. F. in M. Frage 71. Wer fabriziert unecht versilberte Zigaretten-Etuis und Zündholzdosen als Spezialität!

0. B. in E. Frage 72. Wer liefert Holz-Servierbretter etc. in verschiedenen Holzarten, Größen und Formen für Silberwaren ?

D. S. Frage 73. Wer fabriziert Knöpfe, Ketten, Zeichen usw. für Soldaten in Messing oder Kupfer?

v. G. in Z. Frage 74. Welche Fabrik liefert Bronzewaren in Luxus- und Gebrauchsartikeln ?

S. P. IV. Frage 75. Wer fabriziert die früher als Colliers getragenen langen silbervergoldeten Ketten, deren Glieder Blümchen bilden (Schweizerartikel)? Wer liefert altmodische emaillierte Krawattnadeln, Ringe, Eheringe usw.

Bl. Fl. Frage 76. Wie werden gelbvergoldete und polierte Gegenstände rötlich gelb gefärbt?

F. in S. Frage 77. Wie wird, wenn Silbersachen mit Stahl und Blutstein poliert sind, die Seife aus dem Gegenstande entfernt und dieser getrocknet, ohne daß der schwarze Glanz beeinträchtigt wird? B. & F.

Frage 78. Welche Firmen geben Antiquitäten und Fremdenartikel in Kommission, wenn die Waren gegen Einbruchsdiebstahl versichert werden?

B. & F. Antworten: Zu Frage 54. Um Glas von eingegipsten Gegenständen abzulösen, bereitet man sich eine gesättigte Kochsalzlösung (man gibt zu Wasser so lange Kochsalz bis keine Lösung derselben mehr erfolgt) und lege den Gegenstand ein bis zwei Tage lang in die Flüssigkeit. Das Kochsalz entzieht dem Gips das Krystallwasser, der Gips wird mürbe und läßt sich mit einem Messer leicht entfernen. Auch Kochen der Gegenstände in gesättigter Sodalösung ist zu empfehlen.

Zu Frage 57. Spitzen in Bernstein liefern Burda & Frank, Wien VI, Esterhazygasse 12. -- Elfenbein-Rauchartikel, J. Rottmüller, Wien VI, Kopernikusgasse 4.

Zu Frage 60 u. 61. Rud. Wolff, Hanau a. M. empfiehlt sich ferner zur Anfertigung von Emailarbeiten für Kirchengeräte etc.

Zu Frage 64. Die Württembergische Metallwarenfabrik zu Geislingen a. St., dürfte Ihnen die gewünschten Glasartikel gerne liefern.

Zu Frage 65. Durch Reiben mittelst Wollstoff wird an echtem Bernstein so viel Elektrizität erzeugt, daß kleine Papierschnitzel durch Berührung angezogen werden, was bei Imitation unmöglich ist. Man bringt einen Tropfen Schwefeläther auf den Gegenstand, ist derselbe unecht, so verschwindet die Politur sofort und hinterläßt einen trüben, fettigen Flecken, während echter Bernstein davon nicht angegriffen wird.

Zu Frage 66. Versilberte Bestecke mit der Fabrikmarke 1/2 Hirschkrone sind Fabrikate der Württembergischen Metallwarenfabrik zu Geislingen-St.

Zu Frage 67. Bierseidel bezw. Deckel mit Bergmanns-Emblemen, liefert die Württembergische Metallwarenfabrik Geislingen-St.

Patente etc. Patent-Anmeldungen. 44 a. G. 17546. Feststecknadel. George Washington Mc Gill, New York; Vertr.: Bernhard Blank u. Wilhelm Anders, Pat.-Anwälte, Chemitz. 28. 10. 02.

44 a. L. 17301. Riemenschloß. Heinrich Leuthold, Frauenfeld, Schweiz; Vertr.: R. Schmehlik, Pat.-Anw., Berlin SW. 6. 6. 10. 02.

44 a. L. 18595. Befestigung von Edelsteinen auf Schmuckgegenständen. Adolphe Jean Lagriffoul, Paris; Vertr.: E. Schmatolla, Pat.Anw., Berlin SW.11. 7. 9. 03.

44a. W. 20369. Vorrichtung zur Verbindung des Hemdes mit Kragen und Schlips. Paul Weise, Oppeln. 13. 3. 03.

Gebrauchsmuster - Eintragungen. 44 a. 222 160. Knopf mit in die Fußplatte eingeschraubtem Stiel und gelenkiger Scheibe. "Ernst Paul Krüger, Dresden, Seilergasse 9. 17. 3. 04. K. 21 323.

44 a. 222 236. Aus einer geschlitzten Hülse mit darüber geschobenem konischen Klemmring bestehende Nadelsicherung. Carl Koch I., Offenbach a. M., Friedrichstr. 40. 29. 2. 04. K. 21162.

44 a. 222 255. Sparbüchse in Buchform. Fa. Jean Rohm, Frankfurt a. M. 10. 3. 04. R. 13 555.

44b. 222 276. Hülse mit in den Innenraum ragenden Messerschneiden. Martin Mayer, Mainz, Kaiserstraße 53. 14. 3. 04. M. 16 931.

44a. 222 369. Zu Bijouterieartikeln verarbeitete Metallplattenteile, welche an ihrer Außenseite mit Bekleidungsstoff belegt sind. Andreas Odenwald, Pforzheim. 1. 3. 04. 0. 2925.

44a. 222 875. Knopf mit abschraubbarer Platte. Deutsche Patent-Industrie-Gesellschaft m. b. H., Berlin. 19. 3. 04. D. 8678.

44 a. 222 880. Reibungsschnalle mit elastischen Riemenführungszungen an der Schließplatte. Chr. Mainzer, Friedenau b. Berlin. 22. 3. 04. M. 16986.

44a. 222 881. Reibungsschnalle mit exzentrischer Lagerung des Schlußhebels in einer drehbaren Buchse. Chr. Mainzer, Friedenau bei Berlin. 22. 3. 04. M. 16987.

44b. 222 469. Zigarettenhalter aus einer zur Aufnahme der Zigarette dienenden Oese, welche mit einer federnden Schlaufe, die an den Finger gestreift wird, versehen ist. Karl Schertzer, Grafenstaden b. Illkirch. 7. 3. 04. Sch. 18169.

44b. 222 870. Zur Einzelabgabe von Zündhölzern dienende Vorrichtung mit verschiebbarem Gehäuse und feststehender Abgabemulde. Michael Tives & Co., Dülken. 17. 3. 04. T. 6030.

44b. 222 879. Geschlossener Behälter für Einzelabgabe von Zigaretten, Zigarillos 0. dgl., aus zwei gegeneinander verschiebbaren Teilen und einer Zwischenwand bestehend, auf welcher beim Heben und Senken des einen Teils eine Zigarette 0. dgl. abgelegt wird. Geo D. Knipp, Stuttgart, Sofienstraße 21 A. 22. 3. 04. K. 21 380.

44 a. 222 999. Vexiersparbüchse, dadurch gekennzeichnet, daß dieselbe mit einem Einwurfschieber versehen ist, dessen Öffnung sich gegen unbefugtes Herausnehmen von Geld automatisch verschließt. Paul Nerlich, Dresden, Wachsbleichstr. 27. 22. 3. 04. N. 4815.

44 a. 223001. Armstulpendoppelknopf aus einem Oesenknopf und einem Scharnierhakenknopf, dessen Haken innen eine die Oese übergreifende, bei Verschiebung der Knöpfe gegeneinander den Hakeneingang schließende Nase hat. Firma Aug. F. Richter, Hamburg. 24. 3. 04. R. 13609.

44 a. 223 079. Doppelnadel, die zwischen ihren beiden zugespitzten Enden ein plattenförmig, knopfförmig oder ähnlich aus. gebildetes Widerlager besitzt. Dr. Ernst Mohr, Magdeburg-Sudenburg, Halberstädter Straße 118a. 25. 3. 04. M. 17011.

44 a. 223 080. Doppelnadel, die zwischen ihren beiden zugespitzten Enden ein mit ihr aus einem Stück gebogenes Widerlager besitzt. Dr. Ernst Mohr, Magdeburg - Sudenburg, Halberstädter Straße 118a. 25. 3. 04. M. 17012.

44a. 223 102. Knopfnadel, deren oberes Ende in gabelförmiger Gestaltung in den mit erhärtender Masse gefüllten Knopf eingreift. Firma Aug. F. Richter, Hamburg. 31. 3. 04. R. 13646.

Büchertisch. Abendmahls feiern mit Einzelkelch. Ihre Notwendigkeit und Gestaltung, von Prof. Dr. F. Spitta, Superind. R. Bürkner u. A. Preis

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