Page images
PDF
EPUB

man die Auster in das Meer zurück, aber oft gingen die in dieser Art untersuchten Austern ein. Jetzt erkennt man durch die Untersuchung mit Röntgenstrahlen das Vorhandensein und die Größe der Perlen und gewährt den kleinen, ohne ihnen zu schaden, die Möglichkeit, groß zu werden. Namentlich von den Perlenfischern CeyTons wird dieses Verfahren angewendet.

Einem erfindungsreichen Schmuggler hat das Pariser Zuchtpolizeigericht für einige Zeit das Handwerk gelegt. Die französische Münze bezahlt für die zur Ausfuhr gelangenden goldenen Schmuckgegenstände den Fabrikanten die für die Anbringung des Münzstempels eingehobenen Beträge zurück, versieht aber diese Gegenstände mit einem besonderen Stempel, einem Merkurkopfe. Da bei kleinen oder sehr feinen Gegenständen die Anbringung eines zweiten Münzstempels nicht leicht möglich ist, so versiegelt das Münzamt die zur Ausfuhr bestimmten Schachteln selbst und erstattet auf die Mitteilung des Zollamtes der Grenze, daß die Sendung den französischen Boden verlassen hat, die Kontrollekosten zurück. Ein Pariser Goldarbeiter namens Dufour machte sich diesen Umstand zunutze; er ließ sich die nach dem Auslande geschickten Objekte zurücksenden und übergab sie dann neuerdings dem Münzamte zur Versendung. Dieses kam erst auf den Schwindel, als Dufour ihm bereits die ansehnliche Summe von 45410 Francs 85 Centimes entlockt hatte, was bei der Abgabe von 40 Centimes per Gramm eine Ausfuhr von rund hundert Kilogramm Gold repräsentiert. Dufour wurde deshalb zu sechs Monaten Gefängnis, 500 Francs Buße und zur Rückerstattung des erschwindelten Betrages verurteilt.

Bayerischer Kunstgewerbeverein. Hofgoldschmied Heiden bringt einige hübsche, vornehme Arbeiten in Gold und Silber, meist Becher, zur Ausstellung, die zwar kein Eingehen auf die moderne Auffassung der Goldschmiedekunst verraten, aber doch von einem geläuterten, feinsinnigen Geschmacke gestaltet wurden. Vielleicht das gelungenste Stück, trotz der etwas gewaltsam durchgeführten Idee, dürfte der Pfannenbecher sein, der in Zeichnung und Ausführung recht pikant geworden ist. Originell ist auch der Eichelbecher mit dem großen Hirschkäfer; der St. Hubertusbecher verliert sich im Figürlichen vielleicht zu sehr ins Kleinliche und Allzuzierliche. Die Silberplakette mit den Pferden weist eine sehr anmutige Zeichung auf, die in einem äußerst weichen Relief ausgeführt ist.

Goldene Dessertteller als Hochzeitsgeschenk.

Schwerin. Die Frauen der mecklenburgischen Städte haben beschlossen, der zukünftigen Großherzogin goldene Dessertteller als Hochzeitsgeschenk zu spenden. Von unterrichteter Seite wird den Hamb. Nachr. darüber mitgeteilt, daß die Veranstalter der Sammlung hoffen, 220 Teller schenken zu können. Jede Stadt wird eine der von ihr gesammelten Summe entsprechende Anzahl Teller schenken, doch soll auf jede Stadt mindestens ein Teller entfallen. Die Teller, deren Preis pro Stück mehr als 100 M, betragen wird, werden auf der Vorderseite das Allianzwappen des Fürstenpaares und dasjenige der schenkenden Stadt, auf der Rückseite die Widmung der betreffenden Stadt tragen.

Silberschatz der Stadt Emden. Die Silbersachen der Stadt Emden sollen nach einem Beschluß beider städtischer Kollegien gegen Diebstahl versichert werden. Der Silberschatz entspricht einem Wert von annähernd 600 000 Mk.; er bildet eine Sehenswürdigkeit und enthält namentlich Trinkbecher mittelalterlicher Zeit von hohem materiellen und historischen Wert; unter ihnen ist eine Trinkschale in Form eines Kriegsschiffes, 34 cm lang, 68 cm hoch, ein Geschenk der Königin Marie von Schottland an die Stadt aus dem Jahre 1557. Radiumstrahlen zur Prüfung der Echtheit von

Diamanten. Die Eigenschaft der Becquerelstrahlen, gewisse Körper, z. B. Zinkblende, zum Phosphoreszieren zu bringen, ist bekannt. Auch die Strahlen des von Markwald entdeckten Radio-Wismuths (Polonium?) besitzen diese Wirkung. Markwald gab, wie „Prometheus“ ausführt, die Veranlassung, diese Eigenschaft in gewissermaßen praktischer Richtung zu verwerten, indem er zeigte, daß die echten Diamanten ebenfalls zu den Körpern gehören, die in auffallender Weise durch die Strahlen des Radio-Wismuts zur Phosphoreszenz gebracht werden. Diese Erscheinung bietet mithin ein bequemes Mittel zur Unterscheidung der echten Diamanten von Imitationen aus Glas, Bergkrystall usw. und auch von anderen Edelsteinen, wie Smaragd, Rubin, Saphir, von denen gefärbte Diamanten oft nur schwer unterschieden werden können. Jene phosphoreszieren nämlich nicht unter der Einwirkung des Radio-Wismuts. Rosenheim hat dann noch nachgewiesen, daß Diamanten der verschiedenen Herkunft bei dieser Prüfung ihre Echtheit bezeugen. Nur die Carbonados, die sogenannten schwarzen Diamanten, zeigen keine Phosphoreszenzerscheinung. So bieten uns die unsichtbaren Strahlen, wie schon öfter, ein neues Mittel dar, um Unsichtbares sichtbar zu machen.

Prüfung der Perlmuscheln. Früher mußte man die Perlmuscheln öffnen, um sich von der Größe der Perle zu überzeugen. War sie nicht groß genug, so warf

Eine teure Wiege. Die Kaiserin Eugenie schenkt dem Musée Carnavalet die Wiege, welche die Stadt Paris im Jahre 1856 ihrem Sohne, dem im Zululande getöteten Napoleon IV., schenkte. Man konnte sie auf der Weltausgetoteten Napoleon IV., schenkte. stellung 1900 sehen; sie hat 160 000 Frcs gekostet. Der Maler Flandrin, die Bildhauer Simart und Jacquemart hatten Zeichnungen dazu geliefert, und der Goldschmied Froment-Meurice die Metallarbeit ausgeführt. Das Kunstwerk hat die Form eines Nachens – Anspielung auf das Wappen der Stadt Paris. Zu Füßen des Bettchens aus Rosenholz sitzt ein Adler mit ausgebreiteten Flügeln und am Kopfende hält eine Statue der Stadt Paris eine Kaiserkrone hoch empor.

Ein kostbarer Rahmen. Der kostbarste Rahmen, der je für ein Bild gemacht wurde, umschließt die Jungfrau und das Kind in der Mailänder Kathedrale. Er ist, wie eine englische Zeitschrift schreibt, aus gehämmertem Golde mit einem Ornament aus Lapislazuli. Die Ecken dieses kostbaren Rahmens haben Herzen in großen Perlen und Edelsteinen. Der Rahmen ist 8 Fuß lang und 6 Fuß breit. Sein Wert wird auf 500000 Mk. geschätzt. Eines der Bilder im Vatikan zu Rom hat einen mit Juwelen besetzten Rahmen.

Norwegische Goldfelder. Wie norwegische Blätter vor einiger Zeit berichteten, hat ein deutscher Bergingenieur, der sich längere Zeit in Norwegen aufgehalten hat, im Mauranger Fjord (einem Ausläufer des Hardanger Fjord) überaus reiche Goldfelder entdeckt, welche sich auf weite Strecken ausdehnen. Derselbe hat sich die Konzession auf 30 Quadratkilometer gesichert. Bei Analysierung der Golderze haben dieselben durchschnittlich nahezu 1 Prozent Gold aufgewiesen. Wie wir nunmehr in Erfahrung bringen, ist der glückliche Entdecker ein Herr Dr. Christiansen aus Schleswig-Holstein, der vor nicht langer Zeit von Transvaal zurückgekehrt ist und seine Erholungszeit in Norwegen in recht ersprießlicher Weise ausgenutzt zu haben scheint. Als praktischer Bergingenieur hat er sich sofort eine ausgezeichnete frostfreie Wasserkraft in der nächsten Nähe zu sichern gewußt, aus welcher sich mehr als 1000 Pferdekräfte werden erzielen lassen. Derselbe hat bereits verschiedene Kaufangebote erhalten, die er aber alle ablehnte, da er beabsichtigt, bei dem hohen Goldgehalte der Erze den Betrieb aus eigenen Mitteln aufzunehmen.

Reiche Goldfunde in Alaska. In den Betten der Flüsse Kobuck, Immachusk und Colville des nördlichen Alaska wurden, wie aus Tacoma berichtet wird, Golderze in solchen Massen gefunden, daß die betreffende Ausbeute in absehbarer Zeit diejenige der Klondyke- und Nome-Bezirke übertreffen werde. Die Entdeckung wurde von einem Deutsch-Amerikaner Namens Peter Weil aus Cincinnati gemacht, der sich drei Jahre lang im Gebiete jener Flüsse aufgehalten hat.

Neue Diamantlager. Ein überaus reicher Fund neuer Diamantgruben wird aus dem ehemaligen Oranje-Freistaate gemeldet. Das Syndikat, das dort seit Monaten nach goldhaltigen Erzen geforscht hat, stieß zufällig auf ein Terrain, in dem sich Diamanten in großer Menge vorfanden. Die Diamanten weisen die für Südafrika charakteristische Vielfarbigkeit auf. Der Laie würde sie auf den ersten Blick für Rubine, Saphire oder Topase ansehen. Es sollen sich Millionen von Tonnen des gleichen diamanthaltigen Erdreiches auf dem entdeckten Terrain befinden, das von dem Syndikate für bloß 25000 Pfund erworben wurde.

Auszeichnung. Der Firma Kollmar & Jourdan wurde auf der 1. Interationalen Kunst- und Gewerbe-Ausstellung für Erzeugnisse aus Metall und Stein in St. Petersburg 1903 für sehr geschmakvoll in Gold, Silber und Stahl ausgeführte Juwelierarbeiten, darunter mehrere nach einem ganz neuen Verfahren gefertigte Ketten mit fugenlosen Gliedern, die kleine goldene Medaille verliehen.

8 Uhrladenschluß in Celle. Die Uhren- und Goldwarenhändler in Celle haben beschlossen, ihre Geschäfte abends 8 Uhr zu schließen und haben einen diesbezüglichen Antrag der Polizeidirektion eingebracht.

25 jähriges Geschäfts - Jubiläum. Am 1. April feierte die Firma Arthur Herrnsdorf, Juwelier, zu Dresden, Wilsdrufferstraße 14, ihr 25 jähriges Geschäfts - Jubiläum.

Daß Prinzipal und Angestellte in bestem Einvernehmen stehen, ersieht man daraus, daß von den Leuten einer über 24 und mehrere über 10 Jahre ununterbrochen bei der Firma tätig sind. Aus Anlaß des Jubiläums veranstaltete der Chef am 2. Osterfeiertage eine Festlichkeit, bei welcher so recht die Harmonie zu Tage trat. Durch Reden und Lieder wurde Herr Herrnsdorf gefeiert, der sein Geschäft aus den kleinsten Anfängen heraus auf die heutige Höhe gebracht hat. Stiftungen der Juwelierfirma Gebrüder Friedländer

anläßlich ihres 75 jährigen Geschäftsjubiläums.

Die Firma Gebrüder Friedländer hat anläßlich ihres 75 jährigen Geschäftsjubiläums der Berlinder Handelskammer und den Aeltesten der Kaufmannschaft von Berlin je 10000 Mk. und für die Unterstützungskasse des Vereins Berliner Kaufleute und Industrieller 2000 Mk. gestiftet.

Kieler Kunstgewerbe. Kieler Goldschmiedewerkstätten haben schon wiederholt Proben ihres Könnens und Strebens, sich an größere Aufgaben heranzuwagen,

gezeigt. Wenn es gelingen sollte, ein etwas stetigeres Verhältnis zwischen Produktion und Nachfrage herbeizuführen, ist zu erwarten, daß dieses Streben auch weiterhin sich rege betätigen kann. Im Thaulow-Museum sind Arbeiten der Kieler Goldschmiede Mordhorst und Stein ausgestellt. Ersterer fertigte eine Kopie eines Kelches für die Kirche in Grube, dessen Original in den Besitz des Kieler Museums übergegangen ist, an. Goldschmied Stein hat den seiner Zeit im Thaulow-Museum schon gezeigten Altarkelch wieder ausgestellt, daneben eine Patene und Oblatenkasten. Letztere beiden Gegenstände sind nach Originalen im Thaulow-Museum gebildet worden. Die von Goldschmied Štein gefertigten Arbeiten sind der Kirche zu Brunsbüttel von den drei Geschwistern Kröhmke in Brunsbüttelkoog gestiftet.

Funde aus römischer Zeit.
Elbing. Auf Wittenfelder Gebiet wurden interessante wertvolle
Funde aus römischer Zeit gemacht, darunter ein goldener römischer
Pokal, goldene Armspangen, viel Gold- und Silbermünzen.

Berichte aus Innungen und Vereinen. Freie Vereinigung der Gold- und Silberschmiede zu Görlitz. Sitzung Vom Schriftführer wird noch eine Sache zur Sprache gebracht, am 6. April 1904. Der Vorsitzende, Kollege Finster, eröffnet die eine Fachzeitung betreffend. Diese Zeitung hat in dem eingesandten Sitzung, begrüßt die Kollegen, insbesondere den als Gast anwesenden Berichte etwas gekürzt, was ihr nicht paßte, nämlich die Erwähnung Herrn Schor, welcher sich als Mitglied angemeldet hat. In warmen „des Konkurrenzblattes in dem Berichte“. Es wird dieses Vorkommnis Worten gedenkt Herr Finster unseres verstorbenen Mitgliedes Herrn allgemein bedauert. Wenn schon unsere Fachblätter auf solchem Ulbricht, es findet die übliche Ehrung durch Erheben von den Plätzen Kriegsfuße ständen, was sollte denn dann aus unserer „Goldstatt. Hierauf findet die Aufnahme des Herrn Schor statt; derselbe schmiedekunst“ werden, wenn wir es auch so machen wollten? wird vom Vorsitzenden beglückwünscht und um recht regen Besuch

Hauptversammlung der Juweliere, Gold- und Silberschmiede des Reg.der Versammlungen ersucht. Der Kassenbericht ergibt: Bestand M. 66.80, Sparkassenbestand

Bez. Magdeburg, eingetragener Verein, im City-Hôtel. Die Versammlung M. 128.08, Gesamtvermögen M. 194.88. Die Bücher wurden geprüft,

wird vom Vorsitzenden, Herrn Hofjuwelier Kempfe, Nachmittag und findet die Entlastung des Kassierers statt; der Dank wird durch

5'2 Uhr eröffnet. Ganz besondere Freude bereitete uns die reiche Erheben von den Plätzen ausgebracht.

Teilnahme der auswärtigen Herren Kollegen aus Halberstadt, Stendal,

Gr. Salze, Egeln und Oschersleben. Zuerst werden die auswärtigen Aus dem Geschäftsbericht ist hervorzuheben, daß die Mitgliederzahl 22 die gleiche geblieben ist. Vom Vorsitzenden wird dem

Kollegen in liebenswürdigster Weise willkommen geheißen. Sodann Schriftführer der Dank für die geleistete Arbeit ausgesprochen.

wurde der Jahresbericht verlesen, welcher allseitig befriedigte. Es

folgte nun der Kassenbericht durch den Schatzmeister, Herrn Franz Die Vorstandswahl wird sodann vorgenommen: Es wird gewählt als Vorsitzender Kollege Finster, als Schriftführer Kollege Scholze,

Lucke, welcher am Schlusse des Geschäftsjahres einen Bestand von als Kassierer Kollege Drechsler. Sämtliche Herren nehmen

M. 61.37 aufwies. Als Revisoren bei der Rechnungslegung wurden

die Herren Krimnitz sen. und Ad. Günther gewählt. Nach Prüfung dankend an. Es wird sodann das Thema Reklame und Inserate besprochen.

der Kasse erstatteten die Revisoren Bericht über den Befund, welcher Kollege Freitel hielt einen kurzen Vortrag über diesen Punkt. Redner

musterhaft ausgefallen war und wurde Herrn Lucke der Dank aushebt u.'a. hervor, daß der Goldschmied nicht „Schleuderpreise“ ein

gesprochen und von den Versammelten Entlastung erteilt. Hierauf

wurde die Wahl des Vorstandes vorgenommen, welche nach längerer führen solle, die immer steigenden Unkosten ständen dann nicht im Einklange mit dem Verdienste. „Gelegenheitskauf“, „Konfirmations

Aussprache zu dem Schluß führte, daß Herr Kempfe durch Zuruf geschenke zu allerbilligsten Preisen“, „Keine Bazarware“ usw., der

einstimmig zum Vorsitzenden gewählt, ebenfalls als Stellvertreter Herr

Pfannschmidt, als Schriftführer wurde Herr J. W. Albrecht neu in den artige Ausdrücke müßte der Goldschmied in seiner Reklame ver

Vorstand gewählt, dessen Stellvertreter Herr Gust. Behrendsen und meiden. Einem anwesenden Kollegen, welcher in seinen Annoncen

der Schatzmeister, Herr Franz Lucke, nehmen die Wiederwahl ebenetwas zu weit gegangen war, wird anheimgestellt, doch in Zukunft

falls an. Es kam noch ein Punkt, wiederholte Überschreitung des nur in vornehmer, für unsere Branche passender Form seine Reklame

8 Uhr - Ladenschlusses seitens eines hiesigen Goldwaren - Geschäfts, zu machen.

zur Sprache, welche beim Amtsgerichte anhängig gemacht wurde. Der nächste Punkt der Tagesordnung, der Vortrag über die Einbruchsdiebstahl-Versicherung“, wird wegen Abwesenheit

Als Hauptpunkt war die Handwerks - Ausstellung und Garantiefonds

zeichnung auf der Tagesordnung. Nach längerer Debatte hierüber des Referenten verschoben. Die anschließende Debatte über die Versicherung zeitigte, wie verschieden die Prämie gezahlt worden:

wurde die Teilnahme an der Ausstellung von Seiten der Vereinigung

fast einstimmig abgelehnt. Zum Schluß sprach Herr Günther-Halbervon 1% bis 7%. Man kommt auch zum Schluß wieder zum „Wachund Schließ-Institut“; möchte die kommende Zeit bald dasselbe hier

stadt im Namen der Anwesenden dem Vorstand seinen Dank aus.

Schluß 71, Uhr. ins Leben rufen. Der Verband, welcher auf unsere Beschwerde über die detail

Ř. Kempfe, Vorsitzender. Max Pfannschmidt, Schriftführer. lierende Firma Lemor, Breslau, eingegriffen hat, ist energisch vor Goldschmiede - Zwangsinnung Dresden. Eines besonders lebhaften gegangen, so daß diese Firma in ihrem Schreiben das Vorkommnis Besuches hatte sich die letzte Hauptversammlung zu erfreuen, welche bedauert, und will sie, da ihr eine gute Juwelierkundschaft lieber ist, am 7. April unter Leitung des Obermeisters, Herrn Eckhardt, in in Zukunft für Abhilfe Sorge tragen.

Kneists Restaurant stattfand. Dem feierlichen Lossprechen von acht Das Rundschreiben des Obermeisters Herrn Schmidt, Kassel, Lehrlingen, welche vor dem Prüfungsausschuß ihre Gehilfenprüfun kommt zur Verlesung. Es meldet sich niemand zum Wort. Das gut bestanden hatten, schloß sich ein Bericht des Ausschuß-VorRundschreiben über das Liefern von Bestecken an Offizierkasinos sitzenden über den Gang der Prüfung an. Zwei Herren wurden wird ebenfalls verlesen, und ist man der Ansicht, das ein großer darauf in die Innung als Mitglieder aufgenommen und verpflichtet. Erfolg nicht vorauszusehen ist, doch könnte ja der Versuch gemacht Der Obermeister gab den Geschäftsbericht über das verflossene werden.

Vierteljahr, aus dem zu ersehen war, daß die Innung ein scharfes Die Petition wegen gesetzlichen Verbotes der Ab Auge auf alle geschäftlichen Auswüchse, die sich im Gewerbebetriebe schaffung der Feuervergoldung wird ohne weiteres unter- zeigen, wirft und allen eintretenden Mißständen abzuhelfen sucht. schrieben.

Einen ehrenden Nachruf widmete der Vorsitzende noch dem dahinVerschiedene eingegangene Schreiben kommen zur Verlesung. geschiedenen zweiten Schriftführer, Emil Grohmann, der durch Das vom Verbandsvorstand eingesandte Protokoll wird verlesen, seine allgemeine Beliebtheit und seine rege Tätigkeit für die Innung und wird diese Neuerung als allgemein anregend begrüßt.

in aller Andenken bleiben wird. Nicht minder wurde des 25jährigen Für die Prüfungskommission berichtet Kollege Finster, daß fünf Geschäftsjubiläums des Herrn Arthur Herrnsdorf und der silbernen Lehrlinge geprüft worden seien. Die praktischen Arbeiten seien sehr Hochzeitsfeier des Obermeisters Eckhardt, dem die Innung bei dieser befriedigend ausgefallen, auch theoretisch Vorzügliches geleistet Gelegenheit ihren Dank für seine vorzügliche Leitung durch Uberworden, so daß vier das Prädikat „Gut“ und einer „Genügend“ er- reichung einer kostbaren Jardiniere zum Ausdruck brachte, gedacht. halten konnten.

Herr Heinze gab einen Bericht über die Fachklasse der Innung in

der Schule des Handwerkervereins, und erfreute durch die Mitteilung über die guten Fortschritte der Schüler und die in der kürzlich veranstalteten Oster-Ausstellung vorgeführten Leistungen im Zeichnen und Modellieren. Bei der Wahl eines zweiten Schriftführers wurde Herr Gustav Jöhen für dieses Amt bestimmt und nahm derselbe auch die Wahl an. Akademische Verbindung „Cellini“ zu Hanau a. M.

Pfingsten rückt näher, und zurzeit der Pfingsttage findet, wie schon bekannt gegeben, zu Hanau a. M. der erste Konvent aller A. H. A. H. sowie aller ehemaligen Mitglieder der Verbindung statt. Da wir nun noch allen unseren Angehörigen diesbezügliche Schriftsachen zugehen lassen wollen, so möchten wir gerne die Adressen unserer Mitglieder ergänzen. Von den nachbenannten fehlen uns nähere Angaben, und wir bitten diejenigen, denen die Adresse bekannt sein sollte, unterzeichnetem Schriftführer hiervon gefl. Mitteilung machen zu wollen. Es kommen in Frage: K. Block (Bremen), M. Diehl (Berlin), H. Fauser (Köln), H. Fehl (Hamburg), M. Flechsig (Zwickau i. Sa.), A. Glock (Düsseldorf), Fr. Haberl (Berlin), W. Hornung (?), R. Hochmuth (?), F. Kallenberg (Bremen), W. Klemm (?), E. Moldenhauer (Kassel), M. Pohl (?), B. Schröder (Nürnberg), P. Ulitza (Waldenberg), R. Koch (München), K. Mukkelberger (Görlitz), T. Palmi (?), H. Rondgren (Stockholm) und Fr. Uttermark (Oelpen bei Braunschweig). Mit bestem Gruß und Handschlag

Gustav Schien,
Schriftführer der A. V. „Cellini“, Hanau a. M., Friedrichstr. 34.

werden, in allen Abteilungen anstelle der Dampfkraft die elektrische Kraft treten lassen. Diese Kraftanlage ist eine der größten in Württemberg. - Herr Bijouteriefabrikant Friedrich Zittel in Pforzheim kaufte für seine Zwecke das Anwesen Jahnstraße 26 für Mk. 48000. Herr Bijouteriefabrikant Viktor Mayer erbaut eine Fabrik und ein Wohngebäude in den herrlichen Anlagewegen der Bleichstraße, und Herr Bijouteriefabrikant Knöller läßt sein in der Grünstraße gekauftes Haus für seine Zwecke umbauen. – Georg Wilhelm Santter gibt bekannt, daß seine Goldwarenfabrik im gleichen Hause, wie bisher, Zspringerstraße 12 zu Pforzheim, weiter betrieben wird. - Herr Zeichner und Modelleur Albert Stadelmaier, Schriftführer des Gewerbemuseums, wurde am 7. ds. Mts. vom Gemeinderat zum Lehrer an der Fortbildungsschule in Schwäb. Gmünd ernannt.

Todesfälle. Im 75. Lebensjahre verstarb der Privatier und frühere Juwelier Joh. Zacharias Ziegler in Nürnberg. - Am 5. ds. Mts. verschied im 55. Lebensjahre Herr Jakob Grimminger in Schwäb. Gmünd, Inhaber und Gründer der gleichnamigen Silberwarenfabrik. Der Verstorbene hat aus ursprünglich kleinen Verhältnissen sein Geschäft durch Tüchtigkeit und unermüdlichen Fleiß zu der jetzigen Blüte emporgebracht. Sein offener und biederer Charakter hat ihm die allgemeine Achtung erworben. so daß sein früher Hintritt tief bedauert wird. Das Geschäft wird von der Witwe und ihren Söhnen, den bisherigen Mitarbeitern, in unveränderter Weise weiter betrieben werden.

Diebstähle, Verbrechen etc. Auf der Fahrt von Wien nach Karlsruhe wurden einer Dame Pretiosen im Werte von Mk 6000 entwendet, worunter eine weiße Perlhalskette, deren Schloß mit Brillanten verziert ist und 4 goldene Brochen mit echten Steinen.

Nicht weniger als für 10000 Mk. Goldabfälle hatte in Hanau ein Goldarbeitergehilfe, der bei der Firma Ochs & Bonn in Diensten stand, in dem Zeitraum von 1901 bis 1903 unterschlagen. Die Strafkammer verurteilte den Gehilfen zu 21. Jahren Gefängnis, dagegen einen anderen, selbständigen Goldarbeiter, der ihn zu dem Diebstahl verleitet haben sollte, und der tatsächlich auch die gestohlenen Abfälle gekauft hatte, wegen Hehlerei zu vier Jahren Zuchthaus und fünf Jahren Ehrverlust.

Geschäftliche Mitteilungen. Eine Neuerung im Auskunftswesen ist in Pforzheim von der Firma Alfred Aichele & Otto Sowald ins Leben gerufen worden. Die genannte Firma beabsichtigt Grossisten und Exporteuren Auskünfte von Bijouteriebezugsquellen zu geben. Ein solches Unternehmen kann deshalb gern begrüßt werden, weil es dadurch erleichtert wird, die Erzeuger von Spezialartikeln ausfindig zu machen. Es dürfte den Herren Fabrikanten empfohlen werden können, die Firma durch ausführliche Angaben zu unterstützen, noch besonders da sie, wie uns mitgeteilt worden ist, von Bestellungen usw. keine Provision annehmen und eine Aufnahmegebühr erheben wird. Die Firma hofft auf das Entgegenkommen der Fabrikanten und glaubt bis Mai das Material sammeln und die Auskünfte eröffnen zu können.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Geschäftseröffnungen. Unter der Firma B. Burger & Cie. haben Bertha Burger, Hans & Sofie Eichenberger-Burger in der Grendel straße 23 in Luzern ein Geschäft amtlich kontrollierter Gold- und Silberwaren eröffnet. – Juwelier A. Nees eröffnet in seinem Neubau, Herstallstr. 10 in Aschaffenburg, ein Geschäft. – Ein Gold- und Silberwarengeschäft eröffnet Ende April in Hamburg, Wandsbecker Chaussee 126, H. Schrammer, jetzt ebenda. – Ein Juwelen- und Goldwarengeschäft eröffnet am 1. Mai in Frankfurt a. M., Goethestraße 24, C. Schiller-Lenz. - In Görlitz hat sich als Juwelier in der Neißstraße, Hotel brauner Hirsch, Paul Rothe etabliert.

Eintragungen ins Handelsregister. In Dortmund ist die Firma Wilhelm Schroeter, Juwelier, eingetragen worden. - Wilhelm Becker, Bijouteriefabrik in Oberstein. – Kaufmann Gustav Schor ist als persönlich haftender Gesellschafter in die Firma Herman Drechsler zu Görlitz eingetreten. - Der Juwelier Gustav Bruno Georg Scharffenberg ist in die Firma G. A. Scharffenberg, Goldwarengeschäft in Dresden, Seestr. 16, eingetreten.

Geschäfts- und Firmenänderungen. Hermann Dittrich, Goldschmied und Graveur in Eisleben, verlegte sein Arbeitsgeschäft nach Glockenstr. 14. --. Unter der Firma Hermann Richter jun. hat Julia Richter, Schloßgasse 7 zu Leipzig, ein Juwelen-, Gold- und Silberwarengeschäft neu eröffnet. - Das Goldwarengeschäft von Ahrens zu Stralsund, das vor einiger Zeit an den Reisenden Herrn Streit aus Berlin verkauft wurde, ist von letzterem an den Goldarbeiter Herrn Bender aus Neustrelitz weiterverkauft. - Alfred Gäbler hat das unter der Firma A. C. Tschientschy bestehende Juwelen-, Gold- und Silberwarengeschäft, Marschallstr. 4 zu Dresden, käuflich übernommen. Die Firma bleibt bestehen. – Die Goldund Silberschmiede von Albert Grab in Darmstadt befindet sich jetzt Schuchardstr. 11. – Alois Holter zu Linz zeigt an, daß er sein durch 32 Jahre betriebene Juwelen-, Gold- und Silberwarengeschäft seinem Sohne übergeben hat. - Heinrich Albert, Juwelier, Passau, hat das Juwelen-, Gold- und Silberwarengeschäft des Herrn Karl Greif übernommen.

Prokuraerteilung. Dem Kaufmann Ernst Ungerer ist von seiten der Goldwarenfabrik August Kiehnle in Pforzheim Prokura erteilt worden. --- Herr Bijouteriefabrikant Otto Schüler in Firma Richard Schüler, Bijouteriefabrik in Hanau, hat dem Juwelier Moritz Schüler Prokura erteilt.

Prokuralöschung. Die Prokura des Technikers Wilh. Bertsch für die Goldwarenfabrik August Kiehnle in Pforzheim ist erloschen; ebenso die Prokura des Kaufmanns Paul Lutz für die Etuisfabrik Louise Günther daselbst.

Jubiläen und Ehrungen. Vom Sultan der Türkei wurde dem Kaufmann Oskar Rothacker in Alexandrien, Teilhaber der Firma Schneider & Rothacker in Kairo-Alexandrien-Pforzheim, der MedjidiehOrden 3. Klasse verliehen. - Auf eine 25 jährige Tätigkeit im Hause Fühner & ABmus, Knopffabrik in Pforzheim, konnte dieser Tage Herr Georg Mühleisen zurückblicken. Von seiten der Firma wurde der Jubilar reich beschenkt.

Diverses. Die Württembergische Metallwarenfabrik Geislingen hat in ihrer Filiale Göppingen, wo über 600 Arbeiter beschäftigt

Frage- und Antwortkasten. Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Die Herren Fabrikanten. Grossisten und Detailleure werden in ihrem und Aller Interesse höflichst aufgefordert, von der allezeit kostenfreien Benutzung dieser Abteilung den ausgiebigsten Gebrauch zu machen, Fragen allgemeiner und technischer Art uns einzusenden und an deren Beantwortung sich zu beteiligen. Auch dieser Teil unseres Blattes Ist dazu geschaffen, zur gegenseitigen Belehrung beizutragen.

Fragen: Frage 54. Wie kann man auf Glas eingegipste Beschläge wieder ablösen, ohne daß das Glas oder der Beschlag beschädigt wird? Vielleicht ist auch jemand in der Lage, ein anderes Mittel zur Befestigung der Beschläge, als Gips, anzugeben?

P. B. in D. Frage 55. Welche Fabrik liefert kleine, niedliche figürliche Sachen in echter Bronze?

O. U. in c. Frage 56. Wer liefert „Emaillefarben“ für Metall, wie sie die Emailleure und Emaillemaler iu unserer Branche brauchen?

K. M. in M. . Frage 57. Von wem kann ich Mundstücke und Brenner in Elfenbein oder dergleichen für Zigarrenspitzen erhalten ? A. H. in P.

Frage 58. Kann mir jemand mitteilen, wie man ein Pigmentbild herstellt, das zur Aetzung auf eine Metallplatte zu verwenden ist, um z. B. ein Bild auf Silber herzustellen?

H. 0. in L. Frage 59. Bin gewillt, mir eine Vergoldungs- und Versilberungsanlage anzuschaffen für größere und kleinere Gegenstände, wie z. B. für Kirchengeräte und Tabletts, bei welcher man die Gegenstände nach Gewicht auf ein Gramm vergolden und versilbern kann. Wie teuer kommt solch eine Anlage ?

F. M. in B. Frage 60. Wer emailliert Platten für Kirchengeräte in Email translucide in hochfeinster Ausführung ?

H. H.

Frage 61. Kann mir einer der Herren Kollegen, welcher mit Emailleuren in Verbindung steht, angeben, welche Firma Email translucide, wie Bilder, Figuren für Kirchengeräte, tadellos herstellt?

A. M. in L. Antworten: Zu Frage 38. Groß & Fröhlich, Stahlgießerei in Stuttgart (Karlsvorstadt), fertigen Pfaffen und Matrizen aus bestem, leicht zu bearbeitenden Stahlguß.

Zu Frage 44. Hubertusmünzen fabrizieren: Herren Gebr. Kraus! Bijouteriefabrik, Gmünd; ferner die Stuttgarter Metallwarenfabrik Wilh. Mayer & Franz Wilhelm; Philipp Türk, Graveur und Estampeur, Wien VI, Mollardgasse 8.

Zu Frage 47. Den Hochglanzstich auf Aluminium erhält man, indem man den auf Probierstein abgezogenen Glanzstichel in Petroleum taucht. - Man poliert den Stichel genau wie für Silberglanzstich, taucht denselben jedoch während der Arbeit in Terpentinöl.

Ludwig Kolb. Zu Frage 50. Opakte Feueremaille liefert Herr F. A. Schütt, Pforzheim.

Zu Frage 51. Flaggennadeln fabrizieren: Herren Gebr. Kraus, Bijouteriefabrik in Gmünd; die Stuttgarter Metallwarenfabrik Wilh. Mayer & Franz Wilhelm; Adolf Sonnet, Bijouteriefabrik in Pforzheim; Theodor Jäckel, Wiesenthal a. N. (Nordböhmen); Charles Noakes, Hamburg, KI. Burstahl 1; W. Boerger, Fabrik für Sport- und Vereinsabzeichen, Berlin, SO., Adalbertstr. 51; Friedrich Spiegel, Gravier- und Präganstalt, Frankfurt a. 0.; Emilian Posselt, Preßanstalt in Gablonz a. N.; Adolf Köhler in Pforzheim.

Zu Frage 52. Die betreffenden Gegenstände werden zuerst in eine sehr schwache Lösung von salpetersaurem Quecksilberoxyd eingetaucht, bis sie eine schöne weiße Färbung angenommen haben. Nebenbei wird in einem Tiegel ganz reines Quecksilber über Kohlenfeuer auf 100 % erhitzt, dann die Hälfte des Gewichts Feingold zugegeben und mit einem Eisenstäbchen umgerührt. Man erhält eine Masse von butterähnlicher Konsistenz, welche man bis zum Gebrauch unter Wasser aufbewahrt. In die salpetersaure Quecksilberoxydlösung bringt man nun etwas von dem Goldamalgam und taucht die zu vergoldenden Waren schüttelnd ein, wobei sich in einigen Minuten das Amalgam auf sämtliche Waren gleichmäßig verbreitet. Man wäscht in kaltem Wasser ab und raucht die Gegenstände in einem kupfernen Seiher über Kohlenfeuer ab, wobei das Quecksilber verflüchtet, und das Gold, gewissermaßen auf die Gegenstände gelötet, zurück bleibt. Zuletzt wird in verdünnter Schwefelsäure abgelöscht, Dieses Verfahren ergibt eine sehr dünne gelbliche Vergoldung, wünscht man eine mehr rötliche Vergoldung, so muß die Ware dem Glühwachsen unterzogen werden. Zu diesem Zwecke werden die Gegenstände in einer heißen Lösung von 50 Teilen Oel, 50 Teilen gelben Bienenwachses, 20 Teilen essigsauren Kupferoxyds und 80 Teilen Blutsteinpulver eingetaucht, und über Kohlenfeuer das Wachs abgebrannt und in verdünnter Schwefelsäure abgelöscht.

Zu Frage 53. Auf mechanischem Wege werden Bijouterieartikel dadurch gefärbt, daß man dieselben in Zaponlack eintaucht, welcher durch Zumischung der geeigneten Farbe die gewünschte Nüance ergibt, oder daß man die zu färbenden Artikel mit feinster Oelfarbe bestreicht und diesen Farbeauftrag durch Betupfen mit einem Baum

wollbäuschchen egalisiert. – Für Patinierungen und Färbungen von kuranten Bijouterieartikeln empfiehlt Ludwig Bertram, Galvanotechnische Anstalt zu Pforzheim, ein erprobtes Verfahren, von dem die Firma gerne Muster käuflich abgibt.

Berichtigung.
In unserem Artikel: Hat der Kampf gegen Feuervergoldung heute
noch Berechtigung? muß es im letzten großen Absatze anstatt Reichs-
gesundheitsamt „Kaiserliches Gesundheitsamt“ heißen.

Patente etc. -
Patent- Anmeldungen. 44 a. D. 13340. Feststellvorrichtung an Arm-
bändern und Hals- oder Fingerringen von veränderlicher Weite.
Emil Drews, Pforzheim, Lindenstr. 39. 21. 2. 03.

44 a. W. 21 791. Brosche, Schnalle oder dergleichen. Thomas Wilcox, Birmingham; Vertreter: E. W. Hopkins und K. Osius. Pat.Anwälte, Berlin C. 25. 4. 2. 04.

Gebrauchsmuster - Eintragungen. 44 a. 220 209. Druckknopf, dessen Feder aus einer gepreßten, mit Schlitzloch versehenen, beliebig geformten Platte besteht. C. A. Weidmüller, Chemnitz, Langestr. 18. 16. 2. 04. W. 16008.

44 a. 220751. An einer Hutnadel angeordneter Vogelbalg als beweglicher Hutschmuck und als Danienhutbefestiger. Fa. Hermann Tietz, Berlin. 15. 2. 04. T. 5930.

44a. 220851. Klemmschnalle mit den Klemmzähnen ihres einen Teiles gegenüberliegender, aus dem anderen Teil ausgeschnittener Federzunge. J. S. Römpler, G. m. b. H., Erfurt. 27. 2. 04. R. 13483.

44 a. 221033. Metallgeflecht aus drahtartigen, umgebogenen Gliedern. Maaß & Doll, Pforzheim. 29. 2. 04. M. 16834.

44a. 221 129. Sicherheitsstecknadel mit flachem Knopf nnd donpelter.Oeffnung. Société Industrielle, Delle; Vertreter: C. Fehlert, G. Loubier, Fr. Harmsen und A. Büttner, Pat.-Anwälte, Berlin NW. 7. 29. 2. 04. S. 10743.

44 a. 221 163. Knopf aus Steinnuß, Horn oder anderem nicht metallischen Material, mit einer an der Knopfvorderseite sich verengenden Durchbohrung zwecks Aufnahme und Festhaltens einer Ziereinlage. Karl Weyerbusch & Cie., Elberfeld. 4. 3. 04. W. 16130.

44b. 220438. Zigarrenabschneider, bei welchem beim Niederdrücken des Abschneidemessers ein Streichholz aus einem Behälter herausbefördert wird. Otto Maurer, Bierstadt bei Wiesbaden. 12. 2. 04. M. 16710.

44b. 220853. Streichholzbehälter mit um ein Scharnier beweglichem Deckel und geteilter, um ein Scharnier beweglicher Rückwand. Rudolf Wächtler & Lange, Mittweida. 27. 2. 04. W. 16078.

44b. 220866. Zigarrenabschneider in Form einer Flasche mit gleitendem Pfropfen. Hugo Berger, Schmalkalden. 1.3. 04. B. 24347.

44b. 220985. Glas für Schnupftabak und dergl., bei welchem die Einfüll- bzw. Entnahmeöffnung in einer Ecke liegt, und die Schmalseite schief zu dieser Oeffnung verläuft. H. E. Simon, Jastrow. 18. 2. 04. S. 10679.

44b. 221 162. Zündholzbüchse mit automatischer Zündvorrichtung. Arthur Bunde, Gießen. 4. 3. 04. B. 24382.

44b. 221 174. Auf einer Unterlage befestigter, als Schale dienender Löffel mit zum Griff ausgestaltetem Stiel. Hans Spude, Charlottenburg, Schlüterstr. 45. 7. 7. 03. S. 9816.

Bekanntmachungen des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede. Bekanntmachung.

vollständige Zusammenschluß aller Juweliere möglich war, diese

Einigkeit den Mitgliedern der Vereinigung zum Nutzen gereichte. Infolge der Agitation zur Vermehrung der Mitglieder des Verbandes

Der Zweck des Verbandes ist: Kollegen, die unverschuldet sind folgende Anfragen eingegangen:

in Not geraten, möglichst hilfreich zur Seite zu stehen. Um dies zu er1. „Antwortlich Ihrer werten Zuschrift vom 20. Januar d. J. frage möglichen, wurde eine Unterstützungskasse begründet, woraus bereits ich hierdurch höflichst an, welchen Zweck der Verband verfolgt, und

verschiedene alte, in Ehren grau gewordene aber arme Goldschmiede welchen Nutzen derselbe bietet.“

unterstützt worden sind. 2. Erbitte höflichst Angaben der Vergünstigung, welche ich durch

Der Zweck des Verbandes ist: Das Hausieren mit Gold- und den Verband genieße, alsdann werde ich mich eventuell anmelden.“ Silberwaren in Kasernen in Staatswerkstätten, auf ankommenden Schiffen,

Da wohl noch viele Juweliere ähnliche Fragen auf dem Herzen auf dem Lande und in den Städten zu beseitigen. Um dieses Ziel zu haben, so bringen wir über den Zweck und Nutzen des Verbandes erreichen, ist an sämtliche Polizeibehörden in den Städten, wo Mitglieder folgendes zur Kenntnis:

des Verbandes wohnen, die Mitteilung gelangt, daß wir jedem SchutzDer Zweck des Verbandes ist: Sämtliche Juweliere, Gold mann oder Gensdarm, der einen Hausierer so zur Anzeige bringt, daß und Silberschmiede des Deutschen Reiches zu organisieren, um gemein derselbe gerichtlich bestraft werden kann, Mk. 5,– Prämie zahlen, schaftlich die vielseitigen Standesinteressen in wirksamer Weise zu Außerdem ist auf Antrag des Verbandes von vielen Polizeibehörden vertreten. Erreicht ist dieser Zweck bis jetzt erst so weit, als etwa eine amtliche Verwarnung bezüglich des Hausierens in den Zeitungen 2000 Juweliere, Gold- und Silberschmiede in 32 Vereinen zusammen erlassen. Die Form der Bekanntmachung ist von uns vorgeschrieben, geschlossen oder als Einzelmitglieder dem Verbande angehören. und auch Ihnen dürfte vielleicht eine solche zur Kenntnis gelangt sein.

Der Zweck des Verbandes und dieser Vereine ist: Die Der Zweck des Verbandes ist: Den unlauteren Wettbewerb Pflege der Kollegialität zum Besten unseres Gewerbes, damit man möglichst auszurotten. Zahlreiche Anträge bei der Staatsanwaltschaft in dem Konkurrenten, wenn auch nicht immer den Freund, so doch hatten in vielen Fällen zur Folge, daß die betreffenden Beklagten einen Kollegen erblickt, den man zu achten hat; so daß ein Ver in die gehörigen Schranken bezüglich ihrer Reklame verwiesen hältnis entsteht, ähnlich wie es in den gehobenen Ständen, bei worden sind. Auch Prozesse müssen deshalb geführt werden. So ist Ärzten, Rechtsanwälten usw., vorhanden ist. Dem Vorstande liegen man auf Verfolgung durch den Verband der Tait's Diamanten-Schreierei zahlreiche Kundgebungen vor, darüber, daß in Städten, wo der entgegengetreten, und wurde der Inhaber dieser famosen Diamanten

[ocr errors][merged small][merged small][ocr errors]

Firma vom Strafsenat des Landgerichts Il zu Berlin am 3. Februar zu Mk. 300 Strafe und zu den Kosten verurteilt, nebst Publikationspflicht des Urteils in einer großen Anzahl Zeitungen, und zwar wegen unlauteren Wettbewerbes.

Der Zweck des Verbandes ist: Dahin zu streben, daß Uhrmacher, die das Goldschmiedegewerbe nicht erlernt haben, sich nicht Goldarbeiter nennen dürfen. Auch hierin wurden auf dem Klagewege und in gütlicher Übereinkunft bereits Erfolge erzielt, und wir werden im Laufe der Zeit gegen jeden Uhrmacher, der sich unberechtigt Goldarbeiter nennt, für den Fall, daß Vorstellungen nichts helfen, auf dem Prozeßwege vorgehen.

Der Zweck des Verbandes ist: Eine Besteck-Konvention herbeizuführen, damit der bodenlose Unfug, wonach Bestecke mit ganz unzureichendem Nutzen verkauft werden, gebrochen wird. Dieser Zweck kann nur erreicht werden, wenn die Beteiligten die Bedeutung einer solchen Konvention erkennen, und es mit Hilfe unserer Mitglieder gelingt, die noch bestehenden Schwierigkeiten zu beseitigen.

Der Zweck des Verbandes ist: Kollegen, welche ein Ladengeschäft führen, im Falle eines Glasschadens an Schaufensterscheiben etc. zur Seite zu stehen, insofern, als wir mit der Glasversicherungsgesellschaft ,,Hammonia“ einen Vertrag abgeschlossen haben, wonach den Mitgliedern eine Provision von 10% des Prämiensatzes gewährt wird, außerdem bei Streitigkeiten zwischen der Gesellschaft und den Versicherten, indem der Vorstand des Verbandes dann allein die Höhe des Schadens festsetzt.

Der Zweck des Verbandes ist: Eine eigene Feuerversicherungsgesellschaft ins Leben zu rufen; die Statuten liegen ausgearbeitet bereit. Der Gründungsfonds beträgt bis jetzt 105000 Mk. Der Zweck dieser Feuerschutzkasse ist, daß ein entstehender Feuerschaden bei Kollegen nach Recht und Billigkeit festgesetzt wird, damit sie nicht genötigt sind, mit Gesellschaften, die lediglich des Gewinnes wegen das Versicherungsgeschäft betreiben, sich herum streiten zu müssen.

Der Zweck des Verbandes ist: Wenn ein Kollege wegen Hehlerei, infolge Ankaufes von Gold- und Silbersachen, durch das summarische Verfahren der Staatsanwälte mit den Spitzbuben auf die Anklagebank kommt, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, durch Gutachten usw. Auch hierin sind Erfolge aufzuweisen.

Der Zweck des Verbandes ist: Dem Bestreben der Polizeibehörden entgegenzutreten, welche infolge unzutreffender Auslegung einer Ministerial-Verfügung den Juwelieren die Führung eines Trödelbuches aufbürden wollen. Auch hierin ist durch die Tätigkeit des Verbandes in jedem uns bekannten Falle die Polizei unterlegen, weil der Verbandsvorstand den Standpunkt mit aller Schärfe vertreten hat und vertritt, daß wir Juweliere und nicht Trödler sind, und die Bestimmungen für Trödler für uns nicht Geltung haben dürfen.

Der Zweck des Verbandes ist: Ein vor zwei Jahren in Köln begründetes Wach- und Schließinstitut, welches sich dort bewährt hat und sich auf alle größeren Städte erstrecken wird, zu fördern, damit die Juweliere in ihrem Eigentum geschützt werden. Damit ist begonnen, indem von dem Direktor des Unternehmens in der Juwelier-, Gold- und Silberschmiede-Innung und der Freien Vereinigung des Gold- und Silberwarengewerbes zu Berlin, welche dem Verband angegliedert sind, Vorträge über das Wach- und Schließinstitut gehalten wurden, und sich infolgedessen eine große Anzahl Berliner Juweliere dem Institut angeschlossen haben. Diese Förderung ist dringend notwendig, weil sich der Schutz des Eigentums durch Versicherungsgesellschaften gegen Einbruch bei eintretendem Einbruchsdiebstahl nahezu als illusorisch gezeigt hat.

Der Verband hat den Zweck: Dem Detaillieren der Fabrikanten entgegenzutreten, weil dadurch den Juwelieren, die ein mehr oder weniger bedeutendes Lager halten müssen, die erheblichste und unberechtigste Schädigung zuteil wird, und wir können mit besonderer Befriedigung aussprechen, daß auch hierin sehr bedeutende Erfolge bis jetzt erzielt worden sind, und daß wir ferner jeden einzelnen hervortretenden Fall energisch bekämpfen.

Der Zweck des Verbandes ist: die Schaffung eines UniversalLexikon für Juweliere, Gold- und Silberschmiede. Damit ist begonnen, indem von dem Vorsitzenden und Schriftführer des Verbandes die erste Auflage eines Nachschlagebuches für Juweliere, Gold- und Silberschmiede herausgegeben worden ist. Das Buch wurde mit großer Befriedigung aufgenommen, weil es für viele Juweliere, Gold- und Silberschmiede in jeder Beziehung belehrend ist. Es handelt sich dabei nicht um große, welterschütternde litterarische Arbeiten sondern um ein Sammelwerk, welches im Laufe der Zeit alles enthalten soll, was ein Juwelier-, Gold- und Silberschmied wissen sollte oder für denselben als wissenswert erscheint.

Die zweite Auflage dieses Buches ist seit einem Jahre in Bearbeitung, und wird im Laufe dieses Jahres erscheinen. Diese neue Auflage wird etwa 40 neue Artikel, die wir angekauft haben, enthalten, so daß wir mit dieser dem erstrebten Ziele wesentlich näherkommen werden.

Der Verband hat den Zweck: Das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes, welches nach jeder Richtung hin mangelhaft ist und keinen Schutz für das Gewerbe bedeutet, zu verbessern.

Auch hierin war der Verband fortgesetzt tätig und ist zur Zeit bemüht, Verbesserungsvorschläge, welche von dem Bunde für Handelund Gewerbetreibende-Berlin ausgearbeitet sind, durchzuberaten und dem Reichstag einzureichen.

Der Verband hat ferner den Zweck: Den angeschlossenen Mitgliedern in jedem einzelnen Falle mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Allen Anfragen wegen geschäftlicher Vorfälle, geschäftlicher Klagen oder im Falle des Verklagtseins näher zu treten, oder auch Rechtsauskünfte in Privatangelegenheiten von der Zentrale aus in ausführlicher Weise zu erledigen. Der Umfang dieser Tätigkeit und überhaupt der Geschäftsstelle des Verbandes im allgemeinen kann am besten daraus ermessen werden, daß das Journal, welches seit dem 22. Februar 1903 geführt wird, bis zum heutigen Tage, also während eines Jahres 3127 Posteingänge und 19457 Postausgänge aufweist.

Daß wir in der Lage sind, über alle erdenklichen Fragen Auskunft zu erstatten, ist daraus erklärlich, weil jede an den Verband herantretende Angelegenheit gründlich geprüft wird und darin der Wert einer Zentrale besteht.

Wollten wir alles über den Zweck und die Bedeutung des Verbandes mitteilen, so wären wir genötigt, ein dickes Buch darüber zu schreiben. Wir hoffen aber, daß die angegebenen Positionen genügen, um zu ermessen, daß für jeden einzelnen, der dem Verbande angehört, Nutzen daraus entsteht, welcher sich allerdings nach Zwanzigmarkstücken nicht berechnen läßt.

Wenn wir die uns gestellten Fragen so ausführlich beantworten, haben wir dabei die Absicht, nicht nur die Fragesteller an den Verband heranzuziehen, sondern auch die Tausende, die sich bis jetzt noch nicht haben entschließen können, sich uns anzugliedern, für den Verband zu gewinnen.

Möge diese Darlegung des Zweckes des Verbandes den Erfolg haben, daß sich eine große Anzahl von Kollegen als Mitglieder melden, um mitzuarbeiten in allen Fragen, die unser Gewerbe angehen.

Nicht jedem ist es möglich, eine effektive Arbeit zu leisten, aber jeder ohne Ausnahme, der unserem Stande angehört, ist in der Lage, die Zentrale zu stärken, und zwar dadurch, daß er als Mitglied dem Verbande pekuniäre Unterstützung gewährt.

Viel ist noch zu arbeiten, um der Zerfahrenheit und Unordnung, welche in unser einst so blühendes Kunstgewerbe eingerissen ist, entgegenzutreten.

Wer nicht im obigen Sinne mithelfen will, vergeht sich gegen seinen Stand. Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede Berlin S., Oranienstraße 143.

Fischer.

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet

Anzeige-Gebühren:

. .

. .

[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]

. .

M. 112 M. 56

.

.

.

.

.

.

.

[ocr errors]

.

.

.

[ocr errors]

Bezugs-Preis:

11 Seite, für 1-malige Aufnahme ........ Grosse Ausgabe, mit kunstgewerblichem Teil: In Deutschland, jedes Vierteljahr M. 2.. In Oesterreich, jedes Vierteljahr

1. 14.Kr. 2.50. Im Ausland, fürs ganze Jahr M. 10.

18 »
»

1. 7. Einzel-Nummern:

18
» »

I. 3.50
32
>>

1.75 Mit kunstgewerblichem Teil M. ---,60. Ohne kunstgewerblichen Teil M. -.30. Wöchentlicher Arbeitsnachweis allein M. -.10.

Bei Wiederholungen angemessener Rabatt.

Die 4-gespaltene Nonpareille-Zeile .. Kleine Ausgabe:

Die 4-gespaltene Petit-Zeile im Wöchentlichen Arbeits-Nachweis ... M. In Deutschland, jedes Vierteljahr M. 1.- In Oesterreich, jedes Vierteljahr

Stellen - Gesuche, die viergespaltene Petit-Zeile ......... M. Kr. 1.25. Im Ausland, fürs ganze Jahr M. 5.- Einzelnummern M. -- .30.

Beilagen: Wöchentlicher Arbeits-Nachweis allein M. --.10.

Berechnung erfolgt nach Übereinkommen, Probe - Exemplare erwünscht. Wöchentlicher Arbeits-Nachweis:

Schluss der Anzeigen-Annahme In Deutschland, fürs ganze Jahr M. 2.-. In Oesterreich, fürs ganze Jahr für den Wöchentlichen Arbeits-Nachweis in Leipzig: Mittwoch Vormittag, Kr. 2.50. Im Ausland, fürs ganze Jahr M. 2.50. Einzelnummern . —.10. | für große Anzeigen: Dienstag Vormittag. In Pforzheim: Montag Abend.

Hierzu eine Beilage: Wöchentlicher Arbeitsnachweis No. 17.

« PreviousContinue »