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LEUCHTER UND TERRINE AUS ZINN. VON MOGENS BALLIN, TUBORG BEI KOPENHAGEN.

Reisebriefe aus Amerika.

Von E. B., Pforzheim.

Nach 7 tägiger Seereise mit dem Dampfer „Kaiser Wila. Zunächst sind es die Frauen, die uns auffallen, die enthelm d. Gr.“ kam ich glücklich in Newyork an.

weder in prachtvollen Karossen, von ebensolchen Pferden Es war am 19. April, ein kalter Frühlingstag, als wir in, gezogen, an uns vorbeifahren oder uns zu Fuße begegnen. Hobocken landeten, wo ich von Verwandten und Freunden Ich glaube nicht, daß die Pracht und ausgewählte Eleganz empfangen und herzlich willkommen geheißen wurde.

der Frauenkostüme der reichen Newyorkerinnen irgendwo Die Fahrt nach Hause, mit dem Ferrieboot über den in der Welt übertroffen werden, auch habe ich den Eindruck, Westriver und der Hochbahn nach dem oberen Stadtteile noch niemals so viele schöne Frauen beisammen gesehen (dem Wohnviertel), zeigte mir wieder das bewegte, tosende zu haben als hier in der V. Avenue Newyorks. und brausende Leben der Millionenstadt Newyork, nur in

Von Schmuck, den die Damen trugen, sah ich namentnoch größerer Brandung, wie ich es vor 10 Jahre her in Er- lich viele lange Halsketten, die jedoch ohne Schieber getragen innerung habe, so daß ich den Eindruck erhielt, als wollten werden und einen großen Effekt machen. Dieselben bestehen selbst alle diese Verkehrsmittel nicht mehr ausreichen.

entweder aus einer ununterbrochenen Reihe Diamanten, oder Mein Aufenthalt in Newyork war leider etwas kurz be es sind goldene Ketten, die in kurzen Abständen von Barockmessen, so daß es mir nicht möglich war, so gründliche perlen oder auch Türkisen unterbrochen sind. Die Diamanten Studien anzustellen, wie ich es gerne getan hätte.

dieser Ketten sind alle in zarten Platinafassungen gehalten, Jedoch will ich versuchen, das, was ich gesehen, soweit die den Rand der Steine mit einer Hohlkehle fest umschließen, es für den Fachkollegen interessant sein mag, zu schildern. und welche mit dem Steine darin zugelötet werden, so daß

Zuerst sei bemerkt, daß die Geschäfte in Schmucksachen die Arbeit des Fassers ganz wegfällt. Die Verbindung besteht ziemlich flau zu sein scheinen; die Ursache der Stockung aus einfachen Platinaringchen. wurde mir verschiedentlich dargestellt. Dieses Jahr wird der Es wurde mir gesagt, daß diese Ketten in großer AnPräsident der Ver. Staaten neu gewählt, ein Zeitpunkt, der zahl gemacht, und oft 50 und noch mehr Karat Steine für von jeher von einer mehr oder minder starken Depression eine Kette gebraucht würden. im Geschäftsleben begleitet sein soll; andere sagen, daß die Außer diesen Ketten konnte ich nicht viel Schmuck an seit etwa 6 Jahren herrschende Prosperität wieder einer den Frauen bemerken, hie und da einen mit Diamanten verKrisis zu weichen im Begriffe stünde. Ich will mir nicht zierten Kamm oder eine Tasche aus goldenen oder silbernen anmaßen zu unterscheiden, welche Annahme die richtige ist. — Ringelchen zusammengehängt, wenn man letzteres noch als

Einen Nachmittag verwandte ich dazu, um den Teil der Schmuck gelten lassen will. 5. Avenue anzusehen, an dem die feinsten Juwelierläden New

In den Juwelierläden an der V. Avenue dominiert natüryorks sich befinden, und wo man Gelegenheit hat, das high lich der Diamant. Obgleich die Auslagen nicht besonders life der Riesenstadt in seiner glänzendsten Entfaltung zu sehen, groß sind, so ließen sie doch deutlich den herrschenden Gesoweit es sich in der Öffentlichkeit abspielt; für den Klein schmack erkennen. Im allgemeinen kann ich konstatieren, städter ein geradezu verblüffendes Schauspiel.

daß der Brillantschmuck, was Stil anlangt, von unserer neuen Man möchte sich wünschen, die zehnfache Sehfähigkeit Richtung noch kaum, wenn überhaupt beeinílußt erscheint. zu besitzen, um alles recht beobachten zu können, was uns Es sind noch immer die Formen, die uns allen aus dem da begegnet.

„Bijou“ bekannt und geläufig sind.

Die Brillanten sind fast ausschließlich in Platina gefaßt, das von hinten mit Gold verbödnet ist. Die Technik scheint eine vorzügliche zu sein, die Ornamente meistens gut modelliert, die Steine von feinster Qualität und alle zirkelrund, wodurch es dem Fasser möglich ist, auch den leisesten Modulationen zu folgen.

Halsbänder mit ganz aus Stein besetzten Ornamenten, solche mit prachtvollen Perlschnüren durchsetzt, Diademe, Steckkämme mit Ornamenten mit Perltropfen als Krönung, Kolliers von riesigem Werte und Bruststücke.

Broschen, Kravattnadeln und Ringe bilden die Hauptgegenstände der Weißjuwelen. Unten den Broschen sind ziemlich viele in Kronenform vertreten, was sonderbar erscheint in einer Republik, auch die Bourbonen-Lilie wird viel als Motiv gebraucht. Dann sind Sonnen, allerhand Tiere, namentlich Hunde und Pferde ganz mit Brillanten gefaßt und im allgemeinen sehr gut modelliert, neben rein ornamentalen Stücken zu sehen. Unter den Ringen bemerkte ich solche mit ausgesuchten schönen Steinen, grünlich, gelb und braune Diamanten von enormer Größe, Smaragde und Rubine von wundervoller Farbe und Reinheit, wahrhaft fürstliche Stücke, die zu kaufen eben nur die amerikanischen Millionäre und Milliardäre, hier Billionäre genannt, imstande sind.

Auch Ringe mit 4–5 cm langen ornamentalen Kopfstücken, die ein ganzes Fingerglied bedecken, „After Dinner“ Ringe genannt, fielen mir mehrere auf.

Beim Betrachten all dieser Schätze bekommt man erst den Eindruck, welch fabelhaften Reichtum dieses Land birgt; es sind nämlich eine Menge solcher feiner Läden vorhanden, und die bedeutendsten wie Tiffany & Co., Black, Stan & Trust haben gar keine Auslagen. Ersteres Geschäft hat nach der Hauptfront nur die zur Reparatur bestimmten Uhren in Reih und Glied am Fenster hängen. Leider war es zu spät geworden, um noch den Laden dieser berühmten Firma von innen sehen zu können, der jedem zum Besuche offen steht. In dem neuen großen Geschäftshaus, das Tiffany in der V. Avenue baut, sollen übrigens auch Schaufenster eingerichtet werden.

In einem der Läden sah ich auch einige Stücke, die unzweifelhaft von Lalique oder Fouquet in Paris bezogen sind, sonst hat mir der eigentliche Goldschmuck, den ich zu sehen bekam, nicht sonderlich imponiert.

Mit wenig Ausnahmen sind es gedankenarme Gebilde, die bei uns wohl kaum mehr Käufer finden würden, Messerdrahtgeschichten usw. Einige Stücke in antikem Geschmack, auch keltische Formen zeigend, waren für mich noch bemerkenswert.

Die Silbergeräte, die ich in den Schaufenstern sah, schienen teilweise mehr vom neuen Stil beleckt zu sein. Wie ich höre, soll sich aber Tiffany & Co. noch ziemlich ablehnend dagegen verhalten, während Gorham demselben schon ab und zu Konzessionen mache. Hoffentlich habe ich Gelegenheit, mich in der Ausstellung zu St. Louis besser darüber zu informieren.

Fortsetzung folgt.

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Grosse Kunstausstellung Dresden 1904.

Goldschmiedearbeiten.

Gemahlin des Prinzen Albert von Sachsen-Teschen. Die BeGleich anderen Techniken hat auch die Goldschmiedearbeit krönung dieses urnenförmigen Pokals bildet eine Doppelmedaille während der Empirezeit eine hohe Blüte erlebt. Auf diesem mit den Bildnissen des Prinzen und der Prinzessin, die von Gebiet hat die Ausstellung zu Dresden ein Werk ersten Ranges zwei Putten mit Armbrüsten gehalten wird. aufzuweisen, nämlich das Toilettengerät, das Napoleon I. seiner Weiter finden wir in Silber eine Fülle von Tafelaufsätzen Stieftochter Stephanie Beauharnais bei ihrer Vermählung schenkte. in Dreifußform, mehrere Leuchter, Essig- und Ölständer, Pfeffer

Stephanie Louise Adrienne Napoleone war am 28. August und Salznäpfchen, Schalen, ein Schreibzeug, auch einen großen 1789 als älteste Tochter des Grafen Claude Beauharnais ge- sperrarmigen Tafelaufsatz mit einer großen und acht kleinen boren. Napoleon, der bekanntlich in erster Ehe mit Josefine Fruchtschalen. Man kann bei vielen dieser Gegenstände beBeauharnais, der Nichte Claudes, vermählt war, adoptierte obachten, daß der Empire-Stil nicht imstande gewesen ist, neue Stephanie und erhob sie zur Prinzessin von Frankreich. Am Lösungen zu finden, weil die Antike eben diese Gegenstände 8. April 1806 vermählte sie sich mit dem Kurprinzen Karl nicht kannte und brauchte. Die Empire-Künstler mußten notLudwig Friedrich von Baden, der 1811 den badischen Thron gedrungen auf die vorhandenen Formen der früheren Stile bestieg. Durch Erbschaft gelangte das einstige Geschenk Napo- zurückgreifen und sich damit begnügen, durch kleine dekorative leons in den Besitz Ihrer Majestät der Königin Carola, Tochter Zusätze den neuen Stil anzudeuten. des Prinzen Gustav von Wasa und der

Ähnliches gilt auch von den ZinnPrinzessin Luise von Baden und Enkelin

geräten, die – namentlich aus der beStephanies von Baden. Stephanie starb

rühmten Dresdner Demianischen Sammam 29. Januar 1860 in Nizza.

lung stammend — in reicher Fülle vorDas kostbare Toilettengerät, das

handen sind: Kannen, Krüge, Bierseidel, noch nachträglich

Salzfäßchen, Dosen viel niedriger und

usw. Hervorzuheben für sich allein auf

ist namentlich eine gestellt werden

prächtige viereckige sollte, besteht aus

Schatulle, und sehr ungefähr 40 Stück:

hübsch sind die dem großen Spiegel,

durch die Farben5 Leuchtern, Wasch

wirkung gehobenen becken und Krug,

Näpfchen mit EinSeifenschale, 8 Do

sätzen in farbigem sen, 6 Kristall-Fla

Glas. Man möchte schen, Tischglocke,

fast sagen, daß Handspiegel, Bür

manche von diesen sten, Schere usw.

zinnernen Geräten Auf fast allen

besser wirken als Stücken sieht man

die entsprechenden den kaiserlichen Ad

silbernen, wie man ler, das badische

auch die BeobachWappen und die ver

tung macht, daß der schlungenen Buch

vergoldeten Bronze staben S und N -

an manchen KandeStephanie Napole

labern eine prächtione mit der Krone. VON DER WELTAUS

STELLUNG IN ST. LOUIS. gere Metallwirkung Der Spiegel (eine

verliehen ist als dem Spiegelfläche, die

goldenen Gerät. um ihre Achse drehbar ist) wird von SCHMUCKSTÜCKE IN GOLD, PLATINA, JUWELEN UND EMAIL

Schmucksachen Amor und Psyche VON E. SCHÖNFELD JUN., HANAU.

und Uhren. gehalten und ist mit

Schmucksachen kleinen Reliefs der

in Gold und Silber drei Grazien usw. geschmückt. An den großen Leuchtern sind bietet die Kunstausstellung so gut wie gar nicht. An die Apoll, Athene und Poseidon zu sehen; am Waschbecken eine Zeit, da das eiserne" Kreuz gestiftet wurde, erinnert ein antike Toilettenszene, an der Seifenschale Pfauen, Schmetter- eigenartiger trefflicher Schmuck aus durchbrochenem Eisen linge und das Parisurteil, an dem kleinen Kästchen eine antike aus dem Besitz Sr. Majestät des Königs. Er besteht aus Wochenstube. Dieses reizvolle Kästchen sowie die Nagelbürste Diadem, Brosche, Ohrgehängen, Halsband mit Kreuz und sind außer der feinen Ziselierung noch mit blauem Piqué-Email Armbändern. Zwei ähnliche eiserne Armbänder liegen im verziert (so benannte Dr. Hans Macht in Wien diese besondere Glaskasten, das eine ist mit einer Kamee geschmückt. KameenArt von Email, welche der Empire-Kunst eigentümlich ist). Der schmuck war eine Zeitlang bei den französischen EmpireSchöpfer dieses kostbaren Toilettengeräts hat seinen Namen an Damen Mode. Die Kaiserin Josefine quälte ihren Gemahl zwei Stellen angebracht: Biennais orfèvre de L. L. Maj. so lange, bis er „den Unsinn“ gestattete, die Kameen des Imp. et R. à Paris.

Musée Napoleon als Schmuck zu fassen (1808). Lange hat Weiter ist von kostbaren Geräten zu nennen eine goldene es freilich nicht gedauert, bis die Damen der schweren Suppenterrine vom Sachsen-Weimarischen Hofe und der silberne Last der Hals- und Armbänder mit Kameen überdrüssig und vergoldete große Deckelpokal der Dresdner Bogenschützen waren. gesellschaft. Das prachtvolle Stück, das im besten klassizistischen Daneben finden wir eine ganze Anzahl eiserner Ringe. Stil gehalten ist, stammt aus dem Jahre 1793 und ist ein Ge- Es war 1813, zur Zeit der großen Erhebung gegen die Naposchenk von Maria Christina Erzherzogin von Österreich, der leonische Fremdherrschaft, als die eisernen Ringe aufkamen.

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Tausende von deutschen Männern, Greisen und Jünglingen traten in die preußischen Regimenter ein, um gegen die Franzosen zu kämpfen. Die Zurückbleibenden aber brachten die größten Opfer, um auch ihrerseits dem Vaterlande zu dienen. Zu Tausenden wurden an die Sammelstellen goldene Trauringe hingeschickt, dafür den patriotischen Einsendern eiserne Ringe zurückgegeben, welche die Inschrift trugen: Gold gab ich für Eisen 1813. Ob einer der hier ausgestellten Ringe diese Inschrift hat, wissen wir freilich nicht. An die Ringe schließen sich eiserne Schälchen mit Reliefs der Büste Napoleons, der Madonna della Sedia, Christus, Maria usw.

Neben diesen eisernen Schmuckstücken, die mehr Erinnerungs- als Kunstwert haben, liegt aber weiter eine auserlesene Sammlung kostbarer Taschenuhren aus der Empire-Zeit aus dem Besitz des Herrn Robert Pleißner. An ihnen erkennt man die ganze reiche Kunstfertigkeit, über welche das damalige Goldschmiedehandwerk gebot; durch Ziselieren, Guillochieren, durch Email, kleine Edelsteine, Perlen usw. sind wahrhafte kleine Wunderwerke hergestellt, die eingehender Betrachtung würdig sind.

die Bronzen, mit denen ein gewaltiger Luxus getrieben wurde. Die Ausstellung bietet ja nichts so Hervorragendes wie den Metternichschen oder den Mailändischen Aufsatz, die man bei der Wiener Kongreß-Ausstellung sah, aber immerhin geben die ausgestellten Leuchter, Uhren usw. einen hohen Begriff von der großen Virtuosität der damaligen Bronzekünstler im Gießen, im Ziselieren und im Vergolden. Ob irgend eines dieser Stücke von dem berühmten Pierre Philippe Thomire (1751 bis 1843), dem führenden Pariser Bronzisten des Kaisertums herrührt, läßt sich nicht sagen. Jedenfalls verdienen die

meisten Stücke ihrer wundervollen Ausführung wegen bewundert und eingehend betrachtet zu werden. Neben den Standleuchtern, die wie in den vorangehenden Stilperioden die antike Kandelaberform zeigen, finden wir auch solche mit figürlichen Trägern in Bronze. Ganz hervorragende Arbeiten dieser Art sind die beiden auf Halbkugeln stehenden weiblichen Figuren, die in den erhobenen Händen einen Kranz mit Lichtarmen tragen (aus Schloß Koburg).

Andere weibliche Figuren in Bronze (oder einem Surrogatstoff) weisen ägyptisierende Formen auf, eine Huldigung für Napoleon, dessen kühner Zug nach Ägypten einen gewaltigen Eindruck auf die Zeitgenossen gemacht hatte. Der gelehrte Archäologe Denon, der den Zug in Napoleons Begleitung mitgemacht und zahlreiche Kunstwerke sowie Zeichnungen mitgebracht hatte, war der Vermittler dieser ägyptisierenden Motive, wie er ja überhaupt als Direktor der Kaiserlichen Museen den lehrhaft antikisierenden Zug im Kunstgewerbe in jeder Weise förderte.

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Bronzen. In den Bronzen hat der EmpireStil ganz Hervorragendes geleistet. Die ganze Kunstfertigkeit, welche eine zweihundertjährige, durch die Stilwandlungen niemals unterbrochene technische Überlieferung mit sich brachte, kam auch dem Empire - Stil zugute. Je einfacher aber die Holzmöbel in ihren Formen wurden, um so mehr warf sich das Prachtbedürfnis auf

CHATELAINE-ENTWURF

J. PREISSLER, PFORZHEIM

Die Kunstsammlungen des Grafen N. Csáky.

Die Kunstsammlungen des Grafen N. Csáky kamen vom 18. bis 20. Mai im Dorotheum zu Wien zur Versteigerung. Wir machen unsere Leser auf nachfolgende Hauptgegenstände aufmerksam:

Den ersten Platz nahmen die Dosen, Uhren, Arbeiten in Gold und Silber ein, darunter eine ovale Gold-Emaildose, Louis XVI., am Deckel ein eingesetztes ovales Medaillon, von einem ziselierten, grün emaillierten Lorbeerkranz und von weißen Emailperlen umgeben, Schätzungswert Kr. 15000 (Ausrufpreis Kr. 3000); eine zweite große ovale in vierfarbigem Gold, die Einfassung am Deckel mit ziselierten Rocaille-Orna

menten, reichen architektonischen Darstellungen, Figuren, Kriegsemblemen usw., eine vorzügliche französische Arbeit aus der Zeit Louis XV., deren Schätzungswert Kr. 12000 beträgt; der Ausrufspreis war Kr. 6000. Ferner eine achtkantige Bonbonniere aus Achat, innen mit Gold gefüttert, Louis XVI., am Deckel ein kleines Blumenbukett aus Brillanten, Einfassung in feiner Goldziselierung, mit Blumen und Früchten verziert und Rubinen besetzt, auf weißem Email in Gold der Spruch: „L'espoir de ta fidélité fait ma seule felicité.“ Dieses Stück ist auf Kr. 9000 geschätzt und wurde mit Kr. 2000 ausgerufen.

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