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GOLDSCHMIEDE-ZEITUNG

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Site Max Josef Jacobhterten ferde

and Sab

Silberungsanstalt

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Amsterdam.
Eisenberg, S.-A.
Herten i. W.

Pforzheim.
Eisenberger Etuisfabrik Max

Josef Jacobs.. Repar. u. Repass.
Nederlandsche Gouden Kettingen-

13 Jos. Kast. . . Gold.- u. a. Retten 15 Fabriek (Jacob B. Citroen). Retsch Nachf.. . . . Etuis. 12

Idar.

Eugen Kett. Edel-, Halbedelsteine u. Gold. Ketton. 6 Max Müller. . . . . . Etuis. 13 | Taonna.

Imitationen.
Jacques Güntzburger. Edelsteine

Etuis,
Spahn'sche Etuisfabrik.

Carl Lichtenfels. Pugenlose Kugeln.
Musterkoffer, Etalagen.

4. Halbedelsteine. 10 Antwerpen.

J. Pfeiffer. Gold- u. Kassenschränke.

Raisch & Wössner. Gold. Ketten. Heinemann & Fink Diamantschleif. 5

Elberfeld.

Karlsruhe.

Schmidt & Bruckmann. Uhrbügel;
Carl Buckesfeld. Neuarb., Repass.,

Christofle & Co. Bestecke, Tafelger. 2 Reparatur- u. Ergänzungsleile f. Bi-
Berlin.
Reparaturen. 15

jout. u. Ketten. Knittlingen.

F. A. Schütt. Max Beckow. Edelsteingravierungon,

Edelsteine, Perlen.
Joh. Blumer. . · Boutons etc. 12

Bedarfsartikel f. Bijout. 2
Wappen, Monogramme.
Essen a. Ruhr.

Siegele & Bennett. Juwelen, Gold-
Berndorfer Metallwaren-Fabrik
C. B. Schröder. Alpacca-Bestecke. 5

Leipzig. Arthur Krupp. Essbestecke.

H. Hurwitz Nachf. Stempel, Clichés.

u. Silberu. 6 14

Wilhelm Stöffler. . Coldwarenfabr. J. Brandt & G. W. v. Nawrocki

Frankfurt a. M.
Schmidt & Hoppe...

4

Clichés. 6
Patent-Büreate.

G. Stumpf..
Carl Deckert.

.
Oscar Sperling.

Jagdsportartikel. .

12 Repar., Repass.

12

Holeschn., Clichés. M. Braun. Gold- und Sulberschmels

A. Täubert. .

Carl Ziegler.
Deutsche Gold-u. Silber-Scheide-

Vergoldungs- u. Ver

. . . Clichés. 8 und Scheideanstalt. Fides. Versich. geg. Einbruchsdiebstahl.

anstalt, vorm. Rössler. Scheide

Otto Würscher. Arbeitsgeschäft für F. W. Zimmermann. Fachlitterat.5 u. 15 Wilh. Fischer

anstalt.

Juweliere und Uhrmacher.
Kunstgiesserei.

Jörgum & Trefz. Klub- u. Ehren-
P. Flachshaar & Co. Schaufenster-

Lenzkirch.

Prag.
Erichon dc.
und Ladeneinrichtungen.

Glasschaukasten und
Karl Frantz. Repar. u. Repassagen.

Carl Engelmann. . Granatwaren. 14 Max Haseroth. Edelstein-, Gold- u.

11
Schränke engl. u. amerik. Stils.
Silbergravierungen etc.

Magdeburg.

Rathenow.
F. Hornemann, Elektr. Beleucht.-

Gmünd.
F. Krimnitz. Ringe, Sper.: Trauringe. 16

C. W. Muth. Scheidsanstalt, GekrätsGegenständo, Bronze- u. Kunstbronze Heinr. Blessing.. Trauringe. 12 Otto Lemke. Nenarb. u. Reparat.

mühle, Schmelse, Edelmetallhandlg. 15 waren,

für Juweliere. Albert Kowalewski. Galvanische

Gonsenheim.
H. F. Reimann. Elalagen, Etuis etc. 4

Rietberg.
Anstall, Gradierungen,

B. Roessler & Co. Gekrätsanstalt.
Kunst

13

Repar., Repass. Wilb. Fleisch. .

10 Richard Kühnlein. Fassen und

München.
Polieren von Goldu.
Graz.

Schwabach.

Carl Bauer. Werkseuge u. Maschin.;
Rich. Lebram. Ringo; Gold- und

Joh. Leonh. Hüttlinger. Krats-
Gold- und Silber-
Silberwaren etc.

bürsten. toaren-Spedition.

Schmelzöfen ; Ring- u. Schmucksteine; Karl Lubig. Kunstgrav., Monogr. u.

Ringkasten. 16

Stassfurt.
Edelsteine.
Halle a. s.

Heinr. Cohen jr. . Taschenuhren. 10 C. Wernicke. „Glücksorakel-"Brosch. 5 Ewald Menzel. Gold- und Silber | Alfred Ehrhardt. . . Clichés. 12

Nürnberg. gravierungen u. Ciselierungen,

Stuttgart.
A. Meyerricks. Silbertoaren fabrik 16.

L. Cbr. Lauer. Münaprāgeanstall. 10
Hamburg.....!

C. Dieterle. . . . . Clichés. 12
Prägeanstalt.
Otto Cohen. Schanfertster Gestelle, 13

Offenbach a. M.

Franz Ehehalt. Gehäuse, SteinanB. Roessler & Co. Scheideanstall. Hermann Stein. Einkauf o. Uhren,

12 Franz Eisenach & Cie.

fert. t. Repar.

Platina
Ludwig Schroeder. Gold- und
Juwelen, Gold- u. Silberwaren. 10

Stuttgarter Metallwarenfabrik

allen Formen, Silberwaren. Transatlant. Feuer-Versicher.

Wilh. Mayer & Frz. Wilhelm. Herm. Schwartz. Elektrogalv. KunstA.-G. Versicherung gegen Einbruchs

Pforzheim.

Medaillen, Denkmünzen etc. 10 u.12 anstalt, Dekor. v. Edelmet. durch Niederdiebstahl. 8 | Louis Arnold.. Portraitringe. 5

Turnau i. B.
schlag auf keram, Erserign.
5 P. Wolff & Co. Uhren, Gold- und C. M. Dopf Nachf. Silberdoubl. Carl Franz Kraus. Halb- u. Edel-
Silbertoaren.

Herren- u. Fächerketlen. 6
Dessau.

steine; Schleiferei; Steine f. Musik-
Hanau.
Engler & Demuth. Diamantschleiferei

werke u. opt. Zwecke. 11 Chemische Fabrik Dessau.

Reparat. v. Brillanton, Rosen, Farbst. 6
19 F. Adelmann. Indusartikel in Onyx Adolf Feiler. Doubléfabr., Schmelg-

Vreden i. W.
Zapon-Lack.

und Marmor. 11

u. Walewerk, Hilfsart, u. Rohteile für Eduard Fues Nachf. Fugenlose

Herm. Niessing. Ringe, Spes.:

Bijouterie.
Dresden.
Kugeln etc. 15 Karl Gilg.

12

Trauringe.

Schleif- 1. Polier-Art, u. Robert Neubert. Gravieranstalı. 8 u. 9 Carl Hechtle & Cie. Chemisolle

Werkscuge: Spes.: Filtriereinrichtung
Franz v. Schlechtleitner.

11
Alles
13

Waldheim i. S.
und Manschettenknöpfe, Nadeln etc.

für Kehretswasser.
Gold, Münzen etc. J. Kratzner. Taschenuhrgehäusefabr.,

Ernst Rockhausen.
10
Gold- und Silberscheideanstalt.

Glasbehälter
Repar., Vergold., Versilb. etc.
Scheideanstalt. 11

14

mit Metallfassungen, Schauf.-Einr, etc.
Pierre Lamy Söhne.. Juwelen. 8 Stefan Grötz. Ofen aller Art für die
Düsseldorf.

Weissenstein i. B.
Friedr. Schütz. Juwelier - Bijout.-

Edel- und Unedelmetall- Industrie. 14 Josef Braunger.
Gottfr. Bollig.

Bij. f. student. Schützenorden.

Fabrik (Monogramme). E. Guinand. Gold- u. Silbert., Uhren, B. Flintz. Schaufenster-Einrichtungen. 6 Weisborn & Golde. Diamantschleif.,

Musikt., opt. Instrum. de Fries & Co. Maschinen f. BlechNeuarb., Repar. 6 | Robert Hasenmayer. Bestandteilo 2.

Wien.
verarbeitung. 14 | H. Zwernemann.

Bij. Fabrikation,
Bijouterie und te

Josef B. Gedlitzka's Söhne.
Niedieck & Wiebe. Tafelbestecke.
Ketten (Gold, Silber und Double), 15 | Chr. Haulick. Chatons u. Galerien, 11 |

4 Silberwaren, Walewerk, Prägeanstalt.

4

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11Ernst

13

Zwecke.

10

ORFEVRERIE CHRISTOFLE.

CHRISTOFLE-BESTECKE.

FABRIKZEICHEN

FABRIKZEICHEN

COC

= Preisermässigung. =
Auf den Weltausstellungen mit den höchsten Preisen ausgezeichnete, unter Garantie der Silberauflage

schwer versilberte Tafelgeräte.
Alle unsere Fabrikate tragen das obige Fabrikzeichen und den Namen CHRISTOFLE.
Verkauf bei den Goldarbeitern.

CHRISTOFLE & Cie.

KARLSRUHE.

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Inhalt: Zur Jahreswonde. - Hanau, – Zur Geschäftslage. - Vermischtes. -- Frage- und Antwortkasten, - Büchertisch. – Patente. - Konkurse. -- Silberkurs.

- Arbeitsmarkt. - Inserate.

Zur Jahreswende.

a un sind die Läden, Werkstätten und Kontore

geschlossen. Die geschäftigen Menschen sind „zu Hauses im Kreise der Ihrigen. In manchem trauten Heim brennt der Christbaum und zaubert von neuem die Weihnachtsstimmung her

vor, die uns noch in die ersten Tage des neuen Jahres hineingeleitet. Heiss steigen die Dämpfe des würzigen Punsches, den der Hausherr zu Ehren des heiligen Sylvesters unter Assistenz der Gattin gebraut hat, aus dem Glase empor und vermischen sich mit dem Duft der Tanne. Und von der Strasse herauf dringt das Scherzen und Singen der Jugend, die es vorzieht, den Anbruch des neuen Jahres unter Gottes freiem Himmel zu erwarten.

Jenes Gemisch von Freude und Wehmut, von Hoffnung und zagender Berechnung beherrscht unsere Stimmung, wie es sich mit Recht an dem wichtigsten Wendepunkte des Jahres ein stellt. Gar mancher unserer Leser liess wohl am Sylvesterabend die Geschehnisse des zur Neige gegangenen Jahres an sich vorüberziehen und ward plötzlich schweigsam im fröhlichen Kreise oder lenkte mitten im Scherz das Gespräch auf des Lebens Ernst und Mühen. Und mancher Geschäftsmann konnte es sich nicht versagen, seine Geschäftsbücher und Korrespondenzen, die er nach Ladenschluss ordnungsmässig weggestellt hatte, wieder hervorzuholen und sich in dieselben zu vertiefen.

Mögen alle unsere Leser, die dies am Jahresschluss thun, mit den Ergebnissen des Jahres 1898 zufrieden sein! Das ist unser aufrichtiger Wunsch! Nicht jedem kann es

vergönnt sein, durch eine geschäftliche Thätigkeit Reichtümer zu erwerben und sich eine glänzende Existenz zu schaffen. „Viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt“, heisst es auch hier. Wohl aber ist es gerechterweise zu wünschen, dass Strebsamkeit und Solidität ihren Lohn finden in einem bescheidenen, aber doch zufriedenstellenden Auskommen, das Freude am Schaffen und Vorwärtsstreben gewährt und Aussicht auf ein sorgenfreies Alter und auf wohlversorgte Kinder eröffnet.

Ob das Jahr 1898 die auf dasselbe gesetzten Hoffnungen bei der Mehrzahl unserer Leser erfüllt und sich als ein angemessene Ansprüche befriedigendes erwiesen hat? Wir wissen es nicht, aber wir möchten geneigt sein, es zu glauben. Denn vom allgemeinen volkswirtschaftlichen Standpunkte aus betrachtet, war das Jahr 1898 ein recht gutes, zumal so weit unsere für die heimische Volkswirtschaft besonders massgebende Industrie und der damit in Verbindung stehende Handel in Betracht kommen.

Für uns, die wir auf den erstverflossenen Jahrgang unserer Zeitschrift zurückblicken, steht das neue Jahr mit dem zweiten Jahrgang unserer Zeitschrift noch in besonderer Beleuchtung. Wir thaten ja mit unserem neuen Unternehmen nicht gerade einen Schritt ins Dunkle, denn von allen Interessenten unserer Bijouteriebranche war es längst als ein zwingendes Bedürfnis empfunden worden, für unser Fach ein Organ zu schaffen, das dasselbe in seinen weitgehenden Beziehungen umfasste und der Geschäftspraxis sowohl, wie den Zielen des Kunstgewerbes, durch die ja unsere Branche ganz besonders beeinflusst wird, in gleicher Weise entgegenkam. Dass es daran die bereits bestehenden Fachzeitschriften auf die eine oder die andere Weise fehlen liessen, war bekannt genug. Andererseits war uns ja der Boden, in den wir das

Königliche Zeichen-Akademie Hanau.

Entwurf von W. Ludwig.

Samenkorn pflanzen wollten, in gewisser Beziehung vorbereitet, indem unsere Handels-Zeitung für die gesamte Uhrenindustrie“ darum, weil Uhren- und Bijouterie-In

ins Leben zu rufen, ein gewagter, wie es ein jedes neue Zeitungsunternehmen schon an sich ist. Aber auf den überraschend schnell eintretenden Erfolg, den wir gleich von Anbeginn mit demselben hatten, waren wir doch nicht vorbereitet. Die Zahl der Abonnenten wuchs von Tag zu Tag und vermehrt sich mit jedem neuen noch zusehends, und auch insertionell wurde das neue Blatt immer mehr in Anspruch genommen. Was uns aber der rechten Mut einflösste und die Ueberzeugung verschaffte, dass unser Beginnen ein willkommen geheissenes war, wie es hoffentlich auch stets ein gesegnetes bleiben wird, war das, dass die ,,Handels-Zeitung“ von den Kunstgewerbe-Vereinen Hanau und Pforzheim, dem Gewerbe-Museum in Gmünd und der Freien Vereinigung für das Gold- und Silberwaren-Gewerbe zu Berlin, teils gleich von vornherein, teils im Laufe des ersten Jahrgangs zu ihrem Organ ernannt wurde.

Dasselbe ist auch seitens einer anderen Korporation der Fall, die ihr Dasein in erster Linie uns verdankt: wir meinen die „Freie Vereinigung von Uhren-, Musikwerk-, Feinmechanik-, Edel- und Unedelmetall-Industriellen und Grosshandlungen zur Wahrung ihrer handelspolitischen Interessen“, die bei dem bevorstehenden Abschluss neuer Handelsverträge auch ihr Wort mit in die Wagschale werfen wird. Anscheinend in der Hauptsache den Interessen der Fabrikanten und Grossisten dienend, hat die Sache doch auch für den Kleingewerbetreibenden im Goldschmiedefach eine eminent praktische Bedeutung, denn von der Erhöhung oder Ermässigung der Zölle hängen Ausfuhr und Einfuhr und damit auch der Wohlstand des Einzelnen ab. Für die Fragen auf diesem Gebiete schufen wir für die Interessenten der von uns vertretenen Bijouterie-, Uhren- etc. Industrien ein Beiblatt, das unter dem Titel „Grosshandels- und ExportZeitung für die Uhren-, Gold- und SilberwarenIndustrie“ (Gazette commerciale pour les industries Horlogerie et Bijouterie; Commercial Gazette for the Industries of Clocks and Watches, Jewellery) erscheint und 1898 bereits 13 Nummern gezeitigt hat, in denen eine Fülle Stoff (Handelspolitik im allgemeinen, Statistik, Ein- und Ausfuhr-Zollverhältnisse, Verkehrs- und Tarifnachrichten u. 8. w.) zusammengetragen ist, wie sie für unsere Branchen in keiner Zeitung des In- oder Auslandes sich vorfindet.

Ist nun aber auch unsere Handels-Zeitung für die Gold- und Silberwaren - Industrie“ den speciell vom Goldschmied ersehnten Zielen, die sie verfolgen musste, gerecht geworden? Wir hoffen es nicht nur, sondern es wird uns allseitig zugestanden. Unser Programm, das sich nach drei Richtungen hin besonders charakterisierte, ist innegehalten. In erster Linie galt es vor allem den Stil im Goldschmiedegewerbe zu pflegen und zu Gunsten der Vertreter desselben zu fördern. Wir geben den alten Meistern, was ihrer ist, aber der Lebende soll besonders zur Geltung kommen. Neben den Grössen der alten Schule, wie

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Benvenuto Cellini und wie sie alle heissen, lassen wir der neuen Richtung ihr volles Recht widerfahren, und so fanden die Erzeugnisse der Alten, wie sie im Hildesheimer Fund oder dem von Boscoreale zu Tage treten, eine ebenso sorgfältige Pflege, wie die der Neuen, mögen sie nun in unseren Industriecentren oder auch sonst zu Tage treten. Speciell der Stil, wie er in der Nachahmung der Naturformen seitens der Modernen zu Tage tritt, wie ihn

vereine etc. mit sich brachten, Schäden, die in immer höherem Masse auch die gegnerische Stellungnahme der Regierungen, Behörden und Kommunen wachgerufen haben, – beides haben wir tinsern Lesern geboten und reichlichste Anerkennung gefunden. Der Pflege dieser Beziehungen werden wir nach wie vor unsere Aufmerksamkeit widmen.

Nicht mindere Sorgfalt haben wir endlich dem dritten Punkt, einem der wichtigsten unseres Progamms, gewidmet, dem Kapitel „Schmuck und Mode“, d. h. wir sind von Anfang an bestrebt gewesen, dem Schmuck die ihm in der Mode, dem Ausdruck der Zeitströmung, gebührende Stellung wieder zu verschaffen, die er fast verloren, und die Presse

- Mode-, Familien- und Tages-Zeitungen — zu Gunsten des Schmuckes zu beeinflussen und anzuregen. Auch das haben wir schon teilweise erreicht und in der „Centralstelle für Schmuck und Mode“ in Berlin-Leipzig eine Zweig-Stelle unserer Redaktion geschaffen, die diesen Teil unseres Programms speziell zu pflegen bestimmt ist.

Wir dürfen also wohl mit freudiger Genugthuung auf den ersten Jahrgang unserer Zeitschrift zurückblicken, aber sind doch selbstverständlich bescheiden genug, anzuerkennen, dass uns das Erreichte nicht möglich gewesen wäre, hätten uns nicht auch tüchtige und bewährte Mitarbeiter auf fachlichem, kunstgewerblichem und volkswirtschaftlichem Gebiete durch Rat und That, durch Beiträge aller Art wacker und zielbewusst unterstützt. Es geziemt sich, an dieser Stelle, bei Eintritt ins neue Jahr, ihnen unsern herzlichsten, innigsten Dank auszusprechen und sie um ihre fernere, so erspriesslich gewesene Unterstützung zu bitten.

Wir schliessen mit einem herzlichen Glückwunsch fürs neue Jahr an unsere Leser: möge für sie, die hoffentlich auch im neuen durch Abonnement und Insertion unser junges Unternehmen, das viel Zeit, Mühe und last not least reichlichen Kostenaufwand verursacht, unterstützen, das neue Jahr ein in geschäftlicher Beziehung erfreuliches, für unser Goldschmiedeund Kunstgewerbe ein gesegnetes sein.

Das walte Gott!

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