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ie Redaktion der Deutschen Goldschmiede-Zeitung eröffnet hiermit eine

Konkurrenz für Lehrlingsarbeiten, die sich alljährlich zu Ostern wieder

holen soll. Wie bekannt, ist die Abnahme der Lehrlingsprüfung den Handwerkskammern und den Innungen vorbehalten. Diese Prüfung soll durch unsere Prämiierung in keiner Weise etwa überflüssig gemacht oder paralysiert werden, sondern im Gegenteil, wir streben eine Unterstützung der nunmehr zum Gesetze gewordenen Prüfung durch die Innungen und Handwerkskammern an, insofern, als wir die Lehrlinge aneifern wollen, ihre Lehrzeit auszunutzen und ihnen Gelegenheit geben möchten, sich in ihrem praktischen Können zu versuchen. Wir haben uns übrigens bei einer Handwerkskammer vergewissert, daß derartige Prämiierungen eine wohlwollende Aufnahme seitens derselben finden und so gehen wir mit dem Wunsch an das Werk, daß die neue Einrichtung der Deutschen

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Eigene Anfertigung eines Chatons- oder CarmoisierungsRinges nach freier Wahl, Montieren einer Brosche, eines Colliers, Anhängers, Armbandes, Medaillons, Ohrschrauben resp. Ohrringe; Einfassungen von Semi-Emaille-Bildern oder Münzen, einzelne Montierungsstücke, kirchliche und profane Sachen, Geräte, Studien in Metall nach der Natur (Pflanzen etc.) Die Arbeiten brauchen nicht nach eigenen Entwürfen ausgeführt zu sein, vielmehr können fremde Zeichnungen benutzt werden, diese sind jedoch der eingesandten Arbeit beizufügen. Die Ausführung kann in Kupfer oder Messing, Gold und Silber, am besten aber in Silber erfolgen. Es werden nicht nur Arbeiten aus dem letzten Lehrjahr angenommen, sondern jedes Lehrjahr wird berücksichtigt. Es ist jedoch zu bemerken, in welchem Lehrjahr der Lehrling steht. Erwünscht ist es, daß als Konkurrenzarbeit von jedem Lehrling möglichst nur ein Stück, dieses aber so gut als möglich gefertigt wird, da es den Preisrichtern nicht auf die Zahl der eingesandten Arbeiten, sondern hauptsächlich auf deren gute Ausführung ankommt. Es ist auch nicht notwendig, daß diese Arbeit verkaufsmäßig hergestellt wird, vielmehr ist es richtiger und auch erwünschter, das Stück unpoliert oder auch ungefaßt, aber sauber verfeilt und geschabt einzuliefern, weil in diesem letztem Zustande die Goldschmiedearbeit am besten zu beurteilen ist. Es wird auch viel Gewicht darauf gelegt, daß die Stücke gut gelötet sind. Bei Arbeiten für Weißjuwelen sind die „à jours“ für die Steine gut zu fräsen und auf der Rückseite recht schön in Bogen auszufeilen. Bei Broschen ist der Nadelstiel einzustiften. Bei Medaillons sind die dazu gehörenden Glasränder mit Gläsern einzuliefern. Ferner wollen die Lehrherren darauf achten, daß ihre Lehrlinge eine Arbeit wählen, welche auch dem Lehrjahre angemessen

ist, bezw. dem Können des Lehrlings entspricht, damit nicht der eine zu schwierige, der andere zu leichte Arbeiten in Angriff nimmt.

Einsendung der Arbeit

und Bescheinigung des Lehrherrn.

Der Arbeit wird ein verschlossenes Kuwert beigelegt, das mit einem Kennwort zu versehen ist. Die Arbeit, sowie die Einlage des Kuwerts hat das Kennwort ebenfalls zu tragen und die Bescheinigung des Meisters mit folgendem Wortlaut:

Der unterzeichnete Lehrmeister bescheinigt hiermit, daß der Lehrling ............................................. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - geb................................................. in.... die eingesandte Konkurrenzarbeit mit dem Motto: - - - - - - - ... im ... Jahre seiner Lehre

Ort:..................... - - - - - - - - - - - - - - Datum: ........................
Unterschrift des Lehrmeisters: ................................ - - - - - - - -
Unterschrift des Lehrlings:

Prämien und Diplome. Wir setzen für die besten Arbeiten Prämien aus und zwar als 1. Preis 30 M., als 2. Preis 2o M., als 3. Preis 1 o M. Alle anderen Arbeiten erhalten Zensuren und jene, die mindestens das Prädikat „Gut“ verdienen, auch Diplome. Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt, sondern der betreffende Lehrling erhält einen Bon, den er an Zahlungsstatt für zu kaufende Werkzeuge, Bücher etc. an den Lieferanten der Werkzeuge etc. einsenden kann.

Schluß für die Annahme der Arbeiten 3o. April 1906.

Die richtige und sachgemäße Ausbildung der Lehrlinge und die bessere Ausbildung der Gehilfen zu fördern, ist ja das vorzüglichste Mittel, um unser Fach zu heben und wir wollen unser Möglichstes hierzu beitragen.

Wir ersuchen deshalb alle Meister, welche Lehrlinge beschäftigen, dieselben zur Beteiligung an unserer Prüfung anzuhalten und sehen recht zahlreichen Einsendungen entgegen.

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für den kunstgewerbl. Teil: Professor Rud. Rücklin, Leiter der Goldschmiedeschule Pforzheim
für den Verlag: Wilhelm Diebener.

für den fachtechn. Teil: Goldschmied Paul Axthelm

- - - E I T

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Wöchentlicher Hrbeits-Ilachweis

Deutsche Goldschmiede-Zeitung.

Begründet und herausgegeben von Wilhelm Diebener, Leipzig 28
Dresdener Straße 2.

Verantwortliche Redakteure:

Für den kunstgewerblichen Teil: Professor R. Rücklin, Pforzheim.
Für den volkswirtschaftlichen Teil: Syndikus Hermann Pilz, Leipzig,

Amtliches Organ des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- u. Silberschmiede, des Vereins der Juweliere, Gold- und Silberschmiede von Rheinland und Westfalen, des Vereins der Juweliere, Gold- und Silberschmiede Württembergs, der Freien Vereinigung des Gold- und Silberwäjen-Gewerbes für Berinj den Reg.-Bezirk Potsdam, des Vereins der Juweliere, Gold- und Silberschmiede des Großherzogtums Baden, der Kölner Juwelier-Vereinigung, der Freien Vereinigung der Juweliere, Gold- und Silberschmiede des Reg.-Bezirks Stettin, der Goldschmiede - Innung Schwerin i. M., der Freien Vereinigung der Gold- und Silberschmiede zu Görlitz, des Kreditoren-Vereins für die Gold-, Silberwaren- und Uhren-Industrie Pforzheim, des Kunstgewerbe-Vereins Hanau, des Gewerbemuseums Gmünd, der Zentralstelle Schmuck und Mode.

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,,Uhren-, Gold- und Silberwaren“ bestehende Lager verkauft werden. Die Taxe beträgt 5798,25 M. Es werden Kauflustige hierdurch aufgefordert, ihre Kaufangebote bis zum 10. März 1906 bei dem Unterzeichneten schriftlich abzugeben. Das Lager kann in dem Geschäftslokal Markt Nr. 9 von Heute ab besichtigt werden, auch liegt daselbst die Taxe zur Einsicht offen. Diese kann vorher gegen Einsendung von 2 M. 5 Pf, erteilt werden. Der Kauf selbst..erfolgt ohne jede Garantie, die Zahlung des Kaufpreises bei der Ubergabe. Die entstehenden Stempelkosten hat der Käufer zu tragen. Vor der Kaufannahme, die dem Unterzeichneten vorbehalten bleibt, sind 200 M. Kaution zu stellen. Pr. Stargard, den 24. Februar 1906. Joks, Konkursverwalter.

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ob der Betreffende gesucht wird, als Geschäftsführer, Verkäufer, Monteur und Fasser, Modelleur, Ziseleur, Emailleur Graveur, für Neuarbeiten Reparatur etc. Die Gegenleistungen sind anzugeben. Höhe des Gehalts. Ärbeitszeit

Zur Beachtung für Stellesuchende!

Für die schnelle Beendigung von Unterhandlungen ist es wichtig, wenn bei Offertbriefen Alter und ev. Militärverhältnis, ferner die innegehabten Stellen, auf welche Arbeiten besonders geübt und wohlerfahren, angegeben und Zeugnisabschriften beigefügt werden. Originalzeugnisse gebe man nie aus der Hand. Das Beilegen von Freimarken ist unartig. Name und Adresse sind deutlich zu schreiben.

Sucht ein Gehilfe Stellung, so muss er im Inserat sein Alter, evtl. Militärverhältnis und seine Fähigkeiten angeben.

Sofern, andere Abmachungen nicht getroffen sind, gilt für GoldschmiedeGehilfen eine 14tägige Kündigung, die an jedem beliebigen Tag erfolgen kann. Kaufmännisches Personal kündigt 6 Wochen vor Quartalsschluss, falls nicht andere Abmachungen getroffen wurden, nicht aber unter einem Monat.

Wohnungsveränderungen, insbesondere solche unserer Gehilfen Abonnenten, bitten wir uns immer umgehend mitzuteilen, stets unter Angabe der bisher innegehabten Wohnung.

Zur gefl- Beachtung I

Die Insertionsgebühren sind dem Auftrage möglichst beizufügen. Der Preis läßt sich ja nach den nachstehenden Inseraten leicht berechnen. Die einzelne Zeile oder deren Raum kostet für Stelle suchende 15 Pf.

FÄFZ 0ffene Stellen FIFE

Tüchtige

esteckarbeiter

welche in Maschinenarbeit Per fekt sind, finden dauernde um gutbezahlte Stellung bei

Franz Bahner,

Silberwarenfabrik, - Düsseldorf, Volmerswertherr. "

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der auch im Gravieren u. Fassen
bewandert ist. Antritt im März.
Offerten an [756

Albert Steiger,

Zur Löwenburg, St. Gallen.

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