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Das offizielle Leipziger Meß-Adreßbuch (Verkäuferverzeichnis) der Handelskammer ist zur bevorstehenden Ostervormesse (Beginn 5. März) in der 20. Auflage erschienen. Die Zahl der darin aufgeführten Aussteller der keramischen, Glas-, Metall-, Kurz-, Galanterie-, Spielwaren und verwandten Industrien beträgt einschließlich des Nachtrags 3159 (18. Auflage, Ostervormesse 1905: 2930), wovon 2843 auf das Deutsche Reich, 206 auf Oesterreich-Ungarn und 110 auf das übrige Ausland entfallen (Frankreich 47, Großbritannien 11, Niederlande 26, Italien 5, Belgien 7, Schweiz 7, Dänemark 4, Schweden 2, Rußland 1). Wie bekannt, wird das Buch vom Meßausschuß vor und während der Messe an die Meßeinkäufer gratis verbreitet. Den Inseratenteil besorgt, wie beim Einkäuferverzeichnis, die Firma Haasenstein & Vogler, A.-G., in Leipzig.

Die Ausstellung moderner Goldschmiedekunst in Hamburg von W. Lucas v. Cranach, einem Nachkommen des großen Malers und Stechers gleichen Namens, erregt im Bockschen Kunstsalon großes Aufsehen nicht nur bei den Damen, die ein natürliches Interesse an diesen Prachtstücken haben, sondern auch bei den kunstliebenden Herren. Es ist erstaunlich, mit welch feiner Intuition der Autor dieser Sachen vollendete Formschönheit mit den Farben der Metalle und Edelsteine in Einklang bringt. Der Maler, Cranach begann als Porträtmaler, verbindet sich mit dem Skulpteur in so enger Weise, daß man einer neuen Kunst gegenüber zu stehen glaubt. Cranach geht, wie Bode schreibt, in seinen Goldschmiedearbeiten darauf aus, unter strenger Beobachtung der Anforderungen und Eigentümlichkeiten dieser Kunst den Schmuck frei nach passenden reizvollen Naturformen zu bilden und ihn auf dieser naturalistischen Basis zu stilisieren, fertig zu gestalten und unserer modernen Tracht anzupassen. Die reichen Wunder der Natur, wie sie sich auch in den Steinen nach Form und Farbe bekunden, Sucht der Künstler zu organischen Wesen umzuschaffen, ihnen Gestalten zu geben, die ihrer Eigentümlichkeit sich anpassen, sie heben und beleben. Farbige Steine, Perlen oder verwandte Gebilde §0 zu fassen, daß sie in ihrer ganzen phantastischen Eigentümlichkeit und Schönheit nach Form, Farbe und Licht voll zur Geltung kommen, die Fassung mit den Steinen so zusammenzuarbeiten, daß Sie nach ihnen und für diese erfunden scheint, dem einzelnen Stücke die so seinem Zweck oder dem Material passende Form zu geben: das ist Cranachs künstlerische Eigenart. Wer sich davon überzeugen will, betrachte diese reiche Fülle von Schmucksachen, die bei Bock ausgestellt sind. Besonders aufmerksam möchte ich auf das Medusenhaupt machen, dessen Gesicht aus Opal, dessen Haare aus rotem Jaspis und dessen Flügel aus grünem Nephrit bestehen. Einen großen künstlerischen Wert, ganz abgesehen von dem Preis (36000 Mk.), ist ein Stirnreif mit zwei Clematisblüten, deren Brillanten in Platin gefaßt sind. Prachtvoll sind auch verschiedene Hutnadeln, unter denen eine ist, deren Original die Kaiserin im Besitz hat. Lucas v. Cranach hat überall mit seinen Werken einen großen Erfolg gehabt, natürlich am meisten in Berlin, W0 Sein Schmuck als der modernste und künstlerisch bedeutendste gilt. Auch in Hamburg dürfte seine Aussellung zahlreiche Kenner "d Amateure in Entzücken versetzen. (Hamburger Fremdenblatt)

Verkaufsgenossenschaft der Ringschleifereien in den Bezirken Turnau, Semil und Gablonz. Die kürzlich gegründete Genossenschaft wählte den Vorstand die Herren: Joach. Mrklas, Eisenbrod, Joachim Koslan, Zasada, und Josef Cila, Drakow.

Mittelfränkische Silberschläger-Industrie. Die Vereinigung der ohsilberfabrikanten in Nürnberg hat neuerdings den Roh*berpreis um etwa 4 Mk. fürs Kilo erhöht.

Krankenkassenbeiträge für Lehrlinge. Eine Abweichung von der Äsetzlichen Vorschrift, daß bei versicherungspflichtigen Personen ein Drittel der Beiträge auf den Arbeitgeber entfällt, findet sich sofern Vielfach in den Lohnverträgen, als vereinbart ist, daß der j Ä bezw. dessen Vater die Beiträge allein tragen soll. Wir Ä ° darauf aufmerksam, daß eine solche Vereinbarung nichtig Ä außerdem den Arbeitgeber straffällig macht, weil sie gegen eSti erbot der vertragsmäßigen Abweichung von den gesetzlichen

"mungen zum Nachteile der Versicherten verstößt

Personalien und Geschäftsnachrichten. G wÄ Nachdem erst im Monat Januar der Silbermonteur in Än in der Silberwarenfabrik M. H. Wilkens & Söhne hat Ägen (Han.) sein 25jähriges Arbeitsjubiläum gefeiert jäÄn 18 v. Mts schon wieder ein Jubilar auf eine Silber ge Tätigkeit in genannter Fabrik zurückblicken, nämlich der Ä Heinrich Tietjen. silbÄerung. Herr Julius Jantze, Teilhaber der Alpakaist aus Är Adolf Deibele, Pforzheim, Zerrennerstr. 41, °selben ausgeschieden und hat Herr Adolf Deibele das Nr. 9

Geschäft mit sämtlichen Aktiven und Passiven auf eigene Rechnung übernommen; er wird die neue Firma unter dem Namen Adolf Deibele weiterführen.

Firmen-Eintragungen. Die Firma Antonie Casalta, Juwelier, Berlin, Passage 2, wurde eingetragen. – In Pforzheim wurde die Firma Bäzner & Wacker, Silberwarenfabrik, eingetragen. Die Gesellschafter der seit 1. Juli 1905 bestehenden offenen Handelsgesellschaftsind die Techniker Albert Bäzner und Friedrich Wacker, daselbst.

Geschäfts-Eröffnung. Herr Alb. Wolff eröffnete in Hamburg, Pferdemarkt 14, ein Goldwarengeschäft.

Todesfälle. Am 13. Februar starb infolge eines schmerzhaften Nierenleidens der Juwelier und Goldschmiedemeister August Book zu Meppen, im 74. Lebensjahre. Ein Goldschmied, der unermüdlich durch Fleiß und Geschick sein Geschäft führte, noch bis Weihnachten war er am Werkbrett tätig. Die zahlreiche und ehrenvolle Trauerbegleitung, sowie Kranzspenden, zeugten von der großen Beliebtheit, welche der Verstorbene in der Bürgerschaft und bei seinen Geschäftsfreunden genoß. Das Geschäft wird in unveränderter Weise von dem Sohne des Verstorbenen, dem Goldschmied Bernhard Book, weitergeführt. – In Hanau verschied nach kurzem schweren Leiden im Alter von 65 Jahren der bei der Firma J. M. Krug angestellte Kabinetmeister Herr Fritz Reißig.

Von Kunstgewerbeschulen.

Ueber die Umgestaltung der Kunstgewerbe- und Fachschulen verhandelte in Düsseldorf eine Versammlung von Handwerkern und Kunstgewerbetreibenden. Es wurde ein Beschluß gefaßt, der den Handwerkskammern und dem Ministerium des Innern unterbreitet werden soll. Jeder Schüler soll danach eine praktische Lehre hinter sich haben. Der Unterricht soll wesentlich im Zeichnen und Modellieren bestehen, außerdem aber auch die kaufmännische Grundlage geben. Die Schulkuratorien sollen zum dritten Teil Praktiker sein.

Geschäftliche Mitteilungen.

Eine praktische und vorteilhafte Neuerung bringt die bestens bekannte Firma J. Schmalz, Maschinen- und Werkzeughandlung in Pforzheim auf den Markt. Es ist dies Söhnles neue Filtrier– anlage zum Selbstfiltern des Poliseusen- und Goldschmiedsabwassers für Gold- und Silberwarenfabriken und größere Juwelierwerkstätten. Der Hauptvorteil dieser Anlage besteht darin, daß dieselbe keinen Filz enthält, von dem Poliseusenabwasser also nicht verschleimt und von dem Goldschmiedeabwasser, welches Säure mit sich führt, nicht zerfressen werden kann. Für die überaus sinnreiche Bauart (ein Geheimnis des Erfinders herrscht bei Fachleuten nur ein Lob. Er garantiert, daß das abfließende Wasser vollständig frei von metallischen Rückständen ist, wie auch zahlreiche beigefügte Zeugnisse Pforzheimer und anderer Fabrikanten bestätigen. Jeder Fabrikant kann seinen Schlamm, welcher als trockene Masse in dem Faß zurückbleibt, selbst präparieren, und es liegt auf der Hand, daß er dadurch auch einen größeren Gewinn erzielt. Die Anlage kann in jeder Fabrik oder Atelier, entweder in diesen selbst, oder auch im Souterrain oder Keller angebracht werden, und wird fix und fertig ab Pforzheim verschickt, so daß der Empfänger solche nur aufstellen darf. Die Firma J. Schmalz ist gern bereit, mit Prospekten und Preisanstellungen jedem Interessenten an die Hand zu gehen und hat für Europa den Alleinverkauf übernommen.

Versilbertes Porzellan. Ein hiesiger Goldschmied, Leser unseres Blattes, machte uns auf eine Neuerung aufmerksam, die geeignet wäre unserer Branche einen neuen hübschen Artikel zuzuführen. Es sind dies die von der Porzellan-Fabrik Galluba & Hofmann, Ilmenau i. Th. fabrizierten porzellanenen Gebrauchs-, Nipp- und Luxusgegenstände. Genannte Firma übersandte uns einige Vasen und Aschenschalen zur Ansicht und Besprechung. Dieselbe hat sich ein Verfahren gesetzlich schützen lassen, auf Porzellan-Gegenstände garantiert echte Silberauflage einzubrennen. Diese Silberauflage wird dazu eigens präpariert, damit sie im Feuer den Gegenständen anhaftet. Der Eindruck, den diese fertigen Gegenstände auf uns machten, ist ein sehr günstiger; die Imitation ist eine so gute, daß wir den Preis derselben als sehr billig finden. Da ist z. B. ein in ruhender Stellung befindlicher Hund als Briefbeschwerer gedacht, der recht flott modelliert ist, so weit sich Porzellen modellieren läßt; zwei sehr schöne Vasen, wovon hauptsächlich eine davon sehr gefällig geformt und in getöntem Porzellan mit einer Silberkante in wildem Wein – Motiv verziert ist. Auch drei recht nette Aschenschalen wären noch zu erwähnen, zwei davon sind ganz mit Silber überzogen, während die dritte und schönste in blau getöntem Porzellan gehalten und mit Silberornament verziert ist. Wir können deshalb die Firma nur empfehlen und möchten wir die Besucher der Leipziger Vormesse auf diese Neuheiten aufmerksam machen, daß obige Firma im Städtischen Kaufhaus Leipzig, Zimmer Nr. 126, II. Obergeschoßausstellen wird, woselbst außer Porzellansachen mit Silberauflage auch noch viele andere künstlerische Neuheiten zu sehen sind.

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„Marguerite“ Glieder-Zieharmband. Ein durchaus neues, sinnreich konstruiertes Glieder-Zieharmband wird von der Uhrketten- und Bijouteriefabrik J. Emrich in Pforzheim auf den Markt gebracht Im Prinzip ganz einfach, vereinigt es trotzdem größte Dauerhaftigkeit und feinste Eleganz. Die Dehnbarkeit liegt in den automatisch ineinandergleitenden Gliedern, die sowohl ein bequemes Streifen des Armbandes über die Hand, als auch ein Festsitzen an jeder Stelle des Armes ermöglichen, ohne im geringsten die Haut zu verX – =- - letzen, oder eine un

--- angenehme Pressung 2 auszuüben. Unsere 2 Abbildung zeigt das Armband, wie es eben So ausgedehnt wird, und wie die Glieder ineinandergleiten: man

- - erkennt sogleich, daß es sich hier um eine tatsächliche Neuheit von eigenartiger KonStruktion handelt, die als gefälliges, vornehmes Schmuckstück wirkt. Die Form des Armbandes ermöglicht Ausführungen mit den verschiedenartigsten Zwischenteilen und Aufsätzen; kostbare Aufsätze Von alten Armbändern können leicht in dieses neue Armband eingesetzt werden. Es wird in 14, 15 und 18 karat Gold angefertigt, glatt oder mit echten Steinen gefaßt. „Marguerite“ ist in der Tat ein ideales Zieharmband, das alle Vorzüge in sich vereinigt.

Unter der gesetzl. geschützten Marke „Goldunit“ wird seit einiger Zeit eine Silber-Doublé-Kette auf den Markt gebracht, welche sich durch vorzügliche Qualität (garantiert". Feingehalt), tadellose Ausführung und außerordentlich billige Preise auszeichnet und sich daher allgemein sehr gut einführt. Eine große Anzahl Engros-Geschäfte hat die Marke „Goldunit“ aufgenommen und dürfte es im Interesse eines jeden Juweliers usw. liegen, sich die großartigen Neuheiten in Herrenketten, Schieberketten, Kolliers mit modernen Anhängern usw. vorlegen zu lassen. Direkter Verkauf nur an Engros-Geschäfte durch Alb. Aug. Huber, Kettenfabrik, Pforzheim. Wir weisen empfehlend auf das Inserat dieser Firma hin.

Patente und Gebrauchsmuster.

Patent-Anmeldungen. 31 a. R. 20495. Schmelzofen mit Luftzuführung sowohl unter den Rost als auch in die Verbrennungsgase. Louis Rousseau, Argenteuil, Frankr.; Vertr.: Arpad Bauer, Pat.-Anw, Berlin N. 24. 3. 5. 04.

21g. L. 21 159. Radiumpräparat. Hugo Lieber, New-York; Vertr.: Fr. Meffert u. Dr. L. Sell, Pat.-Anw., Berlin SW. 13. 20.9. O4.

44a. S. 21651. Hutnadel mit in einer Hülse geführtem Schaft mit Widerhaken. Edward Henry Surridge, Chadwell, Natal, Süd-Afrika; Vertr.: E. W. Hopkins u. K. Osius, Pat.-Anw., Berlin SW. 11. 25.9. O5.

42h. M.27117. Zusammenlegbare Brille mit verstellbarem Steg zwecks Einstellung auf richtige Augenweite. Dr. Elie Mirovitsch, Le Mans, Frankr.; Vertr.: C. Fehlert, G. Loubier, Fr. Harmsen u. A. Büttner, Pat.-Anw., Berlin SW. 61. 30. 12. 04. – Für diese Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom 20. 3. 83 u. 14. 12. 00 die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich (I. addition Nr. 3060) vom 24. 3. 04 des französischen Patents 334378 anerkannt.

12d. K. 29376. Filterelement mit mittlerer Abflußnabe und gepreßtem Filterstoff; Zus, z. Pat. 151722. Karl Kiefer, Chincinnati, V. St. A.; Vertr.: P. E Schilling, Pat-Anw, Dresden. 23. 7. 04.

44a. B. 37809. Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtwirkungen an den mit durchscheinenden Steinen versehenen Schmuckgegenständen. Boismaure Oscillating Juwelry Company, New-York; Vertr.: E. W. Hopkins u. K. Osius, Pat-Anw, Berlin SW. 11. 38. 04.

31 c. B. 38009. Verfahren zur Herstellung von Kunstgußformen. Carl Bernewitz, Cassel, Milchlingstr. 5. 3. 9. 04.

Patent-Erteilungen. 67c. 168433. Aus Schmirgel oder einem anderen harten Material und einem Bindemittel (Schellack, Harz o. dgl.) bestehende Masse zur Herstellung von Schleifwerkzeugen. F. H. Pauls, Bredstedt i. Schleswig. 7. 12. 04.

48b. 168533. Verfahren zum Plattieren von Draht und anderen Metallgegenständen. George Arthur Goodson, Minneapolis, Minn, V. St. A.; Vertr.: Pat.-Anwälte Dr. R. Wirth, Frankfurt a. M. 1, u. W. Dame, Berlin SW. 13. 31. 12. 04.

31 c. 168572. Verfahren zur Verbesserung frisch gegossener Metallbarren. Robert Woolston Hunt, Chicago; Vertr.: Pat.-Anw. E. v. Nießen, W. 50, u. K. v. Nießen, W. 15, Berlin. 3. 11. 03.

Gebrauchsmuster-Eintragungen. 4a. 267905. Bewegliche SchlauchGasleitung mit Spiralfederbewehrung für Gaslampen. Gerhard Berns, M.-Gladbach, Crefelderstr. 110. 11. 11. 05. B. 29324. 44a. 267917. Haaruhrkette mit zwei Haarbändern, die mit ihren Enden durch den gemeinsamen Anhänger untereinander verbunden sind. Alois Rad1, München, Dachauerstr. 54. 20. 11. 05. R. 16479. 44a. 267922. Armband mit Schmuckkörpern, die durch beiderseits angeordnete Hülsen gehalten werden. Fa. Ludwig Eßlinger, Pforzheim. 23. 11. 05 E. 8570. 44a. 267926. Aus einer Platte mit Einschnitten bestehende Sicherung für Befestigungsnadeln. J. A. Kraemer, Frankfurt a. M., Darmstädterlandstr. 93. 28. 11. 05. K. 26667. 4a. 267947. Lampendocht aus Asbest. tibor. 11. 12. 05. P. 10672. 44a. 268036. Nadelhülse als Unterteil für Broschen u. dgl. Bjouterieartikel. Oscar Queiser, Oberstein a. Nahe. 21.11.05, Q430 44b. 268066. Doppelbesteck für sogen. Jupiterzündhölzchen und Notizblock. Mittweidaer Metallwarenfabrik Rudolf Wächtler & Lange, Mittweida. 13. 12. 05. M. 20839. 44a. 268069. Sparbüchse in Form einer Registerkasse, mit im gemeinsamen Gehäuse getrennt angeordneter Registriervorrichtung und Sparraum. Mohr & Krauß, Nürnberg. 15.12. 05. M. 20850

Patent- Bericht,

mitgeteilt vom Patentanwalt Dr. Fritz Fuchs, dipl. Chemiker und Ingenieur Alfred Hamburger, Wien VII., Siebensterngasse 1.

Auskünfte in Patentangelegenheiten werden Abonnenten dieses Blattes unentgeltlich erteilt. Gegen die Erteilung unten ango führter Patentanmeldungen kann binnen zweier Monate Einspruch erhoben werden. Auszüge aus den Patentbeschreibungen werde" von dem angeführten Patentanwaltsbureau angefertigt. Oesterreich. Einspruchsfrist bis 15. April 1906. Kl. 48b. Otto Küsser, Bronze- und Metallwarenerzeuger Wien. Verfahren zur andauernden Vereinigung von Metal mit Leder. Nach Aetzung des Metalles mit Schwefel- oder Essigsäo wird auf dasselbe ein aus Hausenblase und Paragummilösung bestehender Klebstoff aufgetragen, worauf das mit Salmiakloso imprägnierte Leder aufgewalzt und bei einer Temperatur von zirka 100" C. einem großen Druck durch längere Zeit ausgesetzt wird.

Ernst Pompe, Ra

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der gewünschten Lage an den Kettensträngen dauernd verbleibt, was bei deh bisherigen Einlagen infolge ihrer Abnutzung durch die Reibung an der Kette nicht der Fall war und letztere deshalb vielfach neu ersetzt werden mußten. In der Zeichnung zeigen Fig. 1, 2 und 3 den Kettenschieber in seiner Anordnung an einer Halskette in den verschiedensten Ansichten und Schnitten. Der Kettenschieber besteht aus dem mit Oeffnungen i zum Durchführen des Kettenstranges e versehenen Gehäuse a mit Deckel b. In dem Gehäuse ist eine Platte c o. dgl. lose gelagert, welche unter Einfluß einer zwischen der Platte c und dem Gehäusedeckel b angeordneten Feder d steht, derart, daß die Feder die Platte beständig gegen den Gehäuseboden a! drückt. Infolgedessen wird der Schieber selbsttätig an den zwischen Gehäuseboden und Platte durchgeführten Kettenstrang gepreßt und kann jedoch mit der Hand in jede andere Lage geschoben werden. Der Verschluß des Schiebergehäuses nach Lagerung an dem Kettenstrang erfolgt am besten durch einen Bajonettverschluß, d. h. durch Einstecken der Stifte g des Gehäuses a, in die Aussparungen h des Gehäusedeckels b bei gleichzeitigem Drehen, wodurch die Stifte in dem äußeren DeckelÄulst b" gehalten oder umgekehrt wieder freigegeben werden. Der Kettenschieber kann natürlich nach Wunsch in den verschieden*tigsten Größen und Formen ausgeführt werden; ebenso kann derSelbe graviert, emailliert, mit Steinfassungen u. dgl. versehen sein. Patent-Anspruch Schieber für Hals-üdg. Schmuckketten, daurch gekennzeichnet, daß durch eine im Schiebergehäuse (a) änge9rdnete, unter Federdruck stehende Platte (c) der Schieber in jeder Lage selbsttätig an die durchgeführten Kettenstränge gedrückt wird.

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Frage 508. Welche Firma übernimmt schöne Elfenbeinarbeiten? Es handelt sich um Fächer, der mit Elfenbeinmonogramm versehen ist.

Frage 510. Wer liefert Tafelbestecke in rein Nickel?
H. S. in Hamburg.

Frage 511. Wer liefert billigst vernickelte Waren, Rahm- und Kaffee-Service, Kakesdosen usw., sogen. Bazarware? W. J. in L.

Frage 513. Kann mir jemand einen leistungsfähigen Fabrikanten für feine Bestecke mit Perlmutterheften nennen? F. K. in W.

Frage 514. Wer kauft im Preise zurückgesetzte Granatarmreifen ? R. in B.

Frage 515. Wo bekommt man die Schamottegypsmischung zu kaufen, welche in dem Artikel „Moderner Edelmeta11guß“ (Nr. 1 und 3 der „Deutschen Goldschmiede-Zeitung“) erwähnt ist? Und wo erhält man die darin erwähnte Agargelatine zu kaufen?

Frage 516. Welche Besteckfabrik führt Krone und Pferdekopf im Warenzeichen? Wir erbitten die Abbildung desselben. C. R. in L.

Frage 517. Wer liefert Teemaschinen in Reinnickel?
W. Sch. in R.

Frage 519. Wer liefert Almandinsteine in altem Schliff, oben flach und Facetten gebrochen, rund und brem in verschiedenen Größen ? . G. in Sch. H.

Frage 520. Wer von den Herren Kollegen kann mir eine Firma nennen, welche Stahlkugeln zum Hochglanzpolieren für Ketten in Silber und Doublé liefert, und auf welche Weise das Polieren mit denselben am vorteilhaftesten gehandhabt wird? J. F. in M. M.

Frage 523. Kann mir jemand die Prägeanstalt nennen, die Schützenabzeichen in Gestalt von Vorstecknadeln fabriziert? Dieselben sind in Doublé oder vergoldet und stellen zwei gekreuzte Gewehre mit daraufliegender Scheibe, deren Ringe schwarz emailliert sind, vor. P. B. in N.

Frage 526. Wer ist der Fabrikant von billigsten DoubléBroschen, Boutons und Fächerketten, sogen. Obersteiner?

Frage 527. Wer kann mir eine Firma nennen, die Modelle zu Gußteilen für Herstellung von Schlüsselhaken aus Talern anfertigt, oder wer die Rohgußteile abgibt? L. G. in A.

Frage 528. Wer liefert Uhrschlüsselanhänger (unecht, vergoldet und Weißmetall) in Form eines Gewehres (5 cm lang)? A. B. in C.

Frage 529. Welche leistungsfähige Fabrik in Norwegen fertigt norwegischen Filigranschmuck? und welche Fabrik in Holland fertigt holländischen Filigran? Th. F. W. in P.

Frage 530. In Nr. 40 (1904, Seite 287a) brachte die „Deutsche Goldschmiede-Zeitung“ einen kleinen Aufsatz „Für die Werkstatt“ über Vergolden nach Gewicht. Ich möchte nun hiermit bei den Herren Kollegen anfragen, ob einer derselben gute Erfahrungen damit gemacht hat, und ob dasselbe auch für Rot- und FeingoldVergoldung anzuwenden ist? H. E.

Frage 531. Wer liefert silberne Pompadeurs, oben mit Mechanik in der Art der bekannten Patent-Zieharmbänder und als Abschluß einen silbernen Deckel? C. A. Kr. in E.

Frage 532. Wer liefert billige Beschläge (versilbert) zu Trinkhörnern ? M.S. in St.

Antworten:

Zu Frage 506. Mechaniken zu Manschettenknöpfen liefert: G. Ruppe jun. in Pforzheim, Gymnasiumstraße 72.

Zu Frage 509. Billige Stock- und Schirmgriffe in Silber liefert: G. Ruppe jun. in Pforzheim, Gymnasiumstraße 72.

Zu Frage 525. Fabrikant von Nickelketten mit dem Fabrikzeichen „Gemskopf“ sind Gebrüder Bender, Oberstein a. N.

Zu Frage 521. Zum Glanzschneiden des Platin verwendet man einen in Terpentinöl getauchten, fein polierten Stichel. Der Geruch des Terpentinöls verliert sich beim Auswaschen mit heißem sogaW3SSET.

Ergänzung zu Frage 522. Durch einen alten Goldschmied erfuhr ich, daß die auszusparenden Stellen gut mit schwarzer, chinesischer Tusche bestrichen werden, um das Vergolden zu verhindern. F. Zu Frage 524. Zum oxydieren kleiner Stahlgegenstände (Uhren usw.) vermenge ich 1 Teil Hirschtalg und 1 Teil Kammfett durch zusammenschmelzen miteinander. Nachdem der Gegenstand gut gereinigt ist, bestreiche ich denselben mit dieser Mischung und halte ihn über Feuer bis das Fett eintrocknet. Zum Erreichen einer tiefschwarzen Farbe muß diese Arbeit mehrmals wiederholt werden. Es darf nur sehr dünn aufgetragen werden, da sonst leicht. Unebenheiten entstehen. Auch muß das Eindämpfen langsam „geschehen, um das Bilden von Blasen zu vermeiden.

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Bekanntmachungen des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede.

Protokoll der Vorstands- und Ausschußsitzung des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede am Sonntag, den 4. Februar 1906, vormittags 10 Uhr, in dem kleinen Saal des Vereins Berliner Kaufleute, Berlin W., Jägerstraße 22.

Tag es ordnung:

1. Bericht über das Erkenntnis des Bera-Diamanten-Prozesses. 2. Vorlegung der auf dem Verbandstag München beschlossenen Arbeitsordnung. 3. Negatives Ergebnis des Rundschreibens des Verbandes der Silberwarenfabrikanten in Angelegenheit Besteck-Preis-Konvention und was soll darin weiter geschehen? 4. Prüfung der Eingänge in Angelegenheit Feuerschutzkasse in Verfolg der Resolution München. . Entscheidung, ob auf Grund des Gutachtens der Handwerkskammer gegen einen Uhrmacher, der sich Goldarbeiter nennt, Klage erhoben werden soll. . Beratung wegen Einführung des metrischen Karates. . Beschlußfassung wegen wiederholten Detaillierens eines Silberwarenfabrikanten. . Vorschlag eines Gesetzes zur Regelung des Ausverkaufswesens. . Bericht über den Stand der Leihhausfrage. . Antrag Vereinigung Halle wegen Zahlung der Prozeßkosten von Mk. 150,– in Sachen Konkurswarenausverkauf. 11. Vorschlag der Einziehung unsicherer Forderungen an Privatpersonen durch den Verband. 12. Sonstiges.

Anwesend die Herren: Fischer, Menzel, Schmidt, Bruckmann, Becker, Range, Schlund, Betz, Eckhardt, Stumpf, Müller.

Herr Fischer eröffnet die Sitzung um 10 Uhr 40 Minuten, heißt die Herren willkommen, besonders das neue Mitglied des AusSchusses, Herrn Betz-Hannover und widmet dem heimgegangenen Herrn Merk herzliche Worte des Gedenkens, besonders weist Herr Fischer auf das deutsche Fühlen und Denken des Verstorbenen hin.

Herr Hampe hat sein Amt niedergelegt.

Zu Punkt 1 teilt Herr Fischer mit, daß das Urteil in Sachen Bera-Diamanten zu Ungunsten des Verbandes ausgefallen. Das Gericht stellte fest, daß in den Ankündigungen das Wort Imitation gebraucht sei und dies mit Ausnahme ganz weniger kleiner Leute von allen Sachsen verstanden werde. Es könne sich daher nur noch um Äen Wettbewerb handeln, doch sei diesbezüglich kein Antrag gestellt.

Das Journal d... G.-K. hat eine Eingabe an das Ministerium des Innern des Königreichs Sachsen gerichtet, um das Wort Diamant in Verbindung mit Glassteinen zu verbieten. Diese Eingabe ist von Herrn Eckhardt ebenfalls gemacht und bereits abschläglich beschieden worden. . . Herr Betz weist darauf hin, daß marktschreierische Reklame nicht zu fassen sei. Es kommt dann noch ein „Eingesandt“ eines rheinischen Blattes zur Verlesung, das den Bera-Schwindel in drastischer Weise kennzeichnet; es wird beabsichtigt, dieses „EingeSandt“ weiter zu verwerten, da es aussichtslos erscheint, die Änwendung des Wortes „Diamant“ auf gesetzlichem Wege für Glassteine zu verbieten. Es bleibt nur die Selbsthilfe der Kollegen in den einzelnen Städten. . . Punkt 2, die Arbeitsordnung betreffend. Einsprüche sind bis jetzt erhoben von Friedr. Prinz, dem § 3 nicht zusagt, ebenso nicht die lückenhafte Einschränkung der katholischen Feiertage Herr Becker bemerkt dazu, daß die Verhältnisse am Rhein anders liegen und dort sich kein Gehilfe bereitfinden würde, diese Arbeitsordnung anzuerkennen. Herr Range stellt den Antrag, die Arbeitsordnung so auszuarbeiten, daß sie als Unterlage für die verschiedenen Verhältnisse dienen soll. - Herr Menzel stellt den Antrag, noch eine zweite Arbeitsordnung mit 14tägigen Kündigung auszuarbeiten und beide als Unterlage den Kollegen zu übergeben. Herr Fischer weist auf ein gemeinsames Arbeiten einer Kommission hin, die aus Gehilfen und Meistern zu gleichen Teilen beStehen soll. Herr Fischer empfiehlt der Kommission die Arbeitsordnung nochmals zu überweisen, gemäß Antrag Menzel; dies wird beSchlossen. Zu Punkt 3 verliest Herr Fischer das Schreiben des Verbandes der Silberwarenfabrikanten; das Ergebnis ist folgendes: Die Umfrage geschah an 38 Besteckfabrikanten. Nicht geantwortet haben 12, geantwortet haben 26, 18 haben ohne Einschränkung zugestimmt,

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3 mit Einschränkungen, 1 unter unannehmbaren Bedingungen, u. a. daß die Fabrikanten sich auf den Mindestfassonpreis einigen. Die Unterschrift verweigerten 4. Herr Becker stellt den Antrag, daß Herr Bruckmann unter Zuziehung ihres Verbandssekretärs mit Herrn Fischer und ihm selbst am Montag um 10% Uhr, unter heutiger Absetzung des Punktes von der Tagesordnung, weiter verhandeln soll, um zu einem Resultat zu kommen, da ohne Namensnennung der Fabrikanten nicht zu verhandeln ist. Es wird demgemäß beschlossen. Zu Punkt 4 teilt Herr Fischer mit: 18 Vereine mit 1011 Mitgliedern sind für Weiterarbeit, 11 Vereine mit 448 dagegen. Von Frankfurt a. O. und Braunschweig ist eine Erklärung nicht eingegangen. Zu Punkt 5 verliest Herr Fischer einen Brief aus P., in welchem sich ein Uhrmacher, der sich Goldarbeiter nennt, dagegen verwahrt, daß er dies nicht dürfe. Weil er seine Reparaturen selbst macht, hält er sich berechtigt, sich Goldarbeiter zu nennen. Herr Becker stellt den Antrag, dem Vorstand die Wahl eines zu verklagenden Uhrmachers zu überlassen und ein gerichtliches Erkenntnis herbeizuführen. Es wird demgemäß beschlossen. Bei Punkt 6 kommt ein Bericht der Aeltesten zur Verlesung, der, auf dem Gutachten der Hanauer Handelskammer fußend, für das alte Karat sich ausspricht. Die Behauptung, daß das Karat international einheitlich sei, ist insofern hinfällig, als es zwischen 188 mmgr und 213 mmgr in den verschiedenen Ländern schwankt Der Verband soll dahin streben, das metrische Karat zu 200 mmgr einzuführen und zu diesem Zwecke mit den übrigen Kulturländern in Verbindung treten. Zu Punkt 7 kommt der Fall L. zur Besprechung. Die bemängelte Reklame wird zur Begutachtung an den Verband der S. W. F. überW1ESEIl. Punkt 8, Ausverkaufsgesetz, wird der Entwurf des Herrn Fischer genehmigt und beschlossen, den Entwurf an die Körperschaften zu schicken, welche sich für die Regelung des Ausverkaufswesens interessieren. Zu Punkt 9 berichtet Herr Fischer, daß die Erhebungen als abgeschlossen betrachtet werden können und daß das Ministerium die Angelegenheit sehr lebhaft aufgenommen hat und nun abzuwarten ist, was sich daraus entwickelt. Punkt 10 ist zurückgezogen. Bei Punkt 11 setzt Herr Fischer den Hergang der Uebertragung einer solchen Forderung auseinander. Herr Becker spricht namens Württemberg sich gegen den Vorschlag aus und bezweifelt überhaupt die Zulässigkeit dieser Art Geschäfte, weil der Verband keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen darf. Es soll die Anregung weiter verfolgt werden; es müßte jedenfalls eine Satzungsänderung stattfinden, wenn der Verband es übernehmen soll. Punkt 12. Unter Sonstiges teilt der Vorsitzende mit, daß der Bundesrat die Sonntagsarbeit vor Weihnachten abgelehnt hat. Die weiße Liste wird zur Berichtigung durchgesehen, 4 Herren haben sich nur gemeldet. - Herr Fischer bedauert, bezüglich der Organisation, daß einige Vereine nicht rührig genug sind, um noch fehlende Mitglieder heranzuziehen. Der Vorstand soll sich mit den Unterverbänden ins Einvernehmen setzen, ob sie selbst die Wahl der Vertrauensmänner vornehmen oder der Vorstand des Verbandes dies ausführen soll. Herr Range berichtet über Annoncen, welche unwahre Totsachen enthalten und infolge deren Verurteilungen erfolgt sind trotzdem haben die Zeitungen diese Annoncen wieder aufgenommen, sie sind dann in einem Fall zu 150 Mk. Geldstrafe verurteilt worden: Bezüglich des Ersatzes für die Herren Hampe und Merk soll abgewartet werden, bis Bayern den Vorsitz besetzt. Herr Schlund stellt die Frage, wie man sich zu der Lageo Berufsgenossenschaft zu verhalten hat. Es wird festgestellt, so über diese Angelegenheit noch große Unklarheit herrscht, und solo" sich die Beteiligten näher über diese Materie unterrichten und darüber berichten. Herr Menzel bringt den Fall Sch., der in den Fachzeitung" schon besprochen ist, zur Sprache, und kritisiert das gefällte Urteil abfällig Herr Betz berichtet im Anschluß daran über eine Anweisu". zur Verwendung der Feilung, die in der Fachzeitung gestanden und an Harmlosigkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Herr Menze befürwortet bessere fieoretische Bildung " Lehrlinge in den Fachschulen. Um 5 Uhr 30 Minuten schließt Herr Fischer die Sitzung

Fischer. Oscar Müller. E. Stumpf. Peter Beo

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet

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Der deutsche Handel mit Juwelen, Gold- und Silberwaren, Uhren usw. im Jahre 1905.

Zusammengestellt von Syndikus Herm. Pilz.

Die Zahlen bedeuten das Gewichtsquantum in Doppelzentnern (100 Kilo), bei Abteilung 3 Stück

1.

Waren aus edlen
Metallen, echten
Perlen, Korallen und

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Edelsteinen Äo Stück Konsoluhren) USW. Darunter von resp. nach Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr Einfuhr Ausfuhr Europäische Länder:

Belgien . 18,84 57,16 - 604 - - 2826 - -
Bulgarien . - 1,27 - - - - - - - -
Dänemark . - 46,60 - 406 - 1540 - 940 - -
Finnland - 3,09 - 51 - - - 534 195 -
Frankreich . 81,38 31,13 399 626 49343 - 53 2219 - -
Griechenland . - 1,46 - 69 - - - - - -
Großbritannien . 69,38 114,77 134 1490 8846 | 231012 - 19744 - 122
Italien 45,20 133,90 - 269 - - - - - -
Niederlande . 9,64 | 28,66 - 376 - 1482 - 3162 - -
Österreich-Ungarn. 41,62 121,09 1 137 370 4526 29290 - 218 1218 55
Rumänien . - 5,12 - 118 - - - - - -
Rußland 6,92 41,99 - 270 - - - 1769 - 68,
Schweden-Norwegen . – | 27,46.9 - 235 61 - - - 552.176 - -
Schweiz - - 29,04 99,16 - 465 1428056 1674 33 2094 - -
Spanien, Portugal . 4,82 20,834,18 - 134.– - - - 395.295 - -
Türkei (in Europa) - 4,46 - 77 - - - 344 - -

Außereuropäische Länder:
Argentinien - 81,18 - 434 - - - 1892 - -
Ägypten - 20,87 - 111 - - - 291 - -
Brasilien - - 40,50 - 438 - - - 554 - -
Britisch-Australien. - 1,93 - - - - - Z67 - -
Britisch-Nordamerika - - - - - - - - - -
Britisch-Ostindien . - 6,66 - 294 - 14764 - 606 - -
Britisch-Südafrika . - 1,52 - 75 - - - 179 - -
Chile - 12,88 - 131 - - - 328 - -
China - - 2,24 - 74 - - - 1159 - -
Cuba (Portorico) - 20,65 - 64 - - - 379 - -
Hongkong . - - - - - - - - - - -
apan . . - 1,79 - - - - - - - -
Mexiko . - - - 23,33 - 98 - - - 813 157 -
Niederländisch-Indien - 3,92 - 124 - - - 388 - -
Peru . . - 3,99 - 35 - - - 347 - –
Persien . - 0,03 - - - - - - - -
Philippinen usw. - - - - - - - - - -
Venezuela . - 2,26 - - - - - - - -
Türkei (in Asien) . - 1,70 - 56 - - - 223 - -
Uruguay - - - - - - - 23,59 - 146 - - - - -
Vereinigte Staaten von Nordamerika | 12,77 44,30 28 245 20156 - - 2523 - 55
Einschließlich aller nicht besonders

genannten Länder über . 340,14 | 1075,38 1906 8472 1538388 | 381 186 218 47506 1792 686 Dagegen im Jahre 1904. 327,48 1000,71 1920 7736 1503588 301223 | 227 44779 1554 632

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