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so muß selbstverständlich darauf geachtet werden, daß so auf von 15 Minuten erreicht, nicht geeignet ist, um bei der Hintergepaust wird, daß die Schrift von der richtigen Seite aus glasvergoldung verwendet zu werden, d. h. also als Mattierungsgelesen werden kann. Kommt z. B. die Schrift an die Innen mittel, um das Glanzgold in Mattgold zu verändern. Will man seite einer Ladentür oder eines Fensters, wo sie von außen zu diesem Zwecke die Ätzung benutzen, so darf man, wie gelesen werden soll, so muß natürlich die Schrift auf das schon früher angegeben, die Säure nur kürzere Zeit auf das Stanniol verkehrt, in Spiegelschrift, gepaust werden; wird die Glas wirken lassen, etwa fünf bis acht Minuten. Hat man matte Inschrift auf der Außenseite gewünscht, was jedoch schon mattiertes, geätztes Glas als Grund, so muß man das seltener vorkommt, so muß man in normaler Weise aufpausen. zu starke Matt abschwächen durch Nachätzen; hiervon wird Jedenfalls ist es wichtig, diesen Umstand zu beachten. noch bei Beschreibung des Ätzens in mehreren Tönen die Rede Das Aufpausen geschieht am einfachsten in der bekannten sein. Im übrigen aber ist die Manier, Mattgold mittels Atzung Weise durch Durchdrücken der auf der Rückseite geschwärzten zu erzielen, nicht vorteilhaft; sie wird zwar noch hier und da Zeichnung

geübt und auch von manchen noch empfohlen; sie ist aber Wenn dann das Aufpausen beendigt ist, so schneidet man dennoch in Anbetracht des Umstandes, daß uns mehrere Ersatzdie Schrift mit einem scharfen Feder- oder Schablonenmesser mittel von gleicher Güte zu Gebote stehen, als unzweckmäßig sauber und scharf aus. Für längere gerade Linien bedient und veraltet zu bezeichnen. man sich eines eisernen Lineals, kleinere Linien und alle ge Ein anderes Verfahren, das ebenfalls sehr häufig zur Verbogenen müssen natürlich aus freier Hand geschnitten werden. schönerung von Vergoldungen hinter Glas angewendet wird Um bequem arbeiten zu können, benutzt man zum Auflegen und hierzu wirklich auch sehr geeignet ist, ist die körnige des Armes eine Bank oder Brücke nach Art der bei den Litho Ätzung graphen gebräuchlichen. Es ist dies ein einfaches, etwa 10 bis Im wesentlichen ist dieses Verfahren dem zuvor beschrie15 cm breites Holzbrettchen von ungefähr 60 cm Länge, das benen ganz gleich; das Glas wird mit Asphaltlack und Stanniol an beiden Enden einen entsprechend hohen Fuß hat (15 bis abgedeckt, die Schrift aufgepaust, ausgeschnitten und dann das 20 cm hoch) und deshalb über die Scheibe gelegt werden Glas gereinigt zum Ätzen. Bevor aber die Ätzung begonnen kann, ohne sie zu berühren und so auch der arbeitenden Hand wird, überstreut man die Schrift ganz dicht mit Schmirgeleine Stütze gewährt. Bei diesem Ausschneiden ist noch be pulver oder an Stelle dessen mit feinem Bleischrot oder feinsonders zu erwähnen, daß man an den Ecken der Buchstaben gehackten Bleistückchen. Alle Stellen der zu ätzenden Schrift nicht zu weit schneiden darf, also nicht über die Grenze des müssen gleichmäßig bedeckt sein, und nun gießt man behutsam, Buchstabens hinauskommen darf, da sonst an diesen Stellen um nirgends Lücken hervorzurufen, die Säure auf. Man darf das Glas vom Messer bloßgelegt wird und dadurch die später aber hierzu nicht die als Mattsäure bezeichnete Mischung beaufgegossene Säure Zutritt zum blanken Glase erhält. Wo dies nutzen, sondern die sogenannte Vorsäure, aus 1 Teil Säure der Fall ist, wird natürlich das Glas angeätzt und so entsteht und 4 Teilen Wasser bestehend; auch darf man die Säure dann eine unsaubere Arbeit. Kommt es trotz aller Aufmerk nicht so aufgießen, daß sie, wie bei der anderen einfachen samkeit vor, daß man zu weit schneidet, so müssen diese Mattätzung, 2-3 cm tief auf dem Glase steht, sondern man kritischen Stellen gesichert werden, indem man sie erst mit gießt nur so viel Säure auf, daß der Schmirgel gründlich mit Asphalt bestreicht und dann, kleine Stanniolfleckchen auflegt. Säure benetzt ist.

Hat man nun alles ausgeschnitten, so hebt man mit dem Der Schmirgel und ebenso die etwa verwendeten BleiMesser an den umschnittenen Formen das Stanniol auf und schrote werden von der Säure nicht angegriffen; an den Stellen, zieht es ab, so daß das Glas hier frei wird. Den am Glase wo die einzelnen Körnchen des Schmirgels oder Schrotes an hänzenbleibenden Asphaltrest das meiste geht schon mit dem Glase aufliegen, wird auch dieses schwächer geätzt als dem Stanniol ab muß man nun gründlich beseitigen, um an den freieren Stellen zwischen den einzelnen Körnchen und das Glas ätzen zu können. Dies geschieht durch Puizen mit so entsteht dann eine unregelmäßig tiefe Ätzung, die gewünschte einem Lumpen, den man mit Terpentinöl getränkt hat, und Körnung oder Granulierung des Glases. Nachreiben mit trockenen reinen Lumpen, worauf man dann Nach einer Ätzdauer von 15 Minuten wäscht man Säure noch mit Spiritus und Kreide das Glas vollends reinigt. Dieses und Schmirgel ab und reinigt das Glas in bekannter Weise. alles muß natürlich mit der nötigen Vorsicht geschehen, damit Den benutzten Schmirgel sammelt man wieder und hebt ihn die schützende Stannioldecke nicht beschädigt wird oder in auf, um ihn bei späterer Gelegenheit wieder zu verwenden, ihrem Zusammenhange mit der Asphaltschicht gelockert wird. ebenso das Schrot usw.

Ist alles soweit vorbereitet, so beginnt man mit der Es ist nun leicht zu begreifen, daß sich hierbei verÄtzung. die genau in der Weise durchgeführt wird, wie wir schiedene Effekte erzielen lassen; je gröber der Schmirgel es in Nr. 49 bereits angegeben haben.

war (oder das Schroi), desto grobkörniger wird auch die Nach Beendigung des Ärzprozesses und nachdem alle Ätzung ausfallen. Man kann diesen Umstand auch zur HerSäure abgewaschen ist, wird sodann der schützende Stanniol stellung einer ganz hübschen Variation benutzen, indem man, belag entfernt, der Asphaltlack wieder mit Terpentinöl be bei Buchstaben z. B., von einer Seite beginnend (oben oder seitigt und die Scheibe dann ebenfalls mit Kreidespiritus unten) zuerst groben Schmirgel streut, dann mittleren und gründlich gereinigt. Wenn alles genau und sauber durch zuletzt feinen und ganz feinen nimmt. Wird die Sache gegeführt worden ist, so wird man dann eine scharfe und saubere, schickt gemacht, so erzielt man einen ganz allmählichen Überweißmatte Schrift auf blankem Glase haben.

gang vom groben Korn bis zum feinsten. Allerdings ist dieses Es sei hier gleich darauf hingewiesen, daß das helle weiße nur bei größeren Buchstabenformen anzuwenden, da bei kleinen und undurchsichtige Matt, wie man es bei einer Ätzungsdauer die Unterschiede nicht zur Geltung kommen können. -chg

Ein offenes Wort an Herrn „E. G.“ als Entgegnung auf seinen in der Nummer 23 des XVIII. Jahrganges der Zeitschrift „Die Edelmetall- Industrie

am 5. Dezember 1906 erschienenen Artikels unter dem Titel „Ein lustiges Stücklein“.

achdem es dem Gefertigten nicht vergönnt ist, den neuerliche Abnahme des Absatzes ein. Die Edelsteinpreise, vor

anonymen Schreiber des obgenannten Aufsatzes mit allem für erstklassige Waren blieben im Steigen begriffen, das seinem vollen Namen zu kennen, so muß er sich Juwelier und Goldschmiedgewerbe hat demnach unter den gegenbescheiden, mit einem Herrn „E. G.“ zu sprechen, wärtigen Verhältnissen hart zu kämpfen, um so mehr, als es unter

der die Liebenswürdigkeit hatte, ihn an der Hand der mit wesentlich günstigeren Produktionsbedingungen arbeiteneiniger aus seinem Aufsatze „Die österreichische Fabrikation den ausländischen Konkurrenz zu leiden hat. Auch der Umvon Edelmetallwaren, (der in der Nummer 47 der „Deutschen stand, daß manche unberufene und talentlose Elemente die OrigiGoldschmiede-Zeitung“ am 24. November erschienen war) ohne nalität der modernen Kunstrichtung in Übertreibungen suchten, Zusammenhang herausgerissener Worte und Sätze anzugreifen mag beigetragen haben, daß die an sich gute Bewegung immer und lächerlich zu machen. – Der Schreiber dieser Zeilen, welcher mehr Widerstand fand. Daß diese Verhältnisse für das Kunstauf eine mehr als fünfundzwanzigjährige publizistische Tätigkeit gewerbe eine schwierige Lage hervorbringen und schwere Opfer als Volkswirtschafter und Referent in Handels,- Gewerbe- und auferlegen, ist ohne weiteres einzusehen.“ Industrieangelegenheit zurückblickt, aus dessen Feder viele Über die Silberwarenbranche berichtet die Handels- und GeHunderte von Abhandlungen, kritischen Aufsätzen und Fachartikeln werbekammer dem k. k. Handelsministerium wörtlich Folgenden Weg in die große Öffentlichkeit nahmen und dessen Ein des: „Was die Silberwarenbranche anlangt, so ist das letzte blick in die gewerblichen und industriellen Verhältnisse jeder Berichtsjahr für diese Industrie geradezu schlecht zu nennen. zeit durch die amtlichen Erhebungen und Nachweisungen der Die Stagnation im Absatze machte weitere Fortschritte; in vielen Kammern gefördert worden ist, hatte bis zur Stunde niemals Betrieben wurde die Arbeit auf ein Minimum beschränkt und in Veranlassung zur einer Polemik anonymen Anwürfen gegenüber; den Sommermonaten teilweise ganz eingestellt. Konstatiert sollte sich doch einmal irgend eine Meinungsdifferenz ergeben wird, daß überhaupt nur allerbilligste Ware verlangt wurde. haben, so wurde dieselbe stets in achtungsvoller Weise, wie dies Beeinträchtigend wirkte ferner die fortwährende Steigerung des unter anständigen Menschen üblich ist, erörtert und ausgetragen. Silberkurses, da sich die Händler bei ihren Bestellungen große Herr „E. G.“ scheint nun über die Gepflogenheiten einer vor Reserve auferlegten.“ Dann heißt es im Kammerberichie „Empnehmen Fachpresse nicht genügend informiert und ebenso scheint findlich war auch im Berichtsjahre die Konkurrenz der Massensich die Redaktion der Zeitschrift „Die Edelmetall-Industrie“ der erzeuger Deutschlands, welche ihre Agenten auch die kleinsten Tragweite ihrer Publikation nicht bewußt gewesen zu sein, sonst Städte der Monarchie besuchen ließen und zu noch gedrückteren hätte dieser sagen wir es offen brutale Ausfall gegen einen Preisen und mit leichter, minderwertiger Ware den inländischen im Dienste der Öffentlichkeit ergrauten Fachschriftsteller nicht in Markt überschwemmten.“ An anderer Stelle: „In den aufnahmedieser Form in die Presse seinen Weg finden können. Um fähigen galizischen Absatzgebieten trat ein empfindlicher Rückaber auch in fachlicher Richtung den Herrn „E. G.“ auf das gang ein; in Oberösterreich, Salzburg und Tirol ist infolge der richtige Niveau der Wahrheit zu weisen, sieht sich der Gefertigte deutschen Konkurrenz höchst selten ein Geschäft zumachen; in lediglich im Interesse des vornehmen Blattes, in dessen Spalten diesen Gebieten gehen hauptsächlich gepreßte und gestanzte der Artikel ,,Die österreichische Fabrikation von Edelmetallwaren“ Kleinsilberwaren und diese werden meistens von den dortigen abgedruckt war, verpflichtet, auf die Angriffe zu antworten. Vor Händlern vom Auslande bezogen. Die deutschen Fabrikanten allem sei festgestellt, daß er von einem „unmittelbar bevor liefern die Ware auf ziemlich lange Zeit, da sie kapitalsstehenden Zusammenbruche der österreichischen Edelmetallwaren kräftiger sind. Die inländischen Grossisten und Detaillisten branche“ in keiner Zeile geprochen, sondern nur behauptet hat, kaufen lieber teurer auf sehr langes Ziel, als billig und gegen daß in diesem Spezialproduktionszweige in Österreich ein empfind sofortige Kasse. Für den Export kamen Aufträge aus Franklicher Rückgang und eine bedeutende Abnahme des Absatzes reich, Deutschland und Belgien, doch weil viele derselben zu verzeichnen sei, und daß dieser Rückgang oder doch Still direkt vom Detaillisten zum Erzeuger gelangen, haben die stand fast auf sämtlichen Märkten der Kulturländer festzustellen Grossisten auch da eine Einbuße erlitten. ist. Mag nun Herr „E. G.“ neben dieser zitierten Behauptung In den erwähnten amtlichen Ausführungen heißt es ferner: auch noch so viele Rufzeichen setzen, um seinen Hohn zu be Ein weiteres Steigen der Arbeitslöhne trat ein. Trotz der erkräftigen, es ändert dies an der Tatsache nichts, und wenn er höhten Löhne sind qualifizierte Arbeiter sehr schwer zu finden. sich die Mühe nehmen wollte, die statistischen Nachweisungen Der junge Nachwuchs will sich nicht dazu bequemen, Fertigkeit der letzten fünf Jahre aus Frankreich, Italien, England, Amerika in der Handarbeit zu gewinnen, besonders Hammerarbeiten in und Deutschland, sowie die einschlägigen Handels-Konsular Flach- und Abschlagarbeiten zu üben. Jeder hat das Bestreben, berichte zu studieren und die Erzeugungs-, Export- und Import möglichst hohen Lohn zu erhalten; dies war bei den gepreßten ziffern zu einer vergleichenden Tabelle zu formen, so wird er und gestanzten Massenartikeln leicht möglich, denn diese einsich aus eigener Wahrnehmung überzeugen, daß der Rückgang fache Montierung setzte jeden halbwegs flinken Arbeiter instand, der Gold- und Juwelenbranche nicht abzuleugnen ist. Und was im Akkord hohe Wochenlöhne zu erzielen. Auf der einen Österreich betrifft, so möge doch Herr „E. G.“ den im Juli 1905 Seite die steigenden Arbeitslöhne, auf der anderen Seite die von der Wiener Handels- und Gewerbekammer veröffentlichten Fassonpreiseunterbietungen und ungleichmäßigen SilberberechBericht lesen, der, vom Kammerpräsidenten Julius Ritter v. Kink nungen tragen Schuld, daß tüchtige Erzeuger ihr Auskommen und dem Kammersekretär Richard Riedl unterfertigt, dem k. k. nicht finden." — Hinsichtlich der Fabrikation von Silberschmuck Handelsministerium vorgelegt wurde und gegen welchen wahr und Galanteriewaren aus Silber charakterisiert der Kammerbericht scheinlich auch Herr „E. G.“ keine Einwendung erheben dürfte. diesen Produktionszweig als „nicht befriedigend.“ Er besagt: Da heißt es in der Juwelen- und Goldwarenbranche ist keine „Vor allem ist zu erwähnen, daß sogenannte Stapelartikel in günstige Entwicklung zu verzeichnen; die im Vorjahre angeführten dieser Branche nicht mehr bestehen; nur derjenige Fabrikant, Ursachen der Stagnation haben sich noch verschärft, es trat eine welcher imstande ist, seiner Kundschaft fortwährend Neuheiten

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vorzulegen, kann noch auf Beschäftigung rechnen, – eine solche der Gefertigte auf die amtliche statistische Tabelle der HandelsHetzjagd läßt nirgends ein ruhiges Arbeiten aufkommen. Die kammer, ausgegeben am 11. Juli 1905, in welcher es heißt: Wiener Arbeiten scheinen immer noch durch ihre Solidität bei Ein- und Ausfuhr von Edellmetallwaren nach und aus dem der besseren Kundschaft ihren Ruf zu behaupten. Der Export allgemeinen österreichischen Zollgebiete P. Nr. 307. nach dem Auslande gibt dieser Branche noch Leben und Goldarbeiten: Einfuhr 30.92 Handelswert 9,693 938 Kr. Nahrung - Amerika ist aufnahmefähig.

Ausfuhr 8.82

1,050 000 Die Genossenschaft der Gold- und Metallschläger in Wien Silberarbeiten: Einfuhr 212.32

5,328 730 beklagt einen starken Rückgang ihres Absatzes infolge der

Ausfuhr 162.82

2,523 400 sezessionistischen Geschmacksrichtung, sowie infolge der Juwelierwaren: Einfuhr 6.92

3,129 140 Prager und reichsdeutschen Konkurrenz.“ Was die Kreditver

Ausfuhr 17.42

1,768 220 hältnisse anlangt, teilt die Kammer mit, daß in der Großsilber Die Orientierungstafeln wurden also noch zu Gunsten der waren- und Besteckbranche einige Betriebe eingestellt wurden, Produktion abgerundet, von einem Erzeugungswerte oder einem nicht etwa wegen Leistungsunfähigkeit, sondern wegen Fehlens Umsatze im Inlande wurde überhaupt nicht gesprochen, da der des nötigen Betriebskapitales; arbeiten allein genügt in dieser bezogene Aufsatz einen rein informatorischen Zweck hatte, um Branche nicht, man muß auch lange borgen. Die Kredit die Lage dieser bedrängten Industrie zu überblicken. Herr verhältnisse auf den inländischen Plätzen haben sich zum Teile „E. G.“, welcher aus den vorgesagten Zitaten aus authentischen gebessert, seit der Verband der Edelmetall- und Uhrmacher Kammerberichten ersehen haben dürfte, daß der Gefertigte branche seine Tätigkeit entfaltet hat. Die geringe ökonomische weder seiner dichterischen Ader freien Lauf zu lassen, sich Einsicht der Unternehmer, welche Waren aus Gold und Silber ebensowenig seines Falkenauges zu bedienen nötig hatte, um drähten erzeugen, in den wahren Bedürfnisstand des sehr be seinem Artikel die Grundlage der Wahrheit zu geben, sondern grenzten Absatzgebietes führt leicht zu relativer Überproduktion, lediglich des Studiums von Nachweisungen und Berichten jener und ist diese einmal vorhanden, dann zwingt an wichtigen Zah berufenen Körperschaft, welche vor dem Forum der obersten lungsterminen die ungenügende Kapitalsgrundlage, insbesondere Instanz in Handelsangelegenheiten dem k. k. Handelsministerium das Fehlen barer Guthaben, zur Abgabe lagernder Ware um zu bestehen hat, dürfte zur Erlangung seines in patriotischen jeden Preis. Diese Umstände, welche sich im Laufe der Zeit Gefühlen wurzelnden Rechtes, die n. ö. Handels- und Gewerbeund im Kreise der Interessenten genügender Publizität erfreuen, kammer in Anklagezustand versetzen lassen, um zu verhindern, gestatten dem spekulativen Händler, wenn er nur bar und so daß sie sich in der Folge erdreistet, so „platte Lächerlichkeiten“ gleich bezahlen kann, die prekäre wirtschaftliche Situation des zu publizieren. Wer immer aber imstande ist Herrn „E. G.“ Produzenten in beliebigem Maße zu seinem Vorteil zu nützen natürlich ausgenommen aus dem vom Gefertigten verfaßten und die Preise auf ein Niveau herabzudrücken, bei welchem Aufsatze die Absicht herauzuklügeln, daß er die österreichische kaum die effektiven Gestehungskosten der veräußerten Ware Industrie herabsetzen wollte, der möge sich melden. Die Deckung finden.“. So die Äußerungen der Kammer in ihrem Ausführungen nehmen einfach das volle Recht der Wahrheit in Berichte an das k. k. Handelsministerium, wie sie aus dem aus Anspruch, und die Fachpresse ist dazu berufen, offen und obgedehnten Materiale nur stichprobenweise zur Beantwortung der jektiv zu urteilen, zu sprechen. Auf die in so stilistisch „vorfeinsinnigen Schilderungen des Herrn „E. G." geholt sind. Was nehmer Weise gefolgerten Schlußzeilen und persönlichen Andie Ein- und Ausfuhrsziffern anlangt, bei welchen nicht mit griffe des Herrn „E. G.“ näher einzugehen, findet der Gefertigte einer Silbe von einer „deutschen Einfuhr“ oder einer „deutschen unter seiner Würde; hinter der Anonymus fällt der Vorhang Ausfuhr“, sondern einfach von Ein- und Ausfuhr von Gold- und dieses seines „lustigen Stückleins“ dasselbe ist diesmal durchSilberarbeiten und Juwelierwaren gesprochen wurde, verweist gefallen. Und damit Schluß!

I. M. Tuwóra, Wien.

Die Edelmetallwaren-Ein- und -Ausfuhr der Schweiz im Jahre 1905. Der

er kürzlich erschienene, vom Vorort des Schweizerischen wegung noch stärker zum Ausdruck kommen lassen. Der in

Handels- und Industrievereins erstattete „Bericht über Handel ländische Verkauf dagegen blieb unverändert, nach dem Bericht und Industrie der Schweiz im Jahre 1905“ bringt unter der Über allem Anschein nach wegen der „ärgerlichen“ Konkurrenz durch schrift „Bijouterie“ auch einen interessanten Bericht über die den Verkauf von Warenhausartikeln in Doublé oder niedrigen schweizerische Edelmetallwaren-Ein- und -Ausfuhr.

Feingehalts, die mit „Auszeichnungen (étiquettes) oder Stempeln Hiernach betrug in dem Berichtsjahr der Gesamtwert der versehen sind, bestimmt, den Käufer zu täuschen“. Damit in die Schweiz eingeführten Gold- und Silberschmiede schießt unseres Erachtens der Bericht weit über das Ziel hinaus, arbeiten, sowie der eigentlichen Bijouterie 9,159, der der wenn man ihm auch darin Recht geben muß, daß die bei uns ausgeführten Waren derselben Gattung 8,800 Mill. Franken. auch bei Gold- und Silberwaren eingeführte Fabrik- oder HanDie Einfuhr an fremder Bijouterie überstieg also die schweize delsmarke in der Tat den Effekt haben mag, namentlich im rische Ausfuhr fast um "/, Million Franken, während im Vorjahr Laienpublikum, Unklarheiten, Irrtümer und schließlich auch die fremde Einfuhr annähernd um diese Zahl hinter der schwei Täuschungen hervorzurufen. Gibt es doch bei uns eine ziemzerischen Ausfuhr zurückgeblieben war! Und doch, liest man, lich starke Strömung in Fachkreisen, die das Stempeln von, bemerkt der Bericht nachdenklich, in dem Bericht der Schwei namentlich Doubléwaren, mit Fabrikmarken oder gar „Feinzerischen Uhrmacherkammer, befindet sich die schweizerische gehalts“ - Bezeichnungen für einen groben Unfug erklärt, dem Bijouterie - Industrie seit Mitte 1904 in aufsteigender Bewegung, durch eine Revision des Feingehaltsgesetzes ein Ende zu und das Jahr 1905 ist unter die guten Jahre zu rechnen!

machen sei. Angesichts der Tatsache, daß im deutschen AusUm 1,1 Millionen Franken übertrifft die schweizerische Aus land, man denke nur an Rumänien, an die Vereinigten Staaten, fuhr des Jahres 1905 die des Vorjahres und die Ausfuhr des die Feingehaltsgesetze eine Verschärfung erfahren, sowie anlaufenden Jahres wird nach dem Bericht diese Aufwärtsbe gesichts dessen, daß das breite Publikum, ohne eine klare

Vorstellung davon zu haben, einfach darnach fragt, ob die für und nur 15 gegen die obligatorische Prüfung bei einer Ware, die es zu kaufen wünscht, „gestempelt“ ist, und sich Stimmenthaltung abgegeben worden! bei Vorweisung dieses „Stempels“ beruhigt, gleichgültig, ob Von den Edelmetallwaren in die Schweiz einführenden dieser vielfach verdruckte und kaum lesbare „Stempel“ den Ländern steht Deutschland mit 4,388 Millionen Franken an Feingehalt oder eine Fabrikmarke darstellt, ein nicht unbe erster Stelle im Berichtsjahr; es folgen Frankreich mit 3,769, rechtigter Wunsch!

Italien mit 0,679 und andere Länder mit 0,323 Millionen Franken. Infolge dieser Umstände, die eine Verdrängung echter Bi Von den Edelmetallwaren aus der Schweiz beziehenden jouterie durch Bazarware beobachten lassen, sind nach dem Ländern nimmt Frankreich mit 4,434 die erste, Belgien mit schweizerischen Bericht die auf eine obligatorische Prüfung 0,771 die zweite, Österreich-Ungarn mit 0,650 die dritte, Deutschvon Bijouterie, insbesondere bei den von Detaillisten in der land mit 0,530 die vierte, La Plata mit 0,409 die fünfte, die Schweiz verkauften Waren, gerichteten Bestrebungen bei Groß europäische Türkei mit 0,337 die sechste und andere Länder händlern sehr stark. Von 105 vertretenen Stimmen seien 89 mit 1,569 Millionen Franken die letzte Stelle ein!

Kleine Mitteilungen.

Für Export und Import.

wieder als Abschluß, und nun kann dieses Denkmal der Gold

schmiedekunst weiterhin durch Jahrhunderte erhalten bleiben. Deutschland: Zolltarifentscheidungen. Luxusgegenstände, Ist die Wiederherstellung das Verdienst eines Düsseldorfer Goldteilweise aus versilbertem, unedlem Metall. Die vor schmiedes, so dürfte das Original einem Hildesheimer Goldgelegte Warenprobe besteht aus einer Muschel und einer mit schmied zuzuschreiben sein, der um das Jahr 1000, wahrscheinlich Draht daran befestigten Nachbildung eines Wärmemessers, der unter der Äbtissin Mathilde das Kunstwerk anfertigte und zwar mit einer Quecksilber enthaltenden Glasröhre versehen, aus ver die getriebenen Platten, die auf das geschnitzte Lindenholz gesilbertem, unedlem Metall hergestellt ist und die Form eines nagelt worden sind, während die Kerne und der Brustschmuck Ankers hat. Als Wärmemesser ist die Ware wegen ihrer mangelhafien Ausführung nicht verwendbar. Sie muß vielmehr, da der in der Hauptsache aus vers Ibertem unedlem Metall bestehende Wärmemesser als ganz unwesentlicher Bestandteil im Sinne der Vorbemerkung 11 zum Warenverzeichnis nicht gelten kann und

Welche Forderungen derjähren da sie sich nach Form und Verwendungszweck vorzugsweise zu Zier- und Ausschmückungszwecken eignet, als Luxusgegen

..!!!: am 31. Dezember 1906 ? ::::::: stand (!) angesehen werden. Die Verbindung mit Glas ist eine unwesentliche. Der Gegenstand stellt einen Bazarartikel dar,

1. Die Forderungen der Goldschmiede an ihre Privatwie er hauptsächlich in Badeorten als Andenken oder zu Ge

kundschaft, soweit sie im Jahre 1904 entstanden sind. schenkzwecken gekauft zu werden pflegt. (Warenverzeichnis:

2. Die Forderungen der Fabrikanten an Grossisten und Stichwort Luxusgegenstände Z. 2.) Herstellungsland: Frankreich.

der Grossisten an Goldschmiede aus dem Jahre 1902. Zollsatz 120 Mk. für 1 Doppelzentner.

Unterbrochen wird die Derjährung durch Klage, ZahDie nach den Vereinigten Staaten exportierenden Bijouteriefirmen

lungs = Befehl, Anerkenntnis (Ratenzahlung), gehemmt seien darauf aufmerksam gemacht, daß der Handelssachver

durch weitere ausdrückliche Gestundung mit Zustimmung ständige beim Kaiserlich-Deutschen Generalkonsulat zu New

des Schuldners. Mahnungen unterbrechen nicht! York, Herr G. Leonhard, auf einer Dienstreise in Deutschland weilte, um mit dem am Export beteiligten Firmen in Fühlung zu treten. Man wende sich an die zuständige Handelskammer des Bezirks, wo man seine Niederlassung hat.

der Madonna etwa um 1200 in der Rheinprovinz hergestellt sein

werden. Auch die Augen aus Zellenschmelz scheinen deutsche Vom Kunsthandwerk.

Arbeit zu sein, wogegen die überaus zierlichen nicht mehr ganz

erhaltenen Goldschmelze in der Krone des Christuskindes byDie berühmte goldene Madonna aus dem Münsterschatze in zantinischen Ursprungs sind. Im Silbersaale des KunstgewerbeEssen ist nach viermonatlicher Restaurierungsarbeit in der Gold

museums zu Düsseldorf ist die goldene Madonna ausgestellt. 0. K. schmiedewerkstätte von C. A. Beumers, Düsseldorf, für ein ferneres Zeitalter soeben hervorgegangen. Es war dies ein Patente und Gebrauchsmuster für die Werkstatt. schwieriges Werk, da der Holzkern, auf den das kaum '!, mm dünne getriebene Goldblech aufgenagelt ist, vollständig vom 44 a. 177.97. Maximilian Pechthold in Bresla u. Wurm zerfressen war. Die Restaurierung mußte ohne irgendeine, Kragenknopf. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. März den Stilcharakter oder das allgemeine Aussehen der Figur 1906 ab. Gegenstand der Erfindung ist ein Kragenknopf mit schädigende Veränderung vorgenommen werden. Da das Knopfplatte und an dieser befestigtem, durch die Knopflöcher des tausendjährige Lindenholz, aus dem die Madonna und das Kind Kragens hindurchzuführenden Hals. Das kennzeichnende Merkgeschnitzt ist, total zerfressen war und einem welken Schwamme mal der Erfindung ist in der Anordnung eines federnden Bügels glich, so mußte zunächst die ganze Figur in eine genau passende an der Knopfplatte zu sehen, welcher über die Kragenenden Hohlform aus Gips eingebettet werden; dann erst konnte die hinweggreift und an dem freien Ende des Knopfhalses derart eichene Fußplatte abgenommen und der zwischen den Wurm befestigt werden kann, daß er ein Herausrutschen des Knopfes löchern angesammelte Staub herausgeblasen werden. Darauf aus den Knopflöchern verhindert. Auf diese Weise kann der wurde die Figur dicht gemacht, indem eine aus Kreide, Harz Kopf des Kragenknopfes sehr klein gehalten und bei entsprechenund Leim hergestellte Kittmasse, die keine Feuchtigkeit anzieht, der Ausbildung des Knopfhalses auch ganz in Wegfall kommen, in ganz heißem Zustande eingegossen wurde und das an ein ohne daß ein Herausrutschen des Knopfes aus den Knopólöchern zelnen Stellen, so an der Verbindung von der Madonnenfigur zu befürchten wäre, und daher ist das Einführen des Knopfes zum Christuskind, eingeführte Eichenholz vorher ausgekocht und in die Knopflöcher stets leicht und bequem auszuführen und ein imprägniert worden war. Die alte Eichenfußplatte diente dann Ausreißen der Knopflöcher beim Einführen des Knopfes nicht

mehr zu befürchten. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfin während der Schlitz f dem zwischen den Einschnitten k stehendung in mehreren Ausführungsbeispielen. Bei der Ausführung bleibenden Stege 1 angepaßt ist. Da hier eine Verstärkung des nach Fig. 1 und 2 ist der den Knopf sichernde Bügel a mit der vorderen Halsendes überhaupt nicht stattfindet, ist natürlich auch Knopfplatte b aus einem Stück gefertigt und der Hals c des das Einführen des Knopfes in den Kragen noch leichter auszuKnopfes an seinem vorderen Ende mit einem kleinen Knopf d führen als bei den vorher dargestellten Ausführungsformen. In versehen. Das freie Ende des federnden Bügels a besitzt ein Fig. 8 ist der neue Kragenknopf an einem Kragen angebracht dem Kopf d des Kragenknopfes entsprechendes Loch e, welches dargestellt. Wird der Kragenknopf für vorn geschlossenen Stehin einen der Stärke des Knopfhalses angepaßten Schlitz f ausläuft. kragen angewendet, so muß der Bügel a natürlich entsprechende Man kann daher das freie Ende des Bügels a auf das freie Ende Höhe besitzen, daß er über den Kragen hinweggreift. des Kragenknopfes aufstreifen, und gibt man alsdann den federnden Bügel a frei, so zieht dieser infolge seiner Federkraft das freie Ende nach oben, so daß der Hals c in den Schlitz f eintritt

Für die Werkstatt. und der Kopf d des Kragenknopfes ein Abstreifen des freien

Zu Frage 603. Wird Neusilber als Unterlagemetall versilberter Bügelendes von dem Koopfhalse c verhindert. Ist der Knopf

Waren beim Absilbern (erhitzt) bei Zusatz von Salpetersäure andurch die Knopflöcher des Kragens eingeführt, so ist es ohne

gegriffen? Gibt es ein besseres Mittel schwer versilberte Waren

abzusilbern? Man erwärmt Schwefelsäure, setzt derselben a

Salpeter zu und legt den versilberten Gegenstand ein bis zwei Minuten hinein, bis das Silber aufgelöst ist und spült sodann den Gegenstand im Wasser ab. Die Behandlung muß äußerst trocken vor sich gehen. Kommt ein Tropfen Wasser in die Flüssigkeit, oder ist die Abdampfschale feucht, so wird das untere Metall

angegriffen. Sonst ist dies Verfahren unfchlbar. A. F. d g

Den in Nickel- oder Kupfergeschirr befindlichen Kesselstein (zu

Frage 794) entfernt man folgendermaßen: Man gieße heißes
Fig. 1.
Fig. 2.

Wasser in das betreffende Gefäß und setze ein Quantum Salzbo

säure hinzu; wieviel Säure dazu gehört, wird die Arbeit lehren. Fig. 3.

Diese Mischung löst in einer Stunde den stärksten Kesselstein auf, eventl. muß dieses Vorgehen wiederholt werden. Nur darf der betreffende Gegenstand nicht aus Zinn bestehen oder es dürfen keine Zinnlötungen in demselben vorhanden sein, da

Zinn von Salzsäure aufgelöst bzw. zerfressen wird. A. K. g

Entsilbern versilberter Waren. (Zu Frage 817.) Bei neu zu versilbernden Gegenständen ist es notwendig, das alte Silber

davon zu entfernen, hauptsächlich bei Artikeln aus Alpaka oder Fig. 4.

Fig. 5.
Fig. 6.
Fig. 7.

prima Neusilber. Und zwar haftet infolge der elektrolytischen Be-
schaffenheit dieser Metalle ein zweiter Niederschlag sehr schlecht
oder steigt an den Übergangsstellen unbedingt auf. Von diesen
Sachen muß das alte Silber nun abgezogen werden. Ganz gleichgültig
ist die Stromquelle dabei, ob die Gegenstände durch den Strom
des Dynamos, des Elements, oder durch Zinkkontakt versilbert
worden sind, und möchte ich dem Herrn Einsender der Frage

817 erwidern, daß ein Motor immer nur als Triebkraft des Dya

namos gelten kann. Es gibt zwei Arten der Entsilberung: 1. die betreffenden Gegenstände vom anhaftenden Silber durch kräftiges Bürsten und Schleifen zu befreien, da diese Arbeit aber ein jeder Artikel nicht verträgt und eventuell Feinheiten in der Gravierung und im Muster dabei verschliffen werden würden, so wird das

Silber auf chemischen Wege entfernt. Zu diesem Zweck gieße Fig. 8.

man in eine feuerfeste Porzellanschale, nehmen wir an 2 Kilo

Schwefelsäure, setzen dieselbe auf ein Feuer eventuell Spiritusweiteres verständlich, daß der federnde Bügel a alsdann ein kocher und schüite ca. 30 – 40 g Salpeternatron hinzu. Die Herausziehen des Kragenknopfes aus den Knopflöchern des Gegenstände werden nun an einen Kupferdraht (nicht Eisen) geKragens verhindert. Bei der Ausführung nach Fig. 3 und 4 ist bunden und in diese heiße Lösung gelegt Den Erfolg wird der federnde Bügel a an der Platte b des Kragenknopfes mittels man sofort merken, das Silber löst sich in dieser Säure vollständig eines Scharnieres g drehbar angeordnet, und ein Anschlag h an auf, ohne das Grundmetall anzugreifen. Die also entsilberten der Knopfplatte b begrenzt die Drehbewegung des Bügels a nach Sachen werden nun an dem Drahte herausgehoben, abgespült, vorn. Diese Einrichtung gestattet ein Zurückklappen des Bügels von neuem gebrannt und versilbert. Zu beachten ist, daß die a, wodurch das Einführen des Kragenknopfes in den Kragen Sachen nicht zulange in dem Bade bleiben, da dieselben sonst bequemer ist. Im übrigen ist die technische Ausführung des doch zerfressen oder rauh werden können. Es ist auch nicht Knopfes dieselbe, wie bei der in Fig. 1 und 2 dargestellten Aus- notwendig, daß die Säure kocht. Die ganze Arbeit muß unter führung. Wie aus Fig. 3 und 4 zu erkennen ist, kann man in einem gut abziehenden Kamin oder auch im Freien gemacht einfacher Weise den federnden Bügel a mit Verzierungen i ver- werden, da die aufsteigenden Dämpfe äußerst gefährlich für die sehen, welche dem Knopf die Eigenschaft eines Schmuckstückes Lunge sind. Ein einmal gebrauchtes Abziehzeug kann mehrere verleihen. Bei der Ausführung nach Fig. 5, 6 und 7 ist der Male gebraucht werden, nur ist es notwendig, dasselbe mit einem federnde Bügel a aus federndem Draht gebildet, und der Knopf Glasdeckel zuzudecken. Das in dem Abziehzeug vorhandene zeigt insofern eine Abweichung von den bisher beschriebenen Silber kann man wiedergewinnen, indem man die Säure ungefähr Ausführungen, als bei ihm der Kopf d in Wegfall gebracht ist um das 10 fache mit Wasser verdünnt und mit Salzsäure zersetzt, und an Stelle desselben der Hals c des Knopfes mit seitlichen es bildet sich dann das Chlorsilber, welches, nachdem es ordentEinschnitten k versehen ist. Die Öffnung e in dem Bügel a ent lich mit Wasser ausgewaschen ist, entweder wieder dem Bade spricht bei dieser Ausführung der Stärke des Knopfhalsesc, zugesetzt oder auch geschmolzen werden kann. A. K. in B.

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