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Mitteilungen aus dem Geschäftsverkehr. Dann folgt das Gießen und die weitere Behandlung der Guß

stücke, wobei das Gießen von Gold, Silber und Platin geschil(Außer Verantwortlichkeit der Redaktion.)

dert ist. Der Galvanoplastik sind die weiteren Ausführungen Die Abbildung auf Seite 465 a zeigt den Standort der be gewidmet. Der Abschnitt über die Bearbeitung der Metalle kannten Nürnberger Münzprägeanstalt L. Chr. Lauer, ist sehr ausführlich und instruktiv gehalten. · Dem wichtigsten G. m. b. H. auf der Jubiläums- und Landesausstellung zu Nürn Werkzeug, den Ha mer, vom einfachsten Schmiedehammer bis berg. Die Leistungen der genannten Firma sind sehr vielseitig zum Dampfhammer ist zum Schlusse des neunten Heftes eine und erstrecken sich auf alle möglichen Arten von Prägungen für ausführliche Beschreibung gewidmet. – Wir werden, wenn wir Münzen, Plaketten, Medaillen, Spielmarken, Fahnennägel, Vereins im Besitze der weiteren Hefte sind, auf das Werk, das durch zeichen, Orden usw. Als Beweis für deren Leistungsfähigkeit den Verlag der „Deutschen Goldschmiede-Zeituug“, Leipzig 28, wurde der Firma Lauer, wie wir schon früher einmal in der „Deut zu beziehen ist, zurückkommen. schen Goldschmiede-Zeitung“ berichteten, die goldene Medaille zuerkannt und zwar: für hervorragende Leistungen in der Herstellungvon Medaillen, Münzen und Emailleabzeichen, sowie in Rechtsrat, Rechtsschutz für Goldschmiede. Anerkennung des auf Seite 465a abgebildeten künstlerischen

Wichtige gerichtliche Entscheidungen. Arrangements. Wir weisen die Leser dieses Blattes darauf hin

Laufburschen in Gewerbebetrieben sind fortbildungsschulpflichtig. und bitten sie, bei Bedarf sich an diese Firma wenden zu wollen.

So entschied kürzlich das preußische Kammergericht. Der Fall

war folgender: Das betr. Ortsstatut, welches alle im GemeindePreisausschreiben:

bezirk beschäftigten gewerblichen Arbeiter, die das achtzehnte

Lebensjahr noch nicht vollendet haben, zum Besuch der gewerbDer Verein zur Hebung des Fremdenverkehres in Ludwigsburg lichen Fortbildungsschule verpflichtet, zählt die Gehilfen ganz hatte einen Wettbewerb für ein Plakat ausgeschrieben, dessen allgemein zu den gewerblichen Arbeitern. Es versteht darunter wir in Nr. 31 erwähnten. Den ersten Preis von 1000 Mk. erhielt also auch solche Arbeiter, die in einem Gewerbebetrieb nur die Max Kittler in Charlottenburg, den zweiten von 500 Mk. mit dem Betrieb im Zusammenhang stehenden und den Zwecken Adolf Retter in Stuttgart, den dritten von 300 Mk. A. Kraus des Betriebes dienenden Arbeiten verrichten, ohne daß sie auf in Berlin. Ferner wurden neun Ankäufe vorgenommen.

Grund besonderer Fachkenntnisse in dem eigentlichen Betriebe Ein Wettbewerb in Schweden. Für den Entwurf eines neuen selbst beschäftigt sind. Der Inhaber eines ManufakturwarengeGepräges in Gold-, Silber- und Kupfermünzen wird von der

schäftes hatte nun seinen Laufburschen, der das Fegen und schwedischen Regierung ein Wettbewerb veranstaltet. An Heizen der Geschäftsräume zu besorgen, Waren und Rechnungen Preisen sind ausgesetzt: ein Preis von 2000 Kr. und ein Preis auszutragen, Pakete zur Post zu bringen und von dort abzuholen von 1000 Kr. Außerdem werden Entwürfe mit 500 Kr. angekauft.

und auch Geld für ausgetragene Rechnungen in Empfang zu Näheres zu erfahren bei der Königlichen Münze in Stockholm. nehmen hatte, nicht zum Besuche der Fortbildungsschule ange(Moniteur Officiel du Commerce.) halten. Zu seiner Entschuldigung machte er geltend, daß er

sich über den Begriff des gewerblichen Arbeiters im Sinne des Büchertisch.

Ortsstatutes geirrt habe. Das Kammergericht bestätigte die durch

die Strafkammer erfolgte Straffestsetzung und machte geltend, Hand- und Hilfsbuch für den praktischen Metallarbeiter. Lehr daß zu den gewerblichen Arbeitern im Sinne des § 120 der Gebuch zum Selbstunterricht in der gesamten Metallverarbeitung werbeordnung auch diejenigen Personen gehören, die in einem für den Praktiker. Nebst den zugehörigen Hilfswissenschaften. Handelsgewerbe auf Grund eines Vertragsverhältnisses andere Mit 30 Tafeln und etwa 800 Abbildungen. Zweite, vollständig als kaufmännische Dienste leisten. Wenn der Angeklagte sich neubearbeitete Auflage. Von H. Schuberth. Das Werk er über den Begriff des gewerblichen Arbeiters im Sinne des Ortsscheint in 30 Heften zu 50 Pf. = 60 Heller= 70 Cts. Bisher zehn statutes geirrt haben sollte, so könne ihn dieser Irrtum vor Strafe Hefte ausgegeben. A. Hartlebens Verlag in Wien und Leipzig. nicht schützen, da er sich als ein Irrtum über den Umfang der Es gibt wohl kaum ein Buch das geeigneter für die Selbstaus den Arbeitgebern bei Strafe auferlegten Verpflichtung darstelle, bildung des Metallarbeiters wäre, als das vorliegende. Es be die von ihnen beschäftigten gewerblichen Arbeiter nicht von dem handelt so eingehend in Wort und Bild die Metalle, wie wohl Besuche der Fortbildungsschule abzuhalten. kein zweites Werk. Heft 1 enthält nach einer Einleitung über das Wesen der Metalle, vorwiegend tabellarische Übersichten derselben. Ihre Eigenschaften, ihre Schmelzbarkeit, die Säure

Patente und Gebrauchsmuster. verbindungen, ihr Vorkommen usw. wird darin veranschaulicht. Gebrauchsmuster-Eintragung. 44 a. 283 498. Dehnbares GlieIm zweiten Heft wird zur Eisengewinnung übergegangen, die derarmband mit zwischen den die zu beiden Seiten der inneren sich aus einer Reihe von Prozessen zusammensetzt, welche alle Glieder angeordneten äußeren Glieder verbindenden, durch durch treffliche Holzschnitte erläutert werden. Erwähnt seien Längsschlitze der hohlen inneren Glieder geführten Stiften und dabei: „Das Schmelzen im Hochofen, im Puddelofen, Gußstahl

den Stirnwänden dieser mittleren Glieder gelagerten Federn. usw.“ Im dritten Heft und den folgenden ist die Gewinnung

Ritter & Rey mann, Hanau. 23. 5. 06. Ř. 17 453. aller übrigen Metalle Gold, Silber, Kupfer, Zinn, Blei, Zink, An

Patent-Bericht, timon usw. beschrieben. – Dann wird auf die Legierungen ein

mitgeteilt vom Patentanwalt Dr. Fritz Fuchs, diplomierter Chemiker, gegangen. Der Verfasser erläutert hier vor allem das wichtige

und Ingenieur Alfred Hamburger, Wien VII, Siebensterngasse 1. Gebiet der Bronzen, deren verschiedenartige Legierungen; dann Auskünfte in Patentangelegenheiten werden Abonnenten dieses Blattes unentdie Kupfer-Zink Legierungen: Messing, Tombak, Rotguß, und geltlich erteilt. – Auszüge aus den Patentbeschreibungen werden von dem wie sie sonst alle heißen. Dem folgt die Zusammensetzung des

angeführten Patentanwaltsbureau mäßigst berechnet. in unserer Alfenidebranche so wichtigen Neusilbers (Weißmetall),

Oesterreich: ferner die Zinn- Zink- und Aluminiumlegierungen, die des Queck

Ausgelegt am 1. April 1906, erteilt am 1. Juli 1906. silbers (die Amalgame), woran sich auch einige Abhandlungen Kl. 44 a. Peter Sikirizza, Mechaniker in Pola, und über Gold, Silber und Platin anschließen. Was dann weiter Christian Trede, Kaufmann in Triest. Verlustsicherung für die Gießerei und Galvanoplastik anlangt, so gehören hierzu in Taschenuhren und dergl., in Form eines in der Tasche zu beerster Linie das Formen und Modellieren, um einen

en Guß

festigenden Schutzgehäuses mit unter Federdruck stehendem oder Galvano zu erzielen und beschäftigen sich mit diesen Festhalteorgan für die Uhren und dergl. Der die Uhr in einen Punkten die folgenden Hefte, wobei allerdings der grobe Guß taschenartigen, oben der ganzen Breite nach offenen Gehäuse mehr ausführlich beschrieben, als der des Feinmetalles, das dabei zurückhaltende Deckel ist senkrecht zur Lage der Uhr beweglich zu kurz gekommen ist. Auch die verschiedenen Formmaschinen angeordnet, indem er an einem um eine Achse am unteren Gewerden einer Betrachtung unterzogen. Ein weiteres Kapitel häuseende schwingenden Arme sitzt, um das Öffnen des Deckels beschreibt die Schmelzöfen in deren verschiedenen Konstruktionen. durch Zug an den Uhrbügel unmöglich zu machen. Pat. Nr. 25 168.

Neue Exportverbindungen.

leicht oxydiert. Seine Farbe ist weiß. Es schmilzt bei niedriger

Rotglut und füllt beim Gießen selbst die feinsten Hohlräume. Wir machen ausdrücklich darauf aufmerksam, daß die nachstehend abgedruckten Woher kann man dieses Metall beziehen? Kann mir einer der Fragen wirklich an uns gestellt sind. Dafür übernehmen wir volle Garantie.

Herren Kollegen Näheres darüber mitteilen?

E. & L. Porto zur Welterbeförderung der Antwort bitten wir mit beizufügen.

Frage 817. Wer kann mir das Verfahren mitteilen, wie ich Fragen:

mittels Motor versilberte Bestecke wieder entsilbern kann? K. Frankreich. Frage 4. Welcher Fabrikant von Zinnwaren führt das Merkzeichen „Minerva“?

Frage 818. Wer ist so freundlich und teilt mir mit, welches

der brauchbarste Lack ist, um die weiße Emaille auf Orden Holland. Frage 5. Wer liefert massive, goldene und. zu überziehen, damit diese beim Polieren des Goldes sauber hohle glatte breite, sogenannte englische Ringe, für Brillanten bleibt?

St. B. geeignet?

J. R. in H.

Frage 821. Wer liefert goldene Nadelhülsen und Scheren, Belgien. Frage 6. Wer fertigt Büffelhornketten (gemeint wie man diese in Nähgarnituren hat, am liebsten in figürlicher sind wohl die schwarzen Hartgummiketten) ? S. Z. in B. Form?

M. B. in Q.

Frage 822. Wer ist der Fabrikant von Obstmessern mit Frage- und Antwortkasten.

schwarzen kantigen Holzheften und vergoldeten Klingen? Auf

den Klingen ist ein Schild mit der Inschrift „Uchatiusbronce“ Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen.

eingeprägt.

E. P. in Sch. Die Herren Fabrikanten, Grossisten und Detailleure werden in Ihrem und Aller Inter. Frage 823. Welcher Fabrikant liefert große silberne Knöpfe esse höflichst aufgefordert, von der allezelt kostenfreien Benutzung dieser Abtellung (massiv) zu Pelzjacketts oder -Mäntel geeignet? Y. M. den ausgiebigsten Gebrauch zu machen, Fragen allgemeiner und technischer Art uns einzusenden und an deren Beantwortung sich zu betelligen. Die Aufnahme

Antworten: einer Antwort erfolgt in jedem Einzelfalle auf ausdrücklichen Wunsch. Auch dieser Teil unseres Blattes ist dazu geschaffen, zur

Zu Frage 762. Teile Ihnen mit, daß ich sehr gute Erfolge gegenseitigen Belehrung beizutragen.

mit dem hängenden Auer-Gasglühlicht erzielt habe. Diese

Lampe können Sie von jedem Fachgeschäft der Branche beFragen: ziehen.

A. K. in B. Frage 723. Wer ist der Fabrikant von Silber Zu Frage 784. Kleine metallene Kästchen, unecht und verbestecken, die nebenstehendes Warenzeichen tragen? goldet, mit Steinen besetzt, liefert billigst: Rudolf Rein &

Co., Gablonz a. N. És dürfte für Sie ratsam sein, bei Frage 743. Bitte mir gefl. mitteilen zu wollen,

der Firma Erhard & Söhne in Schwäb. Gmünd unter wie man Aluminium rot und matt vergolden

Beifügung von Rückporto wegen den Kästchen anzufragen. Die kann?

X. X.

Firma ist Ihnen gewiß behilflich. Frage 760. Wer liefert verschiedene Kellenpressungen? L. Zu Frage 799. Neue gangbare Bäderartikel liefert billigst: Frage 774. Wer ist der Fabrikant der versilberten Bestecke,

Rudolf Rein & Co., Gablonz a. N. dessen Fabrikate das Wort „Silveira“ tragen? N. & R. in H. Zu Frage 802. Glassteine usw. für Bijouterie-Artikel liefert

billigst: Rudolf Rein & Co., Gablonz a. N. Frage 780. Wie kann man Silbergegenstände (Ketten usw.)

Zu Frage 807. Unechte und vergoldete Filigran-Haarspangen mit vielen kleinen Flächen, die poliert werden sollen, bei denen

liefert: Rudolf Rein & Co., Gablonz a. N. jedoch das Polieren mit Stahl zu lange aufhält und ein Scheuern ausgeschlossen ist, rationell mit Hochglanz versehen? - Ich

Zu Frage 808. Zur Herstellung von Filigranschmuck empfiehlt meine Gegenstände, welche bereits gesotten sind und zum Ver

sich: Wilh. Rudolph Nachf., A. Kunz in Schw. Gmünd. sandt fertig gestellt werden sollen.

H. M. in T.

Zu Frage 811. Aluminium-Ketten fabrizieren: Schwemmle

& Cie., Pforzheim. Frage 793. Kann mir einer der Herren Kollegen mitteilen, welches das einfachste Verfa'ıren ist, um galvanische und

Zu Frage 819. Ziehbare Schlangenketten für Armbänder in Feuervergoldung von Metaligegenständen (Silber und unecht)

Alpaka und Tomback liefert: Bachmann & Cie., Paris,

Rue Martel 14. wieder zu entgolden? Gibt (s ein gutes Verfahren, um dieses Gold wieder zu gewinnen? Mit Dank im voraus. Ř. H. in K. Zu Frage 820. Bin jederzeit Käufer alter Münzen in Gold

und Silber usw.: Hermann Niebing, Vreden (Westf.). Frage 794. Gibt es ein Mittel, um den sogenannten Wasser

Wenden Sie sich mit Ihrer Frage an den Numismatiker Dr. oder Kesselstein aus Nickelgeschirr so zu entfernen, daß dieses

J. Hirsch in München, Arcisstraße 17, der Ihnen gewiß nicht beschädigt wird?

A. D.

mit Liebhabern dienen kann. Frage 796. Ich bitte höflichst, mir mitzuteilen, wie ich aus 14 kt. Gelbgold ein gutes 8 kt. Lot herstellen kann, das nicht zu blaß ist, sowie aus derselben Gold ein Reparaturlot, vielleicht

Bekanntmachung. 4 kt. Feingehalt? Im voraus besten Dank. H. S. in M.

Wir teilen hierdurch ergebenst mit, daß ohne besondere Frage 801. Wer fabriziert Bestecke „Albalvia“ ? X. X.

Propaganda die Mitgliederzahl der Einbruchskasse auf Frage 806. Ich möchte meinen Stubenkehricht (Krätz) selbst 56 Firmen angewachsen ist. verbrennen und einsch.nelzen. Kann mir einer der Herren Kollegen Zum Beweise, welch günstige Aufnahme die Einbruchskasse vielleicht mitteilen, weiches die einfachste und schnellste Art ist, gefunden hat, sei hervorgehoben, daß in einer kleinen Verdieses zu handhaben? Ich bin im Besitz eines Koksofens, wo

sammlung der Goldschmiede in Berlin, am 19. November, in ich einen ziemlich großen Tiegel einstellen kann! D. P. in G.

welcher der Vorsitzende des Verbandes über die Einbruchskasse Frage 812. Wer fertigt Bürsten- und Toiletten - Garnituren berichtete, von 23 in Frage kommenden Herren 19 sich als mit Beschlägen aus Aluminium ?

F. in c. Mitglieder anmeldeten. Frage 813. Gibt es in Deutschland oder Österreich eine Wir verweisen noch einmal auf die Geschäftsordnung (Nr. 45 Schule für Lackschmelzer ?

A. L. in W. Seite 436 a) und geben im Inseratenteil dieser Nummer die Form Frage 815. Welcher Fabrikant fertigt Luxus

eines Formulars zur Anmeldung. Wir bitten, sich dieser Form für Ziergegenstände aus Zinn mit nebenstehendem

die Anmeldung bedienen zu wollen, entweder auf Briefbogen Fabrikzeichen?

R. Z. in H.

oder Postkarte und diese an die Geschäftsstelle des

Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und SilberFrage 816. Es gibt ein neues Metall, Alzen ОХ genannt. Dieses soll aus einer Legierung von

schmiede, Berlin S. 42, Oranien-Straße 143, zu richten. zwei Teilen Aluminium und ein Teil Zink bestehen

Berlin, den 24. November 1906. und an Festigkeit dem Gußeisen ebenbürtig, diesem aber an

Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede Elastizität erheblich überlegen sein soll. Ferner wird dem Alzen

Berlin S., Oranien-Straße 143. nachgerühmt, daß es eine feine glatte Politur annimmt und nicht

Fischer.

ENTOR

ARG

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

Fachtechnischer und wirtschaftlicher Teil

Redaktion: Kunstgewerblicher Teil: Professor Rudolf Rücklin, Leiter der
Golarchmiede-Schule, Pforzheim - Fachtechnischer Teil: Goldschmied Paul
Axthelm, Leipzig Wirtschaftlicher Teil: Syndikus Herm. Pilz, Leipzig

Aus der Werkstatt für die Werkstatt!

Aus unseren Redaktions-Konferenzen.

n Preußen sind bekanntlich die Kämpfe um das Offen der Gew.-Ordn., daß sie zum Arbeiten an Sonn- und Festtagen

halten der Schaufenster vielfach siegreiche gewesen, und nicht verpflichtet werden können. Die Ausgabe und Annahme mehr und mehr bricht sich in den Regierungskreisen, welche von Reparaturen hängt aber nicht mit dem Verkaufsgeschäft noch Fühlung mit dem Zeitgeiste haben, die Überzeugung zusammen, sondern charakterisiert sich als ein Teil der vom

Bahn, daß das offene Schaufenster weniger zur Entheiligung Goldschmied eingegangenen Werkverträge“. Diese Arbeiten der Sonn- und Feiertage beiträgt, als die offene Gastwirtschaft, hängen mit der Werkstattarbeit zusammen. Es kann keinem der man bisher nicht gewagt hat, Vorschriften über die Sonn Gehilfen an Sonn- und Festtagen zugemutet werden, behufs tagsheiligung zu machen. Seit dem 1. Januar 1906 ist in der ihrer Erledigung im Laden zu erscheinen oder in der WerkProvinz Sachsen den Gewerbetreibenden gesetzlich verboten, statt zu arbeiten. Er kann auch als „gewerblicher Arbeiter“ Waren in den Schaufenstern und in und vor den Ladentüren nicht zum Verkauf im Laden herangezogen werden. Wie aber an Sonn- und Feiertagen „in der Zeit des Hauptgottesdienstes“ ist es mit dem kaufmännischen Personal des Ladengoldauszuhängen oder auszustellen. Während der übrigen Stunden schmieds ? Der Verkäufer oder die Verkäuferin dürfen beist also das Offenhalten der Schaufenster erlaubt. Das geht kanntlich am ersten Weihnachts-, Oster- und Pfingsttag überaus § 6 Nr. 1 der Polizeiverordnung über die äußere Heilig- haupt nicht, im übrigen an Sonn- und Festtagen nicht länger haltung der Sonn- und Feiertage vom 27. Oktober 1905 für als fünf Stunden beschäftigt werden (§ 105 b Abs. 2 der Gew.die Provinz Sachsen unzweifelhaft hervor. Aus den Kreisen Ordn.), soweit durch landesgesetzliche Vorschriften nicht noch der Goldschmiede und Uhrmacher der Provinz Sachsen ist nun engere Grenzen gezogen sind. Daß es Ausnahmen für bean unsere Redaktion die nicht unwichtige Frage gestellt worden: stimmte Sonntage gibt, tut hier nichts zur Sache. Soweit

diese Vorschriften nicht entgegenstehen, würde also kaufDürfen während der Zeit, wo die Schaufenster offen gehalten werden dürfen, auch Reparaturen

männisches Personal mit den geschäftlichen Erledigungen im

Laden in der freien Zeit betraut werden können. Natürlich angenommen und ausgegeben werden?

kann der Prinzipal auch selbst diese Tätigkeit entfalten. Wir müssen diese Frage auf Grund der oben angezogenen Mit der Verwaltungsvorschriften bejahen und konnten den betreffenden Goldschmieden nur raten, gegen die ihnen nach § 16 der Ver

Bekämpfung der Konkursausverkäufe ordnung zudiktierte Strafe Widerspruch zu erheben. Es heißt hat sich auch der Deutsche Verein für den Schutz des gewerb. nämlich in § 6 Nr. 2 weiter: „In dieser Zeit (Hauptgottes lichen Eigentums, der am 21. November in der Berliner Handelsdienst) müssen die Ladentüren geschlossen und die kammer tagte, befaßt. Man wurde sich dahin einig, daß Schaufenster geräumt oder verhängt werden. Die Vorschrift, reelle Ausverkäufe von kleinen Geschäftsleuten unbedingt gedaß die Ladentüren zu schließen sind, will aber offenbar schützt werden müßten, weil dieselben durch Modeartikel, sagen, daß die Ladentüren in der Zeit außerhalb des Haupt leicht verderbliche Waren, sowie durch die Beengung in ihren gottesdienstes, wie die Schaufenster, offengehalten werden Lagerräumen auf solche Ausverkäufe hingedrängt würden. dürfen. Ist dies aber so, dann ist damit auch der Geschäfts Anders stehe es um die sogenannten Konkursmassenausverkehr freigegeben, denn was nützt ein „offener Laden“, in verkäufe. Auf diesem Gebiete mache sich neuerdings ein dem der Betrieb nicht ausgeführt werden darf? Zwar sagt besonderer Schwindel bemerkbar, Inserate und Anschläge § 1d der Verordnung, daß der Betrieb der offenen Geschäfts wiesen die Aufschrift auf: „Konk.-Ausverkauf“. Das Publikum stellen des Handelsgewerbes“ verboten sein soll; es wird aber werde hierdurch in den Glauben versetzt, daß es sich um einschränkend dabei auf den § 6 verwiesen, der eben nur drei Bestände einer Konkursmasse handle. Halte dann die Polizei Stunden des Hauptgottesdienstes am Vor- und Nachmittag aus Nachfrage, so erhalte sie dann den Bescheid, daß es nimmt. Demnach würde das Annehmen und Ausgeben von Re

Konkurrenz-Ausverkauf paraturen im Bereiche der Provinz Sachsen auch Sonntags, außerhalb der Hauptgottesdienstzeit erlaubt sein. Desgleichen natürlich bedeute. Das sei ein gemeiner Schwindel. Als Mittel der das Arbeiten in der Werkstatt, soweit es nicht öffentlich bemerk im Ausverkaufswesen herrschenden Übelstände seien folgende bar und geräuschvoll ist (8 lb der Verordnung). Aber auch Vorschläge zu beachten: 1. Belegung der hier gerügten der Verkauf muß dann gestattet sein, wenn der Laden offen Schwindeleien mit Freiheitsstrafen, sowie mit weit höheren gehalten werden darf. Da folgt immer eins aus dem andern. Geldstrafen, als sie jetzt festgesetzt sind. 2. Die AnzeigeAber wer darf im Laden die Reparaturen annehmen und aus pflicht eines Ausverkaufs bei der Polizei und Einreichung geben oder den Verkauf vornehmen? Soweit die gewerb einer Inventur. 3. Die genaue Kennzeichnung der Ausverlichen Arbeiter, Gehilfen, in Frage kommen, erklärt § 105 a kaufswaren als solche.

„Der Elzthäler“, ein in Waldkirch erscheinendes Tageblatt, lich ein Akt der Bequemlichkeit, wenn man die Hausbesichtienthält folgende

gung der Hotelbesichtigung vorzieht. verlockende Annonce,

Daß im Edelmetallgewerbe die Lohnbewegungen bislang

immer einen gütlichen Ausgleich gefunden haben, ist eine erdie niedriger gehängt werden muß: „Achtung! Gebe auf die freuliche Tatsache. Die niedrigste An- und Abzahlung ab: Alle Sorten Kleiderstoffe für Herren und Damen. Bettwäsche u. dgl. Auswahl zu treffen

Lohnbewegung in der Bremer Silberwarenfabrik, in allen möglichen Sachen. Ebenso alle Sorten Wand-, deren gütliche Beilegung wir schon in Nr. 45 der Deutschen Taschenuhren, Wecker und Musikuhren, auch Gold- und Goldschmiedezeitung“ kurz meldeten, ist auf folgender Basis Silberwaren, Ringe usw., zu haben. Bitte die Adresse in erfolgt: die bisherige Arbeitszeit von 9°/2 Stunden wurde auf Kuvert an den Verlag dieses Blattes abzugeben. Komme

83/4 Stunden, von 7 Uhr morgens bis 4 Uhr nachmittags, mit dann ins Haus.“ Daß auch dies wieder eine jener heim '/, stündiger Mittagspause um 12 Uhr, verkürzt. Die Leitung lichen Schleuderkonkurrenzen ist, denen man so schwer bei der Fabrik legte besonderen Wert darauf, daß die englische kommen kann, leuchtet auf den ersten Blick ein, und es wäre Zeiteinteilung mit 4 Uhr-Schluß beibehalten wird, und machte ganz angebracht, die Geschäftsprinzipien des betreffenden

deshalb eine Extrakonzession von %, indem ihr zweiter VorVolksbeglückers, der sich so fest in dem warmen Mantel der schlag auf 9 Stunden Arbeitszeit lautete, bei 1'/, stündiger Anonymität hält, einmal auszukundschaften und gehörig unter Mittagspause. Die Verkürzung der Arbeitszeit von 3, Stunde die Lupe zu nehmen.

bedingte einen Lohnaufschlag von ungefähr 8'/%, damit der

gleiche Wochenlohn erzielt wird. Die Forderung des MindestÜber das Verlangen der Juweliere, sich Teile

lohnes für ausgelernte Lehrlinge in Höhe von 21 Mark wurde des Musterlagers ins Haus kommen zu lassen,

dahin beantwortet, daß dies nach Möglichkeit berücksichtigt hat seinerzeit der „Verband der Silberwarenfabrikanten Deutsch werden solle, schwächere Kräfte jedoch hiervo i ausgeschlossen lands“ berechtigte Klage in einem Zirkular geführt, das auch bleiben müßten, Einen Mindestlohn für ungelernte Arbeiter wir an dieser Stelle zum Abdruck gebracht haben. Es wurde festzusetzen, wurde abgelehnt. Außer dem durch die Verdarin die Gewohnheit einzelner Juweliere bekämpft, sich Teile kürzung der Arbeitszeit erforderlichen Aufschlag von 8%% der Reiselager aus dem Hotel zur Ansicht ins Haus schicken hat die Fabrikleitung einen Lohnaufschlag von 7°/2°% auf die zu lassen. Es seien dadurch die Musterlager oft für halbe, Stundenlöhne vom 1. Juli ab bewilligt. Für Arbeiten in Überwenn nicht ganze Tage gerade ihrer besten Neuheiten beraubt, stunden werden folgende Aufschläge bezahlt: ganz abgesehen davon, daß die Gegenstände durch den Trans

für die ersten zwei Stunden 20 %, port in provisorischer Verpackung leicht Schaden nehmen

jede weitere Stunde bis 10 Uhr abends 50%, könnten. Es wurde die Bitte ausgesprochen, die Kunden

Nacht- und Sonntagsarbeit 100% möchten sich möglichst auf die Besichtigung des Lagers im Bei Sonntagsarbeiten, welche zur Aufrechterhaltung des Hotel beschränken. Wie uns der genannte Verein mitteilt, Betriebes erforderlich sind, wird nur 50% Zuschlag gewährt. sind ihm nun aus dem Kreise seiner Mitglieder erneut Be Die Abschaffung der Akkordarbeit wurde verweigert und die schwerden darüber zugegangen, daß ein Teil der Kundschaft Forderung einer Regelung des Lehrlingswesens dahin beantnoch immer nicht auf diesen Wunsch Rücksicht nehmen wolle, wortet, daß man danach trachten werde, ein anderes Zahlensondern die Muster zur Auswahl in das Haus verlange. Wir verhältnis zwischen Lehrlingen und Gehilfen anzustreben. wollen daher an dieser Stelle nochmals auf die Bitte des Es zeigte sich also auch bei dieser Lohnbewegung ein Vereins hinweisen. Sie ist durchaus berechtigt, und da die weitgehendes Entgegenkommen von seiten des Arbeitgebers, Reisenden der Edelmetallbranche sich doch immer Hotels aus und die Arbeitnehmer werden immer weiter kommen, wenn suchen, in denen sie geeignete helle Zimmer vorfinden, die sie auf ein solches reflektieren, als wenn sie mit scharfen eine solche Besichtigung mit Vorteil ermöglichen, ist es ledig- Kampfmitteln Vorteile zu erzwingen suchen.

Etwas vom Schaufenster.
Von Dr. phil. Ernst Jaffe, Charlottenburg.

an hat das Schaufenster das Auge, das Gesicht

oder die Visitenkarte des Geschäfts genannt;
jedenfalls ist das Schaufenster sehr wichtig nicht
nur als gutes Propagandamittel, sondern auch als

derjenige Teil des Geschäftes, von dessen Aussehen jeder Vorübergehende Schlüsse auf die ganze Art des Geschäftes machen kann. Gerade dieser Gesichtspunkt darf nicht außer Acht gelassen werden!

Ein Gebot gilt für jedes Fenster, mag es groß oder klein sein, nämlich das der größten Sauberkeit und Akkuratesse. Wenn ein Schaufenster sauber ist und alle in ihm ausgestellten Waren ohne Staub sind, dann wird es für das betreffende Geschäft bei jedem Passanten ein günstiges Vorurteil erwecken. Man nehme einmal an, daß einem ein Besucher eine schmutzige, zerknitterte Visitenkarte hereinschickt oder daß er sich das Gesicht nicht gewaschen hat, das muß einen doch gegen diesen Mann einnehmen! Und genau so liegt die Sache, wenn ein Schaufenster nicht von Sauberkeit blitzt.

Man hat jetzt das Bestreben, das Schaufenster möglichst weit vorzuziehen und denkt gar nicht mehr daran, das Publikum durch eine Messingbarriere vom Schaufenster zurückzuhalten. Man will eben die ausgelegten Gegenstände dem Beschauer zum Greifen nahe bringen. Das ist auch ganz richtig und wer Gelegenheit hat, einen Umbau an seinem Laden vorzunehmen, der mag auch die Schaufenster dabei nicht vergessen. Bei dieser Gelegenheit kann er auch Maßregeln gegen ein Übel treffen, das gerade im Winter allen Ladenbesitzern lästig fällt, nämlich gegen das Beschlagen und Befrieren der Schaufensterscheiben. Alle die oft angepriesenen kleinen Mittel haben keinen dauernden Wert, man muß dafür sorgen, daß die mit Feuchtigkeit gesättigte warme Luft aus dem Innern des Ladens nicht über die kalte Glasscheibe streichen und dabei einen Teil ihrer Feuchtigkeit an dieser Fläche absetzen kann. Das erreicht man am sichersten, wenn man das Schaufenster hermetisch vom Innern des Ladens abschließt. Ist das nicht möglich oder hat man den Tag über häufiger etwas aus dem Fenster

herauszunehmen, dann muß man unten in das Fenster einen kommen. Man kann sich die Arbeit erleichtern, indem man Heizkörper hineinbauen. Am besten ist aber der völlige Ab die oberen Teile des Fensters, auf die doch kein Mensch sieht, schluß des Fensters vom Laden, durch den man auch erreicht nicht mit in die Dekoration einbezieht. daß die im Schaufenster ausgestellten Waren nicht so stark Was man ausstellen soll, das ist natürlich von der Jahreseinstauben.

zeit, von dem Eingang der Neuheiten, von besonderen lokalen Am wichtigsten am ganzen Fenster ist natürlich die De- Gelegenheiten usw. abhängig. Sehr empfehlenswert ist es aber, koration. Hier werden für jedes Geschäft je nach seinem wenn man von Zeit zu Zeit nur einen einzigen Artikel dekoriert, Genre und nach seiner Branche verschiedene Regeln gelten, den man besonders forcieren will, oder wenn man zusammenaber soviel ist sicher, daß heute noch sehr viele Geschäfte gehörige Gegenstände auch zusammen ausstellt. Im letzteren gegen eine Hauptregel verstoßen: das Fenster nicht mit aus Falle kommt durch die Dekoration eine Idee zum Ausdruck, gestellten Artikeln zu überladen. Die einen Geschäfte haben und das ist für die Wirkung des Fensters sehr wichtig. Dazu wenig Fenster zur Verfügung, die anderen zu viel Neuheiten, gegen überlege man es sich sehr, ob man in sein Schaufenster die sie alle dem Publikum zeigen möchten, jedenfalls können Puppen oder bewegliche Automaten hineinstellen soll. Das schickt sie sich nicht genug darin tun, ihre Schaufenster mit allerlei sich nicht für jedes Geschäft und auch nicht für jede Branche. Waren gewissermaßen vollzustopfen. Derartige Fenster, deren Hat man nur sehr wenige Fenster zur Verfügung, jedenvielseitiger Inhalt den Beschauer nur verwirrt und bei denen falls zu wenig im Verhältnis zum Umfang und zur Vielseitigein Gegenstand den anderen in seiner vollen Wirkung hindert, keit seines Geschäftes, dann lasse man sich doch nicht zur

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kann man selbst bei großen Geschäften alle Tage sehen. Das Überfüllung des Fensters verleiten. Man kann sich dann daist ein böser Fehler. Man muß sich mit wenigen aber inter durch helfen, daß man durch geschmackvolle Plakate auf die essanten Stücken begnügen, von denen man jedes recht vor im Fenster nicht vertretenen Abteilungen oder einzelnen Neuteilhaft zur Geltung kommen läßt und die doch alle zusammen heiten aufmerksam macht. Ein Hinweis darauf, daß die Beeine geschmackvolle Einheit ergeben. Will man kleinere Ar sichtigung der Waren im Laden ohne Kaufzwang erwünscht sei, tikel zur Schau stellen, dann empfiehlt sich häufig, nicht ein wird sich auch für viele Geschäfte empfehlen. einzelnes Stück davon ins Fenster zu legen, sondern gleich ein Durch diese Plakate hat man gewissermaßen mit dem ganzes Dutzend oder noch mehr. Dadurch erreicht man ein Passanten ein Gespräch begonnen. In der Unterhaltung darf mal, daß der kleine Gegenstand nicht übersehen werden kann vor allem die Behandlung eines Themas nicht fehlen: Die Anund dann übt man eine gewisse Suggestion aus. Der Be gabe des Preises. Nur sehr wenige Geschäfte werden ausschauer sagt sich: „Dieser Artikel muß doch viel gekauft wer schließlich mit einem solchen Publikum rechnen können, bei den, wenn er in solchen Mengen im Fenster liegt.“

dem der Preis gar keine Rolle spielt. Bei den meisten Leuten, Wenn man sein Fenster nicht überfüllt, dann wird man auch wenn sie wohlhabend sind, ist doch die erste Frage, sogezwungen sein, sehr häufig die Dekoration zu wechseln, und die bald sie einen hübschen Gegenstand sehen, die nach dem damit verbundene Mühe sollte man nicht scheuen. Denn in den Preise. Und wir sehen keinen Grund ein, warum man diese meisten Straßen wird die Sache so liegen, daß das Publikum, begreifliche Neugier nicht befriedigen sollte. Auch einige Bedas Tag für Tag an dem Fenster vorübergeht und auf das man merkungen über die Vorzüge besonderer Artikel haben im wirken will, zum größten Teil immer aus denselben Leuten be Schaufenster häufig eine recht gute Wirkung. Derartige Plasteht. Diesen muß man aber immer etwas Neues bieten, wenn kate müssen natürlich sauber und hübsch geschrieben sein. man sie für das Fenster und damit für sein Geschäft inter Immer muß man sich darüber klar sein, daß die auf die essieren will. Dagegen macht es auf diese regelmäßigen Pas- Schaufenster verwandte Mühe und Kosten sich reichlich wieder santen einen sehr schlechten Eindruck, wenn sie die gleiche einbringen werden. Dann wird man sich der Pflege dieses wichDekoration mehrere Wochen lang hintereinander zu sehen be- tigen Teiles der Propaganda mit besonders großem Eifer widmen.

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