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,Deutschen Goldschmiede - Zeitung“ wiedergegeben worden ist, Schädigung ist die Beeinträchtigung bloß tatsächlicher Erwerbsaushatte der Juwelier R. in Hannover, der sich durch das Diamanten sichten, z. B. des Kundschaftsverhältnisses. Der Beklagte suchte Geschäft Blumenthals schwer geschädigt fühlte, in seinem Schau mit der Auslegung der Zeitungsausschnitte in schädigender Weise fenster zur Kenntnisnahme für das Publikum

durch Entziehung der Kundschaft auf den Begebracht. Wenn man bedenkt, wie durch den

trieb des Klägerischen Geschäftes einzuwirken, Diamanten - Humbug das kaufende Publikum

weil der Leser der ausgelegten Zeitungsartikel betrogen wird, wie es für wertlose Glassteine

die in denselben angeführten Schwindeleien in 8, 10, 12 Mk. bezahlen muß, die es später

Diamantengeschäften in anderen Städten auf den in demselben Geschäft für 1 Mk. kaufen

Geschäftsbetrieb des dem Schaufenster des Bekann, so muß man sagen, daß die Warnung

klagten gegenüber gelegenen klägerischen Gedes Juweliers R. eine lobenswerte Tat war

schäftes beziehen und deshalb den Besuch des und daß ihm sicher mancher dankbar gewesen

letzteren Geschäftes vermeiden sollte. Mag Besein wird für die Aufklärung, die er durch die

klagter auch zur Abwehr der Schädigung des Auslage der beiden Artikel erhalten hat. Aber

eigenen Geschäftes durch die Reklame der auch der Selbsterhaltungstrieb forderte gebie

Klägerin zu einem solchen Verhalten veranlaßt terisch ein Frontmachen gegen solchen Handel,

sein, so ist er hierbei doch über die erlaubten der sich als ein Krebsschaden im modernen

Grenzen des Selbstschutzes hinausgegangen Handelsverkehr herausgestellt hat. Der betref

und hat damit gegen das Anstandsgefende Juwelier handelte in Wahrnehmung seiner

fühl billig und gerecht denkender Kaufberechtigten Interessen und der des großen

leute verstoßen. Die Vorschrift des § 826 des Publikums, wenn er öffentlich zeigte, was es

Bürgerlichen Gesetzbuches verpflichtet zwar mit solchen Taits-, Bera-, Lucios-, Sarita- usw.

denjenigen, der in einer gegen die guten Sitten Diamanten auf sich hat.

verstoßenden Weise einem anderen vorsätzIndessen erhob die Firma Sarita of New

lichen Schaden zufügt, nur zum Ersatz des York dagegen Protest und beantragte in einer

Schadens. Das Reichsgericht geht aber in einstweiligen Verfügung

konstanter Praxis davon dem R. aufzugeben, die

aus, daß, wenn das GeBlätter zu entfernen

setz eine Verpflichtung und nicht mehr auszu

zum Schadensersatz auflegen, und diesem An

erlegt, es auch die Mögtrag ist stattgegeben

lichkeit gewähren muß, worden. Trotzdem das

den Anspruch auf UnGeschäft der Sarita

terlassung der schädiDiamanten in nächster

genden Handlung zu Nähe des Geschäftes des

verfolgen, wenn eine Juweliers R. eröffnet

fortgesetzte Schadenswar, trotzdem doch der

zufügung zu erwarten ist. Diamanten - Unfug aus

Letzteres trifft hier zu, den Urteilen, die in

da sich Beklagter geweiLeipzig, Berlin, Frank

gert hat, die Zeitungsfurt, Nürnberg, Mün

blätter aus seinem Schauchen, Breslau, Magde

fenster zu entfernen. burg usw. ergangen

Durch dieses Urteil sind, auch den Richtern

wird einmal einer Sache sattsam bekannt sein

geholfen, die so unlausollte, trotzdem der

teren Charakters ist, Schwindel bereits SO

daß sie die Hilfe nicht weit gegangen war, daß

verdient, die ihr zuteil Blumenthal die Waren, für die er sich Anfangs

geworden ist. Wir halten es für ein un10 und 8 Mk. zahlen ließ, auf 2 Mk., neuer

lauteres Geschäftsgebahren, wenn eine Firma dings sogar auf 1 Mk. herabsetzte, fand

unter dem Tamtam einer Jahrmarksreklame, das Kgl. Amtsgericht Hannover in seinem Urteil

zu der neuerdings auch eine Pariser Analyse vom 23. Dezember 1905 (5. H. G. 40/05)

kommt, die das Publikum natürlich nicht einen Weg, auf dem Blumenthal zu seinem

versteht, Waren für 12, 10, 8 Mk. dem Ziele gelangen konnte. Zwar hat man zugeben

Publikum aufhalst, die sie später selbst, müssen, daß ein unlauterer Wettbe

wenn die Dummen alle werden, mit 1 Mk. werb bezüglich der Firma Sarita of New

verkauft. Das ist eine Handlungsweise, York in der Auslage der Artikel nicht liege,

welche gegen das Anstandsgefühl da in dem Artikel der „Deutschen Gold

billig und gerecht denkender Kaufschmiede-Zeitung“ und in dem Bericht über

leute verstößt! Nicht aber das Verfahren die Schöffengerichtssitzung unwahre Tatsachen

des Juweliers, der sich nicht anders zu nicht enthalten seien, aber es sei dem An

helfen wußte, als das Publikum über die trage doch nach § 826 des Bürgerlichen

Machenschaften mit den falschen Diamanten Gesetzbuches stattzugeben. Diese Vorschrift,

aufzuklären. Wir haben dem Juwelier R. heißt es im Urteile, hat für den Fall vor

unsere Gründe, aus denen wir das Urteil sätzlicher Schadenzufügung den Zweck, den Arbeiten von der modernen Graviermaschine (Zu

für anfechtbar halten, mitgeteilt. Vielleicht illoyalen Schädigungen im Verkehrsleben dem Artikel: „Das moderne Gravierverfahren“). ist durch Berufung ein besserer Ausgang wirksam entgegenzutreten, ohne daß es auf

zu schaffen. Dies läge im Interesse die Natur des verletzten Rechtsgutes ankommt. Eine solche des ganzen soliden Handelsverkehrs!

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Billige deutsche Schmucksachen in England.

„Daily Mail“ schreibt: „Was das Geschäft der Bijouterie in England für das Jahr 1905 vom Standpunkte des Fabrikanten aus betrifft, so war dasselbe sehr unzufriedenstellend und zeigte keine Verbesserung gegen das vergangene Jahr, das doch eigentlich als das schlechteste seit einer Reihe von Jahren bezeichnet werden konnte. So schreibt uns ein gut unterrichteter Korrespondent aus Birmingham Am meisten getroffen sind die Fabrikanten von gewöhnlicher Mittelware, welche doch den größten Teil des Geschäftes ausmacht, beschäftigen Tausende von Arbeitern. Die meisten Fabrikanten sind sich in dem Punkte, welcher vielleicht der wichtigste ist, einig, daß die uneingeschränkte Einführ von ausländischen Goldwaren, hauptsächlich von Deutschland aus, einen langanhaltenden Druck aufs Geschäft ausübt.

Der Wert von vielen tausend Pfund Sterling der in Deutschlands gefertigten Goldwaren, entfällt in den meisten Fällen auf Gegenstände, welche ebensogut, oder wenn nicht besser, in England gemacht sein könnten. Sie werden aber bei uns eingeführt zu Preisen, mit denen englische Fabrikanten nicht konkurrieren können. Das Ergebnis davon ist, daß beide, Fabrikanten sowohl als auch Arbeiter, sehr darunter leiden.“

Wir geben den Artikel wieder, um die Stimmung zu zeigen, welche jenseits des Kanals herrscht. Im Übrigen erblicken wir in solchen Kundgebungen keine Gefahr für unsere Industrie, denn die billige deutsche Ware zeichnet sich zugleich durch ihre Güte aus, und diesen Vorzug hat sie vor aller ausländischen Produktion. Das Wort „oder wenn nicht besser“ erweist sich für einen Kenner der Verhältnisse cbenfalls als unhaltbar.

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Brüchiges Gold. Es ist eine bekannte Tatsache, daß die Gegen sollte geteilt werden. Im guten Glauben kaufte Widder auch von wart winziger Mengen fremder Stoffe die Eigenschaften der Metalle eigenem Gelde für 40 000 Kronen Pretiosen, für weitere 60000 nahm und Legierungen wesentlich verändern kann. Das Gold macht keine er auf Kredit. Auch für diese Juwelen zahlte Schmidt den KaufAusnahme von dieser Regel und wird in solchen Fällen brüchig, preis und einen Teil des Gewinnes in Wechseln auf gute englische während es sonst das am leichtesten hämmerbare und streckbare ... Bankhäuser aus. Aber beim Jahreswechsel machten alle diese Verunter den Metallen ist. Durch den Gehalt an Verunreinigungen ver trauensseligen die schmerzliche Entdeckung, daß die Wechsel wertliert es also seine Zähigkeit und bricht schon unter einer schwachen los seien. Nach den erfolgten Anzeigen betragen die betreffenden mechanischen Einwirkung. Sogar wenn es mit reinem Kupfer ge Summen eine Viertelmillion Kronen. Seinen Kredit im Hotel bemischt wird, weist das Gold diese unliebsamen Eigenschaften auf, gründete der Hochstapler durch folgende Legende. Er erzählte, er und eine solche Legierung wird zur Herstellung von Schmucksachen, stamme aus einer reichen, in Paris ansässigen Familie, habe soeben zum Schlagen von Medaillen und Münzen und anderen industriullen eine Erbschaft angetreten und beziehe überdies eine monatliche Verwendungen unbrauchbar. In der Pariser Münze wurden die ersten Rente von 600 Kronen. In der Tat trafen allmonatlich hohe Geldgenaueren Untersuchungen über diesen wichtigen Punkt angestellt. Sendungen im Hotel für ihn ein. Mit diesen Geldsendungen scheint Im Jahre 1868 veranlaßte der Leiter dieser Anstalt langwierige und der Schwindler zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen zu haben. feine Experimente, um festzustellen, welche anderen Metalle außer Sie machten offenbar einen beständigen Kreislauf zwischen Wien Silber und Kupfer an der Herbeisührung dieser Verschlechterung des und London, wo Schmidt einen Komplizen haben mußte. Er kam Goldes schuld sein könnten. Man sammelte brüchige Münzen und nämlich vor Monaten in ein Wiener Privatbankhaus und ersuchte stellte ihre chemische Zusammensetzung genau fest. Es wurde er dieses, nahmhafte Geldsendungen für ihn nach England zu schicken. mittelt, daß Kupfer und Silber in der fraglichen Hinsicht weit we Er gab dann allmonatlich mehrere Male stets mehrere tausend Kronen niger schädlich sind als Blei und Eisen. In brüchigen Goldmünzen an einen Herrn Thywyssen in London auf. Als ihm nun das Bankwurden nur je '%, Tausendstel Blei und Eisen gefunden, und diese haus genügend in Sicherheit eingewiegt schien, brachte er eines Tages winzigen Mengen genügten bereits, die Hämmerbarkeit des Metalls einen scheinbar guten Londoner Wechsel auf 20 000 Kronen, der zu beeinträchtigen. Da sich in den Münzstätten immer von Zeit zu obendrein nach eingehender Prüfung eskomptiert wurde. Natürlich Zeit mißliebige Erfahrungen mit brüchigen Goldlegierungen wieder wurde auch dieser Wechsel zurückgewiesen. Die erschwindelten holten, wurden in den letzten Jahren von den Chemikern wieder Juwelen versetzte der Gauner und verkaufte dann wieder die Verneue Untersuchungen in dieser Frage vorgenommen. Die Ergebnisse satzscheine an einen Wiener Börsenbesucher um 20 Prozent der haben bestätigt, daß hauptsächlich Blei und Eisen, daneben auch Belehnungssumme. Die Geschädigten erlangten so wenigstens die Tellur vermieden werden müssen, da sie schon in den geringsten Versatzscheine wieder und konnten durch deren Einlösung einen Bestandteilen verderblich auf die Eigenschaften des Goldes einwirken. Teil des Schadens wieder einbringen. Zu den Opfern des Gauners Nach Belgien gingen im Jahre 1905 aus Deutschland Silber

soll auch ein Aristokrat gehören, dem er für Vorarbeiten zur FinanBijouterie im Werte von 1 100 000 Frs. (gegen 1332 000 Frs. im

zierung seines Kohlenbergwerks 100 000 Kr. abgenommen haben soll. Jahre 1904) und Goldwaren im Werte von 2 205 000 Frs. (gegen Bei 19 von den 24 in Deutschland das Glasversicherungsgeschäft 1813000 Frs. im Jahre 1904). Diese Angaben entstammen dem betreibenden Gesellschaften gelangten in den Monaten Juli — SepBulletin Mensuel du Commerce Special de la Belgique, während

tember 1905 18 159 Schäden mit einer Gesamtentschädigungsfordie Schätzungen deutscherseits wenigstens für 1904 ein höheres derung von 965919 M., in den Monaten Oktober – Dezember Resultat ergaben.

20639 Schäden mit einer Gesamtentschädigungsforderung von Abermals ein Hochstapler in Wien. Kaum ist der Dollarnoten 1009 420 Mk. zur Anmeldung; im II. Semester 1903 insgesamt also schwindler Georgesen aus Wien geflohen und in Nizza dingfest

38 798 Schäden mit einer Gesamtentschädigungsforderung von gemacht worden, schafft ein anderer Hochstapler dem Wiener Chro

1975339 Mk. Das macht im Durchschnitt auf den Tag 212 Schäden nisten Arbeit. Der Mann ist am 6. ds. von hier plötzlich abgereist, mit rund 10794 Mk Gesamtentschädigungsforderung, ein Beweis, angeblich nach Pest, nachdem er unter Vorspiegelung vorüber

daß das deutsche Glasversicherungsgeschäft bereits eine beachtensgehender Geldverlegenheit den Zimmerkellner seines Hotels um

werte volkswirtschaftliche Bedeutung erlangt hat. 3000, den Nachtportier um 2000 Kronen angepumpt hatte. Er nannte

Schmucksachen von Oesel. Der Hofjuwelier D. H. Werner in sich hier, wie schon telegraphisch mitgeteilt wurde „Adolf Schmidt

Berlin W. 8, Friedrichstraße 173, schreibt: „Von einer baltischen aus Basel“ und spielte den Juwelenagenten, lebte wie ein Kava

Großgrundbesitzersgattin, mit altem deutschen Namen, deren Felder lier, zahlte alles und aufs beste und genoß daher unbedingtes Ver

verwüstet, deren Schloß und andere Gebäude von den Aufrührern trauen. Sein Kniff war höchst genial. Er ging zu hiesigen Juwe

verbrannt wurden, sind mir zur Veräußerung Schmucksachen gelieren, stellte sich als Juwelenagenten vor, sprach von seinen Ver

sandt, die alle die Bautechnik der Insel Oesel zeigen. Der Materialbindungen mit reichen englischen und amerikanischen Reisenden

wert ist belanglos, teils Silber, teils unecht. Die Sachen haben für und verhieß lohnende Juwelengeschäfte mit diesen. Die Juweliere

Sammler oder Ethnographen Wert, noch mehr für jemand, der den erkundigten sich im Hotel und bei den früher besuchten Juwelieren

unglaublich vom Unglück verfolgten Stammverwandten helfen will

. nach dem Personale des Agenten und erhielten die besten Aus

Ich stelle diese Arbeiten bei mir demjenigen zur Verfügung, der künfte. Nun vertrauten sie ihm Pretiosen von bedeutendem Werte

am meisten dafür bietet, um selbstverständlich den vollen Betrag an. Nach einiger Zeit brachte der Agent regelmäßig den Erlös für

der Dame zu übermitteln." die Juwelen, und zwar immer in einem Wechsel auf dieses oder jenes wohlbekannte englische Bankhaus, der Anfang 1906 fällig war. Ein Bijoutierwitz. Dame: „Ich bitte Sie, mein Herr, fassen Sie Den Agenten Bernhard Widder betrog Schmidt dadurch, daß er ihn mich beim Tanzen nicht zu fest, ich kann das nicht vertragen.“. zum „Kompagnon“ seiner Juwelengeschäfte erwählte. Widder sollte Herr: „Bitte sehr, mein Fräulein! Aber ich bin Fasser und mein die Juwelen beschaffen und Schmidt sie verkaufen, der Gewinn Prinzip ist es, daß ein Edelstein nie fest genug gefaßt werden kann.“

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Preisausschreiben

für moderne Bestecke.

Die Deutsche Goldschmiede - Zeitung erläßt im Auftrage der Bremer Silberwarenfabrik Aktiengesellschaft in Sebaldsbrück bei Bremen nachfolgendes Preisausschreiben:

Aufgabe.

Weitere Bestimmungen.

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Verlangt werden Entwürfe zu zwei Bestecken (Messer, Gabel, Löffel), deren eines im modernen Stil gehalten sein soll, während die Formen des anderen den Charakter des Die Herren Künstler, Zeichner und Modelleure der Louis XVI. oder Empire-Stiles tragen sollen. Für jedes Gold- und Silberwaren - Branche, welche sich an dem Besteck muß für einen Heftgriff (Messer) und einen Stiel Preisausschreiben beteiligen wollen, sind gebeten, ihre (Gabel) ein plastisches Modell beigefügt werden. Beson Arbeiten bis spätestens derer Wert wird auf praktische Gestaltung der Besteckteile und wirkungsvolle, aber einfache Dekoration gelegt werden. 1. März 1906 Preise:

an die „Redaktion der Deutschen Goldschmiede-Zeitung“

in Leipzig 28, Dresdener Straße 2 einzusenden. Die Arbeit Es werden an Preisen ausgesetzt:

darf nur durch ein Zeichen oder Motto kenntlich gemacht Ein I. Preis von M. 350.

werden. Die Adresse des Absenders ist in einem verEin II. Preis von M. 220.

schlossenen Briefumschlag, welcher das entsprechende Ein III. Preis von M. 130.

Zeichen oder Motto trägt, beizufügen. außerdem sind Ankäufe nach Vereinbarung vorgesehen.

Die Arbeiten des Preisgerichts, sowie die Auszahlung

der Preise und Honorare müssen innerhalb des Monats Preisrichter.

März erledigt sein. Die Auszahlung der Geldbeträge er

folgt durch die Bremer Silberwarenfabrik Aktiengesellschaft Als Preisrichter haben folgende Herren zugesagt: in Sebaldsbrück, und zwar gelangt die ausgesetzte GeMaler W. Lucas von Cranach, Berlin.

samtsumme (M. 700.--) unter allen Umständen zur VerJuwelier C. E. Keyser, Leipzig.

teilung. Jedoch hat das Preisrichter - Kollegium die BeProfessor A. Offterdinger, Leiter der Königlichen fugnis einer anderweitigen Verteilung. Die preisgekrönten Zeichen-Akademie zu Hanau, 1. V.

und angekauften Arbeiten gehen mit allen Rechten in das Prof. R. Rücklin, Vorstand der Goldschmiedeschule Eigentum der Bremer Silberwarenfabrik Aktiengesellschaft

in Pforzheim und Redakteur der Deutschen Gold in Sebaldsbrück über. Die „Deutsche Goldschmiede-
schmiede-Zeitung,

Zeitung“ hat das Recht und die Verpflichtung, die preis-
Juweliere Th. Strube & Sohn, Leipzig.

gekrönten, bezw. ang ekauften Arbeiten zu veröffentlichen.
Der Name des Urhebers, sowie der ausschreibenden Firma
müssen dabei genannt sein.

Sebaldsbrück b. Bremen und Leipzig, den 2. Januar 1906.

Bremer Silberwarenfabrik Aktiengesellschaft, Sebaldsbrück bei Bremen.

Deutsche Goldschmiede-Zeitung, Wilhelm Diebener, Leipzig.

Verantwortliob für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pils, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rücklin,

Pforzheim. Druck : Spamersche Buchdruokerei in Leipzig.

Von Kunstgewerbeschulen. Verleihung des Professortitels. Den Lehrern an der kunstgewerblichen Fachschule in Gablonz Ernst Beutel, August Hammer und Rudolf Zitte und dem Lehrer an der Fachschule für Metallindustrie in Rixdorf Ferdinand Götz wurde der Professortitel verliehen, zu welchem Anlasse die „Deutsche Goldschmiede-Zeitung“ bestens gratuliert.

Anläßlich seines Geburtstages hat unser Kaiser bestimmt, daß Lehrern kunstgewerblicher Fachschulen der Charakter als Professor auch ohne Voraussetzung voller akademischer Bildung verliehen werden kann.

Aus Innungen und Vereinen. Die erste Hauptversammlung ds. 18. der Goldschmiede - Zwangsinnung zu Dresden fand am 25. Januar in Kneists Restaurant statt. Der Vorsitzende, Herr Obermeister Hermann Eckhardt, verpflichtete zunächst ein neues Mitglied. Der Kassenbericht konnte wegen Krankheit des Kassierers nicht entgegengenommen werden. Der Etat für 1906, der eine Einnahme von 1431,50 Mk. und eine Ausgabe von 1420 Mk aufweist, wurde angenommen. Die Wahlen in den Vorstand ergaben die Wiederwahl der Herren Paul Eckert und Max Kirsch, sowie in den Gehilfenausschuß der Herren Karl Starke und Alfred Hädelt; bei ersterem, Große Brüdergasse 16, befindet sich nunmehr die Stelle für Arbeits - Nachweis, An- und Abmeldung, Gesuche und Unterstützungen von Gehilfen. In den Lehrlingsausschuß wurde Herr Wilh. Scharf wiedergewählt.

Genossenschaft der Juweliere, Gold- und Silberschmiede in Wien, Vereinigung der Goldringerzeuger, unter diesem Namen haben sich die Wiener Fachleute zusammengetan, um einen Verband im gegenseitigen Interesse daselbst zu gründen. Am 30. Januar hat bereits eine diesbezügliche Versammlung stattgefunden, über deren Erfolge wir später berichten werden. Wir sehen dies als ein gutes Zeichen für die Wiener Goldschmiede an und wünschen, daß dieselben zu einem guten Resultat gelangen mögen!

Zur Lohnbewegung in Berlin. Vor kurzem tagte im Dresdener Garten, Dresdener Straße, cine zahlreich besuchte Versammlung der Gold- und Silberarbeiter Berlins und Umgegend, die sich mit der Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage beschäftigte. Statistische_Erhebungen über Lohn- und Arbeitsverhältnisse, die zu diesem Zwecke stattgefunden, haben ergeben, daß von den in Berlin in Frage kommenden rund 700 Arbeitern und Arbeiterinnen etwa die Hälfte organisiert ist. Die tägliche Arbeitszeit beträgt bei der Mehrzahl 9 bis 9/2 Stunden. Der durchschnittliche Verdienst stellt sich für Arbeiter auf rund 1150 Mk. das Jahr, für Arbeiterinnen auf 740 Mk. Einzelne Arbeiter erzielen einen Jahresverdienst von rund 1900 Mk. Ueberstunden werden in außerordentlich großer Zahl, namentlich zur Saison gemacht, und dafür erfolgt ein Lohnzuschlag von 25 bis 30 v. H. Wie der Hauptredner ausführte, sind die Lohnverhältnisse im allgemeinen als sehr traurig zu bezeichnen; hier in Berlin solle nunmehr endlich Wandel geschaffen werden. In Süddeutschland scien bereits Lohnbewegungen mit vollem Erfolge durchgeführt worden.

Zur Warnung unserer Exporteure schreibt man uns aus Hanau: Die Firma Oswald Hall & Co. in Manchester, 65 Market Street, bezog von mir eine Auswahlsendung von Emailleporträts von hohem Werte. Da aber das betreffende Geschäft weder die erhaltene Sendung quittierte noch alle anderen schriftlichen Anfragen fruchtlos blieben, so wandte ich mich um Auskunft an das deutsche General-Konsulat in London und erhielt von dort den Bescheid, daß Oswald Hall eine bekannte Schwindelfirma sei.

Herr Karl Maurer in Pforzheim hat, wie das Direktorium des „Germanischen Museums“ bekannt gibt, die Vertretung desselben in Pforzheim und Umgegend übernommen.

Spesen im Interesse des Geschäfts. Ein Strafprozeß gegen den Reisenden Wilhelm Buß, über den viel ungeheuerliche Sachen gemeldet wurden, hat, wie wir voraussahen, mit der Freisprechung des Angeklagten geendet. B., der mit einem Musterlager im Werte von 50 000 bis 60 000 Mk. reiste, sollte sich eines Mehrverbrauchs von Spesen schuldig gemacht haben, und darin hatte man eine Unterschlagung erblickt. Es stellte sich aber heraus, daß B. die Mehraufwendungen nur gemacht hatte, um die Kundschaft zu poussieren (Ausgaben für Theater, Souper usw.) und daß er sich für berechtigt gehalten hatte, im Interesse des Geschäfts über die festgesetzten Spesen hinauszugehen.

Ausstellungen. Eine größere Anzahl einflußreicher Persönlichkeiten, an ihrer Spitze Herr Geh. Hofrat Dr. Ritter von Borscht, beabsichtigt in München, nach der Münch. Allg. Zeitung“, im Jahre 1908 im Ausstellungsparke auf der Theresienhöhe eine große kunstgewerbliche Ausstellung zu veranstalten.

Vom Ausstellungswesen. In der Ausstellung des Bayerischen Museumsvereins werden auch die berühmte Sammlung antiken Goldschmuckes des kgl. württembergischen Geh. Hofrats Theod. Stützel, sowie Teile der hervorragenden Sammlung Arndt, dem Publikum zugänglich gemacht.

Patente und Gebrauchsmuster. Patent - Erteilungen. 67 a. 168 104. Schleifmaschine. Gottlieb Peiseler, Charlottenburg, Cauerstraße 28. 1. 3. 05.

33 a. 168 125. Abnehmbarer Schirmgriff mit in den rohrförmig ausgebildeten Schirmstock einzusteckendem Schaft. Benjamin Rothschild, Baltimore, V. St. A.; Vertr.: H. Neubart, Pat.-Anw., Berlin SW. 61. 2. 11. 04.

48b. 168 202. Verfahren zur Herstellung eines schmelzflüssigen, aluminiumhaltigen Zinkbades zur Erzeugung hochglänzender Zinküberzüge; Zus. z. Pat. 195 977. Fa. L. Gührs Wwe., Berlin. 2. 8. 03.

49h. 168 255. Verfahren zur Herstellung von Panzerketten. Beckh & Turba, Pforzheim. 26. 7. 04.

44 a. 168314. Klappbügel für Verschlußsicherungen von Sicherheitsnadeln, Armbändern u. dgl. Hugo Weber, Dresden-Plauen, Nöthnitzerstr. 14. 21. 5. 04.

39b. 168 360. Verfahren zur Herstellung einer plastischen Masse aus durch Hitze erweichten, unter Zusatz eines Bindemittels zusammengepreßten Elfenbein- oder Hornspänen. Huldreich Förster, Dresden, Radeberger-Straße 56. 14. 4. 05.

Gebrauchsmuster - Eintragungen. 30k. 267547. Inhalationsapparat für pulverförmige Stoffe, mit in einem Rohre verschiebbarem und mit einer Bohrung versehenem Kolben. Dr. Willy Redlich, Berlin, Weißenburgerstraße 75. 2. 12. 05. R. 16550.

44 a. 267 727. Aus zwei verschraubbaren Teilen bestehender Knopf, bei welchem der Stoff zwischen der unebenen Stirnfläche des Kopfes bezw. dessen Hals und einer entsprechend kleinen Kopfschraube festgeklemmt wird. Ignaz Friedinger, Oberthal b. Linz. 18. 2. 03. F. 9593.

44 a. 267738. Damenhutschoner, bestehend aus zwei gleichzeitig als Agraffen dienenden Oesen, deren eine mit einem Drahtsieb versehen ist, zum Hindurchstecken und Festhalten der Hutnadel. Hermann Mozer, Heilbronn. 7. 10. 05. M. 20430.

44 a. 267 739. Doppelknopf-Verbindung, bestehend aus einem nach einer Seite offenen Haken mit Feder. Ochs & Bonn, Hanau. 13. 10. 05. 0. 3516.

44a. 267 740. Doppelknopf-Verbindung, bestehend aus einem nach zwei Seiten offenen Haken mit Feder. Ochs & Bonn, Hanau. 13. 10. 05. 0. 3550.

44 a. 267 884. Anhänger aus Metall in Gestalt eines Schweizer Berges. Hermann Laux jun., Pforzheim. 4. 9. 05. L. 14745.

44b. 267 894. Behälter für Streichhölzer, Zigaretten u. dgl. mit beim Auslösen einer Feder herausspringendem Schubkasten. Herrmann Lagro, Greifswalder-Straße 204, und Friedrich Stoll, Karlsbad 21, Berlin. 26. 10. 05. L. 14995.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Auszeichnungen. Seine Majestät der König haben geruht, dem Kaufmann Hugo Röseler, Mitinhaber der 1693 gegründeten Firma Thiele & Steinert, Goldwaren, Berlin, Niederwallstraße 14, das Prädikat eines Kgl. Hoflieferanten zu verleihen. Der Fürst von Schwarzburg-Sondershausen hat den Herzoglich Anhaltischen, Erbprinzlich Anhaltischen, sowie Herzoglich Sächsischen Hofjuwelier und Hoflieferanten Robert Kempfe, Inhaber der altrenommierten Firma A. Kempfe in Magdeburg, zu seinem Hoflieferanten ernannt.

Geschäfts- Eröffnung. Herr Albert Peter in Rapperswil am Züricher See hat daselbst ein Gold- und Silberwaren-GeschäftEngros eröffnet.

Verschiedenes. Die Vertretung des Germanischen National - Museums in Nürnberg für den Pforzheimer Platz hat Herr Edelsteinhändler Karl Maurer in liebenswürdiger Weise übernommen. Im Packraum der Gold- und Silberwaren-Exportfirma Alexander Schleicher in Stuttgart, Büchsenstraße 22, brach vor kurzem Feuer aus, wodurch binnen einer halben Stunde sämtliche Geschäftsräume ausbrannten. – In die Bijouteriefabrik Karl Seibold in Pforzheim

ist ein Kommanditist eingetreten,

Patente und Gebrauchsmuster für die Werkstatt.

Mitgeteilt von Patentanwalt Karl Wessel,

Berlin SW. 61, Gitschiner Straße 94 a. KI. 44 a. 166910. Schnappfederverschluß für Armbänder: Bohnenberger, Böhmler & Cie., Pforzheim. Die Erfindung betrifft einen Schnappfederverschluß für Armbänder. Das Neue an demselben besteht darin, daß der Verschluß rechtwinklig

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