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muß, von besonderem wissenschaftlichen Interesse, da derlei Tellurgolderze bis nun nur im engen geologischen Verbande mit tertiären Eruptivgesteinen, insbesondere Trachyten, Daziten usw. stehend, beobachtet wurden.

Im vorliegenden Falle brechen die Erzgänge am Kontakte zwischen Gneis und Granit ein, und es ist ihre Entstehung und Bildung nur als die letzten Nachklänge der Granit-Eruption aufzufassen.

Die im April laufenden Jahres seitens Kommission entnommenen Proben ergaben laut Probierschein der K. K. geolog. Reichsanstalt Wien nachstehende Halte: 28,5 g, 76,4 g, 20,9 g und 16,8 g pro Tonne.

Příbram, 9. Mai 1906.

Aufruf!

3

Wie
Jie aus dem Protokoll der Sitzung am Sonntag, den ständig freiwilliger, ebenso wie die Beihilfe im

28. Oktober, ersichtlich, ist eine Einbruchskasse Falle eines Schadens vollständig in die Hände für die Gesamtbranche begründet worden, und zwar des Vorstandes und Ausschusses der Kasse gelegt wird dieselbe am 1. Januar 1907 in Kraft treten.

wird. – Die eingehenden Gelder werden sicher Bei den Vorverhandlungen wurde in Erwägung gezogen, angelegt. daß die Versicherungs-Gesellschaften fortgesetzt bestrebt Wenn in der am Sonntag stattgefundenen achtstünsind, die Versicherungen aufzuheben, oder wenn abge- digen Sitzung, in welcher hauptsächlich diese Kassenlaufen, zu kündigen, oder aber solch' schwierige Bedin angelegenheit gründlich beraten wurde, sofort zur Gründung gungen zu stellen, daß ein Eingehen darauf unmöglich ist. geschritten ist, ohne erst in langwierige Verhandlungen

In der Versammlung am Sonntag und in den Ver mit den Mitzliedern der Verbände zu treten, so geschah handlungen kam man zu der Überzeugung, daß nun dies, weil die bisherigen Erfahrungen gelehrt haben, daß Selbsthilfe dringend geboten ist; denn der Zu dann so viel Bedenken auftreten würden, daß ein Erfolg stand, vollständig ohne Versicherung oder Hilfskasse zu ausgeschlossen erschien. sein, wäre ein zunächst unübersehbarer Schaden für die

Es soll auch davon abgesehen werden, durch Gesamtbranche.

Zirkulare für die Einbruchskasse Propaganda zu Bemerkt muß werden, daß es sich bei der Begründung machen, weil auch hier die Erfahrung gelehrt hat, daß der Einbruchskasse nicht etwa um eine Versicherungs

wohl die Hälfte derartiger Drucksachen überhaupt nicht Gesellschaft handelt, sondern um eine Hilfskasse, gelesen werden. Wir wollen uns lediglich darauf bei welcher im Falle eines Einbruches dem Be

beschränken, in unseren Verbandsorganen darauf treffenden auf Grund seiner geleisteten Ein

hinzuweisen. zahlung eine Beihilfe gewährt wird.

Die Geschäftsstelle erklärt sich bereit, allen Es ist nun erwünscht, daß die Mitglieder, die bei

Mitgliedern der Verbände, welche für diese außereiner Gesellschaft nicht zur Versicherung angenommen

ordentlich wichtige Angelegenheit Interesse haben, auf werden, einen erheblichen Beitrag zahlen, der annähernd

Verlangen die Geschäftsordnung, Formulare für derselbe ist, wie bei einer Versicherungs-Gesellschaft;

Beitritt usw. zugehen zu lassen.
dann wird der Vorstand der Einbruchskasse in der Lage
sein, den Anforderungen möglichst genügen zu können.

Wir richten ganz besonders noch an die Vereins

und Innungs-Vorstände das höfliche Ersuchen, sich der Auch diejenigen Firmen, welche einer VersicherungsGesellschaft angehören, werden als Mitglieder aufge

Sache anzunehmen und ihren Mitgliedern den Beitritt, nommen, und handelt es sich hierbei um die Förderung

zu empfehlen.
aus Wohlwollen; aber auch darum, bei einem Einbruch Berlin, den 29. Oktober 1906.
die Hilfe der Kasse in Anspruch nehmen zu können, sei
es zur Herbeischaffung des gestohlenen Gutes usw.

Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede
In beiden Fällen, sei es Versicherter oder

Berlin S., Oranien-Straße 143.
Nichtversicherter, ist der Jahresbeitrag ein voll-

Menzel

Fischer.

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419a

Sitzung des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede (Vorstand und Ausschuß), des Kreditoren - Vereins, des Verbandes der Grossisten des Edelmetallgewerbes und des Verbandes der Silberwaren-Fabrikanten Deutschlands.

Tagesordnung: 1. Über die Gründung einer Einbruchskasse für die Juwelier-,

Gold- und Silberschmiede-Branche. 2. Über die Zugehörigkeit der Juweliere, Gold- und Silber

schmiede zur Lagerei-Berufsgenossenschaft. 3. Uber die Errichtung einer Gekrätzmühle für die Mitglieder

des Verbandes. 4. Über die Abhaltung einer Spezial-Ausstellung der Juwelier-,

Gold- und Silberschmiede-Branche im Jahre 1910. 5. Über die Umfrage in Angelegenheit Feuerversicherung. 6. Beratung der Zielfrage. 7. Sonstiges.

Entschuldigt fehlen die Herren Bruckmann, Steinheuer, Stumpf, Kommerzienrat Wilkens, Heiden, Walter, Baumert, Stöffler, Drechsler, Becker.

Anwesend die Herren: Range, Kiesel, Schmieth, Schlund, Kirsch, Oscar Müller, Telge, Robert Schmidt, Mosgau, Kommerzienrat Faber, Fischer, Betz, Menzel, Arthur Schmidt.

Herr Fischer eröffnet die Sitzung um 10“), Uhr mit einer Begrüßung der Gäste und der zum ersten Male anwesenden neuen Ausschußmitglieder Herren Kirsch und Schmieth.

Auf Antrag des Herrn Kommerzienrat Faber wird Punkt 6 als erster genommen.

Beratung der Zielfrage. An der Diskussion beteiligen sich die Herren Mosgau, Schlund, Müller, Menzel und Range. Letzterer empfiehlt auch den Privatkäufern die Einräumung eines Skontos für prompte Zahlung und die Einschränkung des Verkaufsan langsame Zahler. Herr Betz wendet sich gegen die unberechtigten Existenzen im Großhandel und unter den Fabrikanten, während Herr Menzel besonders in vielen Bezugsquellen die schädigenden Ursachen sieht. Herr Mosgau hält die Mitglieder des Kreditoren-Vereins für viel zu klug, als daß sie die Zielfrage plötzlich ab 1. Januar 1907 ändern wollten, denn die Besserung kann nach seinen Ausführungen nur ganz allmählich vor sich gehen.

Herr Kiesel wendet sich gegen das Aufdrängen von Waren seitens der Grossisten durch unverlangte Auswahlen, Kommissionsläger an Unberechtigte. Herr Schlund schlägt vor, monatliche Rechnungen zu schicken mit dem Aufdruck, daß er durch Beschluß des Verbandes dazu verpflichtet sei.

Herr Kirsch schildert die Vielgestaltigkeit des Geschäftslebens und fürchtet, daß die Bemerkung bezüglich der Rechnungszusendung auch nur von denen beherzigt würde, die ehrlich vorgehen. Nicht zuviel kaufen, muß die Losung sein.

Herr Müller weist darauf hin, daß, wenn Forderungen seitens der Fabrikanten aufgestellt werden, auch die Juweliere berechtigt sind, Forderungen aufzustellen, und hält die Lieferung an Warenhäuser zu Grossistenpreisen für einen Übelstand, der ausgemerzt werden müsse.

Herr Schmidt glaubt nicht, daß die Verhältnisse so schlecht liegen, und meint, daß trotz der rigorosen Bedingungen dieser und jener nach wie vor zielen würde, weil er muß.

Herr Kommerzienrat Faber setzt auseinander, daß der Fabrikant in schlimmer Lage ist, weil er auch ohne Aufträge zu haben, arbeiten muß. Die ganze Frage ist so schwierig, daß sie mit Worten nicht zu lösen ist, die Verhandlungen aber werden moralisch bessernd wirken.

Herr Fischer regt an, auf die Tagesordnung des nächsten Verbandstages zu setzen: Wie kann das kaufende Publikum zur schnelleren Zahlung angehalten werden? Dies wird beschlossen.

Es wird bedauert, daß Herr Stöffler nicht erschienen ist.

Herr Mosgau will im Verband der Silberwarenfabrikanten anregen, daß auf allen Rechnungen die Bedingungen stets vermerkt werden.

Hierauf geht nach 24, stündiger Erörterung Herr Fischer zu Punkt 1 über. Er schildert die augenblickliche Lage und die bisher in der Gründungsfrage einer Einbruchs- und Feuerversicherungskasse getanen Schritte. Von seiten der Gesellschaften ist eine strikte Ablehnung in Dresden erfolgt. Man beschränkte sich in Dresden nun darauf, die Gründung einer Unterstützungskasse innerhalb der beteiligten Verbände zu versuchen. In Berlin sollte dann eine Erweiterung dadurch stattfinden, daß die Uhrmacherverbände hinzugezogen werden. Die Statistik einer Stuttgarter Gesellschaft weist aber nach, daß bei 55 Einbrüchen allein 42 bei Uhrmachern stattgefunden.

Es wird sich nun darum handeln, ob wir die Einbruchskasse nur für die Verbandsmitglieder oder auch für die Großhandlungen einrichten, und schließlich auch auf die Uhrmacher und nicht den Verbänden angehörenden Fachgenossen ausdehnen.

Herr Betz legt die Notwendigkeit dar, eine solche Kasse zu begründen, aber nur innerhalb der Fachgenossen, wie Mecklenburg dies vorgeschlagen, mit großem Rückhalt.

Herr Fischer weist ausdrücklich darauf hin, daß es ganz ausgeschlossen ist, eine Versicherungs-Gesellschaft zu gründen, nachdem die Versuche für die Feuerversicherung kläglich gescheitert sind. Es müsse von Allen, die es angeht, Eintrittsgeld und Beiträge gezahlt werden. Herr Schmidt verliest eine vom Vorstand entworfene Geschäftsordnung zu einer Einbruchskasse.

Nach eingehender längerer Aussprache, nachdem besonders auf eine vorsichtige Aufnahme hingewiesen ist und Herr Range Schluß der Debatte beantragt, erhalten nach dieser die Herren Müller, Schmidt und Schmieth das Wort, und werden namentlich die Bedenken des Letzteren bezüglich des Beitritts der großen Juweliere beseitigt. Es stellt Herr Fischer die Frage, ob die Gründung einer Einbruchskasse erfolgen soll. Die Abstimmung ergibt 9 Stimmen für die Gründung, 2 Stimmen, die Herren Schlund und Kiesel, dagegen.

Die Mitglieder sollen aus dem Verbande Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede, dem Verbande der Grossisten des Edelmetallgewerbes, des Kreditoren-Vereins und des Verbandes der Silberwarenfabrikanten bestehen.

Nunmehr wird in die Beratung der einzelnen Paragraphen der Geschäftsordnung eingetreten. Als Name der Kasse wird vorgeschlagen: „Einbruchskasse für das Edelmetallgewerbe“. Die Anwesenden unterzeichnen als Gründer die durchberatenen Bestimmungen.

Es erklärt Herr Fischer, außer den 5 Mk. Eintrittsgeld jährlich 50 Mk. Beitrag zu zahlen. Herr Schmieth-Schwerin wird 20 Mk. zahlen, Herr Schlund wird 50 Mk. zahlen, Herr Schmidt, i. Fa. Bündert & Lettré, wird 100 Mk. zahlen, Herr Oscar Müller erklärt, pro Mitglied i Mk. bis zur Höhe von 500 Mk. zu zahlen, aber nicht unter 100 Mk., Herr Betz zahlt vorläufig 25 Mk., Herr Kirsch 25 Mk., Herr Kiesel 25 Mk., Herr Arthur Schmidt wird mindestens 60 Mk. zahlen, Herr Menzel wird 10 Mk. zahlen; die übrigen Herren behalten sich ihre Erklärungen vor.

Die Kasse soll mit dem 1. Januar 1907 in Kraft treten.

Hierauf geht der Vorsitzende zu Punkt 2 der Tagesordnung über und schildert die wenig befriedigenden Versicherungsmodalitäten der Lagerei-Berufsgenossenschaft. Nach den Gesetzeserläuterungen erscheint für unser Gewerbe eine Versicherung nicht nötig, da Speicher und Lagerarbeiten nicht eigentlich vorkommen. Nach dem Gesetz kann durch Bundesratsbeschluß für gefahrlose Betriebe eine Ausnahme stattfinden. Herr Range hat diesen Paragraphen bei einer Eingabe herangezogen, ist aber abgewiesen worden.

Herr Schlund berichtet über das Ergebnis einer Versammlung, in der betont wurde, daß möglichst alle kleinen Betriebe herangezogen werden.

Herr Fischer stellt den Antrag, beim Bundesrat den Antrag auf Herauslassung unserer Betriebe zu stellen, auf Grund des § 1 des Gewerbe-Unfall-Versicherungsgesetzes. Dies wird beschlossen.

Zu Punkt 3 ist der Antragsteller nicht erschienen.

Die Anwesenden sehen nach kurzer Beratung von der Errichtung einer Gekrätzmühle vorläufig ab

Zu Punkt 4 gibt Herr Fischer Erläuterungen dahin, daß in Dresden von einer ausreichenden Vertretung des Faches nichts zu sehen gewesen ist, namentlich die unübersichtliche Aufstellung war zu bemängeln.

Das Beispiel der Tapezierer-Ausstellung mit Überschuß gibt für unser Fach zum 10 jährigen Jubiläum des Verbandes eine beachtenswerte Anregung. In der Aussprache über eine Ausstellung in Berlin werden mehrfach Bedenken laut, weil es schwer ist, festzulegen, wer und unter welchem Namen ausgestellt werden soll. Herr Kommerzienrat Faber glaubt nicht, daß man den großen Firmen seines Faches zumuten kann, anders als unter ihren Namen auszustellen. Diesen Ausführungen schließt sich Herr Kirsch an und betont, daß viel mehr als eine Ausstellung die Beeinflussung der Modeblätter zur Anbringung von Schmuck auf ihren Bildern dem Fache nützen würde.

Herr Schlund spricht sich dahin aus, daß man sich der großen Silberwarenfabrikanten versichern müßte, da ohne diese eine Ausstellung ohne Reiz sein würde.

Herr Schmieth schlägt vor, daß die Detailleure unter ihrem Namen, die Fabrikanten unter katalogisierten Nummern ausstellen.

Herr Fischer macht den Vorschlag, die Unterverbände möchten sich mit dem Gedanken beschäftigen und sich dann darüber äußern, ob eine Verbands-Ausstellung Aussicht auf Erfolg habe. In diesem Sinne wird beschlossen.

Punkt 5 der Tagesordnung. Auf die Umfrage bezüglich der Feuerversicherung haben sich 38 Herren aus Berlin gemeldet. Es hat sich neuerdings eine holländische Versicherungs-Gesellschaft in Amsterdam gemeldet, welche einen Einheitssatz von 1 pro Tausend und 20% Rabatt von der Prämie die Feuerversicherung übernehmen würde. Die eingezogenen Auskünfte lauten günstig. Der Vorsitzende wird gebeten, weiter zu verhandeln.

Unter Sonstiges bringt Herr Fischer einen Brief aus Ziegenhals zur Verlesung. Der Schreiber weist auf ein Gesuch um Unterstützung für einen Kollegen in den Verbandsblättern hin. Herr Betz schlägt vor, den Kollegen zu unterstützen, jedoch nicht weniger wie 50 Mk. zu geben, nachdem der Vorstand sich erkundigt hat.

Herr Fischer bittet zu bewilligen, daß den Mitgliedern durch Beilegen eines P.-A.-Formulars nahegelegt werden soll, der Unterstützungskasse am Heiligabend zu gedenken. Dem wird zugestimmt.

Bezüglich des Artikels „Können Perlen sterben“ sind seitens des Vorstandes Erhebungen veranstaltet, die ergeben haben, daß die Perlen der Kaiserin Augusta nicht gelitten und auch niemals eine „Badekur“ durchgemacht haben, wie das Hausministerium auf Anfrage geschrieben.

Ferner sind durch den Verband der Silberwarenfabrikanten zwei Konventionen, Stettin und Braunschweig, dem Abschluß nahe.

Schluß der Sitzung 6 Uhr 45 Minuten.
Berlin, den 28. Oktober 1906.

Fischer. Oscar Müller. Peter Betz.

L. Schmieth. Wilhelm Kiesel.

Kleine Mitteilungen.

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Leipziger Messe. Für die neue Auflage des Offiziellen Leipziger MeB-Adreßbuchs (Oster-Vormesse 1907: Beginn 4. März) wird vom Meß-Ausschuß der Handelskammer Leipzig gegenwärtig der maßgebende Anmeldebogen versendet. Die pünktliche Rücksendung dieses Anmeldebogens ist allen Ausstellern dringend zu empfehlen, da die Aufnahme oder Wiederaufnahme im Buche davon abhängt. Neue Aussteller, die das Formular noch nicht erhalten haben sollten, bckommen es auf Wunsch vom Meß-Ausschuß noch zugestellt. Aufträge für den Inseratenteil des Buches sind an die Firma Haasenstein & Vogler, A.-G. zu Leipzig oder an deren sonstige Filialen zu richten.

Ausstellungen. Jos. Kowarzik, Medailleur, Frankfurt a. M., veranstaltet im November ds. Js. bei P. H. Beyer & Sohn in Leipzig eine Ausstellung seiner eigenen Werke. - In Paris findet im kommenden Jahre eine franko-britische Ausstellung statt, bei der auch das Kunstgewerbe vertreten sein wird.

Der Antrag auf Abänderung der Stempelung goldener Uhrgehäuse sowie goldener und silberner Schmucksachen wurde in der Handelskammer zu Berlin besprochen. Der Referent, Herr Demuth, befürwortete folgende Vorschläge einer Kommission, die sich mit dieser Frage beschäftigt hatte: Das Reichsgesetz über den Feingehalt von Gold- und Silberwaren solle dahin abgeändert werden, daß für goldene Uhrgehäuse, Geräte und Schmucksachen, die vollwertig sind, die bisherige Stempelung beibehalten wird, bei 585 — 333 Tausendsteln Feingehalt soll eine Stempelung mit einem besonderen, auffallenden Stempel in quadratischer Umrahmung erfolgen, während bei einem Feingehalt unter 333 Tausendsteln die Stempelung unterbleiben soll; silberne Schmucksachen sollen nur gestempelt werden, wenn sie einen Feingehalt von mindestens 800 Tausendsteln haben. Der Antrag wurde angenommen.

Preiserhöhungen. Der Mansfelder Kupferpreis steigt weiter und notiert, wie aus Eisleben geschrieben wird, 204 bis 207 Mk. für den Doppelzentner netto Kasse ab Hettstedt.

Bedauerliche Konkurrenz für unsere Kollegen in Karlsruhe. In viertelseitigen Annoncen in der Karlsruher Presse kündigte ein Herr Karl Strieder einen Ausverkauf auf Weihnachten an. Es heißt in der vorläufigen Annonce, daß vom 1. November ab ein übernommenes Konkurslager in Gold- und Silberwaren, vornehmlich ,Pforzheimer Bijouterie“ zu außergewöhnlich billigen Preisen dem Verkauf ausgesetzt werde und sich eine selten günstige Gelegenheit zum Einkauf von Geschenk-Artikeln böte. Zu diesem Ausverkauf hat der Inserent zwei Verkaufsstellen in der Hauptstraße, Kaiserstr. 36 und 186, gemietet und wird es selbstredend am Verkaufstage an der nötigen Reklame unter vielfacher Benutzung des Namens „Pforzheim“ nicht fehlen lassen. Daß dieser Verkauf eines Konkurslagers den Karlsruher Kollegen, die ohnehin durch die Nähe von Pforzheim kein so glänzendes Geschäft erzielen, großen Schaden verursachen kann, liegt auf der Hand, um so mehr, als der Zeitpunkt, einige Wochen vor Weihnachten, gut gewählt ist. Herr Strieder selbst ist Buchbinder und betreibt seit einiger Zeit ein Detailgeschäft von Solinger Waren in Pforzheim, dem er vor kurzem Bijouterie zugefügt hat. Auch das Spielwaren-, Galanterie- und Schreibmaterialien-Geschäft Gebr. Strieder, das käuflich in andere Hände übergegangen ist, wurde von Herrn Karl Strieder gegründet. Die Ware selbst stammt allem Anschein nach aus einem Berliner Konkurs und wurde von einem Zwischenhändler vom Kreditoren-Verein Pforzheim erworben. Wir werden auf die Sache in einem späteren Artikel noch zu sprechen kommen.

Versteigerung von Kunstschätzen. Die Kunstschätze aus der Villa George Agath in Breslau, kunstgewerbliche Arbeiten der Gothik und Renaissance, gelangen am 22. und 23. November ds. Js. zur Versteigerung.

Über den Absatz von messingenem Tischgeschirr und rohen zu versilbernden Löffeln und dergl. Waren nach Rußland ist die Handelskammer zu Pforzheim in der Lage, Interessenten auf Anfrage Auskunft zu erteilen.

.

Die Städte Oberstein und Idar erhalten nunmehr für das daselbst, der im Wege der Erbteilung von den Erben des Johann Fürstentum Birkenfeld eine besondere Handelskammer. Benjamin Gustav Schröter das Handelsgeschäft mit der Firma Die beiden Städte sind bekanntlich mit zahlreichen Orten in und dem Recht der Fortführung desselben erworben hat. – Die ihrer Nähe die Hauptsitze der deutschen Halbedelstein - Industrie

Firma Adolf Grünsfeld, Gold-, Silberwaren- und Uhrenund einer bedeutenden Industrie in billigen Schmuckwaren, die

handlung in Wien IV., Favoritenstr. 60, wurde eingetragen.

Unter der Firma Savy-Waren-Versand-Gesellschaft m.b.H. auch ihren Weg weit ins Ausland nehmen.

wurde in Berlin ein Geschäft eingetragen, das sich mit der Versendung von Waren aller Art, namentlich von Uhren und

Schmuck nach Savoyen befaßt. Geschäftsführer: Herr Wilh. Musal. Quittung.

Firmen - Löschungen. Die Hoflieferanten- und Uhrmacherfirma Für den Goldschmied Herrn J. Hönschel in Ziegenhals Karl Meinecke (J. Gebhardts Nachf.) München ist von gingen als weitere Beträge ein:

Amts wegen gelöscht worden. - Die Bijouteriefabrik Bernh. Übertrag aus voriger Nr. .

Mk. 91,

Dissinger jr. in Pforzheim ist erloschen.

Geschäfts- Eröffnungen. In Harburg a. d. Elbe, LüneburgerBitte beifolgende 4 Mk. für den Goldschmied H.

Straße 26, eröffnete Herr Ferdinand Fischer ein Uhren- und zu verwenden. Vereinigung der Goldschmiede

Goldwaren - Geschäft. Herr Ernst Kreuzen eröffnete in Gehilfen Nürnberg"

4.

Konstanz, Zollernstr. 29, ein Juwelen-, Gold- und SilberwarenFür den armen Kollegen in Z. Max Seitz,

Geschäft. Neugegründet wurde in Florenz die Firma Wasserburg (Oberbayern).

2.

Ceccherine e Giannini, succes. G. Accarisi e nipote, zur Bitte um Zuwendung dieses kleinen Betrages an

Erzeugung und zum Verkaufe von Juwelen, Go: !arbeiten und

verwandten Artikeln. Das Kapital beträgt 40 000 Lire. Kollege H. - Fritz Ströh, Altona .

1.25

Geschäfts - Übernahme. Herr Albert Layh in Karlsruhe Für Herrn H. Richard Pornitz, Posen.

10.

hat das Uhren- und Goldwaren-Geschäft von Karl Faller, Für Herrn H. Carl Ockel Nachflg., Inh. Erich

Kaiserstr. 64 daselbst, erworben. Grabley, Juwelier, Anklam

5.

Geschäfts - Veränderungen. Aus der Metallwarenfabrik Ernst Für Herrn H. Heinrich Bleyer jr., Chemnitz 5. Wolff in Pforzheim ist Herr Ernst Wolff ausgetreten. Der

Summa: Mk. 118.25 bisherige Teilhaber, Herr Wilhelm Wolff, bleibt alleiniger Inhaber. Wir quittieren hiermit verbindlichst dankend obige Beiträge, Geschäfts-Vergrößerung. Die Kettenfabrik Theodor Wolf und sehen weiteren Einsendungen für unseren Kollegen, Herrn

in Pforzheim, Kienlestr. 17, hat ihren Betrieb vergrößert und Höntschel, gern entgegen.

weitere Räumlichkeiten den bisherigen angereiht. Die Schriftleitung

Geschäfts-Verlegungen. In die Parterre - Räumlichkeiten des der Deutschen Goldschmiede - Zeitung.

Binderschen Hauses in Pforzheim, Goethestr. 35, das in den Paul Axthelm.

letzten Wochen durch einen Anbau bedeutend vergrößert wurde, hat das Bijouterie-Export-Geschäft Julius Neuburger seine

Bureaus verlegt. – Bis zur Fertigstellung des Umbaues hat dic 50 jähriges Berufs - Jubiläum. Bijouteriefabrik Habermehl & Ďietrich in Pforzheim ihre

Kontorräumlichkeiten nach der Westl. Karl - Friedrichstr. bzw. Der Ziseleur · Herr Heinrich Otto in Berlin feierte am

Durlacherstr. 1 verlegt. 3. November den Tag, an welchem er vor 50 Jahren bei der

Prokura - Erteilungen. Die Nürnberger Metall- und LackierFirma Sy & Wagner als Ziseleur - Lehrling eingetreten ist.

warenfabrik vorm. Gebr. Bing, A.-G. in Nürnberg, hat den Otto ist am 23. April 1843 in Berlin geboren, hat unter der

Herren Bernhard Hirsch, Friedrich Dangel und Moritz Leitung bedeutender Künstler (Zacharias und Franz) an vielen Seelig Gesamtprokura erteilt. hervorragenden Kunstgegenständen, die sich zum Teil im Besitz

Todesfall. (Unliebsam verspätet.) In Harburg verschied gekrönter Häupter oder in Museen usw. be der Goldschmied Herr Peter Stegemeyer. finden, seine künstlerische Hand angelegt.

Verschiedenes. Die Juwelierfirma Singer & Halberstädter Er besitzt eine genaue Kenntnis der Adjus in Berlin hat in dem prächtigen Neubau, Leipziger Ecke Wiltierung sämtlicher Truppenteile der früheren

helmstraße, Erbauer Baumeister Arnold, große Räumlichkeiten und der Jetztzeit, da er an den vielen Militär gemietet. Herr Oscar Büttner, Juwelier in Straßburg Ehrengeschenken, die in dieser langen Reihe (Elsaß), Alter Fischmarkt 40, hält Totalausverkauf wegen Gevon Jahren von der Firma geliefert worden schäfts - Aufgabe. – Zu dem in Aussicht genommenen festlichen sind, sich speziell diesem Fach widmete. Bei Empfang des Deutschen Kaisers bei der Grundsteinlegung der 50 jährigen Jubiläumsfeier der Firma Sy

des Deutschen Museums in München, haben neben der

Künstlerschaft auch die Goldschmiede Münchens beschlossen & Wagner, welche am 2. Juli 1854 die von

mitzuwirken. Herr Hofgoldschmied Th. Heiden ist in das vorGeorge Hossauer 1819 gegründete Fabrik

bereitende Komitee gewählt. – Die Firma Carl Deichers & käuflich erwarb, wurde Otto von Seiner Sohn, Kunstgewerbliche und Bijouterie - Artikel, in Hannover Majestät durch Verleihung des Allge- tritt in Liquidation und hält deshalb Ausverkauf. – Die Aktien

meinen Ehrenzeichens ausgezeichnet. Gesellschaft Kollmar & Jourdan, Uhrkettenfabrik, Pforzheim Otto hat sich durch sein gefälliges, freundliches und biederes beabsichtigt ihr Aktienkapital auf 1 750 000 Mk. zu erhöhen. Wesen stets die Liebe und Achtung seiner Chefs und Mitarbeiter erworben und sie dauernd besessen. Darum ist auch

Aus Innungen und Vereinen. sein Jubiläumstag im Kreise der gesamten Angestellten der Firma nebst Familien durch ein gemeinsames Abendessen festlich be Bezirks - Versammlung der Mitglieder der Vereinigung der Goldgangen worden, wobei ihm manche Anerkennung und Hoch- und Silberschmiede des Gewerbekammerbezirks Chemnitz, abgehalten achtung gezollt wurde. Otto lebt an der Seite seiner Gattin in am Montag, den 15. Oktober ds. Js. im Restaurant Schulteiner kinderlosen aber glücklichen Ehe. – Wir gratulieren! heiß. Die zahlreich besuchte Jahresversammlung wurde Nach

mittag '/,3 Uhr vom 1. Vorsitzenden, Herrn Brader, eröffnet.

Als erster Punkt der Tagesordnung wurde der Kassenbericht Personalien und Geschäftsnachrichten.

vorgetragen. Die als Kassenprüfer bestellten Herren Kollegen Auszeichnung. Herr August Wüsten, Hofgoldschmied in

Scherffig und Johnsen schlugen vor, die Richtigkeit ausKöln wurde zum Hofgoldschmied Sr. Heiligkeit des Papstes

zusprechen, und dem Kassierer, Herrn Roller, Entlastung zu Pius X. ernannt.

erteilen. Dies geschah einmütig. Der Kassenabschluß wies Firmen-Eintragungen. Die Firma Johannes Wächter in

am Schlusse des Geschäftsjahres 1904/05 einen Bestand von Münster wurde eingetragen. Inhaber ist der Juwelier, Gold

176,03 Mk. auf, der Gesamtvermögensbestand dagegen betrug und Silberschmied Johannes Wächter daselbst. – Eingetragen

Ende September 1906 256,88 Mk. – Dann wurde zur Neuwahl wurde die Firma Gustav Schröter, Gold- und Silberwaren in des Vorstandes geschritten. Einstimmig wurden die Herren Zittau. Inhaber ist der Goldarbeiter Julius Georg Schröter des seitherigen Vorstandes wiedergewählt. Mit Dank für das

hierdurch erneut bewiesene Vertrauen nahmen die Herren die ersichtlichen Dorn, während sich in demselben der lange, vorn Wahl an. Es fungieren demnach für das neue Geschäftsjahr herausragende Kontaktstift bewegen kann. In dem Handgriff ist Herr Brader als erster Vorsitzender, Herr Roller als Kassierer, ein einfacher, mit einer Öse versehener Stift angeordnet, der Herr Seeber als Schriftführer. Hierauf folgte, angeregt durch herausgezogen werden kann. Man kann den Apparat nun an Herrn Johnsen, eine eingehende Besprechung über „Versicherung jeder beliebigen Tür verwenden, indem man z. B. die Glocke gegen Einbruchsdiebstahl“. Man war der Meinung, daß es sich mit dem Element an die Türempfehlen dürfte, sich zur weiteren Verfolgung und Erörterung klinke hängt und den Stöpsel der Angelegenheit mit dem Verbande in Verbindung zu setzen. mit dem vorderen Teil, an dem

Endlich wurde noch von dem äußerst günstigen Ergebnis sich der Dorn befindet, in das der am Vormittag desselben Tages vorgenommenen Prüfung Schlüsselloch steckt. Durch von drei Goldschmiedelehrlingen Kenntnis genommen. eine halbe Drehung des Griffes Diese war von dem Prüfungsausschuß, welcher, unter dem Vor um seine eigene Achse nimmt sitze des Herrn Roller, aus den Herren Kollegen Krauspe, der Dorn eine Querlage ein, so Brader und Knorr, sowie dem Goldschmiedegehilfen Herrn daß man den Stöpsel nicht Hering, bestand, Vormittag von 10-12 Uhr im Saale der ,,Ge wieder aus dem Schloß herauswerbekammer“ abgehalten worden. Die gefertigten Gehilfenstücke ziehen kann. Man schraubt nun fanden lobende Anerkennung, die mündliche Prüfung fiel zur einfach die auf dem Gewindevollsten Zufriedenheit aus.

teil sichtbare Mutter ganz nach Im Mitteldeutschen Kunstgewerbe - Verein zu Frankfurt a. M. hielt

vorn, bis sie gegen das Tür

schild anliegt, so daß dann der am 24. Oktober Herr Regierungsrat Dr. Muthesius-Berlin

Stöpsel einfach unter Benutzung einen sehr interessanten Vortrag über die Kunstgewerbe-Aus

des Dornes als Gegenhalt fest stellung in Dresden.

an das Türschild geschraubt ist.

Der obengenannte bewegliche
Von Kunstgewerbeschulen.

Stiftragt nun ziemlich tief in

das Schlüsselloch hinein, und Herrn Landbauinspektor, Architekt Petersen zu Steglitz, sobald jemand von außen den ist probeweise die Verwaltung der Stelle des Direktors der Schlüssel etwa unberechtigterKgl. Zeichenakademie in Hanau übertragen worden.

weise einführen will, wird durch

die kleine, auf den Stift ausRechtsrat, Rechtsschutz für Goldschmiede. geübte Bewegung dieser um

den Bruchteil eines Millimeters Wichtige gerichtliche Entscheidungen.

in den Stöpsel hineingedrückt. Dadurch entsteht sofort Kontakt, Entlassung des Arbeiters, wenn er trotz Verbotes Privatarbeiten und die Glocke ertönt, so lange der Versuch zum Öffnen gefür sich fertigt. Ein Arbeiter, der gekündigt war, „pfuschte“

macht wird, d. h. der Schlüssel ins Schloß gebracht werden soll. wiederholt, d. h. er fertigte während der Arbeitszeit in der

Da der in das Schlüsselloch hineinragende Stift sich nur etwa Werkstätte und mit den zum Betriebe gehörigen Werkzeugen

2 mm zurückdrücken läßt, ist es überhaupt ausgeschlossen, einen Privatarbeiten für sich. Diese Handlungsweise wurde ihm, als Schlüssel einzubringen. Will man jedoch den Apparat auch er das erste Mal dabei betroffen wurde, ausdrücklich untersagt. benutzen, wenn niemand in der Wohnung ist, d. h. wenn man Als er trotzdem das Pfuschen nicht nachließ, erfolgte seine Ent von außen muß aufschließen können, so zieht man einfach lassung ohne vorherige Kündigung. Dieses Vorgehen des

den mit der Öse versehenen Stift im Handgriff beim Anbringen Arbeitgebers fand die Billigung des Gewerbegerichts, da in der

des Apparates heraus und kann dann mit dem Schlüssel den Handlungsweise des Arbeiters eine beharrliche Weigerung, den ins Schlüsselloch hineinragenden Stift so weit zurückdrücken, nach dem Arbeitsvertrag ihm obliegenden Verpflichtungen nach

daß man ohne weiteres schließen kann. Natürlich ertönt auch zukommen, zu erblicken sei. Denn zum Wesen eines Arbeits- hierbei, solange man den Schlüssel im Schloß hat, die Glocke. vertrages gehöre es, daß der Arbeiter seine gesamte Tätigkeit Der Apparat ist insofern von wesentlichem Vorteil, als er keine während der Arbeitszeit dem Arbeitgeber widmet. Eine beharr

besonderen Änderungen an Schloß oder Tür erfordert, bequem liche Weigerung, seinen Verpflichtungen nachzukommen, liegt in handlich ist und infolgedessen auch den Gold- und Silberwarenerster Linie vor, wenn der Arbeiter bewußt seinen Pflichten reisenden in den Hotels eine gute Sicherheit bietet, wo man fortgesetzt zuwiderhandelt, d. h. wenn er in dem auf die Zu- ihn ohne weiteres des Nachts an die Zimmertür hängen kann widerhandlung gerichteten Willen beharrt. In gleicher Weise

und sicher ist, bei dem geringsten Versuch durch Aufschließen liegt eine solche Weigerung vor, wenn der gleiche Wille wieder

mittels Nachschlüssels geweckt zu werden. Auch eignet er holt zum Ausdruck komme, obgleich der Arbeitgeber oder

sich ebenso als Alarmapparat und schließlich auch als Kontrollseine Vertreter den Mangel des Einverständnisses mit der Zu- apparat seitens der Wohnungsinsassen, um die Heimkehr abwiderhandlung ausdrücklich erklärt haben. Aus diesen Gründen

wesender Familienangehöriger anzuzeigen. sei der von dem Arbeiter erhobene Entschuldigungsanspruch wegen kündigungsloser Entlassung abzuweisen.

Für Export und Import.

Zolltarifentscheidungen in den Vereinigten Staaten von NordTechnische Neuheiten.

amerika. Sogenannte Automobil-Sicherheitsnadeln aus einAlarmapparat. Während die meisten bis jetzt bekannten fachem, nicht mit Edelmetallen überzogenem oder plattiertem Alarmapparate, die dem Zweck dienen, etwa versuchte Ein Metall, oder aus einfachem Metall, das mit weder geschliffenen brüche durch Signale zu melden, eine besondere in dem Schloß noch mit metallenen Verzierungen versehenen Glas- oder Pasteoder an der Tür in bestimmter Lage ein für allemal zu be stücken besetzt ist, sind nach § 112 oder § 193 des Tarifes mit festigende Vorrichtung erforderlich machten, ist nunmehr ein 45% des Wertes zu verzollen, während solche Nadeln aus Metall, transportabler, handlicher Alarmapparat konstruiert worden, dessen welches in Nachahmung von Schmucksachen verarbeitet oder Anordnung aus beistehender Abbildung ersichtlich ist. Derselbe verziert oder mit geschliffenen oder mit metallischen Verzierungen besteht, wie die „Technische Rundschau“ mitteilt, im wesent versehenen Nachahmungen von Edelsteinen besetzt ist, nach lichen aus zwei Teilen, nämlich der mit dem Trockenelement § 434 als Schmucksachen mit 60% vom Wert zu verzollen sind. — zusammen montierten elektrischen Glocke und dem die eigent

Miniaturrahmen aus Edelmetall und mit Edelsteinen liche Kontaktvorrichtung tragenden und mit der Glocke durch besetzt sind, da sie weder als Schmucksachen an der Person einen Leitungsdraht von beliebiger Länge verbundenen Stöpsel. getragen, noch im Handel als solche bezeichnet werden, nach Letzterer trägt an seinem vorderen Ende einen in der Figur § 193 des Tarifs mit 45% des Wertes zu verzollen.

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Nr. 44

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