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Frage 777. Wer ist der Fabrikant von hübschen, halb Zu Frage 763. Schilder zum Gravieren in billiger und massivem, goldenen Damenringen im Preise von 3-4 Mk.? besserer Ausführung liefert: Carl Kahle, Flensburg, Holm 44. Frage 778. Wer liefert Schlangenketten (meterweise) ?

Zu Frage 764. Email - Broschen mit Heiligen Bildern liefern:

L. & Co. Gottfried Rupp jr., Pforzheim. Eugen Keller & Otto Antworten:

Edelmann, Pforzheim. – Adolf Köhler, Pforzheim. –

Katz & Deyhle, Pforzheim. - Th. J. Roenelt, PforzZu Frage 713. Kopiermaschinen liefert: G. Haelbig &

heim. – Eugen Gauß, Pforzheim – Anton Weisinger, Sohn (Kommandit-Ges.), Kunstgewerbl. Anstalt und Fabrik für

Pforzheim. Martin Mayer, Mainz und Pforzheim. Tiefstahl-Graviermaschinen, Berlin S. 42, Prinzenstr. 23.

Rudolf Rein & Co., Gablonz a. N. Zu Frage 718. Wie in der Antwort auf diese Frage in

Zu Frage 766. Rosenkränze mit Perlmutter-Perlen liefert: Nr. 37 angegeben ist, lassen sich die Achatsteine ätzen und

Gottfried Rupp jr.,

Pforzheim. läßt sich der Aetzgrund auf genannte Art anbringen. Handelt es sich aber um kleine, zarte Schrift und Verzierungen, so ist

Zu Frage 767. Fragliche Figuren liefern: Württemberger leicht ersichtlich, daß ein Kautschukstempel hier nicht am

Metallwaren-Fabrik, Geislingen a. St. – Henniger & Platze ist. Die Drucke würden unregelmäßig werden, da es

Co., Berlin SW., Alte Jakobstr. 106 und Leipzig, Grimm. Str. überhaupt schwierig ist, mit einem Kautschukstempel einen Zu Frage 768. Ein sehr leicht fließendes Farbelot stellen sauberen Abdruck zu erzielen. Es kommt dazu, daß die Sie folgendermaßen zusammen: 4 Teile Gold, 2 Teile Feinsilber, klebrige Farbe den Stempel verunreinigt, so daß auch hier 1 Teil Messing. Das zur Verwendung kommende Gold muß durch die Schärfe verloren geht. Richtiger ist es, Drucke das Arbeitsgold sein. Das gewöhnliche, im Handel befindliche mittels Umdruckfarbe auf Umdruckpapier herzustellen und diese Messing ist auch nicht brauchbar, wegen seiner verschiedenen auf die Achatsteine zu übertragen. Diese Drucke können nun Zusammensetzung. Man verwendet daher am zweckmäßigsten von einem lithographischen Stein, von einer Stahl- oder das sogenannte Rauschmessing.

F. Kupferplatte oder auch mittels Buchdruck hergestellt sein. Die

Zu Frage 769. Teile Ihnen mit, daß man auf einfachste Anfertigung dieser Drucke erfordert Uebung und Erfahrung, des

und billigste Weise eine hübsche Mattgold - Vergoldung für halb läßt man dieselben am besten von dem Steindrucker her

Schmucksachen durch Carl Bauers Vergoldungs-Apparat stellen. Das Umdruckpapier hat die Eigenschaft, die Druckfarbe

erzielt. Ich habe schon verschiedene Vergoldungs-Rezepte in feucht zu halten und die, daß sich die Farbe leicht ablösen

meiner Werkstatt ausprobiert und dabei herausgefunden, daß läßt. Der Druck müßte also auf die zu ätzenden Achatsteine

das Vergolden mit Goldtripelsalz das beste Verfahren ist. übertragen werden und könnte man denselben vielleicht mit

Dieses beziehen Sie von der Goldschmiede-Werkgenossenschaft, einem Polierstahl aufreiben. Um bestimmtere Vorschläge hierzu

Berlin C. 19, Oberwasserstr. 14, und ist die Gebrauchsanweisung machen zu können, müßte man den Stein und auch die aufzuätzende Zeichnung sehen. Ist der Druck festgerieben, so

dazu beigegeben. Beim Gebrauch legt man ein kleines Quantum

des Goldtripelsalzes in destilliertes Wasser mit entsprechender legt man die Sachen in Wasser, bis sich das Papier leicht

Dosis phosphorsaurem Natron.

C. N. lösen läßt. Es ist wahrscheinlich, daß ein polierter Achatstein die Farbe nicht gut annimmt, es müßte der Stein deshalb seine

Zu Frage 769. Seit vielen Jahren schon verwende ich zur letzte Politur erst nach dem Aetzen erhalten. Man könnte nun

gelben Vergoldung folgende Auflösung. Die Flüssigkeit ist sehr den Stein mit pulverisiertem Kolophonium bestäuben, d. h. ganz

ausgiebig und bei stets gleicher Anwendung erzielte ich auch mit diesem überschütten und dann mit einem Blasebalg ab

die gleiche Farbe, dabei kann dieselbe nicht nur mit Batterie blasen, damit der Staub nur

sondern auch mit Zinkstreifen verwendet werden. Als Batterie an den gewünschten Stellen haften bleibt. Das Kolophonium hat aber die Eigenschaft leicht

habe ich zwei Akkumulatoren von 4 Volt Spannung und zehn zu fließen, und läuft man deshalb leicht Gefahr, daß dadurch

Ampère Stromstärke. Ein Platinblech ersetzt die Feindie Buchstaben oder Verzierungen an Schärfe verlieren. Vor

goldanode. Das zum Auflösen bestimmte Gold ist am besten teilhafter verwendet man deshalb pulverisierten Asphalt, denn

reines geschiedenes Gold. Ein österreichischer Dukaten ist dieser fließt sehr schwer und ist daher genau an die Kontur

wegen seines hohen Feingehaltes auch noch empfehlenswert. gebunden. Mit diesem bedeckt man den Stein, schüttet einige

3,5 g Feingold werden dünngewalzt, geglüht, in kleine Stücke Male wieder ab und beseitigt den übrigen Asphaltstaub mit

geschnitten und in Königswasser (1 Teil Salpetersäure und 3 Teile einem Puderquast. Die Steine müssen erwärmt werden, daß

Salzsäure) aufgelöst. Zum Auflösen sind etwa 20 g Königsder Asphalt schmilzt. Es ist nun leicht möglich, daß die

wasser notwendig. Diese Flüssigkeit wird eingedampft bis sie Deckung nicht überall gleichmäßig ist, deshalb übermalt man

anfängt ölartig dick zu werden und beim Erkalten zu einer die fehlerhaften Stellen mit Asphaltlack, den man mit Terpentin

rotbraunen Masse erstarrt, dadurch wird die Säure wieder aus beliebig verdünnen kann. Nach dem Aetzen reinigt man die

dem Gold entfernt. Während das Gold zu Chlorgold verwandelt Steine mit Terpentin.

Edm. Zwecker, L.-Schl.

wird, löse man in 2%, 1 destilliertem Wasser 30 g phosphor

saures Natron, 20 g zweifach schwefelsaures Natron, 10 g doppelt Zu Frage_722. Käufer antiker Battersea - Emailsachen ist

kohlensauren Natron, 10 g Aetzkali und 50 g Cyankali (100%) L. Metzler, Bad Kreuznach.

auf, bringe das ganze zum Kochen und dann das Chlorgold Zu Frage 734. Gichtringe erzeugt: Gust. Rau, Pforzheim. hinein, welches sich sehr leicht auflösen wird. Nach dem Er

Zu Frage 747. Hutnadeln in blankem oder blauem Stahl, kalten wird das Bad filtriert. Beim Gebrauch ist diese FlüssigNeusilber oder vergoldet, in jeder Länge und Stärke liefern: keit zu erwärmen.

F. J. Schmalz, Pforzheim. – Gottfried Rupp jr., Pforzheim. Zu Frage 771. Meines Wissens gibt es kein Mittel, das Philipp Trunk, Pforzheim. Carl Bauer, München.

den beregten Zweck völlig erfüllt. Der Witz der Sache liegt Zu Frage 748. Erzeuge alle Gattungen Ketten, auch nach ja darin, während des Glühens und nachherigen Abkühlens zu eingesandtem Muster usw.: Philipp Trunk, Pforzheim. verhindern, daß sauerstoffhaltige Luft oder sonstige Gase, welche

Zu Frage 754. Kleine Ansichten in Email auf Metall für den Stahl angreifen, mit der polierten Fläche in Berührung Zigaretten- und Zigarren-Etuis, Löffel, Notizblocks, in schöner kommen. Es ist also darauf zu achten, daß das Glühen mög. und billiger Ausführung liefert: Anton Wiesinger, Email

lichst unter Luftabschluß erfolgt. Um während des Abkühlens malerei, Pforzheim, Gabelsbergerstr. 73.

den Zutritt des Wassers zu den polierten Flächen zu verhindern, Zu Frage 757. Türkis-Matrix in allen Größen und Fassons

bestreicht man dieselben mit einer hierzu geeigneten Masse, die liefern: Gottfried Rupp jr., Pforzheim. Gebr. Schiff,

so beschaffen sein muß, daß sie dem Hartwerden betreffender Pforzheim. – W. Constantin Wild & Co., Idar. Ernst

Flächen nicht im Wege steht. Eine in der Praxis bewährte Bohrer, Idar. C. W. Keßler, Idar. Rudolf Rein &

Masse stellt man sich folgendermaßen her. Man nimmt zu Co., Gablonz a. N.

gleichen Teilen Schlemmkreide und Holzkohlenstaub und rührt

dieselben mit Fischtran zu einem dicken Brei an, den man auf Zu Frage 758. Imitierte Hirschgrandeln liefern: Gottfried die Flächen aufträgt. Nach dem Härten müssen letztere noch Rupp jr., Pforzheim. Adolf Köhler, Pforzheim. mit einer Lappenscheibe nachgegangen werden. Weiter werden Emil Haberstroh, Silberbijouterie - Fabrik, Pforzheim.

empfohlen ein Ueberzug von Roggenmehl und Kochsalz oder von Rudolf Rein & Co., Gablonz a. N.

weicher Seife, ferner mehrmaliges Eintauchen in eine starke Zu Frage 759. Fragliche Gegenstände liefern: Württem Leimlösung, in welcher Blutlaugensalz gelöst ist und vorheriges berger Metallwaren-Fabrik, Geislingen a. St. – Hen Trocknen des Ueberzugs vor dem Glühen. Der Erfolg hängt niger & Co., Berlin SW., Alte Jakobstr. 106 und Leipzig, natürlich mehr oder minder von der Gewandtheit ab, mit der Grimmaische Straße.

die Arbeit vorgenommen wird. Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

R. W.

Fachtechnischer und wirtschaftlicher Teil

Redaktion: Kunstgewerblicher Teil: Professor Rudolf Rücklin, Leiter der
Golarchmiede-Schule, Pforzheim · Fachtechnischer Teil: Goldrohmied Paul
Axthelm, Leipzig - Wirtschaftlicher Teil: Syndikus Herm. Pilz, Leipzig

Altertümlicher Perlenschmuck.

Von Herm. Berdrow.

Jie Mode, aller schönen Gebieterinnen launischste, Grab gegeben wurden, ein uralter Brauch, den wir von Island

hat seit Jahrzehnten einen Schmuck, der ehedem bis Borneo, von Ägypten bis Mexiko feststellen können. Obbis in die höchsten Kreise hinauf wertgeschätzt wohl diese einfachen länglichen blauen Perlen durchaus nicht wurde, in Acht und Bann getan, so daß er sich von hervorragender Schönheit sind, so werden sie doch an

völlig zu den schwarzen, roten und braunen Kindern der Gold- und Ewehküste so teuer bezahlt, daß sich besondere der Natur flüchten mußte: es ist die Perle. Natürlich nicht Händler mit ihrem Vertrieb befassen und auch Leute sich schon die Muschelperle, die nach dem Ausspruch eines sentimentalen systematisch auf das Graben gelegt haben sollen. Die große Zeitalters Tränen bedeutet, dem ungeachtet aber allezeit bei uns Nachfrage hat zu Fälschungen Anlaß gegeben, die aber von fast ungerechtfertigt hoch in der allgemeinen Wertschätzung und Kennern ziemlich leicht durchschaut werden. Die echten Stücke im Preise gestanden hat, sondern die „simple“ Glasperle, auf die stammen nach einer Sage von dem Schlangengotte Anyi-evo wir genau so mißachtend herabsehen, wie der Wilde auf die von ab; nach einem anderen Märchen würden sie mit Tauchern uns gepriesene „edle“.

vom Meeresgrunde geholt, Angaben, die wahrscheinlich nur Nicht selten werden, wenn von afrikanischen Perlen die dazu dienen sollen, die Bezugsquelle möglichst geheimzuhalten. Rede ist, fälschlich die Muschelperlen darunter verstanden. Diese Aggri sind nun in Gräbern aus der Bronzezeit, in Wenn Freiligraths „Mohrenfürst“ zur Geliebten spricht:

Urnen aus der La Tènezeit, in Begräbnisplätzen der VölkerSieh, glänzende Perlen bring ich dir dar,

wanderungszeit nicht selten gefunden worden, ein Beweis, daß Sie flicht in dein schwarzes krauses Haar;

auch unsere Vorfahren sie zu schätzen wußten und den Toten Wo Persias Meerflut Korallen umzischt,

als kostbares Gut mitgaben. Häufig kommen einzelne dieser Da haben sie triefende Taucher gefischt

blauen oder blaugrünen Perlen (s. Abb. 4) in Verbindung mit so hat die Phantasie dem Dichter hier einen sehr verzeilichen Bronzeohrringen vor wobei sie, in der Art, wie es unsere AbStreich gespielt: afrikanische Perlen werden zwar nicht selten bildung (5) veranschaulicht, auf das Ende der durch das Ohraus der Erde und aus dem Brunnen gefischt, aber niemals aus läppchen gestochenen Spitze fest aufgeschoben wurden. Neben dem Meere. Das Berliner Museum für Völkerkunde besitzt diesen einfachen Perlen finden sich auch prachtvoll emaillierte, z. B. sechs große alte und schöne Glasperlen von Tonnenform, mit Augen, Streifen, Buckeln und verschiedenfarbigen anderen blau, weiß und braun gemustert, die größten mir bekannten, da Mustern versehene vor, meist allein, bisweilen jedoch, wie sie ungefähr den Umfang einer Säuglingsfaust erreichen; sie in den Gräbern zu German in Ostpreußen aus spätrömischer sind zu Banda in Portugiesisch-Westafrika beim Graben eines oder altpreußischer Zeit, auch zu Prunkgehängen vereinigt, die Brunnens gefunderi.

wir noch heute mit Wohlgefallen auf schönem Busen ruhen Westafrika, besonders die Gebiete landeinwärts vom Golf sehen. Frl. Prof. Johanna Mestrof, die verdiente Konservatorin von Guinea, ist die Heimat der

des Altertumsmuseums zu Kiel, hat berühmten Agri- oder Aggriperlen,

mittellst eines solchen Grabfundes die von den Engländern groundbeads

aus Schleswig festgestellt, daß der oder Erdperlen bezeichnet werden,

Handelsverkehr schon im zweiten da sie in verschiedenen Land

Jahrtausend vor Chr. Geburt Glasschaften, z. B. auch in manchen

perlen, die in einer Art GrubenGegenden Togos, bei der Boden

schmelztechnik im Orient fabriziert bearbeitung gefunden werden. Es

waren, nach der Cimbrischen Halbsind gewöhnlich blaue, grünliche

insel führte, wo sie von vornehmen oder blaugraue Perlen, die von den

Germaninnen als Schmuck getragen Negern als uralt bezeichnet werden

wurden. Bunte Mosaikperlen aus und vielleicht schon durch den

Steinkistengräbern Albaniens, in Handel der Phönizier und Karthager

blauen, grünen und roten Farben verbreitet wurden, sei es zu Schiff, 6.

ausgeführt, schwarzblaue große rösei es auf Karawanenwegen durch

mische Perlen aus Nymwegen (Abb. die Sahara.

6) nebst vielen hundert anderen Ihr Vorkommen im Boden beruht

Funden zeigen uns, wie beliebt wahrscheinlich darauf, daß sie in

dieser Schmuck einst auch in früherer Zeit den Toten mit ins

2b

Europa war.

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2 a

4.

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9.

Doch kehren wir zur Gegenwart zurück! In den Haussaländern westlich vom Tschadsee fand der Reisende Staudinger zwei Arten alter Perlen, die sehr hoch geschätzt wurden. Eine nicht große Kette kleiner, walzenartig geformter Glasperlen von bläulich schimmernder Farbe kostet 100 Mark und darüber, ein hohes Zeichen der Wertschätzung, besonders wenn man bedenkt, daß man für eine solche Summe in Lagos an europäischen Sachen, also auch an neuen Glasperlen, alles mögliche erhält. Nach Aussage der Eingeborenen findet man diese Perlen im Grunde alter Häuser die Neger begraben ihre Toten nicht selten in der Hütte, die alsdann verlassen wird oder im Flußgeröll.

Am Ostufer des Njassasees steht bei den Wambotto neben alten flachen blauen Ringperlen, anscheinend echten Aggri, eine andere Art schwer zu erlangender Perlen in hoher Geltung. Sie ähneln in der Farbe teils den sogen. Scheinkieseln, teils gewöhnlichem weißen Quarz und haben in ihren größten Stücken 4-5 cm Durchmesser. Die bläulich schimmernde Farbe, die sie jedenfalls hohem Alter verdanken, läßt darauf schließen, daß auch sie vor Jahrhunderten eingeführt sind.

Vom Njassasee führt uns ein Sprung zu den Basuto in Transvaal, die zur Zeit ihrer Blüte jedenfalls zu den größten Gourmands im Perlengeschmack gehörten. Gewisse seltene Perlarten bildeten das Prärogativ der regierenden Häuptlinge und ihrer Frauen. Besonders eine gelbe oder eine schwarze standen in größtem Ansehen und dienten oft als Sühnegeld und Tribut, mittelst dessen die Unterhäuptlinge Gunst oder Schutz des Oberhauptes erkauften. Kaufen konnte man diese Perlen nie und nirgends, Leuten niederen Ranges brachte ihr Besitz sogar Gefahr an Gut und Leben. Es kommen siebzehn verschiedene Arten vor, die fast alle klein und aus durchscheinendem Glase sind. Ohne Zweifel sind sie durch Abschneiden aus längeren Glasröhren hergestellt. Ihre Wertschätzung spricht sich schon in ihren Namen aus, deren Bedeutung die Neger zum Teil selbst nicht kennen, ein Beweis, daß die Stücke trotz ihre Einfachheit von auswärts eingeführt sind. Einige führen den im Njassagebiet gebräuchlichen, von den Basuto gar nicht verstandenen Namen Talam a, d. h. Gold, sie sind gelb oder grüngelb, durchscheinend und von Zylinderform. Eine andere dieser einfachen Perlen, eine hellschwefelgelbe opake Art, heißt Tacha, d. h. Schönheit (Abb. 3, Tamala, und 1, Tacha). Letztere ist die wertvollste von allen. Der Name einer andern Art bedeutet: die Perle, mit der man Frieden erkauft. Nach ihren Farben bekannt sind die Erbse (grün) und die Perlhuhnperle (schwarz mit schmalen weißen Längsstreifen). Da auf der Halbinsel Guirat in Vorindien noch jetzt ähnliche Perlen fabriziert werden, so könnten sie vielleicht aus Indien stammen: doch könnte man auch an mittelalterliches Fabrikat aus Venedig oder antikes aus Phönizien denken.

Neben diesen meistens einfachen „echten“ Aggri geht nun unter demselben Namen eine Menge von bunten Schmelz-, Email-, Porzellan- und sogar Tonperlen um, welche sicher zum Teil nicht geringeren Alters als jene sind, aber doch besser von ihnen auch dem Namen nach unterschieden würden. Auch sie finden wir schon in Gräbern vergangener Jahrtausende, teils in einfacher, teils in prunkvollerer Ausführung. Glas- und Emailperlen, wie die beiden abgebildeten (7 und 8), finden sich in Urnengräbern aus der Völkerwanderungszeit; die kleinere ist weiß mit hellgrüner Einlage, die größere dunkelblau mit grünem und weißem Schmelz. Die Technik dieser Perlen ist zum Teil eine sehr kunstvolle und läßt auf jahrtausendelange Dauer des Gewerbes schließen.

Interessante Mitteilungen über den Wert und Gebrauch dieser Kunstperlen bei mehreren Dajakstämmen im Innern Borneos macht ein holländischer Forscher. Von Häuptlingen und Reichen werden im allgemeinen häufiger alte Perlen ver

wendet, die in früheren Zeiten aus unbekannten Gegenden zu der Insel gelangt sind, von Unbemittelten neue, die aus Singapore eingeführt, keineswegs aber dort angefertigt werden; denn die Fabrikationsstätten dieser Kunstperlen, die wir hier in Europa kaum zu sehen bekommen, sind große Exportfabriken in Venedig (Muraw), Gablonz in Böhmen und Birmingham; einige Arten stammen vielleicht auch aus China.

Neue Perlen dieser Fabriken als alte zu verkaufen, ist unmöglich, da letztere infolge des langen Gebrauchs an der Oberfläche verschlissen, vom Fette der Haut durchzogen oder, wenn sie in der Erde gelegen haben, an der Oberfläche verwittert sind. Der Sachverständige unterscheidet beide Arten sofort.

Der Preis einer Perle richtet sich nicht nur nach ihrem Alter, sondern auch nach ihrer Art. In den Jahren 1896-1900 galt eine verbreitete Art alter Perlen 100 Gulden das Stück. Der Sultan von Kutei besitzt eine, die 40000 Gulden Wert hat; sie ist doppelt-kegelförmig, 2 cm groß und besteht aus gelbem, von Bündeln verschiedenfarbiger Glasurstreifen durchzogenen Porzellan. Manche Stämme schätzen den Besitz alter Perlen höher als den von Geld. Nur wo die Eingeborenen oft mit malaiischen Händlern in Berührung kommen, veräußern sie ihren Perlenbesitz, was einen lebhaften Handel zwischen Binnenland und Küste verursacht. Unsere Abbildung zeigt uns zwei der neueren Sorten, eine lange hellblaue mit dunkelblauem Streifen und eine kürzere von brauner Grundfarbe mit dunkelblauem, hellblau umrahmten Ornament (9 und 2 b).

Auch auf Borneo stammen die alten Perlen zum großen Teile aus Gräbern und werden in diesen Fällen von den Stämmen, in deren Bereich die Gräber liegen, aus Abscheu nicht gebraucht, sondern im Handel weiter vertrieben. Sie dienen ebenso wie im Kongogebiet stellenweise auch als Geld, meistens innerhalb des Stammes. Man verwendet diese Perlen zu Halsketten, Armbändern und Leibgürteln, wobei man die schönsten Stücke, sowohl schön gezeichnete neue als auch alte sehr wertvolle, nebeneinander in die Mitte bringt, rechts und links davon die minder schönen oder wertvollen.

Die Perle begleitet den Sajak von der Wiege bis zum Grabe. Bei jeder bedeutenden Zeremonie des Lebens, bei der Geburt, der ersten und zweiten Namengebung, der Eheschließung, werden Perlenketten geschenkt, und so wächst der Besitz, um schließlich zum Teil mit ins Grab zu wandern; denn dem Toten werden für das Leben im Himmel einige der kostbarsten Schmucksachen mitgegeben. Überdies werden in alle Körperöffnungen der Leiche Perlen gesteckt und auch auf die Körperteile solche gebunden, zur Besänftigung der bösen Geister, die sich sonst der Leiche bemächtigen könnten.

Merkwürdigerweise haben Nachforschungen nach dem Ursprung dieser alten Perlen, die hier und in Afrika, auf den Südsee-Inseln und in Amerika noch jetzt eine so große Rolle spielen und ehedem auch bei uns so hoch geschätzt wurden, eine bestimmte Quelle bisher nicht ergeben.

Die Glas- und Emailindustrie, vor Jahrtausenden in Ägypten in so hoher Blüte, ist an den Ufern des Nils wahrscheinlich auch erfunden worden. Die hoch entwickelte Glas- und Porzellanindustrie der Phönizier, welche lange mit ägyptischen Erzeugnissen Handel trieben, gründete sich völlig auf die erstere. In Ägypten finden sich in Gräbern der jüngeren Steinzeit, 2800—2500 v. Chr. oder noch früher, schon Perlen; aber es sind geschliffene und durchbohrte Natursteine verschiedenster Art, Quarz, Achat, Karneol, Marmor, Muscheln u. a. Perlenketten bescheidener Art aus Stein enthalten ja auch bei uns schon die Gräber der jüngeren Steinzeit, z. B. des berühmten Grabfeldes zu Rössen, Kr. Merseburg.

Erst um 2200 v. Chr. traten in Ägypten Perlen aus glasiertem Ton (Fayence) auf, und während der 18. Dynastie

waren Glasperlen noch eine Seltenheit. Aber seit Ramses II. treten sie in großen Mengen auf. Wie Phönizien von Altägypten, so lernte Venedig vom Orient, und schon im 13. Jahrhundert nach Chr. nahm in der Lagunenstadt die Glasindustrie einen solchen Umfang an, daß 1292 auf Verfügung des Großen Rates die Glasöfen, die für den Export arbeiteten, nach Murano

verlegt wurden. Dort werden noch jetzt die Perlen zumeist nach den Mustern der alten Ägypter und Phönizier verfertigt, oft so täuschend, daß sie von gut konservierten alten nicht zu unterscheiden sind. Für uns moderne Europäer ist aber diese ganze Schmuckindustrie merkwürdigerweise völlig von der Bildfläche verschwunden.

Herstellung von Lötwasser, Lötpulver und Lötpasta.

D

as Löten kann definiert werden als die Verbindung 3. Ein noch wirksameres Lötwasser bereitet man auf folzweier Metallteile durch Einfügen eines anderen gende Weise: Zink wird zu Salzsäure hinzugefügt, bis keine in geschmolzenem Zustande befindlichen Metalles Einwirkung mehr stattfindet, was man daran erkennt, daß kein zwischen die Stöße der beiden Metallstücke. Aufschäumen mehr erfolgt. Sodann wird von Zeit zu Zeit in

Dieses andere Metall ist in der Regel irgend eine kleinen Mengen Ammoniakflüssigkeit hinzugetan, bis die Lösung Legierung, welche bei einer niedrigeren Temperatur als die mit einen schwach ammoniakalischen Geruch besitzt. Die Flüssigeinander zu verbindenden Metalle schmilzt, an diesen festhaftet keit ist jetzt vollkommen neutral und ist bei weitem wirksamer und sie auf diese Weise vereinigt. Das zur Verbindung die als die gewöhnliche Chlorzinklösung, indem sie die Metalle nicht nende Metall wird allgemein mit Lot bezeichnet. Damit das Lot mehr angreift und infolgedessen nur geringe Neigung zur Rostfesthaftet und eine feste Verbindung erzielt, ist es von großer bildung oder Zerstörung der Metalle besitzt. Wichtigkeit, daß die Metalle an der Lötstelle eine rein metal 4. Ein anderes gut wirkendes Lötwasser wird durch Bereilische Oberfläche besitzen und auch während des Lötens rein tung einer Chlorzinklösung, wie unter 2 beschrieben, hergestellt, bleiben. Bei Neuherstellungen verursacht dies keine Schwierig welcher so viel Glyzerin zugesetzt wird, daß dieses den achten keiten; wenn aber Reparaturen an alten Gegenständen vorge Teil der Chlorzinklösung ausmacht. nommen werden sollen, ist es häufig recht schwierig. Die Gegen 5. Es sind Versuche gemacht worden, Lötwasser ohne Verwart von Rost oder jede oxydierte Oberfläche bildet nämlich ein wendung von Chlorzink herzustellen; die dabei erzielten Resulwesentliches Hindernis für eine wirksame Lötung; es ist be tate können jedoch nicht als besonders befriedigend bezeichnet kanntlich Tatsache, daß man eine einwandfreie Lötung nur dann werden. Eine derartige Flüssigkeit erhält man z. B. durch Auferhält, wenn das Lot sich mit dem zu verbindenden Metall lösen von ,45 kg Salmiak, 113 g Borax und 28,3 g Glyzerin in dessen Oberfläche aufs innigste vermengt und eine Legierung 1,5 Litern Wasser. mit demselben bildet. Eine solche kann aber nur erfolgen, wenn 6. Das Müllersche Lötwasser wird gewonnen aus 0,56 Liter das Lot mit einer reinen Metalloberfläche in Berührung kommt. Phosphorsäure (1 Teil Phosphorsäure auf 8 Teile Wasser) und Das Löten wird bekanntlich bei Erhitzung vorgenommen, welche 0,85 Liter Methylalkohol (Holzspiritus). ihrerseits wieder die Oxydation begünstigt. Die Praxis hat aber 7. Ein wirksames Lötwasser geben 0,45 kg Milchsäure, 0,45 kg gelehrt, daß durch Benutzung von verschiedenen Substanzen, Glyzerin und 3,6 kg Wasser. welche auf die zu lötenden Metallflächen gebracht werden, diese Lötpulver: 1. Harz (Kolophonium) in gepulvertem ZuOxydation verhindert werden kann. Diesem Zwecke dienen die stande ist lange Zeit als Lötpulver besonders bei Blei, Eisen vom Metallarbeiter verwendeten Lötwasser, Lötpulver und Löt und Zinn verwendet worden, und leistet auch gute Dienste, pasten. – Der Arbeiter, welcher mit Zinn, Zink, Messing und indem es die Rostbildung der gelöteten Metalle verhindert. In Kupfer, Gold und Silber zu tun hat, gebraucht ein Lötwasser, der Goldwarenbranche benutzt man, besonders für matte Sachen, dessen Hauptbestandteil Chlorzink bildet. Er kann sich dasselbe mit Vorliebe steifen Terpentin. fertig kaufen oder selbst herstellen.

2. Ein zusammengesetztes Lötpulver erhält man durch Ver1. Das gewöhnliche Lötwasser erhält man, indem man Ab mengen und Pulverisieren von 0,9 kg Harz, 56,7 g Salmiak und fälle von Zinkplatten oder Zinkblech zu Salzsäure so lange hin 16,7 g getrockneten Zinksulfats. Man verwendet hierbei auch zutut, bis kein Aufbrausen oder Aufschäumen mehr stattfindet. anstatt des Zinksulfats die gleiche Menge (16,7 g) getrockneten Dieses Lötwasser ist sehr wirksam, besitzt aber den großen Borax. Bei Benutzung der beiden letzten Substanzen ist es erNachteil, daß es entschieden säurehaltig ist und deshalb bei Be forderlich, daß dieselben durch Erwärmen so lange getrocknet nutzung auf Zinn, Messing, Kupfer und Eisen, welche Metalle werden, bis sämtliches Wasser, welches sie enthalten, entfernt durch Säuren angegriffen werden, Rostbildung verursacht bzw. ist; andernfalls wird das günstige Resultat beim Löten wesentdie Metalle zu zerstören strebt, während auch bei mattver lich beeinträchtigt. goldeten Sachen dieses Säure-Lötwasser sehr zerstörend ein Lötpasten: Bei den gröberen Arbeiten wird vom Bleiwirkt. Nichtsdestoweniger wird es häufig benutzt.

arbeiter Talg benutzt, welches sich mit Harz zu einem Lötfett 2. Ein bedeutend besseres Lötwasser gewinnt man, wenn der mischen läßt. eben beschriebene Prozeß etwas weiter fortgesetzt wird. Nach 1. Man schmelze 0,45 kg Harz und 0,45 kg Talg und rühre dem die Salzsäure so viel Zink aufgenommen hat, als sie bei 56 g gepulverten Salmiak ein. gewöhnlicher Temperatur zu lösen geneigt ist, wird noch etwas 2. 2,26 kg Baumwollsamenöl und 1,81 kg Talg werden von diesem Metall hinzugefügt und das Ganze gelinde erwärmt. zusammengeschmolzen; 1 kg gepulvertes Harz wird hinzugefügt. Dadurch löst sich noch mehr Zink auf infolge Bildung von Chlor Die Mischung erhitzt man dann, bis sämtliche Bestandteile gezink, und die Flüssigkeit wird in höherem Grade neutralisiert. schmolzen sind. Hierauf gibt man 0,12 kg gepulverten Salmiak Man muß nun dafür Sorge tragen, daß ein kleiner Überschuß hinzu und läßt die Masse unter beständigem Umrühren erkalten. von Zink hinzugetan wird und daß, nachdem die Einwirkung der Sollte die Paste zu steif werden, so fügt man etwas mehr BaumSäure auf das Zink aufgehört hat, eine geringe Menge des letz wollsamenöl hinzu und wird dann eine gut wirkende Substanz teren ungelöst zurückbleibt.

erhalten.

Bh.

Gewehrdekorationen.
Zbwohl die Graveurbranche in eine Anzahl Spezial Feinheit der Striche arbeitet man mit dem Hammerstichel oder

fächer zerfällt, gibt es eine Menge Graveure, die, sticht mit der Hand und benutzt hierbei fast immer einen
wie man sagt, alles machen. Neben Gold- und Messerstichel.
Silberstich fertigen sie Petschafte, Prägestempel in Mancher könnte nun in dem Glauben sein, mit der Hand

Stahl, Bronze usw. als Wappen u. dgl. an. Ebenfalls dasselbe leisten zu können, wie mit dem Hammerstichel. Bei Schablonen, Schlagstempel, Ziselierungen und manche andere Ar näherer Besichtigung der Arbeit wird man sich aber überzeugen, tikel. Selbst Holzschnitte werden von diesen vielseitigen Berufs daß man auf die Dauer solch kräftige Stiche mit der Hand nicht genossen ausgeführt. Man könnte unter Umständen nicht einmal ausführen kann. Auch geht bei einiger Übung der Glattheit des behaupten, daß ein Spezialist entsprechend Besseres leistet. Striches nichts ab. Das Aufzeichnen auf das Metall geschieht mit Ist mancher Gra

einer stumpfen Reisveur über die Aus

nadel, die das Eisen führungsmanier einer

nicht ritzen soll. TierArbeit unterrichtet, so

figuren u. dgl. werden ist er auch imstande,

meistens mittels einer dieselbe auszuführen,

Pause aufgetragen und weil ihm die Hand

werden oft Gruppen habung des Stichels,

durch einzelne Pausen des Meißels und des

Fig. 1.

zusammengesetzt. Ziseleurpunzens geläu

Die Pausen befig sind. Es ist aber

stehen aus Gelatineselbstverständlich, daß

blättern, in welche die ein Spezialist, ein Gra

Zeichnung eingeritzt veur, der stets ein und

ist. Das Blatt wird mit denselben Artikel an

Zinnober eingerieben fertigt, Vorteile bei der

und auf das dünn einArbeit ausfindig macht,

gewachste Werkstück die von großer Wich

Fig. 2.

aufgepaust. Die Blatttigkeit sein können.

verzierungen werden Diese Vorteile können

stets freihändig zudie Einspannemanier

gezeichnet und kann des Werkstückes be

der Graveur entgegen treffen, die Schliff

den meisten Arbeitsgemanier des Stichels

pflogenheiten anderer oder des Meißels, die Schabe- oder Riffelmethode, die Art, wie

Fig. 3. die Zeichnung aufgepaust wird, ob der Stichel oder Meißel zur Anwendung gebracht wird und vieles andere.

Auch muß wissen, wo die Anwendung einer Maschine in Frage kommt, welches Metall und welche Sorte von diesem verwendet wird. – Die Arbeits

Fig. 4. methode eines Spezialfaches unserer Branche läßt sich sehr oft mit Vorteil für andere Spezialfächer seine Fähigkeiten im EntArtikel verwenden, weshalb hier näher darauf eingegangen werfen benutzen. werden soll.

Die Arbeitsstücke werden fast alle Die Gravierarbeiten für Gewehrdekorationen sind auf einen Kittklotz aufgekittet und in Spezialarbeiten, die manchem Kollegen zu Gesicht kommen, einen Schraubstock gespannt. Dieser ist deren Arbeitsmethode aber schon deshalb wenig bekannt ist, derart gelagert und verankert, daß er eine weil die Arbeiten nur von wenigen ausgeführt werden.

halbe Drehung um die Längsachse zu Wenn man bei den Gewehrdekorationen von Gravieren machen imstande ist. Paralellschraubund Stechen spricht, so versteht man darunter Meißeln. Nur stöcke, die auch Verwendung finden, die winzigsten Arbeiten werden mit der Hand gestochen. Als können eine ganze Drehung machen. Meißel werden Stichel verwendet, die in ein Holzheft ge Die Befestigung des Schraubstockes muß schlagen sind, das in der Länge die Hand ausfüllt. Selbst so sein, daß derselbe den HammerFädenstichel finden auf diese Weise Verwendung. Der Hammer schlägen beim Meißeln nachgibt und ist dem Ziselierhammer ähnlich. Die Schlagfläche an demselben der Stichel den gewünschten Bogen ist etwas gewölbt und die Kante abgerundet. Je nach der schneidet.

Fig. 5.

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man

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