Page images
PDF
EPUB
[ocr errors]

Liegen die Umstände so, daß Mahnungen nichts mehr fruchten
und daß schärfere Mittel zur Anwendung gebracht werden müssen,
zu denen das Ausbieten der Forderung zum Verkauf gehört, so
braucht man keine Angst zu haben, sich dadurch gleich einer
Beleidigung oder Nötigung schuldig zu machen. Die Leute sollen
einfach berappen!

Unsere diesjährige Weihnachts-Reklame
wird diesmal den üblichen Boden verlassen und etwas Neues,
Originelles zu bieten suchen. Nachdem unser Reklameheft im
vorigen Jahre großen Anklang gefunden hat, hoffen wir, daß
unsere diesjährige Weihnachtsgabe, in Almanachform gehalten,
sich noch mehr Freunde erringen wird. Bleibt das Heft doch

in dieser Form bei der Kundschaft für ein ganzes Jahr wertvoll, so daß ihr der Name des Goldschmiedes immer von neuem in das Gedächtnis zurückgerufen wird. Die seit langen Jahren von uns energisch gepflegte Förderung des Schmucktragens, welche wir durch die Zentralstelle „Schmuck und Mode“ eigentlich erst inszeniert haben, soll in dem Weihnachtsheftchen wieder einen lebendigen Ausdruck finden. Dasselbe soll dem Goldschmied ein geschmackvolles Mittel in die Hand geben, für seine Waren Propaganda zu machen, und weicht von den bisher üblichen Formen der Weihnachts-Reklame der Fachpresse gänzlich ab. Das Werkchen ist von der bekannten geistvollen Schriftstellerin Marie Luise Becke-Kirchbach, die wir zu unseren Mitarbeitern zählen, redigiert.

„Fuchsit“, ein neuer Schmuckstein.

[merged small][ocr errors]

um

am

Kein Ladengoldschmied

von

[ocr errors][merged small]

s ist zurzeit eine sehr beliebte und schöne Sitte Aussehen, so daß sich der Stein wohl ganz vorzüglich als

die freilich noch in ihren Anfangsstadien steht Schmuckstein für unsere moderne Gold- und SilberschmiedeGroßsilberwaren und Metallwaren überhaupt mit kunst verwenden läßt. Vor allem denken wir uns das schöne, Halbedelsteinen zu schmücken. Damit erzeugt man satte Grün desselben von wunderbarem Effekt in Verbindung

schöne Farbenstimmungen, besonders, wenn der mit Mattsilber, Vergoldung oder Mattgold. Wir dürfen daher Gegenstand matt abgetönt ist. Man verwendet hier meistens die wohl annehmen, daß sich der „Fuchsit“ infolge dieser guten Achate, Onyxe, auch den Malachit und den Lapis-Lazuli, alles Eigenschaften als Schmuckstein recht bald einbürgern wird. Steine, die schöne Farben haben und doch nicht zu teuer sind. Die Königliche geologische Landesanstalt und Bergakademie

Da wird uns nun dieser Tage ein neuer Stein, „Fuchsit" zu Berlin, der dieser Stein ebenfalls zur Begutachtung übergenannt, von der Firma S. Weingarten in Oberstein a. N. geben wurde, hat denselben geprüft und festgestellt, daß er zur Ansicht und Besprechung in unserem Blatte eingesandt aus einen chrom- und kalkhaltigen Tonerdesilikat (zumeist und kommen wir diesem Wunsche um so lieber nach, als es kieselsaurem Aluminium) besteht, seine grüne Farbe dem Chromsich einen wirklich

gehalt verdankt und daschönen Stein für die

her besten wegen Schmuckwaren Industrie

der Chrom-Verbindung handelt, der sich würdig,

Chromargillit“ gewas Farbe, Glanz, Zeich

nannt würde. Die kleinen nung und Härte anbetrifft,

gelben Tupfen darauf sind den oben genannten Mi

auf Vorhandensein neralien zur Seite stellen

Brauneisenerz zurückkann. Puchsit“ ist ein

zuführen.
darf es dersäumen,
undurchsichtiger Stein von

Das Rheinische Mi-
schöner, dunkelgrüner
sich ein Probe = Exemplar des Schmuck- und

neralien-Kontor von Farbe. Er ist wolkig und

Dr. F. Krantz in Bonn Mode - Allmanachs für das Jahr 1907 zu bemit feinen Linien gezeich

a. Rhein gibt darüber die net, die in dunkel- und stellen, und zwar aus folgenden Gründen:

folgende ausführlichere
hellgrünen Nuancen ab-
1) Der Almanach bildet einen alljährlich wiederkehren-

Analyse:
wechseln. Einige gelbe
den Bericht über das Goldschmiederach an das

„Nach Beendigung der
Tupfen geben dem Stein
Publikum, um auf den Ankauf von Schmuck und

Untersuchung des uns einetwas Lebhaftigkeit. Durch Gerät hinzuweisen.

gesandten grünen Minerals diese verschiedenen Far2) Der Almanach hat für ein ganzes Jahr Gültigkeit

können wir Ihnen mitbentöne hat derselbe eine und ist nicht nur für die Weihnachtszeit bestimmt,

teilen, daß hier ein äußerst sondern für das ganze Jahr, ist also auch geeignet sehr aparte Stimmung. Der

feinkörniger „Fuchsit“, ein zum Derteilen im Laden an .die Kundschaft. Stein ist härter als der

chromhaltiger Muskovit 3) Mit der herausgabe des Schmuck- und Mode - Al= Malachit; man kann ihn manachs ist die seit Jahren von der „Deutschen

vorliegt. Der beiliegende aber doch noch gut schnei

Dünnschliff läßt unter der
Goldschmiede - Zeitung" ausgeübte Tätigkeit zur
den und feilen, gewiß ein
Beeinflussung der Modezeitungen zugunsten des

Lupe das feinfaserige Ge-
großer Vorteil für den
Schmucktragens verbunden.

webe gut erkennen. CheGoldschmied. Dazu ist

misch ist viel Kieselsäure, Mehmen Sie oon der Broschüre Kenntnis durch den Bezug seine Polierfähigkeit ziem

reichlich Tonerde und lich gut, ungefähr so wie eines Probe = Exemplars gegen Einsendung von 30 Pfg.

Chromoxyd, nur geringe die des Lapis-Lazuli. Er

Spuren von

Kalk und Derlag der ,,Deutschen Goldschmiede-Zeitung“ kommt überhaupt in Glanz

Magnesium und von Kali und Zeichnung dem LapisWilhelm Diebener Leipzig 28 Dresdener Straße 2.

nachgewiesen. Die FärLazuli ziemlich nahe; auch

bung des Minerals wird besitzt er dessen feines

durch Chrom bedingt.

[ocr errors][ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors]
[ocr errors][ocr errors]

Von Nickel und von Kupfer ist keine Spur vorhanden. Dadurch ist dieses Mineral jedenfalls für die Schleifindustrie ganz neu. Aus der Untersuchung geht hervor, daß es sich dabei auch um eine sehr feste widerstandsfähige Substanz handelt.“

Wie uns durch Herrn Weingarten noch mitgeteilt wird, soll sich der „Fuchsit“ in Afrika vorfinden; und zwar in ziemlich fehlerfreien Stücken, so daß einer ausgiebigen Verwendung desselben für die Schmuckwarenindustrie nichts im Wege steht.

P. A.

Kleine Mitteilungen.

[ocr errors]

Ein eiserner Siegelring von 1813. (Zu Frage 663.) Vor längerer Lohnbewegung in Görlitz. Auch hier in Görlitz sind die GeZeit stand in dieser Zeitung eine Frage nach einem historischen hilfen und Hilfsarbeiter der beiden größten Betriebe, und zwar Trauring von 1813. Kürzlich bekam ich einen eisernen Siegelring eder Betrieb für ch, an die Chefs betreffs Aufschlag von 250 mit der Inschrift: „Gold gab ich für Eisen“ zur Reparatur und für Überstunden und Lohnerhöhung herangetreten. In dem einen ich habe Form und Ziselierung in zwei kleinen Zeichnungen Betrieb wurde in einer Werkstellen-Versammlung ein Schriftstück festgehalten. Der Inhaber des Ringes kannte gar nicht den Wert aufgestellt, worin die sämtlichen Angestellten die Firma um einen und die Seltenheit des Ringes, denn er wollte ihn vergoldet Aufschlag von 25% für Überstunden, desgl. für Kommissionen usw. haben. Nachdem ich den Herrn über den Ursprung solcher ersuchten. Die Eingabe hatte einen günstigen Erfolg. Ringe aufgeklärt hatte, verzichtete er auf die Ausführung der Herren Chefs bewilligten sämtliche obengenannten Forderungen Arbeit. Aller Wahrscheinlichkeit nach sind die Trauringe auch der Angestellten. Im zweiten Betriebe fand ebenfalls eine Werkals Siegelringe gefertigt worden, was ja schon aus der Form stellen - Versammlung statt. Auch in dieser wurde ein solches des Ringes hervorgeht (Fig. 2). Die mehr lang als breite, acht Schriftstück abgefaßt. Die Angestellten ersuchten auch hier ihre eckige, etwa 2'/, mm starke Platte geht etwas unter sich. Bei Chefs um den Aufschlag von 25% für Überstunden und durch

weg für sämtliche Gehilfen, Akkord- und Hilfsarbeiter eine 10%tige Lohnerhöhung, sowie eine kleine Änderung der Arbeitszeit. Auch hier bewilligten die Chefs die 25% für Überstunden, eine Lohnerhöhung von 5% bis Ende des Jahres, dann vom Januar 1907 ab die anderen 5% und auch die Arbeitszeit wurde

so geregelt, daß eine 59 stündige Zeit pro Woche festgesetzt Fig.1

ist und die Stunden über 59 als Überstunden gerechnet werden.

Lohnbewegung der Gold- und Silberarbeiter Berlins. Am Mittden Trauringen findet sich wohl an Stelle der Platte ein Medaillon in Form einer

woch abend tagte im großen Saale des Gewerkshauses in Berlin Ellipse, zur Aufnahme eines Monogrammes

eine sehr zahlreich besuchte öffentliche Versammlung der Goldgeeignet. Zum besseren Festlöten der Platte

und Silberarbeiter Berlins und Umgegend, um zu einem neuen Fig. 2. ist die Schiene nur wenig flach gefeilt

Lohntarif Stellung zu nehmen, der folgende Hauptpunkte enthält: worden. Die Schiene hat die Form eines

„Neunstündige Arbeitszeit; Mindestwochenlohn nach breiten, flach „gewölbten Trauringes“ und

vollendeter Lehrzeit 21 Mk., im zweiten Jahre 24 Mk; ein Zuist unten um die Hälfte schmäler als oben

schlag von 15 v. H. auf alle gegenwärtig bestehenden Lohnsätze; (Fig. 1). Die Gavierarbeit auf der Platte, ein

Überstunden 25 und 50 v. H. Zuschlag.“ Der Tarif wurde einfaches Wappen mit der alten Blätterkrone darüber, ist ebenso

von den Versammelten angenommen und soll den Arbeitwie die Ziselierung der Schiene sehr sauber ausgeführt. Die

gebern zur Annahme unterbreitet werden. Zur Durchführung Schiene ist ja durch das Tragen stark beschädigt worden, aber

der Forderungen soll der Metallarbeiterverband die nötigen an den Stellen, welche durch die so hochstehende Plakette ge

Schritte einleiten. schützt wurden, ist die Modellierung in einer geradezu künst Lohnbewegung. Offenbach a. M., das durch seine Portelerischen Feinheit noch vorhanden. Links und rechts wird die feuille- und Metallwaren in lebhaftere Beziehungen zu den BiZeichnung von je einem etwa 8/4 mm breiten Faden begrenzt, jouteriestädten Pforzheim, Gmünd und Hanau getreten ist, hat welcher sich ebenso wie die Ornamente nur wenig über die nun ebenfalls eine Lohnbewegung. Die Schleifer haben geGrundform des Ringes erheben. Es sollte mich freuen, wenn

kündigt und hierauf die Arbeitgeber allen 2000 Arbeitern. ich dem Herrn Fragesteller durch Zeichnung und Beschreibung einen kleinen Anhalt gegeben hätte.

F.

Lohnbewegung. Die Etuisarbeiter in Gmünd beabsichtigen, Nachschrift der Redaktion: Auch im Hohenzollernmuseum

wie die „Gmünder Ztg.“ mitteilt, in eine Lohnbewegung einin Berlin befindet sich, wie uns auf eine Anfrage die dortige

zutreten, mit den gleichen Forderungen wie die Pforzheimer Direktion mitteilt, ein eiserner Ring mit der Inschrift: „Gold gab

Kollegen. In einer abgehaltenen außerordentlichen Versammlung ich für Eisen“. Wir konnten diesen Ring an dieser Stelle nicht

der Etuismacher wurden nach einem Referat von Banzhafwiedergeben, da die Genehmigung zum Photographieren oder

Stuttgart folgende Forderungen aufgestellt: Neunstündige ArbeitsZeichnen desselben nur erteilt wird, wenn genügende Garantien

zeit, 10% Lohnzuschlag, höhere Bezahlung der Überstunden und dafür geboten sind, daß die Abbildung nicht dazu benutzt wird,

humanere Behandlung der Arbeiter. Nachahmungen des Ringes herzustellen.

Die Antwerpener Diamantarbeiter beschlossen, sofort mit den

ausländischen Schwesterorganisationen in Amsterdam, Paris, St. Preiserhöhung. Die Bijouteriefabrik Aug. F. Richter in

Cloude usw. in Verbindung zu treten, um eine allgemeine Aktion Hamburg teilt mittels Rundschreiben ihrer Kundschaft mit, daß

zur Erringung des Achtstundentages zu inszenieren. An diese auch sie durch die fortwährende Steigerung der Rohmaterialien

Forderung wird auch die Forderung einer Woche Ferien geund ganz besonders durch die in letzter Zeit stattgefundene

knüpft. Die Diamantarbeiter in Antwerpen und Amsterdam erArbeiterbewegung, verbunden mit ganz bedeutenden Er

rangen im Sommer 1904 den Neunstundentag, noch jetzt sind höhungen der Arbeitslöhne, sich genötigt sieht, auf die Preise

sie die einzigen belgischen bzw. holländischen Arbeiter, die 5% aufzurechnen.

den Neunstundentag haben. Silberpreis - Erhöhung. Der Preis für Silber geht wieder stark

Guter Schütze. Unter den Meisterschützen beim Oktoberfestin die Höhe, was auf die Wiederaufnahme der Silberkäufe von Zimmerstutzenschießen in München befindet sich u. a. Herr seitens des Schatzamtes der Vereinigten Staaten zurückzuführen ist. Juwelier Heinloth aus München.

[ocr errors][merged small]

wohl auch der Umstand, daß seine beiden Brüder Söhne der Alma mater waren, weckte in ihm den Gedanken, sich der Anfertigung von „Studenten-Gedenkzeichen" zuzuwenden, und er hatte einen schönen Erfolg damit. Später verlegte er sein Geschäft nach Leipzig, wo er es nahezu 30 Jahre betrieben hat, und im vergangenen Jahre auf eine vierzigjährige Selbständigkeit zurückblicken konnte. Das Geschäft blieb zwar in dem Rahmen desjenigen eines Kleinmeisters, brachte ihm aber die Mittel zu einem behaglichen Leben. Seine Familienverhältnisse brachten leider Kümmernisse über ihn, so daß er ohne Nachkommen

einsam aus dem Leben geschieden ist. Und doch nicht einsam, denn er hatte einen großen Freundeskreis, und war in diesem sehr geachtet, nicht minder in der „Leipziger Goldschmiede-Innung“, die ihn zu ihren Mitbegründern zählte. Stolz

Derlag der ,,Deutschen Goldschmiede-Zeitung“ Wilhelm Diebener Leipzig 28 Dresdener Straße 2.

[ocr errors]
[graphic]
[ocr errors]

Ausstellungen. Die Ausstellung von Goldschmiedearbeiten, die gegenwärtig im Herzoglichen Museum zu Braunschweig stattfindet und sich seit ihrer Eröffnung eines immer mehr wachsenden Interesses seitens des Publikums zu erfreuen hat, verfolgt einen dreifachen Zweck, nämlich einmal festzustellen, was von älteren Arbeiten dieser Art im hiesigen öffentlichen wie privaten Besitz noch vorhanden ist, sodann zu zeigen, was insbesondere die braunschweigischen Goldschmiede vom frühen Mittelalter bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts geleistet haben, und endlich Material zu liefern zu einer geschichtlichen Darstellung der braunschweigischen Goldschmiedekunst, für die es bis jetzt noch fast an jeder Vorarbeit fehlte. Neben den Arbeiten Braunschweiger Goldschmiede sind es namentlich solche Augsburger und Nürnberger Herkunft, welche die Ausstellung zieren. Das kostbarste Stück der Ausstellung ist ein spätgotischer Prunkkelch von 1494, vermutlich Augsburger Arbeit, welcher der Ulricikirche gehört. Die Ausstellung umfaßt etwa 300 Nummern, darunter auch viele aus anderen Orten des Herzogtums, so z. B. die Altargeräte der Hauptkirche und der Trinitatiskirche in Wolfenbüttel.

Meisterprüfung. Bei der im vorigen Monat stattgefundenen Meisterprüfung bestand Herr Otto Richter in Duisburg die Prüfung theoretisch sowohl wie praktisch mit dem Prädikat „gut“. Als Prüfungsmeister fungierten unter anderem auch die Herren Carl Schmitz aus Mülheim und Richard Scholl aus Duisburg. Als Meisterstück fertigte Herr Richter ein Kollier mit modernem Mittelstück, Brillanten und Saphiren an, dessen tadellose Ausführung allgemeinen Beifall fand. Wir rufen dem jungen Meister ein kräftiges „Gut Borax!“ zu, mit den besten Wünschen für sein späteres Fortkommen. Möge dieses allen anderen Kollegen zum Vorbild und Ansporn dienen.

Konventionbildung in Pforzheim. Infolge der außerordentlichen Erhöhung der Rohmaterialpreise, Arbeitslöhne und sonstigen Produktions - Kosten haben sich sämtliche Pforzheimer Doubléfabrikanten und Legieranstalten veranlaßt gesehen, eine Konvention zwecks Preisregulierung und einheitlicher Verkaufsbedingungen abzuschließen. Dementsprechend kommen vom 5. Oktober ds. Js. ab sämtliche Edelmetall-Legierungen sowie Doublé in jeder Form nur zu den vereinbarten Preisen und Zahlungsbedingungen zum Verkauf.

Robert Hartung +.

auf das Kunsthandwerk, dem er sein Leben gewidmet, repräsentierte Robert Hartung eine markante Persönlichkeit, eine vornehme Natur von streng rechtlicher Denkungsart eines jener Charakterbilder aus der alten Zeit, wie sie immer mehr seltener werden. Pastor Schumann, ein Freund der Familie, widmete dem Dahingeschiedenen einen zu Herzen gehenden Nachruf, und auch der Obermeister der Leipziger Innung, Herr Ilschner, rief dem dahingeschiedenen Kollegen warme Worte in die Gruft nach. An der Beerdigung nahm auch unsere Redaktion Teil. Eine stille Wehmut bewegte die zahlreiche Trauerversammlung. Möge der treffliche Mann nun in Frieden ruhen!

Robert Hartung, Leipzig t. Am 11. Oktober ist der Juwelier und Goldschmied Herr Robert Hartung nach längerem schweren Leiden im Alter von 67 Jahren verschieden. Aus einer Lehrerfamilie in Teutschenthal entstammend, wandte er sich seinerzeit in Halle dem Goldschmiedegewerbe zu, und machte sich auch dort nach seinen Lehr- und Wanderjahren selbständig. Das in unserer benachbarten Universitätsstadt frisch pulsierende Studentenleben und

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Jubiläen. Bei der Firma Louis Vausch, Gold- und Silberwaren-Engros, Berlin, Grünstr. 7/8, beging der Buchhalter Herr Franz Hennig am 11. ds. Mts. sein 25 jähriges Jubiläum. Nachdem der Goldschmied Herr H. Wittkämper in Bünde (Westf.) im vorigen Jahre sein 25 jähriges Geschäfts-Jubiläum begangen hat, wird derselbe am 25. ds. Mts. das Fest der silbernen Hochzeit feiern. Wir gratulieren!

Firmen - Eintragungen. Zur Firma Günther Herbst Nachf., Bijouteriewaren-Engros in Leipzig ist eingetragen worden: Der Kaufmann Hermann Rupp in Leipzig ist in die Gesellschaft eingetreten. Kaspar Friedrich Tillmann ist als Gesellschafter

ausgeschieden. Die Etuisfabrik Ernst Schneider Nachf. in Eisenberg ist eingetragen worden. Nunmehriger Inhaber der Firma ist Kaufmann Willy Seelemann daselbst, welcher das Geschäft unter unveränderter Firma fortführt.

Geschäfts-Eröffnungen. In Bonn a. Rh., Martinsplatz 7, hat Herr Ant. Koch ein Juwelen-, Gold- und Silberwaren-Geschäft (verbunden mit einer Werkstatt) eröffnet. – In Magdeburg eröffnete Herr Franz Willecke neben seiner SilberwarenFabrikation ein Ladengeschäft in modernen Gold-, Silber- und Alfenidewaren. Herr Otto Strauch eröffnete in Pforzheim, Ebersteinstr. 4, eine mechanische Werkstatt und Gravieranstalt und fertigt als Spezialität komplette Ketteneinrichtungen. — Unter der Firma Willibald Kluge & Co. wurde in Berlin, Leipziger Straße 82, ein Juwelen-, Gold- usw. Geschäft eröffnet.

Geschäfts-Veränderungen. In Freiberg i. S. ging das Juwelen-, Gold- und Silberwaren-Geschäft von Max Baltariti, Obermarkt 5, durch Kauf in die Hände des Herrn Curt Schubert über, welcher dasselbe unter der Firma Max Baltarita Nachf., Inh. Curt Schubert, Juwelier und Goldschmied, weiterführt. Aus der Firma Josef Reiners Erben, Gold-, Silber- und Juwelenhandel in Wien I., Kohlmarkt 7, ist Herr Dr. Johann Benda wegen Ablebens ausgeschieden. Nunmehrige Alleininhaberin ist Helene Benda.

Geschäfts - Verlegungen. Am 1. Oktober hat Herr Ernst Veeck, Edel- und Halbedelsteine, Idar, sein Geschäft nach Hettenrodt bei Idar verlegt. Am gleichen Tage ist auch dessen Bruder, Herr Arthur Veeck, als gleichberechtigter Teilhaber in die Firma eingetreten. Außerdem hat Herr Veeck in Idar ein Anwesen erworben, um darauf eine Steinschleiferei mit Lapidairbetrieb einzurichten. Die Firma wird unter dem bisherigen Namen Ernst Veeck in Idar weiterbestehen. In Halle a. S. verlegte Herr Juwelier Tittel sein Juwelen-, Gold- und Silberwaren-Geschäft nach Schmeerstraße 12. Herr Gustav Lehmann, Fabrik für Semi-Emaille-Bilder und Fassungen in Stuttgart verlegte wegen bedeutender Vergrößerung sein Geschäft nach Forststraße 83. Die Vernickelungs-Anstalt Carl Herold (Inh. Carl Schulze) in München hat ihren Sitz nach Unterbaching bei München verlegt.

Prokura - Erteilung und Löschung. Die Gold- und Silberwarenfabrik Jan Dryfhout in Pforzheim hat Herrn Kaufmann Albert Gsell Prokura erteilt, wogegen die Prokura des Herrn Justinian Kohlhepp beendigt ist.

Verschiedenes. Die bisherigen Räumlichkeiten der Ringfabrik des Herrn Adolf Metzger in Pforzheim haben sich als zu klein erwiesen. Die Firma hat deshalb ein eigenes Gebäude in der Grenzstraße erworben, um ihren Betrieb ausdehnen zu können. Herr Goldarbeiter Max Leschhorn in Pforzheim wurde als stellvertretendes nicht ständiges Mitglied des ReichsVersicherungsamtes aus der Edel- und Unedel-Metall-BerufsGenossenschaft für die Periode vom 1. Januar 1907 bis 31. Dezember 1911 gewählt.

Eine Bitte an unsere Leser! Aus unserem Leserkreis erhalten wir nachstehende Zuschrift, die wir in unverkürztem Wortlaut veröffentlichen und wärmstens der Beachtung empfehlen.

Ziegenhals (Kreis Neiße), den 7. Oktober 1906.

Geehrter Herr! Das Journal für Goldschmiedekunsthatte in Nr. 33 (Seite 282) 12./8. cr. die Liebenswürdigkeit, einen Artikel Ein trauriges Jubiläum" aufzunehmen. Ich glaubte damals, es würde vielleicht ein oder der andere von Kollegen sich veranlaßt fühlen, den Jubilar durch eine kleine Unter. stützung zu erfreuen. Aber es ist kein Pfennig eingegangen.

Es ist ein reiner Jammer, wenn man den Goldarbeiter Höntschel auf seinen Stöcken durch die Stadt hatschen sieht; denn von einem regulären flotten Gange ist keine Spur. Der Mann ist über 60 Jahre alt, seine Hände sind verkrüppelt und sein Augenlicht hat stark nachgelassen. Nur seine eiserne Energie und die Nahrungssorgen bringen es zuwege, daß er noch Reparaturen ausführen kann.

Er war früher ein gewandter Arbeiter, er fertigte als Spezialität goldene Ohrringe und silberne Broschen, er walzte sich das Gold und Silber in dünne Platten, schlug in hölzerne Formen die Fasson, schliff, polierte die Sachen, lötete und heftete sie auf weiße Kartons, um sie an Gold. arbeiter, Goldwaren-Händler und Grossisten der Galanteriewaren-Branche zu verkaufen. Er hat damit seine Mutter und Schwestern erhalten. Wacker haben dabei seine Schwestern als gewandte Arbeiterinnen mitgeholfen. Die eine ist gestorben und die andere auch alt, beinahe erblindet, hochgradig nervös, führt die kleine Wirtschaft, da sie nicht mehr helfen kann und er kann es nicht mehr machen. Die paar Pfennige Ersparnisse sind aufgebraucht und sieht Höntschel einer traurigen Zukunft entgegen. Da wurden Sie mir empfohlen und ich wende mich mit der Bitte an Sie:

Könnten Sie nicht vielleicht eine Sammlung in Szene setzen, so daß der arme Kerl ein paar Groschen auf die Sparkasse tragen könnte,

und von den Zinsen wenigstens etwas zur Miete als Hilfe hätte ?" Sie tun ein gutes Werk; denn es wäre ein Skandal, wenn der ehemalige tatkräftige Mann der Armenkasse zur Last fallen sollte. Dazu hat er auch zu viel Ehrgefühl. Also bitte helfen Sie! Ergebenst

Victor Bauch,
Ehren-Vorsitzender des Gesang-Vereins Liedertafel",

Ehren-Mitglied der Feuerwehr und des Turnvereins. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir dem braven Kollegen helfen könnten, und richten deshalb an unsere sehr geehrten Leser die ergebene Bitte, uns Beiträge für den alten Herrn freundlichst einzusenden, über die wir dann an dieser Stelle quittieren werden.

Die Schriftleitung der Deutschen Goldschmiede - Zeitung.

Paul Axthelm.

Aus Innungen und Vereinen. Freie Vereinigung der Gold- und Silberschmiede zu Görlitz. Sitzung am 3. Oktober 1906. Der Vorsitzende, Kollege Finster, eröffnet die Versammlung mit der üblichen Begrüßung. Nach Eintritt in die Tagesordnung berichtet der Vorsitzende über den Verbandstag in Eisenach, welchem er beigewohnt hat. In sehr eingehender Weise entwirft der Vortragende ein klares Bild der Verhandlungen und der geselligen Veranstaltungen. Die sich anschließende Aussprache war eine überaus interessante. Dem Vorsitzenden wurde für seine Ausführungen der Dank der Anwesenden dargebracht. Die „nicht gehaltene Rede“ eines Kollegen liegt als nächster Punkt der Tagesordnung vor. Auch hier entwickelte sich eine längere Debatte, welche einen die hiesigen Verhältnisse betreffenden Beschluß zeitigt. Vertagt wird die Durchsicht der Reparaturenliste. Der Antrag eines Kollegen, für das Fehlen in den Sitzungen 50 Pfg. Strafe zu erheben, kommt ebenfalls, nach kurzer Aussprache, zur Vertagung. Ein weiterer Punkt, das Ortsgeschenk an Ausländer betreffend, wird erst nach Einholung von Material usw. zur Besprechung kommen. Zur Kenntnis der Versammlung gelangt noch: Eine Lehrlingsprüfung bei einem Graveur; Bericht über die Herren-Partie nach Engelsdorf; Besuch des Stiftungsfestes der hiesigen GehilfenVereinigung u. a. m. In der nächsten Versammlung, welche am 7. November stattfindet, wird insbesondere über die Leihhausfrage und das Ausverkaufswesen berichtet werden.

Schützt Eure Läden vor Einbruchdiebstahl!

In Schöneberg haben Einbrecher im Hause Starnberger Straße 2, bei dem im ersten Stockwerk wohnhaften Kaufmann Michalowitz, Juwelen, Gold- und Silberwaren im Werte von ca. 30 000 Mk. erbeutet. Der Bestohlene hat nunmehr eine Belohnung von 1000 Mk ausgesetzt für die Ermittelung der Diebe. Der Polizeipräsident von Schöneberg erläßt eine Bekanntmachung, nach der folgende Gegenstände gestohlen sind: 1. ein ziseliertes goldenes Armband mit sieben großen Brillanten; 2. ein Kollier mit schwarzen Kettchen mit drei großen Brillanten (Tränen); 3. zwei große à jour gefaßte Herren - Brillantringe; 4. eine schwere goldene Panzer-Uhrkette; 5. ein goldenes Medaillon mit blauer Emaille und einer Perle; 6. zwei silberne Leuchter für je ein Licht etwa 60–70 cm hoch; 7. drei silberne Teelöffel; 8. eine silberne Visitenkartenschale mit Verzierung in Gestalt eines Vogels und 9. einen silbernen Serviettenring „Lilli“ gezeichnet. Die Einbrecher haben den Weg zu der in der ersten Etage belegenen Wohnung von der Straße aus durch den Vorgarten an den Mauervorsprüngen entlang bis zum Balkon gewählt. Um ungestört arbeiten zu können, haben sie das Zimmer von innen verriegelt. Als das Dienstmädchen, in der Absicht aufzuräumen, frühmorgens das Balkonzimmer betreten wollte, fand sie es verschlossen. Sie vermutete sofort, daß hier etwas vorgegangen sei und alarmierte die Polizei. Von den Einbrechern fehlt jede Spur.

Von Kunstgewerbeschulen. Die staatliche Kunstgewerbeschule in Hamburg steht vor einer Neuorganisation. Senat und Bürgerschaft haben zunächst fünf Lehrstellen in den Etat eingestellt, 25000 Mk. für Anschaffung von Lehrmitteln bewilligt und als erstmalige Summe zur Errichtung von Lehrwerkstätten einen großen Betrag genehmigt.

[ocr errors]

Patente und Gebrauchsmuster für die Werkstatt.

44 a. 174723. Firma Theodor Fahrner in Pforzheim: Manschettenverschluß. Patentiert im Deutschen Reiche vom 4. September 1904 ab. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Manschettenverschluß, der aus zwei durch ein Scharnier miteinander verbundenen Platten besteht, deren eine auf der Innenseite einen Stift trägt. In der Zeichnung ist der Verschluß mit der neuen Sicherung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1

die Anordnung des Verschlusses an einer Manschette. Fig. 2 einen Horizontal

3 aufgeklappt in Innenansicht. Von den beiden gelenkig miteinander verbundenen Platten a und al trägt die eine a auf der Innenseite den Stift b, der mit einem

. Gegenplatte a' besitzt ein Langloch c, das Fig. 1.

so bemessen ist, daß der Stiftkopf im umgelegten Zustande beim Zusammenführen der beiden Platten durch dasselbe hindurchtreten kann. Durch diese Einrichtung wird eine Sicherung des Verschlusses herbeigeführt. Denn nach dem Hindurchführen des Stiftes mit umgelegten Kopf und nachherigem Zurückdrehen desselben wird ein gänzliches Auseinandergehen der beiden Platten durch Anlegen der Breitseite des Knopfes an die Ränder des Langloches verhindert. Die beiden Platten

[blocks in formation]
[ocr errors]

Hochachtend

A Я.

[ocr errors][ocr errors][merged small][ocr errors][ocr errors][ocr errors][merged small][merged small]

sind außerdem mit ihrer Größe so beschaffen, daß beschädigte Knopflöcher durch dieselben verdeckt werden. Auch die Größe der Knopflöcher ist deshalb für den neuen Verschluß nicht an allzu enge Grenzen gebunden. Der Manschettenverschluß kann in jeder Größe hergestellt, auch können die Platten mit Musterung ausgeführt werden. — Patent-Anspruch: Manschettenverschuß, bestehend aus zwei gelenkig miteinander verbundenen Platten und einem auf der Innenseite der einen Platte befestigten Stift, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (b) zur Sicherung des Verschlusses mit einem umlegbaren Kopf (61) und die stiftlose Platte (a') mit einem den umgelegten Kopf (61) des Stiftes (6) hindurchlassenden Langloch (C) versehen ist.

Frage- und Antwortkasten.
Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen.

Fragen:
Frage 720. Wer ist der Fabrikant von Bestecken,
die nebenstehendes Warenzeichen, vermutlich einen
Adler- oder Hahnenkopf, tragen?

H. in L. Frage 723. Wer ist der Fabrikant von Silberbestecken, die nebenstehendes Warenzeichen tragen?

Frage 728. Ich bitte um freundliche Auskunft, ob die Glasscheiben eines fest verschlossenen Schaukastens anlaufen, wenn in demselben elektrische Lampen zur Beleuchtung angebracht sind? Wie muß ich den Luftdurchzug regeln ?

A. 100. Frage 743. Bitte mir gefl. mitteilen zu wollen, wie man Aluminium rot und matt vergolden kann?

X. X. Frage 750. Wer liefert Leder für Leder-Chatlaines ? X. Y.

Frage 756. Wer liefert Graviermaschinen zum Gravieren von Stahlsegmenten für Besteckwalzwerke ?

N. S. Frage 760. Wer liefert verschiedene Kellenpressungen? L.

Frage 761. Welche chemische Fabrik liefert Fluorsäure zum Ätzen von Glas und Steinen?

X. Frage 762. Welches ist die geeignetste Gaslampe zur hellen Beleuchtung eines Juwelierladens, und von wem ist dieselbe zu beziehen ?

N. Frage 765. Welcher Firma gehört folgendes Warenzeichen, das auf Nickelplattierten Waren eingeschlagen ist: „Zwei aufrecht stehende Bären, die sich gegenüberstehen und darunter die Buchstaben C. A. oder G. A. eingeschlagen sind ?“ Y.

Frage 770. Wer kann mir ein rationelles Verfahren zur Herstellung von Kupferniederschlägen auf kleinen AluminiumMassenartikeln nennen ?

N. Frage 771. Gibt es ein Mittel, um polierten Stahl beim Härten so zu schützen, daß er während des Glühens oder Anlassens nicht anläuft?

J. R. Frage 772. Ich bitte freundlichst, mir das Rezept eines leicht fließenden Silberlotes für schwache Hohlwaren bekannt zu geben ?

H. M. in T. Frage 773. Gibt es eine Firma, welche Staniol- Papier ankauft und zu welchem Preise ?

T. Frage 774. Wer ist der Fabrikant der versilberten Bestecke, dessen Fabrikate das Wort „Silveira“ tragen? N. & R. in H.

Frage 775. Wer liefert Zangen zum Andrücken kleiner offener Kugeln an Fuchsschwanzketten (Quasten)? L. & Co.

Frage 776. Wer liefert Pressungen von Anhängern zu silbernen und Sportketten ?

L. & Co.

Patente und Gebrauchsmuster. Gebrauchsmuster - Eintragungen. 39 a. 283054. Hydraulische Vulkanisierkesselpresse, bei welcher die Achse des Kessels quer zur Pressenachse liegt und der Preßtisch als Wagen ausgebildet ist. Maschinenbau-Anstalt Humboldt, Kalk b. Köln. 19. 6. 06. M. 22 101.

69. 283261. Tafelmesser mit einer mit metallfarbigem Überzug versehenen Eisenbeschalung. R.Herder, Ohligs b. Solingen. 13. 6. 06. H. 30302.

Patent-Bericht, mitgeteilt vom Patentanwalt Dr. Fritz Fuchs, diplomierter Chemiker,

und Ingenieur Alfred Hamburger, Wien VII, Siebensterngasse 1. Auskünfte in Patentangelegenheiten werden Abonnenten dieses Blattes unentgeltlich erteilt. - Auszüge aus den Patentbeschreibungen werden von dem angeführten Patentanwaltsbureau mäßigst berechnet.

Oesterreich: Ausgelegt am 15. Septbr. 1906, Einspruchsfrist bis 15. Novbr. 1906.

Kl. 49 b. Wix, Alois, Privatbeamter in Wien. Medaillon und Verfahren zur Herstellung von Medaillonhälften: In Scheiben werden unter Belassung einer als Auflage dienenden Randrippe oder unter Bildung eines als Auflage dienenden Randes und Belassung einer hierzu konzentrischen Rippe Vertiefungen eingeprägt. Medaillons von solchen Hälften oder aus einer solchen Hälfte, welche mit einer Randrippe versehen ist, in Kombination mit einer ebenen Scheibe.

« PreviousContinue »