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Selbstgemachtes Werkzeug.
Einige Ratschläge für Goldschmiedelehrlinge und Gehilfen.

Wenn

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enn Sie, freundlicher Leser, eine freie Stunde während und befleißigen Sie sich beim Einschlagen, daß der Meißel

Ihrer Arbeitszeit haben, so versuchen Sie einmal, sich eine etwas im spitzen Winkel auftrifft. Ein leichter Schlag genügt. Metallsäge anzufertigen, mit welcher Sie mit Leichtigkeit größere Dadurch entsteht ein Grat, hinter dem Sie dann wieder den Metallstücken z. B. Rohre, gegossene Barren, Gußköpfe usw., Meißel leicht einsetzen können. Dadurch, und indem Sie stets schnell zu durchschneiden vermögen. Das Material hierzu ist denselben leichten einmaligen Hammerschlag geben, wird der das denkbar billigste: „Eine alte Uhrfeder, ein Stück Eisenblech Abstand der Zähne ganz genau. Die Holzbrettchen verhindern und ein Feilenheft“. Sie verschaffen sich vom Uhrmacher eine das Gleiten des Meißels und halten die Stahlfeder fest, die

sich durch den Druck des Schraubstockes in das Holz einpreßt. Ist das Verfahren, das „Zähnen“, vollendet, so muß die Feder gefaßt werden. Dies geschieht am besten in einen

Eisenrücken. Ein 1/2-1 mm starkes, aber mindestens 30 cm 21/2-3 cm breite, gesprungene Uhr- oder Spieldosenfeder, wie langes und ungefähr 1-1/2 cm breites Stück Schwarzblech sie derselbe massenhaft als wertlos herumliegen hat. Die wird zuerst mit der Hammerfinne der Länge nach aufgetieft Feder bleibt in ihrem Härtezustand, Sie glühen dieselbe also, (in derselben Art, wie das Charnier aufgetieft wird) und dann wohl gemerkt, nicht aus. Sie strecken sie mit den Fingern über die Feder gedrückt und darauf festgehämmert. gerade und brechen ein ca. 25 cm langes Ende für Ihren Das überstehende Ende des Rückens dient dann als Angel Zweck ab. Dieses Stück spannen Sie zwischen zwei Zigarren und wird in ein Feilenheft eingelassen. Aus obiger Skizze, kastendeckel fest in den Schraubstock ein, und zwar derart, daß die welche die Seitenansicht und den Durchschnitt der Säge darobere Kante der Feder mit den Brettchen in gleicher Ebene stellt, ersehen Sie zur Genüge die Konstruktion derselben. liegt. Nun schlagen Sie mit einem scharfen Meißel die Zähne Sie werden finden, daß sie ganz vorzüglich schneidet: „Wie ein. Der Meißel muß einen Grad härter als die Feder sein, Gift!"

P. A.

Elektrostahl.

B В

isher wurden nahezu alle Stahle, die zur Herstellung Der Strom springt in zwei mächtigen Lichtbogen von

von Werkzeugen, Messern, Sägen, Waffen usw. ver den Elektroden zu der Schmelzmasse und von dieser wendet werden, nach dem Tiegelschmelzverfahren zur zweiten Elektrode zurück. Die Wärme dieser Lichtin Graphittiegeln ein sehr teures Verfahren bogen genügt, um den Reinigungs- und Fertigstellungsvorgang

erzeugt. Das neue elektrische Schmelzver durchzuführen. Der elektrische Ofen erfordert zu seiner Befahren ist von der Güte des Rohstoffes wenig abhängig, dienung nur die Arbeitskraft zweier Arbeiter und eines Jungen da es nach den bis heute ausgearbeiteten verschiedenen Vor und der Betrieb ist daher sehr billig. Der Preis des Stahls gängen möglich ist, die dem Eisen so schädlichen Bei von der durchschnittlichen Güte des bisher erzeugten Tiegelmengungen von Phosphor und Schwefel bis auf weniger als stahls würde sich voraussichtlich auf weniger als 100 Mk. für 1/100 V. H.

aus dem Eisen zu entfernen. Auf den Stahl die Tonne stellen. werken von Richard Lindenberg in Remscheid wird, wie wir Die Güte des erzeugten Elektrostahls zeigt eine große, der „Köln. Ztg“ entnehmen, nach Patenten des Dr. Ing. Heroult bisher nicht erreichte Reinheit und ist gänzlich frei von Gas Stahl (Schrot) ohne Rücksicht auf seine Güte in einem kipp und Blasen, was in dieser weitgehenden Vollkommenheit bei baren Ofen geschmolzen und in flüssigem Zustande dann in keinem bisher bekannten Verfahren erreichbar war. Endlich hat den elektrischen Ofen übergeführt, und mit zwei verschieden der Stahl eine viel größere Zähigkeit, als gewöhnlicher Tiegelstahl. artig zusammengesetzten Schlacken, die in der Hauptsache Das neue Verfahren macht also nicht nur unseren WerkKalk enthalten, behandelt. Nach durchgeführter Reinigung zeugstahl vom Auslande vollständig unabhängig, sondern erwerden die für die Eigenschaften des Stahls nötigen Zusätze: möglicht auch die Herstellung eines Stahles, an den höhere Kohlenstoff, Mangan, Silizium, Nickel, Chrom, Wolfram usw. Anforderungen als bisher gestellt werden können, und der sich zugesetzt. Das Bad wird dadurch erhitzt, daß ein elektrischer um mehr als die Hälfte billiger stellt, als die gleiche bisher Strom von etwa 100 Volt Spannung mittels einer Kohlenelek erzeugte Güte. Das neue Verfahren zur Herstellung des trode dem Ofen zugeführt, und durch eine zweite Kohlenelek Elektrostahls bedeutet also einen bedeutenden Fortschritt trode zur Stromquelle zurückgeleitet wird. Die Elektroden unserer Eisenindustrie, und hat schon deshalb einen großen ragen senkrecht durch das Gewölbe des Ofens hindurch bis nationalwirtschaftlichen Wert, da es die Verwendung unserer in die Nähe des Schmelzgutes, ohne dieses jedoch zu berühren. heimischen Eisenerze ermöglicht.

Wie entfernt man Beschläge von Karaffen usw.?

.

der Beschlag in die Brüche. In solchem Falle nun schreibt häufig vorzulegen; in manchen Fällen glückt es ihm leicht, an die Deutsche Goldschmiede-Zeitung und erbittet sich mit den hergebrachten Mitteln der Sache Herr zu werden, in Rat, was er tun soll, und wir haben schon des öfteren Vervielen anderen Fällen aber scheitert sein heißes Bemühen an fahren zur Ablösung von Beschlägen von Glassachen angegeben; der Tücke des Objekts und entweder geht die Karaffe oder heute finden wir ein etwas abweichendes (wörtlich genommen)

er

in der englischen Fachzeitschrift: The Watchmaker, Jeweler, nur sehr kleine Angriffsflächen bieten, man muß mit diesen Silversmith and Optician und teilen es in nachstehendem deshalb noch mehr Geduld haben. unseren Lesern mit.

Auf keinen Fall dürfen verstöpselte Flaschen in dieser Beim Ablösen von Beschlägen von Karaffen usw., ist die Weise behandelt werden, ehe nicht der Stöpsel entfernt ist. Anwendung von Gewalt natürlich ausgeschlossen; sie mag bei Und zwar deswegen, weil das in der Flasche etwa noch entschlecht befestigt gewesenen einmal Erfolg haben, aber sonst haltene Parfüm oder Riechsalz durch die Hitze Dämpfe entwickeln soll man sie lieber nicht anwenden. Man versuche lieber kann, welche die Flasche zur Explosion bringen. Auch dürfen erst mit einem scharfgespitzten Werkzeug allen Kitt zwischen die Karaffen, Fläschchen usw. niemals plötzlich aus dem heißen dem Beschlage und dem Glase soweit es möglich ist, wegzu oder warmen Wasser genommen werden, weil die plötzliche kratzen, was bei geradseitigen Gegenständen sehr oft angängig Abkühlung sie gleichfalls zum Springen bringen kann. ist. Und wenn noch so wenig entfernt werden kann, so ist Empfehlenswert ist auch die Methode, zum Zweck der das schon eine große Hilfe.

Ablösung der Beschäge die Gegenstände in dünnes Öl zu legen Dann legt man den ganzen Gegenstand in kaltes Wasser, und sie so lange in diesem Bade zu lassen, bis sich der Kitt so daß er ganz und gar bedeckt ist und erhitzt das Wasser gelöst hat. Das wird oft sehr lange dauern, besonders wenn ganz langsam bis ungefähr zum Siedepunkt. Dann läßt die Beschläge sehr fest sitzen, aber mit Geduld kommt man man es wieder abkühlen und versucht den Beschlag abzulösen; auch hier zum Ziele Die Anwendung von etwas Wärme, falls dies noch nicht möglich ist, kratzt man wieder soviel vielleicht mit Hilfe einer Spirituslampe ist bei diesem VerKitt weg, als sich gelöst hat und erhitzt dann wieder langsam, fahren ebenfalls von Nutzen, weil diese Wärme das Öl noch läßt wieder abkühlen usw. usw., bis man schließlich mit großer weiter verdünnt und besser in den Kitt eindringen läßt, aber Geduld und Ausdauer dahin kommt, daß sich der Beschlag die Erwärmung muß auch hier sehr langsam vor sich gehen, leicht abnehmen läßt.

ebenso wie die Abkühlung, wenn man Zerspringen des Glases Sehr fest aufgekittete Beschläge machen natürlich die vermeiden will. meiste Mühe, weil nur sehr wenig Zwischenraum zwischen Die Anwendung von Öl ist ratsam für kleinere GegenBeschlag und Glas vorhanden ist und sich dem heißen Wasser stände, für größere ist das Wasser vorzuziehen.

Kleine Mitteilungen.

Edelstein - Einfuhr der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Einfuhr der Vereinigten Staaten von Amerika an ungeschliffenen wie geschliffenen Diamanten und anderen Edelsteinen entwickelte sich in den Fiskaljahren 1895/96 bis 1905/06 in folgender Weise: Fiskaljahr Ungeschliffene Geschliffene Andere bis

Diamanten Diamanten Edelsteine Zusammen 30. Juni

Werte in Dollars 1896 113 888

6 598 527 6712 415 1897

47 865 1937 944 686 789 2672 598 1898

2517 759 4438 030 2005 258 8961 047 1899

3 678 266 8497 284 2191 034 14 356 584 1900

3891 226 7 890 945 2 455015 14 237 186 1901

6574630 11 680 823 2 170 283 20 425 736 1902

6 154 853 12732 670 4460 702 23348 225 1903 10933 188 15574 598 4971 437 31 479 223 1904

8776 418 10 028 452 4159 249 22 964 119 1905

10 390 917 17 019 530 5903 484 33 313931 1906

10579654 24 282 897 5 384 459 40 247 010. Die Entwicklung des Imports ungeschliffener Edelsteine fällt in die letzte Zeit. Beim Zensus wurden für das Jahr 1890 in der Steinschneide-Industrie nur 92 Lohnarbeiter gezählt, dagegen für das Jahr 1900 schon 498. Der Produktionswert dieser Industrie stellte sich 1890 auf 315604 und 1900 auf 5786 281 $. Fast alle nach den Vereinigten Staaten importierten Diamanten gelangen dorthin aus europäischen Ländern, obgleich sie das Erzeugnis der südafrikanischen Gruben sind. Von den 1905/06 eingeführten ungeschliffenen Diamanten kamen für 10192 821 $ aus den Niederlanden, für 5007 792 $ aus Frankreich, für 4578361 § aus Belgien und für 4307 811 $ aus Großbritannien. schliffene Diamanten waren Großbritannien mit einem Einfuhrwert von 6964 543 $ und Belgien mit einem solchen von 2079136 $ die Hauptimportländer; es folgten die Niederlande mit 944 576 % und Frankreich mit 567 572 $. (Daily Consular and Trade Reports.)

Da der erste Wettbewerb des Kunstgewerbevereins zu Leipzig zur Erlangung plastischer Entwürfe zu einem Schreibzeug (in ein Sitzungszimmer des neuen Rathauses bestimmt) ergebnislos verlaufen ist, ist ein zweiter unter den Leipziger Künstlern ausgeschrieben. Die Gesamtkosten einschließlich des Künstlerhonorars dürfen 3000 Mk. nicht übersteigen.

Einfuhr von Juwelierwaren in das Gebiet des Australischen Bundes. Am 8. Juni dieses Jahres ist im Gebiet des Australischen Bundes ein Gesetz in Kraft getreten, wonach die Einfuhr und Ausfuhr gewisser Artikel verboten werden kann, sofern sie nicht wahre und vorschriftsmäßige Handelsbezeichnungen tragen. Unter diesen Artikeln sind auch Juwelierwaren genannt. Die Handelsbezeichnung im Sinne des Gesetzes erstreckt sich auf Art, Zahl, Menge, Beschaffenheit, Reinheit, Klasse, Grad, Maß, Größe oder Gewicht der Waren auf das Land ihrer Bearbeitung oder Erzeugung auf die Hersteller oder Produzenten der Waren oder diejenige Person, von der sie ausgewählt, verpackt oder sonstwie für den Markt hergerichtet sind; auf die Art der Herstellung, Erzeugung, Auswahl, Verpackung oder sonstigen Herrichtung der Ware; auf die Stoffe und Bestandteile, aus denen die Waren zusammengesetzt sind oder von denen sie herstammen; auf Angaben darüber, ob die Waren Gegenstand eines bestehenden Patents, Privilegiums oder Urheberrechts sind. Zuwiderhandlungen werden mit 100 Pf. St. und Beschlagnahme der Ware bestraft. Bei allen Waren soll auf der Umschließung in deutlichen Buchstaben und an einer in die Augen fallenden Stelle eine Etikette oder Aufschrift angebracht sein, woraus die genaue Bezeichnung ihrer Gattung sowie des Ortes ihrer Erzeugung oder Herstellung ersichtlich ist. Bei Waren mit äußern und inneren Umschließungen soll jede von diesen beiden die Aufschrift tragen. Für einzelne Waren sind noch besondere Bestimmungen vorgesehen. Bei Juwelierwaren soll, wenn auf sie die Bezeichnung „Gold“ ange. wendet wird, eine Angabe über den Feingehalt gemacht werden.

Für ge

Ausstellung. Eine reizende Kollektion ihrer vielfältigen Erzeugnisse hatte die Silberwarenfabrik Max Schwarz, Wien VI, Mariahilferstraße 29, anläßlich der Jubiläumsausstellung in den Blumensälen ausgestellt. Eine besondere Spezialität dieser Firma ist „Silberornamentik“, handgravierte Kunstarbeiten in Feinsilber auf Glas, Porzellan, Holz usw., die außerordentlichen Effekt machten. Die Firma ist die einzige Fabrik für diese Arbeiten in Oesterreich-Ungarn. Auf der letzten Weltausstellung Paris 1900 wurde Herr Schwarz für seine Silberornamentik-Arbeiten mit der silbernen Medaille und außerdem mit dem Ehrendiplom des k. k. Handelsministeriums ausgezeichnet.

Eine Gold- und Silberschmiedeausstellung in Wien. Nach vielen die ihre Zweige und Blätter oben auf die Flächen erstrecken. Vorarbeiten und Verhandlungen hat das Oesterreichische Museum In der Mitte des Steinsockels auf der vorderen Fläche steht in für Kunst und Industrie in Wien den Beschluß gefaßt, im Jahre 1907 erhabenen goldenen Buchstaben „Ehrenpreis der Stadt vom Februar bis Mai eine Gold- und Silberschmiedeaus Frankfurt a. Main“ und ist darunter das Stadtwappen in stellung zu veranstalten. Es ist geplant, die kunstgeschicht Emaille angebracht. Dieser schöne Kunstgegenstand ist durch lich bekannte, bedeutende Produktion der Gold- und Silber die Firma Hessenberg & Co., Hofjuweliere in Frankfurt a. Main, schmiedekunst in Oesterreich in umfassender Weise zur Schau ausgeführt worden.

G. zu stellen. Es sollen daher alle im österreichischen Besitz befindlichen Gold- und Silberschmiedewerke (mit Ausnahme des Edelmetall - Industriellen-Verband für ganz Deutschland. Die Schmuckes), und zwar alle kirchlichen verschiedener Konfession „Frankfurter Zeitung“ berichtete in ihrer Nr. 270 vom 30. vor. und profanen Gegenstände zur Ausstellung gelangen. Von den Mts., anläßlich der in letzter Zeit in Hanau, Pforzheim, Schwäb. profanen Stücken sollen nicht nur die künstlerisch besonders Gmünd usw. in der Edelmetall- Industrie entstandenen Lohnhervorragenden Stücke, sondern auch jene dem häuslichen Be differenzen seien zwischen den Fabrikanten soeben Verhandlungen darf angepaßten Gegenstände, die entwicklungsgeschichtlich im Gange zwecks Gründung eines Edelmetall-Industriellenirgendwie von Bedeutung sind, berücksichtigt werden.

Verbandes für ganz Deutschland. Wie wir von unterrichteter

Seite erfahren, bestätigt sich diese Notiz. Nachdem schon mehrWiener Kunstausstellungen. Die Sezession versendet gegen fach der Gedanke einer solchen Vereinigung erwogen und privatim wärtig die Einladungen zur Beteiligung an ihrer diesjährigen besprochen war, hat nunmehr die Lohnbewegung, welche an Herbstausstellung, welche Anfang November eröffnet werden

allen beteiligten Hauptindustrieplätzen ziemlich gleichzeitig einsoll. Die ordentlichen Mitglieder der Sezession, wie einige per- gesetzt hatte, den Zusammenschluß bedeutend beschleunigt. sönlich eingeladene ausländische Künstler werden daran teil Am 25. vor. Mts. hat schon auf Anregung Hanaus in Pforzheim nehmen. Die Ausstellung wird Malerei, Plastik, Architek- eine vorläufige Besprechung von Vertretern der Arbeitgebertur und Kunstgewerbe umfassen. Der Einsendungstermin verbände zu Pforzheim, Hanau, Schwäb. Gmünd und Stuttgart ist auf den 15. Oktober festgesetzt. Anmeldepapiere sind im

stattgefunden, welche die übereinstimmende Ueberzeugung von Sekretariat der Sezession zu beheben.

der Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit eines Zusammenschlusses Neue Medaillen. Eine neue Luftschiffermedaille ist von den

der Arbeitgeberverbände aller Edelmetall - Industrieplätze ergab, in Straßburg erscheinenden Illustrierten Äronautischen Mit

d. h. also einer einheitlichen Organisation aller deutschen Fabriteilungen, dem Organ des Deutschen Luftschifferverbandes, ge

kanten des Edelmetallgewerbes, die man allenfalls mit dem von gründet worden. Die Medaille wird auf der vorderen Seite den

der „Frankfurter Zeitung" gewählten Namen belegen könnte. von feurigen Rossen gezogenen und von Phoebus gelenkten

Nach Beendigung der lokalen Lohnbewegungen werden die VerHimmelswagen darstellen, wie er einem die Wolken durch

handlungen fortgesetzt und abgeschlossen werden. Die beabfliegenden Ballon nachhetzt. Die Rückseite stellt zwei um den

sichtigte Gründung ist jedenfalls mit großer Befriedignng zu Preis ringende Ballons dar mit einer Vogelperspektive auf Strab- begrüßen und sie wird ein reiches und lohnendes Feld der Beburg mit seinem Münster und mit der Devise „Audaces fortuna tätigung finden. Denn wenn es auch klar ist, daß dem großen

Deutschen Metallarbeiterverband kaum ein lokaler Arbeitgeberverband, wohl aber die Vereinigung der gesamten EdelmetallIndustriellen gewachsen sein wird, so tritt neben dieser Aufgabe des vereinten Auftretens in Arbeiterfragen doch auch noch eine

ganze Anzahl anderer Obliegenheiten an den Verband heran, OKTOBEF

welche sich namentlich auf dem Gebiete gemeinsamen Vor

gehens in Preisgestaltung, Kreditgewährung, Zielbemessung usw. 1904.

bewegen und gewiß nicht für minder wichtig gehalten werden, als jene; dies insbesondere in einer Zeit, welcher für den einzelnen die Versuchung besonders nahe liegt, die Unruhe im Gewerbe zur Erreichung von Sondervorteilen zu benutzen. Der

Sitz des Verbandes soll, wie wir hören, Pforzheim sein; wir juvat“. Die Medaille wird in Gold, Silber und Bronze ver würden einen vielleicht zweijährigen Wechsel unter den Städten liehen. Die zu Ehren und zum Gedächtnis der Präsident- Pforzheim, Hanau und Schwäb. Gmünd für einen praktischeren schaft von Fallières geprägte Münze trägt entgegen allen früheren Modus halten, der sich auch in anderen Vereinigungen bewährt hat. Präsidenten-Münzen nicht das Bild von Fallières, sondern ist lediglich mit Symbolen versehen, die von der Kunstfertigkeit

Solidaritätsgefühl der Diamantarbeiter in Antwerpen. Durch des Medailleurs Chaplains beredetes Zeugnis ablegen. Dem

die Aussperrung in den Webereien von Verviers veranlaßt, haben letzteren gelang es nicht, Herrn Fallières zu einer Sitzung zu sich die Diamantarbeiter von Antwerpen verpflichtet, 1000 Kinder bewegen. – Ebenso hat die Stuttgarter Metallwaren

der Webereiarbeiter während des Konfliktes zu verköstigen. fabrik Wilhelm Mayer & Frz. Wilhelm, Stuttgart, eine

Wir berichteten in Nr. 39 der Deutschen Goldschmiedesilberne Medaille zum Andenken an den nunmehr zweijährigen Zeitung“ über Schwierigkeiten, welche im Betrieb der Firma Gedenktag der Thronbesteigung des Königs Friedrich August

E. Schürmann & Co. in Frankfurt a. M. entstanden seien. von Sachsen geschlagen, welche wir hier im Bilde wiedergeben.

Es handelte sich dabei um das Ausscheiden des Herrn Paul Menschenfreundliche Stiftungen. Herr Geheimer Kommerzienrat Tübben und die Fortführung des Geschäftes durch andere PerGustav Coppel in Solingen stiftete anläßlich seiner goldenen sonen. Man hat unsere Notiz so aufgefaßt, als ob ZahlungsHochzeit 40000 Mk.; ebenso sein Bruder Arnold Coppel den schwierigkeiten entstanden seien. Wir betonen ausdrücklich, gleichen Betrag zu seinem 80. Geburtstag an seine Vaterstadt

daß diese von uns nicht gemeint waren. Inzwischen sind erSolingen für eine Waldschule und ein Walderholungsheim.

freulicher Weise überhaupt alle Angelegenheiten geordnet und

die Firma auf Herrn Theodor Oppenhorst, der bisher stiller Die Ehrengabe der Stadt Frankfurt a. Main für das Pferde- Teilhaber war, wie wir schon berichteten, übergegangen. rennen am 13. Oktober a. c. und zwar der „Oktober-Preis für Zweijährige im Werte von 5000 Mk. ist ein herrliches Kunstwerk aus der Hand des bekannten Bildhauers Heinrich

Personalien und Geschäftsnachrichten. Wirsing. Es besteht aus einem wundervoll fein ziselierten

Auszeichnungen. Die Firma Keller & Edelmann, Atelier silbernen Pferde, neben welchem ein nackter Knabe steht. Diese

für Photokeramik in Pforzheim, welche anläßlich der badischen Gruppe, welche eine Höhe von etwa 15 cm hat, ruht auf einem Jubelfeier die beiden Porträts des Großherzogs und der Großzirka 35 cm hohen farbigen Steinsockel, welcher an den vier herzogin von Baden in kunstvoller, echter Emaille ausgeführt Ecken von stilisierten, silberoxydierten Bäumen eingefaßt ist, hatte, erhielt von der Generalintendanz der Großherzogl. Zivilliste

KONG

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folgendes huldvolle Dankschreiben zugesandt: „Ihre Königlichen vorhanden) von dem seitherigen langjährigen Mitinhaber, Herrn Hoheiten der Großherzog und die Großherzogin, sehr erfreut Julius Hintrager, für eigene Rechnung und unter der alten über die erwiesene Aufmerksamkeit, lassen Ihnen für das zum Firma fortgesetzt. goldenen Ehejubiläum gesandte, schöne Geschenk, bestehend

Verschiedenes. Herr Hofjuwelier L. Koch in Frankfurt a. M. aus einem Bild Ihrer Königlichen Hoheiten in einem Ständer aus wurde in die städtische Kommission für Steuerangelegenheiten Ebenholz, gnädigst danken." Der Juwelier Herr Louis Koch, berufen. Die Herren Fränkle & Hoch, Juweliere und GoldHoflieferant in Frankfurt a. M. erhielt das Ritterkreuz zweiter

schmiede in Durlach (Baden) übernahmen das Lager von Herrn Klasse des großherzogl. hessischen Verdienstordens Philipp des Juwelier Fischer, Hauptstraße daselbst

, und halten damit AusGroßmütigen. – Dem Ziseleur Karl Fischer in Schwäb.

verkauf. - Eine wertvolle Sammlung von Bronzen gelangt in Gmünd wurde für Fleiß und hervorragende Leistungen im der nächsten Zeit durch die Firma A. & W. Bauer in München Zeichnen und Modellieren während des letzten Kurses an der

zum Verkauf. Der bedeutende Umfang, den der Export am hiesigen Fachschule ein angemessenes Stipendium von der Frankfurter Platz genommen hai, hat die Handelskammer in königl. württ. Zentralstelle bewilligt – Wir gratulieren!

Frankfurt a. M. veranlaßt, eine besondere ZollauskunftsJubiläen. Am 1. Oktober beging die Gold- und Silber stelle der Handelskammer anzugliedern und einen zolltechnisch schmiede J. C. Osthues in Münster die Feier ihres 150 jährigen vorgebildeten Beamten anzustellen. Bestandes. Herr Hermann Heinrich Osthues, der Begründer der Werkstatt, ließ sich am 1. Oktober 1756 als selbständiger Meister daselbst nieder. – Am 1. Oktober feierte der Juwelier Herr

Aus Innungen und Vereinen. H. Brieger in Breslau, Riemerzeile 18, sein 50 jähriges Jubiläum

Der Kaufmännische Verein Karlsruhe hat an die Interessenten als Breslauer Bürger und zugleich das 50 jährige Bestehen seines Geschäftes. – Das 40 jährige Geschäftsjubiläum beging am

der Gold- und Silberwarenbranche in Pforzheim eine Einladung 1. Oktober der Goldschmiedemeister Herr Gustav Kubisch in

ergehen lassen, zwecks Teilnahme an den vom Kaufmännischen Sommerfeld (Brdbg.), der auch Prüfungsmeister der Gold

Verein Karlsruhe mit Unterstützung der Stadtgemeinde, der schmiedeinnung des Regierungsbezirkes Frankfurt a. 0. ist. Handelskammer und der Großh. technischen Hochschule ins Am 4. Oktober konnte die Firma Georg Bormann, Juwelier in Leben gerufenen Handelshochschulkursen. Chemnitz auf ein 25 jähriges Bestehen zurückblicken. Wie uns bekannt wurde, ist Herr Bormann noch einer von den wenigen Goldschmieden, welche unter der alten Zunft eine 5jährige Mitteilungen aus dem Geschäftsverkehr. Lehrzeit bei hohem Lehrgeld, und die zu er Zeit üblichen

(Außer Verantwortliclikcit der Redaktion.) Ein- und Ausschreibegebühren durchgemacht hat; ebenso war es damals noch Brauch, eine Wanderschaft durchzumachen, mit

Prämiierung der Silberwarenfabrik Josef Reiner. In der vorigen einem Wanderbuch, welches von Stadt zu Stadt visiert wurde. großen Ausgabe (Nr. 39 Seite 366 a) hatten wir in einem längeren Später gründete er dann am 4. Oktober 1881 ein Geschäft in Artikel alle diejenigen Firmen und Personen unseres Gewerbes Chemnitz, welches jetzt eines der größten und angesehendsten genannt, welche auf der Nürnberger Landesausstellung prämiert Juweliergeschäfte daselbst ist. Am 25. Oktober sind es 25 Jahre, worden waren. Unter diesen befand sich auch in erster Linie daß Herr Raimondo Lorenzi (aus Rom) in Breslau, gegen

die bekannte Silberwaren- und Besteckfabrik Josef Reiner in über dem Stadttheater, ein Juwelen-, Gold- und Silberwaren

Krumbach (Bayern), eine jener strebsamen Firmen, welche die Geschäft gründete. Der Jubilar, der auch früher schon zum Hofjuwelier ernannt wurde, erfreut sich des besten Rufes bis in

goldene Medaille, die höchste Auszeichnung, erhielt. Ebenso die höchsten Kreise. Der beste Beweis ist wohl der, daß er

hatte auch die Firma Josef Reiner durch ein halbseitiges Inserat anläßlich des Aufenthalts Ihrer Majestät der Kaiserin am 10. Sep in derselben Nummer (Seite 33) ihren Geschäftsfreunden und tember in Breslau mit einer Lieferung beehrt wurde. Wir Lesern dieses Blattes das schöne Resultat nochmals bekannt wünschen der Firma auch fernerhin das beste Wohlwollen seitens gegeben. Im Jahre 1886 zu Augsburg zum ersten Male mit einer ihrer Kundschaft. Allen Jubilaren ein „Glück auf!“

Preismedaille ausgezeichnet, erhielt sie genau zehn Jahre später Firmen - Löschung. Die Edelsteinhandlung Jacques Brun in Nürnberg die silberne Medaille: Wieder zehn Jahre später, schwig in Pforzheim ist erloschen.

gewissermaßen als höchsten Erfolg, fiel ihr abermals in Nürnberg Geschäfts- Eröffnungen. Die Bijouterie - Fabrik von Oskar die goldene Auszeichnung zu. Dieser von zehn zu zehn Jahren Unverferth zu Bromberg hat am 1. Oktober in Pforzheim, steigende Erfolg der Firma Josef Reiner ist ein Beweis ihrer Ispringer Straße 12 (Telephon Nr. 1497) eine Filiale errichtet. Leistungsfähigkeit und bürgt für die Güte ihrer Erzeugnisse; Im Industriegebäude, Kommandantenstr. 76/79, in Berlin hat

deshalb möchten wir nicht verfehlen, unsere Lesern bei Bedarf Frau Martha Hille ein Verkaufsgeschäft in billiger Bijouterie eröffnet. Die Metallwaren - Fabrik Waldes & Cie., Prag, liat

von Silberwaren und Bestecken erneut auf oben genannte Firma

Unter in Paris, Rue d'Hauteville 4 eine Vertretung errichtet.

zu verweisen. der Firma Vestit-Metall A. G. hat sich in Zürich eine Aktien Maschine zum Erweitern und Verengern der Trauringe. Auf gesellschaft gegründet, deren Zweck der Erwerb und Weiterbetrieb

dem Rheinisch - westfälischen Uhrmaclier- und Goldschmiededes von R. Hiltpold daselbst betriebenen Lagermetallgeschäftes

Verbandstage in Elberfeld, am 11. und 12. September, war eine ist. Präsident des Verwaltungsrates ist Erwin Bertsch; Direktor: Rudolf Hiltpold. Geschäftslokal: Culmannstr. 6, Zürich IV.

Maschine ausgestellt, die allgemeine Beachtung und ungeteilte

Anerkennung fand, eine von der Firma Wallmann & Sorg, Geschäfts - Übernahme. Herr Franz Vell in Neuß hat das Juwelen-, Gold- und Silberwaren - Geschäft von J. P. Plücken

Ringfabrik, Köln a. Rh., Waisenhausgasse 14, gebaute Trau

ring-Verenger- und Erweiterungs-Maschine. Durch die daselbst übernommen.

praktische Vorführung wurde jedem Ausstellungsbesucher die Geschäfts - Verlegungen. In Pforzheim verlegte die Bijouterie - Fabrik Julius Th. Kiehnle ihre Geschäftsräume nach

wirklich einfache und leichte Handhabung sowie die Zweckder Rodstraße daselbst. - Das Bijouterie - Export-Geschäft

mäßigkeit der Maschine gezeigt, und war die Annehmlichkeit Adolf Dietrich in Pforzheim hat Schulbergstraße 10 daselbst

geboten, von dem tadellosen Funktionieren sich selbst durch neue Geschäftsräume bezogen. – Herr Julius Albrecht in Ausprobieren zu überzeugen und ein eigenes Urteil darüber zu Pforzheim verlegte die Geschäftsräume seiner Steinhandlung bilden. Die Maschine bietet allen Laden- und Geschäftsinhabern nach der Wörthstraße 7 daselbst. – Die mechanische Werkstätte ohne Zweifel viele Vorteile, so daß deren Anschaffung sich für Bijouteriefabrikation Josef Winkler in Pforzheim be reichlich lohnen dürfte. Die Firma ist bereit, eine derartige findet sich seit 1. Oktober Rodstraße 7 daselbst.

Maschine den Innungen und Vereinen auf Wunsch zu übersenden, Geschäfts - Veränderung. In Bautzen hat Herr Goldschmiede damit Gelegenheit geboten ist, dieselbe im Original zu sehen meister Manfred Reiche seinen Sohn, Herrn Guido Reiche,

und selbst praktisch auszuprobieren. Wir wollen nicht unterin das bereits seit 61 Jahren bestehende Juwelen-, Gold- und

lassen, ganz besonders auf dieses Angebot im eigenen Interesse Silberwaren-Geschäft als Teilhaber aufgenommen.

jedes Einzelnen hinzuweisen, damit der weitgehendste Gebrauch Prokura - Erteilung. Herrn Carl Ohlhoff in Schmalkalden

davon gemacht wird. wurde für die Firma H. A. Erbe, Besteckfabrik, Prokura erteilt. Todesfall. In Schwäb. Gmünd starb Herr Carl Mauser,

Neuer Katalog. Von der Silberwaren- und Besteck - Fabrik Teilhaber der optischen Gold- und Silberwaren - Fabrik Carl

Arnold Künne in Altena (Westf.) liegt uns der neue Katalog Winter, im 27. Lebensjahre. Die Firma wird in unveränderter vor, der eine Reihe Erzeugnisse im Bild wiedergibt, während Weise unter Uebernahme sämtlicher Aktiven (Passiva sind nicht die Preisliste davon getrennt ist.

Von Kunstgewerbeschulen. Die kunstgewerbliche Abteilung der Schule für graphische Künste (Leiter: F. Nockher) in München eröffnete den Winterkurs am 1. Oktober ds. Js.

besteht aus einer Schlaufe a, die auf der einen Seite in einen der Schlaufe zugekehrten Haken b ausläuft, während sie auf der anderen Seite ein eingebuchtetes kürzeres Wangenstück c besitzt, welches an seinem Ende zu einem nach außen gekehrten Wulst d umgelegt ist. Der zweite Klemmteil besteht ebenfalls aus einer Schlaufe e mit Wangenansätzen, von denen der eine Ansatz f an seinem Ende mit einem nach innen gekehrten Wulst g versehen ist. Die Weite dieses Klemmteiles ist so bemessen, daß

Für die Werkstatt.

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Ein Schraubstock für Rohre. In einer Werkstatt kommt es oft vor, daß man ein Rohr in den Schraubstock zu spannen hat, um dasselbe zu biegen, zu feilen oder sonst eine Arbeit damit vorzunehmen. Da man aber Gefahr läuft, das Rohr in dem gewöhnlichen Backenschraubstock breit zu drücken, so muß man mit allen möglichen Mitteln darauf bedacht sein, eine Verunstaltung desselben zu vermeiden. Nun kann man sich ja auf die Weise helfen, indem man das Rohr mit trockenem Sande vollstopft und an beiden Enden fest verkorkt. Dieses Verfahren ist jedoch nur zu empfehlen, wenn man das Rohr biegen will.

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Auch kann man dasselbe mit Blei vollgießen oder mit Kitt

er gut über den Wulst d des Klemmteiles a geschoben werden füllen. Für eine andere Bearbeitung desselben, als Gewinde

(Fig. 3) und in die in Fig. 4 gezeichnete Lage gebracht werden schneiden, Befeilen oder Zersägen, würde sich aber gewiß

kann. Beim Anziehen der in die Klemmteile eingeführten Stoffobenstehender Schraubstock sehr eignen, dessen Abbildungen

bandenden h und i (Fig. 5) werden diese dann sicher zwischen wir aus der Zeitschrift „La Nature“ entnehmen und dessen

den beiden Wulsten d und g festgeklemmt, da durch den Zutritt Konstruktion dem Gesetz entspricht, beim Einspannen des Rohres

selbst des dünnsten Stoffbandes wegen der feststehenden Weite dieses von allen Seiten festzuhalten, so daß es weniger leicht

des zweiten Schnallenteiles c ein starker Druck zwischen den zerdrückt wird. Das Fabrikat ist englisch; man wird es aber

beiden Wulsten hervorgebracht wird. Durch den sonst vorsicher auch bei uns bekommen. Den Einze rkauf in aris

handenen Spielraum zwischen den Wulsten (s. Fig. 4) ist aber hat M. Roux, 54 Boulevard du Temple. Die Konstruktion des

auch die Verwendung stärkerer Stoffbänder möglich, so daß bei Schraubstockes ist aus der Abbildung sehr leicht ersichtlich. Bild 1

dieser Schnalle von gleichbleibender Weite Stoffbänder jeder

Stärke benutzt werden können. zeigt denselben mit einem eingespannten Rohr, Bild 2 geöffnet. Patente und Gebrauchsmuster für die Werkstatt. Schützt Eure Läden vor Einbruchdiebstahl!

In das Juweliergeschäft C. Kaufmann (Inh. Geschw. Kauf44 a. 175244. Karl Ludwig Lüdecking in Hamburg: Schnalle mit zwei schlaufenartig ausgebildeten inein

mann) in Koblenz, Firmungsstr. 10, wurde in der Nacht vom

2. zum 3. ds. Mts. eingebrochen. Es sind Geld und Schmuckandersteckbaren Klemmteilen für Halsbänder u. dgl.

sachen im Werte von ca. 10000 Mk. gestohlen worden. Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Februar 1906 ab. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Schnalle für Stoffbänder und soll besonders in der Konfektion, z. B. bei Halsbändern, Rechtsrat, Rechtsschutz für Goldschmiede. Gürteln u. dgl., Verwendung finden. Die Schnalle besteht aus zwei getrennten, beim Gebrauch ineinandersteckbaren, schlaufen

Wichtige gerichtliche Entscheidungen. artig ausgebildeten Klemmteilen. Mittels dieser Schnalle sollen Invalidenversicherungspflicht der Lehrlinge, die nur freiwillige Bandenden o. dgl. einstellbar ohne Vernähung in der Weise ge Zuwendungen erhalten. B. war von Ostern 1902 bis 8. April 1906 halten werden, daß die Klemmvorrichtung selbst dabei verdeckt in einem elektrotechnischen Geschäfte als Lehrling tätig gewesen. und ein selbsttätiges Herausziehen oder Lockern des Bandes Im Lehrvertrage war festgesetzt worden, daß die Lehrzeit vier selbst bei Verwendung verschieden dicker Stoffe, wie Samt, Jahre betragen und daß die Firma eine Vergütung weder in bar Seide, Kattun, Leinen usw., verhindert ist. Bei ähnlichen bekannten noch in Naturalien zahlen sollte. Auf Bitten der Eltern des LehrSchnallen dieser Art mußte für jede Stoffart eine Schnalle von lings, denen es schwer wurde, seinen Unterhalt zu bestreiten, genau entsprechender Weite benutzt werden, wenn nicht ent zahlte die Firma dem Lehrling im letzten Lehrjahre allwöchentweder die Schnalle unbequem schließen oder ein leichtes Lösen lich einen Barbetrag von zunächst 3, dann 6 Mk. Insgesamt des Stoffbandes erfolgen sollte. Diesem Übelstande wird durch erhielt der Lehrling 189 Mk. Die Firma, welche zur Leistung die neue Schnalle abgeholfen, die einen unbedingt festen Schluß von Invalidenversicherungsbeiträgen aufgefordert war, bestritt die des Stoffbandes bei Verwendung beliebig starker Stoffarten ge Versicherungspflicht, weil es sich um freiwillige Zuwendungen währleistet und demnach dieselbe Schnalle nacheinander bei gehandelt, also ein Vertragszwang nicht bestanden habe. Diese verschiedenen Stoffarten benutzt werden kann. Zu diesem Zwecke Einwendung wurde von den zuständigen Behörden als stichhaltig sind die beiden ineinanderzusteckenden Klemmteile mit je einem nicht anerkannt. Es sei weder erforderlich, daß ein klagbarer Wulst versehen, zwischen welchen die in die einzelnen Schnallen Anspruch auf das Entgelt bestehe, noch, daß im voraus die teile eingeführten Stoffbandenden festgeklemmt werden. In der Absicht, gegen Entgelt zu arbeiten oder ein solches zu gewähren, Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt. Fig. 1 erklärt worden sei. Es genüge, daß tatsächlich eine Zuwendung und 2 zeigen eine bildliche Ansicht der einzelnen Schnallenteile. erfolge, die der Beschäftigte nach den Umständen des Falles Fig. 3 und 4 sind Horizontalschnitte durch die Schnallenteile bei als ein Entgelt für seine Tätigkeit ansehen könne. Da diese Herstellnng ihrer Verbindung. Fig. 5 zeigt einen Horizontalschnitt Voraussetzung im Streitfalle zutreffe, so sei die Versicherungsdurch die Schnalle in Gebrauchstellung. Der eine Klemmteil pflicht des Lehrlings begründet.

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