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Gelenkteil b ebenfalls schwenkbar mit der Lagerplatte f verbunden ist. Diese wenigen, nur auf Druck beanspruchten Teile sind aus Stahl hergestellt, so daß die größte Haltbarkeit gewährleistet ist. Die Wirkungsweise ist nun folgende: Die Feder d

sind bedeutend mehr geschont; erstens tritt der Arbeitsdruck nicht in plötzlicher Weise auf wie bei Maschinen mit Schlagwirkung, weil er ziemlich nahe an der unteren Hubgrenze erfolgt, zweitens kann kein größerer Druck auftreten, als der zur Ausführung der Arbeit benötigte. Entgegen Fallwerken wird der Druck in der Presse selbst

aufgefangen. Es sind also

selbst bei schweren Maschinen keine

besonderen Fundamente

notwendig, weshalb die Pressen in oberen Stockwerken aufgestellt

werden können. Bei großen Pressen fällt noch der weit geringere

Raumbedarf der Exzenterpressen vor

Fig. 3. teilhaft in die

Wagschale. Gegenüber Fallwerken und Hämmern werden sie nicht unter die lästigen Anlagen gerechnet und bedürfen keinerlei Konzessionen zur Aufstellung. Die Leistungsfähigkeit ist eine ganz bedeutend größere, sie ist gleich derjenigen gewöhnlicher Exzenterpressen, die weiter untenbeschriebene Wittlinger-Drehkeilkuppelung gestattet 100 bis 150 Umdrehungen in der Minute. Durch Anwendung eines genügend hohen Hubs, der auch aus anderen Gründen empfehlenswert ist, läßt sich vollständige Zugänglichkeit erzielen. Für Schnitte mit Oberführung kann man zwei oder mehrfachen Hub anwenden. In

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wird auf eine der maximalen Druckwirkung der Presse entsprechende Spannung gebracht. Der Stößel erhält seine auf- und abgehende Bewegung vom Exzenterzapfen k. Solange die maximale Druckleistung der Presse nicht überschritten wird, kommt der Druckregler nicht zur Wirkung, tritt aber durch Verwendung von zu

hartem oder zu dickem Material eine Drucküberschreitung ein, so biegt sich das Kniegelenk nach vorwärts aus und leitet den schädlichen Überdruck auf die Feder ab, während die Exzenterwelle ungehindert ihre Umdrehung vollendet. Hierdurch wird nun

folgender Vorteil gegene

über Exzenterpressen erс

zielt. Es kann kein soge

nanntes Aufsitzen eintreten, bo

welches zur Zerstörung von Presse und Werkzeug führt, so daß man Arbeiten auf Exzenterpressen vor

nehmen kann, die sich Fig. 2.

früher nur auf Fallwerken

und Friktionspressen ausführen ließen. Gegenüber diesen letzteren Maschinengattungen haben Druckreglerpressen folgende Vorteile: Die Werkzeuge

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Werkzeuge, in denen gleichzeitig und nacheinander mehrere
Operationen ausgeführt werden.

Druckreglerpressen eignen sich nicht nur zu Schneide- und Zieharbeiten, vielmehr können auf denselben alle Massiv- und Hohlprägungen in kaltem und warmem Zustand ausgeführt werden, wobei auch Pfaffen aus Preßmetall auf der Presse selbst hergestellt, zur Verwendung kommen können. Weiter kann auch auf denselben eingesenkt, d. h. harte Stahlpfaffen in weiche Stahlmatrizen zwecks Herstellung des Prägewerkzeugs eingedrückt werden. Sie bieten also die größten Vorteile für Metallwarenfabriken aller Art, Bijouterie-, Ring- und Besteckfabriken, Pressereien, Präge- und Gravieranstalten, für Massenartikel, Münzwerke usw. Für letztere ist noch von Bedeutung, daß die Pressen mit einer Vorrichtung versehen werden können, welche verhindert, daß die Prägestempel unter Druck aufeinander treffen, falls keine Münzplatte eingelegt ist. Ferner eignen sich Druckreglerpressen auch für Leder, Pappe und andere Stoffe, welche durch Pressen geformt werden. Die Bedienung der Presse ist genau dieselbe, wie die einer gewöhnlichen Exzenterpresse.

Dasselbe gilt vom Ein- und Ausspannen der Werkzeuge. Die Inbetriebsetzung geschieht mittels Hand oder Fuß.

Besondere Beachtung verdient noch die Drehkeilkuppelung, System Wittlinger, welche sich in der Praxis ganz hervorragend bewährt hat. Sie zeichnet sich vor allem durch größte Dauerhaftigkeit, sicheres und zuverlässiges Arbeiten und nahezu geräuschlosen Gang, selbst bei hoher Umdrehungszahl aus. Fig. 5 bis 9 veranschaulichen dieselbe. Beim Leerlauf dreht sich das Schwungrad nicht direkt auf der Welle, sondern auf den beiden Büchsen a und b, während die mittlere Büchse c, die aus Stahl gefertigt ist, die Nuten für den Drehkeil trägt (siehe Fig. 6).

Die ganze Kuppelung liegt in der Schwungradnabe eingeschlossen. Hierdurch ist sie vor Verunreinigungen geschützt. Auch treten keine großen schwingenden Teile und Federn heraus. Einzig und allein die kleine Nase g ist sichtbar, so daß das Schwungrad fast direkt am Lager angebracht werden kann. Von größter Bedeutung aber ist die an jeder Kuppelung angebrachte Doppelsicherung gegen unbeabsichtigtes Einrücken während des Werkzeug-Auswechselns und Einstellens und gegen unbeabsichtigten zweiten Stößelniedergang wärend der Bedienung des Werkzeugs. Diese Sicherung, welche den Beifall der Gewerbeinspektion gefunden hat, ist dem Verfasser unter D. R. G. M. Nr. 272 741 gesetzlich geschützt. Die erste Sicherung geschieht in einfachster Weise durch Lösen der Schraube d und Rechtsdrehen der Büchse b. Hierbei wird die in der Büchse befindliche Aussparung e unter der Nase f des Drehkeils weggeführt, so daß sich letzterer nicht mehr drehen kann (Fig. 8 und 9).

Die zweite Sicherung geschieht sebsttätig ohne Zutun des Arbeiters in folgender Weise. Sobald die Exzenterwelle sich dreht, drückt der gebogene, durch die Nase g des Drehkeils n betätigte Hebel h das Auge i der Zugstange so weit nach links, daß der Ausrückhebel k unter der Einwirkung seiner Feder ! in die Höhe schnellt und den Drehkeil n nach vollendeter Umdrehung ausrückt. Vor dem nächsten Einrücken muß erst der Fußtritt oder Handhebel freigegeben werden, so daß der Arbeiter stets aufmerksam wird, bevor er wieder einrückt. Soll die Sicherung bei Anwendung eines selbsttätigen Materialvorschub außer Wirkung gesetzt werden, so geschieht dies einfach durch Wagerechtdrehen des Hebels m, worauf der Stößel so lange auf- und niedergeht, als der Fußtritt niedergedrückt wird.

Exzenterpressen mit selbsttätigem Druckregler baut die Maschinenfabrik Wittlinger & Cie., Zuffenhausen bei Stuttgart.

Was ist „Fußtol“ ?

Ei in Staubsammler, gesunde, reine Luft in Fabrikräumen, Läden, streuen des „Fußtol“ nur geringe Mengen erfordert und zwei

Korridoren, Sälen usw. schaffendes Präparat, welches ich bis dreimal verwendet werden kann. Infolge dieser ausgiebigen namentlich den Herren Juwelieren und Bijouteriefabrikanten Benutzung und der obenerwähnten Vorteile ist „Fußtol“ wirkrecht empfehlen möchte, weil besonders die letzteren einen lich jedem Fabrikanten auf das angelegentlichste zu empfehlen. wesentlichen Vorteil daraus ziehen dürften. Da ihnen bei Als eine noch sehr wertvolle Eigenschaft des „Fußtol“ wäre Anwendung des „Fußtol“ auch kein Atomchen ihres zum Teil in der Selbstverbrennung des Fußbodengekrätzes zu suchen, da sehr wertvollen Bodenkehrichts („Gekrätz“) verloren geht, sondern die Fett enthaltende Masse im Schmelzofen leicht zu Asche die Luft der Räume frisch und gesund wird, was bei Anwen verbrannt werden kann. Ein Versuch mit „Fußtol“ wird jeden dung der bisher benutzten nassen Sägespäne gewiß nicht er der Herren Kollegen befriedigen, was ich aus eigener Erfahrung reicht wurde, im Gegenteil eine ganz rationelle Züchtung ge gern bestätigen kann. Das Präparat Fußtol ist zu haben bei: wisser kleiner Springer bezweckt wurde, um deren Habhaft Herren Mumm & Frerichs, Hamburg, Hopfenmarkt 26. werdung manche halbe Stunde der betreffenden Besitzer zum Proben in Hamburg frei ins Haus, 25 Pfd. 3 Mk.; 50 Pfd. Nachteil des Geschäftsinhabers in Anspruch genommen wird. 5.50 Mk.; 100 Pfd. 10 Mk.; für auswärts nur in 100 Pfd.-Kisten. Ferner wird durch die Benutzung des „Fußtol“ das Volumen Probe-Postkolli von 10 Pfd. gegen Einsendung von 2 Mk. des aufbewahrten Gekrätzes wesentlich vermindert, da das Auf versendet E. v. Khuon, Hamburg 5.

Kleine Mitteilungen.

Lohnbewegung in der Etuisbranche. Schon seit einigen Wochen sind die Arbeiter und Arbeiterinnen der Etuis- und Etallagenbranche in Unterhandlung mit den Fabrikanten behufs Erhöhung der Löhne, Festsetzung von Mindestlöhnen und Höherbezahlung der Weilarbeit. Der Kardinalpunkt war die seitens der Lohnkommission verlangte Erhöhung von 20% aller Löhne. Verschiedene Sitzungen auf beiden Seiten und gemeinschaftlich führten zu keinem Resultat. Die vereinigten Etuisfabrikanten,

19 an der Zahl, konnten sich im Interesse ihrer Selbsterhaltung nicht dazu entschließen, eine solche gewaltige Erhöhung von 20% eintreten zu lassen, und da von seiten der Gauleitung des Verbandes mit Streik gedroht wurde, mit einer Aussperrung und Schließung aller Etuisgeschäfte zu antworten. Zu einem Streik kam es, wie vorauszusehen, nicht, und man nahm die von seiten der Arbeitgeber angebotene Lohnerhöhung von 5% am 1. Oktober und weitere 5% am 1. Januar 1907 an.

Auszeichnungen auf der Nürnberger Ausstellung erhielten noch Eine weitere Schenkung ist dem Rats - Silberschatz der Stadt folgende Aussteller: Die Goldene Medaille: J. N. Eberle & Cie., Frankfurt a. M. von zwölf Angehörigen alter Frankfurter PatrizierSägenfabrik für die Bijouteriefabrikation in Pfersee-Augsburg und Bürgerfamilien gemacht worden, und besteht dieselbe aus (für hervorragende Leistungen in der Fabrikation von Sägen silbernen Bestecken für eine Tafel von 60 Personen und zwar aller Art). – Die Silberne Medaille: Hugo Kühn, Juwelier in aus: 60 Tafellöffeln, 180 Tafelgabeln, 180 Tafelmessern, 60 DesLudwigshafen a. Rh. (für sehr gediegene Gold- und Silber sertlöffeln, 60 Dessertgabeln, 60 Dessertmessern, 60 Obstmessern, arbeiten); Lorenz Schmalz, Goldschmied in Erlangen (für 60 Kaffeelöffeln, 60 Mokkalöffeln, 6 Salatbestecken, 12 SaucenStudentische Couleurartikel). – Die Bronzene Medaille: Josef löffeln, 6 Butter- und Käsebestecken, 60 Fische bestecken, Sijarto, Drahtbürstenfabrikation in Schwabach (für Messing 6 Fisch-Vorlegbestecken, 6 Spargelzangen, 6 Traubenscheren, drahtbürsten zu Bijouteriearbeiten).

12 Kompotlöffeln und 6 Bratenspießen. Diese Bestecke sind im

Barokstil gehalten, sehr massiv und schwer in Silber, und weisen Die Dekoration unserer Kollegen beim Jubelfeste in Karlsruhe. auf der Vorderseite den Frankfurter Adler (ebenfalls dem BarokDaß unsere Kollegen bei dem schönen Familienfeste des greisen stil angepaßt) in einem ovalen Medaillon auf. Die Rückseiten Großherzogs von Baden bezüglich der Dekoration nicht zurück

sind mit den Wappen und Namen der Stifter in wunderbarer, stehen würden, war von Anfang an sonnenklar. Überall in den

feinster Ausführung graviert, und zwar so, daß immer eine beverschiedenen Stadtvierteln haben sie, mit den anderen Bürgern stimmte Anzahl der Bestecke je ein Wappen trägt, so daß die im Wetteifer, die Laden- und Häuserfronten aufs prächtigste Wappen der zwölf Stifter sich auf die Bestecke verteilen. geschmückt. Aber auch die Schaufenster zeigten die emsige, Sämtliche Bestecke sind in einem schön geschnitzten Eichenfleißige Hand des Goldschmieds, alles neu aufgefrischt, die schrank untergebracht, welcher eigens für diese Bestecke anneuesten Sachen im Vordergrund, überall die peinlichste Sauber gefertigt wurde. Dieselben sind von der Firma Ohlenschlager keit, die beste Reklame, um die vielen tausenden nach Karlsruhe & Riemann, Hofjuweliere in Frankfurt a. M. geliefert und geeilten Besucher zum Kaufe einzuladen. Auf besonderen Samt gereicht diese großartige Lieferung der Firma zu hoher Ehre. oder Plüschkartons lagen die Andenken an die Hochzeitsfeier, Ferner ist vom Magistrat der Stadt Frankfurt a. M. geplant, Münzen, Broschen, Löffel, Knöpfe, Nadeln, Anhänger, Feuerzeuge in einem schönen Werke mit feinen Abbildungen und erläuternden usw. mit den Bildnissen des hohen Paares, leere Broschen Text die einzelnen Stücke des Rats -Silberschatzes zu fassungen für die neugeprägten 2 Mark- und 5 Markstücke.

publizieren, und sind Schritte hierfür bereits getan worden; Broschen müssen unseres Erachtens sehr viele abgesetzt wor doch soll dieses Werk nur als Ehrengeschenk Verwendung den sein, denn auf Schritt und Tritt sah man Damen, geschmückt finden. Es wäre sehr schön und dankenswert, wenn sich der mit den Großherzogsbroschen. Was Ihrem Berichterstatter be Magistrat entschließen würde, einmal eine Ausstellung des gesonders auffiel, das ist der Umstand, daß in den Schaufenstern samten Rats-Silberschatzes an geeigneter Stätte, vielleicht im der Juweliere Armbänder und Kolliers in Schlangenform im Kunstgewerbe-Verein zu arrangieren, um auch weiteren Kreisen Vordergrund waren. Silberne, oxydierte, mehrreihige Reifen als

diese schönen Kunstschätze zu erschließen.

G. Bänder und Kolliers in mattgold mit zwei Schlangenköpfen, mit Smaragden in den Augen gefaßt sah man mehrfach. Es scheint, Einzelkelche wurden bei der letzten Abendmahlsfeier in der daß dieser Artikel, wie auch auf Anfragen im Briefkasten der Berliner Nikolaikirche zum ersten Male verwendet. Es „Deutschen Goldschmiede-Zeitung“ hervorgeht, wieder in Auf waren 60 Stück, die nach jedem Gebrauch in heißem Sodaschwung und Mode kommt, hoffentlich in dem Umfange wie vor wasser gereinigt wurden. Auch andere Berliner Gemeinden 25 Jahren, wo er zum Massenartikel wurde. Hübsche Laden wollen die Einzelkelche einführen. dekoration hatte die Firma Schmidt-Staub aufzuweisen. Eine Plakette mit dem Großherzogspaar, vergoldet auf weißem bzw. Guter Ausgang der Nishnij-Nowgoroder Messe. Entgegen dem cremfarbigen Plüsch, zu beiden Seiten goldene Lorbeerzweige anfänglich gehegten Empfinden, als ob die Messe, die auch für und goldene Lorbeerbäume. Bezüglich Außendekoration darf unsere Industrie eine Rolle spielt, eine schlechte sein werde, ist das Kunstgewerbehaus Müller und die Hoflieferantenfirma erfreulicher Weise nicht eingetreten. Gegen den Schluß wurde Friedrich Blos mit an erster Stelle genannt werden. Ersteres sie sogar ausgezeichnet, auch in bezug auf die Zahlungen, wo haite Zweige von Rosen, in Neurot gehalten, an allen Fenstern die Barzahlungen überwogen. In den übrigen Fällen wurden des in hellgrau gehaltenen Hauses angebracht, die allabendlich

kurze Kredite gewährt. in feenhafter Beleuchtung erstrahlten. Jede Rose enthielt eine Glühbirne. Die ganze Ausschmückung präsentierte sich als ein

Absatzchancen für Edelmetallwaren in Brasilien. Unser KonMeisterwerk dekorativer Kunst. Das kunstgewerbliche

sulat in Porto Allegro berichtet über die Absatzaussichten Magazin Blos war unter Leitung des Herrn Prof. Gagel

einiger Gattungen von Metallwaren wie folgt: Nachfrage herrscht einzig in seiner Art geschmückt.

besonders auch nach Erzeugnissen der Bijouterie waren

Industrie, besonders Finger- und Ohrringe, Halsketten. Kunstgewerbliche Arbeiten. Ein besonderes Kunstwerk unter Alles ist in auffallender Ausführung und in möglichst niedriger den Ehrengaben zum Jubiläumsfeste in Karlsruhe ist diejenige Preislage erwünscht. der Kreisausschüsse des Großherzogtums. Sie besteht aus einer Truhe, die als kunstgewerbliches Meisterstück be

Export nach Rußland. Die seinerzeit gehegten Befürchtungen, zeichnet werden darf. Der Entwurf stammt von dem Direktor

der Geschäftsgang mit Rußland würde infolge der Unruhen usw. der Karlsruher Kunstgewerbeschule, Herrn Prof. Hoffacker. sehr ins Stocken geraten bezw. ganz einschlafen, haben sich Der fein polierte eichene Schrank wird durch eine silberbe glücklicherweise nicht erfüllt; im Gegenteil, das Geschäft ist schlagene Türe verschlossen und von zwei silbernen Greifen sowohl in der Bijouterie- wie in allen anderen Branchen geradezu bewacht. An den Flügeltüren sind die Wappen der elf Kreis

glänzend zu nennen, einen Umstand, den man sich nicht erklären hauptstädte in malerischer Gruppierung angebracht. Auf der

kann. In Pforzheim sind fortgesetzt Einkäufer aus St. PetersVorderseite stehen die Jahreszahlen 1856—1906, auf der Rück

burg, Tiflis usw., die reichlich bestellen; in St. Petersburg seite die Initialen F. L.

werden sogar neue Detailgeschäfte bzw. Filialen eröffnet. Ein Eine kunstvolle Emaillearbeit zeigt die Ehrengabe der Zeichen des guten Geschäftsganges ist der glatte Eingang der Provinzialverwaltung der Rheinprovinz zur goldenen Außenstände; Wechselproteste und Prolongationen sind seltener Hochzeitsfeier des Großherzogpaares von Baden. Es ist eine geworden; die große Nishnij-Messe hat Geschäfte gemacht, wie Gedenktafel aus Silber. Die Widmungsworte sind mit einem

schon seit Jahren nicht mehr. Wappen und Myrtenkranz umrahmt, der die kunstvolle Emaillearbeit zeigt. In lichten Gravierungen zeigen sich die Ansichten Von der Lohnbewegung. Der Fabrikanten-Verein in Schwäb. des Koblenzer Residenz - Schlosses, wo die Jubelbraut ihre Gmünd hat beschlossen, für den Fall, daß es in Hanau zum Mädchenjahre verlebte, des Kaiser-Wilhelm- und des Kaiserin Streik kommt, keine Aussperrung eintreten zu lassen, Augusta -Denkmals in Koblenz.

aber auch keine Hanauer Arbeiter einzustellen.

Weitere Preiserhöhungen. Unter Hinweis auf das Rundschreiben des Arbeitgeber-Verbandes erklären vierzehn Pforzheimer Fabrikanten, daß sie vom 10. September ab gezwungen sind, bei allen neu einlaufenden Aufträgen auf Silberbijouterie eine Erhöhung ihrer seitherigen Preise um mindestens 10% eintreten zu lassen. Ebenso lassen auch die Fabrikanten der Goldbijouterie einen Zuschlag von 5% eintreten. – Dem Beispiel von Pforzheim ist nunmehr auch Schwäb. Gmünd gefolgt. In einem Zirkular, unterzeichnet von 26 Fabrikanten, wird gesagt, daß die Gestehungskosten der Fabrikate durch die fortwährende Steigerung der Rohmaterialien und ganz besonders die in letzter Zeit stattgehabte Arbeiterbewegung für den Neunstundentag, verbunden mit bedeutenden Erhöhungen der Arbeitslöhne, wesentlich erhöht wurden. Sie seien deshalb, um diese überraschend eingetretenen Erhöhungen auch nur einigermaßen auszugleichen, gezwungen, auf die Preise sämtlicher Fabrikate sofort einen Zuschlag eintreten zu lassen, und zwar auf stempelfähige Goldwaren, ausgeschwemmte Goldwaren und Doublewaren 5%, auf Silberbijouterie 10%. – Die Firma Ed. Straubenmüller, Abteilung für Trauerbijouterie in Pforzheim, teilt ihrer Kundschaft mit, daß sie infolge der neuerdings erhöhten Lohnsätze und der Steigerung der Rohmaterialienpreise sich gezwungen sieht, anschließend an die von den Fabrikanten von Doublebijouterie geschlossene Konvention, die Preise von sämtlichen Artikeln von Trauerbijouterie um 5% zu erhöhen.

Lohnbewegung. Die Bijouteriefabrik Julius Bleyer Wwe. in Neuenbürg (Württemberg) hat nunmehr auch nach Pforzheimer und Gmünder Vorbild neue Lohn- und Arbeitszeit-Bedingungen eingeführt. Die Kettenfabrik J. Emerich in Mühlacker hat eine Lohnerhöhung für sämtliche Arbeiter eintreten lassen.

Die vereinigten Rohsilberfabrikanten Nürnbergs haben infolge des hohen Silberkurses den Hammersilberpreis erhöht und ist durch andauernde Preissteigerung des Silbers in Bälde eine weitere Preissteigerung des Hammersilbers zu erwarten.

Es steht ein Wirtshaus an der Enz. Das in Nr. 39 (S. 372 a) erschienene Gedicht „Es steht ein Wirtshaus an der Enz“ war nicht, wie wir irrtümlicher Weise angaben, dem „Pforzheimer Anzeiger“ sondern dem „Pforzheimer General-Anzeiger“, G. m. b. H., entnommen.

Berichtigung. In Nr. 35 (Seite 333a) brachten wir eine Notiz von den prämiierten Firmen unseres Gewerbes auf der Deutschböhmischen Ausstellung zu Reichenberg. Dort wurde auch die Firma Leipen & Mahler in Prag, Langegasse 29, mit dem silbernen Staatspreis ausgezeichnet. Zu berichten wäre hierzu noch, daß diese Firma keine Juwelen-, sondern eine Gold-, Silber-, Bijouterie- und Ketten-Großhandlung ist.

Herrmann ist ausgeschieden; der Uhrmacher Gustav Eduard Herrmann in Plauen führt das Handelsgeschäft unter der bisherigen Firma allein fort. – Die Firma P. B. Czaczkes in Wien II., Glockengasse 5, wurde eingetragen: Uhrmachergewerbe und Handel in Gold- und Silberwaren.

Geschäfts - Eröffnungen. Die Herren Karl Gille und Aug. Jakob gründeten in Pforzheim, Tunnelstr. 63, eine Kettenfabrik. — Im Stadtteil Brötzingen zu Pforzheim, Bürgerstr. 2, eröffneten die Herren Heinz & Walter eine Bijouteriefabrik.

Eine Bijouterie- und Abzeichenfabrik eröffnete Herr Emil Schweigert in Pforzheim, St. Georgenstr. 10. – Die Herren Schwemmle & Wurster errichteten in Pforzheim, Erbprinzenstr., eine Bijouteriefabrik. In Dresden gründete Herr Eduard Cohne eine Gravier- und Prägeanstalt.

Geschäfts - Übernahmen. Das Gold-, Silber- und JuwelenGeschäft von C. L. Pfeffermann & Co. in Hamburg wurde von dem Kaufmann Herrn Max Carl August Otto Witthöfft, daselbst, übernommen und unter unveränderter Firma fortgesetzt.

Geschäfts - Verlegungen. Herr Jos. Ant. Volz hat seine Bijouteriefabrik in Pforzheim nach der Belfortstr. 3 verlegt. Herr Robert Friedrich in Pforzheim hat sein BijouterieExportgeschäft nach der Zerrennerstr. 51. verlegt. Die Bijouterie - Engrosfirma Emil Nicolai in Pforzheim verlegte ihre Bureaus nach der Bleichstr. 67. Herr Carl Drais in Pforzheim verlegte seine Metallfärbe-Anstalt nach der Bleichstr. 23.

Prokura - Erteilungen. Die Firma Eduard Foehr, Königlicher Hofjuwelier in Stuttgart hat ihrem langjährigen Mitarbeiter, Herrn Richard Schnaufer, Prokura erteilt. Den Herren Emil Hüttenbräuker und Felix Märckel in Hönningen a. Rh. ist von dem Nickelwerk G. m. b. H. daselbst Gesamtprokura erteilt worden. Herr Kaufmann Friedr. Hartekopp in Goslar ist als Gesellschafter ausgeschieden. Herrn Max Grothe, in Firma Gebr. Sommé, Gold-, Silber- und Juwelengeschäft in Breslau ist Prokura erteilt worden.

Verschiedenes. Der langjährige Mitinhaber der Firma W.Nothwang (Fabrik für Herren- und Damen-Medaillons in Gold) in Pforzheim, Herr Ludwig Näher, daselbst, hat sich infolge Krankheit vom Geschäft zurückgezogen und führt dasselbe Herr W. Nothwang unter gleicher Firma auf alleinige Rechnung weiter.

- Unter Mitwirkung der Bergisch-Märkischen Bank in Elberfeld wurden die Kupfer- und Aluminiumwerke in Eveking mit 3 Millionen Mark Kapital in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.

Bei dem Westfälischen Kupfer- und Messing werke vorm. Casp. Noell in Lüdenscheid sollen nach sehr reichlichen Abschreibungen und Rücklagen, sowie 10 000 Mk. Rückstellung (wie im Vorjahre) für Arbeiterwohlfahrtszwecke, 8 Proz. Dividende verteilt werden. - Auf der Tagesordnung der auf den 12. Oktober anberaumten Generalversammlung der Lüdenscheider Metallwerke, Akt.- Gesellsch. vorm. Jul. Fischer & Basse in Lüdenscheid steht auch ein Antrag auf Erhöhung des jetzt 1,2 Millionen Mark betragenden Aktienkapitals.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Auszeichnungen. S. K. Hoheit der Prinz-Regent von Bayern hat dem Herrn K. Schmidtmer, Inhaber einer galvanoplastischen Anstalt in Nürnberg, das Verdienstkreuz des Ordens vom heil. Michael verliehen. - Herr Kommerzienrat Gustav Coppel in Solingen, Inhaber der Stahlwarenfabrik Alexander Coppel, ist zum Geheimen Kommerzienrat ernannt worden.

Jubiläen. Am 27. September feierte Herr Silberwarenfabrikant Bernhard Hofelich und dessen Gemahlin in Schwäb. Gmünd das Fest der silbernen Hochzeit. – Die Silberarbeiter Wilhelm Diehlmann, Johann Maisenbacher und Christ. Schaal konnten dieser Tage auf eine 20 jährige Tätigkeit bei der Firma Lutz & Weiß in Pforzheim zurückblicken. Sie erhielten aus diesem Anlaß schöne Geschenke seitens ihrer Chefs. - In Hanau feierte der Goldarbeiter Herr Wilhelm Weins und dessen Gattin das Fest der silbernen Hochzeit.

Firmen-Eintragungen. In das Handelsregister wurde eingetragen: Dresdner Gravier- und Prägeanstalt Amandus Northmann in Dresden. In Cöln a. Rhein wurde die Firma Reinhard Fehsenfeld & Cie., Fabrikation kunstgewerblicher Metallarbeiten, eingetragen. Persönlich haftende Gesellschafter sind Hans Stork, Kaufmann, und Reinhard Fehsenfeld, Modelleur und Ziseleur, beide in Cöln. Die Firma Eduard Herrmann, Gold-, Silber- und Juwelen-Geschäft in Plauen (Vogtl.) wurde eingetragen. Die Gesellschaft ist aufgelöst; Otto Eduard Edmund

Von Kunstgewerbeschulen. In Darmstadt wird ein „Großh. Lehratelier für angewandte Kunst“ errichtet, als dessen Unterrichtsfächer Raumkunst, Innenarchitektur, Möbelbau, Flächenkunst, Kleinplastik und Edelmetallkunst gewählt sind. Letztere wird Herr Ernst Riegel aus München lehren. Die Anstalt wird zunächst eine Privatanstalt des Großherzogs von Hessen sein, in der eine beschränkte Anzahl von Schülern oder Schülerinnen nach einer Probelehrzeit auf dem Weg des Atelierunterrichtes zu selbständigem Arbeiten gefördert werden sollen.

Die Stadtgemeinde Pforzheim überwies aus den Sparkassenüberschüssen pro 1905 der Goldschmiedeschule Pforzheim 5000 Mk.

Aus Innungen und Vereinen. Der Badische Kunstgewerbeverein (E. V.) hat für die kommende Wintersaison in Karlsruhe folgende Vorträge festgesetzt: ,,Die nationale Bedeutung der kunstgewerblichen Bewegung“, Herr Geh. Regierungsrat Dr. H. Muthesius-Berlin; „Kunst und Technik“, Herr Prof. Dr. Max Schmid-Aachen; „Dänisches Kunsthandwerk“, Herr Dr. F. Denekew-Krefeld. Zu den Vorträgen, die am 4. und 27. Oktober und 21. November stattfinden, haben Interessenten freien Zutritt.

Für die Werkstatt.

Schöffengericht und in der Berufungsinstanz freigesprochen. Die

Strafkammer führte aus: Nach der Gewerbeordnung seien zum Löseschale. D. R. G. M. Soll eine Lösung von Salzen oder

Besuche der Fortbildungsschule nur gewerbliche Arbeiter verChemikalien hergestellt werden, so geschieht das meistens unter pflichtet. Darunter sei aber nur zu verstehen, wer auf Grund Anwendung warmen Wassers. Schwer lösliche Salze müssen

eines wenn auch stillschweigend geschlossenen Arbeitsvertrags dabei zerstoßen werden, auch muß man die Flüssigkeit, um die angestellt oder in die Lehre genommen ist. Aus der Tatsache, Lösung zu beschleunigen, rühren oder die Flasche schütteln.

daß der Sohn im Gewerbe seines Vaters mitgearbeitet habe, Größere Kristalle müssen zerbröckelt werden, wenn man sie in daß er kleinere Arbeiten auch wohl selbst ausgeführt habe, lasse einer enghalsigen Flasche lösen will. Dies alles ist bei An

sich ein Schluß auf das Vorhandensein eines Vertragsverhältwendung der von Herrn F. Rádai erfundenen und in der Ab

nisses allein nicht ziehen. Die Revision der Staatsanwaltschaft bildung dargestellten Löseschale überflüssig. Diese Schale,

gegen dieses Urteil wurde vom Kammergericht als begründet aus Glas, Maché, Zelluloid oder dergl. Stoffen hergestellt, besteht anerkannt. Es führte aus, daß ein Lehrverhältnis auch ohne im wesentlichen aus einem siebartig durchlöcherten Behälter, Abschluß eines Lehrvertrages bestehen könne. Es komme nur der mit einem allseitig geschlossenen Hohlkörper verbunden ist, darauf an, daß ein tatsächlicher Zustand vorhanden sei, der auf dessen Boden trichterförmig nach einem senkrechten Kanal zu ein Lehrverhältnis hinweise. Insbesondere gehöre dazu die auf läuft, welcher nach dem durchlöcherten Behälter führt. Letzterer

eine nicht zu geringe Dauer berechnete Beschäftigung einer dient zur Aufnahme der

Person bei einem Gewerbetreibenden zwecks Ausbildung in Chemikalien. Füllt man den

dessen Gewerbe. Ein solcher tatsächlicher und ohne VertragsBehälter mit dem zu lösen

abschluß bestehender Zustand werde vielfach gerade dann in den Salz und gibt es auf die

die Erscheinung treten, wenn es sich um einen Vater und ein in einem Elementglas, Be

minderjähriges Kind handle. Liege es in der Absicht des Vaters, cherglas, Kochflasche usw.

sein Kind ohne Abschluß eines gesetzlich vorgeschriebenen befindliche Flüssigkeit, so

schriftlichen Lehrvertrages in seinem Gewerbe auszubilden und schwimmt die Schale auf

unterwirft das Kind sich dem Willen des Vaters, so könne derselben. Der ringförmige

zwischen ihnen ein Lehrvertrag nach § 181 (BGB.) überhaupt Hohlkörper erhält den Be

nicht zustande kommen. Trotzdem unterliege es keinem Zweifel, hälter durch die Flüssig

daß in derartigen Fällen ein tatsächlicher Zustand bestehe, der keitsverdrängung schwim

einem Lehrverhältnisse vollständig entspreche. Das Kind solle mend. Das gelöste Salz setzt

dann in allem unterrichtet werden, was in dem Gewerbebetriebe sich durch seine Schwere

seines Vaters getätigt werde, um späterhin das gleiche Gewerbe auf den Boden des Gefäßes

selbständig führen zu können. Ein irgendwie wesentlicher Unterund wird stets von reiner

schied zwischen einem auf einem Lehrvertrage beruhenden LehrFlüssigkeit ersetzt. Diese

verhältnis und dem tatsächlichen Zustande der gewerblichen Bewegung der Flüssigkeit

Ausbildung des Sohnes bei seinem Vater werde hierbei nicht setzt sich fort, bis alles Salz

zu finden sein. Da die Strafkammer Feststellungen im Sinne gelöst ist. Man kann damit

dieser Ausführungen nicht gemacht hatte, wies das KammerLösungen bis zur völligen Konzentration herstellen, dabei braucht gericht die Sache zur endgültigen Entscheidung an sie zurück. man die ganze Prozedur nicht zu überwachen, hingegen kann man derweilen andere Arbeiten versehen. Für verschiedene Quantitäten von Salzen sind verschiedene Größen der Löse

Büchertisch. schale vorhanden. In einer 10 cm Durchmesser großen Schale ist 1 kg Fixiernatron für Photographen in 10 Minuten gelöst. Werke hervorragender deutscher, österreichischer, englischer und

Schmuck- und Edelmetall- Arbeiten. Eine Auswahl moderner Eine seitlich flache Form für Kuvetten ist bestimmt, das Lösen von farbigen Salzen den Schülern mit dem Skioptikon vorzu

französischer Künstler. Verlags - Anstalt Alexander Koch, führen. Die Löseschale dürfte sich bei Chemikern, Photographen,

Darmstadt. Der Herausgeber dieser interessanten Publikation, in der Galvanoplastik, in der Schule usw. als ein nützliches

Hofrat Al. Koch in Darmstadt, klagt in dem Vorworte mit Recht Gerät bald einführen. Das Schutzrecht ist verkäuflich oder darüber, wie ungeheure Summen für Gold- und Juwelenschmuck in Lizenz zu vergeben. Näheres durch die Verwertungsabteilung

ausgegeben, und wie wenig davon der Kunst zu Gute komme. des Patentanwaltsbureau Sack, Leipzig. – Sollte diese

Es ist ja auch in der Tat eine geradezu niederdrückende ErLöseschale nicht für die Chemie in der Goldschmiede

scheinung, daß in dem Zweige des Kunstgewerbes, in dem das werkstatt verwendbar sein?

kostbarste Material verwendet wird, von eigentlich künstlerischem und modernem Geschmack bei dem Käufer und Besteller am

wenigsten zu spüren ist. Hofrat Koch hat, um auch hier anSchützt Eure Läden vor Einbruchdiebstahl! regend zu wirken, eine Anzahl der besten und interessantesten

Schmuck- und Feinmetallarbeiten, die von modernen, anerkannten In einem Goldwarengeschäft zu Querfurt wurde dieser Tage eine Uhr vermißt. Drei polnische Arbeiter waren gerade an

Künstlern entweder selbst gearbeitet sind, oder nach deren

Entwürfen ausgeführt wurden, in vortrefflichen Abbildungen zuwesend. Es wurde daraufhin zur Polizei gesandt. Bei der Durchsuchung warf der eine die Uhr weg. Beim zweiten wurde

sammengestellt. Die verschiedenen Kulturnationen geben sich eine Uhr im Stiefel gefunden und der dritte hatte ein Paar

hier mit dem Vorzüglichsten, was ihre Künstler geleistet haben, goldene Ringe, in denen schon die Namen eingraviert waren,

ein Stelldichein, und bieten dem aufmerksamen Studium reiche in der Tasche. Die Gegenstände hatten einen Wert von über

Schätze an feinen Formgedanken und vornehmen Wirkungen, wie 100 Mk. Die Diebe wurden verhaftet.

sie noch nirgends sonst zusammengetragen sind. – Die typographische Ausstattung ist prächtig und apart.

R. R. Rechtsrat, Rechtsschutz für Goldschmiede.

Patente und Gebrauchsmuster.
Wichtige gerichtliche Entscheidungen.

Gebrauchsmuster-Eintragungen. 44 a. 278 862. Zweiteiliger Wann ist ein Sohn – auch ohne Lehrvertrag – Lehrling seines Klemmknopf mit breitem, aber flachem, am Knopfunterteil beVaters und deshalb fortbildungsschulpflichtig? Ein Handwerker, festigtem Dorn. Waldes & Co., Dresden. 1. 5. 06. W. 20255. dessen Sohn im Geschäft mitgearbeitet hatte, war angeklagt, weil 44 a. 278867. Steinfassung mit Klemmfeder zum Aufsetzen er seinen Sohn nicht zum Besuche der Fortbildungsschule an auf glatte Ringe. Max Prager, Gablonz a. N.; Vertr.: Dr. B. Alegehalten. Das Verfahren richtete sich auch gegen den Sohn, xander-Katz, Pat.-Anw., Görlitz. 4. 5. 06. P. 11142. weil dieser den Unterricht in der Fortbildungsschule ohne ge 44 a. 278880. Den Knopf ersetzende Hosenöse. Heinrich nügende Entschuldigung versäumt habe. Beide wurden vom Adolf Opitz, Saalhausen b. Dresden. 16. 2. 06. 0. 3666.

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