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Preisausschreiben. Der Kunstgewerbe - Verein zu Schwäb. Gmünd hatte s. Z. einen Wettbewerb zur Erlangung neuer Schmuckmuster erlassen, dessen Ergebnis wir im Inseratenteil (Seite 33) in dieser Nummer veröffentlichen. Nach der Prämiierung der Arbeiten durch die Herren Preisrichter wurden dieselben im dortigen KunstgewerbeMuseum öffentlich ausgestellt, welche am Sonnabend, 22. d. M., durch den Besuch des Präsidenten der Königl. Zentralstelle zu Stuttgart, von Mosthof, und des Direktors vom LandesgewerbeMuseum, Prof. Dr. Pazaurek, ebendaselbst, ausgezeichnet wurden.

Mitteilungen aus dem Geschäftsverkehr.

(Außer Verantwortlichkeit der Redaktion.) Um einen billigeren Ersatz für die gediegenen silbernen Bestecke zu haben, werden in unserer Zeit viele Arten versilberter Bestecke in allerhand Qualitäten auf den Markt gebracht. Eine Firma nun, die in dieser Hinsicht als eine der besten anzusehen ist, die Besteckfabrik C. B. Schröder in Düsseldorf, möchten wir heute in empfehlende Erinnerung bringen. Die Erzeugnisse derselben, schwer versilberte Tafelbestecke, stehen, was technische und künstlerische Vollendung anbetrifft, jedenfalls auf der Höhe der Zeit. Die nebenstehende Abbildung veranschaulicht das neueste Muster,

My das sich gewiß ebenfalls schnell einführen wird.

Neue Preisliste. Neue, hübsch ausgestattete und illustrierte Verkaufslisten über versilberte Bestecke, die geeignet sind, den Verkauf resp. den Verkehr mit dem Publikum wesentlich zu erleichtern, versendet die Firma Walter & Breuker, Alfenidewaren-Fabrik in Düsseldorf, Harkortstraße 7, auf Verlangen an die Herren Interessenten umsonst und portofrei.

Neuer Katalog. Ewald Porcher in Hannover hat einen Katalog über massiv silberne und schwer versilberte Bestecke herausgegeben, der jedem Interessenten auf Verlangen umsonst und portofrei zugeschickt wird.

Das Vergolden und Versilbern im Kleinbetriebe. Über Vergolden, Versilbern bestehen vielerlei Rezepte und Methoden, daß mancher Goldschmied, der sich eine derartige Einrichtung anschaffen will, lange hin und her überlegen muß und schließlich etwas wählt, was seinen Erwartungen doch nicht entspricht, weil die meisten dieser Einrichtungen nur dann lohnend sind, wenn sie täglich und viel benutzt werden; während für viele doch die Hauptsache ist, auch einzelne Gegenstände rasch und bequem selbst vergolden oder versilbern zu können. Während meiner 20 jährigen Tätigkeit hatte ich Gelegenheit verschiedene Methoden kennen zu lernen, die für Kleinbetriebe in Frage kommen, und dürfte die Kenntnis der hierbei gesammelten Erfahrungen wohl manchem erwünscht sein und kostspielige Versuche und unnötige Ausgaben ersparen. Der Kürze halber beschränke ich meine Ausführungen auf die gebräuchlichsten, die Kontakt- und StromVerfahren. Bei ersteren ist keine besondere Stromquelle nötig, während bei den anderen der durch Elemente, Akkumulatoren oder Dynamos erzeugte Strom, durch das Bad geleitet, das Gold bzw. Silber auf den Waren niederschlägt; die Anwendung von Elementen usw. erfordert erstens, daß die Stromquelle und auch die Leitung stets in Ordnung ist, und vor allem auch dauernde Übung, da bei zu starkem Strom dunkle, bei zu schwachem Strom zu helle Farbentöne entstehen. Die Stärke des Stromes

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hat sich stets nach der Art und Menge der Wärme zu richten, und ist der geübte Galvaniseur wohl in der Lage, mittels Schaltapparaten und Regulier-Widerständen die Stärke des Stromes den Waren anzupassen. Demjenigen aber, dem diese Übung und Erfahrung fehlt, werden Mißerfolge oft den erwarteten Nutzen schmälern. Ich komme nun auf das vielfach übliche Kontakt"Verfahrens mittels Zinkstreifens; es hat dieses wohl, gute Bäder vorausgesetzt, den Vorteil einfacher Handhabung (die gut gereinigten Waren werden auf Zinkstreifen in das Bad getaucht), aber auch den Übelstand, daß das in den Bädern enthaltene Metall nicht vollständig ausgenutzt werden kann, weil das sich hierbei lösende Zink nach längerem Gebrauch mit niederschlägt und dann eine unklare Farbe entsteht, so daß ein öfteres Erneuern der Bäder erforderlich ist, ein Umstand, der den Gebrauch dieser Methode teuer macht. Seit einigen Jahren benutze ich nun ein Verfahren, bei dem dieser Übelstand nicht vorhanden, die Behandlungsweise aber ebenso einfach ist: es ist dies das Aluminium-Kontakt-Verfahren. Hier werden die zu vergoldenden oder versilbernden Waren an einem Aluminiumdraht hängend in das Bad getaucht; der erzeugte Niederschlag, welcher sehr rasch erfolgt, ist stets von klarer Farbe und sehr haltbar; Mißerfolge habe ich bei diesem Verfahren noch nie gehabt, so daß ich jedem nur raten kann, vor Anschaffung teurer Elemente dieses Verfahren zu versuchen, da dasselbe besondere Betriebskosten gar nicht erfordert und dabei eine vollständige Ausnutzung der Bäder gewährleistet. Durch den Engros-Einkauf der Chemikalien sowie die Herstellung größerer Quanten sind die Herstellungskosten derart niedrig, daß bei Bezug dieser Bäder der Preis bei gleichem Metallgehalt nicht höher ist, als wenn man sich die Bäder selbst herstellt, wobei die darauf verwendete Zeit doch auch noch zuzurechnen ist. Von 1 Liter an in jedem Quantum lieferbar, bitte ich die Annonce in dieser Zeitung (Seite 37): „Goldund Silberbäder für Aluminium - Kontakt-Verfahren“ zu beachten.

Zur Erinnerung an die Übereichung des Trauringes. ,, Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“. Nach diesem Sprichwort sollte der Ladengoldschmied auch handeln, wenn sich eine passende Gelegenheit dazu bietet. Diese Gelegenheit bietet eine Verlobung der erste Schritt zur Gründung eines neuen Haushaltes. Der Goldschmied kann sich die Gunst, der an diesem weihevollen Tage für eine Liebenswürdigkeit umso empfänglichere Kunden sichern, indem er diesen ein kleines Blümchen in den Kranz der Erinnerung flicht und zwar in Gestalt des abgebildeten Gedenkblattes, an die Überreichung des Trauringes. Dieses Blatt wird sicher von den Kunden aufbewahrt werden und so für den Goldschmied eine ständige Reklame bilden. Unsere Abbildung kann das Blatt nur in seiner Form wiedergeben, denn die Ausführung ist bunt. Oben die beiden Myrthenkränze, die Blumengirlanden, die Boten des Frühlings und die Landschaft nehmen sich in den zarten Farben gut aus. Die Ausführung ist derartig, daß das Blatt schon um seiner selbst, abgesehen von der Erinnerung, nicht in Vergessenheit geraten wird. Wir können deshalb die Anschaffung des Blattes nur empfehlen, und bemerken, daß dasselbe von Jos. Franz Dörr in Hanau bezogen werden kann. Etwas Näheres ist in einem Inserat der heutigen Nummer Seite 37 zu finden.

Für die Werkstatt. Das Scheiden des Platins vom Gold. Die platinhaltige Goldfeilung wird ausgesiebt, um alle kleinen Metallstückchen daraus zu entfernen, mit dem Magnet ausgezogen und wie Goldfeilung geschmolzen. Nachdem nochmals in einem Tiegel mit Borax geschmolzen ist, walze man den Barren ganz dünn aus und schneide ganz kleine Stückchen, um das Auflösen zu beschleunigen. Zum Scheiden verwendet man Königswasser, welches aber aus vier Teilen Salzsäure und einem Teil Salpetersäure bestehen muß. Verfahren wird wie beim Auflösen von Feingold, nur muß das Eindampfen unterbleiben. Wenn sich keine metallischen Teile mehr in der Flüssigkeit befinden, gieße man eine genügende Menge Oxalsäure hinzu, damit das Gold niedergeschlagen wird. Darauf filtriert man die Lösung von dem niedergeschlagenen Gold und fällt mit Ameisensäure das Platin aus. F.

Ein gutes Platinlot. Zum Löten von Platin habe ich mit gutem Erfolg eine ganz blasse Goldlegierung von (579) 570 Feingehalt verwendet. Zu einem Zehnmarkstück legiere ich 1,60 g Silber und 0,70 g Kupfer zu. Dieses Lot bindet sehr gut und kann auch mit Vorteil zum Zusammenlöten von 14 kar. Rotgold mit Platin Verwendung finden.

F. Nachschrift der Redaktion. In manchen Geschäften wird empfohlen, zum Löten des Platins Feinsilber zu verwenden. Das ist falsch. Denn das Feinsilber ist zu weich, um eine haltbare Verbindung zu geben, es würde „aus dem Lote brechen“, wie der Fachausdruck heißt. Am besten ist es eben, wie oben schon gesagt, ein 14- oder 18 kar. blasses Goldlot zu verwenden. Bei sauberem Löten wird man wenig von einer gelben Fuge sehen. Ein gutes Platinlot erhält man auch durch eine Legierung von 9 Teilen Gold und 1 Teil Palladium.

ein durch die Schleife k gehender und die Bewegung des Schaftes innerhalb der Hülse begrenzender Stift 1 angeordnet. Beim Einstecken der Nadel in den Hut und das Haar befinden sich die einzelnen Teile in der Stellung nach Fig. 1 und 2, die Widerhaken sind also innerhalb der Hülse, während die Nadelspitze hervorragt. Nach dem Einstecken bringt man mittels Finger und Daumen die Scheibe f und die Handhabe h auseinander, so daß sie sich in der Stellung nach Fig. 3 befinden. Die Widerhaken sind hervorgetreten und die Nadelspitze in die Hülse zurückgegangen. Die Zahl der Widerhaken kann natürlich eine beliebige sein. Auch kann diese Hutnadel als Haarnadel dienen. Der Vorteil ist der, daß sie billig für den Verkauf hergestellt werden kann und daß eine Verletzung anderer Personen oder der Trägerin ausgeschlossen ist, da die Nadelspitze nicht hervorsteht.

Fig. 1

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Fig. 2.

Patente und Gebrauchsmuster für die Werkstatt. Rechtsrat, Rechtsschutz für Goldschmiede. 44 a. 172349. Edward Henry Surridge in Chadwell

Wichtige gerichtliche Entscheidungen. (Ixopo, Natal, Südafrika). Hutnadel mit in einer Hülse geführtem

Lösung des Arbeitsverhältnisses im Laufe des Arbeitstages seitens Schaft mit Widerhaken. Patentiert im Deutschen Reiche vom

des Arbeiters. Ein Arbeiter, mit dem der Arbeitgeber Kündigungs26. September 1905 ab. Es sind bereits Hutnadeln bekannt, bei

ausschluß vereinbart hatte, blieb eines Montags ohne jede Andenen innerhalb einer Hülse an einem von außen beweglichen

zeige der Arbeit fern. Am folgenden Tage verlangte er seine Schaft Widerhaken angebracht sind. Diese Hutnadeln haben je

Papiere mit dem Bemerken, daß er „gestern aufgehört habe“. doch den Nachteil, daß ihre Spitze stets aus dem Hut heraus

Der Arbeitgeber klagte auf Schadenersatz in Höhe eines ortsragt und leicht zu Verletzungen anderer Personen führt. Bei der

üblichen Tagelohns und damit hatte er Erfolg. Nach Ansicht Hutnadel gemäß der Erfindung ist jedoch diese Möglichkeit aus

des zuständigen Gerichts muß der Arbeiter, wenn er aufhören geschlossen, da der die Widerhaken tragende Schaft durch das

will, dem Arbeitgeber in nicht mißzuverstehender Weise davon Vorderende der Hülse als Nadelspitze hervortritt, und zwar in

Kenntnis geben, er darf nicht einfach fortbleiben. Außerdem der Art, das während des Durchstechens der Nadel durch den

erblickte das Gericht in der Arbeitseinstellung am Montagniorgen Hut und das Kopfhaar die Spitze der Nadel herausragt und die

eine gegen Treu und Glauben verstoßende Handlung. Denn wie Widerhaken in die Hülse hineingezogen sind, während nach

der Arbeiter verlangen dürfe, daß er nicht Montags früh den dem Durchstechen diese Widerhaken heraustreten und die

Stuhl vor die Tür gesetzt bekomme, so dürfe er auch den ArbeitNadelspitze in die

geber nicht im Stich lassen. Tue er dies, so liege ein widerHülse geschoben rechtliches Verlassen der Arbeit nach § 124b (G.-O.) vor.

wird. Die Hutnadel
d

bietet also die Si-
cherheit des Fest-

Büchertisch.
sitzens und der
Ungefährlichkeit. Der Erfolg im Leben. Ein Buch für strebsame Leute von Heinr.
Fig. 1 eine Ansicht Ernst Schwartz (Verlag der „Neuen Bibliothek“, Wien XIII/2,
der Nadel, Fig. 2

Linzerstraße 55). Preis 2 K. 1.80 Mk. Dieses eigenartige Buch einen Schnitt in einer kampfgewohnten, starken Natur wird auf alle Zaghaften und der einen Stellung

Schwächlichen erfrischend und aneifernd wirken. In schlichter, .d

aber überzeugender Form behandelt der Verfasser die Vorbedin

und Fig. 3 einen Z

teilweisen Schnitt gungen jeglichen Erfolges: nüchterne Weltanschauung und starker

in der andern Wille. Er zeigt die Ursachen der heutigen Verweichlichung und по a

Stellung. In einer Energielosigkeit, wobei er dem Strebenden wertvolle Fingerzeige

runden Scheide gibt, wie er seine Tatkraft und Unternehmungslust erhöhen und fe th oder Hülse a be

seine Pläne mit kühler Berechnung auf ihre Durchführungsmögfindet sich ein mit lichkeit überprüfen muß. Schwartz, der selbst manchen Sturm Widerhaken c ver

durchlebt hat, kennt das Leben gründlich, seine Weltanschauung sehener Schaft b offenbart einen gesunden Egoismus und einen erfrischenden, 7

aus Metall, der praktisch-nüchternen Optimismus. Dieses Buch wird für jeden, gleichzeitig auch der im Erwerbsleben unserer Tage steht, eine befeuernde Auf

die Einführungs munterung und für jeden jungen Mann einen nützlichen Wega C

spitze m der Nadel weiser bilden. Es ist ein Buch, das jeder lesen sollte, weil es trägt, die je nach jedem nützen kann. Gegen Einsendung des Betrages liefert der Stellung des

obiger Verlag das Buch portofrei. Schaftes aus der Hülse herausragt oder in dieselbe eingezogen ist. In der Stellung nach Fig. 1 und 2 sind die Widerhaken

Patente und Gebrauchsmuster. in die Hülse hineingedrückt, während die Nadelspitze aus der Hülse hervorragt. Wird jedoch der Schaft in die Stellung nach

Patent-Anmeldungen. 21 h. H. 32 796. Verfahren zur elekFig. 3 gebracht, so ragen die Widerhaken durch Löcher d der trischen Lötung von Metallgegenständen. Benno Höpner, Hülse heraus. An dem einem Ende der Hülse, bei welchem Dresden-A., Mosenstr. 8. 11. 4. 04. sich der Schaftkopf befindet, ist ein Lager e vorgesehen, dessen 31 a. H. 36935. Tiegeluntersatz für Tiegelschmelzöfen. Scheibe f eine glatte oder gerippte Oberfläche g besitzt, und Julius Hommeltenberg, Hagen i. W., Hochstr. 11. 18. 1. 06. zwar, um sie besser mit dem Hut zu verbinden. An dem Lager 31 b. B. 37 479. Vorrichtung und Formkasten zum Vere gleitet eine Handhabe h von einfacher oder verzierter Gestalt. einigen von Gußformhälften. Philibert Bouvillain, Paris; Vertr.: Am oberen Ende des Schaftes b ist ein Knopf i angebracht, A. Bauer, Pat.-Anw., Berlin SW. 13. 22. 6. 04. der aus Billigkeitsrücksichten am besten, wie die Zeichnung zeigt, Patent - Erteilungen. 44 a. 175243. Aus zwei Teilen bemittels eines Stiftes i befestigt ist, wobei letzterer durch eine stehender Knopf. Rudolf Fischer jr., Nixdorf, Böhmen; Vertr.: Schleite k am Ende des Schaftes b geht. Auch im Lager e ist Dr. B. Alexander-Katz, Pat.-Anw., Görlitz. 28. 12. 05.

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Fig. 3

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44 a. 175244. Schnalle mit zwei schlaufenartig ausgebildeten Frage 737. Wer liefert Hartlötmittel in trockenem oder breiineinandersteckbaren Klemmteilen für Halsbänder u. dgl. Karl ähnlichem Zustande, für Gold- und Silberwaren ? N. E. in N. Ludwig Lüdecking, Hamburg, Dovenfleth 51. 27. 2 06.

Frage 739. Welche Firma fabriziert billigst moderne Fantasie4g. 175291. Invertlampe. Dr. Kramerlicht-Gesellschaft

Broschen mit Similis zum Preise bis zu 1 Mk. das Stück, wie sie m. b. H., Berlin. 28. 10. 04.

für die bayr. Jahrmärkte (Dulten) verwendbar sind? S. R. 4g. 175293. Bunsenartiger Abwärtsbrenner für Gasglühlicht. Julius Hardt, Hamburg, Grimm 9. 20. 4. 04.

Frage 740. Kann mir ein Kollege mitteilen, welche Firma

schöne Handwerker-Ketten in Nickel für Maurer, Zimmerleute, Gebrauchsmuster - Eintragungen. 31 c. 278612. Formkasten Fleischer usw. liefert?

L. F. in B. mit durch Profileisen und Knöpfe gebildeter Führung. Herrmann Fritzsche, Leipzig, Gotisches Bad. 19. 4. 06. F. 13909.

Frage 741. Gibt es in der Stadt Ulm eine Metallwaren

Fabrik, die silberne und unechte Waren fabriziert? Ich bitte 87 d. 278797. Vorrichtung zum Befestigen von Hammer um deren Adresse.

A. W. stielen o. dgl., bestehend aus einem geteilten Keil, welcher durch eine im Stiel befindliche, konische Schraube verstellbar ist. Frage 742. Wer kann mir ein gutes Rezept angeben, um Franz Skiba, Düsseldorf, Corneliusstr. 3. 3. 1. 06. S. 13319. Stahluhren schwarz und blau zu oxydieren ? L. & B.

44 a. 278839. Schmuckkörper für Manschettenknöpfe u. dgl. Frage 743. Bitte mir gefl. mitteilen zu wollen, wie man in Form einer Militärachselklappe, auf dessen Oberfläche zwischen Aluminium rot und matt vergolden kann?

X. X. zwei durchsichtigen Emailüberzügen ein Regimentsabzeichen angeordnet ist. Eugen Gauß, Pforzheim. 14. 4. 06. G. 15503.

Frage 744. Ich wünsche die Adressen mehrerer Firmen, die Intarsia - Artikel erzeugen, zu wissen.

H. K. W. 44 a. 278840. Armband- und Kollierverschluß mit umlegbarem Sicherungshebel. Franz Dupré, Mühlheim a. Ruhr, Not Frage 745. Kann mir einer der Herren Kollegen eine Firma weg 31. 17. 4. 06. D. 11 159.

namhaft machen, welche ganz billige Goldbroschen, sog. Export

ware (etwa 45-60 Mk. p. Groß), fabriziert? P. A. Th. Patent-Bericht,

Frage 746. Bitte um Angabe, wie man am besten echte mitgeteilt vom Patentanwalt Dr. Fritz Fuchs, diplomierter Chemiker, gebrauchte Schnurperlen reinigt?

N. N. und Ingenieur Alfred Hamburger, Wien VII, Siebensterngasse 1. Auskünfte in Patentangelegenheiten werden Abonnenten dieses Blattes unent Frage 747. Welche Firma liefert zu Hutnadeln die dazu geltlich erteilt. Auszüge aus den Patentbeschreibungen werden von dem gchörigen Stahlnadeln, ungefähr 1,2 mm stark und 20 cm lang? angeführten Patentanwaltsbureau mäßigst berechnet.

K. J. B. in M. Oesterreich:

Frage 748. Kann man mir eine Firma nennen, welche SilberAusgelegt am 15. Septbr. 1906, Einspruchsfrist bis 15. Novbr. 1906. ketten zu Anhängern, nach meinem eigenen Muster, anfertigt?

J. in M. Kl. 49 b. Alois Wix, Privatbeamter in Wien. Medaillon und Verfahren zur Herstellung von Medaillonhälften: In Scheiben

o

Frage 749. Wer ist oder war Fabrikant von werden unter Belassung einer als Auflage dienenden Randrippe

Alfenide - Bestecken, die nebenstehendes Warenoder eines als Auflage dienenden Randes und einer hierzu kon

zeichen tragen? Die so gestempelten Löffel wurden zentrischen Rippe Vertiefungen eingedreht. Das Medaillon be

s. Z. in München gekauft.

E. N. in C. steht entweder aus zwei solchen Hälften oder aus einer solchen mit einer Randrippe versehenen Hälfte und einer ebenen Scheibe.

Antworten:
Zu Frage 695. Guld Platerad“ ist dänisches Fabrikat.

Wenden Sie sich an Hans Jensen & Co., Aarhus, oder
Frage- und Antwortkasten.

Bernhard Hertz, Kopenhagen.

P. H. in H. Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Zu Frage 724. Kleine Edelsteine in Silber gefaßt, dürfte Fragen:

Ihnen jedes Fassergeschäft liefern. Wenden Sie sich einmal an

die Firmen: Friedrich Stößer, Pforzheim, Jahnstr. 11, Frage 710. Wer liefert die kleinen Stückchen Blei, die in

Eugen Wiesenfahrt, Pforzheim, Bleichstr. 26. Karl den Krayons verwendet werden?

A. W. in P.

Käser, Pforzheim, Weiherstr. 20. Frage 715. Welcher Kollege würde die Güte haben und

Zu Frage 726. Diese Sachen kann Ihnen die Stuttgarter mitteilen, wie der Flächeninhalt von Filigran ausgerechnet wird, Metallwarenfabrik Wilh. Mayer & Frz. Wilhelm liefern. oder, wie viel Gold wird mit 4 Volt Spg. in der Stunde auf ein Diese kirchlichen Gerätschaften liefern als Spezialität: Rob. Odcm Filigran niedergeschlagen? Im voraus besten Dank. V.W.

Pfeiffer und Wilhelm Fischer, Pforzheim, Weiherstr. 31. Frage 720. Wer ist der Fabrikant von Bestecken, Karl Sopp, Kirchl. Kunstanstalt in Nordheim a. Rhön. die nebenstehendes Warenzeichen, vermutlich einen

Leonh. Vogt, Kirchl. Kunstanstalt in Memmingen.
Adler- oder Hahnenkopf, tragen?

H. in L.

Zu Frage 727. Die Trauring-Schmiede mit zwei Zwergen, Frage 721. Wie ist das Rezept der Beize, um

welche sich bewegen und Trauringe schmieden, fertigt: Adolf unechte Sachen matt zu beizen?

E. F. in L. Köhler, Pforzheim. Frage 722. Kann mir einer der Herren Kollegen sagen, wer

Zu Frage 729. Uhrketten, Nadeln, Anhänger, Broschen usw., Sammler für antike Battersea-Emaille - Gegenstände ist? X.

die auf den Bergbau Bezug haben, fertigt (als Spezialität) die

Firma Joh. Schimpf, Pforzheim.
Frage 723. Wer ist der Fabrikant von Silber-
bestecken, die nebenstehendes Warenzeichen tragen?

Zu Frage 731. Füllfederhalter (ähnliches System) liefert:

Adolf Köhler, Pforzheim.
Frage 724. Wer kann mir eine Firma namhaft

Zu Frage_732. Bernsteinwaren erzeugt die Danziger machen, die kleine Edelsteine, in Silber gefaßt, zum

Kunst- und Bernstein-Drechsler-Betriebs-GenossenEinsetzen in Elfenbein liefert?

K. in B.

schaft, E. G. m. b. H. in Oliva (Westpreußen). Auch wird Frage 728. Ich bitte um freundliche Auskunft, ob die Glas Ihnen die Königl. Bergwerksverwaltung in Palmnicken (Reg. scheiben eines fest verschlossenen Schaukastens anlaufen, wenn Königsberg) auf Anfrage gerne antworten, wohin sie Bernstein in demselben elektrische Lampen zur Beleuchtung angebracht zu Bijouteriezwecken liefert. Ferner könnten Sie auch von den sind ? Wie muß ich den Luftdurchzug regeln ? A. 100. „Kgl. Bernsteinwerken“ Königsberg (Ostpr.) bedient werden.

Frage 734. Wer fabriziert (außer der Firma Fr. Kammerer Zu Frage 733. Die Uhrbroschen (Marke „Rex“) fabriziert: in Pforzheim) Krampf- bzw. Gichtringe ?

X. X. Aug. F. Richter, Hamburg (Uhlenhorst), Bachstr. 13. Abgabe

nur an Grossisten. Vertreter in Pforzheim sind: Franz WS

Frage 735. Welcher Fabrikant von Silberwaren (Stock Dietrich, Westliche Karl Friedrichstr. 23, und Adolf Köhler; griffe usw.) führt nebenstehendes Warenzeichen? S. in B. in Berlin: H. Ensenhöfer, Waldemarstr. 59. Größere AusFrage 736. Wer ist der Fabrikant der Emailkuchen, die als

wahlen sind auch bei der Engros-Firma W. Hofmann & Co., Warenzeichen ein Schiff tragen? Es handelt sich um das Email,

Leipzig, Löhrstr. 351., zu haben. welches man zum Emaillieren von Silbersachen braucht. A.D. in M. Zu Frage 738. Antwort unter „Für die Werkstatt“. Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

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BEGRÜNDET UND
HERAUSGEGEBEN
WILH.DIEBENER

Redaktion und Verlag

Erscheint Sonnabend
Leipzig 28

Annahmeschluß
Dresdener Str. 2

VON

für kleine Anzeigen Mittwoch Abend

Anzeige-Gebühren:
Redaktion: Kunstgewerblicher Teil:

Die 4 gespaltene nonpareille-Zeile 25 Pf.
Professor Rudolf Rücklin, Pforzheim.

Ganze Seite M. 100.-
Wirtschaftlicher Teil:
Amtliches Organ des Verbandes

Bei Wiederholungen Rabatt Beilagen nach
Syndikus Hermann Pilz, Leipzig
deutscher Juweliere, Gold- und

Ubereinkunft
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Silberschmiede sowie zahlreicher Stellen-Angebote 25 Pt. Gesume
Goldschmied Paul Axthelm, Leipzig.
anderer Vereine und Innungen

15 Pf. pro Zeile Bezugspreis pro Quartal M. 2.- (Ausland pro Jahr m. 10.-). Kleine Ausg. pro Quartal M. 1.- (Ausland pro Jahr M. 5.-).

Aus dem Geburtsland der Perlen.

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ir haben neulich einen Aufsatz gebracht: „Können Namentlich ein schwerer, betäubender Geruch hängt in der

Perlen sterben?“ und darin erzählt, wie Perlen Luft, wird vom Winde in schweren Wolken hin und her gebei falscher Behandlung mit der Zeit unansehn trieben und erscheint geradezu als etwas Greifbares; es ist ein lich werden und an Wert verlieren, also gewisser- schauderhafter Geruch, den man sonst nirgends auf der Welt

maßen langsam dahinsiechen, ebenso wie ein zu riechen bekommt, die Essenz von Millionen verfaulender Mensch durch Vernachlässigung der einfachsten gesundheitlichen Muscheln und in dieser Atmosphäre kommt die schimmernde Regeln krank werden und schließlich sterben müßte. In diesem Orientperle zur Welt. Ausdruck „sterben“ waren die Perlen als lebende Wesen an Wir steigen von der Bucht zu der Perlstadt hinauf und gesehen und man kann wohl sagen, daß sie bei ihrem hohen finden da, wo vor einem Monat nur heißer silberglänzender Wert, der sie uns oder unsern Frauen teuer macht, es ver Sand als Tummelplatz für Schakale und Skorpione sich ausdienen als solche betrachtet zu werden; ebenso wie sie es dehnte, eine geschäftige Stadt von 40 000 Einwohnern, pilzverdienen gut behandelt zu werden, um ihren Glanz und ihre artig emporgeschossen in der sechs Wochen lang fieberhaft Frische zu bewahren. Wenn Perlen sterben können, so müssen gearbeitet und Geld verdient wird, und die dann wieder sie auch geboren werden und wie dies in und durch die Perl- verschwindet, um den Platz wieder den Schakalen frei zu geben. muschel geschieht, ist zu allgemein bekannt, als das es hier

Jetzt aber ist die Stadt bewohnt von dem Abschaum des noch einmal wiederholt werden müßte; bekannt ist ja auch, Ostens, dem Auswurf der Küsten des Roten Meeres und des daß man die Perlmuschel Perlmutter nennt, von dem Perlvater

Persischen Golfes — von über 35 000 der häßlichsten, aber auch hat man allerdings noch nichts gehört.

treuesten Jünger Mohammeds, die mit derselben Ruhe ihrem Es wird unsere Leser sicher interessieren, eine Fahrt in Mitmenschen das Messer in den Leib stoßen wie der Perldas Geburtsland der Perlen mitzumachen, wie sie von dem muschel. Und diese, nur von dem Wunsche schnell reich zu Colombo Korrespondenten des London Expreß sehr hübsch werden, zusammengeführte und zusammengewürfelte Menge beschrieben wird. Er sagte:

wird von einer Handvoll Engländer im Zaume gehalten, von Die ganze Nacht hindurch hatte der kleine Dampfer Chadra sechs Beamten, die die ganze Stadt verwalten und von einer gebraucht, um an der Küste Ceylons entlang von Colombo bis kleinen Zahl von eingeborenen Polizisten, die sie dabei unterin den Golf von Manar zu gelangen. Als der Morgen graute, stützen. Es gibt ein Polizeigericht, ein Hospital und einen befanden wir uns schon mitten in der Perlfischerflotte, deren Kirchhof. Die gesundheitlichen Vorkehrungen sind sehr streng, Taucher die warmen Strahlen der Sonne erwarteten, um ihr denn die Perlfischer kommen alle aus pest- und choleraTagewerk zu beginnen. Eine halbe Stunde später erreichen verdächtigen Ländern und der Ausbruch einer Epidemie unter wir die sandige Bucht von Marichikadde und alles um uns ihnen würde die ganze Perlernte in Frage stellen. Es gibt macht uns deutlich, daß wir uns in der Nähe der Perlstadt auch eine Bank, ein Post- und Telegraphenamt, einen Auktionabefinden.

tor und Exporteure alles was zum Geschäftsbetriebe in

Nr. 40

377 a

an

großem Maßstabe gehört. Alle sind sie Spieler in Perlstadt, Der Anker wird gelichtet und es beginnt eine wilde Jagd nach aber ernste Verbrechen sind selten, weil die Leute zu Hause. Der Wind ist stark und günstig, die Masten biegen sich gestrengt arbeiten müssen, um noch Lust zum Raufen zu haben. unter dem Drucke der geblähten Segel und die Mannschaften

Das Leben des Perltauchers ist ein mühevolles. Um nutzen jeden Vorteil aus, um zuerst am Lande einzutreffen. 2 Uhr früh schon ertönt ein Kanonenschlag und noch vor Die Rückkehr der Boote verursacht am Lande eine große Sonnenaufgang eilen die Araber in ihren langen Röcken und Aufregung, sie scheinen wie eine große weiße Wolke von mit ihrer Kopfbedeckung von Kamelhaar hinunter an die Bucht. Möven dem Hafen zuzustreben. Nach der Landung eilen die Unter wüstem Geschrei begibt sich dann auf den Weg nach Taucher mit ihrer Beute zu den Regierungsplätzen und ein den Perlbänken die Fischerflottille, die aus allen möglichen jeder teilt seine Austern in drei gleiche Teile, zwei davon Sorten von Booten besteht, wie sie zwischen Jeddah und nimmt die Regierung als ihr Eigentum in Anspruch und den Koweit und von Bahrein bis Karikal in Mode sind. Die auf dritten erhält der Taucher. Die Ceylon-Perlfischerei ist uralt; gehende Sonne beleuchtet mit warmen Strahlen die geschwellten schon zu Salomos Zeiten blühte sie und heutzutage arbeitet Segel, die sich prächtig von der türkisblauen See abheben. man noch in derselben Weise wie damals: es werden BaumIn wenigen Stunden sind die Boote bei der abzufischenden stämme ausgehöhlt, in Schuppen untergebracht und mit tausenBank angelegt, welche durch Flaggenbojen bezeichnet ist. den von Muscheln gefüllt, die dann der Verwesung überlassen Jedes Fahrzeug ist überfüllt mit Männern und wie wir von der werden. In diesem tropischen Klima dauert das nicht lange, Dampfyacht des Oberaufsehers in eins von ihnen hinabsteigen, Millionen von Fliegenmaden helfen dabei, bis schließlich nichts haben wir ein interessantes Bild vor uns.

mehr übrig ist, als trockene Austermuscheln, Sand und Perlen. Das riesige lateinische Segel ist herabgelassen und neben Diese werden sorgfältig gewaschen, die Muscheln fortgeharkt dem Baum verstaut, über welchem die aus den verschiedensten und der perlenhaltige Rest von Mädchen genau durchsucht. Stoffen und Farben zusammengesetzten Kleidungsstücke der Während der 48 Tage dauernden Fischerzeit im Jahre 1905 Taucher zum Wärmen in der Sonne hängen; mittschiffs be waren 300 Boote unterwegs und die Regierung erhielt Perlen finden sich große Körbe und Säcke für die Muscheln, über im Werte von über drei Millionen Mark. ein besonderes Bollwerk hinweg beobachten die „Manduks“ Warum ein Perlkollier von 40—60 Perlen ein Vermögen die Tätigkeit der Taucher; es mögen an die 300 Boote unter von zuweilen 250 000 Mark und mehr darstellt, warum eine wegs sein. Ein schön gebauter Sohn des Propheten macht einzige Tropfenperle von ausgesucht schöner Farbe zuweilen sich zum Tauchen fertig. Seine Kleidung ist sehr einfach und ebensoviel wie ein solches Kollier kostet, ist eine interessante besteht hauptsächlich aus einer beinernen Nasenklammer, um Frage für den, der die schwierige Gewinnung dieses von das Wasser von dieser abzuhalten und aus einem Netz um den Alters her hochgeschätzten Juwels nicht kennt. Wir wundern Nacken herum für die Muscheln. Er schwingt sich über die uns über den Preis nicht mehr wenn wir wissen, daß unter Seite des Schiffes, setzt seine Füße auf einen Senkstein, nimmt tausenden von Perlen, welche die Taucher aus der Tiefe herdessen Tau in die Hand, schöpft mächtig tief Atem und springt vorbringen, vielleicht eine einzige würdig ist, einem Kollier dann mit den Füßen voran ins Wasser. Man kann ihn in dem eingereiht zu werden. Perlen sind die einzigen Edelsteine, klaren blauen Element 30 Fuß tief beobachten, bis er unten welche der Hand des Schleifers nicht bedürfen, um ihre Schönangelangt ist. Er läßt den Senkstein los, behält aber den heit zu erhöhen der angeborene Glanz kann durch keine Strick in der Hand, dessen anderes Ende oben der Manduk menschliche Geschicklichkeit erhöht werden. Ebenso ist es festhält; halb kriechend, halb schwimmend, wie ein großer unmöglich irgendwie die natürliche Form zu verändern und schwarzer Frosch gleitet er über den Meeresboden und sammelt sie anderen Perlen anzupassen. Um ein Kollier zusammendie Perlaustern dabei in sein Netz.

zustellen, muß man hunderte und tausende von Perlen durchUns Zuschauern erscheint es eine Ewigkeit, bis er wieder suchen, um zwei passende zu finden, passend in Größe und heraufkommt. Die Leine wird plötzlich angezogen, der Manduk Farbe denn Perlen unterscheidet man nach vier verschiedenen holt sie ein und ein triefender, angstvoll nach Luft schnappen Farben, die in einem Kollier immer miteinander harmonieren der Kopf schießt aus der Tiefe empor, nach 85 Sekunden müssen. Deswegen ist es für Steinhändler so unendlich schwer, harter Arbeit auf dem Grunde des Meeres. Eine kurze Pause zu einem vorhandenen Kollier auch nur eine gut passende zum Luftschnappen und dann geht es wieder hinunter, immer Perle hinzu zu finden; dies und der Umstand, daß die Perlen wieder mit wenig Ruhepausen, bis zu Mittag ein Kanonen durch viele Hände gehen, ehe sie in Privatbesitz kommen, schuß das Ende der Arbeit für den heutigen Tag ankündigt. erklärt den hohen Preis der dafür bezahlt werden muß.

L. Schröder.

Exzenterpressen mit selbsttätigem Druckregler.

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dar, welche mit dem beim Patentamt angemeldeten selbsttätigen Wittlinger-Druckregler ausgestattet ist. Wie aus den Abbildungen ersichtlich ist, erleidet auch das Aussehen der Pressen keinerlei einschneidende Veränderungen. Fig. 2 zeigt die schematische Anordnung des Druckreglers im Stöbel einer geradständigen Exzenterpresse, Fig. 3 die Anordnung im Tisch einer von drei Seiten zugänglichen Exzenterpresse. Hierbei ist vor allem noch zu beachten, daß das Durchfallen ausgeschnittener Stücke durch den Tisch ohne Hindernis möglich ist. Der Druckregler besteht aus dem oberen Gelenkteil a, dem unteren Gelenkteil b, der Federstange c und der Feder d. Das Gelenkteil a ist schwenkbar mit der Kugelpfanne e verbunden, während das

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