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der Bijouteriewaren - Branche, welcher diese Provinzen schon über 12 Jahre mit gutem Erfolg bereist, mit der Kundschaft gut bekannt, sucht in einem leistungsfähigem Hause dauerndes Engagement. Prima Zeugnisse stehen zur Seite. Gefl. Offerten unter Q. N. 3018 an die Deutsche Goldschmiede - Zeitung in Leipzig 28

Werkführer,

schon als solcher tätig gewesen, Emailleur und Emailmaler, lange Jahre Bijoutier und Zeichner, mit großen, prakt. erworbenen Kenntnissen in der Edelstein-Branche, sucht per 1. Oktober oder früher Stellung. Gefl. Off. u. Q. O. 3020 an die Deutsche GoldschmiedeZeitung in Leipzig 28.

Energischer

- Wer-käufer",

gewandter Dekorateur und Buchhalter, 22 Jahre alt u. angenehme Erscheinung, in nur feinsten Geschäften der Branche tätig gewesen, sucht anderweitiges Engagement, event. als

Reisender

Gefl. Offert. erb. unt. Q. M. 3017 an die Deutsche GoldschmiedeZeitung in Leipzig 28.

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der mit allen vorkommenden Arbeiten vertraut ist, sucht Stellung. Offerten unter Q. L. 3015 an die Deutsche Goldschmiede-Zeitung in Leipzig 28 erbeten.

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Verantwortlich für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pila, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rücklin, Pforzheim; für den fachtechnischen Teil: Goldschmied Paul Axthelm, Leipzig. Druck: Spamersohe Buchdruckerei in Leipzig.

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S. K. Hoheit der Großherzog Friedrich von Baden hat dem Fräulein Emilie Petry in Karlsruhe, Inhaberin der Firma J. Petry Witwe, Juwelen-, Gold- und Silberwaren daselbst, den Inhabern der Firma A. Hoff & Cie., Juwelen-, Goldund Silberwarengeschäft in Berlin, Fräulein Anna Hoff und Adelheid Schäfer, sowie Herrn Arthur Müller daselbst das Hofprädikat verliehen. – Herrn Juwelier Alfred Engelmann in Gotha wurde das Prädikat eines Herzoglich-Sächsischen Hoflieferanten verliehen. – Die Turngemeinde Geislingen a. St. hat aus Anlaß ihres 60jährigen Jubiläums folgende Angestellte der Württ. Metallwarenfabrik, A.-G. in Geislingen zu Ehrenmitgliedern ernannt: Zinngießermeister Rich. Wagner, Gürtler Adam Sackbauer, Gürtler Max Mayer und Guillocheurmeister Aug. Kreiden weiß.

Jubiläen. Am 30. Juli ds. Js. feierte die manchem Fachgenossen bekannte Firma A. Rogmans in Amsterdam ihr 60jähriges Bestehen. Der 83jährige Gründer der Firma, Herr A. Rogmans sen. in Brüssel, Avenue Brügman 17, erfreut sich des besten Wohlergehens. Er übertrug seine Engros-Firma vor 10 Jahren an seine beiden Söhne: A. Rogmans-Remmers Cleve, und E. Rogmans–Kemmerling, Amsterdam. – Das 40jährige Geschäftsjubiläum beging dieser Tage die Firma H. J. Stein in Oberstein a. d. Nahe. Es wurde mit einem Bankett für das gesamte Personal gefeiert. Herr Stein, im 61. Lebensjahr stehend, beging diesen Jubeltag in körperlicher und geistiger Frische, wie er überhaupt noch von morgens früh bis am Abend in der Fabrik tätig ist, die Muster entwirft und nach dem rechten sieht.

Firmen-Eintragungen. Zu der Firma Berliner Metallwarenfabrik H. A. Jürst & Co., A.-G. in Berlin wurde eingetragen: Der Kaufmann Otto Fritsche ist aus dem Vorstand geschieden. – Die offene Handelsgesellschaft A. Schubert & Co., Juwelen, Uhren, Gold- und Silberwaren in Dresden wurde eingetragen. Gesellschafter sind die Uhrmacherswitwe Anna Maria Olga Schubert, geb. Jucknadt, und der Kaufmann Paul Edwin Arthur Schubert. – Zu der Bijouteriewarenfabrik Chr. Riesch in Gmünd wurde eingetragen: Mit Wirkung vom 1. August 1906 an geht das Geschäft mit Firma von dem bisherigen Inhaber Christian Riesch in Gmünd auf Hermann Mauser, Techniker in Gmünd über. Der neue Inhaber hat nur die Passiven mit übernommen. – Zu der Firma Schoch & Frank, Bijouteriewarenfabrik in Gmünd wurde eingetragen: Der Teilhaber Heinrich Schmidt, Kaufmann in Gmünd, ist am 18. Juli d. J. gestorben und dadurch aus der Gesellschaft ausgeschieden. An dessen Stelle ist am 21. Juli d. J. der bisherige Prokurist der Gesellschaft, Otto Schmidt, Kaufmann in Gmünd, als Gesellschafter eingetreten, welcher ebenfalls zur Vertretung der Gesellschaft und Zeichnung der Firma berechtigt ist. – Die Firma D co. Sapio, Korallen-, Schildpatt- und Bijouterie-Handel in Interlaken wurde eingetragen. Inhaber ist Domenico Sapio, von Neapel, in Interlaken.

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Aus Innungen und Vereinen.

Die Vereinigung von Kleinsilberwaren-Fabrikanten, von der beim Grossistentag Herr Wilh. Kreiß als in Gründung begriffen erklären konnte, hielt am 2. August ihre erste Versammlung in Pforzheim ab, zu der etwa 25 Interessenten erschienen waren, doch hofft man, daß auch die aus Pforzheim übrigen Firmen dieser Branche in Bälde beitreten werden. Herr Handelskammersekretär Dr. Käsemacher hatte das Referat. In der Hauptsache handelte es sich um Höherkalkulation der Waren, die man den Anwesenden dringend ans Herz legte. Von Seiten der Vereinigung wird demnächst in Schwäb. Gmünd eine ähnliche Versammlung abgehalten, um die dortigen Herren zum Beitritt zu veranlassen. Bei allen Sendungen, auch bei Auswahlsendungen, wird in Zukunft das Porto in Anrechnung kommen. Die Vereinigung wird sich dem Arbeitgeberverband in Pforzheim anschließen.

Rechtsrat, Rechtsschutz für Goldschmiede.

Eigene Geschäfte der Handlungsgehilfen. Verjährung der Schadenersatz- und Unterlassungsansprüche des Prinzipals. Nach § 60 des Handelsgesetzbuches darf der Handlungsgehilfe ohne Einwilligung seines Prinzipals weder ein Handelsgewerbe betreiben noch in dem Handelsgeschäfte des Prinzipals für eigene oder fremde Rechnung Geschäfte machen. Verletzt der Handlungsgehilfe diese Verpflichtung, so kann der Prinzipal Schadenersatz fordern oder statt dessen verlangen, daß der Gehilfe die für eigene Rechnung gemachten Geschäfte als für Rechnung des Prinzipals eingegangen gelten lassen und die aus Geschäften für fremde Rechnung bezogene Vergütung herausgeben oder den Anspruch darauf abtreten. Von Rechtslehre und Rechtsprechung wird dem Prinzipal daneben auch der Anspruch auf Unterlassung eigenen Gewerbebetriebes seitens des Handlungsgehilfen oder eigener Geschäftsabschlüsse im Handelszweige des Prinzipals zugestanden, ein Anspruch, der sich als ein Anspruch auf Erfüllung der dem Handlungsgehilfen nach § 60 Abs. 1 obliegenden Verpflichtung darstellt. Die Ansprüche verjähren nach § 61 Abs. 2 in drei Monaten von dem Zeitpunkt an, in welchem der Prinzipal Kenntnis von dem Abschluß des Geschäfts erlangt. Die Einrede der Verjährung gemäß dieser Bestimmung machte ein Handlungsgehilfe geltend, der seine bis zum 1. Januar 1910 fest angenommene Stellung ohne rechtlichen Grund vorzeitig gelöst und in Gemeinschaft mit einem Kaufmann ein Konkurrenzgeschäft eröffnet hatte und deswegen von seinem Prinzipal verklagt war mit dem Antrage, das Handelsgewerbe sofort aufzugeben und es künftig zu unterlassen, bis zum 1. Jan. 1910 irgend ein Handelsgewerbe zu betreiben oder in dem Handelszweige des Klägers Geschäfte zu machen. Er behauptete, daß der Kläger länger als drei Monate vor der Klageerhebung von der Errichtung des Konkurrenzgeschäftes und seiner Beteiligung daran Kenntnis gehabt habe. Der Kläger gab dies zu, meinte aber, daß es für den Beginn der Verjährung lediglich auf den Abschluß bestimmter Einzelgeschäfte ankomme und daß mit deren Vornahme die Verjährungsfrist sich fortwährend erneuere. Das Reichsgericht wies die Klage ab, weil die in § 61 Abs. 2 des Handelsgesetzbuches zunächst für die Schadensansprüche des Prinzipals sowie für seinen Anspruch auf die widerrechtlich abgeschlossenen Geschäfte bestimmte dreimonatige Verjährung bei der Gleichwertigkeit des gesetzgeberischen Grundes auch auf die vorliegenden Unterlassungsansprüche Anwendung zu finden habe, die Verjährung aber vorliegendenfalls von dem Zeitpunkt ab, wo der Prinzipal von der Beteiligung des Beklagten an dem Konkurrenzgeschäft Kenntnis erhalten, zu berechnen, mithin nach dem Zugeständnis des Klägers abgelaufen sei. Die Einzelgeschäfte kämen für den vorliegenden Klageanspruch und dessen Verjährung nicht in Betracht. Denn die Klage sei auf den Eintritt des Beklagten in den gesellschaftlichen Gewerbebetrieb, also auf einen Vorgang, der ebenso wie der Abschluß eines Einzelgeschäftes bestimmt und fast begrenzt sei, gestützt. Mit der Verjährung des hierauf gegründeten Unterlassungsanspruches sei eine weitere Klage auf Unterlassung dieses Handelsgewerbes und der damit zusammenhängenden Geschäfte ausgeschlossen.

Für die Werkstatt.

Beweglicher Arm für eine elektrische Lampe. Beweglich im vollen Sinne des Wortes, denn man kann ihm alle möglichen, auch die schrägsten Stellungen geben. Er gestattet eine ausgezeichnete Beleuchtung, da man die Lampe überall hin drehen kann, wohin das Licht strahlen soll. Den Fuß des Apparates bildet ein Dreifuß, genügend breit und schwer, um das Gleichgewicht zu halten. Der bewegliche Arm besteht aus einer Menge ausgehölter Konusse, die wie eine Wirbelsäule auf einem Draht aufgereiht sind. Der Draht ist an beiden Enden angeschraubt. Die am Fußende befindliche Schraubenmutter hat den Zweck, die Beweglichkeit des Armes zu regeln. Am oberen Ende ist eine Lampe befestigt, welche mit dem leitenden Kupferdraht, der sich um den Arm schlingt, verbunden ist. Die Fabrikanten sind: Bill and Co., 56 Guest Street, Birmingham. (La nature.)

Büchertisch.

Das Buchnersche Werk: „Die Metallfärbung“ (Berlin, Verlag von M. Krayn*) liegt nunmehr zum dritten Male auf. Wenn es noch eines Beweises für das große Verlangen fast aller Kreise des Metallgewerbes nach einem die Metallfärbung eingehend behandelnden Buches bedurfte, so ist er hiermit erbracht worden. Nach wie vor steht das Buchnersche Werk als einziges auf dem großen Gebiete der Metallfärbetechnik da, und wer sich über sie orientieren will, muß zu demselben greifen. Mit großem Fleiße hat der Verfasser die in zahllosen Fachblättern zerstreuten Notizen über die einzelnen Verfahren gesammelt, eigene Methoden hinzufügend, so gut es ging, gesichtet und die sich ergebenden Gruppen mit sehr brauchbaren, sachgemäßen Einleitungen versehen. In die neue Auflage wurden sämtliche in den verflossenen letzten fünf Jahren veröffentlichten und patentierten Verfahren in die alte Anordnung eingereiht, der Text durch Hervorhebung wichtiger Wörter mittels größerer Schrift einigermaßen übersichtlicher gestaltet und last not least eine wertvolle geschichtliche Übersicht aufgenommen, die, wenn sie auch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben kann, doch dem Werke zur unbedingten Zierde gereicht. So anerkennenswert die mühevolle Arbeit des Verfassers auch ist, aus Hunderten zerstreuter Blätter Tausende oft von ungeübten Federn geschriebene Rezepte gesammelt und in einem Buche vereint zu haben, so sehr auch das Werk allen jenen empfohlen werden kann, deren Beruf die Kenntnis der Metallfärbung verlangt, darf doch nicht verschwiegen bleiben, daß das Buch in der vorliegenden Anordnung trotz aller Verbesserungen den Anforderungen der Praxis nicht völlig entsprechen kann. Der Gewerbetreibende verlangt einfache und klare Ratschläge für die ihn gerade beschäftigende Arbeit. Er sieht sich beispielsweise vor die Aufgabe gestellt, Kupfer braun zu färben, und richtet nun an seinen Führer die lapidare Frage: „Wie färbe ich meine kupfernen Gegenstände von der und der Dimension braun? – Würde der Verfasser noch der Hervorhebung des Unterschiedes zwischen elektrolytischem und Werkkupfer eine einzige Methode bieten, die auf einfachem Wege zu dem erwünschten Ziele führt und eine größere Anzahl von Nuancen ermöglicht, so wäre dem Fragesteller in den meisten Fällen gedient. Diese „Kardinalmethode“ müßte allerdings vom Verfasser selbst nach allen Richtungen praktisch erprobt worden sein und auf breitester Grundlage beschrieben werden. Wollte der Verfasser ein Übriges tun und neben diesem einem Verfahren noch drei bis vier andere mit gleicher Gründlichkeit erörtern, die ebenfalls mit absoluter Sicherheit zur Braunfärbung führen, aber den Objekten einen anderen Habitus verleihen, so würde er sich damit unstreitig ein großes Verdienst erworben haben. Zum Schlusse könnten dem auf diesem Gebiete weiter Forschenden kurze Angaben unter Anführung der

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vierzig Antworten auf seine Frage, in der neuen sogar über fünfzig. Er steht ratlos vor dieser unverlangten Uberfülle und beginnt, da ihn nur selten chemische Kenntnisse bei seinen

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