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rade das Versetzen der Waren einen schweren Krebsschaden unter denen sich als Vertreter der Regierung Herr Oberamtfür den Geschäftsverkehr bedeute. Wer 100 Mk. zu bezahlen mann Jolly befand. Als erster Punkt der Tagesordnung Fabe, versetze für 200 Mk. usw., so daß schließlich Konkurse wurde die mit 0,36% Dividende herauskommen. Herr Stöffler weist darauf

Regelung der Vorlage neuer Muster hin, daß es sich empfehle, wie beim Kreditorenverein, sich die Namen der Wechselprotestanten durch die Banken und Notare besprochen. Herr Baumert betonte in seinem Referat, daß mitteilen zu lassen. Der Antrag des Vorstandes wurde ange früher die Muster nur zweimal im Jahre vorgelegt worden nommen.

seien, während man jetzt dreimal, in Zukunft vielleicht vierZu Punkt 9

mal gezwungen sei, die Vorlage entgegenzunehmen. Das schädige

alle Beteiligten. Die Fabrikanten könnten gar nicht genug neue Konkurs, Akkord und Rechtsschutz

Muster schaffen. Die Grossisten könnten keinen genügenden wurde folgendes seitens des Vorstandes vorgeschlagen: Ein ein Absatz erzielen, und der Goldschmied warte oft mit der Beheitliches Vorgehen bei Konkursen erfolgt durch eine gemein- stellung, weil er sich sage, der Grossist komme ja doch noch same Vertretung der Gläubiger durch den Verband. Bei Akkorden

einmal. Dabei werde der richtige Zeitpunkt der Auswahl oft sind durch den Verband und die geeigneten Vertrauenspersonen versäumt. Auch koste doch das viele Reisen Geld. Die ÜberErörterungen vorzunehmen, ob die gegebenen Unterlagen in hastung in der Produktion neuer Ware sei ebenfalls auf diesen Ordnung sind. Dadurch soll den Verschleierungen begegnet Übelstand zurückzuführen. Herr Steinwehr-Hannover meint, werden. Bei Einstellungen von Konkursen wegen Mangels an daß die Muster in der Zeit vom 1. bis 20. Januar und 1. bis Masse soll vom Verband ein Zuschuß gewährt werden, um den 20. Juni vorgelegt werden. Herr Kirchgäßner hält Mitte Vorschuß zu stellen, wenn sich die Durchführung des Konkurs Mai und November für den richtigen Zeitpunkt, Herr verfahrens empfiehlt. Bei Erfolg soll der Zuschuß zurücker Gauß Dezember und Juni, Herr Odenwald Anfang Januar stattet werden. Auch dem wurde zugestimmt.

und Juni, Herr Commerell die Woche nach Weihnachten Als Ort des nächsten Verbandstages wurde Berlin ge bezw. Anfang Januar und Juni, Herr Steinwehr die Zeit ab wählt. Herr Fischer macht darauf aufmerksam, daß es sich 28. Dezember und Juli, während Herr Lerch einen Zeitpunkt wohl empfehlen werde, bei Gelegenheit einmal gemeinsam mit nicht festgelegt wissen will. Im Prinzip sprechen sich weiter dem Verband der Juweliere, Gold- und Silberschmiede“ zu für eine nur zweimalige Mustersendung Herr Handelskammertagen. Herr Baumert teilte sodann mehrere Zuschriften und

präsident Meier, Herr Drechsler, Herr Levinger, Herr Telegramme, unter anderem auch vom Verband der Edelmetall

Daub, Herr Unverferth, Herr Levin usw. aus. Herr Präund Uhrenbranche in Wien, dem Verband der Silberwarenfabri

sident Meier weist noch darauf hin, daß es sich natürlich kanten, Johannes Schütte-Düsseldorf usw., mit.

nur um das Reisen mit den Mustern handle, nicht etwa um Die zum Grossistentag von uns herausgegebene Pforz eine Vorlegung auf anderem Wege. Es wurde schließlich ein heimer Nummer der Deutschen Goldschmiede-Zeitung

Beschluß dahin angenommen, daß sich die Grossisten verhat allseitige Anerkennung gefunden. Herr Oberbürgermeister pflichten, vom Jahre 1907 ab nur noch zweimal alljährHabermehl hat sie als ein Ehrendenkmal für Pforzheim be lich an ihrem Domizil Muster seitens der Herren zeichnet und dafür dem Herausgeber und der Redaktion den Fabrikanten persönlich entgegenzunehmen. Hierauf Dank der Stadtverwaltung ausgesprochen.

sprach der Handelskammer-Sekretär Herr Dr. Kaesemacher in eingehender, klarer Weise über den

Musterschutz.

3. Das Festessen im Saalbau. Nach der anstrengenden Sitzung folgte die Erholung beim fröhlichen Festmahl in dem stattlichen, vornehmen Saalbau. Herr Lerch-Pforzheim, der wackere, unermüdliche Obmann des Ausschusses, begrüßte mit einem herzlichen „Prosit“ die Erschienenen. In einer fesselnden Rede zog sodann Herr Baumert drastische Vergleiche zwischen der alten und der neuen Zeit, zugleich helle und dunkle Momente aus seinem langjährigen Berufsleben wiedergebend. Der Zusammenklang der Gläser, führte er aus, bedeutet symbolisch auch einen Zusammenklang der Herzen. Es müsse bei aller Konkurrenz unter den Kollegen ein Ton walten, der es einem zur Freude mache, der Branche zu arbeiten. Redner klang mit seinem Toast auf die Harmonie zwischen Verbänden der Branche aus. Herr Wilhelm Fischer-Berlin gedachte des schönsten Verbandes auf Erden, der Vereinigung zwischen Mann und Frau, und brachte ein Hoch auf die Frauen, insbesondere die Pforzheimer Damen aus. Zwei humorerfüllte Lieder, für welche Herr Baumert dem Dichter Worte des Dankes widmete, erhöhten die Stimmung bei dem festlichen Mahle. Am Nachmittag fand ein Konzert in dem prächtigen Stadtgarten statt.

Er gab zunächst einen Rückblick auf die geschichtliche Entwicklung dieses Rechtsschutzes und seine verschiedenen Arten, indem er die charakteristischen Merkmale der einzelnen in Betracht kommenden Gesetze hervorhob. Der Vortrag befaßte sich in zwei Teilen mit dem materiellen und formellen Musterrecht Deutschlands, während das ausländische Recht bei der Kürze der Zeit Berücksichtigung nicht finden konnte. Die Darstellung bezog sich in diesen beiden Teilen auf die Geschmacksmuster und Gebrauchsmuster. Es wurden die Vorbedingungen des Schutzes, die Form der Eintragung, die Dauer, die Wirkungen des Schutzes, die Kosten desselben, die Verjährung, sowie die Strafbestimmungen dem Vortragenden beleuchtet, auch dargetan, was die Gesetze gemeinsam haben und was sie unterscheidet. In der Praxis haben die Gesetze nicht befriedigt. Zum Schutze des Urheberrechtes haben sich verschiedene Verbände gebildet, welche segensreich wirken. Redner erntete für seinen Vortrag reichen Beifall. Es wurde sodann über die

von

Reform der Preise für Kleinsilberwaren

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verhandelt. Herr Drechsler befürwortete einen Beschluß, wonach der Vorstand mit dem Verband der Silberwarenfabrikanten in Verbindung treten soll, um eine Reform der Preise hervorzurufen. Nach kurzen Bemerkungen des Herrn Unverferth-Bromberg bedauert Herr Fischer-Berlin, daß in der Silberbijouterie die Preise und damit die Ausführung der Artikel so heruntergedrückt worden sind, daß heute z. B. die

Silberbroschen zum Vorteil der unechten Bijouterie vernachlässigt werden. Herr Drechsler bittet um die Mitwirkung des Verbandes der Juweliere, Gold- und Silberschmiede. Herr Wilhelm Kreiß weist darauf hin, daß eine Konvention schon beabsichtigt war, aber nicht zustande gekommen ist. Wenn die Grossisten mitwirken, sei eher auf einen Erfolg zu rechnen. Die Grossisten sollen ihren Lieferanten gegenüber den Wunsch aussprechen, daß sie unbedingt der Konvention beitreten. Die Schleuderei sei in letzter Zeit ganz bedenklich geworden. Die Konvention würde ein großer Segen sein. Auch Herr Baumert tritt dringend für eine Regelung der Angelegenheit ein, denn es sei höchste Zeit, daß etwas geschehe. Die Resolution, welche Herr Drechsler begründet hatte, wurde hierauf angenommen. Der nächste Punkt der Tagesordnung betraf die

Anbahnung einer Vereinbarung über die

Verwertung von Ramschware. Herr Baumert weist darauf hin, daß es sich dabei um einen sehr wunden Punkt handle, und daß die Regelung ebenso schwer wie notwendig sei. Die Ramschware in den Händen der Schleuderer schädige das reelle Geschäft. Die Ramschware verdränge den Absatz anderer guter Artikel. Auch Herr Kommorell verbreitet sich über die Schäden, welche durch lie Ramschware gezeitigt werden. Herr Drechsler weist darauf hin, daß die Fabrikanten die Ware, die sie nicht zu angemessenen Preisen mehr verkaufen könnten, einschmelzen sollten, aber nicht als Ramschware an Schleuderer abgeben. Herr Stöffler erwidert, daß die Grossisten dieselbe Schuld trügen und dann die gleiche Verpflichtung übernehmen müßten. Weiter äußern sich die Herren Nikolai, Kommorell, Lerch usw. zu der Sache, worauf ein Beschluß dahin angenommen wird, daß der Verbandsvorstand sich mit den sämtlichen beruflichen Gruppen der Branche ins Einvernehmen setzen soll, um eine Besserung der Verhältnisse herbeizuführen. Der Antrag, alljährlich eine

Gemeinschaftliche Konferenz der Vertreter

der Verbände des Edelmetallgewerbes zu veranstalten, wurde, nachdem sich die Herren Baumert, Fischer, Stöffler zustimmend zur Sache geäußert hatten, angenommen. Das Referat über einen Zusammenschluß der Verbände des Edelmetallgewerbes

in Versicherungsangelegenheiten hatte Herr Leppert übernommen, der von einem Artikel der „Deutschen Goldschmiede-Zeitung" über die Schäden im Versicherungswesen ausging und sich in beredter Weise für eine Zentralisation in Versicherungsangelegenheiten aussprach. Alle Verbände müßten in dieser Angelegenheit zusammengehen und ihren Mitgliedern zur Pflicht machen, daß sie nur mit solchen Gesellschaften in Verbindung treten, welche vom Verband empfohlen werden oder mit ihm in einem Vertragsverhältnis stehen. Redner schildert eindringlich alle Vorteile einer Zentralisation und warnte vor Gründung einer eigenen Gesellschaft. Dem trat auch Wilhelm Fischer-Berlin bei, der schätzenswerte Aufklärungen in der ganzen Frage gab und folgenden Antrag einbrachte: „Die Vertreter der Verbände werden beauftragt, das Versicherungswesen im Interesse der Branche zu ordnen.“ Hieran schloß sich ein weiterer Antrag des Herrn Stöffler, dahingehend, daß der Grossistenverband in Verbindung mit dem Kreditorenverein eine gemeinsame Versicherung des Lagers, sowie gegen Diebstahl, Einbruch und das Verlieren in die Wege leiten solle. Dieser Antrag wurde angenommen.

Zum Schluß sprach der Vorsitzende Baumert noch einmal allen denen, die am Verbandstage mitgewirkt haben, insbesondere aber Herrn Lerch, den herzlichsten Dank aus und schloß damit die Tagung.

Nach einem gemeinschaftlichen, trefflich ausgerüsteten Mahle im Hotel zur Post (Reverenzier Herr Pape!) fand nachmittags ein Ausflug nach Wildbad statt.

Eine Stimme über die III. Deutsche Kunstgewerbe-Ausstellung zu Dresden.*)

es

Wenn auch nicht beabsichtigt, so doch in seiner Wirkung werden durch den Hinweis auf die Großtaten der deutschen ein Protest war der Vortrag, den das Mitglied des Arbeits Renaissance, auf „unserer Väter Werk“; die II. vor 17 Jahren, Ausschusses, Architekt Professor Fritz Schumacher-Dres wiederum in München, sollte dann gewissermaßen die Probe den, der sich auf der Ausstellung in Kirchen-, Friedhofs- und auf das Exempel bringen, das die erste aufgestellt hatte. InProfankunst betätigt hat, vor kurzem in dem von ihm geschaf zwischen nun zeigte es sich, daß die Benutzung der deutschen fenen protestantischen Kirchenraume über die Ziele der III. Renaissance nicht mehr ausreiche unausgesetzt, ungestüm Deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung vor einer aufs wurden Fragen zur Umwandlung des Kunstgewerbes auf wirtäußerste gespannten Zuhörerschaft hielt. Ein wesentlicher Unter schaftlichem und geschmacklichem Gebiete aufgeworfen. Aus schied, so etwa führte der Vortragende aus, besteht zwischen der Fülle von Fragen drängten sich der Dresdener Ausstellung einer Kunstausstellung und einer Ausstellung, die kunstge zwei besonders auf: werbliche Erzeugnisse zeigt; bei der ersteren hat man

das wirtschaftliche Moment des produzierens und mit schon fertigen, nicht für die betreffende Ausstellung geschaf das ästhetische Moment des produzierens. fenen Objekten zu tun, während es sich bei der Kunstgewerbe Die erste Frage betrifft das Verhältnis des Künstlers zum Ausstellung in der Hauptsache um eigens für sie, also für einen Handwerk, die zweite Frage die Bildung eines eigenen Gevorübergehenden Zweck, geschaffene Gegenstände handelt. Die schmacks. Die erste Frage ist wirtschaftlicher Natur, ist aber Veranstalter einer derartigen Ausstellung übernehmen daher für geeignet, ästhetische Folgen zu zeitigen; die zweite Frage ist die Unsumme von aufgewendeter Arbeit und Kapital eine Ver ästhetischer Natur, die wirtschaftliche Folgen hat. antwortung, die sich nur dann rechtfertigen läßt, wenn sich die Befruchtend auf die Neugestaltung unseres Kunstgewerbes Ausstellung ein Ziel zur Klärung brennender Fragen setzt. Die hat die in England vor 30 Jahren einsetzende Bewegung geVorläufer der Dresdener (III.) Kunstgewerbe-Ausstellung hatten wirkt; damals jedoch ging der Kampf der Künstler um William wesentlich andere Tendenzen: die I. vor 30 Jahren in München Morris gegen die Maschine, sie erkannten nur den Reiz der stand im Dienste einer nationalen Idee; das auf dem großen persönlichen Arbeit an damit aber ist nichts für die große Markte des Kunstgewerbes herrschende Chaos sollte abgelöst Frage der Zeit getan. Jetzt gelte es nicht mehr dem Kampfe

gegen die Maschine, im Bunde mit der Maschine sollen *) Wenn in diesen Auslassungen auch keine Mitteilungen enthalten sind,

die großen Erfolge errungen werden; auch das persönlichste die für unser Fach speziell interessieren, so halten wir es doch für zu wertvoll, als daß wir sie unseren Lesern vorenthalten möchten. · Die Redaktion.

Kunsthandwerk kann heute mechanische Vorarbeit nicht ent

behren. Der scharfe Gegensatz zwischen mechanischer Arbeit und der persönlichen ist wohl auch nur vorübergehend; er wird fallen, wenn nicht mehr, wie es jetzt noch üblich, das Bestreben dahin gehen wird, die Maschinenarbeit der Handarbeit möglichst ähnlich zu machen, wenn fürder nicht so sehr die Ähnlichkeit, sondern die Verschiedenheit zwischen Kunsthandwerk und Kunstindustrie betont werden wird.

Von diesem Gesichtspunkte aus hat die Dresdener Ausstellung schon räumlich Handwerk und Industrie geschieden. Dem Handwerk sei eine gewisse „Kunst des Fabulierens“, die sich besonders im Gestalten des Ornaments zeigt, eigen; bei den auf mechanischem Wege hergestellten Gegenständen erstarrt jedoch die Nachahmung des Individuellen zur leeren Form. Die Maschine erfülle das ihr eigene ästhetische Wesen durch die Ausgestallung der reinen Zweckform. Das kommt sogar bei rein rationeller und ökonomischer Zweckerfüllung zum Ausdruck auf Gebieten, die ursprünglich gar nicht beabsichtigen, ästhetisch zu wirken, wie z. B. bei Herstellung von Fuhrwerken, Booten usw. Man sagt dann, der Gegenstand wirke „elegant“, und will damit ausdrücken, daß die logische Zweckform zur künstlerischen unwillkürlich geworden ist.

Die große Entdeckung der Gegenwart ist eben die technische Schönheit; bisher trat die Kunstform nur als Absicht auf, jetzt heißt es: Konzentriert eure Absicht auf den Zweck, dann kommt die künstlerische Wirkung ganz von selbst. Qualität ist das Stichwort aller modernen kunstgewerblichen Theorien geworden und man freut sich, wenn sie auch gegenüber dem Zierrat zur Geltung kommt. Heute handelt es sich um drei Forderungen, um

die Qualität der Materialbeschaffenheit, die Qualität der Zweck erfüllung, den Sinn für Qualität der individuellen Betätigung.

Wer die Schönheit der Maschine kennen gelernt hat, wird damit von selbst zur Schönheit der Hand kommen.

Das Kunsthandwerk sollte in Dresden von den drei Gesichtspunkten der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gezeigt werden. Trotzdem die Schilderung der Vergangenheit eigentlich Museumssache ist, konnte die Ausstellung daran doch nicht vorbeigehen; ihr mußte es aber wesentlich darauf ankommen, hier die technische Behandlung, besonders die Veredelung des Materials (in Holz, Eisen, Keramik usw.) zu zeigen. Das Hauptgewicht legte sie auf die Vorführung des naiven Schaffens der Volkskunst, das ja den unveränderlichen Maßstab für das Schaffen überhaupt liefert. Und diese naive Volkskunst vermittelt auch den Weg von der Vergangenheit zur Gegenwart. Diese Gegenwart durch ihre Einsendungen zu schildern, hat sich erfreulicherweise jede deutsche Kunststadt bemüht. Die Zukunft ruht vornehmlich in der Abteilung: Schulen; hier zeigt sich vielleicht am besten, wohin die Zukunft unserer Geschmacksrichtung geht.

Das hervorstechende Signum der Dresdener Ausstellung ist es jedoch, alle Einzelheiten zur Gesamtwirkung im künstlerisch wirkenden Raume zu bringen; sie hat die einzelnen Instrumente zum Orchester gestimmt durch eine Kunst des Charakterisierens, die architektonischen Ursprungs ist. In der Schaffung von 200 Räumen für fast alle Zwecke haben sich künstlerische Individualitäten betätigt. In der Hauptsache im Wohnraume da zuerst in der individuellen Gestaltung für den Liebhaber (Luxuskunst), dann aber ist, besonders durch die Darbietungen der Dresdener Werkstätten für Handwerkskunst, dem typischen Bedürfnisse des Bürgers Rechnuug getragen und in den auf dem Dorfplatze vereinigten Gebäuden ist das wichtige Gebiet der Arbeiterwohnungen behandelt worden. Die neuzeitlichen Geschmacksbestrebungen haben

sich als beredt und fähig erwiesen, gesunde Schönheit in alle Klassen der Bevölkerung zu tragen.

Die Ausgestaltung öffentlicher Räume ist durch Amtsgericht, Trauzimmer, Verkaufsläden, Kirchen, welch letztere zur edelsten Betätigung der Raumkunst Anlaß geben, nicht vergessen worden. Die Friedhofskunst, in der heute ein seelenloser Industrialismus vielleicht die schädlichsten Orgien feiert hat eine ganz besondere Stätte gefunden.

Auf die Frage: Hat sich durch die Dresdener Ausstellung der Versuch als lebenskräftig erwiesen, zu schaffen ohne Anlehnung an historische Vorläufe? kann allerdings auch diese Ausstellung noch keine erschöpfende Antwort geben. Entgegengesetzt zu der Ansicht mancher Künstler, kann man das doch an Einzelleistungen (wie etwa an der Schöpfung einer neuen Tapete) noch nicht ersehen. Aber das kann gesagt werden, daß die Ausstellung nur Räume zeigt, die ohne Anlehnung an Vergangenes gedacht sind. Ob die Ausführung gelungen, ist die Frage; aber diese Frage selbst ist vielleicht gar nicht so wichtig. Markante Persönlichkeiten werden in allen Epochen Charakteristisches schaffen; für die Gegenwart ergibt sich als mittlere Linie die Absicht, an Stelle des Hohlen Echtes zu setzen. Ein Sinn nach Qualität ringt zum Ausdruck, ein Geschmacksprinzip, das nur fragt, echt oder unecht, echt im Material, in der Arbeit, in der Absicht. Die ästhetische Form kommt dann ganz von selbst. Diese Bestrebungen haben aber für Deutschland eine große wirtschaftliche Bedeutung. In der gewaltigen Konkurrenz des Weltmarktes werden diejenigen Produkte am längsten bestehen, die in unnachahmlichem eigenen Geschmack wurzeln. Darin, in den undefinierbaren Kulturwerten, des Geschmacks, erklärt sich wohl auch die Vorherrschaft, die England und Frankreich immer noch mit ihren Spezialerzeugnissen ausüben. So sind denn diese Fragen schließlich Fragen nicht künstlerischer Einzelmenschen, sondern Machtfragen. Das vorige Jahrhundert war das der Wissenschaft und Technik, jetzt tritt die sinnliche Kultur als Ergänzung zum Reiche der geistigen auf. Das Kunstgewerbe stellt nicht die Zierblume dar, die man sich, wenn man gerade Lust und Laune hat, ins Knopfloch steckt, sondern das Kleid selbst, das Kleid aber muß immer anständig sein.. Ist es das nicht, so kommt der Mensch, wenn er es selbst auch nicht merkt, herunter; so auch ein Volk. Durch Talmikunst verroht ein Volk, durch echte Kunst erstarkt es.

Fast kein Raum der Ausstellung hat einen finanzierenden, sondern nur moralische Auftraggeber. Aus eigenem Antrieb haben die Künstler Räume und Hallen gebaut. Sie leitet das Empfinden, wieder Verbindung mit dem Volke zu bekommen. Wohl durch die Einwirkung der großen Auftraggeber, wie Staat, Kommune usw., stehen sich Schaffende und das große kaufende Publikum fremd gegenüber; sie müssen wieder zusammenkommen. Wenn ein Ausländer die Ausstellung besuche und nun nieinen würde, so sieht es in Deutschland im Leben aus, er wäre einer Täuschung verfallen; die Ausstellung zeigt nicht, was wir an künstlerischer Kultur haben, sondern was wir bekommen können. Am Publikum wird es sein, das Wollen in die Tat umzusetzen. Nicht überall ist es natürlich gelungen, nun auch wirklich die theoretischen Gesichtspunkte Gestalt annehmen zu lassen; besonders hatte man es mit zwei inneren Schwierigkeiten zu tun: einmal war man auf Wagnisse angewiesen, denn beurteilen konnte man die Gegenstände erst, wenn sie an Ort und Stelle standen, dann aber ist zu bedenken, daß die Strömung erst seit 10 Jahren eingesetst hat, so daß Entgleisungen nicht zu umgehen waren. Dem Spötter mag es daher leicht fallen, aus der Unmenge einzelnes kritisch zu zerpflücken, den Arbeiter darf das nicht schrecken; er kann sich vielmehr, im Hinblick auf das geleistete Ganze sagen: Das Korn steht gut, es kann für Deutschland reiche Ernte tragen!

Situationsbericht aus Pforzheim.

Im letzten Bericht bemerkten wir, daß die III. Deutsche Kunstgewerbe- Ausstellung in Dresden die Aufmerksamkeit Tausender von Fremden auf sich lenken würde. Dies ist in der Tat auch geschehen! In unserem Pforzheim, deren Industrie tefflich in Dresden ausgestellt hat, spricht man nur von Dresden und seiner Ausstellung. Es vergeht kein Tag, wo nicht Angehörige der Branche nach dem schönen Dresden fahren um zu sehen und zu lernen und neue Ideen mit nach Hause zu nehmen. Die Emma Jaeger-Stiftung bewilligte Reisezuschüsse, der Kunstgewerbe-Verein gab Beihilfe und viele Fabrikanten entsandten auf ihre Kosten Arbeitergruppen zwecks Studiums. Mit den ausgestellten Schmuckstücken hatte Pforzheim Glück; nicht weniger wie 6 goldene und 21 silberne Medaillen kamen in diese Gruppe. Eine besondere Ausstellungs-Nummer der Deutschen Goldschmiede-Zeitung trug zur Propoganda nicht unwesentlich bei.

Der Geschäftsgang ist nunmehr in ruhige Bahnen gelenkt; alle Ordres werden wieder auf Termine effektuirt. Sehr flott ist das Geschäft nach überseeischen Ländern, namentlich Südamerika, wo gute Ernten stattgefunden haben. Auch Zentralamerika läßt von sich hören; so hat das kleine Guatemala innerhalb weniger Wochen mehrere Käufer gesandt. Das deutsche Geschäft ist etwas ruhig, wie immer um diese Jahreszeit, doch sind Zeichen vorhanden, daß es sich kommenden Monat lebhafter gestaltet. Die Baulust ist daher eine große. Fast alle größeren Doublékettengeschäfte erweitern ihren Betrieb durch An- oder Umbauten, der neue nördliche Stadtteil weist schon eine ganze Anzahl Fabriken auf. Mit der Ausdehnung der Industrie hält der Arbeiter- und Arbeiterinnen-Bedarf nicht gleichen Schritt; der Mangel an geeigneten Kräften ist oft empfindlich und veranlaßt manche Firma sich mit dem Gedanken vertraut zu machen, auswärts Filialen zu eröffnen. Die große Etuisfabrik

Keller hat in diesem Sinne in Bretten Schritte getan, eine Silberkettenfabrik ist in Unterhandlungen wegen einem größeren Komplex an der Bergstraße. Wic gewaltig sich die Industrie in Pforzheim entwickelt hat, zeigt der 30. Juni bei der Reichsbank; Uber 6 Millionen Mark betrug der Wechselumsatz.

Trotz alledem steigert sich der Nutzen nicht für den Fabrikanten, die Arbeitslöhne, Preise für Rohmaterialien, Steine usw. sind fortwährend in die Höhe gegangen, ohne daß er für seine Ware entsprechend mehr bekommen hätte. Dazu kommt die Inanspruchnahme des langen Kredits, wodurch oft ein Zinsenverlust entsteht, der den Nutzen absorbiert. Der Kreditorenverein hat schon mehrfach Versuche unternommen, ohne greifbares Resultat zu erzielen. Vielleicht gelingt es ihm jetzt Hand in Hand mit dem neu gegründeten Grossistenverband, der gegenwärtig in Pforzheim tagt.

Von Verlusten ist Pforzheim in den letzten Monaten nicht verschont geblieben. Unter anderen sandten England und Rußland Retourwechsel. Von größerem Umfang ist die Zahlungseinstellung einer italienischen Firma, wobei Pforzheim empfindlich beteiligt ist. Eine einzige Firma in Pforzheim soll allein 30000 Mk. zu fordern haben. Man hofft, durch kapitalkräftige Hände unterstützt, die Sache ordnen zu können.

Bezüglich der Artikel, so sind Kettenarmbänder zu großer Beliebtheit geworden; feinere Goldwaren und Fassungen für Brillanten werden viel bestellt. Ebenso sind Phantasieartikel, Broches, Bontons, Knöpfe und Medaillons, wie auch feinere Silberschmucksachen stark in der Nachfrage. Ein neuer Zweig der Bijouteriefabrikation, die Herstellung von Uhrgehäusen in Doublé, ist im Aufschwung begriffen.

Dem Zusammenschluß der Fabrikanten und Grossisten zu Verbänden ist ein neuer gefolgt, derjenige der Arbeiter zu einem Lokalverband, der schon 300 Mitglieder zählt.

Mustersendungen ins Geschäft. Frankierung von Ansichtssendungen.

Der Verband der Silberwarenfabrikanten Deutschlands hat zwei Zirkulare an die Juweliere, Gold- und Silberschmiede versandt, die wir bei dem hohen Interesse, welches sie für den Geschäftsverkehr haben, gern an dieser Stelle veröffentlichen. Das erste betrifft die Mustersendungen in das Geschäft oder Haus und hat folgenden Wortlaut:

„Bei Gründung des Verbandes der Silberwarenfabrikanten Deutschlands wurde von verschiedenen Seiten auf die immer mehr einreißende Gewohnheit der Herren Juweliere hingewiesen, sich Teile der Reiseläger aus dem Hotel zur Ansicht ins Haus schicken zu lassen; es seien dadurch die Musterläger oft für halbe, wenn nicht ganze Tage grade ihrer Neuheiten beraubt, ganz abgesehen davon, daß die Gegenstände durch den Transport in provisorischer Verpackung leicht Schaden nähmen und ihr frisches Aussehen einbüßten; und es wurde die Anregung ausgesprochen, der Vorstand des Verbandes möge geeignete Schritte tun, um diese Erschwerung des Reiseverkehrs auf ein möglichst geringes Maß zu beschränken.

Der unterzeichnete Vorstand des Verbandes folgt hiermit dieser Anregung in der Hoffnung, daß schon dieser kurze Hinweis die Herren Juweliere veranlassen wird, sich möglichst auf die Besichtigung der Läger im Hotel selbst zu beschränken.

Es handelt sich zwar einstweilen nur um die Gewohnheit einzelner, aber es ist Gefahr vorhanden, daß nach dem Grundsatz „was dem Einen recht ist, ist dem Andern billig“ diese Ge

wohnheit bald zur allgemeinen Praxis wird, und wir brauchen wohl nicht auf die Nachteile hinzuweisen, welche eine solche Erschwerung des Reiseverkehrs im Gefolge haben würde. Natur- . gemäß kann sich der einzelne Fabrikant, geschweige denn der einzelne Reisende, einer direkt ausgesprochenen Bitte des Kunden gegenüber nicht ablehnend verhalten, und es fehlte deshalb auch in jener Eingangs erwähnten Versammlung nicht an dem Vorschlag, durch eine Vereinbarung der Fabrikanten den Reisenden strikte zu verbieten, Gegenstände vom Reiselager ansichtsweise abzugeben; aber wir sehen vorläufig von einer so einschneidenden Maßregel ab, da wir gern anerkennen, daß es Ausnahmefälle geben kann, in denen die Besichtigung des Lagers durch einen dispositionsfähigen Einkäufer nicht möglich ist; um so mehr hoffen wir, daß unsere Bitte freundliche Aufnahme findet, und unsere Freunde die Ansichtssendungen freiwillig auf das wirklich notwendige Maß beschränken werden.“

Das zweite befaßt sich mit der Portofreiheit der Ansichtssendungen und führt Folgendes aus:

„Die Geschäftsentwicklung in unserer Branche hat dahin geführt, daß ein großer Teil der Geschäfte durch Ansichtssendungen der Fabrikanten an die Kundschaft vermittelt wird. Ohne Frage liegt darin eine große Erleichterung für die Herren Abnehmer,

weil sie sich die Läger der Fabrikanten nutzbar machen, während andererseits die Fabrikanten, um den Ansprüchen genügen zu können, nicht allein ein größeres Lager halten, sondern auch besondere Hilfskräfte für das Ressort der Ansichtsendungen bezahlen müssen; außerdem fallen den Fabrikanten die Kosten der Packung und die Wiederherstellung der zurückkommenden Stücke zur Last.

Unsere Freunde werden es deshalb als billig anerkennen, daß die Fabrikanten nicht gern auch noch das Porto der Ansichtsendungen, wenn auch nur teilweise, tragen möchten, und die

Mitglieder unseres Verbandes haben deshalb Folgendes vereinbart:

„Alle Sendungen über 5 Kilo werden unfrankiert gesandt und portofrei zurückerbeten; im Fall unfrankierter Rücksendung wird das Porto belastet. Sendungen unter 5 Kilo werden zur Vermeidung des Strafportos zwar frankiert, jedoch unter Berechnung des Portos.“

Der unterzeichnete Vorstand des Verbandes erlaubt sich, Ihnen von dieser Vereinbarung hiermit Kenntnis zu geben und bittet um freundliche Aufnahme dieser Mitteilung.“

Goldplattierte Uhrengehäuse.

Es macht sich gegenwärtig in der Uhrenbranche eine Strömung bemerkbar, die darauf schließen läßt, daß goldplattierte Uhren beim Publikum mehr Anklang finden. Wir bringen deshalb in Nachstehendem eine kleine Erläuterung über die Art und Weise der Herstellung der Gehäuse solcher Uhren und über die Fabrikationsweise des dazu verwendeten Materials. Das für goldplattierte Gehäuse oder Doublégehäuse verwendete Material besteht im allgemeinen aus einer Lage 14 karat. Gold und einer Unterlage aus irgend einem anderen Metall, sei es Silber, Tombak, Bronze usw. Am gebräuchlichsten ist ohne Zweifel eine harte goldähnliche Bronzeunterlage, da solche dem Gehäuse große Stabilität und Haltbarkeit verleiht.

In einigen Abhandlungen ist zwar behauptet worden, daß Silber besser verwendbar wäre, dies kann nach den bis jetzt gemachten Erfahrungen ruhig bestritten werden. Es ist eher anzunehmen, daß die technische Einrichtung oder auch Erfahrung in der Bearbeitung des Rohmaterials den Fabrikanten veranlaßt haben, zu diesem Metall seine Zuflucht zu nehmen. Jedenfalls ist es unlogisch, Silber als Unterlage zu wählen, sonst hätten es die Amerikaner, die doch in dieser Fabrikation jahrelange reiche Erfahrungen besitzen, wohl schon längst adoptiert. Auch der Umstand, daß Silber ein teures Material ist, spricht gegen seine Verwendung als Unterlage, denn der Wertunterschied zwischen einer Silber- und einer Tombakunterlage ist ein nicht unerheblicher und muß auf Kosten der umhüllenden Goldauflage des Gehäuses erfolgen, d. h. solche wird reduziert, dem kaufenden Publikum aber ist damit nicht gedient.

Unsere Abbildung in Nr. 27 (Seite 229 a) zeigt eine Abteilung im Maschinensaal der Firma G. Rau, Pforzheim, welche die an der Fabrikmarke „Büffel“ kenntlichen Gehäuse herstellt und auch das dazu verwendete Material im eigenen Betrieb fertigt.

Das zu den Gehäusen verwendete Doubleblech wird auf Walzwerken, welche mit Hochglanz polierten Stahlrollen ausgerüstet sind, fertiggestellt. Nach dem Verlassen der Walzenrolle weisen die Bleche eine Politur auf, wie sie schöner mit Rot und Bürste nicht erzielt werden kann, die dagegen den Vorteil besitzt, daß vom Golde nichts wegpoliert wird.

Interessant ist auch die Behandlung beim Schweißen und

Glühen. Die Bleche oxydieren dabei nicht, weil alles unter Luftabschluß erfolgt, und kommen die Rollen ebenso glänzend aus dem Ofen heraus, wie sie hinein gelegt wurden. Bleche, welche nur auf einer Seite mit einer Goldplatte versehen sind, heißen Doublé, wenn auf beiden Seiten Triplé.

Aus diesen Blechen werden nun die Taschenuhrgehäuse angefertigt, auf Spezialmaschinen und mit Werkzeugen, die durch jahrelange Versuche ausprobiert werden mußten, um das Produkt auf die jetzige Höhe zu bringen.

Alle sichtbaren Teile des Gehäuses, auch bei geöffneter Uhr die Schlüsse am Mittelstück usw., sind mit aufgeschweißtem Gold bedeckt. Alle Teile kommen gleich glänzend und oxydfrei aus den hochfein geschliffenen und polierten Werkzeugen heraus und passen haarscharf aufeinander.

Das fertige Gehäuse gleicht in seiner tadellos sauberen und eleganten Ausführung vollständig einer goldenen Uhr und ist nicht von einer solchen zu unterscheiden. Das Guilloché ist unter sehr starkem Druck mit Spezialmaschinen sehr sauber geprägt, was den großen Vorteil hat, daß vom Golde nichts weggenommen wird. Die Gehäuse haben gegenüber den billigen und mittleren goldenen Gehäusen den unbestrittenen Vorteil der Stabilität und Solidität. Sie können sich nicht einbeulen es gibt kein zerdrücktes oder ausgefallenes Glas.

Die Gehäuse werden in vier Qualitäten angefertigt, und zwar mit 5, 10, 20 und 25 Jahren Garantie. Bei letzterer Sorte ist die Goldauflage so stark, daß sie von einer Generation überhaupt nicht durchgetragen werden kann. Die Gehäusegrößen sind: 10, 12, 173/4, 18, 181/2, 19 lig. savonette und lépine, bassine und halbbassine. Auch die ganz flachen Gehäuse werden in tadelloser Ausführung geliefert.

Außer den auf der Abbildung direkt ins Auge springenden Walzwerken sind noch eine Menge Hilfsmaschinen in diesem Saale aufgestellt, welche zur Fabrikation der Gehäuse und Bijouterie-Hilfsartikel ständig im Betrieb sind. Die große Zahl der Maschinen läßt sich am besten daran erkennen, daß in diesem Saale annähernd 100 Personen beschäftigt sind, deren jede eine Maschine zu bedienen hat. Walzwerke von 10 bis 60 cm Rollenbreite sind in allen Zwischenstufen aufgestellt, ebenso Drahtwalzen in allen Dimensionen.

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