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(02Ängster durchaus tüchtig und mit Führung einer größeren Silberwaren-Fabrik vollständig vertraut, wünscht sich zu verändern. 0ff. unter X- Y. 227

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Junger G0ldschmied,

firm in Reparaturen und kleinen Neuarbeiten, sucht, gestützt auf prima Zeugnisse, sofort Stellung. Gefl., Offerten unter F. H. 99, Berlin, Postamt 101 erb. [2214

Verantwortlich für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pilz, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rücklin, Pforzheim; für den fachtechnischen Teil: Goldschmied Paul Axthelm, Leipzig. Druck: Spamersche Buchdruckerei in Leipzig.

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Wiederholt sind Färbungen anorganischer Substanzen durch Kathoden- und Radiumstrahlen beobachtet worden. Glas färbt sich durch Bestrahlung mit Radium stark braun bzw. violett, Chlornatrium färbt sich graubraun und Chlorkalium je nach Umständen und Reinheit bräunlich bzw. gelb. Es lag nahe, die natürlichen durchsichtigen Mineralien, welche zu Schmucksteinen Verwendung finden, einer Bestrahlung mit Radium auszusetzen, wie es bereits Crookes mit dem Diamanten verSucht hatte. Bei diesen Versuchen stellte sich heraus, daß eine unerwartet große Anzahl von Edelsteinen durch kürzere oder längere Bestrahlung mit stark radioaktiven Präparaten ihre Färbung ändern. Irgend welche gemeinsamen Gesichtspunkte konnten dabei vorerst nicht ermittelt werden, nur soviel läßt sich aus der großen Reihe der ermittelten Tatsachen ableiten, daß die Färbung wesentlich bei hell gefärbten Steinen leicht und auffällig geändert wird, während stark gefärbte Mineralien geringe bzw. gar keine Farbänderungen zeigen. Vielleicht kann man diese Tatsachen mit der den Mineralogen bekannten Erfahrung in Verbindung bringen, daß hell gefärbte Edelsteine häufig keinerlei chemische Beimischungen erkennen lassen, die die Färbung bedingen, während bei dunklen Färbungen färbende Metallsalze oder auch angeblich organische Körper aus der Reihe der Kohlenwasserstoffe sich als färbendes Prinzip nachweisen lassen. Vielleicht sind die beobachteten Tatsachen später geeignet auf die Natur der Färbungen solcher Mineralien einen Schluß zu ziehen, welche in verschiedenen lichten Färbungen vorkommen, und bei denen sich ein färbendes Prinzip chemisch nicht nachweisen läßt. Dem Versuche wurden teils geschliffene, teils rohe Edelsteine unterworfen, die möglichst ihrem Fundorte nach genau bekannt waren. Es wurde zur Bestrahlung einerseits eine größere Menge eines sehr stark radioaktiven Baryumbromides benutzt, welches in zwei durch dünne Aluminiumfolien bedeckten Dosen oberhalb und unterhalb der zu untersuchenden Steine angebracht wurde. Das benutzte radioaktive Baryumpräparat wog im ganzen etwa 4 g und dürfte etwa 30 mg reines Radiumbromid enthalten. Ferner wurden 60 mg reines Radiumbromid benutzt, welches ebenfalls in zwei Dosen unter Glimmerblättchen aufbewahrt wurde. Letzteres Präparat verdanke ich der Güte des Herrn Rubens, der es mir für diesen Zweck freundlichst zur Verfügung stellte. Im einzelnen wurden folgende Beobachtungen gemacht: 1. Diamant. a) Farbloser Stein von Borneo. Es zeigte sich nach achttägiger Bestrahlung mit dem erstgenannten Präparat eine leichte Gelbfärbung, die nach weiterer achttägiger

Bestrahlung in ein leuchtendes Zitronengelb überging. Durch nachträgliches Erhitzen des Steines auf 2500 wurde die gelbe Färbung verringert. Es konnte aber selbst durch Rotglühhitze der Stein nicht wieder vollkommen entfärbt werden. b) Farbloser Diamant aus Brasilien. Nach 14tägiger Bestrahlung keine Veränderung. Nach weiteren 14 Tagen Bestrahlung mittels des reinen Radiumbromides keine Veränderung. 2. Korund. Der Behandlung wurde eine große Reihe verschieden gefärbter Korunde unterworfen. Hier zeigten sich sehr eigentümliche Verhältnisse: a) Hellblauer Saphir aus Ceylon. Schon nach zweistündiger Bestrahlung mit reinem Radiumbromid zeigt der Stein eine deutliche Farbenveränderung. Er wandelt sich allmählich aus Grün in helles Gelb um, welch letzte Farbe in ein tiefes Goldgelb mit rötlichem Stich übergeht; die Färbung schreitet von außen nach innen fort. Ein stationärer Zustand wird nach etwa 14 Tagen erreicht. Der Stein ist dann dunkelgelb gefärbt mit einem Stich ins Kastanienbraune. Durch Erhitzen auf diejenige Temperatur, bei welcher die hellblaue Farbe ceylonischer Saphire verschwindet, wird der Stein farblos und bei allmählichem Abkühlen zunächst bläulich, dann wieder farblos und schließlich hellgelb. Diese letztere Farbe ist selbst nach Erhitzen auf Rotglut nicht mehr zu beseitigen. Der ausgeglühte Stein färbt sich wieder nach einigen Stunden der Bestrahlung dunkelgelb. Durch Aufbewahren während 14 Tage an einem mäßig warmen Ort bleicht derselbe langsam aus, behält aber eine schöne goldgelbe Farbe, die unveränderlich zu sein scheint. b) Zehn verschiedene helle, bläulich oder farblose Saphire aus Ceylon; Verhalten wesentlich wie unter a). Die Steine nehmen allerdings sehr verschieden schnell gelbe oder orangegelbe Farbe an. Diese Farben sind haltbar und verändern sich scheinbar nicht, wenn die Steine nicht wie unter a) erhitzt werden. In einzelnen Fällen bleiben kleine blaue Stellen, die der ursprünglichen Farbe entsprechen, zurück. Im allgemeinen aber nehmen die Steine eine sehr gleichmäßige schöne Färbung an. c) Zahlreiche dunkle Saphire aus Siam, Australien, Kaschmir, von der Isarwiese, sowie aus Colorado zeigen keine Farbenänderung. d) Roter Korund (Rubin) aus Birma. Es wurde ein dunkelroter und ein etwas hellerer Stein 12 Tage lang bestrahlt. Eine Veränderung der Farbe konnte nicht nachgewiesen werden. Beim Erhitzen der Steine auf etwa 2500 tritt eine schwache Lumineszenz auf. Neben diesen natürlichen Rubinen wurden eine Reihe von künstlich dargestellten Rubinen verschiedenen Ursprunges, die mit Chrom gefärbt waren, untersucht; ein angeblich von Fremy hergestellter Kristall geht etwas ins Violette, doch zeigt selbst wochenlange Bestrahlung keine weitere Veränderung. e) Dunkler Rubin aus Siam. strahlung keinerlei Farbenveränderung. f) Grüner Korund aus Ceylon. Der schön grasgrüne Stein zeigt nach 20tägiger Bestrahlung eine schwache Trübung ohne merkbare Farbenveränderung. Bei starker Erhitzung schwache Lumineszenz. g) Violetter Kor und aus Ceylon. Der ziemlich hell gefärbte Stein verändert seine Farbe nach 20tägiger Bestrahlung in ein schmutziges Graublau. Die Farbenveränderung bleibt nach starkem Erhitzen bestehen. Schwache Lumineszenz. 3. Beryll. a) Smaragd aus Columbia. Der dunkelgrüne Stein wird nach einigen Tagen heller und erreicht schließlich eine sehr hellgrüne Farbe. Das Absorptionsspektrum ist genau dasselbe geblieben wie beim unveränderten Stein, doch sind die Absorptionsstreifen wesentlich schwächer geworden. Erwärmung auf 2500 bringt keine Veränderung. b) Bery11 aus Mursinka (Rußland). Der hellgelb gefärbte Stein zeigt keine Veränderung. c) Bery11 aus Brasilien. Veränderung. 4. Topas. a) Farbloser Topas aus Brasilien. Nach mehrstündiger Bestrahlung mit reinem Radiumbromid färbt sich der Stein hellgelb; die Färbung geht selbst nach wochenlanger Bestrahlung nicht weiter. Durch Erhitzen auf 1500 entsteht eine prachtvolle Lumineszenz. Der Stein leuchtet zuerst grau, dann in schnellem Wechsel violett, rubinrot, orangegelb und graublau. Die Lumineszenz ist unvergleichlich stärker als unter gleichen Umständen beim Flußspat und gewährt einen prachtvollen Anblick. Im Spektroskop zeigen sich zahlreiche Linien, die scharf begrenzt erscheinen; eine Messung derselben konnte wegen der kurzen Dauer der Erscheinung nicht vorgenommen werden. Eine intensive Linie im Rot scheint identisch zu sein mit der am lumineszierenden Flußspat beobachteten. b) Rosa Topas aus Mursinka (Rußland). Der Stein färbt sich in wenigen Stunden orangegelb. Die Farbe wird nach etwa zwei Tagen stationär und erreicht ein leuchtendes tiefes Orange mit rötlichem Strich; sie ist gegen Erwärmung bis auf 2500 unempfindlich. Keine Lumineszenz. c) Blauer Topas aus Brasilien. Keine Farbenveränderung. d) Gelber Topas vom Schneckenstein in Sachsen. Schwache Veränderung der Farbe in ein mehr rötliches Gelb. Keine Lumineszenz.

*) Daselbst auch im Einzeldruck zu beziehen.

Selbst nach langer Be

Der hellblaue Stein zeigt keine

5. Chrysobery11. a) Gelbgrüner Stein aus Ceylon. Keinerlei Veränderung. b) Chrysoberyll-Katzenauge aus Ceylon. Der braungelbe Stein zeigt keinerlei Veränderung. c) Alexandrit-Chrysobery11 aus Rußland. Der bei Tageslicht grüne, bei Gaslicht intensiv rote Stein zeigt keine Farbenveränderung. SYL6. Turmalin. Sehr merkwürdige Beobachtungen konnten bei verschiedenen Turmalinen gemacht werden. Während dunkel gefärbte Turmaline und zwar sowohl grüne als auch dunkelrote aus Brasilien, gelbgrüne aus Mursinka und tiefgrüne aus Nordamerika (?) keinerlei Farbenveränderung zeigten, ergaben farblose Turmaline starke Veränderungen. Es wurden zwei Turmalinkristalle aus Brasilien, von denen der eine am einen Ende rosa und der andere am einen Ende hellgrün gefärbt waren, während die beiden anderen Enden farblos waren, durchgeschnitten und die beiden farblosen Enden bestrahlt. Hierbei färbte sich der von dem grünen Kristall herrührende farblose Anteil prächtig dunkelgrün, der von dem rosenroten Kristall stammende farblose Anteil rein rosenrot. Die Färbung schreitet sehr langsam fort und wurde bei dem erstgenannten Stein spurenweise nach zwei Tagen, beim letzten Stein nach einem Tage sichtbar. Ein stationärer Zustand scheint noch nicht erreicht zu sein, obwohl die Bestrahlung mit reinem Radiumbromid 20 Tage lang fortgesetzt wurde. 7. Quarz. a) Bergkristall. Farblose Bergkristalle färben sich bei langandauernder Bestrahlung sehr allmählich grau oder blaugrau. Steine von verschiedenen Fundorten zeigen ein etwas wechselndes Verhalten, doch ist in jedem Fall die Färbung sehr schwach und schreitet lansam vorwärts. Ein stationärer Zustand ist noch nicht eingetreten. b) Citrin. Ein goldgelber Stein aus Spanien färbte sich langsam rauchgrau. Nach zehn Tagen wird die Färbung stationär und schreitet nicht mehr fort. c) Amethyst. Steine aus Brasilien färben sich nach 20tägiger Bestrahlung nicht merklich. Ein Stein aus einer Achatmandel aus Oberstein färbte sich langsam rötlichviolett, doch scheint die Farbenänderung, nachdem sie eben merklich geworden ist, nicht weiter fortzuschreiten. d) Rauchquarz vom Gotthardt. Die Farbe des ursprünglich rauchgrauen Steines verändert sich in ein gelbliches Braun. Die Farbenänderung ist schwach und langsam. Sämtliche Quarze erhalten ihre ursprüngliche Färbung durch Erwärmung wieder, doch kehrt beim Citrin die ursprüngliche leuchtend gelbe Farbe nicht vollständig zurück. Keine merkbare Lumineszenz. Die Versuche sollen weiter fortgesetzt werden, speziell soll das eigentümliche Verhalten der Saphire weiter untersucht werden.

Handelsminister Delbrück und das „Zusammenarbeiten“ von Industrie und Handwerk. *)

Es kann gar keinem Zweifel unterliegen, daß die sogenannte „Handwerker frage“ wohl die ernsteste ist, welche in der kommenden Zeit noch die Regierung beschäftigen wird. Wie kann dem Handwerke geholfen werden? Wieder und wieder taucht diese Frage überall da auf, wo wirtschaftliche Vereinigungen zusammentreten. Sie ist aber jetzt wieder besonders aktuell durch eine Rede geworden, welche der neue preußische Handelsminister Delbrück auf seiner Rundreise

*) Die hier behandelten Ausführungen des Handelsministers Delbrück stehen in schreiendem Widerspruch zu den nachstehenden Äußerungen des Staatsministers von Otto, und wir glaubten deshalb gut zu tun, beide Artikel hinter einander zur Veröffentlichung zu bringen. Die Redaktion.

durch Rheinland-Westfalen in Dortmund gehalten hat. Der Minister führte da unter anderem aus: „Ich habe mich besonders gefreut, daß der Oberbürgermeister dieser Stadt, von der man in der Ferne wohl weiß, daß sie auf dem Gebiete der Kohle und der Industrie etwas Ungewöhnliches ist, von dem warmen Interesse gesprochen hat, mit der die Bestrebungen des Handwerks unterstützt werden, und von den Mitteln gesprochen hat, die der Staat der Stadt zur Verfügung stellt für diesen Zweck. In diesem Zusammenarbeiten liegt ein unendlicher Segen. So lange es uns nicht gelingt, die widerstreitenden wirtschaftlichen Interessen der verschiedenen Stände zu vereinigen, so lange wird es uns

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