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16. Mai 19o6

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Bezugspreis pro Quartal (T). 2.– (fusland pro Jahr M. 10.–), Kleine Flusg. pro Quartal (T). 1.– (fusland pro Jahr M.5.-).

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Als ich im vergangenen Jahre, auf Grund meiner Erfahrungen als Beisitzer im Gewerbegericht, dem ich seit Bestehen desselben angehöre, den Gedanken der Ausarbeitung einer Arbeitsordnung entwickelte, leitete mich der Wunsch, den kleinen und mittleren Goldschmied gegen Schaden zu schützen. Der Antrag in München lautete: „Der Verband wolle, unbeschadet der örtlichen Interessen jedes Goldarbeiters, eine Arbeitsordnung ausarbeiten und jedem Meister, selbst wenn er nur einen Gehitfen beschäftigt, empfehlen, diese Ordnung einzuführen.“ Im Oktober ist dann die Kommission gewählt und im Januar deren Entwurf veröffentlicht worden. Derselbe hat zuerst einen Widerspruch nicht hervorgerufen. Er ist zum größten Teil aus der Badischen übernommen. Der Begriff „Arbeitsordnung“ umfaßt ja nun eigentlich nur zwei Punkte: „Kündigungsausschluß“ und „Stundenlohn“. Der Ausdruck „Kündigungsausschluß“ hört sich hart an, derselbe hat sich aber in den Fabriken der Metallwaren fast überall schon eingeführt. In der „Goldschmiede-Zeitung“ vom 12. Mai steht ein Artikel, bzw. ein guter Rat über kontraktbrüchige Gehilfen. Der gute Rat ist aber insofern zwecklos, als eine gerichtliche Entschädigung zwar zu verlangen, aber auf Grund derselben meist nichts zu holen ist und nur Kosten verursacht werden. Der Arbeitnehmer ist eben immer im Vorteil! Er kommt nicht, oder er kommt nicht wieder, und der Meister hat keine Macht, ihn zu halten, während umgekehrt der Meister, der einen Gehilfen entließ, zahlen muß. Betriebe von zehn Gehilfen an, haben schon lange eine Ordnung, und ich kenne einige Betriebe in Berlin, die immer mit „Kündigungsausschluß“ engagieren. Der Verbandsvorstand wünscht trotzdem die Veröffentlichung eines zweiten Entwurfes, in dem die gesetzliche Kündigungs

frist vorgesehen ist. Der Berliner Gewerberichter ist auch bereit, den Entwurf durchzusehen und die etwaigen Bedenken abzustellen. Da jedoch der betreffende Richter bis Anfang Juni Urlaub hat, so wird der zweite Entwurf erst nach Mitte Juni veröffentlicht werden. In Eisenach hofft dann die Kommission zu einem befriedigenden Resultat zu kommen. Die Protestversammlung der Gehilfen in Berlin war eigentlich gegenstandslos. Bei allen Betrieben kann der Meister selbständig eine Regulierung in seiner Werkstatt vornehmen. Wenn er einen Gehilfen annehmen will, steht es ihm doch frei, Bedingungen zu stellen und dem Gehilfen frei, ob er die Arbeit annehmen will oder nicht. Wenn aber die Gehilfen insgesamt überhaupt eine Arbeitsordnung auf das entschiedenste ablehnen wollen, So ist das wohl nicht recht verständlich. Bei einer Versammlung des Verbandsvorstandes betonte der „Verein für Rheinland und Westfalen“, daß er diese Arbeitsordnung für seine Mitglieder nicht empfehle, da dieselben nur mit gesetzlicher Kündigung engagieren. Nun dann wird eben der Paragraph gestrichen. Ich wiederhole nochmals, daß der Verband doch nur empfehlen kann, daß jeder Meister sich mit den ihn interessierenden Bestimmungen der Gewerbeordnung, möglichst ehe er Schaden erlitten hat, bekannt macht und sich entsprechend vorsieht. Bei guten Gehilfen, die doch glücklicherweise die große Mehrzahl bilden, ist das alles nicht nötig. Wenn der Meister keine Arbeit mehr hat, oder der Gehilfe sich verändern will, so wird wohl keiner sagen: „Sie gehen sofort“ oder „Ich komme morgen nicht wieder“, sondern es wird die Trennung, nachdem der Gehilfe anderweitig Beschäftigung gefunden hat, in Güte erfolgen. Bei dem anderen Teile aber ist doch die Vorsicht der bessere Teil der Weisheit. Max Winter - Berlin. Personalien und Geschäftsnachrichten.

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Jubiläen. In Schw. Gmünd feierte Herr Georg Eisele, Goldarbeiter bei Gebr. Kraus (Inhaber Hermann Brändle) sein 25jähriges Jubiläum in diesem Geschäft.

Geschäfts-Eröffnungen. Herr Joseph Kraus, früherer Teilhaber der Firma Gebr. Kraus in Schw. Gmünd eröffnete in Pforzheim eine Bijouterie-Fabrik und fertigt als Spezialität: Jagd- und Sport-Artikel, Amuletts usw. – In Pforzheim die Firma Rösch & Idstein eine Bijouteriefabrik. – Herr Friedr. Schuler ist aus der Firma Schuler & Hellerich in Pforzheim ausgetreten und hat jetzt in Mühlacker bei Pforzheim unter der Firma Friedr. Schuler-Mühlacker eine Spezialfabrik für Kreissägen und Fräsen eröffnet. – In Idar (Oldbg.) die Firma Bercht & Fuchs einen Edelsteinimport. – In Oberstein (Oldbg.) die Firma Ernst Stein & Co. eine Bijouteriefabrik und Versand.

Prokura-Erteilung. Die Firma Richter & Glück, Bijouteriewaren-Fabrik, Berlin C. 19, Leipzigerstr. 63II. hat ihren langjährigen Mitarbeiter und Vertreter, Herrn Gottlob Britisch, Prokura erteilt.

Todesfall. In Leipzig-Connewitz starb der Juwelier Herr Rudolf R Oth.

Aus Innungen und Vereinen.

Die Vereinigung der Goldschmiede-Gehilfen in Nürnberg ladet alle fremden Kollegen, welche gesonnen sind, die Bayerische Landes – Ausstellung in Nürnberg zu besuchen, hiermit ein, betreffs Anfragen von Wohnungen oder sonstiger Auskunft wolle man sich an uns wenden. Das Lokal befindet sich Restaurant Wunderburg, Tucharstraße 24.

Frage- und Antwortkasten.

Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Fragen:

Frage 564. Wer liefert Preßteile für Kirchen sachen billigst? E. F. in L.

Frage 570. Wer fabriziert Siegelstangenhalter in Silber mit Pfanne und Spirituslampe? R. F. in P. u. L.

Frage 603. Wird Neusilber als Unterlagemetall versilberter Waren beim Absilbern in Schwefelsäure (erhitzt) bei Zusatz von Salpetersäure angegriffen? – Gibt es ein besseres Mittel schwer versilberte Waren abzusilbern? H. K. N. in S. i. W.

Frage 605. Welche Firma liefert Thermometer auf Porzellan zum Einfassen für Achatwaren? R. R. in O.

Frage 610. Wer ist der Fabrikant, der neben dem deutschen Reichssilberzeichen nebenstehendes Waren>< zeichen führt? Der Gegenstand, welcher den Stempel –>" trägt, ist vielleicht 20 Jahre alt und ist nur ein Fragment. Vielleicht gibt mir einer der Herren Kollegen AufSchluß! R. H. in K.

Frage 612. Wer von den Herren könnte mir Adressen nennen, wo ich Emaille-Abziehbilder bekommen kann ? Es handelt sich um ein Verfahren, Abziehbilder auf grobem Email abzuziehen und dieselben dann darauf einzubrennen. E. F. in L–d.

Frage 616. Kann mir einer der Herren Kollegen folgende Auskunft geben: Ich habe eine Gabel französischen Ursprungs mit einem ganz schwarzen Oxyd. Es ist mir jedoch unmöglich, mit dem gewöhnlichen Verfahren dieselbe Farbe herauszubekommen. Kennt vielleicht einer der Herren ein anderes Verfahren, das für Bestecke geeignet wäre? A. D. in D.

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Zu Frage 606. Fabrikant von Bestecken mit neben

× X stehendem Warenzeichen sind: Alpacca-Silber90 Werke Zwickau i. S., A. Bufe Söhne. Zu Frage 607 und 608. Als Spezialität fertigen ZigarettenEtuis und Jupiter-Feuerzeuge in Ia. Alpaka versilbert und liefern solche in schönster und solider Ausführung zu billigsten Preisen: Kirch gaeßner & Kraft, Pforzheim. Zu Frage 613. Wir fabrizieren solche Ringe, jedoch nur für Grossisten: Scheider & Gary, Bijouteriefabrik, Pforzheim, Durlacherstr. 26. Zu Frage 618 Tula-Artikel erzeugt als Spezialität: Paul Suedes, Bijouteriefabrik, Pforzheim. – Tulasachen fabriziert: Paul Hübner, Berlin O, Markusstr. 5. Zu Frage 619. Wir empfehlen uns bestens zur Lieferung der fragl. Anhänger in Silber und Gold: Gebrüder Kraus (Inh. H. Brändle), Bijouteriefabrik, Schw. Gmünd.

Bekanntmachungen des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede.

Vorstandssitzung des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede am Sonnabend, den 9. Juni 1906, im Geschäftszimmer 0ranienstraße 143, abends 6 Uhr.

Anwesend die Herren Müller, Menzel, Telge, Fischer, entschuldigt fehlen die Herren Schmidt und Walter.

Der Vorsitzende teilt dem Vorstand noch offiziell mit, daß die schmerzliche Nachricht von dem Ableben des Ausschußmitgliedes, Herrn Obermeisters Eckhardt, am Himmelfahrtstage in Berlin eingetroffen sei. Er habe sofort von Haus die telephonische Nachricht noch Neubrandenburg erhalten, sei mit dem nächsten Zug nach Berlin gefahren, abends hier eingetroffen, und am nächsten Morgen nach Dresden, wo er auf dem Trinitatuskirchhof an der Beerdigung teilgenommen habe. Er habe dem lieben Verstorbenen an dem Sarge einige von Herzen kommende Worte gewidmet für seine treue Mitarbeit im Verbandsvorstand und Ausschuß und einen Kranz im Namen des Vorstandes, des Ausschusses und der Mitglieder des Verbandes am Grabe niedergelegt. – Der Vorstand erhebt sich zur Ehrung des Heimgegangenen von den Sitzen. Zur Aufnahme haben sich gemeldet die Herren Theodor Ibsen, Hofjuwelier, Sondershausen und Bernh. Knauer, Hofgoldarbeiter und Juwelier, Oldenburg in Gr. Die beiden Herren Kollegen werden aufgenommen. Herr Fischer teilt ferner mit, daß er von den Arbeiten in der Geschäftsstelle im Monat Mai die Kopien eines jeden abgehenden Schriftstückes gesammelt habe, um einmal eine Übersicht zu geben, damit die Herren, welche Interesse für die Verbandsarbeiten haben, sich von der Vielseitigkeit der Tätigkeit überzeugen können. Er sei der Meinung, daß eine ganze Reihe von Mitgliedern sich nicht die geringste Vorstellung davon machen kann, was alles in der Geschäftsstelle zu bewältigen ist. Der Vorstand beschließt, eine Mappe mit diesen Kopien auf dem Verbandstage auf den Tisch des Hauses zur Einsichtnahme auszulegen. Ferner teilt der Vorsitzende mit, daß er auf Antrag des Vereins Mecklenburg eine Geschäftsordnung für eine Sterbe-Unterstützungskasse ausgearbeitet habe, und ebenso ebenfalls auf Antrag Mecklenburgs eine Geschäftsordnung für eine Unterstützungskasse bei Einbruchsschaden für solche Herren, die von den Versicherungsgesellschaften abgelehnt werden, sowie auch für diejenigen Firmen, welche versichert sind, aber nach erfolgten Einbruchsschaden nicht mehr über die erforderlichen Mittel verfügen, um ihr Recht den Versicherungsgesellschaften gegenüber wahrnehmen zu können. Als Unterlage für die Ausarbeitungen habe die Geschäftsordnung der Sterbe-Unterstützungskasse des Verbandes der GlaserInnungen gedient. Den Verhandlungen über vorstehende Materie im Verein Mecklenburg in der Sitzung in Neu-Brandenburg habe er auf Einladung beigewohnt. Der Vorsitzende ist persönlich der Meinung, daß die Sterbe-Unterstützungskasse wohl in dem Bereich der Vereine bleiben müsse und daß der Vorstand des Verbandes sich nur darauf beschränkt, die Geschäftsordnung auszuarbeiten, wohingegen, falls die allgemeine Meinung vorhanden, eine Unterstützungskasse gegen Einbruch zu begründen, diese vom Verbandsvorstand zu leiten sei. Die Angelegenheit über die Einbruchs-Unterstützungskasse soll dem Ausschuß zur weiteren Beratung vorgelegt werden. Weiter kommt zur Besprechung, daß sich ein Gehilfenverband in Pforzheim gebildet habe, wonach die Mitglieder monatlich 80 Pfg., also 9,60 Mk. im Jahr zur Förderung ihrer Interessen aufwenden. Diese Opferwilligkeit kann den Herren Arbeitgebern zur Nachahmung empfohlen werden. Zur Besprechung kommt ein Artikel vom Juwelier Heinrich Schneider im „Journal der Goldschmiedekunst“ vom 14. April 1906. Es handelt sich da um ein Gutachten der Königl. Muldenhütte in Freiberg. Diese schnitt aus einem Ring, welcher fast ganz aus Silber und nur wenig Gold enthielt, das Stückchen Gold heraus welches mit einem Stempel versehen war und erklärte, da dies dem Feingehalt entsprach, daß die Angabe des letzteren dem Gesetz entspreche.

Herr Fischer äußert, daß er auf dem Standpunkt stehe, daß damit seitens der Muldenhütte eine irrtümliche Anschauung zutage getreten ist; denn im § 5 des Gesetzes über den Feingehalt vom 16. Juli 1884 heißt es: „Die Fehlergrenze darf 10 Tausendteile nicht übersteigen, wenn der Gegenstand im ganzen eingeschmolzen wird.“ Dieser Paragraph ist so klar und deutlich gegeben, daß jede davon abweichende An

schauung eben falsch ist. Im § 8 heißt es weiter: „Auf Gold- und Silberwaren, welche mit anderen metallischen Stoffen ausgefüllt sind, darf der Feingehalt nicht angegeben werden.“ Das war im Fall dieses Ringes dennoch geschehen und folglich ein Verstoß gegen das Gesetz. Mit derselben Materie beschäftigt sich ein Artikel von Eduard Schöpflich, München, im Journal der Goldschmiedekunst, den Herr Schöpflich als Notschrei bezeichnen möchte. Dazu liegt gar keine Veranlassung vor; denn wenn die Königl. Muldenhütte ein Gutachten abgegeben habe, welches jeder auch nur halbwegs mit dieser Materie Vertraute als verfehlt bezeichnen müsse, so kann doch von einem Notschrei gar keine Rede sein, da das Gutachten jederzeit angefochten werden kann. Die Muldenhütte hat bei ihrem Gutachten § 8, Abs. 3, herangezogen, nachdem das Silber des Ringes „zur Verzierung der Ware gedient hat“; ob dies der Fall gewesen, könnte nur beurteilt werden, wenn der fragliche Ring vorgelegt würde. Zu dieser selben Materie liegt von der Vereinigung Magdeburg folgender Antrag vor: Die Vereinigung der Juweliere, Gold- und Silberschmiede des Reg.-Bez. Magdeburg E. V. ersucht den Vorstand des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede in Berlin, auf dem nächsten Verbandstag in Eisenach „eine Besprechung des Gesetzes über den Feingehalt der Gold- und Silber waren herbeiführen zu wollen“. Vom Vereine der Juweliere, Gold- und Silberschmiede Bayerns ist am 28. Mai der Antrag eingegangen, die Statuten zu ändern, dahin, daß die Vorstandschaft alle zwei Jahre durch Stimmzettel neu gewählt wird. Beide Anträge werden dem Ausschuß vorgelegt. Herr Fischer teilt ferner mit, daß er mit verschiedenen Handwerkskammerbezirken in Verhandlung gestanden hat wegen Ausbau der Organisation des Verbandes. Mit den Herren Kollegen im Handwerkskammerbezirk Plauen und Bromberg sei er in schriftlichen Verkehr getreten, und haben sich für Plauen schon 16 Herren gemeldet, welche der Begründung eines Vereins der Goldschmiede im Gewerbekammerbezirk Plauen sympathisch gegenüberstehen. Für den Handwerkskammerbezirk Bromberg sind bis jetzt 8 Zustimmungen eingegangen und sollen in absehbarer Zeit, bei voraussichtlich genügender Beteiligung, Versammlungen Stattfinden. Herr Fischer teilt noch mit, daß heute morgen ein Schreiben von Herrn Hermann Walter-Halle eingegangen ist, in welchem er mitteilt, daß die Herren Kollegen in Eisenach ihm gegenüber den Bescheid gegeben haben, daß alles bereits in die Wege geleitet ist, die Lokale und Quartiere schon bestellt seien. Von der „Deutschen Goldschmiede-Zeitung“ liegt eine Anfrage vor, ob es gestattet sein würde, im Sitzungssaale oder außerhalb desselben auf dem Verbandstag Eisenach eine Ausstellung von Entwürfen, also Zeichnungen, zu veranstalten. Die Entscheidung soll dem Ausschuß vorbehalten werden. Für die nächste Vorstands- und Ausschußsitzung wird der 1. Juli bestimmt und folgende Tagesordnung festgesetzt: 1. Etats-Beratung, 2. Beratung der Anträge aus den Vereinen (siehe obiges Protokoll), 3. Festsetzung der Tagesordnung für den Verbandstag, 4. Genehmigung des Festprogramms für Eisenach, 5. Sonstiges. Herr Fischer hält es für wünschenswert, da in kurzem eine Vorstands- und Ausschußsitzung stattfindet, daß dieses Protokoll am Montag schon in die Zeitungen gelangt zur Veröffentlichung, womit sich der Vorstand einverstanden erklärt. Es kommt ein Schreiben des Grossisten-Verbandes zur Verlesung; der Verband ersucht um Entsendung eines Vertreters zum Grossistentage. Auch über diesen Punkt soll die Entscheidung vom Ausschuß getroffen werden. Die Sitzung wird um 8 Uhr geschlossen.

Fischer. Oskar Müller.

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

Wöchentlicher Hrbeits-Ilachweis

Deutsche Goldschmiede-Zeitung.

Begründet und herausgegeben von Wilhelm Diebener, Leipzig 28 Dresdener Straße 2.

Verantwortliche Redakteure:

Für den kunstgewerblic n Teil: Professor Rudolf Rücklin, Pforzheim.

Für den volkswirtschaftlichen Teil: Ä Hermann Pilz, Leipzig.

Für den fachtechnischen Teil: Goldschmied Paul Axthelm, Leipzig Amtliches Organ des Verbandes Descher Juweliere, Gold- u. Silberschmiede, Qrgan des Vereins der Juweliere, Gue- und Silberschmiede von Rheinland j Westfalen, des Vereins der Juweliere, Gold- und Silberschmiede Württember S, der Freien Vereinigung des Gold- und Silberwaren-Gewerbes für Berlin und o Reg.-Bezirk Potsdam, des Vereins der Juweliere, Gold- und Silberschmiede des Großherzogtums Baden, der ÄÄÄÄ ung, der Freien Vereinigung der Juweliere, Gold- u. Silberschmiede des Reg.-Bezirks Stettin, der GoldschmiedeInnung Schwerin i.M., der Freien Vereinigung der Gold- und Silberschmiede zu Görlitz, des Kreditoren-Vereins für die Gold-, Silberwaren- und Uhren-Industrie Pforzheim, des Kunstgewerbe-Vereins Hanau, des Gewerbemuseums Gmünd, der

Zentralstelle Schmuck und je

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Wir bringen dies deshalb schon jetzt zur Kenntnis, damit die Herren Kollegen sich mit ihren Reise-Dispositionen darauf einrichten können. Es handelt sich in diesem Jahr um einen sogenannten kleinen Verbandstag, doch ist vorauszusehen, daß auch dieser Verbandstag den Teilnehmern in der interessanten Wartburgstadt mit ihrer herrlichen Umgebung neben ernster Arbeit viel Anregendes, Erfreuliches und Erholung bringen wird.

Nach den Mitteilungen unserer Herren Kollegen in Eisenach, welche sich bereit erklärt haben, an den Vorbereitungen mitzuhelfen und für alles nötige nach Kräften Sorge zu tragen, sprechen die Herren schon jetzt die Hoffnung aus, daß die Tage, welche die Deutschen Goldschmiede in Eisenach verbringen werden, gewiß zu den angenehmen zu rechnen seien. Alles, was die Eisenacher Goldschmiede beitragen können, werden sie gern tun.

Die Tagesordnung wird später, nachdem sie in einer Vorstandsund Ausschußsitzung festgesetzt worden ist, veröffentlicht.

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Für die schnelle Beendigung von Unterhandlungen ist es wichtig, wenn bei Offertbriefen Alter und ev. Militärverhältnis, ferner die innegehalten Stellen, auf welche Arbeiten besonders geübt und wohlerfahren, angegeben und Zeugnis Abschriften beigefügt werden. Originalzeugnisse gebe man nie aus der Hind. Das Beilegen von Freimarken ist unartig. Name und Adresse sind deutlich zu schreiben.

Sucht ein Gehilfe Stellung, so muß er im Inserat sein Alter, evtl. Militärverhältnis und seine Fähi Än angeben.

Sofern andere Abmachungen nicht getroffen sind, gilt für GoldschmiedeGehilfen eine 14-tägige Kündigung, die an jedem beliebigen Tage erfolgen kann. Kaufmännisches Fersoj kündigt 6 Wochen vor Quartalsschluß, falls nicht andere Abmachungen getroffen wurden, nicht aber unter einem Monat.

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Tüchtiger
Silber-Polierer,

welcher auf dauernde,gutbezahlte
Stellung bei ununterbrochener
Beschäftigung reflektiert, gesucht.
Bei guter Leistung Lebensstellg.
Wilh- Rauscher,
Hof- und Domgoldschmied,
Fulda- [2147

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für ein feines Juwelengeschäft
Süddeutschlands gesucht. Off.
mit Lohnansprüchen und Zeug-
nisabschriften unt. X. D. 2150
an die Deutsche Goldschmiede-
Zeitung in Leipzig 28.

Jln. Golfheller

auf Reparaturen, kleine Neuarb. und etwas Fassen baldigst in dauernde Stellung gesucht. Einem jungen, strebsamen Mann wäre Gelegenheit geboten, das Ziselieren nebenbei zu erlernen. Off. mit Lohnansprüchen und Zeugnisabschriften unter W. L. 2156 an die Deutsche Goldschm.-Ztg. in Leipzig 28.

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Bezlehen Sie slch bel Anfragen und Bestelluno

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