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dem Geschäfte einen Nutzen zuführen wollte. Ausdrücklich betont der § „oder zu seinem Absatze bei anderen mitwirkt“. Diese Fassung würde daher den Gehilfen treffen.

Wenn ich in dem heiklen Thema dieses Artikels alles niederlegte, was Praxis und Erfahrung mich gelehrt, so glaube ich mich insoweit nützlich gemacht zu haben, daß mancher Kollege mit be

sonderer Vorsicht an Privatkauf und -Tausch herantritt. Möge jeder in der Stunde, wo durch leichten Kauf ihm besonderer Vorteil winkt, die Charakterfestigkeit besitzen, wenn zweifelhaft, dann abzulehnen. Wer aber diese Festigkeit nicht besitzt, für den möge die Bitte in Erfüllung gehen:

„Und führe uns nicht in Versuchung“. G. H.

Offener Sprechsaal. Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir Einsendungen von Abonnenten und Fachkollegen, die in sachlicher Weise auf Übelstände aufmerksam machen und zur Diskussion darüber auffordern. Wir bitten alle unsere Leser, von dieser Einrichtung recht häufig Ge

brauch machen zu wollen, mit der Bemerkung, daß diese Einsendungen ohne unsere redaktionelle Verantwortung erscheinen.

Die jetzt wiederkehrende Sport-Saison veranla ich zu fol sprechenden Inserates einverstanden erklärt. Es muß sic also gendem Artikel: Seit den letzten Jahren haben sich die Programme wohl jeder, nolens volens, zur Aufgabe eines Inserates herbeider verschiedenen Sport-Vereine für ihre Veranstaltungen zur Reklame lassen. Ein „Geschäft“ mit Vereinen ist ja heutzutage gar herausgebildet. Die Programme sind jetzt nicht mehr nur solche, nicht mehr zu machen. Durch die große Konkurrenz, welche sondern ein richtiges kleines Buch, in welchem der weitaus größere auch leider nicht immer anständig handelt, sind die Preise sehir Platz den verschiedensten Inseraten eingeräumt ist. An und für heruntergedrückt; es werden 10":0, ja manchmal noch mehr nachsich ist dies ja ganz schön und gut; bringen diese Inserate doch gelassen, die Gravierung der Ehrenpreise, welche manchmal recht eine gute Einnahme für den betreffenden Verein. Aber wie diese lang ist, muß gratis geliefert werden, ein Etui dazu darf auch Inserate aufgenommen werden, ist nur zu verurteilen. Will ein nichts kosten, und dann noch die Unkosten für das Inserat, was Verein für seine sportlichen Veranstaltungen Ehrenpreise be bleibt dann noch übrig vom Verdienst? Gar nichts, man muß schaffen, seien dieselben nun aus Silber, Alfenide oder Kayserzinn, sogar noch froh sein, daß man bei diesem sogenannten Geschäft so wird erst dem betreffenden Juwelier oder Ladeninhaber der nicht noch Geld zugesetzt hat. Leider wird sich in dieser Aneinschlägigen Geschäfte gesagt, wenn er kein Inserat für das Pro gelegenheit nichts zur Besserung tun lassen, da diese Unsitte gramm aufgibt, nichts bei ihm gekauft würde. Verneint dies der schon zu sehr eingerissen ist, und manche Geschäfte trotz allem Juwelier, so wird eben bei der Konkurrenz gekauft und diese und diesem eben weiter die Ehrenpreise zu minimalem oder gar macht das Geschäft, weil sie sich mit der Aufgabe eines ent keinem Verdienst an die Vereine abgeben.

G.

Kleine Mitteilungen.

Für die neue Auflage des Offiziellen Leipziger Meß - Adreßbuchs Ausstellung. Zu der im Juni in Augsburg stattfindenden großen (Michaelismesse 1906 Beginn 26. August) wird vom Meß-Ausschuß Allg. Ausstellung für das Gastwirtsgewerbe haben sich in der Handelskammer Leipzig gegenwärtig der maßgebende Anmelde unserer Branche die folgenden Firmen gemeldet: Biwus & Burkhard, bogen versendet. Die pünktliche Rücksendung des Anmeldebogens Juwelier, Augsburg; Karl Rieth, Juwelier, Augsburg. ist allen Ausstellern dringend zu empfehlen, da die Aufnahme oder Wiederaufnahme im Buche davon abhängt. Neue Aussteller, die

Aluminiumlot. In Görlitz ist es dem Herrn Adolf Pochwadt das Formular noch nicht erhalten haben sollten, bekommen es auf

dem Jüngeren gelungen, ein Lot zu legieren, mit welchem man

Aluminium und Aluminium mit anderen Metallen löten Wunsch vom Meb-Ausschuß noch zugestellt. Aufträge für den

kann. Bisher ist vergeblich gesucht worden, ein derartiges Lot Inseratenteil des Buches sind an die Firma Haasenstein

zu legieren, und von vielen Technikern und Chemikern des In& Vogler, A.-G. zu Leipzig zu richten.

und Auslandes lange versucht, diese Frage zu lösen. Die AusDie Firma Dr. Richter & Co. in Pforzheim, Gold- und Silber

beutung der Erfindung, die seit dem 4. Mai 1906 patentamtlich Scheide- und Legier-Anstalt, Walz- und Drahtwerk, hat ihre Bureau

geschützt ist, soll bereits von einem bedeutenden Kapitalisten in

die Hand genommen sein. Räume in das Hauptgebäude, Zerrennerstraße 21, verlegt; der Einbau einer größeren Kraftanlage sowie die Aufstellung einer An Nach dem neuen Zollvertrag mit Schweden zahlen künftig Etuis zahl neuer Maschinen in den Nebengebäuden, hat diese Verlegung

mit oder ohne Zubehör von zusammengesetztem oder anderweit notwendig gemacht. Im Jahre 1865 gegründet, aus kleinen Anfängen

nicht als bearbeitet aufgeführtem Material, mit Leder- oder Geemporgewachsen und nunmehr eine der bedeutendsten am Platze,

spinstwaren aller Art ganz oder teilweise überzogen oder damit aushat diese Scheide- und Gekrätzpräparier-Anstalt nach und nach

gestattet, oder in Verbindung mit Zelluloid oder ähnlichen Formernoch eine Anzahl Spezialitäten aufgenommen: Gold- und Silber stoffen (allgemeiner Tarif 2 Kr.) pr. kg 2 Kr., andere Etuis (allgemeiner legierungen in Blech- und Drahtform für die Bijouterie- und Metall

Tarif 2 Kr.) pro kg 1 Kr. 50 Oere. Schließvorrichtungen – kleine warenfabrikation usw. Gleichzeitig betreibt sie die Herstellung von

Schlößchen nebst zugehörigen Schlüsseln, Schlüsselschildern u. dgl. Gold- und Silberloten der verschiedenen Gehalte und von Spezial

bleiben bei der Tarifierung außer Betracht. loten für Doublé-, Alpaka-, Tombak-, Messing- und Stahl-Lötung, dem jeweiligen Zweck angepaßt als Blech in Streifen, als Draht oder als Feilung; ferner von Gold- und Silbersalzen (Chorgold, Personalien und Geschäftsnachrichten. Chlorsilber, salpetersaures Silber, Cyansilber), Galv. Bädern, Streichprobe-Utensilien, als Streichnadeln, -Sterne, Säuren; Schmelzpulvern Auszeichnung. Dem Goldarbeiter Zink in Hanau wurde das zum Abtreiben und Glattschmelzen. Ihre Legierbücher für die Gold Allgemeine Ehren-Zeichen verliehen. Herr Zink feierte bekanntlich warenfabrikation haben schon die 3. Auflage erfahren.

am 1. April d. J. sein 50jähriges Jubiläum in der Bijouterie - Fabrik

Ernst Schönfeld jun. Nach nunmehr erfolgter Beendigung der Verlassenschafts-Abhandlung des verstorbenen Herrn Heinrich Herzka in Wien,

Jubiläen. Am 24. Mai d. J. begingen in Berlin der bekannte zeigt dessen Witwe, Frau Rosalie Herzka, als nunmehrige Allein

Heraldiker Herr Prof. Ad. M. Hildebrandt und seine Ehefrau, inhaberin der Firma, die Fortführung des Gold- und Juwelenfabrik- geb. Ottenberg, das silberne Ehejubiläum. und Engros - Geschäftes unter Beibehaltung der Firma Heinrich Firmen-Eintragung. Die Firma Adolf Marr, Juwelier, Rixdorf Herzka (Wien VII, Siebensterngasse 46) in sonst unveränderter wurde eingetragen. Der Kaufmann Paul Pinkert, Rixdorf, ist in das Form an. Die bisherige Prokura ihres Neffen, des Herrn Sándor Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten. Zur Herzka, bleibt gleichfalls aufrecht. Die Aufrechthaltung des alten Vertretung der Gesellschaft sind beide Gesellschafter, jeder für sich, und geachteten Hauses wird allseitig sympathisch begrüßt.

ermächtigt. Die Prokura des Paul Pinkert ist erloschen.

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Deutschen Goldschmiede-Zeitung zur Grlangung von Entwürfen

für künstlerischen Weißjuwelenschmuck.

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er Verlag der ,,Deutschen Goldschmiede-Zeitungeröffnet hiermit ein Preis:

ausschreiben zur Grlangung von Entwürfen für künstlerischen Juwelen.
schmuck. Verlangt werden mindestens acht Ginzelentwürfe, die entweder
einzeln oder auf ein Blatt zusammen gezeichnet, eingereicht werden können.

Es ift Bedingung, daß mindestens je ein Entwurf für eine Brosche, einen An-
hänger, ein Armband und einen Ring darunter ift. Im Übrigen ist die Wahl der Gegenstände
freigestellt, doch wird der Hauptwert auf solche einfacheren Charakters gelegt. Grwünscht ist,
daß bei einigen der Entwürfe auch die historischen Stilarten berücksichtigt werden. Die
Darstellung muß sorgfältig und technisch brauchbar sein; auch muß sie sich zur Veröffent-
lichung eignen. Die Arbeiten müssen gut verpackt (nicht gerollt) und durch ein Kennwort
bezeichnet, an den Verlag der Deutschen Goldschmiede-Zeitung, Leipzig 28 eingesendet
werden. Jeder Ginsendung ist ein verschlossenes Kuvert beizufügen, das Namen und
genaue Adresse des Ginsenders enthält

.
Es sind drei Preise von 150, 100 und 50 Mark ausgesekt, deren Gesamtsumme unter
allen Umständen zur Verteilung gelangt. Das Preisrichterkollegium behält sich jedoch vor,
geeignetenfalls eine anderweitige Verteilung der Summe, als die angegebene, vorzunehmen.

Außerdem werden öffentliche Belobigungen zuerkannt werden. Die preisgekrönten
Arbeiten gehen mit allen Rechten in den Besitz des ausschreibenden Verlages über.
Das Preisrichterkollegium wird bestehen aus

1. Dem Gesamtvorstand des Kunstgewerbevereins Hanau, den Herren Wilhelm

Behrens, Heinr. Zwernemann, Karl Gereth, Otto Backes, Georg Deines,

Julius Steinheuer, Fritz Kreuter jun. und Otto Bonn.
2. Den Herren Lehrern der Königl. Zeichenakademie Hanau: Professor

A. Offterdinger, I. Gikenberger, B. Wenig, H. Naas und Di Quilling.
3. Herrn Juwelier Georg Schlund, Frankfurt a. Main.
4. Dem kunstgewerblichen Redakteur. der Deutschen Goldschmiede - Zeitung,

Prof. R. Rücklin, Pforzheim.
Sämtliche Arbeiten müssen bis spätestens am 31. Juli 1906 eingesendet sein.

Verlag der Deutschen Goldschmiede-Zeitung,
Leipzig, den 10. Mai 1906.

Wilhelm Diebener.

Verantwortlich für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pilz, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rüoklin,

Pforzheim; für den fachtechnischen Teil: Goldschmied Paul Axthelm, Leipzig. Druck: Spamersche Buchdruckerei in Leipzig.

Geschäfts- Eröffnungen. In Hanau, Salzstraße 27, eröffnete Herr

Von Kunstgewerbeschulen. Johannes Töpfer, ein Uhren- und "Goldwaren-Geschäft. Die Herren Schmidt und Constantin Stratulat, welche 23 Jahre bei Dem Jahresbericht der Großh. Kunstgewerbeschule in Pforzheim der Firma Carapati & Radivon tätig waren, eröffneten in

entnehmen wir folgendes: Zweck der Kunstgewerbeschule ist: Bukarest, Calea Victoriei 53, ein neues Juwelen-, Silberwaren

Förderung und Hebung des Kunsthandwerks durch vielseitige theound Uhren-Geschäft.

retische und praktische Ausbildung junger Leute zu tüchtigen Prokura-Erteilung. Die Firma F. Zweigle (Inh. Karl Battiany),

Arbeitern, Werkführern, Zeichnern, Modelleuren, Graveuren und Fabrik für modernen Silberschmuck in Schwäb. Gmünd erteilte Ziseleuren, wie sie die hiesige Metallindustrie verlangt. In diesem dem Kaufmann Otto Ade, daselbst, Prokura. Dem Sohne des Jahr sind in jedem Kurs Preisaufgaben gestellt worden zur Erlangung Herrn E. Neumann, Herrn Alfred Neumann, i. Fa. E. Neumann

von Prämien uud Belobungen. Die Lösung der Aufgaben wurden & Co., Fabrik für Kartonagen, Etuis usw. in Dresden wurde

öffentlich ausgestellt. Mit Erlaß des Großh. Gewerbeschulrats vom Prokura erteilt. Herrn Franz Klaus in Linz wurde für die

25. April 1905 wurde Professor Rücklin, Lehrer an unserer Anstalt, Firma E. Reihl & Co. Nachfolger, Goldwarenfabrik, Prokura erteilt.

mit Wirkung vom 1. Mai 1905 ab, mit der Leitung der neuerrichteten Herrn Salomon Guttenberg in Wien wurde für die Firma

Goldschmiedeschule betraut. Die Schülerzahl beträgt in diesem Nathan Figdor, Goldarbeitergewerbe, Handel mit Gold-, Silberwaren

Jahre 352 gegen 319 im Vorjahre. In diesem Jahre haben ebenfalls und Juwelen, Wien I., Gonzagagasse 3, Prokura erteilt.

wieder frühere Schüler, nachdem sie die Anstalt während drei Jahren

besucht hatten, zu ihrer weiteren Ausbildung an einzelnen UnterProkura - Löschung. Die Prokura des Herrn Isidor Abeles für richtsfächern teilgenommen. Anläßlich des Preisausschreibens durch die Firma Nathan Figdor, Goldarbeitergewerbe, Handel mit Gold-, den Kunstgewerbeverein für Modelle für moderne Ketten und KettenSilberwaren und Juwelen in Wien I., Ganzagagasse 3, ist erloschen. bijouterie im April 1905, sowie des Preisausschreibens um den Todesfälle. In Hamburg verschied nach kurzem, schweren

C. A. Schmitz-Jubelpreis im August 1905 und des Preisausschreibens Leiden der Juwelier Herr Hermann Horstmann im Alter von

im Oktober 1905, letzteres veranlaßt durch eine jährliche Stiftung 79 Jahren. Gestorben ist in Pforzheim Herr Guillocheur

des Herrn Oskar Müller in Berlin, zum Andenken seines verstorbenen Karl Dörflinger im Alter von 73 Jahren, ein in allen Kreisen

Herrn Vaters Friedr. Wilh. Müller, haben sich Kunstgewerbeschüler der Bevölkerung beliebter Bürger, der auch der Stadtverwaltung

lebhaft beteiligt und sind jetzige wie frühere Schüler prämiiert mehrfach seine Dienste zur Verfügung stellte.

worden. – Die Sammlungen sind auch in diesem Jahre erweitert

worden durch Ankäufe von Vorlagewerken, Originalhandzeichnungen Verschiedenes. Wegen Umzuges hält der Juwelier und Gold und Aquarellen, von Gipsabgüssen (anatom. Präparate), kunstgeschmied, Herr Eugen Schlinkmann in Duisburg, Casinostr. 4, werblichen Modellen in Metall und Edelmetall und besonders durch Ausverkauf seiner Waren ab. – Die Gesellschaftsfirma M. Scheidel, Ankäufe von Naturgebilden verschiedener Art und von ausgestopften Silberwarenfabrik, Pforzheim, ist durch Austritt von Frau M. Scheideí und präparierten Tieren. - Einrichtung der Schule. Der LehrWitwe aufgelöst. Das Geschäft ging auf den bisherigen Gesellschafter kurs der Kunstgewerbeschule ist dreijährig. Das Schuljahr soll jeAdolf Scheidel über. Der Frau Emilie Scheidel wurde Prokura erteilt. weils 14 Tage nach Ostern beginnen. Ferien finden statt: Im Herbst

vom 1. August bis 1. Oktober, an Weihnachten 8 Tage, an Ostern

14 Tage, an Pfingsten 8 Tage; an den staatlich anerkannten FeierAus Innungen und Vereinen.

tagen und Sonntags bleibt die Schule geschlossen. Der Unterricht

erstreckt sich: vormittags auf die Stunden von 6-10 Uhr im Die Genossenschaft der Metallwarenerzeuger in Graz hielt vor Sommer, vormittags auf die Stunden von 8–12 Uhr im Winter, kurzem im Hotel „Kaiserkrone“ ihre Jahresversammlung ab. Dem

nachmittags auf die Stunden von 2-6 Uhr, abends auf die Rechenschaftsberichte zufolge wurden im verflossenen Jahre vier Stunden von 6-8 resp. 7–9 Uhr. Das jährliche Schulgeld für den Ausschußsitzungen und eine Hauptversammlung abgehalten. 1. Kurs 24 Mk., 2. Kurs 27 Mk., 3. Kurs 30 Mk. Das jährliche SchulJahre 1905 erfolgten zwei Gewerbeanmeldungen und eine Rück

geld für den Emailmalunterricht beträgt 24 Mk. Wird neben dem legung; es wurden 6 Lehrlinge aufgedungen und 4 Lehrlinge frei Emailmalunterricht noch über 12 Stunden an anderen Unterrichtsgesprochen. Die Genossenschaft zählte am Schlusse des Jahres

fächern teilgenommen, so beträgt das jährliche Schulgeld 30 Mk. 22 Mitglieder, 60 Gehilfen und 18 Lehrlinge. Der Kassenbericht (Reichsausländer haben das Doppelte zu zahlen.) – Zeugnisse über weist an Einnahmen 72 K. 50 H., an Ausgaben 90 K. 61 H. und

die Dauer des Schulbesuchs, sowie über Fleiß, Fortschritt und Beeinen Kassesaldo von 107 K. 37 H. aus. Der Inkorporations-Re tragen werden auf Verlangen durch die Direktion ausgestellt. servefonds beträgt 60 K., der Lehrlings-Reservefonds 45 K. 30 H. Der Bericht erhielt die Genehmigung. Ueber Antrag des Rechnungs Dem Jahresbericht der Königl. Zeichen-Akademie zu Hanau entprüfers Herrn Lux wurde dem Vorstande die Entlastung erteilt. Nach nehmen wir folgendes: Die Königl. Zeichenakademie zu Hanau, dem Antrage des Herrn Harb wurde beschlossen, die Jahresumlage gegründet im Jahre 1772 auf Anregung hiesiger Kunstindustrieller, in der bisherigen Höhe von 2 K. einzuheben. Der Versammlung ging ,,Kleinodienabeiter, Goldstecher und Kunstdreher“ wie es im alten das Aufdingen von drei und das Freisprechen von zwei Lehrlingen Stiftungsbriefe heißt, zur Hebung der einheimischen Juwelier- und voraus. Die beiden freigesprochenen Lehrlinge hatten hübsch aus Edelmetall - Industrie, ist seit dem Jahre 1889 ihrer ursprünglichen geführte Prüfungsstücke beigebracht, und zwar einen aus getriebenem Bestimmung, vornehmlich Fachschule für diese Kunsthandwerke zu Kupfer gearbeiteten verzinkten Kübel und einem Armleuchter aus sein, zurückgegeben. Ein vorbereitender Kursus bildet die Schüler Messing, welche Arbeiten allgemeine Anerkennung fanden.

gemeinsam im Freihand- und Körperzeichnen aus; von da ab erfolgt der Unterricht im Zeichnen, Modellieren und Entwerfen je

nach der Silber- oder Goldschmiedetechnik in gesondertem LehrRechtsrat, Rechtsschutz für den Goldschmied.

gange. Die Goldschmiede, Emailmaler, Ziseleure, Graveure und Wichtige gerichtliche Entscheidungen.

Šilberschmiede finden dann in den bestehenden, mit Esse und

Schmelzofen versehenen Werkstätten für Bijouterie, Emailmalerei, Invalidenversicherungspflicht von Lehrlingen, welche nur Weihnachts Gravier- und Ziselierkunst ihre letzte Ausbildung. Außerdem gibt gratifikationen beziehen. Die Handelsfirma A. B. & Sohn in L. ge die Anstalt den Schülerinnen Gelegenheit, im Kunststicken sowie währte ihren Lehrlingen regelmäßig eine Weihnachtsgratifikation im Musterzeichnen und Malen für kunstgewerbliche Techniken sich von 50 Mk. im ersten, 100 Mk. im zweiten, 150 Mk. im dritten und auszubilden. Für die reiferen Schüler und Schülerinnen finden Vor200 Mk. im vierten Lehrjahre, daneben aber keinen Lohn. Das träge über die Entwicklung der Kunst und des Kunstgewerbes vom Reichsversicherungsamt hat die Invalidenversicherungspflicht dieser Altertum bis zur Neuzeit mit bildlicher Erläuterung statt, desgleichen Lehrlinge vom dritten Lehrjahre an bejaht. Weihnachtsgratifikationen für die fortgeschrittenen Schüler Vorträge über Metallochemie und seien dann als Lohnzahlungen aufzufassen, wenn die Lehrlinge mit Mineralogie. – Die zur Benutzung der Lehrer und Schüler beeiner gewissen Sicherheit auf dieselbe rechnen könnten und wenn stehende Bibliothek umfaßt: 1. 2500 Bücher uud Sammelwerke letztere für die Empfänger von wesentlicher Bedeutung seien. Für mit zusammen über 4000 Bänden und Mappen. 2. Eine systemadie Beurteilung dieser letzteren Frage habe das Reichsversicherungs tisch geordnete Vorlagensammlung, 1884 Mappen mit ca. 50000 Tafeln. amt schon früher als Grundsatz aufgestellt, daß die Bezüge dann 3. Eine Sammlung von Handzeichnungen, Kupferstichen und Photovon wesentlicher Bedeutung seien, wenn sie den hundertfachen graphien, ca. 5000 Blatt, einschließlich über 1 200 Ornamentstiche. Betrag des ortsüblichen Tagelohnes der Arbeiter des Beschäftigungs Die Bibliothek ist Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag von ortes erreichten. Dabei sei aber nicht, wie vielfach irrtümlich an 5–8 Uhr abends auch dem Publikum zur Benutzung geöffnet. An genommen werde, der ortsübliche Tagelohn erwachsener Arbeiter, in Hanau bekannte Personen werden einzelne Bücher und Blätter sondern derjenige jugendlicher Arbeiter zugrunde zu legen, da gemäß der Bibliothekordnung auf kurze Zeit verliehen. Das genach § 8 des Krankenversicherungsgesetzes für Lehrlinge stets der druckte „Verzeichnis der Bücher- und Vorlagensammlung der Bibliofür junge Leute zwischen 14 und 16 Jahren festgestellte Tagelohn thek“ wird zum Preise von 1.50 Mk. abgegeben. Das Museum gelte. Da letzterer für L. 1.50 Mk. betrage, so werde im Streitfalle enthält eine reichhaltige Gruppe von Metallgeräten (580) und vorder 100 fache Betrag schon durch die im dritten Lehrjahre gezahlte bildlichen Schmuckstücken (350) in Originalen und getreuen, meist Weihnachtsgratifikation erreicht und die Lehrlinge unterlagen vom in der Anstalt selbst gefertigten, Nachbildungen, eine größere Beginn des 3. Lehrjahres ab der Versicherungspflicht.

Sammlung älterer und neuerer Kunststickereien und textiler Muster,

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1000

M

Porzellangeräte, Naturalien usw. Sehr umfassend ist der Bestand Frage 570. Wer fabriziert Siegelstangenhalter in Silber mit an Gipsabgüssen der figuralen und ornamentalen Plastik, an Gegen Pfanne und Spirituslampe?

R. F. in P. u. L. ständen der Kleinkunst, Medaillen, Münzen usw. Von 2700 im wesentlichen aus dem Königlichen Staatsarchiv zu Marburg stamm

Frage 582. Wer war der Aussteller der großen, sieben- oder enden Urkundensiegeln besitzt die Anstalt die Formen und werden

neunlichtigen Kandelaber in Silber (Schilf - Motiv) auf der Pariser Abgüsse davon abgegeben. Bibliothek und Museum erfahren durch

Weltausstellung 1900? Ich bitte um gefl. Antwort. J. L. in B. umfangreiche Anschaffungen aller wichtigen Neuerscheinungen auf Frage 585. Wer ist Lieferant von Federstahl, wie solcher zu dem Gebiete der Kunst und des Kunstgewerbes, insbesondere der den Bischofmechaniken der Manschettenknöpfe verwendet wird? Edelschmiedekunst, eine stete Vermehrung. Chronik der An

H. N. in N. stalt 1905. An Stelle des ausscheidenden Direktors, Prof. Wiese, übernahm ab 1. April 1905 der erste Lehrer, Prof Offterdinger, ver

Frage 597. Welche Firma hat die Medaille (in Zink) von der

„Marienburger Gewerbeausstellung 1884“ geprägt? H. W. in M. tretungsweise die Leitung der Anstalt. Mit der Fortführung des von Prof. Wiese erteilten Unterrichts im Figurenmodellieren und Frage 599. Welche Firma (in der Nähe, oder in Pforzheim) Aktzeichnen wurden bis auf weiteres die Lehrer Reisner und Koch fabriziert die Weiß metallketten, die als Warenzeichen ein Honnef betraut. --- Für die Schüler und Schülerinnen wurden neue, springendes Pferd tragen?

F. H. in G. verschärfte Ordnungsbestimmungen erlassen. Der Unterrichtsplan erfuhr einige wesentliche Erweiterungen. Die im letzten

Frage 603 Wird Neusilber als Unterlagemetall versilberter Jahresbericht erwähnte Fachklasse für Lithographie und Buch

Waren beim Absilbern in Schwefelsäure (erhitzt) bei Zusatz von

Salpetersäure angegriffen? – Gibt es ein besseres Mittel schwer druck wurde eingerichtet, zunächst aber noch auf Lithographie be

versilberte Waren abzusilbern? H. K., Nickelwerk Schwerte i. W. schränkt; im nächsten Jahre werden voraussichtlich auch die nötigen Anschaffungen behufs Ausdehnung auf den Buchdruck gemacht Frage 605. Welche Firma liefert Thermometer auf Porzellan werden können. Um auch solchen älteren Meistern und Gehilfen, zum Einfassen für Achatwaren?

R. R. in 0. welche die Zeichenakademie nicht mehr besuchen, Gelegenheit zu weiterer künstlerischer Ausbildung zu geben, wurde an zwei ABSZ Frage 606. Wer ist der Fabrikant der Bestecke, die

nebenstehendes Warenzeichen tragen? J. M. in L. Abenden im Aktzeichnen unter Leitung des Lehrers KochHonnef eingeführt. Die Beteiligung ist sehr rege und der Erfolg

Frage 607. Wer erzeugt 800 1000 silberne Zigarettendurchaus zufriedenstellend. Der Lehrer der Kunstgeschichte Dr. Quil

90 Etuis im Preise von 6-9 Mk.? X. X. 85 te A. ling, veranstaltete außer den wöchentlichen kunstgeschichtlichen

Frage 608. Welche Firma liefert 800/1000 Jupiter 1- Feuerzeuge Lichtbildervorträgen kunstgeschichtliche Uebungen mit be

in den billigsten Preisen von 3.50—5 Mk.? X. X 85 te A. schränkter Teilnehmerzahl. Die Uebungen haben den Zweck, an Stelle des akademischen Vortrages kunstgeschichtlichen Unterricht Frage 609. Wer macht 800% Silber- und 14 karat goldene zu setzen, indem die Schüler und Schülerinnen Fragen stellen, von Crayons mit Bleistiften?

X. X. 85 te A. dem Lehrer gefragt werden, indem sie selbst die Bearbeitung ge

Frage 610. Wer ist der Fabrikant, der neben dem deutschen stellter Aufgaben übernehmen und infolge dieser eignen Mitwirkung

Reichssilberzeichen nebenstehendes Warenzeichen führt? sich mehr kunstgeschichtliche Kenntnisse aneignen als durch das

Der Gegenstand, welcher den Stempel trägt, ist vielleicht nur rezeptive Anhören der Vorträge. Außerdem begann Dr. Quilling einen auf die Dauer eines Jahres berechneten Zyklus von wöchent

20 Jahre alt; der Stempel selbst ist ein Fragment. Viel

leicht gibt mir einer der Herren Kollegen Aufschluß! R. H. in K. lichen Lichtbildervorträgen, der die Entwicklung der Kultur vom Altertum bis zur Neuzeit zum Gegenstand hat. Die Schüler

Frage 611. Welcher Fabrikant führt nebenstehendes Fabrikund Schülerinnen der Anstalt haben freien Zutritt und machen von zeichen? Derselbe ist Lieferant von Bierzipfeln. der gebotenen Vergünstigung ausgiebigen Gebrauch. - In der Ziselierklasse wurde ein Kursus für Hammerarbeit eingerichtet,

Frage 612. Wer von den Herren könnte mir Adressen nennen,

wo ich Emaille - Abziehbilder bekommen kann? Es handelt sich um die Schüler auch mit der Herstellung der Rohform der Geräte und Gefäße vertraut zu machen. Der Unterricht wurde in 16 wöchent

um ein Verfahren, Abziehbilder auf grobem Email abzuziehen und dieselben dann darauf einzubrennen.

E. F. in L-d. lichen Doppelstunden einem Silberschmiede der Firma J. D. Schleißner Söhne erteilt und so stark besucht, daß eine Frage 613. Wer erzeugt kurante und billige 14 karat, goldene Wiederholung des Kursus im Sommerhalbjahr 1906 bereits ge Damen- und Herren-Ringe für Niederland und dessen Kolonien ? nehmigt ist. Für die Stickereiklasse ist Erweiterung durch Auf

X. X. 85 te A. nahme der Maschinenstickerei und der Webetechnik be

Frage 614. Wer ist der Fabrikant der Perlketten in Tomback antragt und aller Wahrscheinlichkeit nach im nächsten Jahre ausführbar. Der Leiter der Gravierwerkstatt, R. Wolff, übernahm ab

und in Neusilber? Dieselben werden wohl in Gablonz gemacht. 1. Oktober eine Lehrstelle an der Fachschule für Metallindustrie in

H. J. St. in 0. Solingen; der seither von ihm erteilte Unterricht wurde vom Frage 615. Wer liefert kleine und größere silberne Schildchen 1. Oktober 1905 bis 1. Januar 1906 vertretungsweise dem Graveur in Schleifenform für Widmungen zum Aufnageln auf Uhrkästen? Friedrich Naas aus Hanau, von da an dem Graveur Wilhelm Gerten

P. W. in St. bach aus Hanau übertragen. – Auch an der im Jahre 1906 in

Antworten: Dresden stattfindenden 3. deutschen Kunstgewerbe-Ausstellung wird sich die Zeichenakademie, wenn nur auch in be

Zu Frage 568 und 581. Um das Braun- und Schwarzwerden scheidenem Umfange, beteiligen. Auf dem am 9. April 1905 in

unechter und silberner Gegenstände wirksam zu verhindern, gibt Breslau abgehaltenen XV. Delegiertentag des Verbandes

es bis jetzt noch kein anderes Mittel als das Zaponieren. Es gibt deutscher Kunstgewerbevereine war sie durch Lehrer Estler

aber zum Reinigen dieser Gegenstände das gute, giftfreie Putzpulver vertreten. - An dem vom 1.-20. Mai 1905 an der Kunstgewerbe

„Syrius“, das die Firma Carl Weber jr., Schwäb. Gmünd, in schule zu Düsseldorf unter Leitung von Prof. Behrens veranstalteten

zwei Qualitäten (I und II) auf den Markt bringt. Das Pulver I ist Kursus im Schriftzeichnen nahm im Auftrage des Herrn Mi

zum Putzen von Gold-, Silber- und unechter Waren präpariert. nisters Lehrer W. Schultz teil. – Die Gesamtzahl der Schüler betrug

Ebenso ist dasselbe sehr geeignet für oxydierte, versilberte, mattzu Anfang des Sommersemesters 286 (gegen 314 des Vorjahres);

vergoldete, mattgoldene und patinierte Waren, während das Pulver davon waren 83 Tagesvollschüler, welche durchschnittlich 46 Stunden

„Syrius Nr. II“ für ganz stark angelaufene, oxydierte Silberwaren, wöchentlich am Unterricht teilnahmen; die übrigen Schüler be

Neusilber und Zinn präpariert ist. suchten denselben durchschnittlich 10 Stunden in der Woche. Die

Zu Frage 593. Als billigste Bezugsquelle von Bonbonnieren, Gesamtzahl der Schülerinnen betrug 31 (im Vorjahr 28); von diesen

Bartbürsten, Zigarren- und Zigarettenspitzen, Toiletten- und Nagelwaren 6 Tagesschülerinnen mit 36 Stunden und 25 Schülerinnen,

garnituren empfiehlt sich: Carl Weber jr., Schwäb. Gmünd. welche wöchentlich durchschnittlich 18 Stunden nahmen.

Zu Frage 598, 600, 601. Fragl. Artikel fabriziert: 0. Benkendörfer, Präge - Anstalt, Fabrikation von Bestandteilen für Schmuck-,

Galanterie- und Luxusgegenstände, Pforzheim, Bleichstr. 29. Frage- und Antwortkasten.

Zu Frage 601. Bezugnehmend auf diese Anfrage könnte ich für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Ihnen Fassungen für Broschen, mit echten böhmischen Granaten, Fragen:

zum billigsten Preise (in 25 mm inneren Durchmesser) liefern.

Auch andere Steine könnten statt echter Granaten geliefert werden. Frage 537. Wer ist der Fabrikant des Ohrlochstechers

F. A. Hofmann, Bijouterie- und Glaswaren-Export, „Schmerzlos“?

K. & W. in P.

Kuckan - Gablonz a. N. (Böhmen). Frage 564. Wer liefert Preßteile für Kirchensachen billigst? Zu Frage 602. Unversilberte prima Neusilbermesserbänkchen

E. F. in L. sind zu beziehen: J. H. Schoepf, Pforzheim.

von

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