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Verbandstag der Grossisten in Pforzheim. Es ist bereits bekannt geworden, daß in den Tagen vom 14., 15. und 16. Juli ds. Js. der erste Verbandstag des „Verbandes der Grossisten des Edelmetallgewerbes“ in Pforzheim stattfindet. Der Verband wurde gegründet aus der Notwendigkeit heraus, an der Besserung mancherlei Mißstände, welche sich in unserer Branche eingenistet haben, zu arbeiten. Er sucht dies in Verbindung mit dem Kreditorenverein, dem Verband der Silberwarenfabrikanten und dem Juwelierverband, und darf daher auf die Unterstützung aller derjenigen Firmen rechnen, welche die Besserung unserer Branche anstreben und denen deren Gesunderhaltung am Herzen liegt. Die bevorstehenden Verhandlungen werden sicherlich dazu beitragen, manche Schäden klar zu legen und Wege zu bezeichnen, welche zu deren Abstellung führen können. Der Verband hat seinen Verbandstag ausgesprochenermaßen darum hierher gelegt, um engste Fühlung mit der hiesigen Fabrikantenschaft zu gewinnen. Bei der Bedeutung, welche ein gesunder Grossistenstand in unserer Branche hat, und bei den vielfach freundschaftlichen Beziehungen, welche zwischen Grossisten und Fabrikanten bestehen, dürfen die den Verbandstag besuchenden Herren eines herzlichen Empfanges in Pforzheim gewiß sein.

j. Ausstellungen. Im Landesgewerbemuseum zu Stuttgart sind gegenwärtig die Arbeiten des verstorbenen Medailleurs und Hofgraveurs Gottlob Aug. Dietelbach ausgestellt. Am 11. Mai waren es 100 Jahre, daß der namentlich in Künstlerkreisen bekannte Medailleur als der Sohn des Graveurs, Uhrmachers und Schultheißen Aug. Dietelbach das Licht der Welt erblickte. Schon im 21. Lebensjahre war er als Münzmedailleur in Bern angestellt, wo er unter anderem den Luzerner sterbenden Löwen für eine Medaille schnitt. Später begleitete er die Stellung als Münzmedailleur in München und anschließend bis 1870 an der Königl. Münze in Stuttgart Für letztere führte er eine Reihe trefflich gelungener Münzen aus, u. a. einen Kronentáler mit reicher Figurengruppe, niit welcher Arbeit er über fünf mitkonkurrierende Medailleure den ersten Preis errang. Dietelbach war einer der letzten, die ihre figürlichen Arbeiten und Porträts aus freier Hand erhaben und vertieft schnitten, während inzwischen Graviermaschinen erfunden wurden, die diese schwierige Freihandarbeit wesentlich erleichterten.

Wohlfahrtseinrichtung. Den Arbeitern und Arbeiterinnen der Württ. Metallwarenfabrik Geislingen-St. wurde dieser Tage eine große Freude bereitet, indem sie 50 000 Mk. als außerordentliche Zulage für das vergangene Jahr zur Verteilung erhielten.

Karl Bäller & Cie., Maschinen- und Werkzeugfabrik, Pforzheim. Infolge freundschaftlichen Übereinkommen übernimmt Herr Gottlieb Burkhard das Geschäft mit allen Aktiven und Passiven für alleinige Rechnung. Das Geschäft bleibt unter obiger Firma weiter bestehen.

Vor schwerem Unglück bewahrt, blieb vor kurzem der Begründer der hochangesehenen Doublékettenfabrik Fr. Speidel in Pforzheim, Herr Fr. Speidel sen. Trotz seines hohen Alters läßt es sich der frühere Chef nicht nehmen, von Zeit zu Zeit die in Nagold bestehende Filiale der Firma zu besuchen, was auch an jenem Tage geschah, wo das gräßliche Unglück des Hauseinsturzes in Nagold stattfand, wo es 50 Tote und ebensoviel Schwerverletzte gab. Etwa 10 Minuten vor dem Einsturz weilte Herf Speidel vor dem Hause, das eine Gastwirtschaft enthält, und beratschlagte mit einem anderen Herrn über die Einkehr. Sie lehnten ab und das war ihr Glück, denn einige Minuten später war das Haus ein Schutthaufen.

Goldene Korsetts. Das Pariser Korsett schien bisher unübertroffen. Dieser Ruhm aber wird Paris nun ernstlich von New-York streitig gemacht. Es ist nämlich eine feststehende Tatsache, daß einige der elegantesten Pariserinnen eine jährliche Reise über den Ozean nicht mehr scheuen, um sich mit einem oder mit mehreren amerikanischen Korsetts zu versorgen, die das non plus ultra fashionabler Eleganz bilden. Solch ein Korsettwunder kostet die nicht unerhebliche Summe von 1000 Mk.; es besteht aus schwerer Seide oder echtem Damast in einer Färbung, die nach dem Geschmack der schönen Trägerin ausgewählt wird. Die Stangen aber sind aus purem achtzehnkaratigem Gold, wie die New-Yorker Korsettière feierlich und voller Stolz versichert. Die Haken und Schließen sind mit kleinen Brillanten oder anderen Edelsteinen ausgelegt, und zwar wird der Edelstein nach der Farbe des Korsetts gewählt, damit alles in schöner Harmonie stehe. Zu einem solchen Prachtstück von Korsett muß man natürlich auch dementsprechende Strumpfhalter haben. Diese Halter bestehen aus feiner elastischer Seide und werden mit echten goldenen Nadeln an dem 1000 Mk.Korsett festgesteckt. An der feinen durchbrochenen Stickerei der Strümpfe sind sie mit von Diamant funkelnden Schiebern befestigt, so daß dieser ganze intimere Teil weiblicher Toilette von Glanz und Prunk funkelt. Solche Strumpfhalter kosten ebenfalls bis zu 600 Mk.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Auszeichnungen. Laut päpstlichen Dekrets wurde dem Goldschmied und Fabrikant kirchlicher Geräte, Herrn Franz Janner in Amberg (Oberpfalz) vom Papst Pius X. das Recht verliehen, den Titel „Goldschmied Sr. Heiligkeit des Papstes und des heil. apostol. Stuhles“ zu führen und die Befugnis zugesprochen, auf seinem Schilde das päpstliche Wappen anzubringen. – Goldarbeiter Herr Johannes Sparn in Hohenwarth (Amt Pforzheim) gehört seit 32 Jahren dem Gemeinderat und Waisenrat an. Die dankbare Bürgerschaft ließ deshalb eine prächtige Urkunde ausarbeiten und in festlicher Gemeinderatsitzung dem fleißigen Manne überreichen.

Der unter dem Protektorat des Erbgroßherzogs von Baden stehende Männer-Turn-Verein Karlsruhe hat anläßlich seines 25 jährigen Jubiläums den Gründern, Herren Hofgraveur Friedrich Klett, Hofuhrmacher Wilhelm Devin und Juwelier und Hofuhrmacher Rudolf Schmidt-Staub, Ehrenurkunden und goldene Turnernadeln überreicht.

Jubiläen. Herr Wendelin Fichtaler bei der Firma Christofle & Cie., Britannia-Metallwarenfabrik in Karlsruhe, konnte sein 40jähriges Dienstjubiläum begehen. Zum Angebinde wurde ihm eine goldene Uhr mit Kette und ein prächtiger Blumenstrauß überreicht.

Firmen-Eintragungen. Eingetragen wurde die Firma Friedrich Weber in Hanau. Unter dieser Firma betreibt der Emailleur und Graveur Friedrich Weber in Hanau ein Geschäft als Einzelkaufmann. Der Ehefrau desselben, Mathilde geb. Mohrauer, ist Prokura erteilt. - Zu der Firma Oskar Adler, Gold- und Silberwarenhandlung, Liegnitz wurde eingetragen: Der Juwelier Max Adler in Liegnitz ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter einge

Die dadurch entstandene offene Handelsgesellschaft hat am 1. April ds. Js. begonnen. Zur Vertretung der Gesellschaft sind beide Gesellschafter, Oskar Adler und Max Adler, ermächtigt. Die Firma Therese Hohenberger verw. Mayer in Tölz. Inhaber: Therese Hohenberger. Juwelier-, Gold-, Silberarbeitenund Gürtlergeschäft. – Die Firma Gustav Nathan (H. Brändle Nachfolger), Bijouterie-Engros in Kreuzlingen (Kanton Thurgau, Schweiz) wurde eingetragen.

Geschäfts - Eröffnungen. Herr Carl Strieder hat in Pforzheim ein Spezial-Detail-Geschäft in Silberwaren, Kupfer- und Nickelwaren, sowie Stahlwaren eröffnet. Unter der Firma Rösch & Idstein wurde in Pforzheim eine neue Bijouteriefabrik gegründet. Persönlich haftende Gesellschafter sind Kaufmann August Rösch und Techniker August Idstein.

Geschäfts-Verlegung. In Stuttgart verlegte die Bijouteriewarenfirma Stauch & Maercklin ihre Geschäftsräume nach dem Anbau Johannesstraße 1b. Es erfahren bei dieser Gelegenheit die Räume und damit Hand in Hand das Lager eine wiederholte Vergrößerung, die die Leistungsfähigkeit der Firma wesentlich erhöht.

Prokura - Erteilung. Herr Alfred Schultze in Berlin wurde als Prokurist der Firma Johann Wagner & Sohn, Gold-, Silber-, und Juwelengeschäft daselbst bestellt.

Todesfälle. In Pforzheim starb im Alter von 77 Jahren der Bijouteriefabrikant Heinrich Witzenmann, der Gründer der angesehenen Bijouterie- und Kettenfabrik Heinrich Witzenmann. In Pforzheim starb Herr Joseph Waizenegger, Inhaber eines Emailleur-Geschäftes für Gold- und Silber-Artikel. - Bildhauer Wilhelm Schwind, ein hervorragender Modelleur in der Silberschmiedekunst, ist, 56 Jahre alt, in Frankfurt a. M. gestorben.

Verschiedenes. Der auf den 1. Juni einberufenen Generalversammlung der Uhrketten-Fabrik Kollmar & Jourdan, A.-G. in Pforzheim, wird die Dividende nit 15% wie im Vorjahre in Vorschlag gebracht. – Die Generalversammlung der Württembergischen Metallwarenfabrik Geislingen-St. besehloß, eine Dividende von 100 Mk. für Aktien I. Emission und 200 Mk. für Aktien II. - IV. Emission zu verteilen. Für Gratifikationen, sowie für Zuweisungen an den Wohlfahrtsvereins-, Arbeiter-Unterstützungsund Beamtenpensionsfonds wurden 97 500 Mk. verwendet und außerdem 50 000 Mk. zur Verteilung an die Arbeiter zur Verfügung gestellt. Dem Fonds zur Erbauung eines Gesellschaftshauses für die Fabrikangehörigen wurden als weitere Rate 50 000 Mk. überwiesen, wonach ein Gewinnvortrag von 1521639 Mk. verbleibt. An Stelle des infolge Ablebens ausgeschiedenen Herrn Geh. Kommerzienrat Dr. G. V. Siegle wurde Freiherr Fritz von GemmingenHornberg, Stuttgart, neu in den Aufsichtsrat gewählt. Herr Bijouterie-Exporteur Ehni in Stuttgart wurde in den Verwaltungsrat des Exportmusterlagers Stuttgart, dessen Geschäftsgang im abgelaufenen Jahre sehr lebhaft war und das kommende Jahr die Feier seines 25jährigen Bestehens begehen kann, gewählt

. In Hof feierte dieser Tage der Juwelier und Goldarbeiter Gg. Friedrich Christian Julius Hoffmann das Fest der silbernen Hochzeit.

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Tagesordnung:
Jahresbericht. - Rechnungslegung. – Wahl von 2 Revisoren.
Neuwahl des Vorstandes. – Besprechung des Antrages Halberstadt.

– Wahl des nächsten Versammlungsortes. -- Verbandstag: Eisenache Gebildete, junge Dame

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Wahl eines Delegierten zum Verbandstag. – Bericht über die Lehrlingsprämiierung. - Besprechung der eingegangenen Anträge.

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Verantwortlich für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pilz, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rücklin,

Pforzheim; für den fachtechnischen Teil: Goldschmied Paul Axthelm, Leipzig. Druck: Spamersche Buchdruckerei in Leipzig.

Aus Innungen und Vereinen.

man sich in die Erläuterungen des Autors, so wird einem erst

klar, daß dies der einzig richtige Weg zur Kunsterziehung ist, den Protokoll der Vierteljahres-Versammlung des Vereins der Juweliere, wir bisher nur vor lauter Kunstpädagogik nicht zu finden wußten. Gold- und Silberschmiede des Regierungsbezirks Frankfurt a. 0. Es Das Schriftchen sei jedem, der sich für künstlerische Jugendwaren die Städte Frankfurt, Fürstenwalde, Küstrin und Sommerfeld erziehung interessiert, warm empfohlen.

R. R. vertreten. Außerdem waren verschiedene Gäste, u. a. Herr Verbands-Vorsitzender Fischer aus Berlin, erschienen. Der Vorsitzende, Herr Kollege Sorge, eröffnete um 5 Uhr die Versammlung

Patent-Bericht, Punkt 1'der Tagesordnung betraf die Ausstellung selbstgefertigter mitgeteilt vom Patentanwalt Dr. Fritz Fuchs, dipl. Chemiker und Waren. Die Ausstellung war sehr reich beschickt und gestaltete Ingenieur Alfred Hamburger, Wien VII., Siebensterngasse 1. sich recht interessant durch die Mannigfaltigkeit der ausgestellten Gegenstände und gab zugleich ein getreues Bild von dem Wissen

Oesterreich und Können unserer Goldschmiede. Zur Beschreibung der einzelnen

Einspruchsfrist bis 1. Juli 1906. Gegenstände fehlt es uns an Raum, aber so viel kann unbedingt Kl. 44a. Dr. Alexander Classen, Geheimer Regierungsrat gesagt werden, daß kein Stillstand eingetreten ist, sondern im in Aachen. Verfahren zur Erzeugung von glänzenden MetallüberGegenteil, unsere Goldschmiede passen sich mit klarem Blick und zügen auf anderen Metallen auf galvanischem Wege, unter Verpraktischem Verständnis dem Fortschritt des Kunstgewerbes an. wendung eines Zusatzes von organischen Substanzen zum elektroPunkt 2: Ausstellung und Prämiierung von Lehrlingsarbeiten. Durch lytischen Bade, dadurch gekennzeichnet, daß als Zusatzstoffe das „Journal der Goldschmiedekunst“ waren uns drei Preise und Lösungen von Glycosiden oder Phloroglycosiden, Phlorogluciden eine "Cellini - Medaille zur Verfügung gestellt. Es wurde bei dieser oder dergl. von stickstoffhaltigen Glycosiden oder deren AbGelegenheit voll und ganz mit Dank die Tätigkeit der Fachpresse kömmlingen oder anstatt dieser Substanzen Extrakte von Pflanzen, in dieser Hinsicht speziell anerkannt. In Betreff der ausgestellten Wurzeln oder Rinden, welche die genannten Substanzen oder eine Arbeiten können wir mit Freuden konstatieren, daß sämtliche Aus derselben enthalten, benutzt werden. steller mit großem Fleiße und vielem Geschick ihrer Aufgabe nach

Zurückgezogenes Patent. gekommen sind. Zu den ausgestellten Gegenständen gehörten

Kl. 44 a. Adolf Kabler, Goldschmied in Oderfurt. VerŘinge, Broschen, Armbänder, Nadeln, Knöpfe, Stockgriffe, Pet

schluß für Broschen und Ohrgehänge: Eines der beiden Organe, schafte usw., vielfach waren auch gleich Zeichnungen der betreff. Arbeiten beigefügt. Es wurde einstimmig anerkannt, daß sämtliche

durch deren Vereinigung der Verschluß erfolgt, ist nicht fest,

sondern mittels eines elastischen Organes mit dem Broschen- und Arbeiten die vollste Anerkennung verdienten. Es wurde unter diesen Umständen nicht leicht, die ausgesetzten Prämien zu verteilen. Die

Ohrgehängekörper verbunden, so daß der Verschluß nur durch Prämien erhielten die Lehrlinge: 1. Preis Berthold Meilicke, beim

Drehung oder Zusammendrückung dieses elastischen Organes ge

löst werden kann. Kollegen Gerlach, Küstrin (31/2 Jahr), II. und III. Preis Walter

Ungarn.
Schmidt und Hans Brümmer, beide beim Kollegen Sorge,
Fürstenwalde (ersterer 34/2 Jahr, zweiter 2 Jahr). Dem Berthold

Einspruchsfrist bis 7. Juni 1906.
Meilicke wurde zugleich die gestiftete Cellini - Medaille zuge-

M. 658. Leopold N. Nasser, Juwelier in Budapest. Sichersprochen. Aus alle diesem ist zu ersehen, daß auch in unserem

heitsverschluß für Ohrgehänge. Bezirk das Bestreben der Meister dahin geht, den jungen Nachwuchs zu tüchtigen und brauchbaren Mitgliedern des edlem Goldschmiedegewerbes zu erziehen. Punkt 3. Der vom Verbands-Vorsitzenden

Frage- und Antwortkasten. Herrn Fischer gehaltene Vortrag fand aufmerksame und dankbare

Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Zuhörer, die dem Inhalt des Vortrages voll und ganz zustimmten.

Dle Herren Fabrikanten, Grossisten und Detallleure werden in Ihrem und Aller Interesse Auch wurde das Thema „Uhrmacher“ in einem kleinen Vortrage höflichst aufgefordert, von der allezelt kostenfrelen Benutzung dleser Abteilung den aus. vom Vorsitzenden des Verbandes ebenfalls behandelt, auch dieser gleblgsten Gebrauch zu machen, Fragen allgemeiner und technischer Art uns einzusenden Vortrag gestaltete sich recht interessant. Punkt 5 der Tages

und an deren Beantwortung sich zu betelligen. Die Aufnahme einer Antwort

erfolgt in jedem Einzelfalle auf ausdrückliohen Wunsch. Auch ordnung gab wiederholt Veranlassung, das Thema Ohrloch dieser Tell unseres Blattes ist dazu geschaffen, zur gegenseitigen Belehrung belzutragen. stechen“ zu behandeln. Es wurde festgestellt, daß, wenn das vom Kollegen Sorge empfohlene antiseptische Verfahren ange

Fragen: wendet wird, jede Gefahr so gut wie ausgeschlossen ist. Auch

Frage 537. Wer ist der Fabrikant des Ohrlochstechers wurde darauf hingewiesen, daß die Verhältnisse in den Provinzial Schmerzlos"?

K. & W. in P. Städten ganz andere wären als wie die der Großstädte. Nach ein

Frage 551. Welche Firma liefert die Email-Aufsätze für Silbergehender Debatte wurde die Sitzung 83/4 Uhr geschlossen. Zuvor Ohrringe?

E. B. in 0. stattete noch der Vorsitzende den Dank Herrn Kollegen Fischer gegenüber ab, zugleich mit der Bitte, unser Gast öfter zu sein, —

Frage 564. Wer liefert Preßteile für Kirchensachen billigst? Nach Schluß fand noch ein recht gemütliches Beisammensein im

E. F. in L. Beisein der Damen verschiedener Kollegen bis zum Abgang der Frage 568. Wie verhindert man das Braun- und Schwarzbetreffenden Züge der auswärtigen Kollegen statt.

werden unechter Bijouterie- und Metallgegenstände in wirksamer Weise? Das sogen. Zaponieren hat sich nicht immer zweckdienlich erwiesen.

P. H. in B. Büchertisch.

Frage 570. Wer fabriziert Siegelstangenhalter in Silber mit Die Arbeiten der Hamburgischen Goldschmiede Jakob Mores, Vater

Pfanne und Spirituslampe?

R. F. in P. u. L. und Sohn, von Bernhard Olsen, Direktor des Dansk Folkemuseum

Frage 571. Wer ist der Fabrikant, der Reklame - Eheringzu Kopenhagen. Hamburg, 1903. Verlagsanstalt und Druckerei Ständer, wo die imitierten Trauringe so arrangiert sind, daß dieAktien-Gesellschaft (vorm. J. F. Richter). Jakob Mores und Sohn, selben einen Turm bilden? Das Ganze in unecht und vergoldet. zwei hamburgische 'Goldschmiede des 17. Jahrhunderts, kamen in

F. 0. in M. eine lebhafte und lange währende Geschäftsverbindung mit dem dänischen Königshofe, der für die Schloßkirche in Frederiksborg

Frage 581. Ist jemand von den geehrten Fachkollegen in der

Lage, ein besseres, bezw. reinlicheres Metallputzmittel für die Politur ihnen große Aufträge überwies. Diese künstlerisch sehr wertvollen Arbeiten sind vor kurzem wieder aufgefunden worden und werden

von Tombak u. dgl. anzugeben, als das bekannte Polierrot? Eventuell welches und wo erhältlich?

P. H. in B. in dem oben genannten Werke, einer vornehm ausgestatteten, reich illustrierten und fesselnd geschriebenen Monographie, einer Frage 582. Wer war der Aussteller der großen, sieben- oder gründlichen Besprechung unterzogen.

R. R. neunlichtigen Kandelaber in Silber (Schilf - Motiv) auf der Pariser

Weltausstellung 1900? Ich bitte um gefl. Antwort. J. L. in B. A. Lichtwark: Uebungen in der Betrachtung von Kunstwerken. Berlin, Verlag von Bruno Cassirer. Wenn A. Lichtwark etwas Frage 583. Wer liefert billigst vernickelte Anhänger zum öffnen veröffentlicht, gibt es immer Neues und Ueberraschendes, mit dem (Totenköpfe, Nuß, Eichel und Glücksschwein)? C. M. in 0. man sich erst auseinandersetzen muß. So auch hier. Wer den Frage 584. Wir bitten freundl. uns mitteilen zu wollen, durch Titel liest, wird schwerlich etwas anderes erwarten, als die An welche Firma wir kleinere Globen beziehen können. Durchleitung, Betrachtungen kunstgeschichtlicher oder ästhetischer Art

messer 27-50 mm?

K. & H. in l. von Kunstwerken anzustellen. Nichts von Alledem. Das Mitgeteilte besteht der Hauptsache nach aus Gesprächen, welche der

Frage 585. Wer ist Lieferant von Federstahl, wie solcher zu Lehrer mit den Kindern vor Gemälden der Hamburger Kunsthalle

den Bischofmechaniken der Manschettenknöpfe verwendet wird ?

H. N. in N. gehalten hat. Und wie simpel sind diese Gespräche! Es wird in denselben eigentlich bloß der erzählende Inhalt des Bildes behandelt, Frage 590. Wie vermeidet man beim Versilbern von Restauwährend die rein künstlerischen Fragen, wie Beleuchtung, Technik, rations-EBbestecken, -Platten usw. das lästige Aufsteigen der VerKomposition usw., immer erst an zweiter Stelle kommen. Vertieft silberung? Ich bitte um gütige Mitteilung. M. Oe. in M.

Frage 591. Wer fabriziert vorteilhaft Kupferwaren billigst?

Frage 594. Wer fertigt die neuen Scherzanhänger, welche auf dem Etikett den Spruch tragen: „Wer die Platte fleißig dreht, ihren Sinn und Wert versteht“ ?

G. L. in N. Frage 595. Wer ist der Fabrikant von Laubsägen die folgendes Firmenzeichen auf der Verpackung tragen: in der Mitte befindet sich ein Anker mit zwei Flügeln, rechts und links davon stehen die Worte "Schutz-Marke“ und „Nr. 30“. Unter dem Anker das Wort „Finis“.

H. & J. B. in c. Frage 596. Wo kann ich massive. kl. Kugeln für kirchlichen Filigran beziehen, die Kugeln müssen in d. Gr. von 1,2 mm bis 2 mm sein?

H. C. Ww. in P.

Antworten: Zu Frage 576. Silberne Buchbeschläge fabriziert (jedoch nur für Grossisten): Karl Lipp, Schwäb. Gmünd. Gebetbücher

Beschläge in Filigran und in schöner, dauerhafter Ausführung fabriziert in kleinen Quantitäten: J. Sigl, Goldschmied, Aidenbach (Bayern).

Zu Frage 579. Dieses Warenzeichen gehört der E Firma C. Deffner (Nickel-, Kupfer- und versilberte

Waren) in EBlingen.

Zu Frage 586. Broschen, Anhänger usw. mit Ansichten von Badeorten und anderen Städten liefern: Schumann & Vahl, Weißenfels i. Thür. Bernhard Stein & Co., Frankfurt a. M.

Gottfr. Rupp jr., Pforzheim, Gymnasiumstr. 72.

Zu Frage 587. Kristall- und Porzellangegenstände mit galvanischen Silberniederschlägen, sowie auch Kleinsilbersachen: Nippes, Salzfäßchen, Zahnstocherhalter, Nadelkissen, kleine Schalen usw. fabriziert Siegmar Lewy, Berlin S. 42, Ritterstr. 24.

Zu Frage 588. Teile Ihnen mit, daß ich als Neuheit eine große Auswahl bunt bemalter Porzellangegenstände, mit Silber und Kupfer montiert, herausgebracht habe (Urnen, Schalen, Teller, Vasen, Uhren usw.), welche ich

nach jedem gewünschten Muster dekorieren kann.

Siegmar Lewy, Berlin S. 42, Ritterstr. 24. Zu Frage 589. Goldene Buchstabenringe liefern als leistungsfähige Fabrikanten: Schanz & Katz Nachf. (Inh. Richard Curth), Bijouterie-Fabrik mit elektrischem Betrieb, Pforzheim. - Gottfr. Rupp jr., Pforzheim, Gymnasiumstr. 72.

Zu Frage 592. Billige Rosenkränze liefert: Gottfr. Rupp jr., Pforzheim, Gymnasiumstr. 72.

Zu Frage 593. Zigaretten-Etuis, Griffe, Bonbonnieren usw. in Gold und Silber, mit und ohne Edelsteinverzierung fabrizieren: Albert Ranft & Cie., München, Buttermelcherstr. 18. – Gottfr. Rupp jr., Pforzheim, Gymnasiumstr. 72.

Bekanntmachungen des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede. .

Wir bemerken noch, daß bezüglich des Goldschmiedes Erich Neuendorf in Münster von uns sofort Erhebungen angestellt sind, wie weit die Angaben des Ausbildens_von Uhrmachern zu Goldschmieden den Tatsachen entspricht. Falls es sich um Lehrverhältnisse handelt, welche gegen die Gewerbeordnung verstoßen und gegen die von der Handwerkskammer in Münster festgesetzten Lehrzeit, so werden wir bei der Handwerkskammer Münster vorstellig werden. Berlin, den 12. Mai 1906. Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede Berlin S., Oranien-Straße 143.

Fischer.

Bekanntmachung. In der Deutschen Goldschmiede-Zeitung“ (Nr. 19) beschäftigte sich ein Artikel damit, daß die „Deutsche Uhrmacher-Zeitung“ einen Hinweis darauf gebracht hat, daß der Gold- und Silberschmied Erich Neuendorf in Münster i. W. einen Goldschmiedelehrkursus für junge Uhrmacher eingerichtet hat.

Wir bringen dazu zur Kenntnis_unserer Mitglieder, daß die Geschäftsstelle bei dem Vorstand des Deutschen Uhrmacher-Bundes vorstellig geworden ist, und zwar durch ein sehr eingehend begründetes Schreiben, in welchem besonders darauf hingewiesen wurde, daß wir den Goldschmieden nur raten können, dahin zu streben, alles zu tun, um tüchtige Goldschmiede zu werden, und daß den Uhrmachern von den Verbänden ebenfalls zu empfehlen sei, sich zu tüchtigen Uhrmachern auszubilden, und daß damit die Aufgaben der Verbands-Vorstände erfüllt seien. Ferner wurde darauf hingewiesen, daß diese Empfehlung eines Goldschmiedes, der vielleicht Uhrmachern treibhausartig das Goldschmiedehandwerk beibringen will, im Widerspruch steht zu der Tätigkeit in den gemeinsamen Konferenzen. Eine Antwort ist darauf noch nicht eingegangen.

Wenn die Redaktion der Deutschen Goldschmiede-Zeitung" daran die Bemerkung knüpft, die gemeinschaftlichen Beratungen der Uhrmacher und Goldschmiede führen ja immer näher und näher zusammen“, so ist das eine Auffassung, die doch den tatsächlichen Verhältnissen nicht entspricht. Die Konferenzen haben lediglich den Zweck, gemeinsame Angelegenheiten zu fördern, und darin sind die Verhandlungen außerordentlich fruchtbar gewesen. Es ist ein Gesetzentwurf zur Regelung des Ausverkaufswesens ausgearbeitet; dann ein Antrag auf Aenderung der Marktordnung, also Abänderung des § 67 und des § 56 der Gewerbeordnung, wonach nicht allein das Hausieren mit Goldsachen gesetzlich verboten sein soll, sondern auch das Aufsuchen von Bestellungen. Diese drei sehr bedeutsamen Anträge gehen in Kürze mit eingehenden Begründungen an den Bundesrat ab.

Von einem Näherzusammenkommen der Goldarbeiter und Uhrmacher im Sinne der Verschmelzung kann dabei absolut keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, die Bestrebungen der Vorstände gehen dahin, und müssen dahin gehen, daß man ganz genau weiß, wer Uhrmacher und wer Goldarbeiter ist.

Es haben bisher fünf gemeinsame Konferenzen stattgefunden, die Protokolle sind veröffentlicht, und aus allen geht klar und deutlich die Tendenz der Zusammenkünfte hervor. Würden diese Konferenzen eine andere Richtschnur nehmen, dahin, daß es auf eine Verschmelzung dieser beiden Stände abgesehen ist, dann würde sich der Vorstand des Verbandes unter allen Umständen zurückziehen.

Wenn wir dies in ziemlich eingehender Weise hier klar stellen, so liegt die Ursache darin, daß auch von einzelnen unserer Mitglieder die in der „Deutschen Goldschmiede-Zeitung“ zum Ausdruck gebrachte Meinung geteilt wird und der Vorstand doch in seinen Arbeiten nicht mißverstanden sein will.

Bekanntmachung. Zu den beiden Mitteilungen in den beiden Fachzeitungen, „Deutsche Goldschmiede-Zeitung“ (Nr. 19) und „Journal der Goldschmiedekunst“ (Nr. 20) über die Arbeitsordnung bringen wir zur Kenntnis, daß der Vorstand nicht beabsichtigt, etwa diese Arbeitsordnung für Deutschland einzuführen. Der Zweck einer Arbeitsordnung ist der, bei Betrieben, in welchen Arbeiter auf Stundenlohn beschäftigt werden, als Unterlage zu dienen für eine festgeordnete Abmachung zu den Arbeitsverhältnissen. Wenn man sich gerade in Berlin, in Gehilfenkreisen besonders, mit dieser Angelegenheit beschäftigt hat, obgleich da Stundenlohn vorherrschend ist, und sie für eine Verschlechterung des Arbeitsverhältnisses hinstellen will, so ist dies eine falsche Auffassung. Dies ist auch den Referenten in der Gehilfenversammlung, dem Gehilfenausschuß in der Quartalversammlung der Berliner Juwelier-, Gold- und Silberschmiede - Innung klar und deutlich zu verstehen gegeben. Wo Arbeitsverhältnisse mit 14 tägiger Kündigung bestehen, und das wird in Deutschland in der überwiegenden Mehrzahl sein, kommen verhältnismäßig wenig Streitigkeiten vor. Aber in dem Falle, wo vorher Stundenlohn verabredet, hat sich herausgestellt, daß bei Auflösung des Arbeitsverhältnisses Differenzen entstanden sind, die zu Klagen geführt haben, Dies soll mit der in feste Normen gefügten Arbeitsordnung, wenn diese vom Verbandstag in Eisenach anerkannt wird, vermieden werden. Es bleibt dann jedem einzelnen Unternehmer überlassen, diese Arbeitsordnung zu verwenden oder nicht. Im Uebrigen ist in der letzten Vorstands- und Ausschußsitzung des Verbandes der Kommission, welche mit der Ausarbeitung der Arbeitsordnung betraut wurde, aufgegeben, eine zweite Arbeitsordnung zu schaffen, welche für Arbeitsverhältnisse mit 14 tägiger Kündigung vorgesehen ist. Der Zweck ist also, das sei noch einmal wiederholt, auch in dieser wichtigen Angelegenheit Ordnung zu schaffen. Berlin, den 12. Mai 1906. Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede Berlin S., Oranien-Straße 143.

Fischer.

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