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In Sachen des Buchdruckereibesitzers und Verlegers Richard Kurt Hentze, alleinigen Inhabers der Firma Herm. Schlag Nachf in Leipzig, Klägers, Prozeßbevollmächtigter: Rechtsanwalt Hirschfeld in Leipzig, gegen den Zeitungsverleger Wilhelm Diebener in Leipzig, Schützenstraße 15, Beklagten, wegen Unterlassung unlauteren Wettbewerbes erkennt die erste Kammer für Handelssachen bei dem Königlichen Landgericht zu Leipzig unter Mitwirkung des Landgerichtsdirektors Dr. Schmidt und der Handelsrichter Landmann und Hothorn für Recht: Der Beklagte wird verurteilt, zur Vermeidung einer Geldstrafe bis zu fünfzehnhundert Mark für jeden Fall der Zuwiderhandlung in öffentlichen Bekanntmachungen und in für einen größeren Kreis von Personen bestimmten Mitteilungen die Angabe, „die Deutsche Goldschmiede-Zeitung sei das einzige Blatt der Branche, das ständig fachwissenschaftliche Mitarbeiter habe“, und in öffentlichen Bekanntmachungen die weiteren Angaben, „die Deutsche Gold

schmiede-Zeitung sei das einzige Blatt der Branche, das einen kunstgewerblichen Redakteur besitze, der die Kunstbestrebungen des Gold schmiedegewerbes dauernd verfolge und ein fachmännisches Urteil auch abzugeben vermöge“, sowie „die Deutsche Goldschmiede-Zeitung sei das einzige Blatt der Branche, das einen ständigen juristischen

und volkswirtschaftlichen Mitarbeiter habe“, zu unterlassen. des Mehrgeforderten wird die Klage abgewiesen

Wegen Von den Kosten

des Rechtsstreits fallen dem Beklagten fünf Sechstel zur Last el Sechstel hat der Kläger zu tragen. Dem Kläger wird die Befugn zugesprochen, innerhalb zwei Wochen nach Eintritt der Rechtskraft dieses Urteils, dessen verfügenden Teil je einmal im „Journal de Goldschmiedekunst“ vor dem Beginne des Anzeigenteiles und hin. den Bekanntmachungen des Verbandes deutscher Juweliere, Gold und Silberschmiede in der Druckausführung der zuletzt gedachte Bekanntmachungen, sowie in der „Deutschen Goldschmiede-Zeitung auf der letzten Seite nach dem Anzeigenteile und unter Trennu von diesem, wobei die Breite der Seite, jedoch nicht mehr, als Drittel der letzteren eingenommen werden darf, auf Kosten des Beklagten öffentlich bekannt zu machen.

Leipzig den 3. Januar 1906.

verantwortlich für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pilz, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rück!" Pforzheim. Druck: Spamersche Buchdruckerei in Leipzig.

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Dieser Artikel entstammt dem „Zentralblatt für das gewerbliche Unterrichtswesen in Österreich“.

Herstellung der Gußform nicht unterschnittener Modelle. Die Herstellung der eigentlichen Gußform aus Schamottegipsmischung richtet sich nach der Beschaffenheit des vorliegenden Wachsmodelles. Besitzt es keine oder doch nur sehr geringfügige Unterscheidungen, so geschieht das Einformen auf folgende Weise: Die retuschierten und mit Pottaschelösung entfetteten Wachspositive werden mit der Bildseite nach oben in geeigneten Abständen mittels Wachs auf eine Formplatte angeheftet, wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, mit einem Gußrahmen umgeben und mit ein wenig Formbrei übergossen. Dieser wird mit einem Blasebalg sorgfältig nach allen Seiten verteilt, um die in den Tiefen sitzenden Luftbläschen zu beseitigen, worauf der Rest der Formmasse bis zur Füllung des durch den Rahmen gebildeten Kastens aufgeschüttet wird. Durch Einlegen von Eisendrahtgeflechten in den Formbrei bewirkt man eine Versteifung des Formziegels.

Nachdem die Masse abgebunden ist, wendet man die Formenziegel um, befreit die Wachskonturen vom überSchüssigen Formmaterial, Schneidet an passenden Stellen (s. Fig. 5) Marken ein, bestreicht die Oberfläche mit Fett und formt die Kehrseite des Wachsmodelles in analoger Weise auf. Die beiden Formziegelhälften werden mit Eisendrahtklammern (s. Fig.6) Verbunden und zur Entfernung des Wachses in einem geeigneten Ofen bis zur schwachen Glut erhitzt.

Einguß- und Luftkanäle. Ist das Wachs ausgebrannt, so wird die Form vorsichtig geöffnet und mit einem Gipseisen in die poröse Masse die aus Fig, 5 ersichtlichen Einguß- und Luftkanäle eingeschnitten. Die Art ihrer Anordnung ist von großer Wichtigkeit für das Gelingen des Gusses. Wenn man auch in Rücksicht ziehen muß, daß das Entfernen zahlreicher „Eingüsse“ vom fertigen Gußstücke die Arbeitskosten bedeutend erhöht, so darf man mit dem Anbringen der Kanäle doch durchaus nicht zu sparsam sein, da das sich "sch abkühlende Metall mehrere Wege verlangt, um die Form gut und vollkommen zu füllen.

Fig. 4. Wachskopien aus dem Agar-Negativ, mit Rahmen umgeben, zur Masseaufformung bereit.

(Fortsetzung.)

Im allgemeinen wird man das Fließen des Metalles in der Art leiten, daß es von einem gemeinsamen Hauptkanale durch eine Anzahl Nebenkanäle von den tiefer gelegenen Stellen der Form nach oben dringt. Formen von Objekten sehr geringer Metallstärke umgibt der Gießer mit einem ringförmigen Kanal, der, vom Haupteingusse aus gespeist, das Metall durch mehrere radiale Kanäle einführt. Die Anbringung der Luftkanäle geht aus der Überlegung hervor, an welchen Stellen der Form beim Gusse Luft eingeschlossen werden könnte; als allgemeine Regel gilt, der Luft von den „höchsten“ Formstellen aus durch Kanäle (Luftpfeifen) nach der Eingußseite des Formziegels hin Ausgang zu verschaffen. Fig. 5 zeigt zwei ausgebrannte Formziegelhälften, welche mit Marken, Eingußkanälen und Luftpfeifen versehen und nach dem Zusammenlegen gußbereit sind. Herstellung der Gußform unterschnittener Modelle. Besitzt das Modell Unterschneidungen, welche das Zerlegen der gebrannten Form nicht gestatten, da die unterschnittenen Stellen hierdurch abbrechen würden, so ist man genötigt, die Eingußund Luftkanäle in Wachs zu bilden, an das Modell zu montieren, einzuformen und auszuschmelzen. Die Aufformung der Bildseite des Modelles geschieht in derselben Weise wie bei nicht unterschnittenen Objekten. Ist die erste Ziegelhälfte geformt und abgebunden, so wird sie gewendet, das Formbrett entfernt und, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, die notwendigen Einguß- und Luftkanäle in Form von Wachsstengeln mittels eines heißen Gipseisens anmontiert. Nun wird die zweite Formziegelhälfte aufgeformt und nach dem Ausbrennen des Wachses der Eingußkanal mittels eines Messers trichterförmig erweitert, ohne daß hierbei die Form zerlegt werden darf. Vor dem Gusse werden die Formziegel zwischen Formbrettern in eine Zwinge gespannt (s. Fig. 6). Da die Formung von Statuetten und Büsten für den Silberguß jener für den Bronzeguß völlig analog ist, können die Verfasser auf ihre diesbezügliche Abhandlung verweisen, in der sie

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