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Verantwortlich für die Redaktion des volkswirtschaftl. Teiles: Syndikus Hermann Pilz, Leipzig; für den kunstgewerbl. Teil: Professor R. Rücklin,

Pforzhoim. Druok: Spamorsoho Buobdruckerei in Loipzig.

Man berichtet aus Zerbst: Ein halbes Jahrhundert ist vergangen, seitdem die hiesige Gold- und Silbermanufaktur aus dem Besitz der Herren Meysel und Heinrich an den Vater des jetzigen Inhabers, Friedrich Knopf, überging. Das Unternehmen selbst ist über 214 Jahre alt und ist von Daniel Arnold Ayret am 29. Juli 1691 in Leipzig gegründet worden. In Zerbst ist das Geschäft seit den 27. Februar 1692.

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Die Hauptversammlung, welche die Dresdner Goldschmiede- ZwangsInnung am 20. April unter Leitung des Herrn Hermann Eckhardt in Kneists Restaurant abhielt, erfreute sich eines zahlreichen Besuches. Der Eröffnung der Sitzung folgte das Lossprechen von 11 Lehrlingen durch den Obermeister. Eine Ausstellung der Gehilfenstücke und Zeichnungen ließ erkennen, daß alle Auslernende sich in ihrem Fache vortrefflich vorgebildet hatten. Zum Vortrage gelangte sodann der Kassenbericht der Innung durch den Obermeister an Stelle des erkrankten Kassieres, des Herrn Nietzschmann, sowie eines Berichtes über die Fachklasse der Innung in der Schule des allgemeinen Handwerkervereins durch Herrn Heinze. Beide Berichte wurden mit Interesse entgegengenommen, dem Kassierer Entlassung erteilt und beiden Herren für die von ihnen ausgeführte Arbeit gedankt. Den Geschäftsbericht des vergangenen Vierteljahres erstattete der Herr Obermeister und schloß sich diesem eine lebhafte Diskussion an, welche einige das Geschäft schädigende Mißstände behandelte. Es wurde eine Kommission gewählt, die Vorschläge zu deren Beseitigung herbeischaffen soll.

Personalien und Geschäftsnachrichten.

Auszeichnung. Herrn Fritz Loch, Juwelier in Wiesbaden, Große Burgstr. 2, wurde von Sr. Hoheit der Herzog von Anhalt der Titel des Hofjuweliers verliehen.

Jubiläen. Das seltene Fest der goldenen Hochzeit feierten vor kurzem die noch in voller Rüstigkeit stehenden Eheleute Gottlob Bätzner, Goldarbeiter in Birkenfeld. An dem feierlichen Kirchgang nahmen die ganze Gemeinde sowie verschiedene Vereine teil. Abends war noch geselliges Zusammensein bei dem Jubelpaar.

Firmen-Aenderung. Der Inhaber der bisherigen Firma Jean Henri Keller vorm. H. Zandt in Basel ändert seine Firma in J. H. Keller-Hartmann, Handel in Gold- und Silberabfällen, Gold- und Silberwaren, Edelsteinen und Münzen. Geschäftslokal nunmehr: Eisengasse 32.

Firmen - Eintragungen. Die Firma Alfred Roesner, Gold- und Silberwaren-Geschätt in Dresden ist eingetragen worden. Gesamtprokura ist erteilt dem Kaufniann Mathaeus Heinrich Wilhelm Paar sowie dem Kaufmann und Juwelier Carl Alfred Arthur Roesner, beide in Dresden. Ein jeder von ihnen darf die Firma nur gemeinsam mit einem anderen Prokuristen vertreten. Der Firmeninhaber Alfred Roesner heißt mit vollem Namen Max Eduard Alfred Roesner.

Zu der Firma Eduard Zieher, Goldwarengeschäft und Fabrikation kirchlicher Geräte in Biberach, wurde als neuer Inhaber der Firma eingetragen: Eduard Hugo Zieher, Goldarbeiter, Biberach. - Die Goldwaren - Fabrik Daum & Hildebrandt in Gera (Reus) wurde eingetragen. – Jos. Lutz, Gold-, Silber- und Juwelengeschäft wurde eingetragen. Die Witwe Josef Anton Lutz, Fanny Henny geb. Fremery, in Mainz ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Der Kaufmann Adolf Franz Ludwig Tappermann in Wiesbaden ist in das Geschäft als persönlich haftender Gesellschafter eingetreten; die Prokura desselben ist erloschen.

Firmen - Löschung. Josef Kardos, Gold- und Silberwarenhandlung, Kurort Gleichenberg, infolge Geschäftsauflösung.

Geschäfts - Uebernahme. Frau Rosalia Herzka, Wien VII., Siebensterngasse 46, hat für Rechnung der Verlassenschaft das Juweliergewerbe des verstorbenen Herrn Heinrich Herzka fortgeführt und gezeichnet.

Geschäfts - Verlegungen. Herr Juwelier Max Arzt in Magdeburg verlegte sein Juwelen- und Goldwaren-Geschäft vom Alten Markt nach der Jakobsstr. 43. Die Bijouterie - Fabrik Hermann Vogel in Pforzheim befindet sich vom 1. Mai ab Ebersteinstr. 6.

Die Firma Walter & Breuker in Düsseldorf verlegte ihren Betrieb (Fabrik versilberter Alpaka-Bestecke) vergrößerungshalber nach Harkortstr. 7. – In Danzig verlegte Herr A. Kalkstein seine Löffelfabrik und Lager von Breitegasse 90 nach Breitegasse 59.

Prokura - Erteilung. Herr Moritz Kraus, Goldarbeitergewerbe, Wien I., Bäckerstr. 7, erteilte der Emma Kraus Prokura.

Prokura - Löschung. Die Prokura des Herrn Otto Paul Kutzner in den Vereinigten Metallwarenfabriken, A.-G., vormals Haller & Co. zu Altona-Ottensen, in Berlin ist erloschen.

Verschiedenes. Der Juwelier Petavi in Paris hat nach dem „Hamb. Fremdenbl.“ seine Zahlungen eingestellt.

Von Kunstgewerbeschulen. In den Räumen der Gewerbeschule zu Pforzheim hatten vom 12. bis 20. April ds. Js. die beiden in demselben Gebäude untergebrachten Schwesteranstalten, die Handwerker- und Goldschmiedeschule, ihre Zeichnungen, Modellierarbeiten, schriftlichen Arbeiten usw. ausgestellt. Wer sich zu einem Besuch der ebenso interessanten wie belehrenden Ausstellung entschloß, wäre sicherlich sehr befriedigt von dem Gesehenen sein, erhielt er doch ein ungefähres Bild von der beträchtlichen Summe von Arbeit, die beide Schulanstalten im Laufe eines Schuljahres zu bewältigen hatten. Die in fünf Sälen untergebrachte Ausstellung der Goldschmiedeschule bot dem Besucher eine ganze Fülle von Anregungen und hatte besonders in ihren Zeichnungen und Modellierarbeiten viel des Interessanten und Originellen aufzuweisen Während früher, vor der Begründung einer selbständigen Schulanstalt, Bijouteriemuster laut Lehrplan ausgeschlossen waren, zeigte sich jetzt, dem Titel der Schule entsprechend, das Bestreben, das zeichnerische Können möglichst bald in den Dienst unserer heimischen Industrie zu stellen. Und getreu dem Grundsatze, daß es keine alleinseligmachende Methode gibt, finden wir zur Erlangung jenes Zieles von den einzelnen Klassenlehrern verschiedene Wege eingeschlagen. Ueberall aber waren recht erfreuliche Erfolge festzustellen, was die gegen Ende des Schuljahres gefertigten Prüfungsarbeiten im Zeichnen, die ohne Mithilfe und Korrektur des Lehrers gefertigt wurden, deutlich erkennen ließen. Besonders aufmerksam wurde der Besucher auf Lehrgänge, deren Zeichnungen etwas an naturgeschichtliche Detailskizzen erinnerten. Es wurden da einzelne Pflanzen (Maiblume, Schneeglöckchen u. a.) in ihre Teile zerlegt und alle Schönheit zeigenden Formen noch besonders gezeichnet, gelegentlich auch die Pflanze in ihren Wachstumsstadien verfolgt. Wie aus den so gewonnenen Zeichnungen hervorgeht, ergibt sich dadurch ein ungemeiner Reichtum schöner Formen, bei deren Auffindung der Sinn für Schönheit und ein denkendes Sehen jedenfalls gute Förderung erfahren. Im 3. Jahreskurs wurden sodann aus den erhaltenen Naturmotiven Muster für verschiedene Schmuckstücke abgeleitet. Während die genannten Arbeiten meist schwarz-weiße Tuschfederzeichnungen sind, fanden wir in andern Klassen wieder sorgfältige Pflege der Kolorierung und des Schattierens; namentlich waren in der Emailmalerabteilung geschmackvoll abgetönte Muster zu bewundern. Hand in Hand mit dem Zeichnen geht der Unterricht im Modellieren in Ton oder Plastilin, und auch hier begegneten wir einem großen Reichtum an Naturformen, fast alle in schöner und exakter Ausführung. Ebenso verdienten die in diesem Jahre erstmals ausgestellten Treibarbeiten alle Anerkennung. Die aufliegenden schriftlichen Arbeiten enthielten Urkunden, einfache sich aus dem Beruf ergebende Privat- und Geschäftsbriefe, Aufsätze aus der Materiallehre, Legierungs- und Wechselrechnungen, Kostenberechnungen und einfache amerikanische Buchführung. So bot die Ausstellung ein erfreuliches Bild der jungen, voraussichtlich immer noch mehr sich entwickelnden Schulanstalt.

Aus Innungen und Vereinen. Die Goldschmiede - Innung in Stettin hielt in den Friedrich KarlHallen eine Versammlung ab, in der eine größere Zahl von Zeichnungen und Entwürfen aus der Fachschule der Lehrlinge, sowie Gesellen- und Meisterarbeiten ausgestellt waren. Die Zeichnungen, unter Leitung des Zeichenlehrers Utecht gefertigt, zeigten eifriges Streben und verständnisvolle Darstellung von Schmuck- und anderen Gegenständen und hatten zum Teil praktische Verwertung in den ausgestellten Gegenständen gefunden, von denen einige schon kleine Kunstwerke repräsentieren. Von besonderem Interesse war eine von Herrn Juwelier Ed. Rosenbaum als Meisterstück gefertigte Brosche, (auch als Anhänger verwendbar) im Empirestil aus Platina und Gold zusammengesetzt und mit Brillanten und Rubinen verziert. Der Schmuck stellt sich als ein wirkliches Meisterstück der Goldschmiedekunst dar. Herrn Rosenbaum wurde in der Versammlung der Meisterbrief überreicht. Mit der Ausstellung war eine Prämiierung verbunden, und es erhielten den 1. Preis Georg, Nehls

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31 a. 273862. Tiegel-Schmelzofen mit mehrteiliger Rostplatte, deren einzelne Teile für sich beweglich sind. MaschinenbauAnstalt Humboldt, Kalk b. Köln. 15. 2. 06. M. 21 261.

Büchertisch. Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Mehr als 148 000 Artikel und Verweisungen auf über 18 240 Seiten Text mit mehr als 11 000 Abbildungen, Karten und Plänen im Text und auf über 1400 Illustrationstafeln (darunter etwa 190 Farbendrucktafeln und 300 selbständige Kartenbeilagen) sowie 130 Textbeilagen. 20 Bände in Halbleder gebunden zu je 10 Mk. oder in Prachtband zu je 12 Mk. (Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien.) Mit jedem Tage gelangen Naturwissenschaft und Technik zu größerer Bedeutung und zu gröBerem Ansehen, wie sich das wieder in der Errichtung des Deutschen Museums in München zeigt, das künftig ein Hauptsammelpunkt aller auf diesen Gebieten Anschaung Suchenden sein wird. Nicht alle aber werden an dieser Stätte Belehrung schöpfen können, wenige auch es mit wahrem Nutzen tun, wenn sie sich nicht gründlich vorbereitet haben. Es gibt aber eine Pflegestätte naturwissenschaftlicher und technischer Kenntnisse, die in vieler Hinsicht gröBeren Nutzen stiften kann als solch ein Museum, das ist – das Konversations-Lexikon. Der „Große Meyer“, dessen 13. Band (Lyrik bis Mitterwurzer) uns heute vorliegt, hat sich ja immer mit besonderer Liebe alles dessen angenommen, was in das Reich der Natur und der Technik gehört, und so hält er es dankenswerterweise auch in diesem neuen Bande. Gewiß, er ist kein Spezialist, der „Große Meyer“, soll er doch über den jeweiligen Stand des ganzen menschlichen Wissens Rechenschaft geben. Seine Auskunft wird aber doch auch auf Spezialgebieten nicht versagen. Greifen wir aus der Fülle des Geboten einige Stichproben heraus: den großen Aufsätzen „Mensch“ und „Menschenrassen“ steht als eine Art Gegenstück dazu der Artikel „Maschine“ gegenüber; wir finden reichsten Stoff unter den Stichwörtern „Magnetismus“, „Mars“, „Meer“, „Metalle“, „Meteorologie“, „Mineralien“, ganz abgesehen von den vielfältigen Abhandlungen über einzelne engere Themata, wie „Magnetometer“, „Magnetograph“, „Maschinenpflug“, „Mauersteine“, „Meteorologische Hochstationen“, „Mimikry“, „Mineralwässer“, sämtlich mit neuen und erneuerten Tafeln in schwarzem oder farbigem Druck aufs reichste ausgestattet. Um nicht einseitig zu bleiben, wollen wir zum Schluß noch auf einige andere, besonders wichtige Abschnitte aus dem Gebiete des allgemeinen Wissens hinweisen, auf die Artikel „Marine“ und „Militär“, „Mannheim“ und „Metz“, „Mandschurei“ und „Martinique“, „Lyrik“ und „Märchen“, „Malereiund „Medaillen“, „Menzel“ und „Meunier“ usw. Kurz und gut, der Band schließt sich in allem würdig an seine Vorgänger an, ja an Fülle der Beilagen übertrifft er deren manche, enthält er doch nicht weniger als 43 schwarze und 7 farbige Tafeln, 19 Karten und Pläne, 3 besondere Textbeilagen und 195 Abbildungen im Text.

Frage- und Antwortkasten. Für brieflich gewünschte Fragebeantwortung bitten wir das Porto beizufügen. Die Herren Fabrikanten, Grossisten und Detailleure werden in ihrem und Aller Interesse noflichst aufgefordert, von der allezeit kostenfreien Benutzung dieser Abtei'uny den aus. giebigsien Gebrauch zu machen, Fragen allgemeiner und technischer Art uns einzusenden und an deren beantwortung sich zu beteiligen. Die Aufnahme einer Antwort erfolgt in jedem Einzelfalle auf ausdrücklichen Wunsch. Auch dieser Teil unseres Blattes ist dazu geschaffen, zur gegenseitigen Belehrung beizutragen.

Fragen: Frage 537. Wer ist der Fabrikant des Ohrlochstechers „Schmerzlos“?

K. & W. in P. Frage 551. Welche Firma liefert die Email - Aufsätze für SilberOhrringe?

E. B. in 0. Frage 564. Wer liefert Preßteile für Kirchensachen billigst?

E. F. in L. Frage 568. Wie verhindert man das Braun- und Schwarzwerden unechter Bijouterie- und Metallgegenstände in wirksamer Weise? Das sogen. Zaponieren hat sich nicht immer zweckdienlich erwiesen.

F. H. in B. Frage 570. Wer ist der Fabrikant, der Reklame - EheringStänder, wo die imitierten Trauringe so arrangiert sind, daß dieselben einen Turm bilden? Das Ganze in unecht und vergoldet.

F. O. in M. Frage 571. Wer fabriziert Siegelstangenhalter in Silber mit Pfanne und Spirituslampe?

R. F. in P. u. L. Frage 576. Wer fabriziert silberne Beschläge für Gebetbücher ?

J. A. in E. Frage 577. Silber-Doublé - Kreuze, wo werden diese vorteilhaft angefertigt in spez, bayr. Genre?

J. A. in E. Frage 578. Wer ist der Fabrikant von den Kaffeelöffeln, die in Weißmetall und versilbert mit dem Stempel „F. & R. 20“ versehen sind? Wir bitten um Mitteilung der Bezugsquelle. A. K. in S. G.

Frage 579. Wer ist der Fabrikant von nebenstehendem Warenzeichen?

F. B. in K.
D Frage 580. Wer erzeugt Silber - Emailringe mit

Schriften. Es ist dies wohl ein alter Artikel, doch ist
E

uns ein Fabrikant dafür nicht bekannt und wären wir für

Angabe einer diesbezügl. Adresse dankbar. F. F. in G. Frage 581. Ist jemand von den geehrten Fachkollegen in der Lage, ein besseres, bezw. reinlicheres Metallputzmittel für die Politur von Tombak u. dgl. anzugeben, als das bekannte Polierrot? Eventuell welches und wo erhältlich?

P. H. in B. Frage 582. Wer war der Aussteller der großen, sieben- oder neunlichtigen Kandelaber in Silber (Schilf-Motiv) auf der Pariser Weltausstellung 1900? Ich bitte um gefl. Antwort. J. L. in B.

Frage 583. Wer liefert billigst vernickelte Anhänger zum öffnen (Totenköpfe, Nuß, Eichel und Glücksschwein)? C. M. in 0.

Frage 584. Wir bitten freundl. uns mitteilen zu wollen, durch welche Firma wir kleinere Globen beziehen können. Durchmesser 27-50 mm?

K. & H. in 1. Frage 585. Wer ist Lieferant von Federstahl, wie solcher zu den Bischofmechaniken der Manschettenknöpfe verwendet wird?

H. N. in N. Antworten: Zu Frage 569. Stockgriffe mit dem Stempel „Nickel - Silver“ fertigen: Georg Luft, Berlin S. 43, Ritterstraße 24. Huck & Loers, Lüdenscheid (Westfalen). – J. Beck, KleinsilberwarenFabrik, Schwäb. Gmünd.

Zu Frage 572. Doppelarmige Mechaniken für Manschetten- und Brustknöpfe liefert: G. Rupp jr., Pforzheim, Gymnasiumstr. 72.

Zu Frage 574 Reliefpressen zur Anfertigung von Figuren liefert: G. Richter, Berlin SO. 26, Skalitzerstr. 8.

Zu Frage 375. Haarketten in verschiedenen Mustern liefern und aus eingesandten Haaren fertigen solche an: Schumann & Vahl, Weißenfels i. Thür. Haarketten liefert zu den billigsten Preisen: Reinhold Rieß, Landskron (Böhmen).

Patente und Gebrauchsmuster. Patent- Anmeldungen. 44a. V. 6204. Federndes Glied für Zieharmbänder, Ringe, Gürtel usw. Wilhelm Volk und Karl Klein, Pforzheim. 29. 9. 05.

44 a. F. 19 255. Manschettenverschluß. Fa. Theodor Fahrner, Pforzheim. 3. 9. 04.

44 a. R. 21 231. Klappfußknopf für Manschetten u. dgl. Albert Rothe, Brandis (Bez. Leipzig). 8. 6. 05.

67 c. Sch. 24 024. Glasfädenbürste. Josef Schmid, Schwäb. Gmünd. 3. 7. 05.

Patent - Erteilungen. 49b. 171 327. Rundfeile mit entgegengegesetzt gerichteten Hieben. Karl Joseph Reisser, Barr-Thal, und Jacques Levy, Colmar i. E. 22. 11. 04.

48 d. 171 562. Verfahren zum Härten von weichem Tantalmetall. Siemens & Halske, Akt. - Ges., Berlin. 14. 10. 04.

Gebrauchsmuster - Eintragungen. 44a. 273177. Leuchter mit Rauchservice. August Weidler, Göppingen. 23. 2. 06. W. 19861.

44 a. 273332. Schmuckgegenstand, bei welchem ein hinter einer Glaslinse befindliches auswechselbares Bild durch ein dahinter befindliches Glühlämpchen nach Belieben zeitweise durchleuchtet werden kann. Albert Friedländer, Berlin, Lindenstr. 16. 23. 2. 06. F. 13644.

44a. 273334. Ring zur Aufnahme von Abzeichen, bestehend aus zwei federnden, gegeneinanderstoßenden Teilen, von denen einer in einen Haken zur Befestigung des Ringes an den zu bezeichnenden Gegenstand ausläuft. Dr. Willy Loebell, Kl.-Zschachwitz. 23. 2. 06. L. 15637.

44a. 273 480. Dehnbares Gliederarmband, dessen Verschluß mittels Verschrauben der Schlußglieder gebildet wird, welch letztere auch gleichzeitig als Lagerung der Spiralfeder dienen. Franz Josef Kun, Pforzheim. 4. 11. 04. K. 23 008.

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

Fachtechnischer und wirtschaftlicher Teil

*** Redaktion: Fashteronischer und wirtschaftlicher Teil: Syndikus Herm. Pilz, Leipzig *** Kunstgewerblicher Teil: Professor Rudolf Rücklin, Leiter der Golarshmiede-Schule, Pforzheim

Aus der Werkstatt

für die Werkstatt!

Aus unseren Redaktions-Konferenzen.

Unserer Redaktion gingen jetzt einige Anfragen zu, wie sich der Goldschmied wohl den

da Gebrauch machen, wo sie in so rücksichtsloser Weise hintergangen werden. Über

kontraktbrüchigen Gehilfen

die Kündigungsfrist der Gehilfen gegenüber verhalten solle. Daß Gehilfen einfach sich über Gesetz hat man sich in einer zahlreich besuchten Versammlung der Arbeitund Recht hinwegsetzen, kommt leider nicht selten vor. Sie nehmen nehmer unserer Branche in Berlin ausgesprochen. Man nahm ein Engagement an und lassen nichts wieder von sich hören, und gegen den von einer Kommission des Verbandes der Juweliere, wenn sie zum Antritt aufgefordert werden, so antworten sie gar Gold- und Silberschmiede Deutschlands fertiggestellten Entwurf nicht, oder sie erklären einfach, daß sie bereits eine andere Stel einer Arbeitsordnung Stellung und beschloß, ihr energisch entlung angetreten haben, die ihnen besser konveniere“. So teilte gegenzutreten, weil darin statt der üblichen Kündigungsfrist gar uns ein Goldschmied aus Stolp mit, daß er einen Gehilfen zum keine Kündigung vorgesehen ist. In dem Entwurf, welchen seiner1. Mai angenommen habe, der, ohne eine Zeile der Entschuldigung zeit die „Deutsche Goldschmiedezeitung“ ausgearbeitet hatte, war oder ohne sonst etwas von sich hören zu lassen, einfach weg eine Kündigung vorgesehen, und wir bekennen uns offen auch geblieben ist. „Ich bin“, schrieb unser Abonnent, „dadurch, daß heute noch als Anhänger einer solchen. Vor allem aber scheint ich ohne Gehilfen blieb, in die größte Verlegenheit gekommen. uns das Vorgehen der Arbeitnehmer gänzlich verfrüht, denn uns Kann man sich denn nur gegen eine solche Rücksichtslosigkeit ist davon nichts bekannt, daß dieser Entwurf schon vom Verband gar nicht schützen?“ Wir konnten nur erwidern, daß der Gesetz sanktioniert wäre. Wir glauben vielmehr nicht fehlzugehen, wenn geber in den § § 124b, 125 der Gewerbe-Ordnung wohl einen ge wir annehmen, daß die Frage der Arbeitsordnung erst auf dem wissen Schutz, der allerdings nicht ausreicht, gegeben hat. Es Verbandstage in Eisenach entschieden wird. Wegen heißt da in § 124b:

Hausierens mit Gold- und Silberwaren mit vier Wochen „Hat eine Gehilfe rechtswidrig die Arbeit verlassen, so kann der Arbeitgeber als Entschädigung für den Tag des Ver

Gefängnis bestraft tragsbruches und jeden folgenden Tag der vertragsmäßigen oder wurde eine herumziehende Händlerin Katharine Koehler vom gesetzlichen Arbeitszeit, höchstens aber für eine Woche, den

Schöffengericht Crailsheim. Der Fall zeigte wieder, wie geBetrag des ortsüblichen Tagelohnes (8 des Krankenversiche meingefährlich diese Art Händler sind. Die Koehler schwindelte rungsgesetzes) fordern. Diese Forderung ist an den Nachweis einer Frau eine Kette, die einen reellen Wert von 12 Mk. haben eines Schadens nicht gebunden. Durch ihre Geltendmachung sollte, tatsächlich aber 68 Pf. kostete, für 3 Mk. 50 Pf. auf, deswird der Anspruch auf Erfüllung des Vertrages und auf weiteren gleichen einer Kellnerin eine gleiche Kette, die einen Wert von Schadenersatz ausgeschlossen ....."

7 Mk. repräsentieren sollte. Das Treiben wurde denn auch als Und in § 125 werden weitere Schutzbestimmungen gegeben. gemeiner Betrug aufgefaßt und daher die exemplarische Strafe Da wird folgendes festgesetzt:

ausgeworfen. Dem Landjäger Gaiser, welcher die Betrügerin „Ein Arbeitgeber, welcher einen Gehilfen verleitet, vor recht stellte, haben wir als Belohnung mäßiger Beendigung des Arbeitsverhältnisses die Arbeit zu ver

die Hausier-Prämie lassen, ist dem früheren Arbeitgeber für den erstandenen Schaden oder den nach § 124b an die Stelle des Schadenersatzes tre

zukommen lassen. Über den tenden Betrag als Selbstschuldner mitverhaftet. In gleicher Weise

Ausverkaufs-Schwindel haftet ein Arbeitgeber, welcher einen Gehilfen annimmt, von dem er weiß, daß derselbe einem anderen Arbeitgeber zur ist in letzter Zeit wieder so viel geklagt worden, daß es an der Arbeit noch verpflichtet ist.

Zeit ist, daß die Regierung einmal eingreift. Namentlich liegt es In dem in vorstehendem Absatz bezeichneten Umfang ist auch hinsichtlich des „Nachschubs“ beim Ausverkauf trotz aller erderjenige Arbeitgeber mitverhaftet, welcher einen Gehilfen, von gangenen Urteile noch sehr im Argen, weil wir keine einheitdem er weiß, daß derselbe einem anderen Arbeitgeber zur liche Rechtsprechung haben. Die Strafkammer Saarbrücken verArbeit noch verpflichtet ist, während der Dauer dieser Ver urteilte jetzt einen Kaufmann in St. Johann wegen unlauteren pflichtung in der Beschäftigung behält, sofern nicht seit der Wettbewerbes, der im Februar 1904 sein Geschäft mit 110000 Mk. unrechtmäßigen Lösung des Arbeitsverhältnisses bereits 14 Tage gegründet hatte, aber bereits im Oktober einen „Totalausverkauf verflossen sind.“

wegen gänzlicher Geschäftsaufgabe“ annoncierte. Fortgesetzt wurDanach hat der Goldschmied folgende Wege offen: Klage

den dem Geschäft neue Waren zugeführt und die Lieferanten auf Ersatz des entstandenen Schadens ..... Klage auf eine Woche mußten die Bestellungen vordatieren, so daß der Anschein erortsüblichen Tagelohn ..... Vorhalt an den Meister, bei dem der

weckt wurde, als seien dieselben noch vor dem Ausverkauf bekontraktbrüchige Gehilfe eingetreten ist. Das letztere ist deshalb

wirkt worden. Interessant war aber, was sich im Laufe der notwendig, weil von dem Gehilfen selbst oft im Klagewege nichts Verhandlung über die Natur der zu holen sein wird, der Gehalt aber nur pfändbar ist, wenn und

Ausverkaufs-Preise soweit er 1500 Mark im Jahre übersteigt. Eine Besserung in diesen Verhältnissen kann nach unserem Dafürhalten nur eintreten, herausstellte. Durch Vergleich aus den Fakturen hat das Gericht wenn die Goldschmiede von diesem Rechte auch wirklich überall festgestellt, daß die sogen. „regulären Verkaufspreise“ des Ge

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