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Patente und Gebrauchsmuster für die Werkstatt.

Mitgeteilt von Patentanwalt Karl Wessel,

Berlin SW. 61, Gitschiner Straße 94 a. 44 a. 167 388. Firma Gustav Rau in Pforzheim: Schieber für Hals- u. dgl. Schmuckketten. Die Erfindung betrifft einen Kettenschieber für Halsketten u. dgl. und hat zum Zwecke, den Schieber in seiner jeweiligen Schlußstellung gegen selbsttätiges Herabrutschen zu sichern. Die bisher verwendeten Korkeinlagen 0. dgl. genügten diesem Zwecke nicht vollkommen. Der Erfindung gemäß wird nun im Schiebergehäuse eine unter Federdruck stehende Platte o. dgl. angeordnet, die sich selbsttätig an die durchgeführten Kettenstrenge preßt. Dadurch wird erreicht, daß der Schieber in

Fig. 1.

Fig.a.

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Frage 508. Welche Firma übernimmt schöne Elfenbeinarbeiten? Es handelt sich um Fächer, der mit Elfenbeinmonogramm versehen ist. Frage 510. Wer liefert Tafelbestecke in rein Nickel?

H. S. in Hamburg. Frage 511. Wer liefert billigst vernickelte Waren, Rahm- und Kaffee-Service, Kakesdosen usw., sogen. Bazarware? W. J. in L.

Frage 513. Kann mir jemand einen leistungsfähigen Fabrikanten für feine Bestecke mit Perlmutterheften nennen? F. K. in W.

Frage 514. Wer kauft im Preise zurückgesetzte Granatarmreifen?

J. R. in B. Frage 515. Wo bekommt man die Schamottegypsmischung zu kaufen, welche in dem Artikel Moderner Edelmetallg u B“ (Nr. 1 und 3 der Deutschen Goldschmiede-Zeitung“) erwähnt ist? Und wo erhält man die darin erwähnte Agargelatine zu kaufen?

Frage 516. Welche Besteckfabrik führt Krone und Pferdekopf im Warenzeichen? Wir erbitten die Abbildung desselben. C. R. in L. Frage 517. Wer liefert Teemaschinen in Reinnickel ?

W. Sch. in R. Frage 519. Wer liefert Almandinsteine in altem Schliff, oben flach und Facetten gebrochen, rund und birnförmig, in verschiedenen Größen?

G. Frage 520. Wer von den Herren Kollegen kann mir eine Firma nennen, welche Stahlkugeln zum Hochglanzpolieren für Ketten in Silber und Doublé liefert, und auf welche Weise das Polieren mit denselben am vorteilhaftesten gehandhabt wird? J. F. in M. M.

Frage 523. Kann mir jemand die Prägeanstalt nennen, die Schützenabzeichen in Gestalt von Vorstecknadeln fabriziert? Dieselben sind in Doublé oder vergoldet und stellen zwei gekreuzte Gewehre mit daraufliegender Scheibe, deren Ringe schwarz emailliert sind, vor.

P. B. in N. Frage 526. Wer ist der Fabrikant von billigsten DoubleBroschen, Boutons und Fächerketten, sogen. Obersteiner?

Frage 527. Wer kann mir eine Firma nennen, die Modelle zu Gußteilen für Herstellung von Schlüsselhaken aus Talern anfertigt, oder wer die Rohgußteile abgibt?

L. G. in A. Frage 528. Wer liefert Uhrschlüsselanhänger (unecht, vergoldet und Weißmetall) in Form eines Gewehres (5 cm lang)? A. B. in C.

Frage 529. Welche leistungsfähige Fabrik in Norwegen fertigt norwegischen Filigranschmuck? und welche Fabrik in Holland fertigt holländischen Filigran?

Th. F. W. in P. Frage 530. In Nr. 40 (1904, Seite 287 a) brachte die „Deutsche Goldschmiede-Zeitung“ einen kleinen Aufsatz „Für die Werkstatt“ über Vergolden nach Gewicht. Ich möchte nun hiermit bei den Herren Kollegen anfragen, ob einer derselben gute Erfahrungen damit gemacht hat, und ob dasselbe auch für Rot- und FeingoldVergoldung anzuwenden ist?

H. E. Frage 531. Wer liefert silberne Pompadeurs, oben mit Mechanik in der Art der bekannten Patent-Zieharmbänder und als Abschluß einen silbernen Deckel ?

C. A. Kr. in E. Frage 532. Wer liefert billige Beschläge (versilbert) zu Trinkhörnern?

M. S. in St. Antworten: Zu Frage 506. Mechaniken zu Manschettenknöpfen liefert: G. Ruppe jun. in Pforzheim, Gymnasiumstraße 72.

Zu Frage 509. Billige Stock- und Schirmgriffe in Silber liefert: G. Ruppe jun. in Pforzheim, Gymnasiumstraße 72.

Zu Frage 525. Fabrikant von Nickelketten mit dem Fabrikzeichen „Gemskopf“ sind Gebrüder Bender, Oberstein a. N.

Zu Frage 521. Zum Glanzschneiden des Platin verwendet man einen in Terpentinöl getauchten, fein polierten Stichel. Der Geruch des Terpentinöls verliert sich beim Auswaschen mit heißem Soda

F. Ergänzung zu Frage 522. Durch einen alten Goldschmied erfuhr ich, daß die_auszusparenden Stellen gut mit schwarzer, chinesischer Tusche bestrichen werden, um das Vergolden zu verhindern.

F. Zu Frage 524. Zum oxydieren kleiner Stahlgegenstände (Uhren usw.) vermenge ich 1 Teil Hirschtalg und 1 Teil Kammfett durch zusammenschmelzen miteinander. Nachdem der Gegenstand gut gereinigt ist, bestreiche ich denselben mit dieser Mischung und halte ihn über Feuer bis das Fett eintrocknet. Zum Erreichen einer tiefschwarzen Farbe muß diese Arbeit mehrmals wiederholt werden. Es darf nur sehr dünn aufgetragen werden, da sonst leicht. Unebenheiten entstehen. Auch muß das Eindämpfen langsam geschehen, um das Bilden von Blasen zu vermeiden.

Fig. 3

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der gewünschten Lage an den Kettensträngen dauernd verbleibt, was bei den bisherigen Einlagen infolge ihrer Abnutzung durch die Reibung an der Kette nicht der Fall war und letztere deshalb vielfach neu ersetzt werden mußten. In der Zeichnung zeigen Fig. 1, 2 und 3 den Kettenschieber in seiner Anordnung an einer Halskette in den verschiedensten Ansichten und Schnitten. Der Kettenschieber besteht aus dem mit Oeffnungen i zum Durchführen des Kettenstranges e versehenen Gehäuse a mit Deckel b. In dem Gehäuse ist eine Platte c o. dgl. lose gelagert, welche unter Einfluß einer

zwischen der Platte c und dem Gehäusedeckel b angeordneten Feder d steht, derart, daß die Feder die Platte beständig gegen den Gehäuseboden al drückt. Infolgedessen wird der Schieber selbsttätig an den zwischen Gehäuseboden und Platte durchgeführten Kettenstrang gepreßt und kann jedoch mit der Hand in jede andere Lage geschoben werden. Der Verschluß des Schiebergehäuses nach Lagerung an dem

Kettenstrang erfolgt am besten g

durch einen Bajonettverschluß,

d. h. durch Einstecken der Stifte g des Gehäuses a, in die Aussparungen h des Gehäusedeckels b bei gleichzeitigem Drehen, wodurch die Stifte in dem äußeren Deckelwulst b? gehalten oder umgekehrt wieder freigegeben werden. Der Kettenschieber kann natürlich nach Wunsch in den verschiedenartigsten Größen und Formen ausgeführt werden; ebenso kann derselbe graviert, emailliert , mit Steinfassungen u. dgl

. versehen sein. Patent-Anspruch: Schieber für Hals- u. dgl. Schmuckketten, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine im Schiebergehäuse (a) angeordnete, unter Federdruck stehende Platte (c) der Schieber in jeder Lage selbsttätig an die durchgeführten Kettenstränge gedrückt wird.

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wasser.

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F.

Bekanntmachungen des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede.

Protokoll der Vorstands- und Ausschußsitzung des Verbandes 3 mit Einschränkungen, 1 unter unannehmbaren Bedingungen, u. a. Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede am Sonntag, den 4. Fe daß die Fabrikanten sich auf den Mindestfassonpreis einigen. Die bruar 1906, vormittags 10 Uhr, in dem kleinen Saal des Vereins Berliner

Unterschrift verweigerten 4.
Kaufleute, Berlin W., Jägerstraße 22.

Herr Becker stellt den Antrag, daß Herr Bruckmann unter

Zuziehung ihres Verbandssekretärs mit Herrn Fischer und ihm Tagesordnung:

selbst am Montag um 1042 Uhr, unter heutiger Absetzung des 1. Bericht über das Erkenntnis des Bera-Diamanten-Prozesses. Punktes von der Tagesordnung, weiter verhandeln soll, um zu einem 2. Vorlegung der auf dem Verbandstag München beschlossenen

Resultat zu kommen, da ohne Namensnennung der Fabrikanten nicht Arbeitsordnung.

zu verhandeln ist. Es wird demgemäß beschlossen. 3. Negatives Ergebnis des Rundschreibens des Verbandes der

Zu Punkt 4 teilt Herr Fischer mit: 18 Vereine mit 1011 MitSilberwarenfabrikanten in Angelegenheit Besteck-Preis-Konven

gliedern sind für Weiterarbeit, 11 Vereine mit 448 dagegen. Von tion und was soll darin weiter geschehen?

Frankfurt a. 0. und Braunschweig ist eine Erklärung nicht ein4. Prüfung der Eingänge in Angelegenheit Feuerschutzkasse in gegangen. Verfolg der Resolution München.

Zu Punkt 5 verliest Herr Fischer einen Brief aus P., in wel5. Entscheidung, ob auf Grund des Gutachtens der Handwerks chem sich ein Uhrmacher, der sich Goldarbeiter nennt, dagegen

kammer gegen einen Uhrmacher, der sich Goldarbeiter nennt, verwahrt, daß er dies nicht dürfe. Weil er seine Reparaturen selbst Klage erhoben werden soll.

macht, hält er sich berechtigt, sich Goldarbeiter zu nennen. 6. Beratung wegen Einführung des metrischen Karates.

Herr Becker stellt den Antrag, dem Vorstand die Wahl eines 7. Beschlußfassung wegen wiederholten Detaillierens eines Silber zu verklagenden Uhrmachers zu überlassen und ein gerichtliches warenfabrikanten.

Erkenntnis herbeizuführen. Es wird demgemäß beschlossen. 8. Vorschlag eines Gesetzes zur Regelung des Ausverkaufswesens. Bei Punkt 6 kommt ein Bericht der Aeltesten zur Verlesung, 9. Bericht über den Stand der Leihhausfrage.

der, auf dem Gutachten der Hanauer Handelskammer fußend, für 10. Antrag Vereinigung Halle wegen Zahlung der Prozeßkosten von das alte Karat sich ausspricht. Die Behauptung, daß das Karat Mk. 150,- in Sachen Konkurswarenausverkauf.

international einheitlich sei, ist insofern hinfällig, als es zwischen 11. Vorschlag der Einziehung unsicherer Forderungen an Privat 188 mmgr und 213 mmgr in den verschiedenen Ländern schwankt. personen durch den Verband.

Der Verband soll dahin streben, das metrische Karat zu 200 mmgr 12. Sonstiges

einzuführen und zu diesem Zwecke mit den übrigen Kulturländern Anwesend die Herren: Fischer, Menzel, Schmidt, Bruck

in Verbindung treten. mann, Becker, Range, Schlund, Betz, Éckhardt, Stumpf,

Zu Punkt 7 kommt der Fall L. zur Besprechung. Die bemängelte Müller.

Reklame wird zur Begutachtung an den Verband der S. W. F. überHerr Fischer eröffnet die Sitzung um 10 Uhr 40 Minuten, heißt

wiesen. die Herren willkommen, besonders das neue Mitglied des Aus

Punkt 8, Ausverkaufsgesetz, wird der Entwurf des Herrn Fischer schusses, Herrn Betz-Hannover und widmet dem heimgegangenen

genehmigt und beschlossen, den Entwurf an die Körperschaften zu Herrn Merk herzliche Worte des Gedenkens, besonders weist Herr

schicken, welche sich für die Regelung des Ausverkaufswesens Fischer auf das deutsche Fühlen und Denken des Verstorbenen hin,

interessieren. Herr Hampe hat sein Amt niedergelegt.

Zu Punkt 9 berichtet Herr Fischer, daß die Erhebungen als Zu Punkt 1 teilt Herr Fischer mit, daß das Urteil in Sachen

abgeschlossen betrachtet werden können und daß das Ministerium Bera-Diamanten zu Ungunsten des Verbandes ausgefallen. Das Ge

die Angelegenheit sehr lebhaft aufgenommen hat und nun abzu

warten ist, was sich daraus entwickelt. richt stellte fest, daß in den Ankündigungen das Wort Imitation ge Punkt 10 ist zurückgezogen. braucht sei und dies mit Ausnahme ganz weniger kleiner Leute von allen Sachsen verstanden werde. Es könne sich daher nur noch um

Bei Punkt 11 setzt Herr Fischer den Hergang der Vebertragung unlauteren Wettbewerb handeln, doch sei diesbezüglich kein Antrag

einer solchen Forderung auseinander. gestellt.

Herr Becker spricht namens Württemberg sich gegen den Vor

schlag aus und bezweifelt überhaupt die Zulässigkeit dieser Art GeDas Journal d. G.-K. hat eine Eingabe an das Ministerium des

schäfte, weil der Verband keine wirtschaftlichen Zwecke verfolgen Innern des Königreichs Sachsen gerichtet, um das Wort Diamant in

darf. Es soll die Anregung weiter verfolgt werden; es müßte jedenVerbindung mit Glassteinen zu verbieten. Diese Eingabe ist von Herrn Eckhardt ebenfalls gemacht und bereits abschläglich

falls eine Satzungsänderung stattfinden, wenn der Verband es über

nehmen soll. beschieden worden.

Punkt 12. Unter Sonstiges teilt der Vorsitzende mit, daß der Herr Betz weist darauf hin, daß marktschreierische Reklame

Bundesrat die Sonntagsarbeit vor Weihnachten abgelehnt hat. nicht zu fassen sei. Es kommt dann noch ein „Eingesandt“ eines Die weiße Liste wird zur Berichtigung durchgesehen, 4 Herren rheinischen Blattes zur Verlesung, das den Bera-Schwindel in dra haben sich nur gemeldet. stischer Weise kennzeichnet; es wird beabsichtigt, dieses „Einge Herr Fischer bedauert, bezüglich der Organisation, daß einige sandt“ weiter zu verwerten, da es aussichtslos erscheint, die An Vereine nicht rührig genug sind, um noch fehlende Mitglieder heranwendung des Wortes „Diamant“ auf gesetzlichem Wege für Glas zuziehen. steine zu verbieten. Es bleibt nur die Selbsthilfe der Kollegen in Der Vorstand soll sich mit den Unterverbänden ins Einvernehmen den einzelnen Städten.

setzen, ob sie selbst die Wahl der Vertrauensmänner vornehmen Punkt 2, die Arbeitsordnung betreffend. Einsprüche sind bis oder der Vorstand des Verbandes dies ausführen soll. jetzt erhoben von Friedr. Prinz, dem § 3 nicht zusagt, ebenso nicht die lückenhafte Einschränkung der katholischen Feiertage.

Herr Range berichtet über Annoncen, welche unwahre Tat

sachen enthalten und infolge deren Verurteilungen erfolgt sind; Herr Becker bemerkt dazu, daß die Verhältnisse am Rhein trotzdem haben die Zeitungen diese Annoncen wieder aufgenommen, anders liegen und dort sich kein Gehilfe bereitfinden würde, diese sie sind dann in einem Fall zu 150 Mk. Geldstrafe verurteilt worden. Arbeitsordnung anzuerkennen.

Bezüglich des Ersatzes für die Herren Hampe und Merk soll Herr Range stellt den Antrag, die Arbeitsordnung so auszu abgewartet werden, bis Bayern den Vorsitz besetzt. arbeiten, daß sie als Unterlage für die verschiedenen Verhältnisse Herr Schlund stellt die Frage, wie man sich zu der Lagereidienen soll.

Berufsgenossenschaft zu verhalten hat. Es wird festgestellt, daß Herr Menzel stellt den Antrag, noch eine zweite Arbeitsord über diese Angelegenheit noch große Unklarheit herrscht, und sollen nung mit 14 tägigen Kündigung auszuarbeiten und beide als Unter sich die Beteiligten näher über diese Materie unterrichten und darlage den Kollegen zu übergeben.

über berichten. Herr Fischer weist auf ein gemeinsames Arbeiten einer Kom Herr Menzel bringt den Fall Sch., der in den Fachzeitungen mission hin, die aus Gehilfen und Meistern zu gleichen Teilen be schon besprochen ist, zur Sprache, und kritisiert das gefällte Urteil stehen soll.

abfällig Herr Fischer empfiehlt der Kommission die Arbeitsordnung

Herr Betz berichtet im Anschluß daran über eine Anweisung, nochmals zu überweisen, gemäß Antrag Menzel; dies wird be

zur Verwendung der Feilung, die in der Fachzeitung gestanden und schlossen.

an Harmlosigkeit nichts zu wünschen übrig ließ. Zu Punkt 3 verliest Herr Fischer das Schreiben des Verbandes

Herr Menzel befürwortet bessere theoretische Bildung der der Silberwarenfabrikanten; das Ergebnis ist folgendes: Die Um

Lehrlinge in den Fachschulen. frage geschah an 38 Besteckfabrikanten. Nicht geantwortet haben 12,

Um 5 Uhr 30 Minuten schließt Herr Fischer die Sitzung. geantwortet haben 26, 18 haben ohne Einschränkung zugestimmt,

Fischer. Oscar Müller. E. Stumpf. Peter Betz. Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet.

Der deutsche Handel mit Juwelen, Gold- und Silberwaren, Uhren usw.

im Jahre 1905. Zusammengestellt von Syndikus Herm. Pilz.

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Prámiterung von Lehrlings - Arbeiten

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ie Redaktion der Deutschen Goldschmiede-Zeitung eröffnet hiermit eine

Konkurrenz für Lehrlingsarbeiten, die sich alljährlich zu Ostern wieder

holen soll. Wie bekannt, ist die Abnahme der Lehrlingsprüfung den Handwerkskammern und den Innungen vorbehalten. Diese Prüfung soll durch unsere Prämiierung in keiner Weise etwa überflüssig gemacht oder paralysiert werden, sondern im Gegenteil, wir streben eine Unterstützung der nunmehr zum Gesetze gewordenen Prüfung durch die Innungen und Handwerkskammern an, insofern, als wir die Lehrlinge aneifern wollen, ihre Lehrzeit auszunutzen und ihnen Gelegenheit geben möchten, sich in ihrem praktischen Können zu versuchen. Wir haben uns übrigens bei einer Handwerkskammer vergewissert, daß derartige Prämiierungen eine wohlwollende Aufnahme seitens derselben finden und so gehen wir mit dem Wunsch an das Werk, daß die neue Einrichtung der Deutschen Goldschmiede - Zeitung dem ganzen Fach zum Segen gereichen möge.

Die Prüfung und Bewertung der eingesandten Arbeiten ist, bezw. dem Können des Lehrlings entspricht, damit nicht der erfolgt durch von unserer Redaktion eingeladene Goldschmiede. eine zu schwierige, der andere zu leichte Arbeiten in Angriff Das Resultat wird in der Deutschen Goldschmiede-Zeitung be nimmt. kannt gemacht werden.

Einsendung der Arbeit Die Arbeiten können bestehen in folgendem:

und Bescheinigung des Lehrherrn. Eigene Anfertigung eines Chatons- oder Carmoisierungs

Der Arbeit wird ein verschlossenes Kuwert beigelegt, das Ringes nach freier Wahl, Montieren einer Brosche, eines Colliers,

mit einem Kennwort zu versehen ist. Die Arbeit, sowie die EinAnhängers, Armbandes, Medaillons, Ohrschrauben resp. Ohr

lage des Kuwerts hat das Kennwort ebenfalls zu tragen und die ringe; Einfassungen von Semi-Emaille-Bildern oder Münzen,

Bescheinigung des Meisters mit folgendem Wortlaut: einzelne Montierungsstücke, kirchliche und profane Sachen,

Der unterzeichnete Lehrmeister bescheinigt hiermit, daß Geräte, Studien in Metall nach der Natur (Pflanzen etc.)

der Lehrling Die Arbeiten brauchen nicht nach eigenen Entwürfen aus

geb.........

in... geführt zu sein, vielmehr können fremde Zeichnungen benutzt

die eingesandte Konkurrenzarbeit mit dem Motto:

im werden, diese sind jedoch der eingesandten Arbeit beizufügen.

..Jahre seiner Lehre Die Ausführung kann in Kupfer oder Messing, Gold und

ohne fremde Beihilfe hergestellt hat. Silber, am besten aber in Silber erfolgen.

Ort:.......

Datum: Es werden nicht nur Arbeiten aus dem letzten Lehrjahr an

Unterschrift des Lehrmeisters : genommen, sondern jedes Lehrjahr wird berücksichtigt. Es ist

Unterschrift des Lehrlings: jedoch zu bemerken, in welchem Lehrjahr der Lehrling steht.

Prämien und Diplome. Erwünscht ist es, daß als Konkurrenzarbeit von jedem Lehrling

Wir setzen für die besten Arbeiten Prämien aus und zwar möglichst nur ein Stück, dieses aber so gut als möglich ge

als 1. Preis 30 M., als 2. Preis 20 M., als 3. Preis 10 M. Alle fertigt wird, da es den Preisrichtern nicht auf die Zahl der ein

anderen Arbeiten erhalten Zensuren und jene, die mindestens. gesandten Arbeiten, sondern hauptsächlich auf deren gute Aus das Prädikat „Gut“ verdienen, auch Diplome. führung ankommt. Es ist auch nicht notwendig, daß diese Arbeit

Die Preise werden nicht in bar ausgezahlt, sondern der beverkaufsmäßig hergestellt wird, vielmehr ist es richtiger und

treffende Lehrling erhält einen Bon, den er an Zahlungsstatt für auch erwünschter, das Stück unpoliert oder auch ungefaßt, aber

zu kaufende Werkzeuge, Bücher etc. an den Lieferanten der sauber verfeilt und geschabt einzuliefern, weil in diesem letztem

Werkzeuge etc. einsenden kann.
Zustande die Goldschmiedearbeit am besten zu beurteilen ist.
Es wird auch viel Gewicht darauf gelegt, daß die Stücke gut

Schluß für die Annahme der Arbeiten 30. April 1906. gelötet sind.

Die richtige und sachgemäße Ausbildung der Lehrlinge Bei Arbeiten für Weißjuwelen sind die „gà jours" für die

und die bessere Ausbildung der Gehilfen zu fördern, ist Steine gut zu fräsen und auf der Rückseite recht schön in Bogen

ja das vorzüglichste Mittel, um unser Fach zu heben und auszufeilen. Bei Broschen ist der Nadelstiel einzustiften. Bei

wir wollen unser Möglichstes hierzu beitragen. Medaillons sind die dazu gehörenden Glasränder mit Gläsern

Wir ersuchen deshalb alle Meister, welche Lehrlinge einzuliefern.

beschäftigen, dieselben zur Beteiligung an unserer PrüFerner wollen die Lehrherren darauf achten, daß ihre Lehr

fung anzuhalten und sehen recht zahlreichen Einsendunlinge eine Arbeit wählen, welche auch dem Lehrjahre angemessen

gen entgegen. Deutsche Goldschmiede-Zeitung für den kunstgewerbl. Teil: Professor Rud. Rücklin, Leiter der Goldschmiedeschule Pforzheim für den Fachtechn. Teil : Goldschmied Paul Axthelm

für den Verlag: Wilhelm Diebener.

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