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mit diesen nicht zu wetteifern, wogegen die gründlichere, handwerksmäßige Ausbildung, die es eher zu gewährleisten vermag, nicht angeschlagen wird.

Andererseits aber und das ist wieder eine naturgemäße Gegenwirkung werden durch die immer stärker werdende Konkurrenz der Großbetriebe die mittleren und kleinen Fabriken immer mehr auf die Mitarbeit der im kleingewerblichen Betriebe arbeitenden Hilsgeschäfte angewiesen sein, sofern diese auf der Höhe der modernen Ansprüche bleiben.

Wenn man nach Mitteln sich umsieht, um hier zu helfen, zu stützen und zu fördern, so muß man sich freilich darüber klar sein, daß ein Rezept von sicherer und sofort sichtbarer Wirkung niemals gefunden werden kann. Nur unablässige und geduldige Arbeit, nur das Berücksichtigen aller Faktoren kann von langsamem, aber dauerndem Erfolg sein. Gestatten Sie mir, daß ich einige der bisher vorgeschlagenen und vorhandenen Hilfsmittel herausgreife.

Zur Hebung des Kleingewerbes wird allgemein eine bessere Handhabung der Buchführung empfohlen, und von der Regierung werden überall, wo sich cine genügende Anzahl von Teilnehmern finden, Buchführungskurse eingerichtet. Ich bin in dieser Beziehung nicht Fachmann, und doch möchte ich es wagen, die ketzerische Behauptung aufzustellen, daß der Wert der Buchführung für den Kleingewerbetreibenden vielfach in falscher Richtung gesucht, und dadurch verkannt und herabgewürdigt wird. Man macht ihm in der Regel den Vorwurf, vermöge seiner ungenügenden Buchführung wisse er nicht zu kalkulieren und müsse sich deshalb widerstands

los im Preise drücken lassen. Soweit nun meine Kenntnis reicht, fordert einerseits jeder Geschäftsmann lieber viel als wenig wenn er kann und sind andererseits, gerade hier, die Preise, teils durch Konkurrenz, teils durch geringe Nachfrage, derart festgelegt, daß auch die fcinste Kalkulation den Abnehmer nicht bewegen wird, mehr zu zahlen, als allgemein üblich. Wenn also ein Gewerbetreibender, der einen Buchführungskurs durchgemacht hat, seine erworbenen Kenntnisse nur dazu benützt, um einen zehnprozentigen Aufschlag herauszurechnen, so kann er, rein rechnerisch genommen, vollständig recht haben und doch seine Kundschaft durch seine neue Wirtschaft an die Konkurrenz verlieren. Ihm wird dann der Segen der Buchführung in recht zweifelhaftem Lichte erscheinen. Eine Regulierung der Preise kann ja unter den heutigen Verhältnissen überhaupt nicht Sache des Einzelnen, sondern höchstens einer organisierten Korporation sein. Aber die gewerbliche Buchführung, und besonders sein wichtigster Teil, die Berechnung des Selbstkostenpreises, hat einen viel tieferliegenden Wert. Sie soll es in erster Linie ermöglichen, eine präzise Diagnose des ganzen Geschäftsorganismus und seiner Fehler und schwachen Stellen zu ermöglichen. Mit ihrer Hilfe wird es eher möglich sein, zu ermitteln, ob da und dort noch rationeller gearbcitet werden kann, ob es möglich oder notwendig ist, bei bestimmten Gelegenheiten noch mehr an Zeit und Material zu sparen, oder gewisse Artikel besser ganz aufzugeben, und dafür sich auf andere zu verlegen. Kurz, ich halte die bessere Kenntnis des eigenen Betriebes für den Hauptwert einer zweckmäßigen Buchführung, nicht das Ansetzen und Begründen höherer Preise.

(Schluß folgt.)

Von den Schätzen des Müglitztales.

Die Müglitz ist kein stolzes, weltbekanntes Gewässer, sondern nur ein bescheidener linksseitiger Nebenfluß der Elbe, der in der Nähe von Lauenstein auf der sächsisch-böhmischen Grenze entspringt, den westlichen Teil der „sächsischen Schweiz“ durchläuft und unweit Mügeln mündet. Dies zum Teil überaus malerische Tal der Müglitz hat nun in letzter Zeit seinen Namen auch weiteren Kreisen ins Gedächtnis gerufen, die bislang nichts oder wenig von ihm wußten. Wie man in der Elster Perlen fischt, so hat man auch im Müglitztal Schätze gehoben. Es ist dort eine neue, eigenartige heimatliche Industrie entstanden, die infolge ihrer Eigenart verspricht, dem stillen Tale zu einer bevorzugten wirtschaftlichen Stellung zu verhelfen. Man hat nämlich damit begonnen, die im Müglitztal vorhandenen Schätze von Halbedelsteinen, namentlich von Achaten und Amethysten, auszubeuten. Bisher war es unterblieben, weil die Geologen und Techniker der Meinung waren, daß das Gestein viel zu brüchig und mürbe sei, um sich in der Schmuckindustrie verwerten zu lassen. Nun hörte auch Herr Carlo Rimatei, ein Italiener von Geburt, von diesem Reichtum des Müglitztales und er widniete sich einem eingehenden jahrelangen Studium der Gesteine, um deren Struktur, Härte und Verwendbarkeit festzustellen. Er fand dabei, daß die Halbedelsteine des Müglitztales und der angrenzenden Täler besser waren als ihr Ruf, und zog nunmehr Arbeiter aus den bekannten Obersteiner Achatschleifereien herbei, in denen jetzt meist mit brasilianischen Steinen gearbeitet wird. Die Resultate waren überraschende. In mehreren Ausstellungen, welche

Herr Carlo Rimatei arrangierte, fanden die Schmucksachen, zu denen die heimischen Steine Verwendung gefunden hatten, volle Anerkennung. Die verschiedenen, an Einzelflächen geschliffenen und polierten Achate und Amethystquarze zeichneten sich durch einen reizvollen Schliff, originelle Form und große Billigkeit aus. Die Firma hat uns eine Kollektion derselben übermittelt und können wir aus eigener Wahrnehmung bestätigen, daß die Steine sich vortrefflich zur Herstellung reizvoller Schmuckgegenstände eignen. Die Verarbeitung ist eine außerordentlich vielseitige. KrawattenNadeln, Busen-, Schal-, Schürzen- und Hut-Nadeln, Broschen, Manschettenknöpfe, Ketten, Berlockes, Papiermesser, Brieföffner, Lesezeichen, Knöpfe, Briefbeschwerer usw. lassen sich vorteilhaft und geschmackvoll aus diesen Steinen herstellen. Die Krawatten-Nadeln werden schon von 50 Pf. an bis zu 5 Mk. verkauft, Broschen von 1 Mk. 50 Pf. an, Manschettenknöpfe von 2 Mk. an, je nach dem zur Fassung verwendeten Material. Es ist bekannt, daß die von der Stadt Dresden dem deutschen Kronprinzen zu seiner Hochzeit gewidmete Glückwunschadresse in ihrer silbervergoldetem Kapsel auf einem Sockel von sächsischem Halbedelstein aus dem Müglitztal ruht. Der Entwurf stammte von Prof. Groß, die Silberarbeit von Gottfried Hermann Ehrenlechner in Dresden und die Steinarbeit aus Carlo Rimateis Achatschleiferei in Dresden-Priesnitz. Auch dadurch kamen die sächsischen Halbedelsteine zu besonderer Ehre und lenkten die Aufmerksamkeit unseres Kaiserhauses auf sich. Möge der neuen Industrie ein schöner, gesegneter Fortgang beschieden sein!

Ein Juwelierpalast in der „fünften Avenue“ von New-York.

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Handprägung kleiner Metallteile.

Nicht jede Werkstatt verfügt über Prägevorrichtungen, um Die Tiefe des Gesenkes richtet sich je nach dem Muster. Metallprägungen herzustellen, die oft zur Anfertigung von Waren Ein Blatt wie beistehend angegeben, dürfte nur die Tiefe der zu erforderlich sind. Aber selbst wenn eine Presse vorhanden ist, prägenden Metallstärke haben. übergeht man bisweilen die Benutzung derselben, wenn es sich Der Blattgröße entsprechend schneidet man das Gold-, Silberum Stücke handelt, die nur in geringer Anzahl gebraucht werden. oder sonstige Blech zu und legt dasselbe auf den Unterstempel. Je nach dem Muster des Zierstückes werden die hochstehenden Den Punzen setzt man auf das Metallplättchen und sucht durch Stellen auf Blei mittels Punzen oder mit dem Hammer hochge schwaches Anschlagen in die Senkung des Unterstempels hineinzutrieben, oder das Metall mit der einen

kommen. Ist man überzeugt, die richtige und dann mit der anderen Seite auf Kitt

Stelle gefunden zu haben, so kann man gesetzt und die Dekoration mittels des

mit einem kräftigen Schlag die Prägung Ziselierpunzens hervorgebracht.

vollenden. Kleine Teile, z. B. Herzchen, Klee-,

Um den Punzen bei gewissen MusEichen-, Lorbeer- u. dgl. Blätter, Früchte,

tern leichter in die richtige Lage bringen Ornamente, Kronen und manches andere,

zu können, legt man auf das Metallkönnen der Kleinheit wegen nicht gut

plättchen ein Stückchen Blei und treibt mittelst des Ziselierpunzen hergestellt

durch dieses das Blech in die Tiefe. werden, sollte man auch nur ein Stück

Der Einzatz des Punzens ist jetzt bedes betreffenden gebrauchen können).

deutend erleichtert und ist die ScharfSelbst wenn man eine Presse zur Ver

prägung schnell vollendet. Je nach dem fügung hat, würde man dieselbe schon

Muster und der Tiefe des Unterstempels deshalb nicht gerne benutzen, weil es die

kommt es vor, daß die Konturen das Blech alles beherrschende Mode nicht erlaubt,

schneiden, was nicht immer angenehm ist. die Goldfarbe und den Goldgehalt beein

Die gestanzten Teile werden ausgeflußt, und nicht einmal kleine Vorräte sol

sägt und gefeilt. Blattrippen und dergl. cher Pressungen gestanzt werden können.

werden nach Fertigstellung des Stückes Um derartige kleine Teile auf die

je nach der Art der Patinierung oder Politur verstochen. einfachste Art herzustellen, fertigt man

Die sogenannten Schützen-Orden, welche auch als Preissich einen kräftigen Stahlpunzen an, auf

Orden auf Turner-, Radfahrer- und dergl. Festen Verwendung welchem das gewünschte Objekt, z. B. ein

finden, lassen sich auf die oben angegebene Art leicht anEichenblatt in der gewünschten Model

fertigen. Einen Flügel des Ordens feilt man als Punzen lierung angebracht wird. Wie beistehende

zurecht und schlägt die Teile wie oben erklärt. Meistens Abbildung zeigt, ist der Punzen so ange

werden diese Orden nur einseitig ausgeführt, d. h. die Rückfeilt, daß das Blatt ganz frei dasteht. Der

seite ist flach. Die Kreuzteile werden nach dem Stanzen Punzen wird gehärtet und angelassen und

ausgeschnitten, zusammen auf das entsprechend gerichtete dann in einen Eisen- oder Stahlstempel

Blech gelegt und auf dieses aufgelötet. Mittels einer Laubeingeschlagen, der von entsprechender Größe und Stärke sein säge trennt man die Stücke voneinander, verfeilt, und lötet sie an muß, um beim Prägen als Unterlage dienen zu können. Für eine einen Ring, wie beistehende Zeichnung zeigt. Die Mittelschilder, Laubgarnitur kann ein Unterstempel verwendet werden.

welche mit der Gravierung versehen werden, sind schwach geBei einfachen Sachen, denen nur eine gewisse Form gegeben wölbt. Das Schild der Oberseite wird mit einem Kranz umgeben, werden soll und auf welchen feinere Linien nicht aufgeprägt der mit vier Drahtstiften versehen ist. Damit die Schilder sich zu werden brauchen, genügt ein Unterstempel aus Bronze oder nicht drehen können, werden dieselben mit Kerben versehen, hartem Messing.

durch welche die Drähte hindurch gehen. Soll der Orden zweiBesitzt man die Fertigkeit zur Anfertigung des Stahlstempels seitig sein, so lötet man zwei der gestanzten Kreuzteile gegennicht, so muß man die Arbeit einem Stahlgraveur übertragen. Bei einander. Die übrigen Arbeiten ergeben sich dann von selbst. gewissen Mustern und bei solchen, die für eine größere Auf Nach dem Polieren, Gravieren, Vergolden und dergl. wird der lage benutzt werden sollen, empfiehlt es sich, den Unterstempel Orden zusammengesetzt, die Stifte des Kranzes umgebogen und zu härten, andererseits kann derselbe aber auch stets durch den entsprechend verarbeitet. Laubgalerien zu Kränzen sind fertig Punzen wieder verschärft werden.

zu beziehen (siehe Inseratenteil).

11

Zw.

Das Dichroskop.

Ein Hilfsmittel zur Bestimmung verschiedener Edelsteine. Das Dichroskop, nach dem Erfinder und Mineralogen Hai- viereckig ist und dessen Seiten 1', mm lang sind. Sieht man dinger, dessen Handbuch der bestimmenden Mineralogie 1851 nun durch die Lupe, so erblickt man nicht ein, sondern zwei in Wien in zweiter Auflage erschienen ist, auch Haidingersche Vierecke. Es beruht dies auf der doppelten Lichtbrechung des Lupe genannt, existiert bereits seit einem halben Jahrhundert, ist Kalkspates, des sogenannten Doppelspates, welcher in Deutschaber in Juwelierkreisen noch wenig bekannt. Das Dichroskop ist land in Niederrabenstein, bei Chemnitz in Sachsen und in Auereine Metallröhre, hät gewöhnlich eine Länge von 6 cm und einen bach im Odenwalde gefunden wird. Diese Strahlenbrechung hat Durchmesser von 24/2 cm. In diese Röhre ist ein 2—24/2 cm zuerst Erasmus Bartholin im Jahre 1669 entdeckt. Es gibt nun langer Kalkspat, welcher zirka 1 cm Durchmesser hat, mittels eines Edelsteine mit einfacher und solche mit doppelter Strahlenbrechung. Korkes in der oberen Hälfte befestigt. Über diesem Kalkspat, Zu ersteren gehören der Diamant, die verschiedenen Spinelle, als welcher auch länger und dicker sein kann, liegt eine Metallplatte Rubin-Spinell, Rubin-Balais und Almandin-Spinell, ferner Almandin mit einem Loche von 1'/2 mm Durchmesser. Etwas über dieser und Granat. Zu den Edelsteinen mit doppelter Strahlenbrechung Platte befindet sich die Linse. Es kann diese auch ein gewöhn- gehören der orientalische Rubin (Abänderung des Korund), brasiliches rundes Medaillonglas sein. Unterhalb des Kalkspates be lianische Rubin (Ahänderung des Topas), der rote sibirische Turfindet sich wieder eine Platte mit einer Öffnung von 3 cm Länge. malin, auch Rubellit genannt, die verschiedenen Smaragde und Den Abschluß bildet unten einc Metallplatte, welche, wie die fast alle anderen durchsichtigen Edelsteine. Hält man nun, gegen vorigen Platten, in der Mitte auch ein Loch hat, welches aber das Licht gewendet, vor der Lupe einen Spinell, so sind beide

Vierecke stets gleichmäßig rot. Bei einem vorgehaltenen Rubin hingegen ist bei gewissen Stellungen das eine Viereck von etwas anderer Färbung. Im Besitz einer solchen Lupe wird man fernerhin, wie bereits 1860 Kluge in seinem Handbuche der Edelsteinkunde erwähnte, nicht mehr Spinell mit Hyazinth und Almandin mit Rubin verwechseln können. Die Anschaffung verlohnt sich selbst bei erfahrenen Juwelieren, um, wie oben erwähnt, Spinelle von Rubinen zu unterscheiden. Denn bei diesen beiden Steinen ist man wirklich manchmal im Zweifel, wenn es sich um rosenrote Exemplare handelt, ob man sie zu den wertvolleren Rubinen oder minder wertvolleren Spinellen, welche im Handel schlankweg als orientatische Rubine bezeichnet werden, rechnen soll. Höchstens zwischen Rubin und sibirischem rotem Turmalin (Rubellit), welcher, weil er auch auf der Insel Ceylon gefunden wird, viel

fach auch als orientalischer Rubin verkauft wird, könnte man bei Untersuchung mit dem Dichroskop in Zweifel sein, da beide Steine gleiche Strahlenbrechung zeigen. Doch kommt dieser Turmalin nicht zu häufig vor. Er unterscheidet sich namentlich durch geringeres spezifisches Gewicht 3.0-3.1 und geringere Härte 7—7.5. Orientalischer Rubin hat bekanntlich spezifisches Gewicht 4.06——4.08 und Härte 9. In den Katalogen der Werkzeughändler ist das Dichroskop noch „Terra incognita“. Ein mir vorgelegenes Exemplar war aus Paris bezogen und kostete ungefähr 15 Mk. Für mich habe ich ein selbstangefertigtes Exemplar im Gebrauche. Kollegen, welche sich auch ein Dichroskop anfertigen wollen, können einen schönen, durchsichtigen Doppelspat zum Preise von 1 Mk. von jedem Mineralienhändler beziehen.

G. H.

Offener Sprechsaal. Unter dieser Rubrik veröffentlichen wir Einsendungen von Abonnenten und Fachkollegen, die in sachlicher Weise auf Übelstände aufmerksam machen und zur Diskussion darüber auffordern. Wir bitten alle unsere Leser, von dieser Einrichtung recht häufig Ge

brauch machen zu wollen, mit der Bemerkung, daß diese Einsendungen ohne unsere redaktionelle Verantwortung erscheinen.

Zu dem ständigen Artikel in unserer Goldschmiede-Zeitung versicherung auf 10000 Mk. reduziert haben, bemerken aber „Schützt Euere Läden vor Einbruchsdiebstahl“ will ich Ihnen fol schon heute, daß wir Ihre Versicherung nicht fortzugendes mitteilen.

setzen wünschen, sondern dieselbe zum 18. Juni cr. hierAm 18. Juni 1896 versicherte ich meine Waren zu 20 000 Mk. mit kündigen. Auf Wunsch sind wir bereit, Sie schon heute auf 10 Jahre bei der Gesellschaft Fides in Berlin, habe meine gegen Rückzahlung der vollen nicht verdienten Prämie von Prämie jährlich mit 43 Mk. pünktlich entrichtet und habe die Ge Ihrem Vertrag zu entbinden, damit Sie Ihren Wünschen entsellschaft nie in Anspruch zu nehmen brauchen. Da der zehn sprechend anderweitig Deckung nehmen können.

St. jährige Vertrag am 18. Juni 1906 abläuft, wollte ich die Gelegenheit benutzen, die Versicherungssumme auf 10 000 Mk. zu reduzieren. Nachschrift der Redaktion: Wir haben es schon oft als Auf meine Anfrage an die Gesellschaft, welche mittlerweile mit einen schweren Schaden bezeichnet, daß Versicherungsverträge der Gesellschaft „Allianz“ in Berlin verschmolzen wurde, bekam oft ohne jeden Grund gekündigt werden und der Versicherte dann ich untenstehende Antwort. Wie kann ich mich nun noch vor

plötzlich von den Vorteilen der Versicherung ein für allemal abEinbruch schützen, wenn man nach zehnjähriger Versicherung ein

geschnitten ist. So auch hier. Der Goldschmied hat 10 Jahre fach vor die Tür gesetzt wird? Ich teile Ihnen dies mit, da die Sache doch für weitere Kreise Interesse hat. Vielleichf können

gesteuert, ohne daß die Gesellschaft nur einmal ihm hätte beiSie mir obendrein cinen guten Rat erteilen.

springen müssen. Ohne jeden Grund wird aber plötzlich geDer Brief lautetet:

kündigt und eine andere Gesellschaft wird aller Wahrscheinlichkeit Berlin W. 8, 14. 2. 1906. nach die Versicherung ablehnen, wenn bei den AufnahmeverhandIm Besitz der gefl. Zuschrift vom 12. cr. bitten wir, uns lungen angegeben werden muß, daß eine frühere Gesellschaft den zunächst einen Nachweis zu erbringen, daß Sie auch Ihre Feuer Vertrag aufgehoben hat. Zu machen ist dagegen leider nichts.

1000)

Mit einem Schmuckstück.
Voll von Gold und edlen Stoffen, Könnt ich, was ich wollte, wählen,
Von Juwelen wunderbar

Wählt ich wohl für mich und dich:
Liegt die weite Welt mir ofien, Dir die Perlen und Juwelen
Als ein prächtiger Basar.

Und dein goldnes Herz für mich. Die Punzierung der Edelmetalle in Oesterreich - Ungarn. Die Gesetzvorlage betreffend die Punzierung der Edelmetalle, hat neuerdings mehrfache Abänderungen erfahren. So wurde die Punzierungstaxe pro Hektogramm Gold von 20 auf 15 Frs. herabgesetzt. Dem Artikel 26 wurde nachfolgendes Alinea hinzugefügt: „Gegenstände aus Gold, die in dem Augenblicke, als das vorliegende Gesetz in Kraft trat, bereits fabriziert waren und im Lande existierten, und die einen geringen Goldgehalt haben als dies Gesetz vorsieht, aber einen größeren Goldgehalt als 300 werden mit einer speziellen Punze versehen. Der Handel mit diesen Gegenständen wird in der gleichen Weise wie für jene Gegenstände gestattet sein, welche den gesetzlichen Goldgehalt haben, wenn sie innerhalb der von diesem Artikel festgesetzten sechs Monate punziert worden sind.“ Die in dieser Weise abgeänderte Gesetzvorlage wird in nächster Zeit dem Senate vorgelegt werden.

Wenn Fabrikanten Bestellungen von einer Firma „Continental Hardware Manufacturing Co. Chinchester Chambres, Chancery Lane London W. C.“ erhalten, die sich auf „E. M. Ern, Kommission und Export in Solingen“ als Referenz beruft, so mögen sie den Brief an den Untersuchungsrichter beim Kgl. Landgerichte in Elberfeld schicken. Die Bestellungen gehen von dem berüchtigten Londoner Schlittenfahrer“ Karl Hermann Ern aus,. der bereits mit Zuchthaus bestraft worden ist. Die Referenzen schreibt er selbst und äßt sie durch Verwandte in Solingen zur Post geben.

Bijouterie im französischen Außenhandel. Nach den statistischen Mitteilungen aus französischen Quellen führte Frankreich im Jahr 1905 aus dem Ausland Uhren im Wert von 18 229 000 Franken (1904 im Werte von 20 929 000 Fr.), Bijouterie, Gold- und Silberwaren im Werte von 21 164 000 Fr. (1904 solche von 19813000 Fr.) ein, darunter aus Deutschland Uhren für 5662 000 Fr. (gegen 9 342 000 Fr. im Jahr 1904) und Bijouterie, Gold- und Silberwaren für 5605000 Fr. (gegen 5774000 Fr.). Aus Frankreich wurden exportiert Bijouterie, Gold- und Silberwaren, sowie vergoldete und versilberte Waren im Werte von 36 986 000 Fr. (gegen 48 251 000 Fr.), sowie Uhren im Werte von 19694 000 Fr. (gegen 18572000 Fr. im Jahr 1904), davon nach Deutschland Bijouteriewaren aus Gold und Silber im Werte von 6 240 000 Fr. (gegen 5740 000 Fr. im Vorjahr).

Bei der Oberrheinischen Versicherungs-Gesellschaft in Mannheim gelangten im Monat Januar 1906 auf Einzel-Unfall- 372, auf KollektivUnfall- 228, auf Haftpflicht- 428, auf Glas- 229, auf Einbruchs- und Diebstahls-Versicherung 15 Schäden zur Anmeldung.

Vom Ausstand der französischen Diamantschleifer. Ein Teil der ausständigen französischen Diamantschleifer, gegen 200 Personen, sind in Antwerpen eingetroffen und haben in hiesigen Schleifereien Arbeit gefunden. Ein anderer Teil hat sich nach Amsterdam gewandt.

Hermann Mayer verduftet! Der Chef der Edelsteinkommissionsfirma Hermann Mayer in Wien ist seit dem 18. v. Mts. flüchtig. Mayer steht im Verdacht, große Betrügereien verübt zu haben. Bis zum 19. v. Mts. haben sich vier Geschädigte gemeldet, die Mayer Schmuckgegenstände im Werte von 160000 Kr. anvertrauten. Außerdem ist bekannt, daß der Flüchtling bedeutende Warenschulden hinterlassen hat. Mayer gab vor, geschäftlich nach Berlin reisen zu müssen.

Das offizielle Leipziger Meß - Adreßbuch (Verkäuferverzeichnis) der Geschäft mit sämtlichen Aktiven und Passiven auf eigene RechHandelskammer ist zur bevorstehenden Ostervormesse (Beginn nung übernommen; er wird die neue Firma unter dem Namen 5. März) in der 20. Auflage erschienen. Dic Zahl der darin aufge Adolf Deibele weiterführen. führten Aussteller der keramischen, Glas-, Metall-, Kurz-, Galanterie-, Firmen-Eintragungen. Die Firma Antonie Casalta, Juwelier, Spielwaren und verwandten Industrien beträgt einschließlich des Berlin, Passage 2, wurde eingetragen. – In Pforzheim wurde die Nachtrags 3159 (18. Auflage, Ostervormesse 1905: 2930), wovon Firma Bäzner & Wacker, Silberwarenfabrik, eingetragen. Die Ge2843 auf das Deutsche Reich, 206 auf Oesterreich-Ungarn und 110

sellschafter der seit 1. Juli 1905 bestehenden offenen Handelsgesellauf das übrige Ausland entfallen (Frankreich 47, Großbritannien 11,

schaftsind die Techniker Albert Bäzner und Friedrich Wacker, daselbst. Niederlande 26, Italien 5, Belgien 7, Schweiz 7, Dänemark 4, Schwe Geschäfts - Eröffnung. Herr Alb. Wolff eröffnete in Hamburg, den 2, Rußland 1). Wie bekannt, wird das Buch vom Meßaus

Pferdemarkt 14, ein Goldwarengeschäft. schuß vor und während der Messe an die Meßeinkäufer gratis ver Todesfälle. Am 13. Februar starb infolge eines schmerzhaften breitet. Den Inseratenteil besorgt, wie beim Einkäuferverzeichnis, Nierenleidens der Juwelier und Goldschmiedemeister August die Firma Haasenstein & Vogler, A.-G., in Leipzig.

Book zu Meppen, im 74. Lebensjahre. Ein Goldschmied, der

unermüdlich durch Fleiß und Geschick sein Geschäft führte, noch Die Ausstellung moderner Goldschmiedekunst in Hamburg von W. bis Weihnachten war er am Werkbrett tätig. Die zahlreiche und Lucas v. Cranach, einem Nachkommen des großen Malers und ehrenvolle Trauerbegleitung, sowie Kranzspenden, zeugten von der Stechers gleichen Namens, erregt im Bockschen Kunstsalon großen Beliebtheit, welche der Verstorbene in der Bürgerschaft und großes Aufsehen nicht nur bei den Damen, die ein natürliches bei seinen Geschäftsfreunden genoß. Das Geschäft wird in unverInteresse an diesen Prachtstücken haben, sondern auch bei den änderter Weise von dem Sohne des Verstorbenen, dem Goldkunstliebenden Herren. Es ist erstaunlich, mit welch feiner Intuition schmied Bernhard Book, weitergeführt. – In Hanau verschied der Autor dieser_Sachen vollendete Formschönheit mit den Farben nach kurzem schweren Leiden im Alter von 65 Jahren der bei der der Metalle und Edelsteine in Einklang bringt. Der Maler, Cranach Firma J. M. Krug angestellte Kabinetmeister Herr Fritz Reißig. begann als Porträtmaler, verbindet sich mit dem Skulpteur in so enger Weise, daß man einer neuen Kunst gegenüber zu stehen glaubt. Cranach geht, wie Bode schreibt, in seinen Goldschmiede

Von Kunstgewerbeschulen. arbeiten darauf aus, unter strenger Beobachtung der Anforderungen und Eigentümlichkeiten dieser Kunst den Schmuck frei nach passen

Ueber die Umgestaltung der Kunstgewerbe- und Fachschulen verden reizvollen Naturformen zu bilden und ihn auf dieser natura

handelte in Düsseldorf eine Versammlung von Handwerkern und listischen Basis zu stilisieren, fertig zu gestalten und unserer mo

Kunstgewerbetreibenden. Es wurde ein Beschluß gefaßt, der den dernen Tracht anzupassen. Die reichen Wunder_der Natur, wie

Handwerkskammern und dem Ministerium des Innern unterbreitet sie sich auch in den Steinen nach Form und Farbe bekunden,

werden soll. Jeder Schüler soll danach eine praktische Lehre hinter sucht der Künstler zu organischen Wesen umzuschaffen, ihnen

sich haben. Der Unterricht soll wesentlich im Zeichnen und ModelGestalten zu geben, die ihrer Eigentümlichkeit sich anpassen, sie

lieren bestehen, außerdem aber auch die kaufmännische Grundlage heben und beleben. Farbige Steine, Perlen oder verwandte Gebilde

geben. Die Schulkuratorien sollen zum dritten Teil Praktiker sein. so zu fassen, daß sie in ihrer ganzen phantastischen Eigentümlichkeit und Schönheit nach Form, Farbe und Licht voll zur Geltung kommen, die Fassung mit den Steinen so zusammenzuarbeiten, daß

Geschäftliche Mitteilungen. sie nach ihnen und für diese erfunden scheint, dem einzelnen Stücke die so seinem Zweck oder dem Material passende Form

Eine praktische und vorteilhafte Neuerung gt die bestens bezu geben: das ist Cranachs künstlerische Eigenart. Wer sich davon

kannte Firma J. Schmalz, Maschinen- und Werkzeughandlung in überzeugen will, betrachte diese reiche Fülle von Schmucksachen,

Pforzheim auf den Markt. Es ist dies Söhnles neue Filtrierdie bei Bock ausgestellt sind. Besonders aufmerksam möchte ich

anlage zum Selbstfiltern des Poliseusen- und Goldschmiedsabauf das Medusenhaupt machen, dessen Gesicht aus Opal, dessen

wassers für Gold- und Silberwarenfabriken und größere JuwelierHaare aus rotem Jaspis und dessen Flügel aus grünem Nephrit werkstätten. Der Hauptvorteil dieser Anlage besteht darin, daß bestehen. Einen großen künstlerischen Wert, ganz abgesehen von

dieselbe keinen Filz enthält, von dem Poliseusenabwasser also nicht dem Preis (36 000 Mk.), ist ein Stirnreif mit zwei Clematisblüten,

verschleimt und von dem Goldschmiedeabwasser, welches Säure deren Brillanten in Platin gefaßt sind. Prachtvoll sind auch ver

mit sich führt, niclit zerfressen werden kann. Für die überaus schiedene Hutnadeln, unter denen eine ist, deren Original die

sinnreiche BauKaiserin im Besitz hat. Lucas v. Cranach hat überall mit seinen

art (ein GeheimWerken einen großen Erfolg gehabt, natürlich am meisten in Berlin,

nis des Erfinwo sein Schmuck als der modernste und künstlerisch bedeutendste

ders) herrscht bei gilt . Auch in Hamburg dürfte seine Aussellung zahlreiche Kenner

Fachleuten nur und Amateure in Entzücken versetzen.

ein Lob. Er ga(Hamburger Fremdenblatt.)

rantiert, daß das Verkaufsgenossenschaft der Ringschleifereien in den Bezirken Turnau, abflicBende Was Semil und Gablonz. Die kürzlich gegründete Genossenschaft wählte ser vollständig in den Vorstand die Herren: Joach. Mrklas, Eisenbrod, Joachim frei von metalliKoslan, Zasada, und Josef Cila, Drakow.

schen Rückstän

den ist, wie auch Mittelfränkische Silberschläger - Industrie. Die Vereinigung der zahlreiche beigeRohsilberfabrikanten in Nürnberg hat neuerdings den Roh- fügte Zeugnisse silberpreis um etwa 4 Mk. fürs Kilo erhöht.

Pforzheimer und anderer Fabrikanten bestätigen. Jeder Fabrikant Krankenkassenbeiträge für Lehrlinge. Eine Abweichung von der

kann seinen Schlamm, welcher als trockene Masse in dem Faß gesetzlichen Vorschrift, daß bei versicherungspflichtigen Personen

zurückbleibt, selbst präparieren, und es liegt auf der Hand, daß er ein Drittel der Beiträge auf den Arbeitgeber entfällt

, findet sich

dadurch auch einen größeren Gewinn erzielt. Die Anlage kann in insofern vielfach in den Lohnverträgen, als vereinbart ist, daß der

jeder Fabrik oder Atelier, entweder in diesen selbst, oder auch ini Lehrling bezw. dessen Vater die Beiträge allein tragen soll. Wir

Souterrain oder Keller angebracht werden, und wird fix und fertig machen darauf aufmerksamn, daß eine solche Vereinbarung nichtig

ab Pforzheim verschickt, so daß der Empfänger solche nur aufist und außerdem den Arbeitgeber straffällig macht, weil sie gegen

stellen darf. Die Firma J. Schmalz ist gern bereit, mit Prospekten das Verbot der vertragsmäßigen Abweichung von den gesetzlichen

und Preisanstellungen jedem Interessenten an die Hand zu gehen Bestimmungen zum Nachteile der Versicherten verstößt.

und hat für Europa den Alleinverkauf übernommen.

Versilbertes Porzellan. Ein hiesiger Goldschmied, Leser unseres Personalien und Geschäftsnachrichten. Elattes, machte uns auf eine Neuerung aufmerksam, die geeignet Jubiläen. Nachdem erst im Monat Januar der Silbermonteur

wäre unserer Branche einen neuen hübschen Artikel zuzuführen. G Willenbrink in der Silberwarenfabrik M. H. Wilkens & Söhne

Es sind dies die von der Porzellan- Fabrik Galluba & Hofmann, in Hemelingen (Han.) sein 25 jähriges Arbeitsjubiläum gefeiert

Ilmenau i. Th. fabrizierten porzellanenen Gebrauchs-, Nipp- und hat, konnten am 18. v. Mts. schon wieder ein Jubilar auf eine

Luxusgegenstände. Genannte Firma übersandte uns einige Vasen 25jährige Tätigkeit in genannter Fabrik zurückblicken, nämlich der

und Aschenschalen zur Ansicht und Besprechung. Dieselbe hat Silbermonteur Heinrich Tietjen.

sich ein Verfahren gesetzlich schützen lassen, auf Porzellan-GegenFirmen - Aenderung. Herr Julius Jantze, Teilhaber der Alpaka

stände garantiert echte Silberauflage einzubrennen. Diese SilberSilberwaren - Fahrik Adolf Déibele,'Pforzheim, Zerrennerstr. 41, auflage wird dazu eigens präpariert, damit sie im Feuer den Gegenist aus derselben ausgeschieden und hat Herr Adolf Deibele das ständen anhaftet. Der Eindruck, den diese fertigen Gegenstände

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Nr. 9

auf uns machten, ist ein sehr günstiger; die Imitation ist eine so

Patente und Gebrauchsmuster. gute, daß wir den Preis derselben als sehr billig finden. Da ist z. B. ein in ruhender Stellung befindlicher Hund als Briefbeschwerer Patent-Anmeldungen. 31 a. R. 20 495. Schmelzofen mit Luftgedacht, der recht flott modelliert ist, so weit sich Porzellen mo

zuführung sowohl unter den Rost als auch in die Verbrennungsdellieren läßt; zwei sehr schöne Vasen, wovon hauptsächlich eine

gase. Louis Rousseau, Argenteuil, Frankr.; Vertr.: Arpad Bauer,

Pat.-Anw., Berlin N. 24. 3. 5. 04. davon sehr gefällig geformt und in getöntem Porzellan mit einer Silberkante in wildem Wein-Motiv verziert ist. Auch drei recht

21g. L. 21159. Radiumpräparat. Hugo Lieber, New-York; nette Aschenschalen wären noch zu erwähnen, zwei davon sind

Vertr.: Fr. Meffert u. Dr. L. Sell, Pat.-Anw., Berlin SW. 13. 20. 9. 04. ganz mit Silber überzogen, während die dritte und schönste in blau

44a. S. 21651. Hutnadel mit in einer Hülse geführtem Schaft mit

Widerhaken. Edward Henry Surridge, Chadwell, Natal, Süd-Afrika; getöntem Porzellan gehalten und mit Silberornament verziert ist.

Vertr.: E. W. Hopkins u. K. Osius, Pat.-Anw., Berlin SW. 11. 25. 9. 05. Wir können deshalb die Firma nur empfehlen und möchten wir

42h. M. 27 117. Zusammenlegbare Brille mit verstellbarem Steg die Besucher der Leipziger Vormesse auf diese Neuheiten aufmerksam machen, daß obige Firma im Städtischen Kaufhaus Leipzig, Le Mans, Frankr.; Vertr.: C. Fehlert, G. Loubier, Fr. Harmsen u.

zwecks Einstellung auf richtige Augenweite. Dr. Elie Mirovitsch, Zimmer Nr. 126, II. Obergeschoß ausstellen wird, woselbst außer A. Büttner, Pat. - Anw., Berlin SW. 61. 30. 12. 04. – Für diese Porzellansachen mit Silberauflage auch noch viele andere künst- Anmeldung ist bei der Prüfung gemäß dem Unionsvertrage vom lerische Neuheiten zu sehen sind.

20. 3. 83 u. 14. 12.00 die Priorität auf Grund der Anmeldung in

Frankreich (I. addition Nr. 3060) vom 24. 3. 04 des französischen
Die Firma Keller & Edelmann in Pforzheim, Patents 334 378 anerkannt.
Atelier für Photokeramik und Fabrikation von
Geschenkartikeln in Semi, sowie echt einge-

12 d. K. 29 376. Filterelement mit mittlerer Abflußnabe und brannter Emaille, übersandten uns einen ihrer

gepreßtem Filterstoff; Zus. z. Pat. 151722. Karl Kiefer, Chincinnati, Kataloge, den wir einer Durchsicht unterzogen.

V. St. A.; Vertr. : P. E. Schilling, Pat.-Anw., Dresden. 23. 7. 04. Derselbe enthält eine Menge neuer Muster,

44a. B. 37 809. Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtwirkungen unter denen uns besonders die schönen Semi an den mit durchscheinenden Steinen versehenen SchmuckgegenEmaillen gefielen. Um ihrer Kundschaft den

ständen. Boismaure Oscillating Juwelry Company, New-York; Verkauf von ihren Schmucksachen zu erleichtern, Vertr.: E. W. Hopkins u. K. Osius, Pat.-Anw., Berlin SW.11. 3. 8. 04. hat die Firma cin künstlerisch ausgeführtes, 31 c. B. 38 009. Verfahren zur Herstellung von Kunstgußformen. farbiges Reklameplakat, sowie einen Aus- Carl Bernewitz, Cassel, Milchlingstr. 5. 3. 9. 04. stellungsständer (siehe Abbildung) anfer

Patent- Erteilungen. 67 c. 168 433. Aus Schmirgel oder einem

anderen harten Material und einem Bindemittel (Schiellack, Harz BRAZZE

0. dgl.) bestehende Masse zur Herstellung von Schleifwerkzeugen. SCHMUCKSACHEN

F. H. Pauls, Bredstedt i. Schleswig. 7. 12. 04.

48 b. 168 533. Verfahren zum Plattieren von Draht und anderen PHOTOGRAPHIE

Metallgegenständen. George Arthur Goodson, Minneapolis, Minn,

V. St. A.; Vertr.: Pat. - Anwälte Dr. R. Wirth, Frankfurt a. M. 1, u.
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Metallbarren. Robert Woolston Hunt, Chicago; Vertr.: Pat.-Anw.
E. v. Nießen, W. 50, u. K. v. Nießen, W. 15, Berlin. 3. 11. 03.

Gebrauchsmuster - Eintragungen. 4 a. 267 905. Bewegliche Schlauch

Gasleitung mit Spiralfederbewehrung für Gaslampen. Gerhard tigen lassen, welche dieselben nebst einigen Schmucksachen Berns, N.-Gladbach, Crefelderstr. 110. 11. 11. 05. B. 29324. portofrei zum Preise von 2 Mk. versenden.

44a. 267 917. Haaruhrkette mit zwei Haarbändern, die mit ihren „Marguerite Glieder-Zieharmband. Ein durchaus neues, sinnreich sind. Alois Radi, München, Dachauerstr. 54. 20. 11. 05. R. 16479.

Enden durch den gemeinsamen Anhänger untereinander verbunden konstruiertes Glieder-Zieharmband wird von der Uhrketten- und Bijouteriefabrik J. Emrich in Pforzheim auf den Markt gebracht.

44 a. 267 922. Armband mit Schmuckkörpern, die durch beiderIm Prinzip ganz einfach, vereinigt es trotzdem größte Dauerhaftig

seits angeordnete Hülsen gehalten werden. Fa. Ludwig E Blinger, keit und feinste Eleganz. Die Dehnbarkeit liegt in den automatisch

Pforzheim. 23. 11. 05. E. 8570. ineinandergleitenden Gliedern, die sowohl ein bequemes Streifen 44a. 267 926. Aus einer Platte mit Einschnitten bestehende des Armbandes über die Hand, als auch ein Festsitzen an jeder Sicherung für Befestigungsnadeln. J. A. Kraemer, Frankfurt a. M., Stelle des Armes ermöglichen, ohne im geringsten die Haut zu ver Darmstädterlandstr. 93. 28. 11. 05. K. 26 667.

letzen, oder eine un 4a. 267 947. Lampendocht aus Asbest. Ernst Pompe, Ra-
angenehme Pressung tibor. 11. 12. 05. P. 10672.
auszuüben. Unsere

44a. 268 036. Nadelhülse als Unterteil für Broschen u. dgl. Bi-
Abbildung zeigt das
Armband, wie es eben

jouterieartikel. Oscar Queiser, Oberstein a. Nahe. 21. 11.05. Q. 430. ausgedehnt wird, und

268 066. Doppelbesteck für sogen. Jupiterzündhölzchen wie die Glieder in

und Notizblock. Mittweidaer Metallwarenfabrik Rudolf Wächtler einandergleiten: man

& Lange, Mittweida. 13. 12. 05. M. 20839.

erkennt sogleich, daß 44a. 268 069. Sparbüchse in Form einer Registerkasse, mit im es sich hier um eine tatsächliche Neuheit von eigenartiger Kon gemeinsamen Gehäuse getrennt angeordneter Registriervorrichtung struktion handelt, die als gefälliges, vornehmes Schmuckstück wirkt. und Sparraum. Mohr & Krauß, Nürnberg. 15. 12. 05. M. 20850. Die Form des Armbandes ermöglicht Ausführungen mit den verschiedenartigsten Zwischenteilen und Aufsätzen; kostbare Aufsätze

Patent-Bericht, von alten Armbändern können leicht in dieses neue Armband eingesetzt werden. Es wird in 14, 15 und 18 karat Gold angefertigt,

mitgeteilt vom Patentanwalt Dr. Fritz Fuchs, dipl. Chemiker und

Ingenieur Alfred Hamburger, Wien VII., Siebensterngasse 1. glatt oder mit echten Steinen gefaßt. „Marguerite“ ist in der Tat Auskünfte in Patentangelegenheiten werden Abonnenten dieses ein ideales Zieharmband, das alle Vorzüge in sich vereinigt.

Blattes unentgeltlich erteilt. Gegen die Erteilung unten angeUnter der gesetzl. geschützten Marke „Goldunit“ wird seit einiger

führter Patentanmeldungen kann binnen zweier Monate Einspruch Zeit eine Silber-Double-Kette auf den Markt gebracht, welche

erhoben werden. Auszüge aus den Patentbeschreibungen werden sich durch vorzügliche Qualität (garantiert 50., Feingehalt), tadellose

von dem angeführten Patentanwaltsbureau angefertigt. Ausführung und außerordentlich billige Preise auszeichnet

Oesterreich. und sich daher allgemein sehr gut einführt. Eine große Anzahl

Einspruchsfrist bis 15. April 1906. Engros - Geschäfte hat die Marke „Goldunit" aufgenommen und

KI. 48b. Otto Küsser, Bronze- und Metallwarenerzeuger in dürfte es im Interesse eines jeden Juweliers usw. liegen, sich die Wien. Verfahren zur andauernden Vereinigung von Metall mit

Leder. Nach Aetzung des Metalles mit Schwefel- oder Essigsäure großartigen Neuheiten in Herrenketten, Schieberketten, Kolliers mit

wird auf dasselbe ein aus Hausenblase und Paragummilösung bemodernen Anhängern usw. vorlegen zu lassen. Direkter Verkauf nur stehender Klebstoff aufgetragen, worauf das mit Salmiaklösung an Engros-Geschäfte durch Alb. Aug. Huber, Kettenfabrik

, Pforz- imprägnierte Leder aufgewalzt und bei einer Temperatur von zirka licim. Wir weisen empfehlend auf das Inserat dieser Firma hin. 100°C. einem großen Druck durch längere Zeit ausgesetzt wird.

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