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Gotteshauses so gerne ergeben, fehlen zumeist die Mittel; dazu kommt, daß den Pastor bei der Ausstattung seiner Kirche, selbst seiner Sakristei sein von den Gläubigen genährter heiliger Eifer öfters zu schnell antreibt, so daß er für die ihm zur Verfügung gestellte Summe zu viel verlangt, allzusehr die Preise drückt und damit nicht nur die Arbeitsfreudigkeit, sondern auch die Leistungsfähigkeit der Künstler. Die Geduld, die im Mittelalter in dieser Richtung vorhanden war, ist in unserer schnell lebenden Zeit leider fast ganz verschwunden, und vor dem Übermaß des Eifers auch auf diesem Gebiet darf daher ernstlich gewarnt werden.

Nicht vergessen dürfen wir, denjenigen Goldschmied zu nennen, dem die kirchliche Kunst in Köln so außerordentlich viel verdankt: Gabriel Hermeling. Er hat es besonders auf dem Gebiet des Emails zu hoher Meisterschaft gebracht, was ihm und mir selbst die Pariser, die für kurze Zeit seine Lehrmeister waren,

neidlos zugestanden haben, zugebend, daß er in bezug auf den Reliefschmelz ihnen sich überlegen gezeigt hat. Auch viele Bestellungen auf Profangeräte hat Hermeling bereits vor 25 Jahren erhalten, auf Pokale, Tafelaufsätze, Schmucksachen usw., von denen mehrere zum Ratssilber der Stadt gehören, diesem bereits zu ungewöhnlicher Bedeutung gelangten, zugleich durchaus praktischen Zwecken dienenden Schatz,

Mit dem zunehmenden Vermögen steigerte sich der Luxus, und da es für das Kunstgewerbe, auch das lokale, hier an Vorliebe glücklicherweise nicht fehlt, so werden aus Anlaß der vielen Festlichkeiten, Jubiläen usw., die jedes Jahr stattfinden,

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ZINN-FISCHTELLER VON FRANZ TOPP, BECKUM

Köln nichAnfange des 19. St. Peter. Imehed Alden

unter allen Umständen behütet und geschützt werden muß. So lassen sich drei Restaurationsperioden nachweisen: am Anfang des 16., am Ende des 17. und am Anfang des 18. Jahrhunderts. Im 18. Jahrhundert besorgte der auch am Schrein vertretene Meister J. R. vortreffliche Treibarbeiten, Goldschmied Aldenkirchen den St. Evergislusschrein in St. Peter. Im weiteren Verlauf des 18. und im Anfange des 19. Jahrhunderts wurde hervorragendes in Kölu nicht mehr geleistet, aver an Arbeiten für die Kirche und das Haus, für die Andacht und den Schmuck hat es doch nicht gefehlt, wie noch zahlreiche Überbleibsel im öffentlichen und privaten Besitz beweisen, einfache Erzeugnisse ohne besonderes Gepräge. Als etwas später die Goldschmiedekunst, besonders die kirchliche, ihre Wiederbelebung erfuhr, hatten die Kölner Goldschmiede das Glück, an eine Vergangenheit voll Mannigfaltigkeit und Glanz anknüpfen zu können. Wenn man auf einem so ehrwürdigen und ruhmgekrönten, ich möchte hinzusetzen, schweißgetränkten Boden steht, wie Köln ihn besitzt, dann hat man meines Erachtens alle Veranlassung, sich nicht bloß den Eifer der Altvorderen zum Beispiel zu nehmen nach Maßgabe ihrer Anlagen und Verhältnisse, sondern sich auch der Art, wie sie gearbeitet haben, anzuschließen. Es ist von großer Wichtigkeit, daß man, zumal unter so glücklichen Umständen, die Tradition im Auge behält, und das ist in Köln der Fall gewesen. Darin liegt auch der Grund für die neue Glanzperiode, die hier entstanden ist und auf die wir mit freudigem Stolz hinschauen und hinweisen dürfen.

Als die Romantiker die mittelalterlichen Kunstformen, namentlich die der frühen Gotik, wieder in den Vordergrund zogen, als man in den 20 er Jahren des vorigen Jahrhunderts anfing, sich für den Ausbau des Domes zu begeistern, da stellten sich im Zusammenhang mit dieser idealen Strömung bald auch die Goldschmiede ein, die Köln zum Vorort für die kirchlichen Bedürfnisse machten. Es war namentlich Kramer, der für den Dom die Schweizerstäbe, Weihrauchgefäße usw. lieferte. Horn machte weitere Fortschritte im Sinne des Stils wie der Technik; leider ernährte ihn die kirchliche Kunst nicht genügend und er sah sich genötigt, einen Wirtschaftsbetrieb zu beginnen. Die Kirche ist eben im großen und ganzen arm; für große und reiche Aufträge, wie sie sich aus der Sorge für den Schmuck des

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ZINN-BOWLE VON FRANZ TOPP, BECKUM

den Kölner Goldschmieden zahlreiche hervorragende Aufträge zuteil, besonders als opulente Geschenke bei militärischen wie zivilen Gedenkfeiern, für die sich allmählich eigenartige Formen entwickelt haben. Der Umstand, daß die Kölner Künstler sich dankbar ihrer großen Kunstvergangenheit erinnern, hat den lokalen Traditionen ihr Recht gewahrt und sich als ein gntes Schutzmittel gegen den modernen Überschwang bewährt, gegen den sie hoffentlich sich auf die Dauer behaupten.

So bin ich der Meinung, daß wir der Entwicklung, die das Kölner Kunstgewerbe auf dem Gebiet der Goldschmiedekunst genommen hat, nicht nur hohes Lob zollen, sondern ihr auch für die Zukunft die besten Aussichten eröffnen können..

Meine Herren, der Kurierzug hat sein letztes Ziel erreicht, wie ich denke, ohne irgend eine Entgleisung erfahren zu haben: Das 20. Jahrhundert ist angetreten. Mein Ruf lautet: Alles aussteigen! (Anhaltender, stürmischer Beifall.)

Die augenblickliche Depression im Juwelenhandel in den Vereinigten Staaten.

Wohl nicht ganz ohne Zusammenhang mit der absteigenden Maße auf, wie in Amerika, und die Fälle, daß Mann und Frau Tendenz, die sich seit einigen Wochen auf dem Gold- und das ganze Familienvermögen in Ringen, Brustknöpfen, Broschen Industriemarkte der Vereinigten Staaten geltend macht, steht u. dergl. an ihrem Körper herumtragen, sind keineswegs selten. auch eine Depression im Juwelenhandel en gros und en detail, Der Fall, daß ein junger Mann bei seiner Verlobung seiner Braut wie sie schon seit einem Jahrzehnt sich nicht fühlbar gemacht nicht einen „engagement rings mit wenigstens einem Diamanten hat. Noch vor kurzer Zeit hatte große Prosperität geherrscht; verehren sollte, ist ganz undenkbar, und würde das Fehlen eines um so fühlbarer macht sich jetzt der völlige Stillstand im Jul- solchen Ringes wahrscheinlich das Verlöbnis sofort wieder lösen. welengeschäfte, der sich plötzlich derart über das ganze Land er Deshalb muß so ein Diamant-Verlöbnis-Ring beschafft werden, sei es streckt, daß, seitens der Detaillisten im Land, selbst früher ge- auch auf Kredit, sei es, daß der junge Mann sich schon Monate vorher gebene Ordres widerrufen, annulliert oder doch sehr eingeschränkt das Notwendigste abspart, wenn er sich eben nicht in guten Verwerden. Als die Importeure in diesem Frühjahre den europäischen hältnissen befindet. Und plötzlich ist eine Abschwächung des GeMarkt besuchten, um ihre Jahreseinkäufe zu machen, waren sie schäftes eingetreten, welche die Händler geradezu in Bestürzung (ler Überzeugung, daß das Herbst- und Weihnachtsgeschäft min- versetzt. Einzelne Vertreter großer Firmen lehnten es ab, einem destens dem des vorjährigen gleichen, wenn nicht dasselbe über- Korrespondenten der New York Handelszeitung, der sie über die troffen werde. Dieses letzte Jahr war das beste in der Geschichte Ursachen der plötzlichen Geschäfsstockung befragen wollte, Ausamerikanischen Diamantenhandels, nur für gute Waren waren in kunft zu erteilen, „um nicht die allgemeine Aufmerksamkeit auf liberaler Weise die besten Preise bewilligt worden. Welchen Um- die eingetretene Demoralisation des Diamantenhandels zu lenken". fang die Frühjahrseinkäufe in diesem Jahre angenommen hatten, Die Deroute an den amerikanischen Börsen trägt offenbar einen ersieht man aus dem jetzt erschienenen amtlichen Bericht der großen Teil der Schuld. Die Aktienmakler gehörten stets zu den Zollbehörde über die letzten Importe. Im Hafen von New York, besten Käufern, und als sie im vorigen Jahr großen Gewinst allerdings dem hauptsächlichsten Einfuhrplatze für Diamanten in einheimsten, fand ein Teil des letzteren Abfluß in die Taschen den Vereinigten Staaten, waren laut Bericht des Zollabschätzers der Diamantenhändler. Im letzten Sommer aber haben fast alle Gge. W. Whitelead im April 1903 für 1958 218 Doll., im Monat große Verluste erlitten, und der Kurssturz so vieler Industrieaktien Mai für 2 122 600 Doll., überhaupt im letzten Fiskaljahr d. i. hat große Vermögen des spekulierenden Publikums innerhalb und 1. Juli 1902 bis 1. Juli 1903 für 27 318 472 Doll. Juwelen eingeführt außerhalb der Börse verschlungen. worden, und da denke man an die gewaltige Menge Diamanten, Trotzdem glaubt man nicht, daß die Preise der Diamanten, welche von den vielen kaufenden Europabesuchern Zollfrei aus die in den letzten Jahren so wesentlich in die Höhe gingen, eine Europa eingeschmuggelt werden. Man kann daraus entnehmen, nennenswerte Abschwächung erfahren werden, weil die Nachfrage wie groß die Vorräte sind, die sich augenblicklich bei den auf den großen Märkten in den letzten Jahren eine so bedeutende Juwelenhändlern befinden, die hoffnungsfreudig dem Winter- war, daß die Bezugsquellen fast alle erschöpft sind. In Amstergeschäfte entgegensahen. Und plötzlich das ganze Geschäft wie dam und Antwerpen, in Paris und London soll das Angebot beabgeschnitten! In den letzten 2-3 Jahren waren die Preise um sonders in guten Quantitäten weniger befriedigend sein. Selbst ca. 40–50% gestiegen, denn die Nachfrage war eine ungehenere, wenn noch vor Weihnachten eine Wendung zum Besseren eintreten da nicht allein die reichen Leute Juwelen kauften, sondern auch sollte, was man aber allgemein für ausgeschlossen hält, und selbst der Mittelstand und minder bemittelte Leute bedeutende Beträge wenn das Wintergeschäft noch etwas besser würde, als man jetzt für Schmuckgegenstände verausgabten. Bekanntlich tritt in keinem allgemein annimmt, dürfte nichtsdestoweniger der nächstjährige EinLande der Welt die Vorliebe für Schmuck und Mocle in solchem kauf in Europa weit unter dem Niveau des diesjährigen zurückbleiben.

QILS

Aus der Werkstatt – für die Werkstatt! (Krankheit des Kaisers. - Kaiserbegegnung in Wiesbaden. – Übergriffe portugiesischer Zollbeamter. - Deutsche Eroberungspläne in Südamerika. – Prozeß Louis Gilly in Karlsruhe und der Muster- und Modellschutz. – Privatarbeit der Gehilfen. – Hausarbeit der

Graveure. — Gemeinsame Weihnachtsinserate. – Cleys American Diamond Company.)

Die Erkrankung des deutschen Kaisers und die Halsoperation, der er sich unterziehen mußte, hat in Deutschland alle guten Deutschen mit ernster Besorgnis erfüllt. Aber Frende konnte man auch darüber empfinden, daß der Lenker unsres Reiches ohne Schonung seiner Person bis zuletzt seine kaiserlichen Pflichten voll und ganz erfüllt hat und dann erst an seine eigene

Person dachte. Diese edle Selbstverleugnung dankt ihm die Nation! Möchte sie auch vorbildlich für unser Volk sein, in dem der Interessenkampf immer nur zu sehr die eigene Person über die allgemeine Wohlfahrt triumphieren läßt. Die Kaiserbegegnung in Wiesbaden, die den Träger der deutschen Kaiserkrone wieder mit dem Zaren zusammenführte, ist sicherlich nicht ohne politische Beclentung gewesen. Man darf im Gegenteil annehmen, daß die Warum saß der Feingießer Zachmann nicht mit auf der Anklagebeiden Monarchen über die Wirren im Orient und die Antwort bank als getreuer Helfershelfer des Gilly? Er hat das große der Pforte auf die Reformnote Rußlands und Österreichs sich be- Wort gelassen ansgesprochen: Wenn das bestraft werden solle, sprochen haben, und das wohl auch Deutschland nunmehr diese da gehörte die Hälfte der Pforzheimer Fabrikanten auf die AnReformpläne unterstützen wird. Die Zeit des Philistertums, wo klagebank! Mit der Phrase hat er kein Glück gehabt. Wahr ist man mit Behagen bei einem Pfeifchen zusah, wie „weit hinten in es aber, daß die unredliche Benutzung fremder Muster dler Türkei (lie Völker aufeinander schlagen“, ist längst vorüber, und Modelle sehr bedenklich überhand genommen hat Handel und Gewerbe in Deutschland können nur wünschen, daß und der Diebstahl fremden geistigen Eigentums eine im Orient die Ruhe bald wiederhergestellt wird, um das Export- traurige Erscheinung unsrer Zeit ist. Im Inseratenteil geschäft nicht getrübt zu sehen. Die schlimmen Unruhen in unseres Blattes veröffentlicht die Firma Auwaerter & Hepke in Deutschsüdwestafrika, welche die Badelzsarts hervorrufen und Pforzheim eine Warnung, welche die unberechtigte Nachahmung welche mit der Massakrierung der Deutschen verbunden waren, ihrer Muster und Modelle betrifft. Sie hat viel darunter zu leiden werden jedenfalls schneller beendet und gesühnt werden, als die und will jetzt ohne Rücksichtnahme strafrechtlich einschreiten mazedonischen Aufstände von seiten des Herrn unter dem Halbmond lassen. Das ist nur zu billigen, denn nur so kann einigermaßen

Remedur geschaffen werden. Wir kommen auf die Frage noch Äußere Unruhen gehen Hand in Hand mit inneren. Auch

in besonderer Abhandlung zurück. in Ländern der Kultur kommen Übergriffe vor, die Unruhen verursachen. So wird über die Übergriffe portugiesischer

Als eine Unredlichkeit ist es auch geschildert worden (No. 18 Zollbeamter geklagt. Herr Mechelsohn, Vertreter großer Firmen

der Deutschen Goldschmiede-Zeitung), daß vielfach Gehilfen zu in Deutschland, der seit Jahren Portugal in Brillanten und Edel

Hause sich mit Privatarbeiten für eigne Kundschaft oder steinen bereist, wurde, als er eines Abends in Lissabon einen

für andere Geschäfte auf eigne Rechnung einen NebenJuwelierladen verließ, plötzlich verhaftet, unter der Beschuldigung,

verdienst verschaffen. Darauf hat uns die ,,Vereinigung der (lie kostbaren Steine, die er mit sich führe, über die Grenze ge

Goldschmiedegehilfen in Nürnberg“ eine Erwiderung geschmuggelt zu haben. Man nahm ihm die Steine weg, bis er

sandt, aus der wir das Wesentliche unsren Lesern nicht vorenthalten eine Geldstrafe von 25 000 Fr. erlegt hatte, obwohl er durch

wollen: der Vorwurf, daß solche Arbeiten zahlreicher seien als man Quittungen beweisen konnte, daß er die Ware in Nidler Formosa

ahne und daß daher Material der Prinzipale, das auf unredliche Weise orinungsgemäß verzollt hatte. Bei der Rückgabe der Steine sollen

erworben sei, zur Verwendung komme, wird zurückgewiesen. Es natürlich verschiedene gefehlt haben, die sich inzwischen „ver

waren keine stichhaltigen Beweise dafür gegeben. Die Fälle, die krümelt“ hatten. Hoffentlich werden die Heldentaten dieser portu

angeführt wurden, könnten in keiner Weise für einen so schweren giesischen Zolltyrannen gebührend belohnt werden. Man sucht

Vorwurf als Beweise gelten. Er, der Vertreter der Nürnberger den Deutschen im Ausland eben gern etwas am Zeuge zu flicken.

Gehilfen und Verfasser der Erwiderung, sei fast 20 Jahre lang als Hat man uns doch in England jetzt gar zum Vorwurf gemacht,

Goldschmied tätig, sei 10 Jahre lang in allen Teilen Deutschlands daß „deutsche Eroberungspläne für Südamerika“ bestünden

als Gehilfe beschäftigt gewesen und habe in dieser Zeit nur und in Südamerika druckt man den Unsinn des Lügenfabrikanten

einen einzigen solchen Fall von Privatarbeit kennen gelernt, und an der Themse ohne Skrupel nach. Nun, deutscher Geist, deutsche

da sei diese Privatarbeit obendrein mit Bewilligung des Meisters Kultur und Arbeit befinden sich allerdings auf einem Eroberungs

erfolgt, um dem Gehilfen die Ernährung seiner Familie zu erzuge durch die Welt, den werden aber auch die englischen Preß

leichtern, nicht um der Genußsucht zu fröhnen. Von den eintrabanten nicht aufhalten können!

gerichteten „feinen Wohnungen“ habe er auch nirgends etwas ge

funden. Der Gehilfe sei froh, wenn er sich nur ein bescheidenes, Das Fischen im Trüben, das Englands stärkste Seite ist, ver einfaches, gemütliches Heim schaffen könne. Leider sei oft das steht man übrigens auch bei uns. Es gibt leider in Deutschland nicht einmal möglich, und das Vertrauen so vieler Angestellter Leute, die es mit dem geraden Wege nicht so genau nehmen infolge trauriger Wohnungsverhältnisse sei erst recht ein sozialer und verbotne Nebenwege wandeln, wenn sie glauben, dort billig Krebsschaden und treibe die Arbeiter vom Wohnhaus ins WirtsBlumen pflücken zu können. Der Prozeß Louis Gilly in haus. Man solle sich hüten, in dieser ohnehin erregten Zeit noch Karlsruhe hat aufs neue gezeigt, daß die Entwendung von solches Mißtrauen zu säen! - Darauf läßt sich nur eins sagen: Mustern und Modellen in Goldschmiedegewerbe keine Selten. Man kann Beweise für das unlautere Gebahren zahlreicher Geheit, sondern ein Krebsschaden ist, gegen den mit aller Energie hilfen sehr leicht durch eine Umfrage bei den deutschen Meistern vorgegangen werden muß. Wir werden demnächst in einem be- erbringen. Daß der Allgemeinheit der Gehilfen nicht der sonderen Artikel die Frage von der verwerflichen wie rechtlichen Vorwurf gemacht wird, versteht sich von selbst, es wird nur Seite beleuchten. Gilly hatte, während er in der Dryhoutschen gegen diejenigen angekämpft, welche skrupellos genug sind, Fabrik beschäftigt war, die Modelle über Mittag mit nach Hause das Material ihres Meisters zu Privatarbeiten zu verwenden. genommen und dieselben von einem Feingießer abformen und in Ist die „Hausarbeit“, welche hier in Frage kommt, sehr bedenkBronze herstellen lassen. Diese Modelle verkaufte er dann an liche Arbeit, so tritt man einer anderen ,,Hausarbeit“ in den Kreisen einen Bijouteriewarenfabrikanten Kappes, der ihn aufgefordert der Angestellten schroff entgegen. Der Goldschmied ist vielfach hatte, ihm Modelle nach Abbildungen in Katalogen zu auf die Kunst des Graveurs angewiesen. In der Zeit des Hauptfertigen und was er sonst von gangbaren Mustern, sogenannten geschäftes, Weihnachten und Ostern, ist der Geschäftsverkehr Massenartikeln, aus dem Kopf machen könne, in Gußmodellen zu zwischen Goldschmied und Graveur sicher ein sehr reger. Da liefern. Gilly hatte gemeint, daß er nicht gewußt habe, daß ist es den Graveuren gar nicht möglich, die Arbeit in den regelseine Handlung strafbar sei, mit Recht hielt ihm aber Handels- mäßigen Betriebsstunden zu erledigen, und sie geben den Gehilfen kammerpräsident Meier vor, daß jeder Lehrling in Pforzheim wisse, Arbeiten mit nach Hause. Dagegen machen die Gehilfen jetzt Front. daß er mit einer solchen Verletzung der Betriebsgeheimnisse etwas In einer Versammlung der Graveur- und Ciseleurgehilfen Strafbares begehe und daß schon seit den 50er Jahren die in Leipzig wurde verlangt, daß sich die Gehilfen gegenseitig Pforzheimer Fabriksordnung ein dementsprechendes Verbot ent- verpflichten sollen, jede Hausarbeit zu verweigern. Wer halte. In der Tat waren es ja nur leere Ausflüchte vom Ange- Hausarbeit verrichtet, soll aus dem Verbande ausgestoßen werden. klagten, der zu 6 Monaten Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust Nun, es wird gut sein, daß sich die Herausgeber wehren und sich verurteilt wurde. Wo aber blieb der Fabrikant Kappes, der die dieser „Hausarbeit“ für die Zeit sichern, wo sie stark in Anbilligen Muster sich auf diesem Schleichwege erworben hatte? spruch genommen werden, denn ohne Hausarbeit können sie in

nommen undigt war, diette während erflichen wie"

der Zeit um Weihnachten z. B. ihren Auftraggebern gar nicht gerecht werden.

Unsre Weihnachtszeit steht wieder vor uns! Goldschmieds Erntezeit! Wir möchten bei dieser Gelegenheit gleich wieder darauf aufmerksam machen, daß es jetzt an der Zeit ist, wieder durch gemeinsame Inserate in den Blättern eine wirkungsvolle, solide Reklame zu machen. Wenn sich die Goldschmiede an einem Platze zusammentun und in einem gemeinsamen Inserat dem Publikum ihre Geschäfte in Erinnerung bringen, so kommen sie billiger weg, als wenn jeder Juwelier für sich inseriert, da er im letzteren Falle für ein weit größeres Inserat Sorge tragen muß und dementsprechend sich die pekuniären Opfer erhöhen.

Die „falschen Diamanten“ werden in der Weihnachtszeit schon wieder mit erborgtem Lichte funkeln. Wir weisen darauf hin, daß die Firma „Cleys American Diamond Company in Prag das Erbe der „Taits Diamanten“ angetreten hat. Sie hat jetzt in ihrem Schaufenster, wie uns ein Juwelier aus Prag mitteilt, 25 echte Brillanten unter ihre Imitationen im Schaufenster gemischt und fordert jedermann auf, sich diese auch für 4 Gulden pro Stück herauszukaufen. Nun, das dürfte den dortigen Juwelieren wahrlich nicht schwer fallen. Sie werden selbst von dem Strahlenglanze nicht so geblendet werden, daß sie die echten Steine herausfinden würden. Aber wenn nur auch wirklich welche darunter sind? Mittlerweile hat auch das Gremium der Juweliere, Gold- und Silberschmiede in Prag Stellung in einem Erlaß gegen die Company genommen. Darin heißt es: „Alle bisherigen Versuche, die Diamanten nachzuahmen, haben keine praktische Bedeutung erlangt – das Resultat aller Versuche waren Steinchen von minimaler Größe, deren Erzeugungspreis weit den Kostenpreis echter Steine überstieg. Die Besitzer echter Juwelen brauchen nicht zu fürchten, daß ihr Besitz jemals entwertet wird, da wir noch weit von einem befriedigenden Ziele entfernt sind, Nachahmungen dieses Edelsteins durch chemischen Prozeß zu erzielen, alle bisherigen Versuche haben nur wissenschaftliches Interesse.

Die als beste Imitation der Welt empfohlenen Steine bestehen aus keinem besonderen künstlichen Stoffe, sondern sind ganz gewöhnliches Glas, mit chemischen Mischungen in allen Ländern erzeugt, besonders in Gablonz (Böhmen), wo sie zu Millionen fabriziert unter dem Namen „Simili“ in die ganze Welt expediert werden. Der Preis dieser Steine ist sehr minimal. Die Reklame behauptet, daß diese Steine keine Unterlage haben, was keine Neuheit ist, da solche Steine Jahrzehnte sich im Handel befinden.“ Aber die Steine haben obendrein, wie sich das Gremium durch Einkäufe überzeugt hat, auch eine Unterlage. Also Schwindel, nichts als Schwindel! Das Gremium hat eine silberne Brosche nichts a der Company untersucht: Sie enthält 84,74% Kupfer, 13,46 % Zink und 0,67 % Zinn – Silber war überhaupt keins vorhanden. Der Stift bestand aus Stahl und war leicht vergoldet. Das sogenannte gepriesene Rolled - Gold bestand aus 74,16% Kupfer, 12,13 % Zinn, 9,120 Zink und nur 4,45% Gold! Man hat nun Schmuck eingekauft und folgendes Abschätzungsresultat erhalten:

„1. Ein Ring (im Preise von 4 fl.) aus wertlosem RolledGold und mit ebenfalls fast wertlosem unterlegten Steinchen in Marquisform.

2. Ein Ring (4 fl.) aus demselben Rolled-Gold mit einem nicht unterlegten Steine, dessen Wert 6 bis 10 Heller.

3. Ein Ring (4 fl.) aus 14 karat. Gold, jedoch aus dünnem goldenen hohlen Drahte (Scharnier) im Gewichte von 0,6 g Goldwert i Krone.

4. Ein Ring (für 14 fl.) aus 14 karat. Gold mit einem nicht unterlegten Steine Goldgewicht 1,5 g Goldwert 2 Kr. 90 Hell.

5. 4 Broschen zu 4 fl., von denen die eine Silber punziert, die anderen aus wertloser Komposition, obzwar eine davon ausdrücklich als Silber verkauft wurde.“

Dadurch sollten dem Publikum doch auch in Prag zur rechten Zeit die Augen geöffnet werden! Möge es dem Gremium in Prag ebensogut gelingen, Cleys Diamond Company hinauszuräuchern, wie es den Berliner Unisten mit der Taits Diamond Company glücklich gelungen ist! Weihnachtszeit soll Erntezeit für den Goldschmied sein! Da muß er gegen solche Schleuderkonkurrenz geschützt sein, sonst entspricht die Ernte nicht den Erwartungen!

Vierteljahrsversammlung der Freien Vereinigung des Gold- und Silberwaren

Gewerbes zu Berlin,
Ortsgruppe des Verbandes Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede für Berlin

und den Regierungsbezirk Potsdam.

Im großen Gartensaale des Restaurant Schultheiß zu Berlin, Neue Jakobstr. 24/25, fand am 10. ds. Mts. die Vierteljahrsversammlung der Freien Vereinigung des Gold- und Silberwaren Gewerbes zu Berlin, Ortsgruppe des Verbandes deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede für Berlin und den Regierungsbezirk Potsdam' statt, und von weit und breit waren die Mitglieder herbeigeeilt, um die interessanten Punkte der Tagesordnung zum Besten des Faches zu beraten. Der eine kam vom Fuße des Kreuzberges, der andere aus Berlin N., der dritte aus NW. (noch weiter), mehrere aus den westlichen und östlichen Vororten, kurz, es fand sich eine stattliche Versammlung von 16 Mitgliedern der Fr. Ver., also etwa 10% der Gesamtzahl zusammen. Der Vorstand war in erheblich höherer Prozentzahl, 40%, der Gesamtzahl, erschienen d. h. von 5 Vorstandsmitgliedern waren 2 zur Stelle, auch von den Ausschußmitgliedern waren 50%, vier von acht, auf dem Posten. Nach den üblichen vier akademischen Vierteln wurde die Vierteljahrs-Versammlung durch Eintritt in die Tagesordnung und mit Verlesung des Protokolls der letzten Versammlung vom 2. Juli eröffnet. Daran schloß sich die Aufnahme zweier

neuer Mitglieder, und zwar des Goldschmiedes Herrn Müller aus Schöneberg und des Grossisten Herrn Richter (Firma Richter & Glück), sowie der Bericht über den Kölner Verbandstag, der sehr kurz ausfiel, weil die ausführlichen stenographischen Berichte über denselben erst kurz vorher in der Deutschen Goldschmiede-Zeitung erschienen waren. Über zwei aus dem Arbeitsprogramm des Kölner Verbandstages stammende sehr wichtige Fragen, die Besteckkonvention und die Feuerschutzkasse berichtete Herr Wilhelm Fischer in sehr eingehender und fesselnder Weise; es ist wirklich im Interesse der Sache zu bedauern, daß der Redner vor so wenig Hörern sprechen mußte und daß derartige auf der Tagesordnung stehende wichtige, jeden einzelnen in seinem großen oder kleinen Betriebe aufs dringendste angehenden Fragen nicht mehr Goldschmiede in die Versammlungen locken können. Solange nichts passiert, kümmert man sich den Teufel um Fr. Ver. oder Verband, läßt alles gehen, wie es geht, und andere sorgen, kaum aber tritt irgend eine Kalamität ein, ja dann erinnert man sich sofort des Verbandes, dann soll dieser sofort springen und schleunigst wieder gut machen, was der einzelne durch seine Saumseligkeit

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--und Interessenlosigkeit verdorben hat. Deshalb kommt man in 65 000 Mark Prämien bezahlen und nur Mark 3000. – Schaden Berlin auch in Sachen Besteckkonvention nicht vorwärts, so große haben, ist es doch klar, daß für die bisherige Art der Versicherung Mühe sich auch der Verbandsvorstand mit der Sache gibt. Nach bei Gesellschaften ein schönes Stück Geld zum Fenster hinaus• dem Berichte des Herrn Fischer ist neuerdings wieder ein Rund- geworfen worden ist. welches, wenn der Verband die Sache zu schreiben an Fabrikanten und Grossisten ergangen, mit der An- billigeren Sätzen verwirklicht, zu besseren Zwecken Verwendung frage, wie sie sich zur Besteckkonvention stellen. Es wurden finden kann. einige Anworten verlesen, unter denen sich nur wenige be Den nach dem Bericht über den Verbandstag auf der Tagesdingungslos für Annahme der Konvention erklären, während ordnung stehenden Vortrag über die Propaganda für das Schmuckdie meisten noch Bedenken haben. Der Verband kann unter tragen hielt der Herausgeber der Deutschen Goldschmiede-Zeitung, diesen Umständen nichts anderes tun, als ruhig und geduldig Kerr Wilhelm Diebener. Er wiederholte noch einmal alles, was weiter zu kämpfen, mit der Hoffnung, in einigen Jahren dennoch seit Jahren von seiten der D. G.-Ztg. unter tatkräftiger Unterdas erstrebte Ziel zu erreichen. Ähnlich verhält es sich mit der stützung und Förderung der Fr. Ver. in dieser wichtigen Sache Feuerschutzkasse des Verbandes, bei der weniger die Teilnahm geschehen ist und legte überzeugend an der Hand reichhaltigen losigkeit der Goldschmiede im allgemeinen, als der heilige Bureau- Materials dar, daß nichts versäumt wurde, um beim großen kratius den erwünschten Fortgang hemmt. Von seiten des Ver- Publikum das Interesse für guten Schmuck zu erwecken und zu bandes sind mit den betreffenden Behörden schon eingehende Ver- erhalten und zu diesem Zwecke die großen Tages-, illustrierten handlungen gepflogen worden, man hat Statuten ausgearbeitet und und Modezeitungen dauernd zu beeinflussen. Angesichts der Tatvorgelegt und wieder zurückerhalten, weil darin nicht von Ver- sache, daß von anderer Seite, deren Blick durch keinerlei Sachsicherung und Feuer, sondern nur von Schadenvergütung und kenntnis getrübt ist, die bisherige Schmuckpropaganda anläßlich Brand die Rede sein darf, welch'feine Begriffsunterschiede der des Würzburger Antrages wieder einmal einer abfälligen Kritik beschränkte Untertanenverstand allerdings nicht zu würdigen ver- unterzogen worden ist, hätten Herrn Diebeners Ausführungen steht. In der Aufbringung der Mittel zum Garantiefonds ist nach wohl einen größeren Hörerkreis verdient und werden wir auf Zeichnung der ersten 100000 Mark nun ein gewisser Stillstand dieses Thema in diesen Blättern noch ausführlich zurückkommen. eingetreten und beschäftigt sich der Verband jetzt mit der Frage, Die Vierteljahrsversammlung der Fr. Ver. schloß mit einigen ob es nicht ratsam wäre, auch Anteile von weniger als bisher geschäftlichen Mitteilungen über den Besuch der von ihr unter500 Mark, vielleicht von 300 oder nur 100 Mark auszugeben, um stützten Fortbildungsschule und das Wirken des Schutzverbandes auch der großen Zahl weniger bemittelter Goldschmiede Gelegen- gegen faule Privatkunden gegen 12 Uhr. Möchten doch die heit zur Förderung des hervorragend gemeinnützigen, gänzlich künftigen reger besucht sein, denn zu hören und zu lernen gibt risikofreien Unternehmens zu geben. Wenn 1222 Juweliere es immer genug.

Das Färben der Goldgegenstände.

Man sucht durch das Färben von Goldgegenständen denselben Chlorhaken aufgehängt werden und an diesen in das kochende das Aussehen feiner Gold waren dadurch zu erteilen, daß man an Färbebad zwei bis drei Minuten eingesenkt werden. Nach dieser der Oberfläche der Legierung das Kupfer auflöst und hierdurch Zeit hebt man sie wieder heraus, spült gründlich in Wasser ab, den Gegenstand mit einer Schicht reinen Goldes überzieht, oder beobachtet die Farbe genan, und wiederholt das Einsenken so oft, es wird auch deshalb ausgeführt, um Goldgegenständen irgend bis die gewünschte Färbung hervorgetreten ist. eine Farbe zu erteilen, welche eben beliebt ist; so kann man Ist die gewünschte Farbe erreicht, so bringt man die Gegendurch das Färben eine Farbe erhalten, welche zwischen der des stände in ein großes Gefäß mit Wasser und läßt dieselben so lange reinen Goldes und des Kupfers fast in der Mitte liegt.

darin, bis alle zu bearbeitenden Stücke gefärbt sind, man taucht Die Flüssigkeiten, deren man sich zum Färben der Goldwaren dieselben nochmals in kaltes Wasser und dann der Reihe nach bedient, entwickeln Chlorgas, und da dieser Körper äußerst schädlich in kochendes Wasser, aus welchem sie herausgehoben rasch abauf den menschlichen Organismus einwirkt, so soll es jeder sich trocknen. zur Pflicht machen, die Arbeiter, welche das Färben auszuführen Das Färben der Goldgegenstände gründet sich auf eine Behaben, vor dem Einatmen solcher schädlichen Dämpfe zu bewahren, handlung derselben in einer Flüssigkeit, aus welcher sich Chlor und müssen somit alle dabei notwendig werdenden Arbeiten unter entwickelt, und kann man auch mit Vorteil folgende Zusammeneinem gut ziehenden Schornstein vorgenommen werden.

stellung verwenden: In eine Porzellanschale, in welcher das Färbebad durch eine

20 Teile Kochsalz, untergesetzte Gas- oder Weingeistflamme erhitzt wird, trägt man

30 , konzent. Salzsäure, folgende Komposition ein :

10 2 , Salpetersäure, 170 Teile starke Salzsäure,

400 , Wasser. 230 , Salpeter,

Diese Mischung muß ebenfalls jedesmal wie die vorher115 ,, Kochsalz,

gehenden frisch bereitet werden, und ist der Zusatz von Koch150 , Wasser,

salz auch nur dann erforderlich, wenn Legierungen gefärbt werden Man bringt zuerst das Kochsalz und den Salpeter in die sollen, welche Silber enthalten. Da dieses Farbebad bedeutend Porzellanschale, übergießt mit dem Wasser und erhitzt unter kräftiger wirkt als das vorher beschriebene, so ist die Zeitdauer stetem Umrühren solange, bis alles Wasser verdunstet ist und der Einwirkung entsprechend kürzer zu machen, auch ist es von eine innige Mischung beider Salze zurückbleibt. Man kann auch Vorteil, Eintanchen und Herausholen lieber öfters zu wiederholen, das Wasser ganz hinweglassen, wenn man die beiden Salze äußerst um die richtige Farbe zu treffen. Die Oberfläche der Goldfein in einer Reibschale pulvert und innig mengt und nur mit gegenstände wird durch das Färben derart verändert, daß dieselbe der Salzsäure übergießt.

von ungemein kleinen Goldkristallen bedeckt erscheint, und dadurch Man erhitzt nun die mit Salzsäure übergossene Masse so lange, die Oberfläche schön matt erscheint. bis sich aus ihr Chlor zu entwickeln beginnt, und taucht dann Es ist selbstverständlich, daß die zu färbenden Gegenstände die zu färbenden Goldwaren ein. Die Gegenstände müssen an zuvor dem Gelbsieden unterworfen werden müssen.

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