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doch ist dieser abgelehnt worden. Wir legten Berufung bei der
Oberstaatsanwaltschaft ein, und erhielten darauf den nachstehenden
Bescheid:
Der Oberstaatsanwalt

Breslau I, den 24. Oktober 1903. Z. 92103

Ritterplatz Nr. 15. 3 1 a.

„Auf Ihre Beschwerde vom 9. Oktober 1903, betreffend die Strafverfolgung des Fabriktischlers H. in Freiburg i. Schl. wegen unlauteren Wettbewerbes, eröffne ich Ihnen unter Rückgabe der Anlage, daß ich nach Prüfung des Sachverhalts keine Veranlassung gefunden habe, entgegen der Verfügung des Herrn ersten Staatsanwalts zu Schweidnitz vom 3. Oktober 1903 ein strafrecht liches Einschreiten anzuordnen.

Ich teile vielmehr die Ansicht des Herrn ersten Staatsan walts, daß das öffentliche Interesse die Erhebung der öffentlichen Klage nicht erfordert. Denn das dem Beschuldigten zur Last ge. legte Verhalten ist nicht von Bedeutung für die Allgemeinheit. Es werden dadurch nur Sonderinteressen verletzt.

Hiernach wird Ihre Beschwerde als unbegründet zurückgewiesen.“

Diese Entscheidung steht wiederum im Widerspruch mit der Zusage, welche der Herr Staatssekretär des Innern im Reichstage vor etwa 3 Jahren gemacht hat. Der Herr Staatssekretär sicherte damals zu, daß die Staatsanwaltschaften angewiesen werden sollten, Anträge wegen Zuwiderhandlung gegen das Gesetz wider den unlauteren Wettbewerb in erheblicherem Maße zu erheben, und dafür einzutreten, daß die Antragsteller nicht regelmäßig auf den Weg der Privatklage verwiesen werden.

Trotz dieser Zusicherung und trotz der auch von unserer Seite erhobenen Beschwerden bei dem Herrn Justizminister, scheint irgend eine Anweisung an die Staatsanwaltschaften in diesem Sinne nicht erfolgt zu sein; denn fast auf alle Anträge, die von unserer Seite an die Staatsanwaltschaften und Oberstaatsanwaltschaften gestellt worden sind, kam regelmäßig die Antwort, daß wegen Mangels öffentlichen Interesses die Verfolgung abgelehnt sei. In jedem Fall wurden wir auf den Weg der Privatklage verwiesen.

Das Gesetz wider den unlauteren Wettbewerb wird infolge. dessen völlig illusorisch. Das Gesetz hat allerdings gewollt, daß Fälle unlauteren Wettbewerbes, die nur eine Schädigung des einzelnen zur Folge haben oder eines engeren Kreises, auch nur von denjenigen verfolgt werden soll, welche unmittelbar dabei interessiert sind. Wenn aber ein ganzer Geschäftszweig dadurch geschädigt wird, indem sich Personen, die das Goldschmiedehandwerk nicht erlernt haben, sich Goldarbeiter nennen und dadurch auch eine wesentliche Täuschung des Publikums vor sich geht, so solllte die Staatsanwaltschaft keine Bedenken tragen, und die Anträge auf Verfolgung als im öffentlichen Interesse gelegen, annehmen.

In dem Fall H. S. in Freiburg i. Schles. handelt es sich nicht um einen einzelnen Fall, sondern um einen Unfug, der sich über ganz Deutschland erstreckt. Es ist nachweisbar, daß sich unzählige Uhrmacher „Goldarbeiter“ nennen, die lediglich das Uhrmacherge. werbe erlernten und sich das Prädikat „Goldarbeiter“ zulegten, um mit dieser falschen Angabe tatsächlicher Art das Publikum zu täuschen.

In einem solchen Fall, in dem sich ein Uhrmacher „Goldarbeiter“ und „Optiker“ nannte, hat der Vorstand des Verbandes Privatklage erhoben und diese bis zu einer Oberlandesgerichtsentscheidung in Jena durchgeführt, und zwar ist die Klage in un serem Sinne entschieden worden und dem Betreffenden aufgegeben, der Bezeichnung seiner Person als Goldarbeiter sich zu enthalten bei Vermeidung einer Geldstrafe bis zu 50 Mark oder der Strafe der Haft bis zu einer Woche für einen jeden Wiederholungsfall.

Ebenso ist mit vollem Recht in einem Prozeß, welchen der Uhrmacher-Verband gegen einen Goldarbeiter, welcher sich Uhrmacher nannte, angestrengt, entschieden worden, daß sich ein Goldarbeiter, der das Uhrmachergewerbe nicht erlernt hat, sich Uhrmacher zu nennen nicht berechtigt ist.

In dem von uns durchgeführten Prozeß, wonach den Uhrmachern das Recht, sich Goldarbeiter zu nennen, aberkannt ist, sind die Gründe des Gerichtshofes folgende:

Gründe. Nach & 1 des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbes vom 27. Mai 1896 sind Verbände zur Förderung gewerblicher Interessen befugt, auf Unterlassung von unrichtigen Angaben der in Satz 1 bezeichneten Art zu klagen, falls sie als solche in bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten klagen können. Dazu ist der klagende Verband als eingetragener Verein nach § 21 B. G. Bchs. berechtigt, wie sich aus dem Zeugnisse des Königl. Amtsgerichts Berlin vom 28. September 1903 ergibt. Die Bezeichnung als Gold. arbeiter, wie sich der Beklagte in einer Zeitungsannonce über sein Gescbäft und auf seinem Firmenschilde nennt, enthält eine Angabe tatsächlicher Natur über geschäftliche Verhältnisse, da damit das

Vorhandensein einer persönlichen Eigenschaft auf Seiten des Beklagten behauptet wird, die für das kaufende Publikum, für den geschäftlichen Verkehr Bedeutung hat. Diese Angabe ist auch erfolgt der Oeffentlichkeit gegenüber und in einer für einen größeren Personenkreis, den Leserkreis der betreffenden Zeitung bestimmten Mitteilung. Es ist also weiter zu prüfen, ob diese Bezeichnung geeignet ist, den Angenschein eines besonders günstigen Angebots hervorzurufen, und ob sie unrichtig ist?

Man hat bei der Beurteilung der Frage, was unter dem Worte Goldarbeiter“ zu verstehen ist, den Sprachgebrauch heranzuziehen und Gewicht zu legen auf die Anschauung der beteiligten Kreise, der Geschäftsleute und des Publikums. Allgemein aber wird danach unter einem „Goldarbeiter“ ein Mann verstanden, der Arbeiten in Edelmetallen vornehmen und diese auf Echtheit und Wert prüfen kann. Bezeichnet sich nun ein Uhrmacher als Goldarbeiter, so wird die Vermutung hervorgerufen, daß man es geschäftlich mit einem Manne zu tun hat, der nicht soviel wie der Uhrmacher von goldenen, silbernen Gehäusen und dergleichen versteht, sondern auch noch das besondere Verständnis und die Fertigkeit eines Goldarbeiters besitzt. Das Publikum wird glauben, sich beim Ankauf dort gebotener Goldwaren auch auf die Sachkunde eines in Goldarbeiten ausgebildeten Mannes verlassen zu können, es wird glauben, einen Fachmann auf diesem Gebiete vor sich zu haben und deswegen besser kaufen zu können. Gerade bei den feineren Handwerken wird das fachmännische Können auf Grund ordentlicher Ausbildung von größerer Bedeutung sein, weil es sich um teure, kostspielige Waren resp. Arbeiten handelt. Das Angebot von Goldwaren mit der Bezeichnung als Goldarbeiter erscheint deshalb als ein besonders günstiges. Denn günstig ist ein Angebot nicht nur bei günstigen Preisen, sondern auch dann, wenn die Garantie des Fachmannes für die Vertrauenswürdigkeit des Anzeigenden und die Güte der Ware als vorhanden hingestellt wird. Siehe den Kommentar von Pinner zu dem Ges. v. 27.15. 1896 S. 30 unter 3.

Der Beklagte hat aber nach seinen eigenen Behauptungen nicht das Recht, sich als Goldarbeiter bezeichnen zu dürfen, und ist daher seine Angabe insofern eine unrichtige. Daß er handwerksmäßig als Goldarbeiter ausgebildet sei, behauptet Beklagter selbst nicht, und wenn er auch als Verkäufer oder in der Werkstatt eines Uhren- und Goldwaren-Geschäftes längere Zeit tätig gewesen ist, so ist damit noch keineswegs gesagt, daß er als Goldarbeiter beschäftigt war. Offenbar hat sich Beklagter auch selbst nicht die Fähig. keit beigemessen, Gold- bez. Silberarbeiten vorzunehmen, da er die Reparaturen bei seiner Geschäftseröffnung in Gotha durch einen Goldarbeiter vornehmen lief. Hat er schließlich auch kleinere Reparaturen selbst vorgenommen, so ist er doch damit noch nicht zu einem Goldarbeiter ausgebildet worden, was er auch dadurch nicht werden konnte, daß er sich einen Gehilfen für Reparaturen gehalten hat.

Der von dem klägerischen Verbande erhobene Anspruch auf Unterlassung der in Bezeichnung als Goldarbeiter enthaltenen unrichtigen Angabe über geschäftliche Verhältnisse ist sonach begründet und Beklagter daher, wie geschehen, zu verurteilen, sich dieser Bezeichnung bei öffentlichen Bekanntmachungen und dergl. zu enthalten und zwar bei Strafe bei jedem Zuwiderhandlungsfall, wie diese nach § 890 C P O oben angedroht worden ist. Ein Eingriff in die reichsgesetzlichen Vorschriften über Gewerbefreiheit ist in diesem Verbote nicht enthalten, da der Beklagte ja nicht gehindert wird, Goldwaren zu verkaufen, und ihm nur untersagt sein soll, sich als Goldarbeiter zu bezeichnen und insofern unlauteren Wettbewerb zu betreiben.

Der Beklagte ist aber auch als sachfällig zu den Kosten des
Prozesses zu verurteilen.
Blomeyer, Seifarth, Schellbach, Danz, Samwer.

Ausgefertigt!
Jena, den 6. Oktober 1903.

Der Gerichtsschreiber
des gemeinschaftlichen Thüringischen Oberlandesgerichts
(L. S.)

Eschner.

Aus diesen Gründen geht zweifellos hervor, daß eine Behinderung der Gewerbefreiheit nicht beabsichtigt wird, wenn den Uhrmachern für die Folge nicht gestattet werden soll, sich „Goldarbeiter zu nennen.

In der Urteilsbegründung wird anerkannt, daß durch die Bezeichnung der Uhrmacher als Goldarbeiter nicht nur die Interessen der Juweliere und Goldarbeiter verletzt werden, sondern daß eine Täuschung des Publikums vorliegt, und muß infolgedessen die Angelegenheit als im öffentlichen Interesse gelegen betrachtet werden. Die fortgesetzte Ablehnung der Staatsanwaltschaft und Oberstaatsanwaltschaft mangels öffentlichen Interesses rechtfertigt sich daher nicht. Das Verhalten der Staatsanwaltschaft ist um so auffallender, als sie doch bei anderen Straftaten geneigt ist, das öffentliche Interesse als mitbeteiligt zu erachten.

Wir weisen darauf hin, daß bei Beleidigung jedes mittelbaren Beamten, die Anklage meist als im öffentlichen Interesse gelegen, erhoben zu werden pflegt. So wichtig auch das Ansehen des Be. amtenstandes ist und so sehr es auch geboten erscheint, demselben einen ausreichenden Schutz zu gewähren, so ist doch der Schutz des Industrie- und Gewerbestandes gegen die Ausschreitungen, wofür das Gesetz wider den unlauteren Wettbewerb geschaffen ist, nicht weniger wichtig.

Infolge dieser Ausführungen beantragen wir hiermit, in Sachen H. S. in Freiburg i. Schles. wegen unlauteren Wettbewerbes die Zurückweisung der Oberstaatsanwaltschaft zu verwerfen und derselben aufzugeben, einen Straf-Verfolgungsantrag zu erlassen.

In Verfolg der Zusicherung des Staatssekretärs des Herrn Grafen Posadowski im Reichstag, die Staatsanwaltschaften anzu. weisen, Handwerk und Industrie mehr wie bisher in Schutz zu nehmen, und berechtigten Anträgen auf Verfolgung stattzugeben. Berlin, den 27. Oktober 1903.

Ehrerbietigst
Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede

Berlin S., Oranienstrasse 143.

Fischer.

Bekanntmachung.
Vorstandssitzung des Verbandes am 2. November 1903. im Geschäfts.

zimmer, Berlin, Oranienstraße 143, abends 8 Uhr. Anwesend: Fischer, Werner, Menzel, Müller. Der Vorsitzende eröffnet die Sitzung mit der Mitteilung, daß es heut genau 3 Jahre sind, daß der Verband am 2. November 1900 in Berlin begründet worden ist und knüpft daran den innigen Wunsch, daß es dem Vorstand vergönnt sein möge, auf den eingeschlagenen Wegen weiter zu arbeiten zum Besten unseres Kunstgewerbes.

Ferner berichtet derselbe über eine Agitationsreise nach Magde-
burg, wo mit Herrn Walter-Halle und Herrn Hofjuwelier Kempfe.
Magdeburg über die weitere Organisation der Provinz Sachsen be-
raten wurde. Es wurde beschlossen, nach Handwerkskammer-Be-
zirken Vereine zu bilden und daß die dann in Frage kommenden
Vereinigungen
Arnstadt, für die Fürstentümer Schwarzburg-Rudolstadt u. Schwarz-

burg-Sondershausen,
Dessau, für das Herzogtum Anhalt,
Erfurt, für den Regierungsbezirk Erfurt und Kreis Schmalkalden.
Gera, für das Herzogtum Sachsen-Altenburg u, Fürstentum Reuß j. L.,
Gotha, für die Herzogtümer Coburg und Gotha,
Greiz, für das Herzogtum Reuß ä L.,
Halle, für den Regierungsbezirk Merseburg,
Magdeburg, für den Regierungsbezirk Magdeburg,
Meiningen, für das Herzogtum Sachsen-Meiningen,
Weimar, für das Großherzogtum Sachsen-Weimar,

einen Unterverband der Provinz Sachsen und den Thüringischen Staaten bilden.

Der Konventionsvorschlag ist mit einem entsprechenden Be. gleitschreiben an 150 Silberwarenfabrikanten, letzteres ohne Beilage an die Ausschußmitglieder laut Beschluß vom 27. September zur Kenntnisnahme gesandt worden.

Weiter wird dem Vorstand zur Kenntnis gegeben, daß der Prozeß gegen den Uhrmacher H. in Gotha, der sich Goldarbeiter nannte, zu Gunsten des Verbandes entschieden ist. Nachdem das Urteil rechtskräftig geworden ist, soll gegen die Uhrmacher, welche sich Goldarbeiter nennen, vorgegangen werden.

Ebenso wird mitgeteilt, daß der Prozeß R. in Posen gewonnen ist wegen der Beschlagnahme der Brillantwagen und Karatgewichte.

Herr Fischer teilt weiter mit, daß er an den Justizminister eine Beschwerde eingereicht hat, darüber, daß die Staatsanwaltschaften und die Oberstaatsanwaltschaften Anträge auf Verfolgung des Uhrmachers S. in F. abgelehnt haben wcgen mangels öffentlichen Interesses.

Zur Beratung kommt ferner die Finanzierung der Verbandskasse, Der Vorsitzende weist darauf hin, daß die Aufstellung eines Haushaltsplanes, wozu der Vorstand auf Grund des Beschlusses vom 27. September verpflichtet ist, nur dann möglich ist, wenn die Einnahmen genau festgestellt werden, und ein Aufsammeln der Beiträge der ständigen Mitglieder nur dann denkbar, wenn eine Erhöhung der Beiträge eintritt. In Erwägung gezogen wurde der Vorschlag des Ausschußmitgliedes Herrn Walter, einen einmaligen, freiwilligen außerordentlichen Beitrag zu erheben, doch fand dieser Vorschlag deshalb keinen Beifall, weil es dadurch nicht möglich wird, dauernd die Einnahmen in ein richtiges Verhältnis zu den Ausgaben zu bringen. Beschlossen wird, zu versuchen, eine freiwillige Erhöhung der persönlichen Beiträge der wohlhabenderen Mitglieder, ohne kleine Beiträge minderbegüterter auszuschließen, anzustreben. Die Vorstandsmitglieder Fischer, Dr. Schröder, Werner, verpflichten sich zu einem Jahresbeitrage von 50 Mark, Herr Müller zu 100 Mark; ebenso hat Herr Walter sich zu einem Jahresbeitrage von 50 Mark erklärt, um mit einem guten Beispiel voranzugehen.

Eine Neuauflage der Mitgliederliste und der Satzungen liegen als Korrektur vor. Herr Fischer schlägt vor, bei Gelegenheit des Anschreibens an die Mitglieder, den Jahresbeitrag betreffend, diese beiden Drucksachen mitzuschicken.

Ratfisch-Schwerin dankt für die Unterstützung, die ihm seitens des Vorstandes in seiner Einbruchsangelegenheit geworden und quittiert über die gezahlten 146 Mark als Beihilfe zu den Prozeß. kosten. Der Brief soll veröffentlicht werden.

Die Sache Tait ist vom Reichsgericht an das Landgericht II zurückverwiesen worden, die weitere Durchführung wird als Ehrensache betrachtet. Verband Deutscher Juweliere, Gold- und Silberschmiede

Berlin S., Oranien-Strasse 143.

Fischer. Oscar Müller.

Nachdruck aus dem Inhalt vorliegender Zeitung ist nur mit Erlaubnis der Redaktion und unter genauer Quellenangabe gestattet

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Inhalt dieser Nummer: i Abonnementspreis

für die grosse Ausgabe mit Einschluss des Beiblattes „Sohmuck und Die Goldschmiedekunst, insbesondere die Emailschule in

Mode“ pro Quartal M. 1.75 für Deutschland, 2 Kronen für Oesterreich, Köln.

M. 8.-- pro Jahr für das Ausland.

IF Einzelpreis der grossen Ausgabe 50 Pig. pro Nummer bei freier Zustellung. Die augenblickliche Depression im Juwelenhandel in den für die kleine Ausgabe mit kleinem Text und den Amtlichen Bekannt.

machungen der Verbände und Vereinigungen pro Halbjahr M. 1.50 für Vereinigten Staaten.

Deutschland, 2 Kronen für Oesterreich, M. 4.- pro Jahr für das Ausland. Aus der Werkstatt – für die Werkstatt.

Einzelpreis der kleinen Ausgabe 20 Ptg. pro Nummer bel freier Zustellung. Über das Färben des Boldes.

Reklamationen Die Generalversammlung der Freien Vereinigung zu

über nicht rechtzeitiges Eintreffen sind seitens unserer verehrlichen Kreuz.

band. Abonnenten stets bei dem Verlag anzubringen, für Abonnenten, welche Berlin.

die Deutsche Goldschmiede- Zeitung durch die Post (offen) erhalten, Geschäftliche Mitteilungen.

sind indes stets bei dem Post. Zeitungs - Amt zu machen. Die Zeitung wird

stets rechtzeitig am 14. bez. letzten Tag des Monats zur Post gegeben. Personalien und Beschäftsnachrichten.

Insertionspreis Berichte aus Innungen, Vereinen und Fachschulen.

die 4 gespaltene Nonpareillezeile 25 Pfg., 164 Seite M. 150 brutto. Bei Wieder. Vermischtes.

holungen wird Rabatt gegeben. Beilagen nach Uebereinkunft, gefälligen

Anfragen wolle man stets Muster beifügen. Arbeitsmarkt die 4 gespalt. Frage- und Antwortkasten.

Nonpareillezeile 20 Pfg. Bekanntmachungen des Verbandes Deutscher Juweliere, Inserotonnahme Gold- und Silberschmiede.

in Leipzig: bei Wilhelm Diebener, Leipzig 21, Schützenstrasse 15. Beilagenvermerk.

in Berlin: durch die Firma Hagenmeyer & Kirchner, Berlin C.,

Unterwasserstrasse 9a. konkurse und Insolvenzen. Silberkurs.

Schluß für die nächste Nummer:

in Leipzig: 28. November morgens 10 Uhr Arbeitsmarkt. – Inserate.

in Berlin: 27. November abends.

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welches von uns am 3. Dezember ausgegeben wird, enthält auf

Seite 1: Modenbild einer jungen Dame mit Schmuck,
, 2: das Modenbild von Seite 196 dieser Nummer,
3: , , , , 199

, . 4: Typen modernen Schmucks (Broschen, Anhänger. Kämme etc.). Die letztere Überschrift (Seite 4) wurde deshalb gewählt, um dem Publikum die Schmuckabbildungen nicht als Bilder von auf Lager vorrätigen Stücken vorzuführen, sondern, wie gesagt, als Typen, die in ähnlichen Stücken jeder Goldschmied auf Lager hat. Dieser Ausweg ist der beste, wie es der Goldschmied umgehen kann, in seinen Reklamen die Bilder wirklich vorrätiger Stücke bringen zu müssen.

Ein für alle Fälle als Reklame geeigneter Text (nicht der aus dieser Nummer) ist beigegeben.
Wir zweifeln nicht, daß das Blatt eine der geeignetsten Reklamen für den Goldschmied bildet.

Die eingegangenen Aufträge werden am 3. bis 4. Dezember ausgeführt. Neubestellungen können bis zum 3. Dezember noch angenommen werden, später eingehende Aufträge erfahren infolge der nötigen neuen Drucklegung einen Aufschlag. Preise und Satzeinrichtung ersehe man in No. 22, Seite 19.

Verlag der Deutschen Goldschmiede-Zeitung.

Geschäftliche Rundschau.

Mit der herannahenden Weihnachtszeit, von der uns nur der unsere Interessen wahrnimmt, während man sich auf der noch wenige arbeitsreiche Wochen trennen, hebt sich überall das andern Seite der Vogesen in mehrere Dutzend sogenannter SynGeschäft, und die Nachrichten aus dem Auslande sind günstiger, dikate zersplittert, deren Zusammenarbeiten in wichtigen Fragen als wie sie in den verflossenen Monaten waren. In Paris hält nur ein sehr loses und außerordentlich schwerfälliges ist. Wie die Besserung, die schon seit einigen Monaten eingetreten war sich doch die Zeiten geändert haben! Früher herrschte bei uns an und man erwartet recht lebhafte Umsätze für die nächsten die Kleinstaaterei und Zersplitterung und wir ahmten die franzöWochen. Nur wird sich das Publikum mit den älteren, erprobten sischen Nouveautés nach, jetzt sind wir einig und unsere Nachbarn Mustern begnügen müssen, denn in keinem Jahre sind noch so zersplittert und verkaufen wir unsere Schmucksachen in ein Land, wenig Neuheiten auf den Markt gekommen, wie in diesem. Was dessen höchster Ruhm es einst war, an der Spitze zu marschieren. die großen Künstler hervorbringen, kann man nicht als Neuheit In einem französischen Blatte, der ,,La France horlogère", verim landläufigen Sinne des Wortes betrachten; diese Herren stehen, gleicht ein Schriftsteller die französischen Geschäftsleute unseres sozusagen, außer Wettbewerb, was sie bringen, interessiert nur Faches mit jenem Fuhrmann, der bei schlechtem Wetter auf wenige der obersten Gesellschaftsschichten, für die große Masse schlechter Straße abwechselnd auf seine Pferde einhieb und gräßdes kaufenden Publikums, die unsere französischen und englischen lich fluchte, weil er nicht vorwärts kam, dem es aber nicht einKollegen ebenso wie wir zu bedienen haben, sind sie unerreichbar. fiel, ein paar Steine vor die Räder seines Wagens zu werfen und So haben also die französischen Fabrikanten in diesem Jahre nichts so sich das Vorwärtskommen zu erleichtern. Wir können ja auch wesentlich Neues hervorgebracht, und das ist kein Fehler, sondern nicht stolz behaupten, daß unsere Juweliere es anders machen ein großer Vorteil für uns, weil wir jetzt ein ganz gutes Geschäft und stets selbst Hand anlegen, anstatt den Verband zu Hilfe nach Frankreich machen, stets Neuheiten bringen und dadurch zu rufen, aber im großen und ganzen ist es bei uns doch besser unseren dortigen Konkurrenten das Leben etwas weniger bequem bestellt. Alle französischen Fachblätter und die Mehrzahl der machen, als sie es bisher gewöhnt waren. Wir haben außerdem Goldschmiede sehnen sich nach einem großen Verbande in der noch einen andern großen Vorteil gegenüber unsern französischen Art der deutschen und englischen; dort wäre ein dankbares Feld Kollegen, nämlich, daß wir einen großen deutschen Verband haben, für unseren Verbandsvorsitzenden zu einer Agitationsreise, um

den Franzosen zu zeigen, wie es gemacht werden muß. In Frankreich existieren augenblicklich 6847 Vereinigungen von Handwerkern aller Berufe mit 882651 Mitgliedern; darunter solche von Arbeitgebern 2757 oder 148 mehr wie im Vorjahre mit 205 463 Mitgliedern; die Arbeitnehmer sind vereinigt in 3934 Gesellschaften oder 255 mehr wie 1902, Mitgliederzahl 643 757; gemischte 156 mit 33 431 Mitgliedern. Im Seine-Departement gibt es 604, im Norden 155, Rhône 123, Rhônemündungen 174, Gironde 112, Loire 144 Syndikate von Arbeitgebern, eine stattliche Anzahl, deren Zusammenschluß sehr erwünscht wäre. „Wir sind sehr kleinlich hier geworden“, schreibt ein französischer Fachmann, „wenn wir so fortfahren, wird es uns immer schlechter gehen.“

Aus England wird zwar auch eine kleine Besserung im Geschäftsverkehr berichtet, aber im großen und ganzen wird noch sehr geklagt, ja, es gibt sogar Grossisten, welche ihre Reisenden, die ihnen nicht einmal die Spesen verdienen, zu Hause behalten, anstatt sie die Kundschaft besuchen zu lassen. Gründe für diese betrübende Erscheinung gibt es außer den noch immer fühlbaren Folgen des afrikanischen Krieges mehrere, besonders die Unsicher heit über die künftige Handelspolitik, ob Schutzzoll oder Freihandel, die mißliche Lage des Geldmarktes, die Abnahme des StaatsEinkommens aus Steuern und Zöllen, die wachsende Verarmung der englischen Bevölkerung u. dergl. unerfreuliche Zustände mehr. In Lancashire stehen eine Menge Baumwollspinnereien still und die Arbeiter müssen feiern, weil kein Rohmaterial mehr aus den Vereinigten Staaten von Nordamerika zu haben ist und alles dort verarbeitet wird; in anderen Distrikten haben schwere Regenfälle von längerer Dauer das Geschäft ungünstig beeinflußt; der Export in die Kolonien läßt ebenfalls viel zu wünschen übrig O stolzes England, du bist zu bedauern! aber es ist deine eigene Schuld, du hast Sport getrieben, während wir auf den Schulund Lehrbänken saßen und lernten. Das sehen auch die Vernünftigen jenseits des Kanals sehr gut ein und es ist für einen Dentschen wirklich herzerquickend, zu lesen, wie der Herausgeber des bedeutendsten englischen Fachblattes, der im vorigen Jahre eine Studienreise nach Deutschland gemacht hat, noch jetzt von seinen Eindrücken zehrt und in langen, gut illustrierten Artikeln (die auch in Amerika nachgedruckt werden), seinen Landsleuten die deutschen Einrichtungen als Vorbilder hinstellt. Welch eine schöne kostenlose Reklame für unsere Industrie, die der Deutschen

Goldschmiede-Zeitung recht dankbar sein kann, daß sie und ihre Mitarbeiter es waren und noch sind, die in dieser Weise die Ausländer für die deutschen Schmuckerzeugnisse interessieren.

In Birmingham hat Mr. Ferrwick, einer der ersten dortigen Stahlgraveure, die ersten Graviermaschinen aufgestellt, die natürlich „made in Germany“ sind und von dem jungen Herrn Ferrwick selbst in Deutschland erworben wurden, um den Engländern den Vorteil der mechanischen Herstellung von Stanzen nach den Original-Modellen der Künstler zu verschaffen. Also auch ein deutsche Erfolg, auf den wir stolz sein können.

Wie rückständig noch die so oft als „praktisch“ verschrieenen Engländer sind, geht auch daraus hervor, daß sie erst jetzt die Post-Nachnahme-Sendungen und Post-Aufträge, deren wir uns schon ewig lange erfreuen, nach deutschem Vorbilde einführen wollen. Natürlich erhebt sich bei den konservativen Engländern ein großer Sturm der Entrüstung über diese Neuerung und sie erblicken darin eine große Schädigung ihrer Geschäfte, indem sie befürchten, daß dann die Versandgeschäfte wie die Pilze aus der Erde schießen und den kleinen Detailleuren in der Provinz das Brot nehmen werden. Der englische Goldschmiede-Verband hat sogar eine Eingabe an den Generalpostmeister gerichtet, um die Einführung der Nachnahmesendungen zu hintertreiben, und zwar aus 8 Gründen, unter denen die Furcht vor den Versandgeschäften mit ihren marktschreierischen Annoncen die Hauptrolle spielt, weil, wie man in England sagt, „Narren und ihr Geld leicht auseinander zu bringen sind“. So unrecht hat der englische Verband ja nicht, aber die Vorteile der Einrichtung der Postnachnahmen überwiegen die Nachteile so sehr, daß die Einführung in England sicher ebenfalls erfolgen und ohne die befürchteten Schädigungen bleiben wird.

Die Golderzeugung der Welt hat sich seit der Entdeckung Amerikas durch Kolumbus bis zum Jahre 1900 nach einer Zusammenstellung der Münze der Vereinigten Staaten auf 962 200 000 Pfund Sterling oder 19 Milliarden und 244 Millionen Mark belaufen. In reinem Golde würde diese Summe ein Gewicht von 16 272 t besitzen und einen Raum von ziemlich genau 1000 cbm einnehmen. Man könnte daraus einen massiven kreisförmigen Turm aus reinem Golde bauen, der bei einem Durchmesser von 6 m eine Höhe von 25 m besäße. Die gesamte jährliche Golderzeugung seit dem Jahre 1900 würde die Höhe eines solchen Turmes noch etwa um 1 m für jedes Jahr steigern.

mehr.

'die Arbeiter Staaten von

Der Juwelenhandel der Vereinigten Staaten.

Unsere Mitteilungen über die augenblickliche Depression im amerikanischen Juwelenhandel in Nr. 22 unseres Blattes müssen wir heute in einigen Punkten ergänzen.

Nach neuesten Berichten, die wir von bestinformierter Seite erhalten, scheint es, als sei die Stockung im amerikanischen Juwelengeschäft nur sehr vorübergehender Natur gewesen. Die letzten Berichte von drüben lauten viel hoffnungsfroher und zuversichtlicher und, wenn nicht alle Anzeichen trügen, wird nun das Wintergeschäft allen früheren Befürchtungen zum Trotz doch noch ganz passabel werden; ein sicheres Zeichen für die Wendung zum Besseren erblicken wir in dem Umstande, daß sich neuerdings die amerikanischen Grossisten wieder sehr zahlreich als Käufer auf den europäischen Märkten einstellen. Nicht weniger als 12 amerikanische Juwelenfirmen – und es sind einige der bedeutend

sten darunter – haben gegenwärtig ihre Einkäufer in Amsterdam und Antwerpen. Es läßt sich leicht taxieren, wieviel geschliffene Ware dadurch gleichzeitig aus dem Markt genommen wird, und die Folgen der neuerlichen starken Nachfrage seitens Amerika machen sich in der Tat bereits fühlbar. Da das europäische Geschäft schon seit Monaten als befriedigend bezeichnet werden kann, so kommt nunmehr alles zusammen, um die Nachfrage enorm zu steigern, und es ist also kein Wunder, daß in guter geschliffener Ware augenblicklich ganz unzweifelhaft ein effektiver Mangel herrscht. Der Rohmarkt in London ist denn auch fester als je, und nicht nur, daß das Syndikat die Ware letzthin wieder um 70% heraufsetzte, stellen sich außerdem auch noch die Preise für die geschliffene Ware dadurch höher, daß das Syndikat die Ware ungünstiger sortiert als früher.

Ein deutsches Geschenk für das Germanische Museum des „Harvard College“

in Cambridge.

Von Sr. Majestät dem deutschen Kaiser war dem germanischen und heute noch in dessen Besitz, dann folgen noch eine Reihe Museum des ,,Harvard Colleges in Cambridge bei Boston, Mass. von Pokalen, Innungsbechern, Kannen, Schalen, kirchlichen Ges. Zt. eine Anzahl von Gipsabgüssen nach deutschen

räten u. a. m. Eines der Hauptstücke ist ein herrArchitekturen und Bildwerken als Geschenk über

licher, Sr. Majestät dem König von Württemberg wiesen worden. Mit Begeisterung hatte diese an Mit Beweistom na hatte diese

gehöriger Nautiluspokal, eine Arbeit des berühmten Schenkung in Amerika, ganz besonders aber bei

Nürnberger Goldschmieds Hans Petzold (1551 bis den dortigen Deutschen, Aufnahme gefunden, und

1633), und sind wir in der Lage, unsern Lesern die Erkenntnis, daß auf diese Weise die Be

von diesem Prachtstück nebenstehend eine Abziehungen der Deutschen jenseits des Ozeans zum

bildung zu geben. Dieser Pokal ist in Silber Heimatlande und zur deutschen Kunst in erhöhtem

getrieben und gegossen, vergoldet und mit Perlen Maße angeregt und wacherhalten werden können,

und Edelsteinen in erstaunlicher Mannigfaltigkeit ließ in einem kleinen Kreise deutscher Kunst

und Pracht besetzt. Eine auf einem Delphin forscher und Kunstfreunde den Wunsch erstehen,

reitende Männergestalt trägt die reichgefaßte der kaiserlichen Gabe eine zweite ähnliche folgen

Muschel, während eine weibliche Figur, die „Sazu lassen. Man entschloß sich, Nachbildungen

pientia, den Abschluß des Deckels bildet. Die von Silbergeräten aus der Blütezeit deutscher

Nachbildung dieses Kunstwerkes in zweifacher Kunst zu diesem Zwecke anfertigen zu lassen,

Ausführung wurde mit der Genehmigung und auf und hierzu wurden, nachdem die nötigen Mittel

Wunsch Sr. Majestät des Königs von Württemberg in aller Stille aufgebracht waren, als Originale

von dem Berliner Kunstgewerbemuseum der nur Elitestücke gewählt, die in ihrer Gesamtheit

,,Galvanoplastischen Kunstanstalt“, Zweigein geschlossenes Bild einstiger deutscher Gold

anstalt der Württembergischen Metallwarenfabrik schmiedekunst darstellen. Unterstützt wurde dieses

in Geislingen - St. übertragen, und es ist diese Beginnen durch die galvanoplastische Technik,

schwierige Aufgabe von dieser Firma in glänzender die Mittel zur Herstellung von Kopien an die

Weise gelöst worden. Die beiden in GalvanoHand gibt, welche vom Original kaum zu unter

plastik ausgeführten Nachbildungen, von denen scheiden sind. Der deutsche Kaiser trat mit

eine den Weg über das Wasser nehmen, die seinem reichen Besitze ein, und aus den Privat

andere dem Kunstgewerbemuseum in Berlin einund den Staatssammlungen der Könige von Würt

verleibt wird, geben alle künstlerischen und techtemberg und Sachsen, des Großherzogs von Meck

nischen Reize des Originals aufs sorgfältigste und lenburg-Schwerin, des Herzogs von Anhalt, aus

bis ins kleinste wieder, sie sind dem Original den Museen in Berlin, München, Frankfurt, Nürn

zum Verwechseln ähnlich und haben die unberg, Wien, Paris, London etc. etc. wurden die

geteilteste Bewunderung der Kunst- und Sachgeeigneten Kunstwerke zur Nachbildung heran

verständigen gefunden. In einem Kabinettschreiben gezogen, deren Durchführung und Überwachung

hat der König von Württemberg dem Leiter der dem Kgl. Kunstgewerbemuseum in Berlin über

Württembergischen Metallwarenfabrik, Direktor tragen war. Dort gelangte auch diese ganze, aus

Schauffler, die lebhafteste Anerkennung und Freude 55 Arbeiten bestehende, für Cambridge bestimmte

über diese wohlgelungene Arbeit ausdrücken lassen, Sammlung vor wenigen Tagen zur Ausstellung.

während der Direktor des Kunstgewerbemuseums Nennen wir Z. B. von hervorragenden Stücken

NAUTILUS-POKAL
Arbeit des Nürnberger Goldschmieds

in Berlin, Geheimrat J. Lessing, dem Genannten das Ratssilber der Stadt Lüneburg, jetzt im Hans Petzold (1551-1633). den Dank für diese vorzügliche Leistung noch Kunstgewerbemuseum in Berlin, das in 17 Nach

persönlich zum wärmsten Ausdruck gebracht hat. bildungen vertreten ist, des weiteren den Kaiserpokal des Nürn Dieses Geschenk deutscher Männer wird für das Germanische berger Hauptmeisters Wenzel Jamnitzer (im Besitz des deutschen Museum der „Harvard - Universität“ eine wertvolle Bereicherung Kaisers), den Landschadenbund-Pokal von Graz (Augsburger Arbeit), bilden und ohne Zweifel dazu beitragen, den altbewährten Ruf den prächtigen Becher des ungarischen Königs Matthias Corvinus, deutscher Kunst auch in der neuen Welt zu wahren und zu ervon diesem im Jahre 1462 dem Rat von Wiener Neustadt geschenkt halten.

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